Achgut: Dr. Pieter Schleiter, Richter am Landgericht Berlin – Verfassungsbeschwerde gegen diverse Corona-Verordnungen

Dr. Pieter Schleiter, Richter am Landgericht Berlin, erörtert seine beim Bundesverfassungsgericht erhobene Beschwerde gegen diverse Corona-Verordnungen und Maßnahmen im Gespräch mit dem Düsseldorfer Rechtsanwalt und Publizisten Carlos A. Gebauer und Burkhard Müller-Ullrich. Hinweis: Dr. Pieter Schleiter spricht in diesem Podcast ausschließlich als Privatperson und ausdrücklich nicht in seiner Eigenschaft als Richter.

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[Musik] sie hören in dubio den podcast für verfassungs freunde und verfassungsrichter produziert von der achse des guten und präsentiert von burkhard müller ullrich am heutigen donnerstag dem 14 januar 2021 besprechen wir ein paar grundlegende rechtsfragen im zusammenhang mit dem herrschenden corona wahnsinn dass mit dem wahnsinn ist zwar leicht gesagt jeder spürt ja dass die politischen vorgaben und polizeilichen maßnahmen mit denen wirtschaft und gesellschaft gerade ruiniert werden kein sachliches fundament mehr haben aber wie kann man diesen befund juristisch so fassen dass unsere dritte staatsgewalt die judikative dagegen einschreiten kann und muss das ist natürlich eine herkulesarbeit und obwohl ich von mehreren versuchen und ansätzen in diese richtung weiß ist die verfassungsklage mit der wir uns jetzt beschäftigen werden etwas durchaus besonderes das dokument umfasst 190 seiten und wurde im dezember ende dezember an das bundesverfassungsgericht geschickt geschrieben hat den text ein mann der sich bis jetzt in der öffentlichkeit bedeckt gehalten hat aber ich bin dankbar dass ich ihn hier und heute mit stimme und namen vorstellen darf peter schneiter ist promovierter jurist und arbeitet derzeit als richter für strafsachen am größten landgericht deutschlands nämlich am landgericht berlin guten tag herr schleiter guten tag herr ulrich und damit unser gespräch eine gewisse juristische flughöhe hat und ich mich mit meinen rudimentären kenntnissen nicht blamieren habe ich noch den düsseldorfer rechtsanwalt carlos gebauer eingeladen den treuen hörer ja schon von früheren ausgaben dieses podcasts kennen hallo herr gebauer hallo herr müller unterricht vielen dank für die einladung zunächst mal ein kurzer rückblick wir haben hier in dubio am 18 november an dem tag als das novellierte infektionsschutzgesetz durch den bundestag gepeitscht wurde schon darüber räsoniert ob das wohl mal vor dem verfassungsgericht landet er gebe aber sie haben die 190 seiten beschwerde von herrn schleiter gelesen mal ganz pauschal gefragt entspricht der text ihren erwartungen um nicht zu sagen hoffnungen also wenn man den text eines juristischen kollegen liest würde ich nicht sagen dass man hoffnungen oder erwartungen hat sondern man vertieft sich dort hinein und schaut was es da zu finden gibt und ich muss sagen wenn ich das unter dem gesichtspunkt der erwartung betrachten würde muss ich sagen er hat alle erwartungen weit übertroffen nachdem ich in den letzten monaten ja nun insgesamt auch schon sehr viel zum thema gearbeitet und gelesen habe ich habe viele viele aspekte auch in dieser verfassungsbeschwerde gefunden die mir so in dieser fatalität will ich mal fast sagen noch überhaupt nicht klar gewesen sind freue mich darauf dass wir das gleich für punkt erörtern können es ist ein riesenstück arbeit für karlsruhe ja genau dann lassen sie uns das opus von hermes leiter doch mal gemeinsam durchgehen ich sehe dass sie herr schleiter da insgesamt acht angriffspunkte formulieren und zwar geht es zunächst zweimal gegen des bundes infektionsschutzgesetz mit seinen verschiedenen verschärfungen sodann fünfmal gegen verordnungen in berlin und brandenburg warum gerade diese beiden bundesländer die korona verordnungen sind doch in anderen ländern ganz ähnlich also bei einer verfassungsbeschwerde muss man natürlich auch eine persönliche betroffenheit rügen können und ich habe verbindungen oder anknüpfungspunkte eben zu diesen beiden bundesländern weil ich in dem einen arbeite unter dem anderen wohner und deswegen habe ich auch diese beiden eben zur grundlage gemacht natürlich stehen die stellvertretend auch für andere bundesländer diesen regelungen sind ja recht ähnlich in allen bundesländern was ja jetzt auch dank in anführungszeichen diese sogenannten bund länder konferenz noch noch ein verschärfter form gerade stattfindet wurden letzten monaten stattfindet genau das ist schon ein weiterer punkt sie schließen ja diese bund länder konferenzen der bundeskanzlerin separat noch auf das sind also diese berühmten telefonkonferenzen ja an deren ende dann immer neue verschärfungen verkündet wurden und werden inwiefern ist das ein fall für das verfassungsgericht darf die kanzlerin nicht telefonieren das ist eine sehr gute frage aus rein praktischen gesichtspunkten mag es ja durchaus wünschenswert sein dass sich die bundesländer und auch der bund miteinander abstimmen das ist auch durchaus sinnvoll aber es muss sich dennoch an der verfassung messen lassen und da ist es schlicht so dass unsere verfassung eine solche bund länder konferenz und auch eine ohne den bund einer länderkonferenz so nicht vorsieht das ist im übrigen auch etwas was hans jürgen papier der ehemalige präsident des bundesverfassungsgerichts gegenüber der neuen zürcher zeitung gesagt hat das ist einfach das schlicht keine institution ist kein gremium was in der verfassung vorgesehen ist und da sind wir auch schon mitten im eingemachten drin wenn so etwas nicht in der verfassung vorgesehen ist dann ist es so dass dinge die darauf aufbauen und so stark in das aktuelle leben eingreifen wie das bei uns gegenwärtig der fall ist dass diese dinge sehr fragwürdig auch nur verfassungsrechtlich bestand haben können weil das grundgesetz eben ganz klar regelt wie vorgegangen werden soll und diese konferenz gehört eben nicht mehr dazu ich empfinde jetzt das bedürfnis eine ganz kleine winzige historische schleife zu fliegen und zu sagen die tatsache dass 1949 in unser grundgesetz hineingeschrieben worden ist dass es auf der einen seite länder kompetenzen gibt und auf der anderen seite der eine bundeskompetenz und dass die sehr sehr fein gegeneinander ausbalanciert und ineinander verzahnt worden sind das kommt nicht von ungefähr sondern als jurastudent lernten als staatsrechts student die lehren von weimar die leeren mit h geschrieben wir haben in der weimarer reichsverfassung eine solche aufteilung nicht gesehen und das hat dazu geführt dass in den dunkelsten zwölf jahren der deutschen geschichte eine sogenannte gleichschaltung stattgefunden hat und alles von berlin aus durchgestellt und durchregiert werden konnte und als die alliierten den deutschen 1949 mit dem parlamentarischen rat ermöglicht haben sich eine neue verfassung zu geben und das grundgesetz ist unsere verfassung dann haben sie in diesem augenblick gesagt wir zersplittern das damals streets ohne sie den westen in elf teile um macht zu begrenzen diese vielzahl von ländern und die vielzahl von kompetenzen ist ein großes pfund mit dem deutschland wuchern kann wir sind hier divers in unserer verfassen das ist großartig und das müssen wir aufrechterhalten also checks und balances gehört zum wesen des rechtsstaates völlig klar das mag jetzt alles ein bisschen seminarist ishii anmuten was wir machen aber natürlich ist ist ein grundkurs in verfassungsrecht und das hat auch seine richtigkeit ich komme jetzt noch mal zurück zu der großen schrift die hersteller verfasst hat und sie imaginär vor mir mit ihren 190 seiten wir haben jetzt die verschiedenen angriffspunkte geklärt und jetzt geht es aber in einem nächsten schritt erst mal um die verletzten grundrechte nicht wahr die müssen ja aufgezählt werden und da sehe ich also einen ganzen schwung von allgemeine handlungsfreiheit allgemeine persönlichkeitsrecht recht auf informationelle selbstbestimmung recht auf leben und recht auf körperliche unversehrtheit freiheit der person schutz der familie menschenwürde und so weiter und so fort jetzt stellt sich eine ganz große frage sie haben das alles organisiert und niedergelegt und jetzt geht die schrift nach karlsruhe beziehungsweise da ist sie schon und müsse man ganz kurz prozessuale fragen sprechen denn die große hürde ist ja wohl die annahme der klage überhaupt ich habe gelesen dass in karlsruhe so übers jahr mehr als 5000 verfassungsbeschwerden eingehen 99 oder mehr als 99 prozent davon werden überhaupt nicht behandelt die werden überhaupt nicht angenommen und sie wollen aber jetzt zu diesem einen prozent gehören wie machen sie das das ist eine sehr richtige frage von der statistik her die zahlen schwanken so ein bisschen ich hab jetzt letztens in der neueren statistik gelesen dass es ein bisschen mehr sind aber letztlich also ganz grob kann man sagen dass weniger als jede fünfzigste verfassungsbeschwerde insgesamt erfolg hat und da sind vorher ja auch schon also ein ganz großer anteil von den verfassungsbeschwerden die nicht zum erfolg führen werden eben nicht angenommen und dass da gibt es eine vorschrift des § 93 abs verfassungsgerichts gesetz die bestimmt in welche kriterien erforderlich sind damit sie angenommen werden kann und da fallen eben schon sehr viele durchs raster die große unwägbarkeit weil diese vorschrift ist dass die nichtannahme nicht begründet werden muss es genügt also wenn die kamera die dafür zuständig ist einfach die nicht an namen ausspricht und damit hat sich erledigt das aber ein paar qualifikation geben ja es ist natürlich ist es ja in der tat rechtlich gebunden also die kategorien sind vorhanden das wird ja oft nicht näher ausgeführt wo haben sie denn dabei geachtet also mann lag ihm besonders im auge damit sie diese würde damit sie diese klippe nehmen ich muss natürlich mehr dazu vortragen dass die verfassungsbeschwerde angenommen werden kann der § 93 abs hat halte zwei varianten bei denen das möglich ist die eine ist die sogenannte grundsätzliche verfassungsrechtliche bedeutung und da gibt es einen kanon so zu sagen wann das der fall ist das sind diverse voraussetzungen da vom bundesverfassungsgericht als nativ genannt werden und dass die sagen dann so es müssen verfassungsrechtliche fragen aufgeworfen werden die nicht ohne weiteres aus dem grundgesetz sich beantworten lassen und die auch noch nicht durch die rechtsprechung des bundesverfassungsgerichts geklärt sind oder erneut klärungsbedürftig geworden sind und also ich würde mal entschuldigen so aus dem auch sagen dass angesichts der tatsache dass wir es hier mit einer lage zu tun haben wie sie in der geschichte unseres staates in der bundesrepublik deutschland noch nie gegeben hat und zwar was die schwere der grundrechtseingriffe betrifft als auch eben die neuheit da müssen ja jedem klar sein dass es sich um grundsätzliche verfassungsrechtliche bedeutung handelt der herr schneider hat sich sogar getraut an einer stelle in dieser verfassungsbeschwerde etwas zu schreiben was ich mich als anwalt niemals getraut hätte hoch sympathisch er hat mir wenn ihr die richter selber angesprochen hat gesagt ich sage es in meinen worten liebe kollegen wir sind uns doch einig all das was ich hier thematisieren wird euch doch irgendwann sowieso beschäftigen weil ja praktisch jedes grundrecht ich glaube wir haben deutlich mehr überlegte ich glaube das einzige grund recht was nicht eingeschränkt ist das petitions grundrecht nach artikel 17 oder so alle anderen grundrechte sind verkürzt und da steht also drin man muss sich mit dem auseinandersetzen was gegenstand dieser verfassungsbeschwerde ist und liebe kollegen bitte befasst euch jetzt und hier damit es wird nicht besser wenn es auf schiebt das würde ich auch genau so unterschreiben es ist die größte bewährungsprobe für das grundgesetz überhaupt und in der tat es gibt ja auch in sachen corona maßnahmen bereits hunderte von eingaben das gericht natürlich mit sehr unterschiedlichen aussichten nicht nur des erfolgs sondern überhaupt der annahme das war ja das erste worüber wir gesprochen haben ich habe hier zb gerade gelesen der dehoga also der deutsche hotel und gaststättenverband kündigt auch eine verfassungsbeschwerde an ich habe keine ahnung ob die bereits eingereicht wurde aber es gibt also da eine ganze welle und die deutsche presse-agentur hat gestern gemeldet dass tatsächlich oder vorgestern ein spürbar gewachsenes aufkommen an verfassungsbeschwerden in karlsruhe sei so jetzt haben wir sozusagen die die prämien arien geklärt und ich würde jetzt herrn schneider gerne bitten einmal so ein bisschen kursorisch vorzutragen wie in einem mini referat was er denn rein geschrieben hat ihn sein ja das sind jetzt die wichtigsten punkte die ich recht ausführlich die 190 seiten kommen wir nicht von ungefähr die ich recht ausführlich geübt habe ich habe das mal versucht jetzt kurz zusammenzufassen und versuche das auch allgemein verständlich zu formulieren das sind bei weitem nicht alle da gibt es noch ein paar mehr aber ich glaube das sind so die die auch am interessantesten sind ich muss kurz vorweg schicken der ist der kennt sich natürlich im recht oder sollte sich im rechten möglichst auskennen er kann aber nie im luftleeren raum entscheiden deswegen ist es immer auch notwendig auf tatsachen zu rekurrieren und das ist eben auch ein notwendiger aufgabe gerade in einem gerichtsverfahren tatsachen aufzuklären das heißt wir müssen auch immer der sachverständige anhören sachverständigen gutachten lesen es ist auch tägliches brot bei mir auch das auf plausibilität prüfen das beschränkt sich natürlich auf spezielle bereiche aber die grundsätzliche herangehensweise ist ja letztlich immer gleich und insofern musste ich auch um überhaupt feststellen zu können abgesehen von formalen erwägungen wie wir gerade eben mit diesem bund länder gremium der bund länder konferenz gesehen haben ist natürlich auch vieles hat bezug zu tatsachen und deswegen konnte ich gar nicht anders als auch ein bisschen die die tatsachen einsteigen und habe dann geschaut was sind die seriösesten quellen was sind die besten studien dazu oder was es letztlich allgemein bekannt und darauf habe ich dann eben auch nicht bezogen und darin aufgeführt jetzt zu den hauptpunkten der vielleicht bedeutsamste umstand ist der verstoß gegen artikel 8 grundgesetz und dem parlamentsvorbehalt das ist ja etwas was dem bundesgesetzgeber und auch der bundesregierung und den landesregierungen im laufe der pandemie auch selbst aufgefallen ist in dem das infektionsschutzgesetz am 18 november erneut geändert wurde das ist den arbeiten schon länger bekannt es gibt nämlich vom zweiten april 2020 ein gutachten des wissenschaftlichen dienstes des bundestages also das eigene haus sogar die eigentlich mit sehr klaren worten zu dem ergebnis kommen dass das was dort in § 5 absatz 1 infektionsschutzgesetz und 5er gemacht wurde schlicht und ergreifend offenkundig verfassungswidrig ist trotz dessen galt diese regelung über ein halbes jahr und gilt auch noch vor ort das gutachten hat sich damals nicht mit den paragraphen 28 bis 32 infektionsschutzgesetz beschäftigt die noch weniger bestimmt waren als die vorgenannten norm also 5 und 5 infektionsschutzgesetz also bei denen müsste erst recht ein verstoß gegen artikel 80 grundgesetzt vorliegen was dann auch durchaus noch spätere gutachten ergeben haben das ist der erste gewichtige umstand dann die bund länder konferenz hatten wir eben schon angesprochen der dritte umstand bezieht sich auf eine verquickung von tatsachen ebene und rechts ebene die fall sterblichkeit hat sich im laufe der pandemie als deutlich deutlich niedriger herausgestellt als ursprünglich angenommen man ist zu beginn etwa März damals von etwa 3,4% Fallsterblichkeit ausgegangen heute geht die WHO von 0,13% aus, das ist ein 26 das ursprünglich angenommenen das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen die maßnahmen die ergriffen worden sind natürlich auch vor dem hintergrund ergriffen wurden dass man so große fallzahlen vor augen hatte das war diese reporter in der damals rausgekommen ist von dem imperial college film der natürlich auch schon bestritten wurde ich meine leute rein gewesen dieser märkte und sachverhalts ermittlungen oder auf entleerungen münchen ist ja ein wesen dieser situation dass manche wissenschaftler zwar etwas behaupten siehe imperial college absurde horrorzahlen die da in die welt gesetzt wurden die visier zu recht gesagt haben mittlerweile einen Diskount von 25 26 zwischen erfanden aber was heißt denn man man ist davon ausgegangen letztlich war das einfach die willkür des regierungshandelns da möchte ich mich nicht so weit aus dem fenster lehnen und sagen willkür wenn ich damals eine regierung gewesen wäre wenn wenn ich der bundesgesundheitsminister gewesen wäre und auch die bundeskanzlerin und auch die anderen ministerpräsidenten ich habe damals auch alles klappt muss ich sagen ich bin auch eine ganze weile auf dem regierungskurs gewesen um es mal so zu sagen ich habe erst im laufe des märz und april kam mir dann so zweifel die mich veranlasst haben dann mal genauer nachzugucken das hat ja letztlich dann auch dazu geführt dass ich das sehr sorgfältig jedenfalls glaube ich dass ich das sehr sorgfältig gemacht habe versucht habe auch für mich aufzuklären und auch das verstehen zu können und aber allerdings und das muss man sagen angesichts der bilder die damals in der presse waren da hat die presse hat ja auch eine ganz entscheidende rolle mitgespielt es ist absolut verständlich gewesen und auch der noch unklaren tatsache dass ihr das entscheidende damals wusste man eben doch nicht wie tödlich ist und dann kommen ebenso eine möglichkeiten so eine horror szenarien mit 2,2 millionen toten in den usa und 500.000 in england in uk bis oktober 2020 das ist nicht eingetreten wie wir alle wissen und dann ist man natürlich als gesetzgeber erst mal gehalten zu reagieren da muss man erst mal den schutz darüber legen das hätte ich auch so gemacht aber dann hätte ich alles daran gesetzt die tatsache wirklich fundiert pluralistisch aufzuklären ich hätte mir viele sachverständige angehört aus allen lagern und viele ebenen auch des sachverstandes also nicht nur epidemiologen und virologen sondern eben auch soziologen psychiater psychologen wirtschaftswissenschaftler und so weiter und das ist etwas was ich meine was noch zu kurz gekommen ist

also hat er punkte insgesamt dass man am anfang sicherlich etwas mehr drauf hauen durfte und auch drauf haben muss als Gesetzgeber, wenn sich ein gefahrenverdacht darstellt aber umgekehrt und dass es verfassungsrechtlich auch ausgepackt dafür bräuchte man nun wahrlich keine verfassungsbeschwerde um noch mal klarstellen zulassen, dass ein gesetz über verpflichtet ist wenn er solche notmaßnahmen in die welt setz, dass er dann anschließend tatsächlich beobachten muss wie entwickelt sich die situation. Wenn ich dann über monate hinweg die erkenntnis finde dass es eben nicht so entsetzlich ist wie es am anfang aus gesehen hat dann muss ich wieder zurückschrauben meine maßnahmen um wieder in ein angemessenes verhältnis zurückzukommen ich bin sagt das immer wieder wenn ich die aktuellen zahlen mehr betrachte die auch die sterbezahlen auf die zeitlich gar nicht ankommt kommt auf die sicherstellung der öffentlichen gesundheit an das ist das ziel das da verfolgt wird aber lassen das mal sozusagen juristisch und technisch bei den sterbezahlen und argumentieren aus diesem emotionalen blickwinkel der häufig vertreten wird mit der argumentation, dass da 20 oder 30 tausend leute gestorben seien an diesem virus an, oder mit diesem virus so schön heißt mit dieser argumentation müsste ich von heute auf morgen jedes krankenhaus in deutschland schließen weil ich in gleicher größenordnung menschen habe die an multiresistente Keime (MRSA) sterben. Da ist sozusagen die gewichtung ist völlig aus dem blick geraten weil wir in einer die die nzz hat es neulich so schön publiziert weil das internationale panikorchester so laut spielt dass die fakten ignoranz der entscheide einfach zu groß geworden ist und an die stelle auditor et altera pars hörer auch den anderen soziologen psychologen soester sozusagen breiter aufzustellen die erkenntnisse an die stelle ist einfach eine verteufelung derjenigen getreten die sagen ich wollte mal auf etwas hinweisen das kann nicht richtig sein so funktioniert verfassungsrecht auch nichts und politik sollte erst recht nicht so funktioniert gibt es denn da für stringente regeln und normen wie ein richter oder wie eine regierung vor geht um zu prüfen ob denn die andere seite altera pars genügend gehört wurde das ist ein ganz großes problem meines wissens ich muss vorab sagen ich bin kein öffentlich recht lang ein verfassungsrechtler haben aber mich schon intensiv damit beschäftigt mit mit der frage es ist so dass der gesetzgeber nicht verpflichtet ist jedenfalls nach der bisherigen dogmatik ist mir das nicht bekannt dass er das darlegen muss wie er denn zu seinen entscheidungen kommt das hat vielleicht auch den hintergrund dass der gesetzgeber ja auch letztlich pluralistisch aufgebaut ist das ist eben im parlament dort wird diskutiert bei uns ja auch ein zwei kammer parlament und da sind auch viele entscheidungen eben politisch motiviert und da sind eben auch auf kompromisse dabei aber dennoch ist es so dass im laufe des gesetzgebungsverfahrens ja viele punkte zur sprache kommen die dann in den gesetzesmaterialien die dokumentiert werden wenn niedergelegt sind da kann man danach gucken aber es gibt eben nicht so etwas wie ein urteil als eine urkunde wo dann dargelegt wird was jetzt die zielsetzung ist welche inge erwogen wurden welche sachverständige angehört wurden und warum das und das und das jetzt rechtmäßig und verhältnismäßig geeignet erforderlich und angemessen ist das wird dann hinterher natürlich vom bundesverfassungsgericht überprüft aber und das ist auch ein bisschen seltsam eben mit deutlichen niedrigeren prüfungsmaßstab als ebenso ein strafurteil was revisionsverfahren verwaltungsakt jeder streifenpolizist oder ordnungsbeamte der auf der straße einen pakt menschen verteilt müsste theoretisch das auch sauber gut begründen können und auch seine ermessens erwägungen darlegen diese pflicht trifft erst einmal per se den gesetzgeber nicht und auch nicht erst mal auch nicht brasilien verordnungsgeber in dieser form also die korona verordnung sind ja verordnungen das ist praktisch exekutives recht gewährt durch den bundesgesetzgeber hier und grundsätzlich ist da eben nicht dieses begründung des erfordernisses dar das wurde bislang nicht so gesehen ich meine die jetzige situation gibt ganz ganz erheblichen anlass darüber nachzudenken ob man an diesen grundsatz etwas ändert weil meines erachtens das fehlen einer pluralität in der tatsachen aufklärung und das fehlen einer transparenz und das fehlen eines begründung des erfordernisses auf zeigt zu welchen furchtbaren folgen das ganze führen kann zumindest muss man ja eine gewisse mit roten stringenz und methoden kohärenz auch verlangen vom normgeber also wenn ich an das anknüpfen was herr schneider gerade gesagt hat aus seiner sicht als strafrichter ich kann als strafrichter ein urteil nur dann revisionssicher begründen also sozusagen für meine nächste instanz des die das denkt gesetzlich mitmacht wenn ich alle erwägungen da läge die sich ohne logische brüche zu diesem ergebnis nach vorne mehr anderen und dazu gehört dass wir im strafprozess seit vielen jahren jahrzehnten kann man sagen erfahrung just mit einem ganz zentralen instrument dieser corona problematik haben nämlich mit dem pcr test der pcr test ist strafprozessen immer wieder genutzt worden seit jahrzehnten um sogenannte dna beweise zu führen und alles was dort in einem langen und wohlerworbenen rechtsprechungs entwicklungsprozess herausgefunden worden ist über den pcr test und was man berücksichtigen muss um ihn richtig anzuwenden und wo er fehlerhaft und also nicht mehr verwertbar ist das muss nach meinem dafürhalten auch für den pcr test in einer pandemie gelten ich kann nicht im strafprozess sagen so funktioniert nicht aber dann unbedacht samen im infektionsschutzgesetz sagen das kaufe ich alles ja da mag vielleicht ein etwas niedrigerer maßstab weil es gefahrenabwehr ist danach eine etwas niedrigere maßstab gelten aber man kann sich nicht von den grundsätzen entfernen sonst beißt es sich zwischen diesen beiden rechtsordnungen und das ist mit dem gedanken der einheit der rechtsordnung nicht vereinbar das funktioniert nicht

