Rubikon: Blind am Abgrund – warum die wirtschaftlichen „Kollateralschäden“ der Krise weder nebensächlich noch unbeabsichtigt sind.

Im Rubikon-Exklusivinterview mit dem Ökonomen Christian Kreiß

von Roland Rottenfußer

Der folgende Beitrag wurde auf Basis einer Creative Commons-Lizenz mit freundlicher Genehmigung von Rubikon übernommen. Hier finden Sie den Original Text und eine Vorlesefunktion:

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Der wichtigste Sieg des Teufels besteht darin, dass er den Eindruck erwecken konnte, es gebe ihn gar nicht. Christian Kreiß kommt seinem höllisch schlauen Gegner jedoch regelmäßig auf die Schliche. Zu dessen Tricks gehört es, unser Gefühl für Dimensionen zu verwirren. Was klein ist — das Virus zum Beispiel —, lässt er groß erscheinen. Dafür spielt er die gigantischen Schäden durch die Corona-„Schutzmaßnahmen“ herunter. Kollateral werden normalerweise Schäden geringen Ausmaßes genannt, die den Tätern quasi aus Versehen passiert sind. Wer so denkt, signalisiert damit zugleich, dass für ihn die Opfer dieser Schäden nebensächlich sind — Menschen also, die in großer Zahl ihre Existenz verlieren, in Armut und psychische Not geraten oder im globalen Süden sogar an Hunger sterben. Es ist erhellend, Dr. Christian Kreiß, den wir aus zahlreichen Artikeln als brillanten Analysten kennen, einmal im Gespräch zu erleben. Flavio von Witzleben interviewte ihn für Rubikon.

Derzeit scheint es, als ob die Regierenden mit ihrer desaströsen Politik durchkämen. Zum einen liegt das daran, dass die Hauptmedien Meldungen, die nicht in ihr Konzept passen, konsequent verschweigen; zum anderen kann sich die jetzige Stimmungslage noch beträchtlich ändern, wenn das ganze Ausmaß der Katastrophe offenbar wird.

Christian Kreiß gibt einen Ausblick, was auf uns zukommen kann — in der abflauenden Phase des Corona-Hypes und auch danach. Es ist wichtig, sich darauf einzustellen und nicht zu kurzsichtig den neuesten Offenbarungen der Inzidenzzahlen zu huldigen.

Es wird sich herausstellen, dass Länder, die einen Weg mit wenigen oder keinen Corona-Maßnahmen gegangen sind, weitaus besser aus der Krise hervorgehen werden. In Costa Rica zum Beispiel sieht es gemessen an der Ausgangslage des Landes jetzt sehr gut aus, während das wohlhabende Deutschland abstürzt. Nicht durchweg begeistert ist Kreiß dagegen von der Politik der Querdenker-Bewegung. Was er an dieser zu kritisieren hat, ist ebenfalls Gegenstand des Interviews.

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