KenFM: Ernst Wolff: Auf den Sturm 2020 folgt der Orkan 2021

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Ein Kommentar von Ernst Wolff

Glaubt man der Politik und den Mainstream-Medien, so wird die Welt 2021 wieder zur Normalität zurückkehren. Die angeordneten Massenimpfungen werden dazu beitragen, die Pandemie einzudämmen, wir alle werden wie früher arbeiten und uns frei bewegen dürfen und die Wirtschaft wird sich nach der Jahrhundertrezession wieder erholen.

Dieses optimistische Szenario ist allerdings nicht nur unwahrscheinlich, sondern leider auch unmöglich. Das Jahr 2020 markiert nämlich einen entscheidenden Wendepunkt in der Geschichte der Menschheit. Bewirkt hat ihn der digital-finanzielle Komplex, an dessen Spitze die weltgrößten IT-Konzerne, der Vermögensverwalter BlackRock und die Zentralbanken stehen.

Dieses Dreigestirn, das große Teile der Welt seit der Jahrtausendwende beherrscht, hat seine Macht 2020 in einer bisher unvorstellbaren Weise ausgeweitet und wird 2021 mit Sicherheit weiter daran arbeiten, die vollständige Kontrolle über die Menschheit an sich zu reißen.

Das Mittel, auf das der digital-finanzielle Komplex dabei setzt, ist die Panikmache. Er hat im vergangenen Jahr eine Krankheit zum Anlass genommen, um die gesamte Menschheit in einen Ausnahmezustand zu versetzen und die eigene Agenda rücksichtslos voranzutreiben. Diese lautet: Totale Kontrolle durch Digitalisierung und Teilprivatisierung des Geldes.

2020 hat endgültig gezeigt, dass die Politik, die einflussreichsten Medien und die Zentralbanken nichts anderes als willfährige Herrschaftsinstrumente des digital-finanziellen Komplexes sind, dessen weltumspannende Macht alles, was die Menschheit bisher erlebt hat, bei weitem übertrifft.

Begonnen hat sein Aufstieg in den 1990er Jahren. Der unaufhaltsame Fortschritt der Digitaltechnik verhalf seinen wichtigsten Vertretern Apple, Microsoft, Google, Amazon und Facebook zu einem atemberaubenden Siegeszug. Gleichzeitig machte die fortschreitende Deregulierung des Finanzsektors BlackRock im Bereich der Vermögensverwaltungen zu einem weltweit führenden Giganten.

Ein wichtiger historischer Meilenstein war die Weltfinanzkrise von 2007/2008, seit der das globale Finanzsystem nur noch durch die Zentralbanken am Leben gehalten wird. Die beiden größten von ihnen, die US-Zentralbank Federal Reserve und die Europäische Zentralbank, haben nicht nur Billionensummen aus dem Nichts geschaffen, sondern einen großen Teil davon mit Hilfe von BlackRock in die Taschen ultrareicher Investoren geleitet.

Auf diese Weise ist ein Kreislauf entstanden, der für eine historisch einmalige Vermögensumverteilung von unten nach oben gesorgt hat. Diese ist 2020 auf die Spitze getrieben worden. Unter dem Vorwand der Bekämpfung einer Krankheit wurde im Frühjahr fast die gesamte Weltwirtschaft zum Stillstand gebracht. Dann wurden von den Zentralbanken die bisher größten Summen als vermeintliche Rettungsgelder mit Hilfe von BlackRock zum weitaus größten Teil an Großinvestoren vergeben.

Der Kollateralschaden dieser Aktion: Mehreren hundert Millionen Menschen in den Entwicklungsländern ist die Existenzgrundlage entzogen worden, die Zahl der Hungernden hat nach UN-Angaben 2020 um mehr als 130 Millionen zugenommen.

Zudem sind in den Industriestaaten wirtschaftliche Schäden angerichtet worden, deren verheerende Folgen sich erst noch zeigen werden. Bereits abzusehen sind der Zusammenbruch vieler Klein- und Kleinstunternehmen sowie das Sterben eines großen Teils des Mittelstands, Massenentlassungen in Großbetrieben ebenso wie eine Lawine von Kreditausfällen, die das Bankensystem ins Wanken bringen werden.

Die Staatshaushalte weisen infolge der verschiedenen Lockdowns die größten Defizite aller Zeiten auf, so dass es im öffentlichen Dienst zu Massenentlassungen kommen muss und Steuererhöhungen sowie eine drastische Kürzung der Sozialausgaben unvermeidlich sein werden.

Um dieses dem Untergang geweihte System trotzdem am Leben zu erhalten, wird man allen Anzeichen zufolge schon in Kürze versuchen, das Bankensystem in seiner bisherigen Form zu beenden und die Kreditschöpfung ausschließlich in die Hand der Zentralbanken legen.

Für uns alle bedeutet das: Wir müssen mit einer drastischen Senkung unseres Lebensstandards und der totalen Kontrolle aller Lebensbereiche einschließlich unserer Finanzen rechnen. Und nicht nur das: Da all diese Veränderungen mit Sicherheit auf erheblichen sozialen Widerstand stoßen werden, müssen wir auch damit rechnen, dass die Verantwortlichen versuchen werden, unsere demokratischen Rechte wie die Reise-, die Meinungs- und die Versammlungsfreiheit, die in diesem Jahr bereits in nie dagewesener Weise beschnitten wurden, noch weiter einzuschränken.

Das am vergangenen Freitag begonnene Jahr wird uns alle damit vor eine historische Alternative stellen: Es wird uns entweder endgültig in ein vom digital-finanziellen Komplex beherrschtes globales Gefängnis einsperren oder wir werden uns gegen diese moderne Form der Sklaverei erheben, um den Kampf für ein selbstbestimmtes Leben aufzunehmen.

Einen dritten Weg gibt es nicht.

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