Tagesthemen 12.04.2020: Die Pläne von Bill Gates

Kommentar der Redaktion: Bereits heute Vormittag hatte Bill Gates eine ähnliche Botschaft über dieses BBC Interview an die Briten gereichtet.

Bei der Suche nach dem Täter sucht ein Kommissar nach Menschen mit einem Motiv. Betrachten wir die aktuelle Situation doch mal unter dem Gesichtspunkt „Qui Bono“ (Wem zum Vorteil?), dann würden wir vermutlich auch Bill Gates befragen, denn er finanziert die WHO, die John Hopkins Universität und die Charite, dem Arbeitgeber von Prof. Drosten der für das RKI (Robert Koch Institut) arbeitet.

Diese Befragung haben nun die Tagesthemen für uns durchgeführt: Wir erfahren von Bill Gates Plan nicht weniger als 8 Milliarden Menschen, also die gesamte Weltbevölkerung impfen zu wollen und die Digitalisierung voran zu treiben. Wir dürfen uns erst wieder nahe kommen, nachdem wir mit einem fragwürdig, hastig eingeführten Impfstoff geimpft wurden um dann mit jährlichen (Zwangs)Impfungen (siehe Dänemark) zum Dauerabonnementen der Pharmaindustrie zu werden. Zwischenzeitlich können wir uns ja schon mal daran gewöhnen uns aus unserer Quarantäne mit Microsoft Skype kostenlos verbinden um dann nach der geplanten Abschaltung von Skype auf ein kostenpflichtiges Dauerabonnement von Microsoft Teams umzusteigen. Ein Milliardengeschäft und noch mehr Macht für die WHO, Pharma- und Softwareindustrie.

Es ist sehr bezeichnend, dass Bill Gates seine Schleichwerbung ungehindert in die Tagesthemen schalten darf. Die Tagesthemen stellen auch keine kritischen Fragen. Bill Gates macht überhaupt kein Geheimnis aus seinen Plänen -> Bill Gates Motiv hinter den Lock Downs offengelegt? Lesens- bzw. hörenswert auch dieser Beitrag: „Zwangsimpfung für alle“ oder die Sichtweise von RT-Deutschland. Damit die Menschen weiter in Angst gehalten werden, möchte die Bundesregierung nun 50 Milllionen Masken pro Woche bereitstellen.

Lesen Sie hierzu auch diese frei erfundene Geschichte von der Pharmalobby und der Finanzwirtschaft

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Interview mit Bill Gates 12:43 min

Dieser Text wurde maschinell mit einer Transscriptionssoftware erstellt um Stichworte mit einer Volltextsuche finden zu können. Der Text wurde von der Redaktion nur grob überarbeitet, enthält daher einige Fehler und ist auch wegen unvollständiger Satzzeichen nicht gut lesbar.

Tagessschau: Genau über diese Hilfe und internationale Zusammenarbeit im Kampf gegen die Pandemie und wo wir gerade stehen bei der Suche nach einem Impfstoff gegen das Corona Virus, darüber habe ich mit dem Microsoft Mitbegründer Bill Gates gesprochen, der sich mit seiner Stiftung seit Jahren engagiert um Krankheiten und Epidemien zu bekämpfen.

Tagesschau: Guten Abend Mr. Gates! Bisher hat das Virus am härtesten die Industrieländer getroffen in Europa, Nordamerika, China, mit welchen Auswirkungen rechnen sie in weniger entwickelten ärmeren Ländern zum Beispiel in Afrika.

Bill Gates: Leider haben wir allen Grund zu der Annahme, dass die Ansteckungsrate dort sogar noch höher sein wird und dass auch die Zahl der Toten sehr viel höher liegen wird in den Entwicklungsländern. Die Gesundheitssysteme in diesen Ländern sind weniger gut ausgebaut. Man kann den Patienten dort deshalb weniger gut helfen, es gibt weniger Beatmungsgeräte, das wird zu einer höheren Sterberate führen. Auch sind die Möglichkeiten Quarantäne zu organisieren, Menschen zu isolieren viel geringer, wenn man in einem städtischen Slum lebt zum Beispiel und rausgehen muss um zu arbeiten und sich so seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Das heißt die Anzahl der infizierten in den Entwicklungsländern ist jetzt noch relativ gering, aber nach allem was wir bisher erlebt haben ist es wahrscheinlich, dass dort die Epizentren der Epidemie liegen werden in den kommenden Monaten.

Tagesschau: Düstere Aussichten also und um das in den Griff zu bekommen müssen die Länder sich unterstützen, doch die meisten konzentrieren sich auf ihr eigenes nationales Krisenmanagement. Grenzen sind geschlossen, man streitet sich um Material, es hat Bieterwettbewerbe gegeben um medizinisches Gerät, sogar innerhalb einzelner Länder hat es oft keine Absprachen gegeben. Wie effektiv kann unsere Reaktion auf diese Krise insgesamt sein?