also ich sehe in dieser kniffligen frage die herr schneider zuletzt ausgebreitet hat ja auch ein kleines wenn ich mal salopp sagen darf lust moment möglicherweise für die verfassungsrichter sich überhaupt mit der sache zu beschäftigen, weil es eben an diesem punkt wirklich wirklich unklar ist. Wenn sie richtig verstanden habe dann meinten sie es gibt keine checkliste keine klare ansage das und das und das muss erstmal geprüft werden bevor da irgend ein scharfes gesetz gemacht werden darf. Wir haben ja schon öfter mal über diesen blumigen begriff der Einschätzungsprävokative gesprochen dass die regierung im falle des handlungszwang es zunächst mal freie hand hat oder relativ freie hand hat sie muss aber dann und das ist glaube ich der punkt von herrn bauer ziemlich bald um die ecke kommen mit beweisen oder mit sach haltigen unter fütterungen was man nicht machen kann und das ist aber doch in diesem fall ganz eklatant passiert dass man einfach sagt diese und jene zeugen höre ich nicht diese und jene wissenschaftliche meinung und blende ich aus das ist ja wie im strafprozess wo man als richter dann einfach sagt aha da gibt es einen entlastungszeugen weg mit ihm ein schönes beispiel meines erachtens ist das in weiten teilen geschehen wir müssen natürlich aufpassen es ist ein geschehen was hier ganz so viele akteure mit dabei sind also wir haben die bundesregierung wir haben einsparen als bundesgesundheitsminister wir haben die 16 bundesländer mit ihren jeweiligen gesundheitsministerien und auch den ministerpräsidenten und deren kabinette und deswegen muss man auch ein bisschen aufpassen wer macht jetzt was natürlich schaut man zuallererst nach berlin was macht der bund und wenn man da mal hin guckt dann und genauer hinschaut dann sieht man schon dass die durchaus auch versucht haben ich will nicht sagen pluralistisch und alle Bereiche zu hören, aber durchaus eine gewisse spektrum abgebildet haben. Das ganze läuft er dann immer über anhörungen im gesundheitsausschuss und da wurden schon ein paar sachverständige gehört die erstaunlicherweise weit weit überwiegend gesagt haben, das geht so nicht was ihr macht und es wurde trotzdem gemacht. Aber sie haben recht hermann ullrich es ist so dass das spektrum was eigentlich vorhanden ist nicht ausgeschöpft wird also ich sag einfach mal nur zwei wirklich wichtigen namen von denen ich meine man sollte doch mal sich mit denen beschäftigen und dass auch transparent darstellen und die Argumente weil darlegen und warum man ihn denn nicht folgt beispielsweise also punkt 1 warum hört man nicht mal den Anders Tegnell aus Schweden die machen ja nun ganz anderes konzept und entgegen den verlautbarungen in der öffentlichen wahrnehmung es ist eben nicht so dass es katastrophal ist sondern es ist sogar ziemlich erfolgreich sie müssen sich nun mal wirklich die zahlen anschauen die stehen ziemlich gut da ich kann das auch ich hab das auch in der verfassungsbeschwerde näher dargelegt die sterblichkeit ist beispielsweise niedriger als 2005 10 und liegt ganz auf der linie sei 2015 was jetzt bis ende november geschehen des letzten jahres und sie haben deutlich weniger schlimme eingriff als wir die haben auch fehler gemacht sondern klar keine frage die haben die risikogruppen nicht gut geschützt da sind viele gestorben aber mittlerweile ist wird eine konsolidierung eingetreten und man kann durchaus wichtig die frage stellen warum macht man nicht den schwedischen kurs desto

alle fälle schon mal gut ermitteln herzleiden in der deutschen presse haben sie es auf alle fälle nicht gefunden ist und warum nimmt man den nicht und schweden ist ja nun kein land wo man angst haben müsse dass die zahlen nicht stimmen also ich würde jetzt nicht nach nordkorea gehen und so oder nach china würde ich vielleicht auch nicht vertrauen, aber bei schweden kein problem also punkt 10 mal warum hört man nicht mal den anderen schnell das habe ich auch angeregt oder den Beweisantrag gestellt in der verfassungsbeschwerde wie dir das macht und welche auffassung werden dazu hat das ist ein toller sachverständiger. Oder Punkt 2 was ist mit Professor John Ioannidis von der Stanford University der ja dieses bekannte gutachten vorgelegt hat im oktober also diese metastudie wo er letztlich die bis dahin vorhandenen studien weltweit ausgewertet hat und auf eine Fallsterblichkeit nur betreffend die antikörper diese herum antikörper auf von 0,23 mittlerweile hat das nach oben korrigiert man nicht auf 0,27 gekommen ist, da sind ja diejenigen noch gar nicht erfasst die auf andere art und weise eine Körperabwehr erfahren haben nämlich auf der zellulären basis. Ich will jetzt gar nicht mich zu weit aus dem fenster lehnen weil da bin ich kein fachmann aber es ist jemand der erhebliches gewicht hat nachdem einstein institut gehört dieser mann zu den zehn am häufigsten zitierten wissenschaftlern der welt warum hört man denn nicht das war’s beispiel zur methoden richtigkeit eben sinne dessen was gerade richtig ausgeführt hat gehört natürlich auch dass man erläutert warum man zu bestimmten abwägungs ergebnissen gekommen ist und warum man sich dagegen entschieden hat und das gehört insbesondere unter transparenz gesichtspunkt mit zu gutem regieren wir reden ja häufig von good governance und um sozusagen den antriebs punkt an den beginn unseres gespräches zu legen was diese kanzler runde angeht mit den länderchefs finden und länderchefs ich erinnere mich in den letzten tagen bundes pressekonferenzen gesehen zu haben in denen es heißt wir legen nicht offen was da besprochen worden ist so kann das nicht funktionieren es muss transparenz herrschen es ist kein zufall dass im bundestag eine zuschauertribüne eingerichtet ist wo man zu hören kann was da erörtert wird und als bevölkerung deren grundrechte in dieser weise massiv verkürzt werden er hat jeder einzelne bürger ein dringendes und berechtigtes interesse zu erfahren was abgewogen wird und was nicht und wenn jetzt in den letzten tagen die diskussion losgeht dass wir also in den februar märz april mai hinein auch noch weitere noch immer härtere lockdown uns haben dann verspielt die regierung die letzten reste der loyalität der bevölkerung weil einfach das chaos angerichtet wird zu groß wird lassen wir uns zurückkehren zu dem strikt juristischen besteck mit dem sie ja die regierung in diesem fall packen wollen wenn ich es richtig wir sprachen vorhin überzeugen schafften über widersprüchliche wissenschaftliche aussagen und man hat ja in allen fällen immer das maximum genommen nicht also von diesen ganzen möglichen bedrohungen da gab es ja quasi einen überbietungswettbewerb auch auf seiten der wissenschaftler auch auf seiten derer die eben damit die regierungen maßgeblich beeinflusst haben von der kanzlerin gibt es ja dieses schöne wort von den wie hieß das öffnungs diskussions orgien aber auf der anderen seite wurden einfach bedrohungsszenarien orgien gefeiert also mich erinnert der sehr stark an das drama von tschernobyl im jahre 1986 da saßen die akteure auch in ihrem atomkraftwerk und sind mit der situation nicht klar gekommen und haben dann alle regler überdreht herrscht weiter wenn ich kurz noch mal zurück gehen darf ich glaube den punkt den wir auch zuvor angesprochen hatten er braucht noch eine eine kleine abrundung es ging nämlich gerade noch um die frage der umstand hohe sterblichkeit damals und jetzt deutlich niedriger also ein 26 was jetzt dem wovon jetzt die wm ausgeht was auch durchaus gut begründbar ist und nachvollziehbar ist mit den wissenschaftlichen studien das ist eben diese gesetzgeberische einschätzung des provokativen sie können sich das so vorstellen wie so ein trichter am anfang ist oben alles weidmann hat eine unklare tatsachen lage und die gefahr ist hoch und da ist es auch nachvollziehbar finde ich dass man dann aus gefahrenabwehr gesichtspunkten das ist ja letztlich polizei recht wenn sie so wollen dass man dann sagt okay wir nehmen das schlechteste szenario das schlimmste szenario damit müssen wir erstmal rechnen und versuchen das dann abzuwehren wenn sich dann als etwas weniger schlimm herausstellt umso besser aber wir haben erstmal etwas gemacht natürlich muss man dabei auch gucken was sind die kollateralschäden ich nehme erst mal dieses furchtbare wort und wo richtig denn sonst noch schäden an und sind die nicht vielleicht sogar viel schlimmer der zum trichter will zurück zu kommen am anfang ist noch die unkenntnis da ist der immer noch weit oben im trichter und die zeit rinnt dahin und dann wird aber der handlungsspielraum und die gesetzgeberische einschätzungs provokative enger sie wird erstens enger wenn sie tatsächlich erkenntnisse gewinnt die regierung oder die gesetzgeber und verordnungsgeber aber sie wird auch dann länger wenn sie es unterlässt ermittlungen anzustellen es kann also nicht so sein dass jetzt der bund sich hinstellt und die bundesländer sich hinstellen und sagen wir tun jetzt mal nichts und guck mal was passiert sondern es ist wichtig und notwendig und verfassungsrechtlich geboten da gibt es entscheidungen des bundesverfassungsgerichts zu dass sie sagen ihr müsst dann aber auch aufklären und das ist das was er gebe richtig gesagt hat die können da nicht die hände in den schoß legen wenn sie gleichzeitig massiv die menschen in ihren rechten beschneiden und so ein regime hier fahren das war das aber wenn man standen aufklärung sozusagen den notstand perpetuiert indem man immer weitere hypos kassierte risiken einführt ja also das risiko war ja bisher immer das Gesundheitssystem bricht zusammen ja gut ist in ihm zusammengebrochen aber es besteht das risiko des risikos dass das zusammenbrechen könnte und so weiter und das risiko eines risikos eines risikos das kann man ja und das ist doch das spiel was im augenblick läuft immer weiter so machen indem man immer neue bedrohungslagen inszeniert ja das ist der gefahren verdacht den sie dort genau den sie da ansprechen dass das ist natürlich ein problem und ich möchte das weiß ich auch nicht ob das mit absicht inszeniert wird da möchte ich mich zurückhalten aber es ist jedenfalls deutlich dass immer wieder was neues kommt also dann gab es eine neue mutation des virus die ja eventuell viel ansteckender sein könnte und zugleich oder gar nicht ehrlich zugleich weniger gefährlich also natürlich also das ist ein dynamischer prozess und es braucht eben tatsachen aufklärung dazu ist der gesetzgeber gehalten und da meine ich ist das ak ii seine aufklärungspflicht die ja durchaus im infektionsschutzgesetz drin steht ich glaube § 4 ist das dort meines erachtens nicht nachgekommen es gibt ein schönes beispiel dazu von professor strikter als der die heinsberg studie durchführen wollte hat er beim rk angefragt und gefragt ob die nicht die studie dort machen wohl eine feldstudie und dann die ihm entgegnet nötig ist dafür sehen wir uns nicht zuständig das machen wir nicht so seine mitteilung ist hat er mein interview gesagt und dann hat er gesagt okay das ist doch total wichtig und notwendig das aufzuklären wenn jetzt hier praktisch so ein bereich erfasst ist wo wir auch sehen können wie gefährlich ist das virus wirklich und hat dann selbst die studie veranlasst und hatte durchgeführt und das ist eine ganz wichtige studie geworden und er hat auch ziemlich richtig gelegen damals er ist glaube ich zu 0,37 prozent gekommen etwa das ist immer noch höher als man jetzt weiß aber es ist bei weitem niedriger als zu anfang an gegeben wurde das ist genau der punkt dass man vom bundesverfassungsgericht jetzt verlangen muss dass eine verfassungsrechtliche und unter dem gesichtspunkt der rechtsstaatlichkeit eine brücke gebaut wird zwischen der politischen entscheidungsträger tiefe und ihrer einschränkung durch zeit ablaufen hinein in eine ordnungsgemäße juristische und naturwissenschaftliche methodologie ich in den letzten tagen beschäftigt mit der dissertation eines mannes der heißt alexander stark und er hat in hamburg eine doktorarbeit vorgelegt zum thema interdisziplinarität der rechts dogmatik und da beschäftigt er sich mit der frage kann ich denn als jurist innerhalb meiner rechtlichen methodik alles das unbesehen kaufen was in einer nachbar disziplin oder in einer zu arbeitenden disziplin hergestellt wird an erkenntnissen und das dann für meinen weiteren rechts findungsprozess einfach übernehmen oder bin ich gehalten gerade auch mit meiner stringenz des juristischen denkens zu überprüfen ob das was in dieser andere disziplin passiert meinen denkt standards und meine logik anforderungen entspricht und insbesondere das sagt er an einer stelle sehr schön beiwagen begriffen also nicht bei ungeschlagen beiwagen bei wackeln den begriffen kann man sich als jurist nicht auf den punkt zurückziehen dass man sagt man begriff ist unklar dann erkenne ich auch die welt nur unklar und dann mache ich einfach mal sondern sozusagen hier unklarer mir meine eigene begriffsbildung ist desto mehr bin ich gehalten stichwort gefahrenverdacht desto mehr bin ich gehalten in tatsächlicher hinsicht stringent zu erforschen was denn überhaupt da draußen in der welt der fall ist und wenn ich das herausgefunden habe was in der welt der fall ist dann ist es ja auch häufig so dass man dann anschließend schon weiß in welche richtung man begrifflich läuft das ist im grunde eine binse das gilt auch für jedes psychiatrische gutachten das einen strafrichter vorgelegt wird wenn es um die frage geht ist diese detail geschäftsfähig ist einsichtsfähig ist der schuldfähig oder nicht da muss man dann auch mit den eigenen denkt materialien und die instrumentarien noch mal ran an das was die zuarbeiten de disziplinen geliefert hat und das ist der vorwurf den ich persönlich jetzt hier in der aktuellen situation vielen mache die da auch in der in der ministerialbürokratie aktiv sind und ständig die rechtsverordnungen erlassen das die die vorleistung nicht hinlänglich überprüft ist und da wünsche ich mir doch dringend von meinem bundesverfassungsgericht einen impetus dass man da mit der nase drauf stößt und sagt das muss jetzt noch mal vernünftig aufgeklärt werden herr gebauer hab ich sie richtig verstanden wir wären gerettet wenn die epidemiologen solo geschwächten wie die juristen da werden wir schon einen ordentlichen schritt weiter glaube ich ernsthaft ja okay das wollte ich hören danke es gibt ein argument nämlich ist doch alles nicht so schlimm ist ja alles nur auf zeit was halten sie herr schleicher und auch herr gebauer von diesem argument der befristung das befristung ist argument ist erstmal eines was auf den ersten blick positiv aus verfassungsrechtlicher sicht anmutet es ist auch durchaus positiv weil eben die beschränkungen schon direkt ausläuft nicht es muss nicht noch einmal überprüft werden oder es muss kein rechtsakt erfolgen um die beschränkung wieder aufzuheben sondern es läuft eben einfach aus aber es hat andererseits einen ganz erheblichen pferdefuß nämlich wenn es so gehandhabt wird wie es jetzt gehandhabt wird was den rechtsweg angeht wir haben nämlich immer die schwierigkeit dass ein wenn man sich gegen etwas wehren möchte dann braucht man zum zeitpunkt der entscheidung noch eine persönliche betroffenheit das ist erst mal der grundsatz wenn aber die rechtsgrundlage der einschränkung welt gefallen ist dann gibt es keine persönliche betroffenheit mehr in so einem fall hat sich dann praktisch die beschwer erledigt sagt man dann ein prozess war eine überholung sagt dann der jurist und grundsätzlich wäre damit einen rechtsbehelf wäre der nicht mehr begründet das ist der grundsatz es gibt von diesem grundsatz ausnahmen nämlich bei sogenannten fortsetzungs feststellung interessen nämlich wenn gewisse umstände erfordern oder gebieten dann zu sagen der eingriff war doch so relevant und so gewichtig dass sind jetzt auch nach wegfall der maßnahme seine rechtswidrigkeit feststellen das ist in diversen bereichen wird das vorgenommen im strafrecht gibt es das beispielsweise bei der wohnungsdurchsuchung wenn praktisch ein fehlerhafter beschluss erlassen wurde und jemand musste adulten dass bei ihm im team vom sek die ganze wohnung auf den kopf stellt dann kann er hinterher noch fordern dass überprüft wird ob der eingriff rechtmäßig war das schafft eine gewisse genugtuung in dem beim einzelnen aber hier handelt sich ja um etwas sehr viel größeres was möglicherweise wenn ihre verfassungsbeschwerde angenommen wird und wenn ihr vielleicht auch noch stattgegeben wird aber trotzdem erst wenn alles vorbei ist zur entscheidung gelangt oder in der tat dass das zeitliche problem ist das ganz entscheidende hier und da sitzt man so ein bisschen zwischen baum und borke es gibt zwei möglichkeiten wenn man wie man hier gegen vorgehen könnte gegen das er aktuelle geschehen die erste möglichkeit ist eben auf den im einstweiligen rechtsschutz zu begehren der ist aber praktisch nie erfolgreich also ich hab die statistik die sie auch angesprochen haben weist meine ich nur ein oder zwei erfolgreiche verfahren im einstweiligen rechtsschutz vor dem bundesverfassungsgericht aus was kasachen anbelangt von insgesamt vision genau genau davon insgesamt 450 eilanträgen oder sowas und unsere haben sich auch gabriel probiert deswegen oder das habe ich gar nicht versucht rein aus strategischen erwägungen heraus nämlich um den erfolgen der hauptsache nicht zu gefährden die schwierigkeit ist dann eben zu sagen okay ich gehe jetzt dann auf den langen weg und zwinge oder versuche zu zwingen das bundesverfassungsgericht auch die tatsachen ermittlungen vorzunehmen weil im einstweiligen rechtsschutz wird das eben nicht vorgenommen das sind in der regel immer nur erwägungen auf rechts ebene und mit einer rechtsfolgen überlegung wo dann das grundsätzliche gewicht der in rede stehenden rechtsgüter auch eine große rolle spielte und da kommen wir eben auf dem punkt leben gegen wirtschafts nur dann aber angebracht wird dann jetzt an um das mal so platt herunterzubrechen dann wird das leben immer gewinnen wenn man dann wirklich glaubt dass es so ist aber da sind die folgen noch nicht eingepreist die langfristigen mittelfristigen folgen wenn man dann jetzt in das hauptsacheverfahren geht dort besteht wirklich die möglichkeit und auch notwendigkeit es gibt ein amts aufklärung des grundsatz in paragraf 26 bundesverfassungsgerichtsgesetz dass dort das bundesverfassungsgericht auch tatsächlich den sachverhalt aufklären müsste wenn sie sich auf diese ebene begeben ohne karlshofer dialekt übersetzt heißt es der schweizer macht und arbeit der macht sogar sehr viel arbeit also wenn man dem folgt und wenn wenn man praktisch das wirklich aufklären möchte was meines erachtens geboten ist dann wäre das sehr viel arbeit aber das ist eine arbeit die der gesetzgeber eigentlich schon hätte tun müssen was er meines erachtens aber nicht in dem umfang getan hat oder aber seine ermittlungen nicht transparent gemacht hat es ist durchaus denkbar dass im hintergrund einiges gelaufen ist ich weiß es aber nicht ich habe selbst vier anfragen nach dem informationsfreiheitsgesetz gestellt eine beim senat in berlin bei frau karl schick bei der senatorin für gesundheit eine beim bundeskanzleramt eine bei herrn spahn beim bundesgesundheitsministerium und eine in brandenburg beim bundesgesundheitsminister und ich werde werde seit ende august anfang september habe ich die eingereicht sehr ausführliche fragestellungen ich werde ihn gehalten es kommen ab und zu mal ein paar briefe oder e-mails dass die fragen zu ausführlich sind man bräuchte noch mehr zeit und die mitarbeiter die das beantworten müssten oder die akten raussuchen müssten die sind mit der krisenbewältigung beschäftigt und kurz vor weihnachten habe ich dann von der senatorin für gesundheit in berlin eine komplett ablehnung bekommen einen bescheid wo drinsteht dass sie dem gar nicht nachkommen und das ist meines erachtens ein wirklicher skandal weil sie so die begründung ist etwa so wenn wir das gestatten würden klammer auf was im gesetz drinsteht klammer zu dann könnten andere menschen die nicht zur regierung gehören mitregieren also das hat absolut tabu rom geführt dieses recht was eigentlich jedes bundesland mittlerweile aufgestellt hat und auch der bund für sich dem wird nicht nachgekommen ich erwäge jetzt dagegen zu klagen allerdings mache ich mir da auch nicht allzu viel hoffnungen jedenfalls für diese pandemie dürfte die entscheidung des verwaltungsgerichts in berlin zu spät kommen das ist alles eine frage für später eine letzte frage noch und auch die ist prozessualer art bevor man ans bundesverfassungsgericht heran treten kann muss ja glaube ich einen instanzen zug erstmal ausgeschöpft werden fängt das was sie da vorhaben nicht vor irgendeinem verwaltungsgericht an grundsätzlich gibt es im eben das gebot der rechtsweg erschöpfung da haben sie recht jetzt hat man allerdings die schwierigkeit dass es manche gesetze gibt die aus sich heraus schon eine beschwerde stellen und wenn die beschränkung oder die einschränkung ein erhebliches gewicht haben dann gibt es die regel dass derjenige der davon betroffen ist nicht den instanzenzug beschreiten muss sondern er hat durchaus die möglichkeit direkt das bundesverfassungsgericht anzurufen also wenn demjenigen nicht zugemutet werden soll dass er erst praktisch ein bußgeldbescheid von lassen lassen wir es hier mal 500 euro seien für mehrfache ist nicht tragen von masken oder von wenn der gastwirt praktisch auf macht und dann 10.000 euro dafür bezahlen soll oder sowas das ist ja ein bußgeldverfahren was dann eröffnet wird da wird gesagt grundsätzlich jedenfalls ich weiß nicht wie das diesmal sehen dass es nicht zumutbar ist dann erst den bußgeldbescheid gegen sicher gehen zu lassen und dann sich durch zu klagen durch die instanzen oben dann auf dem weg man muss nicht dem nicht aussetzen ja man muss sich dem nicht aussetzen weil es zu großer eingriff ist und hier ist es ja so dass diese kona verordnungen insbesondere alle mit ganz erheblichen bußgeldern belegt sind bewährt sind bei verstößen dagegen und deswegen bietet das eine sehr gute angriffsfläche darüber hinaus habe ich noch diverse andere sachen ausgeführt warum das auch hier im einzelfall möglich ist und notwendig ist da kann man dann kann ich auf die verfassungsbeschwerde selbst verweisen und dass man nachzulesen ergebnis lägen wir uns zum schluss einmal zurück und mutmaßen was würden sie sagen wie sind die aussichten dieser beschwerde ich weiß nicht wirklich aller schwierigste frage weil vor gericht und auf hoher see wissen wer ja ja ja gar nicht mehr vor gericht oder vorsieht sondern dass das mache ich immer gerne mit dem ehemaligen bundesbank präsidenten karl otto pöhl der gesagt hat ich stelle keine prognosen mehr erst recht nicht für die zukunft aber es fällt ja schon eines auf man wir haben das gerade schon gesagt ihm beginnen dieses mal sind im märz 2020 muss man vernünftigerweise jedem gesetzgeber jeder legislative ein Schockmoment zugestehen und dann eine Findungsphase und dass da nicht alles richtig gemacht werden kann jeder verstehen der der ein bisschen lebenserfahrung hat dass man am anfang nicht strukturiert sofort alles erfasst und richtig macht. Aber nach mittlerweile zehn verstrichenen monaten und einer sehr sehr umfänglich aufgestellten bundesregierung und wie wir es ja auch gesagt haben vielen Landesregierungen mit ihren Ministerien dabei muss der anspruch des bürgers gegen die regierung seien nun mit verfassungsgemäßen instrumentarium dieser Pandemie, wenn es denn eine ist, sachgerecht zu begegnen und da ist einer ganz besonders gefragt da ist nämlich das bundesverfassungsgericht gefragt denn das bundesverfassungsgericht kämpft an dieser stelle auch um sein eigenes selbstverständnis man kann sich als verfassungsrichter an der stelle nicht heraushalten wenn das grundgesetz die schwerste bewährungsprobe seiner existenz zu bestehen hat und ich sage das immer wieder die bundesrepublik deutschland es eine so sympathische republik gegründet in einem zoo und das Bundesverfassungsgericht ist ein sympathisches Gericht, gegründet in einem theater und wenn wir es nicht hinkriegen in dieser unglaublich sympathischen republik mit vernünftiger methodik unsere probleme zu lösen dann sieht es sehr sehr finster aus für die zukunft unseres landes und unseres kleinen kontinents und da bin ich ein schlechter so dankbar dass er die fragen so exemplifiziert aufgeworfen hat. Das sind all die fragen mit denen wir uns jetzt beschäftigen müssen und ich kann auch jetzt von mir aus obwohl ich das eigentlich gerne sage aber ich kann die richter in karlsruhe wirklich nur dringend auch noch mal von der seite ersuchen, beschäftigen sie sich damit es dient uns allen.

