ARD Tagesthemen: Abkehr von Abstandgebot und Maskenpflicht nur mit Impfstoff

Kommentar der Reaktion: Informieren Sie sich über die Wirkungsweise von RNA Impfstoffen: Biologe Clemens Arvay: Genetische Impfstoffe gegen COVID-19: Hoffnung oder Risiko?

ab 18:12 min

Ingo Zamperoni: Alle Milliarden die zu Bekämpfung der Pandemiefolgen ausgegeben werden,  die Kontaktbeschränkungen und Abstandsgebote sie helfen letztlich nur die Symptome zu lindern, besiegt sein wird Corona wohl Erst wenn es ein Medikament oder einen Impfstoff gegen das Virus gibt und so arbeiten Forscher auf der ganzen Welt fieberhaft daran in einem sowohl noch nie dagewesenen Rennen um den passenden Stoff. Auch das deutsche Biotechunternehmen CureVac gemischt mit kräftig unterstützt vom deutschen Staat der kurzerhand mit eingestiegen ist diese Woche was zusätzlich Hunderte Millionen für die Forschung bringt heute nun bekam die Tübinger die Erlaubnis ein potenzielles Mittel am Menschen zu testen, ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zu einem Impfstoff.

Bericht Kristina Böker: Die Zeit drängt bei der Suche nach dem Corona Impfstoff, rund um den Globus arbeiten Labor geradezu fieberhaft daran, ein weltweites Wettrennen mit derzeit rund 150 startern mit in der Spitzen Gruppe Forscher aus Tübingen.

Franz-Werner Haas, CureVac: Test werden weltweit durchgeführt und das ist gut so der Wettlauf ist gegen die Zeit um ihm die Pandemie in den Griff zu bekommen

Kristina Böker: CureVac ist bundesweit das zweite Unternehmen das nun klinisch testet also den Impfstoff an Menschen erprobt mit 168 Probanden der spezielle Ansatz künstliche Botenstoffe werden injiziert und übermitteln dann den menschlichen Zellen eine bauanleitung für antigene. eute gab es für die Tests des go vom zuständigen Institut.

Kaus Cichutek, Präsident Paul-Ehrlich Institut: Die klinische Prüfung ist die Basis für die Daten die wir hinter brauchen um zu bewerten dass ein Impfstoff tatsächlich sehr viel mehr nutzen hat als mögliche Risiken oder Verträglichkeitsprobleme.

Kristina Böker: im weltweiten Wettrennen sind die Tübinger später gestartet 10 Unternehmen haben früher mit ihren klinischen Tests begonnen aber CureVAC hat jetzt einen starken Sponsor; Die Regierung beteiligt sich mit Dreihundertmillionen Euro an dem Unternehmen einen Wettbewerbsvorteil?

Achim Wambach, Vorsitzender Monopolkommission: Das Unternehmen hat klare Vorteile Finanzierungsvorteil es hat den Bund im Rücken und was wir in anderen Märkten schon beobachten der Bund ist damit Spieler er hat ein Unternehmen Unterbau Schiedsrichter weil er legt die Regeln fest es

Kristina Böker: Es ist für alle forschenden Firmen riskant Nur wer am Ende mit den klinischen Tests erfolgreich ist verdient auch Geld mit seinem Impfstoff und trotzdem produziert man in Tübingen schon jetzt auf Halde den Impfstoff der noch gar nicht zugelassen ist

Franz-Werner Haas, CureVac: Insofern produzieren wir auch heute schon auf unser eigenes Risiko hin obwohl wir die klinischen Daten noch nicht gesehen haben in jedem Produktionsslot der uns zur Verfügung steht produzieren wir genau diesen Impfstoff weil wenn die Daten gut sind dann erst eine Entscheidung darüber zu treffen jetzt fangen wir an zu produzieren das wäre eine Tragödie

Kristina Böker:  schon jetzt könnte die Firma nach eigenen Angaben 200 Millionen Dosen jährlich produzieren weitere Produktionsstätten entstehen gerade eine Zulassung ist regulär wohl erst im nächsten Jahr zu erwarten.

Ralf Hömke, Verband forschender Arzneimittelhersteller: wenn es überhaupt möglich ist gegen diese Krankheit im Stoffe zu entwickeln und danach sieht es im Moment aus, dann erwarten wir dass es nicht nur einen Impfstoff geben wird sondern gleich mehrere. Das ist auch gut so denn es wird so viel an dem Stoff gebraucht das keine eine Firma den produzieren könnte.

Kristina Böker: Das heißt das Rennen um den Impfstoff können zwar mehrere Firmen gewinnen es werden aber auch viele auf der Strecke bleiben.

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