Bill Gates: Ich und Andere hatten zwar schon 2015 auf die Möglichkeit einer Pandemie wieder Jetzigen, hingewiesen und obwohl wir darüber gesprochen hatten welche katastrophalen Auswirkungen es haben könnte, wenn wir keine schnell einsatzbereiten diagnostische Möglichkeiten Medikamente und Impfstoffe haben würden, hatte ich leider nicht dazu geführt dass man die nötigen Vorbereitungen getroffen. Deshalb haben wir jetzt alle unter Zeitdruck versucht die Situation irgendwie in den Griff zu bekommen. Dadurch entstehen Versorgungsengpässe, man ist sich uneins über die Prioritäten und das macht die Sache so schwierig auch länderübergreifend. Jetzt wo man beginnt sich mit den Kontaktsperren zu arrangieren, obwohl das natürlich sehr belastend ist beginnt man auch darüber nachzudenken wie man Medikamente zur Behandlung von Corona herankommt, wie können wir schnellstmöglich einen Impfstoff herstellen?

Tagesschau: Zu den Impfstoffen kommen wir gleich. Zuvor noch, wie bewerten sie den Umgang ihres Präsidenten Trump mit der Pandemie verweigert die Belieferung des Nachbarlands Kanada versucht deutsche Medizin und Pharmaunternehmen aufzukaufen und so weiter?

Bill Gates: In den USA erleben wir gerade eine erschreckende Anzahl von Toten. Die Situation stellt Amerika vor große Herausforderungen. Es gibt aber sehr wohl Gouverneure in den Einzelstaaten die Verantwortung übernehmen. Da gibt es viele gute Beispiele, dass die Gouverneure voneinander lernen. Irgendwann wenn das Schlimmste vorüber ist, kann man dann analysieren was im Januar und Februar passiert ist. Hätte es eine klare Ansage der US-Regierung geben sollen zu den Prioritäten beim Testen? Im Moment müssen wir einander einfach unterstützen.

Tagesschau: Es wird immer deutlicher, dass wir trotz aller Anstrengungen die Pandemie nur in den Griff bekommen werden, wenn wir einen Impfstoff entwickeln. Welche Schritte sind auf diesem Weg jetzt die wichtigsten?

Bill Gates: Normalerweise dauert es ungefähr 5 Jahre einen neuen Impfstoff zu entwickeln. Man muss einen solchen Stoff erst einmal herstellen und ihn auf seine Unbedenklichkeit hin testen, dann muss man auch seine Wirksamkeit prüfen. Normalerweise baut man die entsprechenden industriellen Kapazitäten zur Herstellung erst auf, nachdem die sichere Verwendung des Stoffes und seine Wirksamkeit bestätigt worden sind. Wir sind jetzt dabei diese Zeitspanne auf rund 18 Monate zu komprimieren, wenn alles super läuft geht es vielleicht noch schneller. Die Tatsache, dass die RNA Plattform jetzt schnell Fahrt aufnimmt und die Herstellung recht einfach sein wird lässt hoffen. Die Wirksamkeit eines Medikaments und seine Unbedenklichkeit zu gewährleisten, das ist kein Pappenstiel. Impfstoffe sind oft nicht in der Lage auch ältere Menschen dabei zu unterstützen, dass sie immun werden gegen eine Krankheit und das ist ja das wichtigste, alte Menschen immun zu machen. Wenn man die Wirksamkeit eines Impfstoffes erhöht, damit er auch bei älteren Menschen funktioniert, muss man aufpassen, dass dies nicht zu Problemen bei der Unbedenklichkeit führt. Wir werden den zu entwickelnden Impfstoff letztendlich 7 Milliarden Menschen verabreichen, da können wir uns keine Probleme mit bedrohlichen Nebenwirkungen leisten. Und doch werden wir Entscheidungen zum Einsatz eines neuen Impfstoffes auf einer geringeren Daten Grundlage als sonst Fällen damit wir schnelle Fortschritte erzielen. Wir müssen also die Entwicklung der 8 – 10 aussichtsreichsten Kandidaten unterstützen, die entsprechenden Produktionsanlagen bauen, herausfinden wie wir die Sicherheit des Impfstoffes testen und all dies braucht eine gemeinsame globale Anstrengung. Unsere Stiftung spielt hierbei eine große Rolle, denn wir sind die größten Förderer von Impfstoffen und denken auch an die Entwicklungsländer. Ich bin beeindruckt davon, dass jetzt alle Welt darüber spricht, dass ich Medikamente heraus kristallisieren nur moderne Kurpark Sanofi Novax usw. Dies sind die Mittel in die jetzt investiert werden muss.