Dann war das jetzt unser schlusswort und ich schließe mich dem noch an in der hoffnung dass die verfassungsrechtlichen uhren der die uhren unseres rechtsstaats eben sind in Karlsruhe mal wieder gestellt werden danke peter schneiter danke carlos gebauer [Musik]

Gunnar Kaiser: Der schwedische Weg

In Schweden habe ich mit dem Dachdecker Markus S. und dem Fotografen und Journalisten Henning Rosenbusch über die Lage des Landes gesprochen. Außerdem ein bisschen pseudointellektuelles Geschwurbel meinerseits

Nachdenkseiten: Schweden am Scheideweg

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wir fahren jetzt zu unseren ersten interviewpartnern ein bisschen nördlich von hier in südschweden zwei deutsche die schon seit langer zeit hier in schweden wo werden die mal befragen wieso die lage hier ist also das war ja also wie ich das verstanden habe kann man ja durchaus wieder vergleichen also man kann zum beispiel schweden mit deutschland vergleichen was todeszahlen zum beispiel angeht das ist ja ein großes hobby geworden jetzt live unfall auf den vereisten pisten südschweden rasen wir noch in so ein rotes häuschen ein hallo pettersson heja he verlegt treffers würde ich sagen aber man kann auch schweden mit schweden vergleichen nämlich schweden 2020 mitreden 2018 schäden 2015 und dann überlegen dass so ein horrorjahr ist vor allem interessant wird es dabei wenn man schweden 2020 mit deutschland 2018 oder 2015 vergleicht oder auch mit belgien spanien und eben vergleichbaren ländern das heißt ja oft dass man schweden nicht vergleichen darf wahrscheinlich weil man sonst auf erkenntnisse kommt die man nicht haben darf die nicht sein können weil sie nicht sein dürfen vor allem weil zb die bevölkerungszahl an das s bzw eben die bevölkerungsdichte aber die meisten schweden wohl relativ vergleichbar dicht wie zum beispiel deutschland in den unbesiedelten gebieten ist es oft so dass dort wenig besiedelt ist mehr wert ist gedacht aber bei dieser ganzen diskussion wundert mich halt eben dass man erst mal so einen riesen experiment braucht um festzustellen nach einem jahr das man vielleicht auch hätte anders agieren können und diese kritiker der maßnahmen die man die vermehrt hat von früh an eigentlich ja oft nur darauf hinweisen würden könnten wir sind nicht vielleicht sowie schweden machen und mein eindruck ist dass die schweden sehr brav die wenigen maßnahmen die sie haben befolgen das liegt sicherlich auch an der mentalität und auch an der sozialen kohäsion der schweden und wenn wir jetzt in einem supermarkt gegangen sind oder gästen dann ins camp sylt in die pfannen fabrik dann merkt man schon die leute sind selber sehr vorsichtig aber was das angeht die haben sicherlich auch eine gewisse angst und halten abstand von sich aus es gibt ja auch gewisse empfehlungen und auch maßnahmen dass man zb im restaurant wozu führt an einem tisch sitzen darf oder sich mit acht haushalten treffen darf seit neuestem und jetzt gibt es offensichtlich auch eben bestrebungen der regierung die maßnahmen also zu verschärfen was aber eben nicht geht weil die schritt verfassung da noch entgegensteht und das muss man eben auch erst mal noch regeln das soll jetzt am sonntag geschehen das geht aber wohl auch in schweden nicht sehr schnell was vor nachteil natürlich hat aber den großen vorteil dass das erst mal auch durchs parlament muss bzw das dann auch eine wahl noch dazwischen liegen muss vor dieser genehmigung der verfassungsänderung die dann stärkere maßnahmen auch bestrafungen erlauben würde das heißt die bevölkerung hat dann noch mal die möglichkeit über diese verfassungsänderungen zustimmen interessant finde ich dass hier offensichtlich die gesundheitsbehörden der staats epidemie meteorologe der staats entomologe an das tech nel eben gegen die regierung eigentlich gegen den kurs der regierung es beziehungsweise die regierung sich da nicht sie würde sich gerne gegen ihn durchsetzen haben sie aber nicht getan und auch da hat wohl relativ früh auf die bedeutung der des schutzes der risikogruppen vor allem in alters und pflegeheimen hingewiesen was arbeitet der schwedische regierung versäumt hat ist wohl auch der grund dafür ist dass er könig gustav adolf war sie als dann letztendlich calado irgendwas wie dadurch der schwedische führer der schwedische könig darauf hingewiesen hat ja der schwedische weg dieses gescheitert weil es nicht gelungen ist die risikogruppen zu schützen was eben aber das gesundheitsamt die gesundheitsbehörde empfohlen hatte was sich ja neben den ganzen zahlen spielen und vergleichen von statistiken schweden deutschland schweden normales jahr 2020 auch noch interessant finde ist neben etwas was man nicht unbedingt messen kann nämlich die veränderung der mentalität in einer gesellschaft die sich eben stark von oben durch regieren lässt beziehungsweise sich auch eine starke spaltung erfährt durch politik und medien die diese spaltung auch selber noch forciert oft und die sich angst machen lässt oder auf der anderen seite eine gesellschaft die er zusammen hält weil sie ein gewisses vertrauen haben kann die regierung geht deswegen auch vielleicht sogar diesen weg fahren kann weil sie weiß empfehlungen könnten reichen herr bock danach töten guten tag willkommen teams medien und was macht es mit der mentalität einer gesellschaft die eben auf totale soziale distanz gepolt ist in der eben auch keine lebendigkeit mehr stattfinden kann im grunde genommen alles was das gute leben ausmacht oder sehr sehr viel wie veranstaltungen und konzerte musikkultur treffen weihnachten feiern ist in so vielen ländern eben jetzt schon seit so langer zeit und auch noch auf relativ ungewisse zeit hinaus eben zum erliegen gekommen und in schweden nicht in dem maße kinder die schlitten fahren wo ist die polizei gibt es nicht und verantwortliche mehr da ja also was macht es wird der mentalität einer gesellschaft die sich so eben einsperren lässt und auch die soziale kohäsion verliert die nicht mehr miteinander spricht die einander nicht mehr vertraut wo die menschen auch einander eben nur noch als krankheitsüberträger ansehen und das sind ja auch alles dinge die man nicht messen kann die nicht eben zu der messbaren seite der welt gehören auf die wir so stark eben unser augenmerk legen auf die nächsten zahlen und werte und statistiken aber die veränderungen der mentalität ist eben sehr viel schwerer festzustellen zum anderen müsste man vielleicht noch um noch kurz bei den messbaren daten und fakten zu bleiben auch schweben 2021 22 25 vielleicht vergleichen mit deutschland oder spanien oder anderen ländern die einen die harte maßnahmen härtere maßnahmen hatten in dieser zeit dann denn da kann man natürlich auch nochmal wirkungen von londons erst in zahlen eventuell sehen wobei es natürlich viel viel schwerer ist dann zum beispiel eine wirtschaftsrezession arbeitslosigkeit suizidrate depressionen andere krankheiten die lage des gesundheitssystems dann auf die maßnahmen als ursache zu beziehen so dass man eigentlich immer da wird sagen können na ja selbst wenn schweden jetzt ein bisschen besser geht in dieser hinsicht ist ja nicht ganz klar ob jetzt wirklich der fehlende lockdown die ursache war aber eigentlich müsste man in drei vier fünf jahren noch mal gucken und dann designs in länder vergleichen wir kommen also wieder so und dann sind wir jetzt auch schon gleich dabei familie petterson zu unserem ersten hintergehen wie hat sich schweben so in den letzten zehn jahren für euch entwickelt also habt ihr dann einen umbruch gespürt oder ist das eigentlich jetzt ja gleich geblieben also gefühlt hat sich nicht viel verändert ich bin gespannt wer ich bin dachdecker und jetzt auch so lange wie wir leben habe ich hier arbeit in verschiedenen firmen aber schon von den abläufen von den ganzen vorgehen oder so hat sich irgendwie nichts verändert also die mentalität der ziemlich geändert oder also kein nichts nicht nicht viel zu sagen ich muss wohl eine ziemlich guckt keine nachrichten wen er weder deutsche noch schwedische also so was mache ich nicht oder nur selten sagen wir mal so ich bin nicht ab zu date weiß jetzt was jetzt unter englische umwälzungen oder sowas stattfinden dass das ja frau ich meistens alle gemeinsam lernen als letzte ja und wenn du mal nachrichten guckst das ist dein eindruck von der schwedischen berichterstattung nicht noch schlimmer als die deutschen nicht so plump sie ist wirklich plump also wenn man das jetzt direkt übersetzen würde das einen deutschen vermitteln würde wollen würde lachen auch normal sterblicher mensch ein gläubiger also die für also so wie das hier rüber bringen ist zu meinem verständnis aber einfach wirklich billig in deutschland schon ein bisschen geschickt hat und wie reagieren die schweden selber darauf den menschen mit denen er so kontakt hat ja sie sie mit folgendem genau wie die menschen dort an den deutschen öffentlich-rechtlichen tholen man man man kann auch argumente bringen dann kann es also unser unserer gesundheit so dass chef-juror meeting sagt wir auch mehrfach in den medien dass er nun schutz nichts bringt er schützt nicht vor wir die leute tragen es trotz der oder oder oder das klappt bei uns nicht nichts bringen oder so das handy schon schon so verengen sich die schweden aber es gibt auch viele die schule in diese richtung tendieren aber es gibt ja auch viele die tech nel weghaben wollen also das ist ja nichts neues sind genauso wie händewaschen wie alle anderen auch in europa dass das ist so ja ich spreche hier dann mit nachbarn oder kollegen über diese sachen oder versucht ihr das zu vermeiden das ist mir so ein vorsichtiges herantasten also mit unserem nachbarn die wir hier haben also nur zwei in zwei kilometer die richtung und da wissen wir woran wir sind dann kann sich mit denen wir die themen und erhalten und muss jetzt nicht mit den genen reden man sagt ja das ist ja das ist manchmal ein bisschen schwierig aber wie soll ich das beschreiben ja man geht es ein bisschen aus dem weg und man merkt der mensch der folgt dem was die medien sagen so sondern von dem versuche ich auf jeden fall genau so ein bisschen auf und aus dem weg zu gehen man kann also zu früher reden das ist eine furchtbare krankheit ist oder dass man vom mundschutz nicht viel hält aber weiter sollte man auch nicht so dass es dann besser wenn das richtig oberflächlich bleibt als dass man sieht das schon auf seinen gesichtszügen menschen wollen tiefere und was hat sich für euch so im letzten jahr am deutlichsten verändert einfach so vom alltag vom leben also in deutschland weiß man ja okay es ist alles 180 grad gedreht worden wie sieht das hier muss für mantel für mich hat sich gar nicht gern hat versucht der ablauf zur arbeit auf der arbeit bekannt schutz tragen meine kollegen und wir halten den abstand weil doch schon so ein bisserl klar 8 wenn man darauf aber jetzt auf den job wenn wir daran scream seit ich helfen mit irgendwas oder so da kommen wir uns auch schon mal zu mal oder so aber das juckt keine und wir sitzen noch zusammen an einen tisch beim mittagessen und so das ist alles ein bisschen lockerer wie ist das mit den schulen hatte da kontakt mit eltern die ihre kinder da haben gibt es daher angst auch dass vielleicht die kinder da die super bei der sein da kann ich leider nicht zu sagen die menschen die ich kenne haben wir schon erwachsen die kinder sind raus aus der schule zu wollen beobachtungen ich kann dazu nur ja ich habe gemerkt dass die schweden selber sehr vorsichtig sehen wenn sie jetzt zum beispiel im supermarkt oder so sind das ist zwar keine maske tragen aber dass sie schon er sodann rücksicht nehmen und so also ist das etwas was so von der regierung empfohlen wird gewünscht wird was sowas und propaganda vielleicht sogar auch angst propaganda gibt oder machen die schweden das so weil sie vernünftig sind und einsichtig zum einen wird es durch die medien natürlich empfohlen diese 100 meter habe ich schon glaubt man überall die aufkleber auf den fußböden mit abstand halten dann gibt’s bei in vielen supermärken auch ständig irgendwelche durchsagen mit abstand halten geworden uns gegenseitig helfen und schützen das gibt alles und die leute machen das auch also nur für ihn spielen das ist halt wichtig dass es freiwillig ist und dann okay okay was denkt ihr woher das kommt diese diese mentalität also dass sie werden sich da nicht so sie jetzt die anderen länder so einfach diesen lockdown vorschreiben lassen naja die spiele sind ja ein gebranntes kind schon durch die schweinegrippe 2009 sind die sehr empfindlich was die impfung angeht also da wird hier viel das sind zum beispiel meine arbeitskollegen auch also sie sind auch voll der meinung wir leben in einer gefährlichen pandemie aber impfen lassen tun wir uns nicht den scheiß den drücken uns nicht rein so wir haben gesehen was das 2009 dafür eine schöne geschichte war und das wollen also das für mich okay ja und jetzt für die nächsten tage habe ich gehört gibt es schon neben planungen etwas zu ändern das ganze ein bisschen straffer zu mannes gab jetzt glaube ich auch vor dem dezember schon nebenbestimmung dass sich nur noch vier leute an einen tisch setzen dürfen im restaurant oder acht haushalte irgendwie zusammen irgendwie sein können was kommt jetzt ich hab das ist kommt kongress informationen heißt also die comdirect ich weiß nicht welche behörde das ist polizeibehörde auf jeden fall irgendwas die geben daneben halt meldungen raus die wichtig sind dann so viel die bevölkerung und dauer hat sich probieren derzeit nicht viel getan also dass also so richtig druck entsteht noch nicht okay aber jetzt will die regierung eben die gesetze so verändern dass man einen lock down oder dass man maßnahmen noch schärfer haben kann wie ich schätze da die chancen ein ich denke mal wenn die das wollen wenn sie das auch schon zur sprache bringen dass sie dieses panin dass sie dieses panini gesetzt haben wollen da gibt es ja welche genug hinreißt wie das wollen dann werden sie das auch kriegen weil das ist eigentlich immer so ist also ich denke das ist nur eine frage der zeit dass was hier passiert was jetzt nur zeitverzögert also wir werden das denke ich mir auch erleben das was wir in deutschland bisschen deutschland lebt ja aber wie ist das denn schweden klar zu machen wenn die doch sehen sie hatten einen ganz anderen weg und haben jetzt nicht die riesen katastrophe erlebt sondern sind noch vergleichsweise gut da durchgekommen und jetzt sollten sie trotzdem alles zu machen ich denke so wie wir uns auch die gleiche weise machen wie sie in europa machen sie werden es mehr sagt ewald zum anders wird es nicht gehen wo die zwei ja ich weiß nicht ob da irgendwann eine länger wieder durchkommt weil den schwingen was was jetzt passiert wünschen wäre aber ich glaube nicht also es wird für das wird ein bisschen geschrei geben und auch demonstrationen widerstand und so wie überall aber und am ende wird es darauf hinauslaufen die fäden vertrauen so ihrer regierung mehr viel übrig kites höre ich ja absolut sie haben für ein bisher noch nicht so viele schlechte erfahrungen anderer völker nein aber es ist meine dass wir in skandinavien ligna die zufriedensten menschen der welt das beweisen die umfragen alles also auch wir also ich also ich habe das viel besser hier in schweden als in deutschland also in wir sind hier auch ausgegangen weil ich in meinem beruf viel gesundheitliche probleme hatte ich hatte viel mehr wolken zu tun dass es in schweden alles nicht mehr der fall also diese mentale druck wie man in deutschland ausgesetzt ist der existiert hier so nicht zumindest immer herr branche also stress zu machen auf zeit erzählt mehr qualität als quantität auch die persönliche beziehung zum chef zu den führungskräften das ist hier eine viel persönlichere behinderungen also persönliche kontakt als in deutschland macht es das kann ich absolut nicht bestätigen ich fünfmal war dir mal ihr beiden in dieser zeit seit der pandemie in deutschland ich betrete durch schon okay weil eine frau war ja aber sie wird auch nicht mehr voll okay solange das du diese zustände herrschen ja was war das für ein erlebnis es hat sie erzählt so ein kulturschock und dass diese masken und diese angst die da herrscht das war schon sehr schwer zu ertragen für immer eine frau oder mann hat eine weile gebraucht um sich dann wieder von der rechnung als sie wieder zu hause war was sie erst mal heilfroh ganz klar und es hat ein paar wochen gedauert bis endlich aus dem kopf wieder raus war unglaublich als erholungsurlaub in schönen machen weil meine woche in deutschland so sind wir also und so sagt auch ich setze keinen fuß nein für mich ist schon praktisch eine diktatur geworden und ich setze mein fuß hat keine elektra touren ich weiß ob ich da wieder rauskommen weil so dass das ist nicht nur sicher sein komm du dich die leute raus gehalten man sagt ja oft über schweden die haben jetzt diese maßnahmen nicht so stark weil sie schon viele andere dinge so umgesetzt haben die auch dann für die anderen länder kommen sondern die man gerade im zuge der krise für die umsetzen sollen also zum beispiel dass hier sehr viel bargeldlos bezahlt wird und die schäden damit auch ihm sehr gute übereinstimmung der sozialstaat natürlich auch relativ stark ist kriegt ihr da was mit wieso diese entwicklungen sind in richtung bargeldlos und das wird achselzuckend werden und für die frage loses zahlen so dass nur 19 von der welt ja und habt ihr da nicht erleben von deutschland als diktatur sprach die angst dass schweden auch noch eine art diktatur sein könnte ja ich befürchte er ist also ich hoffe es nicht weil ich befürchte das wie gesagt hier alles ein bisschen zeit verzögert ankommen wird aber es wird kommen weil die schweden wird sich da nicht ewig groß entziehen können aus dieser situation und die weltweit herrscht muss man ja mal was vielen dank die einladung und sehr für das gespräch also du bist seit august hier was hat sich für dich so getan in deiner wahrnehmung vielleicht des alltags ist das gleich geblieben wenn man jetzt in deutschland im august mit jetzt vergleichen würde nicht nur das was man sieht wie die menschen eben sich verhalten sondern auch wie sie miteinander sprechen oder eben auch die mentalität und die spaltung der gesellschaft da ist es schon ganz großer unterschied wie es hier in schweden also im sommer hat für viele die pandemie nicht mehr so die große rolle gespielt und ich habe auch die titelseiten immer beachtet was steht da drauf ist da corona wie in deutschland eigentlich den ganzen sommer über das große thema und nein die september haben sie sich vor allem sorgen gemacht was die wirtschaftskrise mit ihrer rente macht und das waren die schlagzeilen aber kroner war natürlich in der berichterstattung dabei aber ein dritter vierter fünfter stelle sie hatten ja im sommer sehr niedrige zahlen und ja man hat das gefühl und dass das hat mir auch sehr gut getan hier ja die menschen waren nicht so belastet wie in deutschland es ist auch nicht so er ist alles im allgemeinen gesprochen ja es gab gibt sehr unbelastete menschen in deutschland die mit der situation sehr gut klar kommen ja und es gibt eben singles alleinerziehende leute die von existenzsorgen betroffen sind die gibt’s hier in schweden natürlich auch aber es sind nicht so viele und wie gesagt es ist hier keiner demonstriert hier das sagt eigentlich schon viel niemand hat es gab im april als diese vielen toten als diese vielen toten in den altenheimen gabi in schweden gab es wohl ganz kleine demonstrationen in stockholm aber das war’s hier seitdem es hat sich niemand großartig gegen diese pandemie politik von tech nel aufgelehnt und da müssen wir vielleicht auch noch dazu kommen dass es eben ein großer unterschied zu deutschland dieser titel hat bisher aus verfassungsrechtlichen gründen es war eben nicht nur oder auch deswegen wegen dieser impf geschichte damals pandemrix meine grippe sondern es hat eben verfassungsrechtliche gründe dass diese gesundheitsbehörden in schweden sehr unabhängig sind und eben auf einer zusammenarbeit in nationaler kommunaler hinsicht eben diese maßnahmen dirigieren die hier stattfinden und die regierung hat sich eigentlich raus gehalten wie es eben das system hier auch aufgebaut von anhängern die das ändert sich gerade ja und die verfassung jetzt wie sie ist erlaubt der regierung nicht solche harten einschneidenden massnahmen zu treffen und deswegen soll jetzt geändert werden ganz genau also es soll jetzt also die verfassung ändern das wird nicht leicht in schweden in schweden die verfassung zu ändern braucht die jetzige regierung eine einfache mehrheit um ein gesetz zu beschließen das wird dann allerdings nicht nicht verabschiedet in dem sind sondern dass wir dann sozusagen auf halde gelegt dann gibt es eine neue wahl in schweden dann muss eine wahl dazwischen stattfinden also die schweden müssen die möglichkeit haben die mehrheitsverhältnisse im parlament zu ändern und das neue parlament muss dann die verfassungsänderung zweites mal absegnen und deswegen kann löffeln jetzt nicht so auf die schnelle tun und lassen was er will das heißt dabei selbst wenn das übermorgen ist das glauben jahre das jetzt noch mal rein gebracht werden wenn das dann eben angenommen wird mit einfacher mehrheit müsste man ja die neue wahl abwarten um dann das gesetz zu verändern was jetzt kommen soll ist keine verfassungsänderung ist ein zusatz gesetz wird von juristen auch infrage gestellt ob das ebenso geht also ohne die verfassung zu ändern dass man dann schließt löffeln meint das würde gehen weil er ja nur regional schließen will er sagt auch selbst er hat jetzt nicht vor schweden nationale nationalen lockdown zu unterziehen würden die schweden nach angeblich nicht mitmachen als noch nicht so richtig diese gesundheitsbehörden haben wohl den gesetzesentwurf chance gehabt und entsprechend auch hat kritisiert er die gesundheitsbehörden sagen dazu er wie gesagt es geht darum dass man auch strände schließen kann dass man geschäfte schließen kann restaurants dazu muss man sagen diese macht gab es schon in schweden also die lokalen gesundheitsbehörden hätten das tun können die hätten das entscheiden können die hätten auch muss man auch dazu sagen es gab ein ähnliches gesetz schon im april in schweden da wurde regional für stockholm meines wissens nach eben auch so ein gesetz verabschiedet von von der regierung laufen nur hat er das nicht angewendet also er hätte da schließen können hat aber sich nicht gegen tech nel aufgelehnt oder nicht man hat so dass vertretenden schweden und die schweden haben da auch toll mitgemacht und ließen überhaupt das ist auch was ihm viel mehr vertrauen in ihre institutionen und in ihre regierung im durchschnitt als mir und ja es sollte es um zusammenhalt entstehen in schweden und der wird zwar jetzt vordergründig so einigermaßen auch noch verkauft aber mittlerweile gibt es schwere reibungspunkte in ihrer antwort hat die gesundheitsbehörde die regierung zur einschätzung dieses neuen gesetzes gesagt dass die meisten neuinfektionen in schweden auf der arbeit und im privaten bereich stattfinden und genau das würde dieses gesetz eben überhaupt nicht berühren und deswegen ist das eine stumpfe stumpf stumpfes werkzeuge und hat es schwer kritisiert her das heißt wir haben jetzt schon eher so eine aufspaltung oder ein fast eine gegnerschaft zwischen tech nel und der regierung die jetzt nicht so genannt wird oder die eigentlich stattfinden und wie erklärst du dir dass die regierung jetzt diesen kurs unbedingt fahren möchte einen härteren kurs obwohl die das ganze letzte jahr eben das relativ sanft war und auch die der erfolg dieses sonderwegs ja zu sehen ist also in deutschland natürlich sie denn in den normalen medien name server noch so versprechen wie die mediale berichterstattung ist ja ja ich habe auch versucht also ein bisschen werbung machen aber für die nachdenkseiten einige artikel geschrieben hier aus schweden eben auch mit dem herrn rösch wolf zusammen haben aber auch andere wissenschaftler getroffen verschiedene lungenspezialisten aus der auch an der universität uppsala leert oder meinen kinder wissenschaftler kinder mediziner wissenschaftler weisen namen vergessen immer wie man das offiziell nennt hat mit ihm gesprochen und aus meiner sicht ist eigentlich sogar der beweis erbracht dass die schweden alles richtig gemacht haben weil ich eben kollateralschaden von anfang an sie werde auf die gebete generation oder diese tolle website die die gleichen wissenschaftler jetzt noch ins leben gerufen haben collateral global dort wo eben alle studien zusammengefasst sind auf die verschiedensten gesellschaftsbereiche was für kollateralschäden durch lockdown sind stehen und wenn man sich jetzt die zahlen anguckt gesamtsterblichkeit in schweden es gab da diesen professor lockdown in in großbritannien je vergessen wird das ponton zu posten in großbritannien der ebendiese horrorzahlen im april veröffentlicht hat bezüglich schweden hat aber haupt das würde 90 tausend tote zusätzlich geben aber weiß dass in schweden pro jahr 90.000 menschen im schnitt sterben wäre das eine über sterblichkeit von 100 prozent gewesen nach allem was man jetzt anfang mitte januar sagen kann es sind noch nicht die letzten zahlen da aber schweden wird mit rund 91.000 bis 93 1093 1500 toten gesamtsterblichkeit 2020 rausgehen und wie war das jetzt vergleich mit den letzten jahren muss das auch immer ein bisschen längerfristig sehen nicht nur ein jahr sondern was war im vorjahr und da geht es schon los schweden hatte 2009 10 den absoluten minusrekord was die sterblichkeit betrifft und das leben ist endlich diese variablen menschenleben natürlich dann nochmal weiter es gab vielleicht keine schwere grippewelle die gab es auch nicht in schweden gab es auch übrigens 2018 nicht in schweden es gab vielleicht keine hitzewelle die ja auch immer viele menschen dahinrafft und wenn man das eben mit einbezieht dieses 2009/10 und 2018 dann war mit einer steigerung oder zumindest dass man so über das statistischen also dass die statistische erwartung der toten noch steigen weil noch die bevölkerung gestiegen ist das muss man eben immer einen berechnen jahr auf 100000 auf eine millionen bevölkerung und ja wenn man das jetzt eben nimmt das waren jetzt am ende des jahres glaubt 8000 rund 8000 8000 paar hundert tote für tobit aber sie werden am ende was die gesamtsterblichkeit anbelangt nur so 1000 bis 3000 über dem sein was ja vielleicht die normale statistisch sondern wirklich statistiker noch mal ausrechnen aber es wird eine leichte leichte über sterblichkeit geben die eben absolut im statistischen erwartungs bereich und da können wir auch mal auf die maßnahmen kommen in schweden ist es definitiv nicht möglich ohne eine verfassungsänderung auf die in einem privaten raum einzugreifen also es war für jeden schweden der im moment eine party mit 50 mann zu hause feiern will der darf das und wenn er die räumlichkeiten hat dazu dann darf er auch mit 1000 leuten feiern ja weil es ist keine möglichkeit hier in diesen privaten bereichen anzugreifen und und hier sagt altay knall und tech nel die kollateralschäden wenn man schließt vor allem ja oder deshalb center daneben oder alle anderen maßnahmen was ist für wirtschaftliche ausweg war ich auch sehr überrascht als das los ging die zweite welle im november bei obst sala die region uppsala lenoir das schwer betroffen und da gab es das erste mal dann auch regionale verschärfungen der empfehlungen ja es gab ja zu dem zeitpunkt immer nur empfehlungen und das kannte ich nicht so weit von unserem fernsehen her ich habe das natürlich auch ein bisschen beobachtet und da hat das staatsfernsehen in schweden sofort am nächsten tag hatte einen psychologen im interview der dann gleich gesagt habe vorsicht wir haben jetzt die dunkle jahreszeit in schweden wenn man die sozialkontakte so stark einschränken was dass gewisse leute die alleine leben bedeutet und hat inhalt gleich tipps gegeben und so kommt dann immer hier auch für die leute gleich in den sinn dass es eben nicht nur im tunnelblick auf corona und corona tote und um die geht sondern es geht auch um die lebenden und um das was man da anrichtet mit gewissen gefährdeten leuten vielleicht ja jetzt zum beispiel sozial schwachen familien vor allem die jetzt eben hier gibt es mittlerweile auch viele prekäre arbeit stellen und dann gibt es auch leute die eben keinen balkon haben die keinen garten haben und was dann so ein blog daneben für solche menschen die da in den wohnblocks leben mit ihren kindern die raus wollen die keine chance haben sich auszutoben wenn das dann alles so ist und das ist eben von von anfang an den blick und die sind von ihrer sichtweise bis heute nicht abgerückt die denken sie haben alles also nicht alles richtig gemacht ist noch selbstkritisch und die größten fehler die in schweden passieren sind hat allerdings schnell nicht zu verantworten da wurde auch wieder ein bisschen komisch sage ich mal bericht erstattet in deutschland es gab ja diese große kritik vom könig was große schlagzeilen auch in deutschland verursacht hat und die war zwei tage eben nachdem dieser untersuchungsausschuss berichtet hat einen ersten zwischenbericht warum gab es so viele tote in den pflegeheimen also diese ausschuss ist auch etwas der als arbeit evaluiert und die der regierung oder von von wo kommt dieser ausschuss wo der ausschuss wurde von von der regierung und von der opposition eingesetzt um zu untersuchen warum gab es so viele tote in den pflegeheimen also sein parlamentarischer ausschuss das ist jetzt nicht wie wir haben ja nur außerparlamentarische aus schenkungen ausschüsse in deutschland das ist eben von parlamentarischen opposition ganz genommen ganz genommen und mit sich ist die haben übrigens das gleiche den zustand der pflegeheime und die qualifikation der mitarbeiter dort und wie es dort abgeht auch von vor sechs jahren schon einmal untersucht kamen zum gleichen ergebnis wie dieses mal eine schallende ohrfeige für die regierung die eben dieser pflege bereiches teilprivatisiert in schweden da gab es auch eine entwicklung die letzten zehn zwanzig jahre und ja es heißt viel zu wenig qualifizierte leute arbeiten dort die die privaten heime hätten die auflagen von tech nel nicht umgesetzt und da möchte ich noch mal auf ihn kommen und zum beispiel eine vorhersage die 100 prozent gepasst hat von ihm neben der dass er gesagt hat die leute die bei uns im april und mai verstorben wären wären ohnehin verstorben in diesem jahr machen wir jetzt mit dieser gesamtsterblichkeit auch aussehen kann und eine andere große ansage von ihm war noch im februar da hat da hat boston noch bei einer pressekonferenz gesagt dass dann eine kleine grippe welle auf uns zukommt mit überfüllten arztpraxen die dann nach einigen wochen vorbei ist da hat der hat schnell in schweden das schon sehr ernst genommen hat gesagt wir müssen mit aller macht unsere ältere bevölkerung vor diesem virus schützen er hat sich die daten aus buchen angeguckt es geht um vor erkrankte und alte menschen und es gab schwere harte auflagen für diese heime die dann nicht umgesetzt wurden und das war da die aufgabe ergebnisoffen von diesem untersuchungsausschuss ja ob jetzt der tech nel zu schlechte auflagen gemacht hat oder ob die auflagen in ordnung waren und nicht umgesetzt worden das sollte dieser untersuchungsausschuss rauskriegen und die vorwürfe am ende oder der schuldige der ist eindeutig benannt das ist die regierung läufern aber nicht alleine ist sondern alle vorgängerregierungen sind da eben genauso an diesem zustand in den pflegeheimen schuld ja und deshalb der titel nicht zu verantworten als starts mit dem biologe kann ja nicht der hat die vorgaben gemacht aber er kann ja nicht jetzt in die pflegeheime rein und gucken was sie dann damit machen das heißt es wird jetzt darüber nachgedacht obwohl eben die sterblichkeit nicht viel höher ist oder eben auch erwartbar so ist nach der entwicklung der letzten jahre in schweden ohne diese strenge maßnahmen selbst ohne mittlere maßnahmen und eben gestorben sind vor allem dort weil das gesundheitssystem in den altersheimen oder das pflegesystem versagt hat sozusagen oder nicht dem dem nachgekommen ist und trotzdem wird soll das jetzt alles verschärft werden was denkst du wie die schwedische bevölkerung darauf reagieren wird falls es so kommt es ist schwer zu sagen es ist jetzt erst mal die frage wie tief dieses gesetz eingreifen wird dann in bezug auf man hatte ja ein ähnliches gesetz auch schon im frühjahr wird es überhaupt angewendet hat damals nicht angewendet hängt natürlich auch davon ab inwiefern die opposition das unterstützt es war von anfang an auch bei der verfassungsänderung die rede davon dass es eine breite unterstützung dafür geben soll tech nel hatte das müssen jetzt bald wieder eine neue umfrage rauskommen hatte bei der letzten umfrage von der ich weiß noch 59 prozent zustimmung die leidet im moment natürlich auch wegen der berichterstattung in schweden weil der fokus der medien im gros es ist es kommen hier ist trotzdem noch sehr viel mehr kritiker zu wort als in deutschland ja und auch extreme kritiker der maßnahmen die sagen bloß keine schulen schließen und lockt da und völlig unnötig ja und was sind das für leute kommen die aus der naturwissenschaft und das soziologen philosophen psychologen also es gab einen offenen brief der immer auch in dagens nyheter veröffentlicht wurde als den namen von diesem das waren medizinethiker ein sehr bekannter intellektueller in schweden auch der in stockholmer karolinska institut in der medizin ethischen ausschuss mit beraten hat und so weiter und der und unter anderem auch dieser herr kinder mediziner den ich getroffen habe ludwigs sohn aus den köpfen haben zehn leute wissenschaftler aus den verschiedensten fachrichtungen den schweden offenen brief unterschrieben und dem haben sie dann eben auch gesagt ja wenn ihr jetzt wegen diesen um dann noch zusätzliche tote zu verhindern lockdown verhängt und schulschließungen warum verbieten wir den schweden nicht noch einmal die woche rotes fleisch zu essen warum überwachen wir nicht dass sie ihre 10.000 schritte am tag gehen mit ihrem handy ja warum verbieten wir nicht das rauchen und alkohol komplett und so weiter und da wurde eben darauf hingewiesen dass es in schweden bisher eine einvernehmliche meinung dazu gehabt dass diese freiheiten niemals zu angegriffen werden und ja der conclusio ist das ganze am schluss des ganzen ist sie unterstützen die arbeit der gesundheitsbehörden in schweden dieses alte system hätte funktioniert und wäre im großen und ganzen auf dem richtigen weg und auch vasco mit 19 betrifft es wäre ein fehler passiert aber dass es gibt absolut keinen grund für dieses gesetz sagen diese zehn leute in diesem offenen und diese auf einer brief wird er in der auflagenstärksten tageszeitung in das sonntagsausgabe von baganz mütter der veröffentlicht wurden also hier findet eine debatte staat ja und zwar ohne beleidigungen ohne vor den mund genau und ohne moralisierung als wir hingekommen sind hatten wir glaube ich alle das gefühl so richtig aufatmen zu können und wieder ein bisschen von einer alten normalität zu haben auch wenn es natürlich trotzdem auffällt dass jene vorsicht auch herrscht und der auch sehr verständlich ist aber eben man eben normal sich eigentlich verhalten kann und jetzt denken viele doch eben auch daran nach schweden vielleicht auszuwandern wie ist deine persönliche reise siehst du schweden auch als da stabil was das angeht oder denkst du dass kommt sowieso alles was in den anderen ländern kommt nur ein bisschen später hierhin und wirst du gerne hier bleiben oder bist du eigentlich auch schon wieder auf dem weg weiter schweden wird definitiv nicht so hart von das wird hier nicht in dem ausmaß lockdown ausgeben wie woanders es wird denke ich jetzt es wird auch diese belastung für die menschen nicht geben und wenn man sich eben mal anfängt als locker und kritiker zu fragen warum denn das alles veranstaltet wird wenn man davon überzeugt ist dass das jetzt was die verbreitung des virus angeht weniger hilft als dass es ein kollateralschäden verursacht in anderen bereichen wenn man sich fragt warum er das macht die schwedische bevölkerung ist es nicht so ich habe es vorhin schon gesagt nicht so betroffen sie ist nicht in dieser angststarre sie ist nicht so wir müssen raus aus dem lock down kommen wir die impfung bitte bitte es wird spannend hier wir haben es am anfang auch gesagt es gab es gibt ja diese diese bargeldlosen zahlungsverkehr wusste unkritisch umgehen die haben auch eine id schon sozusagen vom staat ja die brauchst du ja auch wenn du hier internet oder strom stellen willst das gibt es alles schon aber ihre anderen verfassungsrechtlich garantierten freiheiten es gibt ja hier auch ein jedermannsrecht ja also auch das was ganz spezielles tolle ist in europa ja dass man hier überall sich einfach mit dem auto schlafen oder sich an jedes 10 feld stellen davon da schlafen und auf äpfel vom baum pflücken das ist ja nach deutschland auch nicht immer ganz genau ganz genau und diese freiheiten die kennen die schweden die kennen ihre verfassung und jetzt kommt es darauf an wie viele wie viel rolle spielt die angst vor diesen virus und wie groß wird der widerstand eventuell gegen die regierungen läufern die aus meiner sicht schon glaube ich gerne mehr getan hätte also einmal wusste umbruchzeit auch für die schweden auf jeden fall henning vielen dank für das gespräch sehr gerne ja das war unser kleiner aufenthalt in schweden wir waren jetzt eine woche hier in südschweden viel gelernt ein paar gespräche geführt es war sehr schön vor allem wieder auch mit netten leuten in einer kleinen gruppe unterwegs zu sein und ja einfach das leben zu genießen das ist glaube ich so dass wichtige was wir jetzt mitnehmen können das ist doch etwas was uns sehr fehlt in dieser gesellschaft die uns so sehr auf soziale distanzierung und in die isolation treibt das was ein wert ist den wir nicht vergessen dürfen lebendigkeit es ist ja sehr schwer wenn man keine menschen treffen kann keine feste feiern kann nicht mehr zur veranstaltungen gehen kann wenn sogar das singen und schlittenfahren verboten ist wirkliche lebendigkeit zu spüren und im grunde genommen ist das auch ein bisschen der kampf den wir gerade führen vielleicht der kampf der bio viele gegen die nekrophilie und das leben zu lieben nicht nur das nackte leben und überleben sondern das lebendig sein bedeutet eben mehr als immer nur angstvoll auf zahlen zu starren sondern eben sich das auch einmal zutrauen in einer gruppe eben gemeinsam zu kochen zu essen wieder ein ganz normales leben zu führen und das ist etwas was ich jetzt hier stärker was wir glaube ich alle stärker gemerkt haben allein ohne masken in den supermarkt zu gehen am anfang haben wir es uns noch kaum getraut hat schon das gibt schon das gefühl jetzt wieder aufatmen zu können so weit ist es schon gekommen erstaunlich war auch dass einige gesagt haben ich kann es meinen mitmenschen ja gar nicht erzählen dass ich überhaupt in schweden bin ja weil die mich das schon und freunden so weit ist es schon gekommen also als wäre das eben schon das höchste verbrechen jetzt in diesen wochen einfach mal lebendig sein zu wollen dass mal wieder genießen zu wollen ja letztendlich denke ich dürfen wir das nichtvergessen wir müssen uns das immer wieder auch nehmen und wir müssen das wagen vielleicht eben diesen panzer der objektivierung der sich so um uns liegt immer wieder zu durchbrechen im grunde genommen wie das eis das eis in uns selbst immer wieder zu durchbrechen und zu merken wir sind eigentlich lebendig und das geht glaube ich derzeit nur über den schmerz man muss den schmerz empfinden um zu sich selbst zu kommen und man muss den schmerz umarmen und in diesem sinne wünsche ich euch ein frohes neues jahr

Arte: Corona: Sicherheit kontra Freiheit, Deutsche, Franzosen und Schweden in der Krise (Doku 2020)

Seit Anfang 2020 fordert das Corona-Virus die Welt heraus. Die Regierungen Europas reagierten zunächst mit einem Lockdown. Allein Schweden setzt bis heute auf Freiwilligkeit. Zu Recht? Oder bewährt sich gar dieser Weg? Die Doku vergleicht den Kurs Deutschlands, Frankreichs und Schwedens im Gesundheitswesen, in Wirtschaft und Gesellschaft – und zeigt auch die Rolle der Medien. In den Medien entsteht täglich ein Bild des Schreckens und der Gefahr. Hat die Politik Frankreichs und Deutschlands mit der deutlichen Beschränkung von Freiheiten der Bürger überreagiert und eine Situation geschaffen, die sich nur schwer wieder zurückdrehen lässt? Reicht es wiederum aus, im Wesentlichen auf Aufklärung, Eigenverantwortung und Freiwilligkeit zu setzen wie die schwedische Regierung? Die ARTE-Autorinnen haben in den drei Ländern ganz unterschiedliche Menschen aus Wissenschaft und Gesellschaft getroffen und befragt: Risiko-AnalytikerInnen, AktivistInnen, LehrerInnen, ÄrztInnen und JuristInnen. Dabei stehen die sich abzeichnenden Folgen für die Krankenversorgung, für die Menschen in Altenheimen und an den Schulen im Fokus. Diskutiert werden auch mögliche Schäden für den Rechtsstaat durch die Notstandsgesetze. Etwas schält sich heraus: Durch Corona haben sich bestehende Risse in der französischen Gesellschaft vertieft, in Deutschland sind neue entstanden. Allein Schweden scheint frei von unversöhnlichen Gegensätzen. Versuch einer Bestandsaufnahme bei ARTE.

Video Anschauen auf arte.tv oder hier auf YouTube

Link des gelöschten Videos https://youtu.be/ebPB5egg4X4

Hier eine Kopie der Videos, es kann ein wenig dauern bis das Video startet:

Quelle: bitchute.com/embed/oGlZNCIohQac/

Dieser Text wurde maschinell mit einer Transscriptionssoftware erstellt um Stichworte mit einer Volltextsuche finden zu können. Der Text enthält daher einige Fehler und ist auch wegen fehlender Satzzeichen nicht gut lesbar.

ein dreiviertel jahr ist vergangen seitdem corona die welt zum stillstand brachte ein land in europa verhält sich anders als alle anderen das lockere schwimmen stand gegen den lockdown der restlichen welt während schweden nach wie vor auf freiwilligkeit setzt verpflichteten die französische und die deutsche regierung ihre bürger zu einem lockdown viele vorschriften gelten nach wie vor oder werden wieder eingeführt sperrstunden masken pflicht kontakt beschränkungen und kontrollen doch es regt sich widerspruch sind die eingriffe verhältnismäßig angesichts der schäden die sie erzeugen wir müssen also davon ausgehen dass wir soziale gesellschaftliche bildungspolitische finanzielle nebeneffekte haben die sehr groß sein werden leute her locker und war die einzige möglichkeit das virus zu stoppen angesichts seiner explosionsartigen verbreitung in der gesamten bevölkerung moment deutschland kann sich eine prise schweden erlauben indem sie mehr auf eigenverantwortung setzt auf gebote verbote ich kann keinen vorteil erkennen also wenn wir jetzt ohne dass die wirtschaft einen vorteil gehabt hätte wie beispielsweise 40 oder 50 tausend tote hätten wohin läge der vorteil erzielen würde danke an schweden schweden hatte keinen lockt doch wenn man sich die sterblichkeit ansieht stellt man fest dass die ungefähr so hoch ist wie die in frankreich [Musik] [Applaus] zwischen frühjahr und herbst sind in frankreich über 37.000 400 menschen an oder mit cupid 19 gestorben das ist eine der höchsten todesraten in europa zu der trauer um die toten kommt bei vielen franzosen eine große unzufriedenheit mit der regierung und die zeigt sich immer öfter manchmal ziemlich heftig der nationalfeiertag in paris am place de la république demonstrieren mehrere tausend menschen es sind krankenschwestern ärzte und pfleger die sich in der krise im stich gelassen fühlen wir werden den mangel an material und personal nicht vergessen wir aus den pflegeberufen wollen stärker gehört werden die regierung muss sich nicht bei mir bedanken sie muss einfach mehr krankenhausbetten bereithalten durch die harte arbeit die fehlende ausrüstung die wenigen mitarbeiter waren wir sehr müde und dann kam die krise wir waren vorher schon fertig aber das hat uns den rest es brodelte in frankreich bereits vor corona nun verschärfen sich die konflikte [Applaus] in schweden zeigte sich ein anderes bild die meisten menschen genossen ihre freiheit und die im vergleich zu anderen europäischen ländern geringen beschränkungen wut und frust fehlanzeige dabei hätten viele schweden einen grund dafür die korona todeszahlen schnellten hoch bis anfang november starben über 5.900 menschen gemessen an der einwohnerzahl ist die opfer rate so hoch wie in frankreich anders tech nel der leiter der gesundheitsbehörde ist in schweden so bekannt wie der ministerpräsident selbst als immer mehr menschen starken riet er von einem lok down ab die regierung folgte seinem rad pflegen wir stehen zu unserer linie nach sechs monaten sagen 80 90 prozent immer noch dass sie unserem rat folgen daher wäre es seltsam die strategie zu ändern viele schweden blieben auf dem höhepunkt der krise zu hause verzichteten auf feste und soziale kontakte jedoch freiwillig schon im frühjahr stellte sich die regierung darauf ein lange mit dem virus leben zu müssen wir müssen sicherstellen dass unsere gesellschaft funktioniert wir versuchen die richtigen maßnahmen zur richtigen zeit zu treffen am wichtigsten ist für uns und das unterscheidet uns von den anderen ländern wir brauchen maßnahmen die lange anhalten wir glauben nicht dass wir nur für einige wochen lang maßnahmen ergreifen können die dann aufgehoben werden schwedens ministerpräsident bereitete die bevölkerung im frühjahr mit klaren worten auf die nächsten monate vor dessen stuhl ist es besteht ein großes risiko dass die anzahl der fälle deutlich steigen wird und das ist leider mehr todesopfer geben wird auf die einwohnerzahl gerechnet starben seit jahresbeginn knapp fünfmal so viele menschen wie in deutschland die mehrheit der schweden steht dennoch hinter die regierung menschen sind nicht so deprimiert die wirtschaftliche krise wird nicht so schlimm der schwedische weg hat sehr gut funktioniert die kinder durften weiter in die schule gehen so konnten alle wir haben diesen bekannten schwedischen gesundheitsberufe anders technik ich fand seine strategie von anfang an geht deutschland wählte den mittelweg zwischen frankreich und schweden die bevölkerung musste sich zwar stark einschränken jedoch nicht so extrem wie im nachbarland die kanzlerin appellierte an den zusammenhalt der gesellschaft es ist ernst nehmen sie es auch ernst seit der deutschen einheit nein seit dem zweiten weltkrieg gab es keine herausforderung an unser land mehr bei der es so sehr auf unser gemeinsames solidarisches handeln an kommt in umfragen beurteilten zwischen frühjahr und herbst mindestens zwei drittel der deutschen die korona maßnahmen immer wieder als angemessen sie haben sicherlich großes drittel die wirklich angst haben ja und die deswegen für die maßnahmen sind oder sogar für verschärfte maßnahmen sie haben aber ein teil der wahrscheinlich unter vorauseilendem gehorsam geht weil eben erzählt wird dass diese mehrheit die vernünftige mehrheit ist und wer bild schon unvernünftig sein weil die erkenntnis von adorno und dann politisch übersetzt von hannah arendt waren ja eigentlich die das wenn dann den menschen nur erzählt es ist für das gute ja dann sind sie zu fast alle bereit das würde ja auch erklären dass wir sozusagen bei dem gebrauch der maske diese symbolische aufladung haben ja seht her ich trage die maske ich trage sie ganz vorbildlich ich trage sie sogar auf der straße sogar wenn die straße leer ist ja neben aufrufen zu disziplin schien die deutsche regierung auch auf angst und emotionen zu setzen zumindest lässt dies ein zunächst internes papier des innenministeriums aus dem april vermuten dort heißt es der worst case ist mit allen folgen für die bevölkerung in deutschland unmissverständlich zu verdeutlichen um die gewünschte schockwirkung zu erzielen müssen die konkreten auswirkungen einer durchseuchung auf die menschliche gesellschaft verdeutlicht werden wenn nichts getan werde prognostizieren die verfasser ein worst case szenario von über einer million toten im jahre 2020 für deutschland allein man müsse klarmachen dass viele menschen qualvoll umluft dringend zu hause sterben kinder würden eltern anstecken das innenministerium teilt dazu mit das papier wurde mit dem ziel erarbeitet unterschiedliche szenarien der ausbreitung des corona virus zum zeitpunkt der papierherstellung zu analysieren unabhängig von der wahrscheinlichkeit ihres eintritts am max planck institut für bildungsforschung beschäftigt sich professor gerd gigerenzer damit wie menschen auf ungewissheiten und krisen reagieren es ist richtig dass bei menschen die angst haben sich besser steuern lassen so sagen sie nicht zu viel angst haben und man kann vermuten dass die modellrechnungen die am anfang kursierten und die viel zu hoch waren geholfen haben dass menschen genügend angst bekommen so dass er die hygiene regeln befolgt haben im allgemeinen ist es so dass angst nicht nur eine ganz menschliche reaktion ist um gefahren zu entgegen sondern man kann die angst auch etwas nachzuhelfen bis möglicherweise dahinter gestanden ist damit den menschen dass sich auch konformer verhalten in deutschland gaben im herbst 37 prozent der befragten an angst vor einer corona infektion zu haben in frankreich waren es knapp 70 prozent die angst steht kaum im verhältnis zu den todeszahlen die opfer anderer erkrankungen sind in der öffentlichkeit weniger präsent zum vergleich in frankreich sind in diesem jahr durchschnittlich pro monat knapp viermal so viele menschen an krebs gestorben wie an oder mit cupid 19 in deutschland waren es monatlich etwa 20 mal so viele furcht entsteht aus der annahme die infektionen könnten sich dramatisch ausbreiten psychologisch erklärbar als angst vor schock risiken ein show krise größere situation wo viele menschen sterben könnten in der relativ kurzen zeit und das in pandemie das sind aber auch dinge wie flugzeugabstürze geht uns angst machen wenn dagegen genauso viel oder mehr menschen verteilt übers jahr oder über die jahre sterben wie bei grippe oder bei keimen im krankenhaus dann ist es uns sehr schwer in uns angst auszulösen sind es die angst und der schock die auch die parlamentarier beeinflussen so dass der bundestag im märz nur eineinhalb stunden brauchte um über eine epidemische lagen nationaler tragweite zu entscheiden und dass es zu diesen starken eingriffen in die grundrechte lange zeit nur wenige kritische stimmen gab der gesundheitsminister kann zunächst für ein jahr weitreichende entscheidungen treffen ohne das parlament konsultieren zu müssen gerhard strate ist einer der bekanntesten deutschen strafverteidiger die eingriffe in die grundrechte beunruhigen das mitglied des verfassungsrechts ausschusses der bundesrechtsanwaltskammer es war damals eine situation wo die wirkungsweise und die macht dieses virus noch nicht überschaubar war das war natürlich die stunde der exekutive da will ich gar nicht jetzt irgendwie hineinreden nur derartig massive eingriffe in grundrechte die bleiben nur erträglich wenn sie wirklich auch zeitlich definiert sind zeitlich begrenzt sind wir haben jetzt einige monate später eine situation wo wir nach wie vor nicht wissen wie lange diese pandemie noch grundlage für behördliches eingreifen bleiben wird oder nicht das ist eine situation die noch wenig verständlich und kaum erträglich ist der staatsrechtler befürchtet dass die notstandsbefugnisse verlängert werden könnten gesagt staat lebt von den grundrechten die in ihrem wesen gehalt nicht durch staatliche anordnung berührt und eingeschränkt werden dürfen und wenn wir das hinnehmen was jetzt im moment an einschränkungen stattfindet hinnehmen auf längere dauer dann sind wir mit dem rechtsstaat wirklich am ende inzwischen haben gerichte festgestellt dass dutzende von corona maßnahmen rechtswidrig sind sie streichen oder reduzieren vom staat verhängten verbote und bußgelder professor matthias schrappe bezweifelt dass es überhaupt einen ausreichenden medizinischen anders gibt grundrechte derart einzuschränken als der gesundheitsausschuss anfang september über ein früheres ende der notstandsbefugnisse diskutiert wird er als sachverständiger gefragt von coop 19 patienten die ins krankenhaus aufgenommen werden sterben sechs bis acht prozent wenn wir aber die ganz normale lungenentzündung leben und davon diejenigen patienten die ins krankenhaus aufgenommen werden dann sterben davon zwischen 8 und 13 prozent wir können schlichtweg nicht die these vertreten dass coop 19 schlimmer als die gemeine stationär wandels richtige lungenentzündung ist sondern er ist sie etwas gut magica und wenn man sich jetzt die frage der kumpels einschränkungen ansieht erscheint mir das nicht als rechtfertigender grund das sehen die meisten oppositions und regierungsvertreter anders der mediziner karl lauterbach ist mitglied im rechtsausschuss der die grundlagen für die rechte einschränkung regelmäßig überprüft also rechte müssen dem moment zurückgegeben werden wo die party vorbei ist oder wo sie so harmlos geworden ist dass wir nichts mehr zu befürchten haben und das werden wir auch tun wir prüfen das jahr wöchentlich hier sind zum jetzigen zeitpunkt nicht an den punkt wo wir sagen können wir sind durch wir können zum beispiel nichts sagen bisher sind in deutschland um die 9000 menschen gestorben wir können nicht sagen ob es nicht zum schluss doch 30 40 oder 50 tausend zu gast sein werden in frankreich gingen die eingriffe in das privatleben noch weiter der lock down war einer der striktesten in europa über wochen durften die meisten menschen ihr zuhause nur für eine stunde täglich verlassen kritiker meinen die regierung habe erst zu spät und dann zu hart reagiert die ansprache des präsidenten glich der eines generals wir befinden uns im krieg die lage in vielen krankenhäusern waren früher dramatisch es fehlten personal material betten und beatmungsgeräte weil kliniken überlastet waren wurden viele corona patienten innerhalb des landes verlegt 130 schwer erkrankte wurden nach deutschland transportiert in frankreich starben in den letzten vier jahren durchschnittlich ca 11.500 menschen pro woche die meisten an herz kreislauferkrankungen oder krebs in diesem jahr starben in frankreich vor allem im frühjahr deutlich mehr menschen als in den jahren zuvor und im herbst steigen die todeszahlen wieder an das heißt es wird für 2020 eine über sterblichkeit geben an oder mit co at 19 sind bis anfang november mehr als 37 1400 menschen gestorben knapp sieben prozent aller todesfälle inzwischen überprüfen untersuchungsausschüsse das krisenmanagement der regierung ende september muss sich der gesundheitsminister im senat rechtfertigen der allgemeinmediziner und senator bernarding je ist berichterstatter im untersuchungsausschuss er meint die regierung habe weder ehrlich kommuniziert noch rechtzeitig reagiert die verantwortlichen politiker wussten nicht wie man eine epidemie bekämpft zwischen ende dezember und anfang januar als unser gesundheitsministerium gerade begriff dass etwas los ist dauert es zu lang den staatsapparat die beamten und die institutionen zu aktivieren um sich auf die ankunft der epidemie vorzubereiten es dauerte viel zu lang das führte zu der welle im frühjahr der tödlichen welle die mehr sterblichkeit verursachte als in anderen selbst in der regierungspartei bröckelt die einigkeit sie hat nur noch eine knappe mehrheit in der nationalversammlung macht ihn wenn er hat sich einer anderen partei angeschlossen und lenkt das regieren per verordnung grundsätzlich ab regierung kann maßnahmen anordnen die uns unsere freiheit berauben ohne jede parlamentarische kontrolle das bedroht unsere demokratie unsere freiheit und unsere grundrechte wir leben schon nicht mehr in einer demokratie die demokratie wurde niedergemetzelt sie ist ernsthaft erkrankt an cupid 19 das war keine gute entscheidung ist war die am wenigsten schlechte und wahrscheinlich die einzige entscheidung die man treffen konnte die kurven die uns am 10 märz vorlagen sagten für frankreich 150 tausend tote voraus zwischen 150.000 und 180.000 egal in welchem land der angst vor den corona toten kann sich seit monaten niemand entziehen mit dem beginn der krise beginnt weltweit eine fixierung auf infektions und todeszahlen 5000 neue corona infektionen 650.000 todesfälle die zahl der korona toten insgesamt wird kommende woche eine million überschreiten der fokus auf die fallzahlen kann das kriterium nicht sein das macht statistisch und das sagt ihnen jeder statistiker es macht keinen sinn sie haben keine referenzgröße und wo es keine referenzgröße gibt gibt es keine relation auch führende epidemiologen und virologen kritisieren die fehlende einordnung der zahlen wenn wir nur warnen haben wir später keinen mechanismus mehr zu sagen jetzt wird es wirklich brenzlig und daher finde ich auch die veröffentlichung der zahlen oder ja die der alarmismus drumherum eben nicht wirklich zielführend dass wir da einen souveränen umgang mit abhandeln erreichen nun rücken die kumulierten zahlen ergeben ein ständiges wachstum weil man ja die neuen fälle zu den bereits existierenden dazu also steigen die zahlen immer weiter an psychologisch gesehen heißt dass man sieht etwas das ständig ansteigt das macht angst obwohl die zahl der positiv getesteten stark ansteigt blieben in deutschen krankenhäusern bis ende oktober viele intensivbetten leer in frankreich stoßen zur gleichen zeit die kliniken wieder an ihre kapazitätsgrenzen in der letzten oktoberwoche ordnen beide regierungen erneut einen lock down an obwohl immer mehr experten vor den schäden eines herunterfahren des gesellschaftlichen lebens langen john Ioannidis ist einer der weltweit bekanntesten epidemiologen zu beginn waren die drakonischen maßnahmen absolut gerechtfertigt man ging davon aus dass das virus 80 prozent der bevölkerung infizieren würde unsere daten zeigten jedoch schnell dass diese schätzungen unrealistisch war wir mussten feststellen dass die maßnahmen der gesundheit der gesellschaft unserer wirtschaft enormen schaden zugefügt haben die schäden sind zahlreich viele patienten mit ernsten erkrankungen bekamen keine oder eine zu späte behandlung denn um die intensivbetten für cupid 19 fälle freizuhalten appellierten die gesundheitsminister an die kliniken verschiebbare eingriffe auszusetzen zehntausende von operationen und behandlungen wurden daraufhin abgesagt im caritas krankenhaus in regensburg wollte man diesen weg nicht gehen und versorgte schwer erkrankte auch weiterhin professor olaf ortmann warnte schon früh vor einer zu großen fixierung auf coroner es macht keinen sinn das ganze versorgungssystem so zu gestalten dass wir nur noch privatpatienten behandeln sondern wir müssen natürlich den rest auch im fokus hätten wir haben jeden tag in deutschland 700 krebstote ja und darum müssen wir uns kümmern und es erkrankten jedes jahr 500.000 menschen in deutschland und an krebs dass es eine gewaltige gesundheits last mit einer der größten zu den vielen nicht behandelten kamen die patienten die sich aus angst vor einer infektion nicht in die krankenhäuser trauten in den monaten märz bis mai meldeten bundesweit mehr als 1200 krankenhäuser kurzarbeit an auch die zahl der todesfälle ging im vergleich zum vorjahr zurück jede woche sterben in deutschland zwischen 16.000 und 20.000 menschen haupttodesursache herz kreislauferkrankungen oder krebs bis mitte märz starben in diesem jahr weniger menschen als in den jahren zuvor durch corona starben im april für wenige wochen deutlich mehr danach wieder weniger im august steigt die kurve an das liegt an 19 1450 hitze toten die rote linie zeigt die in diesem jahr an oder mit corona verstorbenen insgesamt sind bis anfang november an oder mit cupid 19.10 1600 menschen gestorben woran die geringe sterblichkeit in deutschland liegt ist umstritten einige experten meinen es läge am lockdown werden wir die regeln nicht gemacht hätte dann hätte es eine katastrophe in europa gegeben das ist ganz klar das hätte sicherlich also bis zu einer halben millionen tote in europa gegeben après ski diese es gibt auch positive effekte während des lockouts gab es viel weniger herzinfarkte viel weniger unfälle auf öffentlichen straßen alte menschen sind viel weniger gestürzt weil sie zu hause geblieben sind und es gab auch weniger unfälle war jungen menschen weil sie ja im london war für millionen franzosen die über wochen eingeschlossen waren ist das kein trost untersuchungen des nationalen statistikinstituts belegen die wohlhabendere bevölkerung mit weniger unter dem lockdown als menschen in prekären arbeits oder wohnverhältnissen sowie familie buss a sie wohnt mitten in paris zu viert auf 28 quadratmetern meine frau und ich streiten uns ständig wir sind eingeengt wie die ölsardinen ich hätte gern ein normales leben nicht für mich für meine kinder ich bin fast 50 aber meine kinder haben keine kindheit das ist schlecht inzwischen verstehen sie ja alles wenn wir uns hinlegen dann beobachten sie uns messerli boussa ist metzger er hat auch während des lockouts gearbeitet seine frau und seine beiden kinder waren acht wochen lang in der kleinen zwei zimmer wohnung gefangen sie durften nur eine stunde am tag raus zwei kindern auf 28 quadratmetern manchmal habe ich sie angeschrieben sie traumatisiert es war so stressig für mich und es ist eine krise in der die politik die schwachen vergaß meinen viele experten lockdown hat die verletzlichen besonders hart getroffen er hat ihre schwäche verstärkt wir wissen jetzt tatsächlich auch empirische daten dass wir jede armuts verteilung der gesellschaft überall in europa in italien in frankreich in deutschland schon jetzt verfestigen genau das stellen in frankreich auch viele hilfsorganisationen fest armenspeisung in puncto combo im großraum paris corona traf das département besonders hart mehr als doppelt so viele menschen suchen hier bei einer tafel inzwischen unterstützung viele haben ihre arbeit verloren mini-jobs und zeitverträge sind weggefallen wir kommen menschen weinend an bislang konnten sie sich durchschlagen aber jetzt sind sie an einem punkt an dem das nicht mehr geht man muss sich ja ernähren sich selbst und auch die familie es gibt ja auch kinder die hungern und deshalb müssen einige menschen einfach zu uns kommen bei der tafel können sich hilfsbedürftige zwei mal pro woche kostenlos lebensmittel abholen das ist sehr wichtig für uns das hilft meinen kindern und mir enorm ich bin sehr dankbar die ungleichheiten in der gesellschaft haben sich durch den lockdown noch verstärkt besonders hart trifft es die frauen die vorher durch prekäre arbeitsverträge und mit nebenjobs überleben konnten während des lockouts war das nicht mehr möglich auch das hat ihre situation verschlimmert in schweden konnten alle weiterarbeiten jänner ein kleiner ort 50 kilometer von stockholm entfernt hier lebt anna maria wiedemann mit ihrer familie vor zwölf jahren wanderte sie mit ihrem mann nach schweden aus nun ist sie über diese entscheidung noch einmal aus einem anderen grund sehr froh auf jeden fall vorteilhaft dass es eben arbeiten konnte und auch mit arbeit in schweden rom reisen durfte das war durchaus weiter erlaubt und dass die kinder eben weiter in ihre aktivitäten durften auch die freizeitbetreuung war weiterhin gewährleistet das hat wirklich die frauen glaube ich sehr entlastet der umgang schwedens mit der korona pandemie macht es auch für kinder leichter aber wir durften miteinander spielen und zu auch wenn ich jetzt denke dass man alleine mit kindern und vielleicht einem mann der dann die kontrolle verliert oder man selber als frau dann die kontrolle verliert wenn die enge zu hause ein denn je auf die nerven geht und da glaube ich sind viele schäden hier vermieden worden stockholm im august die bio joghurt schule war das ganze frühjahr geöffnet nur die klassen 10 bis 12 wurden digital unterrichtet michael kamenz damen der rektor der schule musste im frühjahr fünf wochen wegen einer komik 19 erkrankung zu hause bleiben so hart hat es nur ihn an seiner schule getroffen natürlich gab es auch bei uns beunruhigte eltern die ihre kinder lieber zu hause lassen wollten daran mussten wir arbeiten aber am ende des schuljahres waren alle kinder wieder zurück im unterricht so entspannt wie der schwedische schulleiter können seine kollegen in deutschland und frankreich nicht sein immer wieder wird hier diskutiert die schulen zu schließen die regeln sind streng die verunsicherung ist groß auch dort wo in den klassenzimmern keine masken pflicht gilt bestehen viele lehrer und eltern darauf dass die kinder sie weiterhin tragen ich finde man darf so ein bisschen uns also den sozialen druck war ich mal wenn sie jeder trägt willst du sie ja nicht abziehen allerdings so hart ausgedrückt weil es ist gefährlich er mehrheit wirklich wenn das jetzt als schüler nicht gesagt hätten endlich die auch so weiter getragen weil ich es irgendwie schwachsinn finde die massen pflicht wieder aufzuheben weil seither gut funktioniert und dass etwas gut funktioniert ist er eigentlich kein grund es abzuschaffen für die meisten schulleiter ist das verhindern einer infektion oberstes ziel insofern ist für mich jeder einzelne ein mensch der im zweifelsfalle eine krankheit weitergeben kann und das ist die einzige überlegungen und tatsache die mich leitet eine bürde mit der auf 6 klässler umgehen müssen zb und dann wollte ich jetzt auch nicht was ich jetzt wegen mir jetzt kinder unter generalverdacht den tod anderer zu verschulden der berufsverband der kinder und jugendärzte weist darauf hin dass von kindern nur selten infektionen ausgehen die ärztinnen nicola fels und karin michael gehen weiter sie haben ein alternatives konzept für schulen entwickelt und fordern dass nur die masken tragen die besonders geschützt werden müssen viele kinder könnten die bedrohlichen aussagen kaum verarbeiten du bist patent zu jeder zeit für jeden gefährlich diese last die es an der stelle kindern auf wirklich auf kosten von schweren psychischen problemen aufgelastet worden man muss sich das mal überlegen das ist unsere zukunft also wie gegen die jetzt ins leben wie werden die ins leben begleitet mit diesem gefühl ich könnte dafür verantwortlich sein dass jemand anders schwerst erkrankt oder sogar stirbt das geht nicht das institut für virologie und hiv forschung der universität bonn hendricks trick hat einer der ersten deutschen studien zu corona gemacht und setzte sich früh dafür ein die strengen maßnahmen zu überdenken auch die für kinder schüler oder schulen wurden noch nie als ein super event weltweit beschrieben so dass man relativ gut sagen kann dass schulen nicht dazu beitragen zum infektionsgeschehen bei über 30 millionen infizierten weltweit hätte man solche phänomene schon geschrieben diese erkenntnisse führen bislang in politik und schule zu kaum einem umdenken es bleibt die große verunsicherung gefühl weil wenn alles so dem us korps unter haben dann hat man halt schon das gefühl corinna ist viel mehr als ein virus das risiko gruppen betrifft es verändert unsere miteinander selbst auf dem schulhof und im klassenzimmer die ärzte fürchten dass wir kinder jetzt das falsche lehren tiefes misstrauen und argwohn und den anderen verpfeifen wenn irgendwas nicht korrekt macht das lebt massiv das habe ich in einer situation erlebt dass man dann im zweifelsfall ohne namensnennung man dürfe irgendwo dem leeren zettel hin tun und sagen wer sich nicht ordentlich verhält das sind auch soziale methoden die den kindern angelegt werden des misstrauens und der denunziation die man eigentlich gesellschaftlich in unserer gesellschaft doch niemals sich hätte vorstellen können dass die wieder auftauchen auch beim ordnungsamt in köln berichten mitarbeiter von einem wandel in der gesellschaft während des ersten lok downs gingen hier täglich 200 sogenannte bürger hinweise auf fehlverhalten ein hinweise oder werden mit menschen denunziert während für viele sicherheit an erster stelle steht verlangen andere ihre freiheit zurück die mitarbeiter vom ordnungsamt erleben diesen konflikt täglich beleidigungen sind an der tagesordnung so hart sagen und dieser ton ist glaube ich aber weil das auch ein bewusster punkt von angst ist also ich glaube dass die leute einfach gereizt sind seit inkrafttreten der epidemischen notstands lage kontrolliert der ordnungsdienst auch die hygiene und abstandsregeln über einen imbiss gab es eine beschwerde die vorschriften seien verletzt worden kommt der betreiber den anordnungen nicht nach drohen mehrere tausend euro bußgeld im schlimmsten fall wird der laden geschlossen der imbiss besitzer hatte die listen in die sich die gäste eintragen nicht richtig geführt und wird verwarnt für manche gäste sind die kontrolle nicht nachvollziehbar wir haben gegessen und waren jetzt sehr irritiert eigentlich über den auftritt vom ordnungsamt die angst die ich habe die ist inzwischen nicht mehr verkehr sondern von den maßnahmen die mitarbeiter vom ordnungsamt wiederum haben kein verständnis für fehlende gäste daten unter desinfektionsmittel spaltet sich im moment die gesellschaft das alles übertrieben ich möchte meine daten nicht ausgewertet dann muss man halt abwägen ob man irgendwo draußen hessen das sind nun mal die gesetzlichen regeln im moment wir haben auch in auftrag und den schutz der allgemeinheit die allgemeinheit schützen auf kosten der individuellen freiheit ein zwiespalt der nicht ohne folgen bleibt fürchten politikwissenschaftler und touristen die blockwarte und den nutzern dann wieder aufgerufen aktiv zu werden und deswegen würde ich schon sagen dass das spannungspotenzial für die gesellschaft enorm ist und die frage ist damit bestellt was passiert nachdem rauskommen ja wenn wir dann sozusagen über monate auseinander getrieben worden sind ja es ist ein riss durch die gesellschaft geht und er wird größer vielen gehen wie corona maßnahmen zu weit in deutschland demonstrieren immer wieder tausende schon im frühjahr kurz nach ende des lok downs kamen in stuttgart mehrere tausend menschen zusammen [Musik] der demokratie das wichtigste ist sehr nachlässig in der august eine der umstrittensten demus des jahres in berlin erst verboten und dann vom gericht erlaubt politiker und journalisten mengen die teilnehmer rechtsradikal oder corona leutner in der tat sind unter den massen auch rechtsextreme die reichskriegsflagge trinken sie sind in der minderheit in dem fall besteht eine neigung dass wir menschen die nicht rechtsradikal sind die nicht verrückt sind usw zu dissidenten auf einmal machen viele menschen heute mit denen ich rede völlig vernünftige menschen haben das gefühl dass es gefährlich geworden ist eine meinung über die panne die bekämpfung zu haben die abweicht von der herrschenden meinung ja der schiere umstand dass das gefühl da ist ja ist meines erachtens ein dringender handlungsbedarf anders zu kommunizieren laut offiziellen schätzungen nehmen knapp 40.000 menschen teil die veranstalter gehen von deutlich mehr aus in umfragen geben drei viertel der bevölkerung an kein verständnis für die demonstranten zu haben im gegenteil die kritik an den maßnahmen können viele nicht verstehen uns prima dass wir so gute zahlen haben und hätte nie gedacht dass die kanzlerin bereitet wirtschaftliche einbußen hinzunehmen also systeme sollte man sich schon ein bisschen halten darf man deswegen die maßnahmen nicht hinterfragen einige politiker und journalisten scheinen das zu erwarten manche bezeichnen menschen die gegen die korona regeln demonstrieren sogar als co wie die juden wenn ich die person diffamieren und sage du bist ein co pilot dann habe ich schon ein ausschlusskriterium das heißt ich musste ein argument nicht ernst nehmen und das ist das verfängliche heute in der diskussion dass sich eine geschlossene meinungs-decke im grunde selbstgerecht dazu entschließt bestimmte argumente nicht ein mal ernst nehmen zu müssen weil sie aus dem oder dem mund kommen kritiker haben es in corona zeiten schwer auch in schweden dort sind jedoch die in der minderheit die stärkere einschränkungen fordern ähnlich wie in deutschland gibt es anfangs nur wenige kritische stimmen es gab diese tendenz wir nennen das bürger frieden daher rückt näher stellt seine kritik zurück das war auch hier so die oppositionsparteien haben sich die ersten zwei drei monate nicht kritisch geäußert das karolinska-institut in stockholm hier forscht die gesundheitswissenschaftlerin claudia hansson in den bereichen frauengesundheit und infektionskrankheiten gemeinsam mit 21 anderen wissenschaftlern forderte sie die schwedische regierung im april dazu auf ihren kurs zu ändern einer ihrer hauptkritikpunkte der unzureichenden schutz der alten inzwischen will sich kaum einer von claudia hann sonst mitstreitern mehr öffentlich äußern dass ich das jetzt mache ist ein riesen wagnis mit ihnen hier zu sitzen also was das hinter noch mal für mich heißt weiß ich noch nicht so fit ist ein weißer elefant im raum steht und wir können nicht diskutieren ja also das fängt schon mal an und das war ja von anfang an so dass es die diejenigen leute gibt die sozusagen auf der einen oder auf der anderen seite diese kleine gruppe die im prinzip auf der auf der anderen seite stand und es war ganz schwierig auch zu diskutieren und auseinander zu tüfteln wo es im prinzip übereinstimmung und wo nicht es war im prinzip ein komplettes gegeneinander und wo ich denke kann ich manchmal einfach reden kann man nicht mal einfach debattieren sich kontrovers auseinandersetzen streiten kompromisse schließen selbstverständliches geht in der krise verloren unsere gesellschaften teilen sich in zwei unversöhnliche lager in das die kritiker und das der befürworter der maßnahme für viele menschen gibt es zudem auch um ihre wirtschaftliche existenz sowie für david r demonstrationen sind für ihn zurzeit die einzige möglichkeit sich gehör zu verschaffen er ist klassischer sänger nun aber stummer künstler weil singen ein zu großes risiko sein soll in der singen so der gefährlichste beruf waren dem mann so haben könnte da hätte ich mir nie träumen lassen dass ich also einfach weil ich singe plötzlich gefährder bin und deswegen irgendwie alles untersagt wird dieses mal hat sich in berlin die veranstaltungswirtschaft zusammengetan um auf ihre not aufmerksam zu machen mehr als eine million menschen sind praktisch von einem berufsverbot betroffen viele empören die widersprüche im theater sitzen und dem billigflieger zum ballermann auf 0,5 quadratmeter das ist der faktor 20 der ungerechtigkeit der ganzen möchte das jetzt die bordelle in nrw zum beispiel und auch in sachsen-anhalt glaube ich an den anderen bundesländern wieder eröffnen dürfen und auch ihre dienste wieder anbieten dürfen aber nach wie vor extremer einschränkungen in bezug auf großveranstaltungen auf theater auf konzerte und sowas bestehen ja das ist eigentlich nur ein weiterer schlag ins gesicht für dich also für die gesamte branche und szene aktion für die branche besteht wenig hoffnung dass sich ihre lage in absehbarer zeit verbessert ein großteil der selbstständigen wird über kurz oder lang in der arbeitslosigkeit landen experten erwarten dass die gesamte deutsche wirtschaftsleistung in diesem jahr um mindestens 5,4 prozent einbricht in frankreich sieht es noch bedrückender aus die wirtschaftsleistung wird wohl um 9,5 prozent oder mehr zurückgehen das neunte in paris hier leitet christoph sailer ein luxushotel seit märz steht das komplette gebäude leer zusammen mit seiner hausdame inspiziert der hotelmanager die verwaisten räume paris ist heute eine katastrophen statt ich glaube unsere politik versteht die dimension nicht das hotel gehört einer kette aus singapur noch kompensiert das mutterhaus den finanziellen schaden die 200 mitarbeiter befinden sich zudem in kurzarbeit doch der hotelier sorgt sich dass er viele angestellte bald entlassen muss unsere demokratie befindet sich in einer krise man nimmt uns die freiheit das darf man durchaus hinterfragen über nacht ohne rücksprache begründet mit den immer gleichen setzen die experten sagen dies die experten sagen dass die wirtschaftskrise wird im winter 2020 immer mehr menschen treffen wie viel arbeitslosigkeit wie viele insolvenzen und freiheitsbeschränkungen kann eine gesellschaft tragen wenn der preis deutlicher wird ja im verlauf der krise dürfte der kreis immer deutlicher werden dann habe ich große sorge dafür dass der preis sehr hoch ist aber ich habe fast noch mehr sorge dafür dass wir uns dann zu legalisieren wenn ich bestimmten also bedingungen so weit entgegenkommen dass ich die freiheiten dann nicht einschränken dann geht das zulasten der freiheit anderer daher so ist die also demokratische einschränkung von freiheiten in panama zeiten ein instrument möglichst viele freiheiten die man noch hart zu schützen ich schütze damit die freiheit der gesamten gesellschaft so gut wie ich kann der preis dieses schutzes kann für den einzelnen allerdings sehr hoch sein das caritas seniorenhaus in arnsberg 90 alter menschen leben hier bislang wurde zwar kein bewohner positiv getestet doch viele waren in der letzten zeit sehr einsam sowie ingeborg feldmann ihre tochter durfte die 88-jährige über wochen nur aus der distanz sich am ende des lebens was ist da wichtiger sich gebrauchen zu füllen und mit der familie kontakt haben zu können oder halt eben hundertprozentig davor geschützt zu sein nicht an diesem virus zu erkranken erst nach acht wochen wurde das besuchsverbot gelockert gabi größte jap s darf ihre mutter wieder im altenheim besuchen aber noch immer nicht so lange wie beide möchten die besuchszeit ist auf 30 minuten begrenzt der gedanke dass meine mutter jetzt sterben könnte und ich habe sie vorher nicht mehr gedrückt das finde ich schon ganz schlimm und das kann ja könnte ja theoretisch jeden tag passieren in dem alter das weiß man ja nicht [Musik] [Gelächter] [Gelächter] [Musik] eine kurze umarmung mit erlaubnis außer bei diesen besuchen muss ingeborg fällt man sich auf der station aufhalten und darf das heim nicht verlassen mehr als ein drittel aller komik 19 toten waren bisher menschen aus pflegeheimen für den gesundheitsexperten matthias schrappe legt die lesung dennoch nicht in dem wegschließen alter menschen warum versuchen wir nicht unter test begleitung hier gezielt angebote zu machen das wäre wünschenswert das hat mit der schweren nichts zu tun sondern das hat mit fürsorge was zu tun warum stellt man nicht für ein altersheim dann mit testequipment die enkelkinder die am nächsten tag die großeltern besuchen wollen waren da haben sie einen test und gegen bronson sms negativ und haben da den ganzen tag bei ihren großeltern frei das erfordert natürlich gesellschaftliche innovative energie und offenheit aber es ist ja nicht menschen unmöglich im vergleich zu dem was wir sonst alles machen babu pistole ist schwedens älteste parlamentarieren die 87 jährige meint dass sich der umgang mit alten menschen generell ändern müsse man dürfe sie nicht einfach wegsperren oder ihnen sagen dass sie zu hause bleiben sollten es hat sich so angefühlt ihr seid alle rentner ihr werdet nicht gebraucht ihr könnt genauso gut zu hause bleiben so verbreitet er nichts und blockiert nicht die gesundheitsversorgung die whu hat festgestellt dass wohlstand sender gegenüber alten menschen voreingenommen sind es gibt die die man in der arbeitswelt braucht und die die man nicht braucht weil sie eben rentner sind ein lockt dann hätte aus sicht von barbie westerheim den tod der vielen alten nicht verhindert die ursache seien vielmehr die schlechten bedingungen in den pflegeeinrichtungen eine kleine gruppe schwedischer wissenschaftler geht in der kritik weiter schweden hat gesagt wir machen keinen lockdown hat aber damit riskiert weil sie auch wussten dass sie ihre altersheime ja im prinzip nicht auf vordermann gebracht hatten weil derzeit ein paar jahre gebraucht sie haben keinen schutz materialien gehabt und sie haben die sie hatten das testen nicht laufen das heißt sie konnten auch die epidemie nicht kontrollieren sie wussten nicht wo sie rum läuft ja das heißt die bevölkerung hat hier akzeptiert dass ihre eltern stern starts epidemiologe an der stecknitz räumt ein dass es ein fehler war die alten nicht besser geschützt zu haben ein lockdown hätte daran aber nichts geändert bekannt für switch viele länder mit einem strikten lockdown wie england oder die niederlande hatten große probleme in den pflegeeinrichtungen ein lockdown kann den teil der bevölkerung nicht gut schützen mit den krisen management von anders tech nel ist die mehrheit der schweden nach wie vor zufrieden trotz der vielen verstorbenen steht in schweden die freiheit aller über dem schutz des einzelnen ist sie wichtiger als die sicherheit bürger sind keine kleinen kinder die man wie babys in einer kita hüten muss sie sind erwachsen es geht uns alle an wir sind alle verantwortlich das ist sehr wichtig für die nachhaltigkeit das war ein weiterer aspekt der in schweden beachtet wurde wenn sie den bürgern einen kleinen vertrauensvorschuss geben haben sie auf lange sicht erfolg für die meisten schweden hat der weg der freiheit offensichtlich gut funktioniert die wirtschaft wurde weniger hart getroffen als im restlichen europa die regierung rechnet mit einem einbruch von 4,6 prozent nach langem stillstand steigt seit ende oktober die zahl der positiv getesteten wieder stark an die schweden bleiben aber auch jetzt bei ihrer linie und selbst wenn die regierung ihren kurs in zukunft ändern sollte nehmen dass viele schweden nicht als gesichtsverlust oder scheitern war eine politik muss bereit sein zu revidieren und auch wieder zurückgehen oder im extrem in die andere richtung gehen wenn es neue fakten gibt das ist ganz wichtig zu verstehen eine politik die stur bei ihrem weg bleibt das kann gefährlich sein wie bleiben wir ein sozial und ein rechtsstaat der diesen namen verdient in einem system der notstandsgesetze das ist die grosse lektion

Markus Gabriel (Philosoph Uni Bonn): „Was jetzt fehlt ist eine Kommunikation darüber, erstens wie die Mechanismen sind und insbesondere eine geradezu tägliche oder wöchentliche Hinweis darauf, dass das ziel aller Maßnahmen die Beendigung aller Maßnahmen ist, ja das habe ich noch nicht gehört.“

anfang november reagieren die deutsche und die französische regierung auf den anstieg der infektionszahlen mit schärferen verboten und eine reduktion der freiheit anders schweden es verschärft auch die maßnahmen bleibt aber beim prinzip der freiwilligkeit und vertraut der bevölkerung der nachhaltigere weg je weniger eigenverantwortung der staat seinen bürgern zutraut umso lauter dürfte der widerspruch werden [Musik] [Applaus]

Arte: Corona: Sicherheit kontra Freiheit

Kommentar der Redaktion: Es tut sich was in den Mainstreammedien. Eine differnzierte Sichtweise auf die Maßnahmen bei Arte.

Seit Anfang 2020 fordert das Corona-Virus die Welt heraus. Die Regierungen Europas reagierten zunächst mit einem Lockdown. Allein Schweden setzt bis heute auf Freiwilligkeit. Zu Recht? Oder bewährt sich gar dieser Weg? Die Doku vergleicht den Kurs Deutschlands, Frankreichs und Schwedens im Gesundheitswesen, in Wirtschaft und Gesellschaft – und zeigt auch die Rolle der Medien.

Video von arte.de

Lautsprechersymbol anklicken für Ton

Prof. Olaf Ortmann (Caritas Krankenhaus Regensburg, Präsident der deutschen Krebsgesellschaft)

30:00 Kinder unter Generalverdacht: Berufsverband Kinder- und Jugendärzte bvkj.de Nicola Fels, Karin Michael (Kinderärztin)
36:03 Prof. Markus Gabriel Philosoph Uni Bonn
38:25 Claudia Hanson (Gesundheitswissenschaftlerin Schweden)
46:04 Mehr 1/3 alle Covid-19 Toten waren bisher Menschen aus Pflegeheimen. Matthias Schrappe (Internist)
48:50 Anders Tegnell (Leiter Gesundheitsbehörde Schweden)
50:45 Prof. Markus Gabriel Philosoph Uni Bonn: „Was jetzt fehlt ist eine Kommunikation darüber wie die Mechanismen sind und insbesondere ein täglicher oder wöchentlicher Hinweis darauf, dass das Ziel aller Maßnahmen die Beendigungen aller Maßnahmen ist. Das habe ich noch nicht gehört.“

blauerbote.de: 250 Expertenstimmen zur Corona-Krise

am 19.05.2020 kopiert von: http://blauerbote.com/2020/05/20/250-expertenstimmen-zur-corona-krise/

In Deutschland und auf der ganzen Welt übt eine große Zahl von Wissenschaftlern, Ärzten und weiteren Experten Kritik am Umgang mit der Corona-Problematik durch Politik, Leitmedien und Aktivisten. Ihre Stimmen werden kaum gehört oder stark verzerrt wiedergegeben. Hier finden Sie eine Liste mit über 250 Expertenaussagen zur Krise um den Coronavirus und ihren Folgen.

Die 250 Expertenstimmen stehen auch als Inhalt einer PDF-Datei zur Verfügung. Diese darf gerne nach Belieben benutzt, heruntergeladen, hochgeladen, kopiert, verbreitet, veröffentlicht werden.

„Für so drastische Maßnahmen fehlen schlichtweg die Zahlen. Dass man Patienten mit Vorerkrankungen und ältere Menschen in Kranken- und Pflegeeinrichtungen besonders schützt, ist völlig in Ordnung und erforderlich. Grippe und Coronaviren, das ist bekannt, gefährden Ältere besonders. Das Herunterfahren vieler Betriebe, die Schließung von Schulen und Kindergärten und sogar Ausgangsbeschränkungen – für all das gibt es aber aus medizinischer Sicht keinen Grund. (…) Das ist keine Pandemie. Eine Pandemie ist für besonders viele Todesfälle verantwortlich. Die sehe ich nicht. Die Begrifflichkeit ist also nicht angebracht. Dann müssten wir auch bei der Grippe jedes Jahr so drastische Maßnahmen ergreifen.“

Professor Dr. Siegwart Bigl, Mediziner, Mitglied der sächsischen Impfkommission.

„Die große Mehrheit wird nicht daran sterben. (…) Viele Menschen, eine bedeutende Anzahl von Menschen, werden das Virus überhaupt nicht bekommen. (…) Von denjenigen die es bekommen, werden einige es nicht einmal bemerken. (…) Von denjenigen die Symptome bekommen, wird die große Mehrheit, wahrscheinlich 80%, eine milde oder moderate Krankheit haben. (…) Eine unglückliche Minderheit muss sich ins Krankenhaus begeben, doch die Mehrheit davon, wird ausschließlich Sauerstoff benötigen, und anschließend die Klinik wieder verlassen. (…) Und dann wird eine Minderheit auf der Intensivstation enden, und einige davon werden traurigerweise versterben. Doch das ist eine Minderheit. 1%, oder womöglich weniger als 1%. Und sogar in den höchsten Risikogruppen, sind dies deutlich weniger als 20%. Das heißt, die große Mehrheit der Menschen, sogar die aller höchsten Risikogruppen werden nicht sterben, wenn sie sich mit dem Virus infizieren.“

Professor Dr. Chris Whitty, Arzt und Epidemiologe, Chief Medical Officer für England, Chief Medical Adviser der britischen Regierung, Chief Scientific Adviser am Department of Health and Social Care und Leiter des National Institute for Health Research.

„Die Untersuchung von Sachdaten aus der ganzen Welt zusammen mit den mathematischen Projektionen des SIR-Modells präsentiert die Behauptung der Regierung, dass Israels erfolgreiche Isolationsmaßnahmen das Land vor einer schrecklichen Seuche bewahrt haben, nichts weiter als eine Illusion, während echte Daten nie der Öffentlichkeit präsentiert wurden. (…) In den globalen Medien erzeugt jede winzige Änderung eine beängstigende Schlagzeile, die durch ein Missverständnis der Zahlen noch verstärkt wird und hier von Gesundheitsbeamten sofort wiederholt wird. (…) Wir dürfen nicht zulassen, dass uns dies blind macht für den positiven Trend eines stetigen Rückgangs in allen Ländern. (…) Von besonderem Interesse ist die Tatsache, dass Berater und die Medien die Tatsache ignorieren, dass eine Epidemie ausnahmslos in allen Ländern ihr Endstadium erreicht, wenn der Anteil der Infizierten aus der Allgemeinbevölkerung nicht mehr als einen halben Prozentpunkt beträgt. Von der Gesamtbevölkerung in Israel wurden 0,18% mit dem Coronavirus diagnostiziert, in Schweden 0,22% und in Spanien 0,47%. Niemand fragt, wie es kommt, dass 99,5% der Weltbevölkerung nicht infiziert waren.“

Professor Dr. Doron Lancet, Molekulargenetiker, Weizmann Institute of Science, Israel.

„Es war so unerträglich für mich, zu sehen, wie in meiner zweiten Heimat etwas so Unglaubliches passiert, dass die Menschen anders geworden sind. Ich bin hier hingekommen, wissen Sie, als Fremder in ein neues Land. (…) Ich sehe, wie die Menschen hier ihre Freiheit freiwillig abgeben. Das kann nicht sein. Etwas, was wir nie hatten und was Sie die ganze Zeit hatten. Warum tut ihr das? Warum akzeptieren Sie etwas, was die Grundrechte einfach einfriert, wegnimmt (…) Sie haben die Zahlen für Deutschland und es war klar, dass COVID-19 nicht der große Killer ist. (…) In Deutschland ist die Epidemie schon länger am abnehmen. (…) Ich weiß nicht, warum die Maßnahmen weiter verlängert werden.“

Professor Dr. Sucharit Bhakdi ist Facharzt für Mikrobiologie und Infektionsepidemiolgie, ehemaliger Leiter des Instituts für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene der Universität Mainz.

„Die Entwicklung deckt sich mit den Verlaufsdaten, wie wir sie bereits von den bisher bekannten Coronaviren kennen. Verschiedene Studien haben gezeigt, dass der Peak, also der Höhepunkt des Infektionsgeschehens, sich über die Monate Januar und Februar erstreckt. Ende März gehen die Zahlen dann schon deutlich zurück und bis Ende April, Anfang Mai klingt die Ausbreitung des Virus ab. Es ist möglich, dass ein genetisch leicht verändertes Coronavirus im nächsten Herbst oder Winter wieder kommt. Das erleben wir alljährlich auch bei anderen Erregern der Grippe oder grippeähnlicher Erkrankungen. (…) Das Schillern solcher Viren kommt daher, dass sie sich verändern und damit unberechenbar, unkontrollierbar und bedrohlich erscheinen. Aber das ist ein völlig normales Phänomen, das uns Menschen seit Jahrtausenden beschäftigt und wahrscheinlich der Grund dafür ist, dass es uns noch gibt. Diese Erreger fordern unsere Immunabwehr immer wieder aufs Neue heraus. Allerdings ist dieses Coronavirus nicht gefährlicher und tödlicher als das, was wir von früheren stärkeren Influenzawellen kennen. (…) Es sieht eher so aus, dass der Lockdown in einem Moment erfolgte, als das Virus schon auf dem Rückzug war, nämlich am 18. März. Wenn jetzt jemand sagt, wir hätten die Herdenimmunität wegen der drohenden Belastungen fürs Gesundheitssystem nicht riskiert und deshalb den Lockdown-Weg gewählt, dann ist derjenige in einer falschen Logik gefangen.“

Professor Dr. Ulrich Keil, Epidemiologe von der Universität Münster und ehemaliger Berater der WHO.

„’Wollen Sie wirklich die letzten 14 Tage auf dem Bauch liegend, an einer Beatmungsmaschine und ohne Angehörige verbringen?‘ Diese Frage stellte Palliativmediziner Matthias Thöns in der ZDF-Runde mit Markus Lanz. Er sieht auch keinen Nutzen: ‚Die Chance, dass diese alten Leute nach der Intensivstation selbst nur ihr eingeschränktes, aber gewohntes Leben im Pflegeheim wieder fortsetzen können, gleicht dem Sechser im Lotto‘. Dies müsse man den Betroffenen sagen, bevor sie oder ihre Angehörigen einwilligen, sie in einer Intensivstation künstlich beatmen zu lassen. Nach Daten, die in Europa vorliegen, würden nur bis zu zwölf Prozent dieser schwer pflegebedürftigen, meist sehr alten Menschen die künstliche Beatmung in Intensivstationen überleben. Und die restlichen litten fast alle an Folgen der künstlichen Beatmung. Es geht dabei um viele Betroffene: Die Mehrheit der bisher an Covid-19 Verstorbenen lebte pflegebedürftig in Alters- und Pflegeheimen.“Dr. Matthias Thöns, Facharzt für Anästhesiologie, Notfall-, Schmerz- und Palliativmedizin.

„Wir haben eine neue Art von Suizid-Motiv vor uns, das ich vorher noch nicht kannte. Nämlich, dass Menschen aus Angst vor dem Tod den Tod als Ausweg wählen. Normalerweise wählen Menschen den Tod aus Angst vor dem Leben bzw. Weiterleben. (…) Das kenne ich bisher weder von HIV noch von Krebs- oder Influenzaerkrankungen, dass Menschen, die gar nicht an einer Erkrankung leiden, sich aus purer Angst davor suizidieren. Das Tragische ist, dass diese Menschen, die wir untersucht haben, ja auch gar nicht an Covid-19 erkrankt waren. (…) Wir dürfen keine Panik machen, sondern wir müssen die Leute beruhigen. Das ist viel entscheidender als in Talkshows immer wieder Horror-Szenarien zu entwerfen. Was mich wirklich ärgert ist, dass ständig gesagt wird, dass die Todeszahlen steigen. Natürlich steigen sie, weil alles kumulativ gezählt wird. Schon ein Toter mehr ist ein Anstieg. Das sagt aber nichts über den prozentualen Anstieg und ist für viele nicht transparent. Dann bekommen die Menschen Angst. Das ist keine moderate Kommunikation, die Politiker und Virologen so führen sollten.“

Professor Dr. Michael Tsokos, Rechtsmediziner, Professor an der Charité in Berlin.

„Das ist natürlich immer eine Güterabwägung zwischen der Verhinderung von potentiell schweren Coronavirus-Infektionen auf der einen Seite und den wirtschaftlichen, sozialen, kulturellen und sogar gesundheitlichen Kollateralschäden, die alles andere als unerheblich sind. (…) In vieler Hinsicht kann man das aber durchaus vergleichen, sowohl bei der Übertragungsweise der Viren als auch bei den Risikogruppen, wobei bei der Grippe noch Schwangere und Kinder hinzukommen. Und es ist nun mal so, dass wir jedes Jahr durchschnittlich mehr Tote durch Grippe haben, als dies zumindest bis heute durch das neue Coronavirus der Fall ist, jedenfalls in Deutschland. (…) Dies alles könnte zu massiven Kollateralschäden führen gerade bei dieser Gruppe, die eigentlich geschützt werden soll. Übrigens, Sie kennen das Durchschnittsalter der Corona-Toten in Deutschland? Das ist um die 80.“

Professor Dr. Detlef Krüger, Virologe, Charité, Universitätsmedizin Berlin.

„Der Epidemiologe Dr. John Ioannidis sagt, seine Forschung zeige, dass das Coronavirus ‚weit verbreitet‘ sei und dass es wahrscheinlich viele asymptomatische Fälle gegeben habe. ‚Das bedeutet, dass wir einen riesigen Eisberg unter der Spitze des Eisbergs haben, den wir bis jetzt dokumentiert haben‘.“

Prof. Dr. John Ioannidis, Professor für Medizin und Professor für Epidemiologie und Bevölkerungsgesundheit sowie professor by courtesy für biomedizinische Datenwissenschaft an der Stanford University School of Medicine, professor by courtesy für Statistik an der Stanford University School of Humanities and Sciences und Kodirektor des Innovationszentrum für Meta-Forschung in Stanford an der Stanford University.

„Die normalen weltumkreisenden Krankheitsepisoden werden bekanntlich seit der Schweinegrippe 2009 in inflationärer Weise und jeweils auf einzelne Erreger fokussierend mit dem Begriff ‚Pandemie‘ bezeichnet. In diesem Zusammenhang ist schon lange Wachsamkeit und historisch berechtigtes Misstrauen geboten. Denn wenn schon unsere normalen, sich wandelnden und global kreisenden viralen Wintergäste, wie die H1N1-Viren im Jahr 2009, die Kriterien einer Pandemie erfüllen, dann ist der Begriff sinnentleert geworden. (…) Ohne den von deutschen Wissenschaftlern entworfenen PCR-Test auf SARS-CoV-2-Viren hätten wir von einer Corona-‚Epidemie‘ oder gar ‚Pandemie‘ nichts bemerkt. Mit dem Test zog man, nachdem die WHO ihn empfohlen hatte (’nicht für Zwecke der Krankheitserkennung‘), durchs Land und versuchte, Bruchstücke von SARS-Viren zu finden. Eine Stelle in China, die einer der Entwickler des PCR-Tests, Prof. Drosten, in einem Interview beim Deutschlandfunk nicht namentlich nennen wollte, bestätigte dem Virologen, dass mit dessen Testansatz das gesuchte SARS-Bruchstück im Wuhan-SARS-Virus gefunden worden sei.“

Dr. Wolfgang Wodarg, Internist, Lungenarzt, Facharzt für Hygiene und Umweltmedizin. Mitglied des Deutschen Bundestages von 1994 bis 2009.

„Wir sind 5 Professoren verschiedener Fachrichtungen und wir kommen zu der Einschätzung, dass die Reaktionen der Regierung auf die Covid-19-Pandemie angesichts der davon ausgehenden Bedrohungen nicht verhältnismäßig sind. Wir bitten Sie, die am Ende des folgenden Textes, auf den wir uns verständigt haben, gestellten Fragen im Rahmen einer parlamentarischen Anfrage an die Bundesregierung zu richten. Der Text steht unter dem Motto: Die Schäden einer Therapie dürfen nicht größer sein als die Schäden der Krankheit (…) Es wurde bisher keine Abwägung der Folgen der Einführung der Maßnahmen gegenüber einem Verzicht darauf veröffentlicht. Wir zweifeln an, dass es diese Abwägung je gegeben hat.“

Professor Dr. Harald Walach, Psychologe, Wissenschaftstheoretiker und Wissenschaftshistoriker.

„Der vermeintliche Krieg gegen ein Virus — ein unglaublicher Täuschungs- und Propagandaerfolg, um hinter den Kulissen Rechtsstaat, parlamentarische Demokratie und Grundgesetz im Dienste einer transatlantischen Weltregierung endgültig außer Kraft zu setzen. Bei den politischen Putschisten bestand keine ‚akute Geistesverwirrung‘. Sie wussten, was sie taten. Es waren die halbgebildeten Akademiker, denen mit gefälschten Zahlen und verdrehten Fachbegriffen der Verstand genommen wurde. Kein Trick mit Säulengraphiken und keine Fehlbenennung von Zahlenwerten waren zu dummdreist, um nicht mit Begeisterung von morgens bis abends wiedergekäut zu werden“

Dr. Gerd Reuther, Arzt und Universitätsdozent.

„Die Daten sind da – Stoppen Sie die Panik und beenden Sie die totale Isolation (…) Die jüngste Antikörperstudie der Stanford University schätzt nun, dass die Sterblichkeitsrate im Falle einer Infektion wahrscheinlich 0,1 bis 0,2 Prozent beträgt, ein Risiko, das weitaus geringer ist als frühere Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation, die 20 bis 30 Mal höher lagen und die Isolationspolitik motivierten.“

Professor Dr. Scott W. Atlas, Stanford University, USA.

„Endokrinologen und Diabetologen beobachteten derzeit einen starken Rückgang der Patientenzahlen in Praxen, Ambulanzen sowie Notambulanzen, meldet die DDG. Mancherorts seien Diabetes-Abteilungen der Krankenhäuser sogar geschlossen worden. (…) ‚Der gesundheitspolitische Fokus hat sich in den vergangenen Wochen so sehr auf die COVID-19-Patienten gerichtet, dass nun chronisch und akut Erkrankte Gefahr laufen, unter die Räder zu geraten‘, mahnt DDG-Präsidentin Professor Monika Kellerer. (…) Viele Menschen nähmen wichtige Arzttermine nicht mehr wahr oder blieben bei akuten Beschwerden zu Hause – aus Rücksicht auf das Gesundheitssystem, aufgrund falsch verstandener Ausgangsbeschränkungen oder aus Angst vor Ansteckung mit dem Coronavirus, so Kellerer.“

Professor Dr. Monika Kellerer, Chefärztin des Marienhospitals Suttgart, Präsidentin der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG).

„Ich sage nicht, dass Grippe wie das Corona-Virus ist. Ich sage nur, dass die Todeslast der Grippe wie beim Coronavirus ist. Vor allem, wenn wir die Tatsache korrigieren, dass Menschen, die am Coronavirus sterben, im Durchschnitt älter sind als Menschen, die an der Grippe sterben. Die Grippe tötet junge Menschen. Sie tötet zwei- oder dreimal so viele Menschen unter 65.“

Professor Dr. Michael Levitt, Professor of Structural Biology at the Stanford School of Medicine, Nobelpreis für Chemie 2013.

„Man sollte sich vielleicht einmal die Vertriebskosten der Pharmaindustrie ansehen. Das möchte Herr Drosten einem Professor für Rechnungswesen und Controlling (und vor der Berufung CFO – Chief Financial Officer) hoffentlich nicht verbieten! (…)  Die Frage muss erlaubt sein, wofür genau diese hohen Vertriebskosten (mit Ausnahme von Fresenius) entstanden sind. Sind es Werbegeschenke für die Ärzte, die die eigenen Medikamente verschreiben, oder Lobby-Kosten wie die Honorare für die Firma von Jens Spahn? Die Drittmittel für die Institute der Medizin-Professoren, mit denen geschönte Arzneimittelstudien eingekauft werden, dürften wohl unter ‚Forschung und Entwicklung‘ verbucht worden sein.“

Professor Dr. Werner Müller, Betriebswirtschaftslehre, Hochschule Mainz.

„Antikörper-Reaktionen auf SARS-CoV-2 bei Patienten mit COVID-19. Wir berichten über akute Antikörperreaktionen auf SARS-CoV-2 bei 285 Patienten mit COVID-19. Innerhalb von 19 Tagen nach Symptombeginn wurden 100% der Patienten positiv auf antivirales Immunglobulin-G (IgG) getestet. Die Serokonversion für IgG und IgM erfolgte gleichzeitig oder nacheinander. Sowohl die IgG- als auch die IgM-Titer platzierten sich innerhalb von 6 Tagen nach der Serokonversion. Serologische Tests können für die Diagnose von Verdachtspatienten mit negativen RT-PCR-Ergebnissen und für die Identifizierung asymptomatischer Infektionen hilfreich sein.“

Quan-Xin Long, Bai-Zhong Liu, Hai-Jun Deng, Gui-Cheng Wu, Kun Deng, Yao-Kai Chen, Key Laboratory of Molecular Biology on Infectious Diseases, Ministry of Education, Chongqing Medical University, Chongqing, China.

„Ich habe letzte Woche eine E-Mail des Gesundheitsamtes bekommen, in dem stand wie ich Todeszertifikate auszufüllen habe. So eine Anweisung habe ich noch nie vom Gesundheitsamt erhalten, wie ich ein Todeszertifikat auszufüllen habe. Im Grund stand dort drinnen: Man braucht keinen Labortest auf COVID-19, um in ein Todeszertifikat COVID-19 zu schreiben. (…) Angst ist ein gutes Mittel, um Leute zu kontrollieren. Das macht mir Sorge.

Dr. Scott Jensen, Arzt und Senator im US-Bundesstaat Minnesota.

„Wir haben den Eindruck, dass die Massentests eher politisch motiviert sind. Uns ist nicht völlig klar, was man damit erreichen will. (…) Wir müssen zeitnah zurück in die Regelversorgung (…) die Menschen sind unverändert krank, sie waren es vor COVID und sie werden es auch nachher sein. Allein an Hypertonie leiden zum Beispiel bundesweit 1,9 Millionen Menschen. Und die deutschen Onkologen haben sich kürzlich deutlich geäußert, dass sie befürchten, dass wir in der zweiten Jahreshälfte ansteigende Sterbezahlen wegen zu spät erkannter Krebsfälle haben werden.“

Dr. Andreas Gassen, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV).

„Die Panik-Pandemie. Die Massenhysterie rund um Corona entbehrt jeder Grundlage — vor allem Angst und Aktionismus gehen viral. (…) Wenn eine Regierung gegen ihre Bürger drakonische Maßnahmen verhängt — sozusagen Höchststrafen für Millionen Unschuldige —, gehen die Infiziertenzahlen nach einiger Zeit zurück. Wenn die Politik dies nicht tut — nun, dann passiert dasselbe. (…) Ginn schrieb, dass die tägliche Wachstumsrate in verschiedenen Ländern — selbst wenn sie unterschiedliche Maßnahmen anwenden — in ähnlicher Geschwindigkeit abnahm. In Südkorea und Taiwan können die Menschen ins Fitnessstudio und zum Essen ins Restaurant gehen, und Orte, die Schulen schlossen, wie zum Beispiel in Hongkong, schienen nicht mehr Erfolg bei der Verringerung der Ausbreitung zu haben als diejenigen, die das nicht taten, wie beispielsweise Singapur. Die Menschen in Singapur können noch immer ein normales Leben führen.“

Professor Dr. Peter C. Gøtzsche,  Internist, Professor an der Universität Kopenhagen, Dänemark.

„Für Patienten ist eine invasive Beatmung grundsätzlich schlecht. (…) Die Lunge reagiert auf zwei Dinge empfindlich: Überdruck und eine zu hohe Sauerstoffkonzentration in der zugeführten Luft. Außerdem müssen Sie den Patienten bei einer Beatmung sedieren (…) Ich übernehme also die Totalkontrolle über den Organismus. Nur mit Überdruck kann ich Luft in die Lunge bekommen. (…) Das terminale Versagen der Lunge entsteht häufig durch zu hohen Druck und zu viel Sauerstoff. (…) Von den beatmeten Covid-19-Patienten haben bislang leider nur zwischen 20 und 50 Prozent überlebt. Wenn das so ist, müssen wir fragen: Liegt das an der Schwere und dem Verlauf der Erkrankung an sich oder vielleicht doch an der bevorzugten Behandlungsmethode? Als wir die ersten Studien und Berichte aus China und Italien lasen, fragten wir uns sofort, warum dort so häufig intubiert wurde. Das widersprach unseren klinischen Erfahrungen mit viralen Lungenentzündungen.“

Dr. Thomas Hermann Voshaar, Chefarzt der Medizinischen Klinik III, Bethanien, Facharzt für Innere Medizin, Pneumologie, Allergologie, Umweltmedizin, Physikalische Medizin und Schlafmedizin.

„Die beobachtbaren Wirkungen und Auswirkungen von COVID-19 lassen keine ausreichende Evidenz dafür erkennen, dass es sich – bezogen auf die gesundheitlichen Auswirkungen auf die Gesamtgesellschaft – um mehr als um einen Fehlalarm handelt. Durch den neuen Virus bestand vermutlich zu keinem Zeitpunkt eine über das Normalmaß hinausgehende Gefahr für die Bevölkerung (…) Die staatlich angeordneten Schutzmaßnahmen, sowie die vielfältigen gesellschaftlichen Aktivitäten und Initiativen, die als ursprüngliche Schutzmaßnahmen den Kollateralschaden bewirken, aber inzwischen jeden Sinn verloren haben, sind größtenteils immer noch in Kraft. Es wird dringend empfohlen, sie kurzfristig vollständig aufzuheben, um Schaden von der Bevölkerung abzuwenden – insbesondere unnötige zusätzliche Todesfälle – , und um die möglicherweise prekär werdende Lage bei den Kritischen Infrastrukturen zu stabilisieren.“

Oberregierungsrat Stephan Kohn, Referatsleiter des Referats „Schutz kritischer Infrastrukturen“ (Oberregierungsrat) des Innenministeriums.

„Wie bereits beschrieben, liegen aber zwischen dem Zeitpunkt der Ansteckung – dem Zeitpunkt der wirklichen Neuinfektion – und dem Zeitpunkt der Symptomausbildung noch einmal 5-6 Tage. Die obige Verlaufskurve muss also noch einmal um 5-6 Tage zeitlich zurückgeschoben werden, und damit sinken die Neuinfektionen in Wirklichkeit bereits schon mindestens seit dem 13.-14. März. (…) Aber nun gilt es noch genauer hinzusehen. Über die Zeit hinweg hat nicht nur die Anzahl der berichteten täglichen Neuinfektionen zugenommen, sondern auch die Anzahl der täglich durchgeführten Coronavirus-Tests. Wenn es aber eine hohe Dunkelziffer an zwar infizierten aber aufgrund der zu geringen Testanzahl nicht entdeckten Personen gibt – was beim Coronavirus laut mehreren Studien der Fall ist – hat das frappierende Konsequenzen: Dann findet man mit der zunehmenden Anzahl an Tests auch zunehmend mehr Neuinfektionen – obwohl die Anzahl der Neuinfektionen womöglich gar nicht zugenommen hat oder in Wirklichkeit sogar zurückgegangen ist.“

Prof. Dr. Christof Kuhbandner ist Psychologieprofessor und Lehrstuhlinhaber an der Fakultät für Humanwissenschaft der Universität Regensburg.

„Ich bin natürlich entsetzt, wie schnell und ohne Infragestellung auch in den maßgebenden Medien alle möglichen einander widersprechenden Erklärungen und Maßnahmen angenommen wurden und in der breite, in der sie durchgesetzt und gegen die leisesten Bedenken und Kritik mit Zähnen und Klauen, unter Missachtung selbst des geringsten Respekts verteidigt werden. Dieses Ausmaß hat mich überrascht und zeigt, wie stabil die Herrschaft ist und wie tiefgehend sie internalisiert ist – vor dem Hintergrund von Angst allerdings. (…) In die Augen sticht die Linientreue der Meinungsbildenden Medien, wie wir sie auch in anderen Fragen kennen, wie bei der Kriegspolitik, aber hier noch totaler, rigoros nur eine Linie zulassend, die Behandlung des Themas in immer der gleichen Richtung, Dauerbeschallung, Desinformation, Hofberichterstattung. Alles dies dient der Angststeigerung und der Förderung des Autoritarismus.“

Professor Dr. Klaus-Jürgen Bruder ist Psychoanalytiker, Professor für Psychologie an der Freien Universität Berlin und Vorsitzender der Neuen Gesellschaft für Psychologie.

„Wir tun gerade alles, um unserem Immunsystem zu schaden: Wir gehen weniger an die Sonne, bewegen uns kaum noch, ernähren uns womöglich auch noch schlecht. Wir müssen den Leuten doch die Möglichkeit geben, sich fit zu halten, gesund zu bleiben und ihr Immunsystem zu stärken. Darum bin ich ganz entschieden gegen eine Ausgangssperre.“

Professor Dr. Hendrick Streeck, Professor für Virologie und Direktor des Instituts für Virologie und HIV-Forschung an der Medizinischen Fakultät der Universität Bonn.

„’Die Verantwortlichen tischen uns jeden Tag einen neuen Zahlensalat auf‘, sagt etwa der Epidemiologe Ulrich Keil im Gespräch mit dem Rubikon und beklagt, dass der angewandte Test im Sinne von guter epidemiologischer Praxis nie richtig validiert wurde. Auch Keil ist ein anerkannter Fachmann. Der 76jährige war Direktor des Instituts für Epidemiologie und Sozialmedizin der Universität Münster, arbeitete über Jahrzehnte als Berater der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und fungierte bis 2002 als Vorsitzender der Europäischen Region der International Epidemiological Association (IEA), des Weltverbands der Epidemiologen. (…) Wie Wodarg mutmaßt deshalb auch Keil, ‚dass wir wahrscheinlich gerade eine ‚Testepidemie‘ erleben‘. Ohne den von Drosten entwickelten PCR-Test ‚wäre dieses Virus nicht entdeckt und die Covid-19-Pandemie in der jährlichen Grippesaison untergegangen‘.“

Professor Dr. Ulrich Keil, Epidemiologe.

„’Wir schaffen eine katastrophale Situation in der Gesundheitsversorgung, weil diese Idee, Covid-19 um jeden Preis zu stoppen, nun dazu führt, dass die Menschen keine medizinische Versorgung für eine ernsthafte und oft auch Notfallversorgung in Anspruch nehmen‘, sagt Dr. Scott Atlas vom Hoover Institute der Stanford University gegenüber Michael Smerconish von CNN.“

Professor Dr. Scott W. Atlas, Stanford University, USA.

„Merkel und ihr Krisenstab behaupteten diese Woche, Deutschland sei noch lange nicht über den Corona-Berg und beschlossen deshalb den totalen Shutdown der Republik für weitere Monate zu verlängern. (…) Dr. Knut Wittkowski kann sich das Verhalten im Kanzleramt nur damit erklären, dass Merkel und ihre Berater vom RKI und der Charité sich derart verrannt haben, dass sie alles unternehmen, um ihr Gesicht zu wahren. Der Preis könnte der Verlust der Demokratie sein. Dr. Knut Wittkowski rät den Bürgern dringend dazu, für die kassierten Bürgerrechte zu kämpfen, denn so Wittkowski, die Pandemie sei vorbei!“

Professor Dr. Knut Wittkowski, New York, USA.

„Seit dem Beginn der Coronakrise werden wir mit Schreckensbotschaften in einer Schockstarre gehalten. Unsere Regierung sagt, hier gibt es ein neuartiges Virus. Das ist so gefährlich. Da wird es Millionen von Toten geben, wenn wir euch nicht beschützen. Wir wissen am besten, was gut für euch ist, denn wir haben ja unsere Experten. Ihr könnt leider nicht für euch entscheiden. Ihr seid zu dumm dafür. Wir müssen euch isolieren, entmündigen und einen Maulkorb aufsetzen. Das geschieht aber alles zu eurem Schutz und wir machen euch so viel Angst – jeden Tag aufs Neue – mit den schlimmsten Bildern, dass ihr es nicht einmal wagt, das zu hinterfragen. Das allgegenwärtige Mantra der Merkel-Regierung lautet: ‚Erst wenn wir einen Impfstoff gegen dieses Virus haben, dann können wir zur Normalität zurückkehren.‘. Mit anderen Worten: ‚Nur ein Impfstoff kann uns unsere Grundrechte zurückgeben.’“

Dr. Katrin Korb, Ärztin, Allgemeinmedizin, Oldenburg.

„Die Unterzeichner vertreten Wissenschaftler und Forscher aus der ganzen Welt. Die gegenwärtige COVID-19-Krise ist beispiellos, und wir brauchen innovative Wege, um aus den derzeitigen Blockaden herauszukommen. Wir sind jedoch besorgt, dass einige ‚Lösungen‘ für die Krise durch Mission Creep zu Systemen führen könnten, die eine noch nie dagewesene Überwachung der Gesellschaft als Ganzes ermöglichen würden.“

Prof. Gruss, Prof. Mangard, Prof. Oswald, Prof. Rechberger, Prof. Backes, Prof. Bodden, Prof. Borges, Prof. Brunthaler, Prof. Cremers, Prof. Djeffal, Prof. Federrath, Prof. Finkbeiner, Prof. Fritz, Prof. Fahl, Prof. Fleischhacker, Prof. Hermann, Prof. Hofmann, Prof. Holz, Prof. Ingold, Prof. Jager, Prof. Kiltz, Prof. Koloma Beck, Prof. Lania, Prof. Leander, Prof. Lehmann, Prof. Mezini, Prof. Nanz, Prof. Nolte, Prof. Paar, Prof. Pohl, Prof. Müller-Quada, Prof. Rannenberg, Prof Reith, Prof. Resconi, Prof. Roßnagel, Prof. Sasse, Prof. Schiering, Prof. Schinzel, Prof. Schönert, Prof. Schwenk, Prof. Somorowsky, Prof. Sorge, Prof. Strufe, Prof. Vreeken, Prof Zeller et al.  (insgesamt über 600 Wissenschaftler).

„Zusammengefasst halte ich letztlich alle unspezifischen, das heißt für alle unterschiedslos geltenden Anti-Corona-Maßnahmen, in Gänze für verfassungswidrig. Unterschiedslos heißt, dass sich die Maßnahmen auf alle Menschen in Deutschland beziehen, unabhängig davon, ob von ihnen ein Infektionsrisiko ausgeht oder ob bei ihnen ein besonders hohes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf existiert. Für das unterschiedslose Vorgehen gegen alle Bürger gibt es keine ausreichende Rechtsgrundlage. Das Infektionsschutzgesetz gestattet zum Beispiel in spezifischen Fällen Quarantäneanordnungen, aber es ist dort keine Regelung für eine allgemeine, für alle Menschen geltende Kontaktsperre oder gar einer Ausgangsbeschränkung zu finden. Dasselbe gilt für die allgemeine Schließung von Geschäften, Betrieben, Einrichtungen usw. und für die angeordneten Veranstaltungs- und Versammlungsverbote.“

Jessica Hamed, Rechtsanwältin, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl Prof. Dr. Andreas Roth.

„Diese Resultate zeigen, dass die Empfehlungen des BAG weiterhin sinnvoll und unsere seit Jahren für Viruskrankheiten der Atemwege etablierten Erkenntnisse auch für Coronaviren anwendbar sind: Wer keine Symptome (Husten, Schnupfen) hat, muss zum Schutze anderer auch keine Maske tragen. Masken reduzieren das Übertragungsrisiko einer erkrankten Person dann, wenn sie hustet. In den Stunden vor Symptombeginn, in der eine Person schon durch Kontakt ansteckend sein kann, wird diese Ansteckung durch das Tragen von Masken nicht verhindert. Für andere Personen scheint nach all dem, was wir wissen, das Tragen einer Maske nicht notwendig zu sein. Die häufigste Virusübertragung erfolgt durch Kontakt. Hygienemassnahmen bleiben die wichtigste Präventionsmassnahme.“

Professor Dr. Pietro Vernazza, Chefarzt der Infektiologie, Kantonsspital St. Gallen, Schweiz.

„Masken und Atemschutzgeräte funktionieren nicht. Es gab umfangreiche randomisierte kontrollierte Studien (RCT-Studien) und Metaanalysen von RCT-Studien, die alle zeigen, dass Masken und Atemschutzgeräte nicht funktionieren, um grippeähnliche Atemwegserkrankungen oder Atemwegserkrankungen zu verhindern, von denen angenommen wird, dass sie durch Tröpfchen und Aerosolpartikel übertragen werden. Darüber hinaus sind die relevanten bekannten physikalischen und biologischen Zusammenhänge, die ich überprüfe, so beschaffen, dass Masken und Atemschutzgeräte nicht funktionieren sollten. Angesichts dessen, was wir über virale Atemwegserkrankungen wissen, wäre es paradox, wenn Masken und Atemschutzgeräte funktionieren würden“

Dr. Denis Rancourt, ehemaliger Physikprofessor an der Universität Ottawa, Kanada.

„Wer hätte das Anfang 2020 gedacht: Ein als Menschenfreund (‚Philanthrop‘) getarnter super-reicher Geschäftsmann traumatisiert im Konzert mit als Wissenschaftler getarnten Viren- und Statistikmythologen und als Politiker getarnten Pharmalobbyisten und als Journalisten getarnten Panikmachern die Welt im Namen der Gesundheit. In Wirklichkeit untergraben sie alle zusammen auf eine fundamentale Weise die Gesundheit der Menschen und zerstören die sozialen, wirtschaftlichen, kulturellen und politischen Strukturen. Sie inszenieren mit einem nahezu religiösen Eifer eine Kreuzzug gegen einen vermeintlichen Killervirus und brandmarken jeden, der sich im Namen tatsächlicher Wissenschaftlichkeit zu Wort meldet, wie z.B. Herrn Dr. Wodarg, als Ketzer, der am besten auf dem Scheiterhaufen landet. Schockiere, spalte und herrsche im Namen des vermeintlich Guten gegen das Böse – eine altbekannte Formel, mit der eine Bevölkerung gefügig gemacht wird. Fragt sich bloß, wofür?“

Professor Dr. Franz Ruppert, Traumapsychologe.

„Ein guter Ausgangspunkt einer solchen nüchternen Herangehensweise könnte die klar geäußerte, deutlich ausgesprochene Erkenntnis sein, dass SARS-CoV-2/Covid-19 eine typische Infektionskrankheit darstellt (…) Wir werden im Detail noch mehrere Besonderheiten dieser Infektionskrankheit kennenlernen, aber sie stellt keinen Anlass dafür dar, in quasi metaphysischer Überhöhung alle Regeln, alles Gemeinsame, alles Soziale in Frage zu stellen oder sogar außer Kraft zu setzen. (…) Kinder scheinen in zweierlei Hinsicht eine besondere Rolle zu spielen, denn sie werden zum einen deutlich seltener infiziert, und zum anderen werden sie nicht schwer krank. Einer Öffnung der Betreuungs- und Bildungseinrichtungen für Kinder steht aus wissenschaftlicher Sicht keine begründbare Erkenntnis entgegen.“

Prof. Dr. Gerd Glaeske, Universität Bremen, SOCIUM Public Health, ehem. Mitglied im Sachverständigenrat Gesundheit. Prof. Dr. Matthias Schrappe, Universität Köln, ehem. Stellv. Vorsitzender des Sachverständigenrates Gesundheit. Hedwig François-Kettner, Pflegemanagerin und Beraterin, ehem. Vorsitzende des Aktionsbündnis Patientensicherheit, Berlin. Franz Knieps, Jurist und Vorstand eines Krankenkassenverbands, Berlin. Prof. Dr. Holger Pfaff, Universität Köln, Zentrum für Versorgungsforschung, ehem. Vorsitzender des Expertenbeirats des Innovationsfonds. Prof. Dr. Klaus Püschel, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Institut für Rechtsmedizin.

„Was bisher gefehlt hat, und spätestens am 6. Mai hätte nachgeholt werden müssen, ist eine gleichgewichtige Bewertung der Folgen der verhängten Grundrechtseinschränkungen und ihrer Verhältnismäßigkeit für Kinder und Eltern. (…) Die Hauptbelastung haben Eltern und dabei insbesondere die Frauen und alle Kinder tragen müssen, denen schlagartig alle Unterstützungsleistungen von Schulen, Kitas und die Spielmöglichkeiten weggenommen wurden bei gleichzeitiger Zuspitzung der materiellen Grundlagen vieler Familien. Das hat sich auch durch die Beschlüsse vom 6. Mai nicht wesentlich geändert. Bund und Länder haben mit der Fortsetzung dieser Politik entschieden, dass eine regelhafte Öffnung von Kitas und Schulen für alle Kinder in weite Ferne rückt, obwohl Kinder die Bevölkerungsgruppe ausmachen, die am wenigsten gefährdet ist.“

Dr. Wolfgang Hammer, Soziologe, Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des Deutschen Kinderhilfswerks.

„Wenn in diesem Land gerade jemand stirbt, dann geht es nicht um den hohen Blutdruck, die Diabetes, den Schlaganfall. Sie sagen, sie starben an COVID. Wir waren bei Hunderten von Autopsien. Man spricht nicht über eine Sache, sondern über Komorbiditäten. COVID war ein Teil davon, es ist nicht der Grund, warum sie gestorben sind, Leute. Wenn ich meinen Todesbericht schreibe, werde ich unter Druck gesetzt, COVID hinzuzufügen. Warum ist das so? Warum werden wir unter Druck gesetzt, COVID hinzuzufügen? Um vielleicht die Zahlen zu erhöhen und es ein bisschen schlechter aussehen zu lassen, als es ist.“

Dr. Dan Erickson und Dr. Artin Massihi, Notfallmediziner in Kern County, Kalifornien, USA.

„Doch weniger Viren im Rachen der Kinder: Schweizer Statistiker kritisiert den Virologen Christian Drosten. Unter 10-jährige Kinder sind doch nicht so grosse Virenschleudern wie Erwachsene – das ist die korrigierte Bilanz des Schweizer Bio-Statistikers Leonhard Held. Damit gerät der Deutsche Virologe Christian Drosten noch mehr in Kritik.“

Professor Dr. Leonhard Held, Biostatistik, Universität Zürich, Schweiz.

„Es kann nicht sein, dass es so lange gedauert hat, bis überhaupt darüber gesprochen wird, dass die Last der Familien gerade nicht tragbar ist. Es geht nicht, erwerbstätig zu sein und gleichzeitig all die Arbeit aufzufangen, die sonst in den Betreuungs- und Bildungseinrichtungen geleistet wird. Lange wurde nicht einmal kommuniziert, dass in dieser Frage an einer Lösung gearbeitet werden muss, sondern vermittelt: Das bleibt jetzt erstmal so. (…) Im Moment lernen ganz viele Eltern: Was wir tun wird nicht beachtet. Sie merken, dass ihr Vertrauen in Politik und Gesellschaft missbraucht wurde. Ich hoffe, dass die Politik künftig anders mit dieser Gruppe umgeht.“

Dr. Sonja Bastin, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Universität Bremen.

„Ich teile die Auffassung, dass die Ermächtigungen im geänderten Infektionsschutzgesetz die Grundstruktur des Grundgesetzes untergraben, und zwar genau aus den vom Kollegen Gössner genannten Gründen, also im Hinblick auf das Prinzip der Gewaltenteilung: Zum einen in horizontaler Ebene, da jetzt wesentliche Befugnisse auf die Regierungsebene verlagert worden sind. Es hat sich in meinen Augen schon vor der Gesetzesänderung die Frage gestellt, inwieweit die Übertragung auf Landesregierungen von so einschneidenden und umfassenden Befugnissen, wie sie das Infektionsschutzgesetz enthält, dem Grundsatz des ‚Vorbehalt des Gesetzes‘ entspricht.“

Professor Dr. David Jungbluth, Rechtswissenschaftler und Rechtsanwalt.

„An meiner Klinik in Frankfurt kommen 20% bis 25%  weniger Patienten mit akutem Koronarsyndrom notfallmäßig in die Klinik als sonst. Von Heidelberg weiß ich, dass dort die Besuche in Chest Pain Units um 35% bis 40% zurückgegangen sind und derzeit etwa 40% weniger Patienten notfallmäßig in einem Katheterlabor behandelt werden. (…) und dies in einer Zeit, in der man eigentlich aus den Erfahrungen vergangener Influenza-Epidemien eine Zunahme an Herzinfarkten erwarten würde, deren sofortige Behandlung ohne jeden Zweifel lebensrettend ist.

Professor Dr. Andreas Zeiher, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) und Direktor der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Nephrologie am Universitätsklinikum Frankfurt.

„Aber auch bei uns sterben vermutlich mehr Menschen an den Folgen der Maßnahmen als an dem Virus. Und es scheint auch allen egal zu sein, denn es wird nicht untersucht. Bei den Lungenembolien, die jetzt immer häufiger vorkommen, halten sich die Pathologen ja noch zurück. Zum Tode führende Lungenembolien entstehen fast immer durch tiefe Beinvenenthrombosen, die durch Bewegungsmangel entstehen. Viele alte Menschen leiden durch die Isolierung, durch die Einschränkung ihrer Bewegungsmöglichkeiten an Bewegungsmangel. Wer zwei und zwei zusammenzählen kann, könnte hier Todesursachen erkennen. Abgesehen von der zunehmenden Zahl der Arbeitslosen, von den isolierten Angstpatienten, Depressiven, Schizophrenen. Wer weiß und wer will wissen, wie viele zusätzliche Selbstmorde stattfinden?“

Dr. Ulrich Franz Nettig, Arzt und Psychotherapeut.

„Das RKI ist aktuell mit der Message in den Medien unterwegs, dass aktuell die Reproduktionszahl R wieder steigen würde, was laut RKI an den bundesweiten Lockerungsmaßnahmen liegen würde (…) Das ist – man muss es in meinen Augen so sagen – eine unfassbare Irreführung des Bürgers. (…) Durch die damit verbundene deutliche Ausweitung der Tests (…) werden natürlich deutlich mehr Infektionen entdeckt. Deswegen haben sich aber nicht mehr Personen als vorher angesteckt, sondern die erhöhte absolute Anzahl an gefundenen Infektionen spiegelt nur die Ausweitung der Tests wider. (…) Es ist ein echter Skandal, dass das RKI nach wie vor bei der Schätzung der Reproduktionszahl R den Faktor der Testanzahl nicht berücksichtigt. Denn dann würde man nicht nur sehen, dass das R in Wirklichkeit im März kaum gestiegen ist, sondern auch, dass das R aktuell in Wirklichkeit weiter sinkt.“

Prof. Dr. Christof Kuhbandner, Lehrstuhl für Psychologie VI, Universität Regensburg.

„Man droht mir mit der Streichung von der Ärzteliste. Das geht direkt vom Ärztekammerpräsident aus, der das Schreiben persönlich unterzeichnet hat. Das bedeutet ein faktisches Berufsverbot, da die Mitgliedschaft bei der Ärztekammer neben Studium und Nachweis der klinischen Ausbildung eine der drei Voraussetzungen für die Ausübung des Berufs ist. (…) Rund 150 Kollegen haben inzwischen zu mir Kontakt aufgenommen und meine Position unterstützt. Mehr als 30 davon sind bereit, in die Öffentlichkeit zu gehen und etwas auf die Füße zu stellen. Auch bekannte Rechtsanwälte haben sich — aus eigener Initiative — bei mir gemeldet und wollen mich unterstützen. Psychologen und Psychotherapeuten sowie Krankenpfleger von Intensivstationen haben mich kontaktiert. Alle sind mir sehr dankbar, dass ich der Kritik an den Maßnahmen eine Stimme gegeben habe — man spürt sehr viel Erleichterung bei den Menschen.“

Dr. Peer Eifler, Arzt, Österreich.

„Mehrheitlich werden an​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​ einer anderen Ursache Verstorbene durch den PCR-Test in Corona-Tote geshiftet, ausser beispielsweise in Italien. In der Region Brescia-Bergamo wurden im Januar 2020, auf dem Aktivitätsmaximum zweier ‚Grippeviren‘, 34 000 (alte) ‚Hochrisikopatienten’​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​ gegen Meningokokken geimpft. Dies ist keine Kontraindikation, dies ist kriminell! Jeder meiner Patienten weiss, dass, falls er erkältet zur Influenza-Impfung kommt, ich ihn unverrichteter Dinge wieder nach Hause schicke bis er seine Erkältung auskuriert hat. Es braucht dringend eine Studie, welche die Mortalität von Covid-19 Geimpfter mit derjenigen einer ansonsten gleich zusammengesetzten Gruppe nicht Geimpfter vergleicht.“

Dr. Thomas Binder, Arzt, Schweiz.

„Professor Jean-François Toussaint vom IRMES erklärt im Video unten, dass 95% der Epidemie, basierend auf Daten aus dem französischen Gesundheitswesen, hinter uns liegen. Er stellt fest, dass die Kurve in allen Ländern gleich ist, unabhängig davon, ob sie eingesperrt sind oder nicht, und dass sie die gleiche Sterblichkeitsrate von nahezu 100 pro 1 Million (0,001%) aufweisen. Er weist erneut darauf hin, dass die Eindämmungsphase weit nach der Welle der Viruszirkulation kam. (…) Er prangert die schädlichen Auswirkungen der Eindämmung mit verheerenden sozioökonomischen Folgen an.

Professor Dr. Jean-François Toussaint, IRMES.

„Renommierte Kollegen und Kolleginnen, allesamt hervorragende Vertreter ihres Fachs,
nahmen zu konkreten Fragen auf der Basis der angefragten Expertise sachlich Stellung. Daraus resultierte eine erste umfangreiche Einschätzung der bereits eingetretenen sowie der drohenden medizinischen Schäden, einschließlich zu erwartender Todesfälle. (…) Unserer Auffassung nach müssten die adressierten Fachbeamten aufgrund dieses Papiers eine sofortige Neubewertung der Schutzmaßnahmen einleiten, für die wir ebenfalls unseren Rat anbieten. In der Pressemitteilung gibt das BMI deutlich zu erkennen, dass es diese Analyse jedoch nicht berücksichtigen wird. Es ist für uns nicht nachvollziehbar, dass das zuständige Bundesministerium eine derart wichtige Einschätzung auf dem Boden umfassender fachlicher Expertise ignorieren möchte.“

Prof. Dr. Sucharit Bhakdi, Universitätsprofessor für Medizinische Mikrobiologie (im Ruhestand), Universität Mainz; Dr. med. Gunter Frank, Arzt für Allgemeinmedizin, Mitglied der ständigen Leitlinienkommission der Deutschen Gesellschaft für Familienmedizin und Allgemeinmedizin (DEGAM), Heidelberg; Prof. Dr. phil. Dr. rer. pol. Dipl.-Soz. Dr. Gunnar Heinsohn, Emeritus der Sozialwissenschaften der Universität Bremen; Prof. Dr. Stefan W. Hockertz, tpi consult GmbH, ehem. Direktor des Instituts für Experimentelle Pharmakologie und Toxikologie am Universitätskrankenhaus Eppendorf; Prof. Dr. Karina Reiß, Department of Dermatology and Allergology University Hospital Schleswig-Holstein; Prof. Dr. Peter Schirmacher, Professor der Pathologie, Heidelberg, Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina; Prof. Dr. Andreas Sönnichsen, Stellv. Curriculumsdirektor der Medizinischen Universität Wien Abteilung für Allgemeinmedizin und Familienmedizin, Vorsitzender des Deutschen Netzwerks Evidenzbasierte Medizin (DNEbM); Dr. med. Til Uebel, Niedergelassener Hausarzt, Facharzt für Allgemeinmedizin, Diabetologie, Notfallmedizin, Lehrarzt des Institutes für Allgemeinmedizin der Universität Würzburg, akademische Lehrpraxis der Universität Heidelberg; Prof. Dr. Dr. phil. Harald Walach, Prof. Med. Universität Poznan, Abt. Pädiatrische Gastroenterologie, Gastprof. Universität Witten-Herdecke, Abt. Psychologie.

„Damals wie heute geht es aber um Delegitimation und Eindämmung. Übersetzt: so wenig Menschen wie möglich auf der Straße. Und die, die trotzdem gehen, sollen selbst schuld sein an dem, was mit ihnen passiert. Der Spiegel schafft das, indem er sein Reporterteam Dinge zusammenbauen lässt, die nicht zusammengehören. Der Text beginnt mit Pegida und Lutz Bachmann (also mit dem Bösen schlechthin), schwenkt dann zu den Protesten gegen ‚Corona-Beschränkungen der Politik‘ und rührt in diesem Topf schließlich alle zusammen, vor denen man sich zu fürchten hat: ‚Rechtsextremisten, Impfgegner, Antisemiten, Verschwörungsideologen, Linksradikale, Alt-Autonome und Esoteriker‘. (…) Zweimal Anführungszeichen (Botschaft: von wegen Willkür, von wegen Einschränkung der Grundrechte) und zum Schluss der Schubs ins Lächerliche.“

Professor Dr. Michael Meyen, Professor für Kommunikationswissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München.

„Frau Dr. Merkel, Herr Spahn, Verantwortliche in Politik und Verwaltung, Kehren Sie zurück zum angemessenen Umgang mit der Bevölkerung, den Menschen und unseren Patienten. Die massiven Beschränkungen sollten nicht fortgeführt werden ohne das Votum von (wissenschaftlich tätigen) Hausärzt*innen, Ethiker*innen, Jurist*innen, Epidemiolog*innen, klinischen Pulmolog*innen, Historiker*innen. Statistiker*innen, und Hausärztlichen Funktionär*innen sowie Vertreter*innen aus Industrie und Handel sowie der besonders betroffenen Gastronomie- und Unterhaltungsbranche zu hören. (…) Die Schließung von Schulen und Betrieben sollte unter Auflagen von Hygienemaßnahmen umgehend aufgehoben werden. Durch breit angelegte Programme – sichergestellt durch hausärztliche Praxen, durch wiederkehrende betriebsärztliche Kontrollen durch konsequente Schutzmaßnahmen in Alten- und Pflegeheimen – können regionale Maßnahmen der physischen Distanzierung rasch erneut implementiert werden, wenn ein regionales Wiederaufflammen der Epidemie erkennbar wird. Der generelle Shut-Down ist in Anbetracht der vorliegenden Gesamtsituation jedenfalls nicht mehr zu rechtfertigen.“

Dr. Til Uebel, Dr. Christian Haffner, Dr. Caroline Beier und dutzende weitere Ärzte.

„Dieser Virus, gegen den wir uns impfen, wird am Ende des Jahres mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht mehr existieren, weil er längst mutiert ist und dann Covid 20 heißt oder SARS-CoV-3. Viren leben davon sich zu verändern. Wir werden dann gegen eine Krankheit geimpft, die zu jenem Zeitpunkt nicht mehr existent ist. Und das muss man sich wirklich auf der Zunge zergehen lassen. Es ist schon sehr bezeichnend, dass Bill Gates 50 Millionen Euro in eine Forschungseinrichtung in Mainz steckt, die zufälligerweise genau dieselbe ist, die jetzt den Zuschlag bekommen hat, den ersten Impfstoff zu testen. Normalerweise dauert eine Impfstoff-Entwicklung Jahre. (…) Schauen sie sich die Geschichte mit der Schweinegrippe an. Eine unglaubliche Luftnummer. Die damaligen Schätzungen waren um Zehnerpotenzen zu hoch von Professor Drosten, dem selben Prof. Drosten, der jetzt viel zu hohe Vorhersagen über die Erkrankung Covid 19 abgibt. Auch damals wurden Menschen geimpft und manche dieser Menschen haben teilweise schwere Impfschäden davongetragen. Es ist vergessen, da denkt keiner mehr daran.

Dr. Bodo Schiffmann, Arzt, Leiter der Schwindelambulanz Sinsheim.

„’Ein Aussetzen von Früherkennungs- und Abklärungsmaßnahmen ist nur über einen kurzen Zeitraum tolerierbar, sonst werden Tumoren möglicherweise erst in einem fortgeschrittenen Stadium mit dann schlechterer Prognose erkannt‘, sagt Professor Dr. Michael Baumann, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Krebsforschungszentrums, und ergänzt: ‚Wir beobachten derzeit, dass Menschen Symptome nicht ärztlich abklären lassen. Patienten sollten sich aber nicht scheuen, auch während der COVID-19-Pandemie Ärzte und Krankenhäuser aufzusuchen.’“

Professor Dr. Michael Baumann, TU Dresden, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Krebsforschungszentrums.

„Die WHO sagt, es ist Unsinn, diese Maske zu tragen. Wie kommt eine Frau Merkel, ein Ministerpräsident Söder oder egal welcher Ministerpräsident dazu, uns zu sagen, wir hätten diesen Mundschutz zu tragen. Aus was für einem Grund? Es gibt keinen wissenschaftlichen Grund. Es gibt keinen medizinischen Grund. Es gibt nur einen einzigen Grund. Nämlich, jemanden zu verstecken. Jemandem die Persönlichkeit wegzunehmen. Jemandem sein Lächeln wegzunehmen. Seine Mimik. Sein Ganzes, was diesen Menschen ausmacht, wird ihm damit weggenommen. Es ist erschreckend, was tatsächlich passiert. Wir entfremden uns gegenseitig.“

Dr. Uwe Häcker, Toxikologe, Biologe, Mediziner und Fachkraft für Anästhesie und Intensivmedizin.

„Wir brauchen keinen Impfstoff, um uns davon zu befreien. Wir brauchen keinen… Es tut mir leid für Bill Gates – aber wir brauchen keinen Impfstoff. Es wäre schön, ihn zu haben, für den Fall, dass dieses Virus wieder auftauchen sollte, und wenn wir dann einen Impfstoff haben, dann ist das schön. Brauchen wir ihn jetzt sofort? Nein. Wir brauchen keinen Impfstoff, denn wir sehen, dass sich bereits eine Herdenimmunität entwickelt, und in zwei oder drei Wochen oder vielleicht schon jetzt haben wir eine Herdenimmunität, und dann ist es vorbei.“

Professor Dr. Knut Wittkowski, New York.

„Im Kampf gegen die Corona-Epidemie ist offenbar jedes Mittel recht: viele Regierungen haben seit Wochen einen Lockdown verhängt und das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben ihrer Länder komplett heruntergefahren. Führende internationale Experten, wie der Epidemiologe Professor Sucharit Bhakdi, weisen jedoch darauf hin, dass die Maßnahmen zur Eindämmung völlig überzogen sind. Doch viele klassische, insbesondere die öffentlich-rechtlichen Medien, ignorieren die Expertisen dutzender renommierter Fachleute. Stattdessen versucht man, Wissenschaftler wie Prof. Dr. Sucharit Bhakdi als ‚fragwürdig‘ darzustellen.“

Professor Dr. Sucharit Bhakdi ist Facharzt für Mikrobiologie und Infektionsepidemiolgie, ehemaliger Leiter des Instituts für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene der Universität Mainz.

„Welche Ausmaße die Nichtversorgung anderer Krankheitsfälle angenommen hat, macht ein Beitrag in der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins Deutsches Ärzteblatt 17/2020 vom 24. April deutlich. Darin bestätigt der Mediziner Stephan Hofmeister, ‚es sei schon heute so, dass sich schwer kranke Patienten aus Angst vor dem Virus nicht mehr in die Praxen und Krankenhäuser trauten‘.“

Dr. Stephan Hofmeister, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV).

„Impfstoffe müssen die Zahl der Erkrankungen, gegen die geimpft wird, nicht messbar vermindern. Der schöne Schein von messbaren Antikörpern im Blut genügt, um die Krankenversicherungsbeiträge zu plündern. So weit, dass für wirklich notwendige und nützliche Behandlungen oder gar für Pflege noch ausreichend Geld bleibt. Selbst unter Annahme eines Discountpreises von 100 Euro pro „Covid“-Test werden unsere Zwangsbeiträge um fast 10 Milliarden Euro pro Jahr belastet. Die vermeintlich heilsame Impfung kostet dann noch einmal einen ordentlichen zweistelligen Milliardenbetrag zusätzlich. Und dann gibt es ja noch zahllose weitere Viren, vor denen wir auch geschützt werden müssten…“

Dr. Gerd Reuther, Arzt und Universitätsdozent.

„Immunologe: Es hat nie einen Impfstoff gegen das Coronavirus gegeben, und es ist unwahrscheinlich, dass es jemals einen geben wird. Einer der bedeutendsten Impfstoffentwickler Australiens sagt, dass es aus sehr guten Gründen möglicherweise nie einen Impfstoff gegen COVID-19 geben wird. Professor Ian Frazer, der Immunologe, der den Impfstoff gegen das humane Papillomavirus (HPV), der Gebärmutterhalskrebs verhindert, miterfunden hat, sagte, ein Coronavirus-Impfstoff sei ‚tricky‘. Er sagte gegenüber news.com.au, dass, obwohl 100 verschiedene Teams auf der ganzen Welt Impfstoffe testeten, medizinische Wissenschaftler kein Modell hätten, wie das Virus angegriffen werden könne. Der Medizinprofessor an der Universität Queensland, die einen eigenen COVID-19-Impfstoff testet, sagte, die Immunisierung gegen das Coronavirus sei ähnlich wie die Immunisierung gegen eine Erkältung.“

Professor Dr. Ian Fraser, Medizinprofessor an der Universität Queensland, Australien, Impfstoffentwickler.

„Lockdown verschiebt Tote in die Zukunft (…) Ich erwarte etwa 0,1 oder 0,2 Prozent, dieselbe Sterblichkeit wie bei Influenza. (…) Die Menschen realisieren nicht, wie viele jedes Jahr an der Influenza sterben. In Österreich sind es etwa 1.500 pro Jahr, und viele werden gar nicht gezählt. An die Influenza-Saison hat man sich gewöhnt. Das akzeptieren wir, und das finde ich interessant, denn das Problem der Influenza ist dem Coronavirus sehr ähnlich. (…)  Dieses Virus wird sich ausbreiten. Es spielt kaum eine Rolle, was die Länder tun. Ich meine, Sie können Österreich zwei Jahre lang zusperren, wenn Sie wollen, aber ich glaube nicht, dass Sie das in einem demokratischen Staat tun können. In China könnten Sie das tun, aber in einer westlichen Demokratie würden die Menschen ausflippen.“

Professor Dr. Johan Giesecke, Epidemiologe, Schweden.

„In diesem Jahr starben bis jetzt mehr Menschen an der jahreszeitlichen Influenza als an Covid-19! Wenn es uns tatsächlich um Leben ginge, böte die Beseitigung von Hunger eine gute Möglichkeit, um sich anzustrengen. Was Krankheiten angeht, starben mehr Menschen an HIV/Aids, Malaria und verseuchtem Trinkwasser als an Covid-19-Infektionen. Was bedeutet dies alles? Handelt es sich bei Covid-19 um eine Überreaktion? Warum reagieren wir nicht auf ‚andere Todesursachen‘ in ähnlicher Weise oder vielleicht in einer etwas angemesseneren Form?“

Professor Dr. Magda Havas, Kanada, Trent University, und Professor Dr. Franz Adlkofer, Mediziner, Facharzt für Innere Krankheiten und Hochschullehrer.

„Im Gespräch mit der RBB-‚Abendschau‘ sagte der Leiter des Instituts für Rechtsmedizin am Sonntag, es seien seit Mitte März Suizide aufgetreten, die er in Verbindung mit der Angst vor einer Covid-19-Infektion bringt. Dies gehe aus den zugehörigen Polizeiakten hervor, die auch Abschiedsbriefe und Angaben Angehöriger enthielten. Hintergrund seien etwa die Furcht vor dem Tod durch Covid-19, Jobverlust und gesellschaftliche Veränderungen. ‚Das beunruhigt uns‘, sagte Tsokos. Er habe noch nie Suizidfälle erlebt, für die als Grund die Sorge vor einer Erkrankung und ihren Folgen besteht. Nun habe er acht solcher Fälle festgestellt. Er warnte, dies könne häufiger auftreten, wenn sich die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie noch stärker als jetzt auswirken. Zudem forderte er Politik und Medien dazu auf, Angst und Panik in der Bevölkerung zu vermeiden. ‚Die Schwächsten haben bisher keine Lobby.’“

Professor Dr. Michael Tsokos, Rechtsmediziner, Professor an der Charité in Berlin.

„Der ‚Sozialstaat‘ bundesrepublikanischer Färbung war nie ein wirkliches Korrektiv zum Kapitalismus; er war stets eines seiner Werkzeuge zum Zweck der Volksberuhigung. Unter dem Vorwand des Gesundheitsschutzes legt er nun seine wohlmeinende Maske ab — just in dem Moment, in dem wir alle zum Tragen einer solchen gezwungen werden — und offenbart sich als brutaler und rücksichtsloser Polizeistaat. Wie so oft, trifft es die ohnehin Schwachen der Gesellschaft am härtesten: jene mit psychischen Vorerkrankungen und in wirtschaftlicher Bedrängnis, die sich nun in ihren Wohnblockzellen isoliert und hilflos wiederfinden. Auch der Ost-West-Gegensatz kommt erneut zum Tragen. Die Ossis, die sich vielfach ohnehin als Verlierer von Wende und Neoliberalisierung fühlen, haben derzeit so manches Déjà-vu-Erlebnis — wenn Reise- und Bewegungsfreiheit eingeschränkt werden und wenn sie sozial erneut zu Opfern gemacht werden, während unablässig ‚Informationen‘ aus gleichgeschalteten Staatsmedien auf sie niederprasseln.“

Professor Dr. Albrecht Goeschel, Wirtschafts- und Gesellschaftswissenschaftler.

„Es ist absurd. Die Größe der zu öffnenden Läden wird deutschlandweit quadratmetergenau festgelegt. Jedoch werden bundesweit keine verbindlichen Kriterien aufgestellt, um pflegebedürftige Heimbewohner zu schützen. Obwohl hier die größte Risikogruppe lebt, sollen die Heime ihre Probleme selbst lösen. Es werden 750 Milliarden Euro ausgeben für Hilfspakete. Bund und Länder setzen sich das konkrete Ziel, 10.000 zusätzliche Beatmungsplätze zu schaffen. Aber sie schaffen es nicht, sich zu verpflichten, für einen Grundschutz in den 12.000 Pflegeeinrichtungen in Deutschland zu sorgen.“

Eugen Brysch, Vorsitzender der Deutschen Stiftung Patientenschutz.

„Die Zahl der Anrufe bei der vom Bundesfamilienministerium initiierten Kinder­schutzhotline hat während der Coronakrise stark zugenommen. Allein in den ersten beiden Mai-Wochen sei das Hilfsangebot in mehr als 50 Verdachtsfällen durch medizini­sches Personal genutzt worden, sagte der Teamleiter der Hotline, der Kinderarzt Oliver Berthold, der Neuen Osnabrücker Zeitung (NOZ). Das seien fast so viele Fälle gewesen wie im gesamten April ‚Wir werden teilweise wegen Verletzungen kontaktiert, die sonst nur bei Zusammenstö­ßen mit Autos auftreten‘, sagte Berthold. Es gehe dabei etwa um Knochenbrüche oder Schütteltraumata. Betroffen seien besonders Kleinstkinder, die noch nicht selbst laufen können. ‚Da liegt der Verdacht nahe, dass den Kindern massive Gewalt zugefügt wurde‘, sagte der Kinderarzt.“

Dr. Oliver Berthold, Arzt, Teamleiter der Kinderschutzhotline.

„Deshalb handelt es sich bei der Reproduktionszahl um eine Schätzung mit einem nicht unerheblichen Schätzfehler, der bei der Bewertung der aktuellen Lage immer berücksichtigt werden muss. So blieb in der öffentlichen Diskussion weitgehend unberücksichtigt, dass das RKI am 9. April angegeben hat, dass das 95%-Konfidenzintervall der Reproduktionsrate den Bereich von 0,8 bis 1,1 umfasste. Neuere Meldungen, die Reproduktionszahl sei wieder auf 1 gestiegen, wie beispielsweise ‚Zeit online‘ am 28. April schrieb, sind nicht unbedingt Grund zur Besorgnis. (…) Wird nun die Anzahl der Tests erhöht, erhöht sich aber auch die Anzahl der gemeldeten Neuinfektionen; anders gesagt, die Dunkelziffer verringert sich. Damit wird jedoch wiederum das geschätzte R tendenziell ansteigen, ohne dass sich in der Realität der Infektionsverlauf geändert hat. (…) Somit ist der Anstieg der Fallzahlen nur begrenzt aussagekräftig in Bezug auf  die tatsächliche Ausbreitung der Infektion.“

Professor Dr. Gerd Gigerenzer, Max-Planck-Institut für Bildungsforschung Berlin, Direktor des Harding-Zentrums für Risikokompetenz, Professor Dr. Walter Krämer, Fakultät für Statistik, Technische Universität Dortmund, Katharina Schüller, Expertin für Digitalisierung und Datenanalyse, Professor Dr. Thomas K. Bauer, Lehrstuhl für Empirische Wirtschaftsforschung an der Ruhr-Universität Bochum, Vizepräsident RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung, Prof. Dr. Dr. h. c. Christoph M. Schmidt, