Cancel-Culture

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Oft zitieren wir zu Begriff auch Wikipedia: Cancel-Culture. Leider hat sich Wikipedia zu einem Teil dieser „Kultur“ entwickelt. Hintergründe haben wir hier zusammengestellt -> Wikipedia & Psyram

Als Cancel Culture (dt. Absage- oder Löschkultur) wird eine übermäßige Verbreitung systematischer Boykotte von Personen oder Organisationen bezeichnet, denen beleidigende oder diskriminierende Aussagen bzw. Handlungen vorgeworfen werden. Der Begriff ist negativ konnotiert, gilt als ambivalent und ist heftig umstritten.

Begriffsherkunft und Wirkungsweise

Der Begriff Cancel Culture stammt aus dem angelsächsischen Sprachraum und hat mittlerweile auch in deutschsprachige Debatten Eingang gefunden. Er geht auf die Praktik des Cancelns (von engl. to cancel = absagen) zurück, also auf das Zurückziehen der Unterstützung für eine öffentliche Person oder Organisation. Canceln wird überwiegend in sozialen Medien betrieben und zielt auf den Entzug medialer Aufmerksamkeit. Damit gehen in der Regel Beschuldigungen einher, die den Ruf der betroffenen Person schädigen können.[1] Entsprechende Vorfälle haben vereinzelt zu Entlassungen sowie zur Absetzung von Filmen und Fernsehserien geführt.[2] Cancel Culture ist ein politischer Begriff, der von den Gegnern dieser Tendenz geprägt wurde. Er steht in der Tradition der Auseinandersetzungen um Political Correctness.[1][3] Zuletzt fiel der Begriff auch im Zusammenhang mit der Revision von als rassistisch wahrgenommenem Kulturerbe, wie zum Beispiel Denkmälern von Kolonialisten oder der Praktik des Blackfacings.[4]

Quelle:  Wikipedia