Tagesschau: Sie hoffen also, dass in 18 Monaten Ergebnisse vorlegen. Aber das würde ja auch bedeuten, dass wir die zur Bekämpfung von Corona getroffenen Maßnahmen so lange beibehalten würden mindestens anderthalb Jahre noch.

Bill Gates: Im Sommer können hoffentlich einige Bereiche des Lebens wieder öffnen. Sie haben absolut recht, zu der Normalität vor Corona werden wir erst dann zurückkehren können, wenn wir entweder ein Wundermittel gefunden haben das in 95% der Fälle hilft, oder wenn wir einen Impfstoff entwickelt haben. Das heißt wir werden eine Phase durchlaufen während der ständig überlegt werden muss, können die Schulen ihren Betrieb wieder aufnehmen, große Stadien werden vermutlich geschlossen bleiben, gleichzeitig müssen die Tests weiterlaufen, damit man weiß ob es irgendwo wieder einen Anstieg der Ansteckungen gibt. Wir wissen ja über viele Dinge noch nicht richtig Bescheid, zum Beispiel den Einfluss der Jahreszeit, inwieweit junge Menschen auch Teil des Übertragungswagens sind. Es ist also richtig wenn man jetzt darüber diskutiert wie die langsame Öffnung aussehen könnte, auch wenn wir in den meisten Ländern noch ein- anderthalb Monate davon entfernt sind.

Tagesschau: Trotz aller Kooperationsbereitschaft, sind sie nicht besorgt dass es dann auch einen Kampf um die Impfstoffe geben könnte, so wie wir es ja etwa bei den Schutzmasken erlebt haben?

Bill Gates: Wenn wir dann all die Fabriken bauen und entscheiden wo wir sie bauen, wenn sich herausstellt wer hier verbindlich Fördermittel zu sagt, die Europäer sind in Sachen Impfstoffe immer sehr freigebig gewesen, Deutschland trägt zum Beispiel in großem Umfang zur GABI bei der Organisation, die dafür sorgt dass der Impfstoff auch überall in den Entwicklungsländern ankommt. Wenn wir gemeinschaftlich die diese Produktion investieren dann können wir dafür sorgen, dass nicht nur die Länder, in denen sich die Fabriken befinden darauf Zugriff haben, sondern besonders diejenigen wo der Impfstoff am dringendsten benötigt wird. Langfristig wird die Produktion so hochgefahren, dass alle Menschen auf unserem Planeten damit geimpft werden können.

Tagesschau: Die Welt wird nach dieser Pandemie nicht mehr die gleiche sein, aber was genau wird sich denn ändern ihrer Meinung?

Bill Gates: Ich glaube, dass die Warnung, dass wir uns gründlich auf die nächste Pandemie vorbereiten müssen diesmal ernst genommen wird. Schnelle Diagnosen Impfstoffe Medikamente, wir werden beim nächsten Mal besser vorbereitet sein und die Plattformen, die das möglich machen werden auch für bereits bestehende Krankheiten nützlich sein. Sie sind auf der Suche nach RNA Impfstoffen für alle ansteckenden Krankheiten, sie können bei deren Bekämpfung sehr hilfreich sein. Unser Verhalten wird sich nach dieser Krise verändert haben. Vielleicht machen wir sehr viel mehr Dinge online, nachdem wir jetzt dazu gezwungen sind. Ich hoffe, dass wir hinterher sagen können, wir haben es gemeinsam geschafft, dass wir die Leute im Gesundheitswesen, die sich heldenhaft einsetzen und ihre eigene Gesundheit aufs Spiel setzen feiern können. Menschen, die in der Isolation Leben mussten in dieser Zeit, die mit großer Verunsicherung umgehen mussten, die Kinder die wertvolle Schulzeit verloren haben. Leider sind es in den meisten Ländern, die weniger gut gestellten Familien, in denen online lernen gar nicht möglich ist und deshalb die Kluft zwischen guten Bildungschancen und geringen größer wird. Wir werden das Wirtschaftsleben gründlich aufräumen müssen nach der Krise nach all den Traumata die Menschen haben durchmachen müssen. Ich hoffe aber, dass diese Krise und näher zusammen und mit den Menschen in unserer unmittelbaren Umgebung und auch länderübergreifend auf der ganzen Welt. Nach dem Zweiten Weltkrieg hat sich die Welt oder zumindest ein großer Teil zusammengerauft und leider haben wir es auch hier mit einem dramatischen Umbruch zu tun. Unser Verhalten wird sich in vielen Punkten ändern. Ich hoffe auch dass wir über die Pandemie nicht andere Dinge wie den Klimawandel vergessen, die ja ebenso unsere Zusammenarbeit und viel Innovation brauchen.

Tagesschau: Herr Gates, vielen Dank für ihre Zeit.

Bill Gates: Ich danke Ihnen

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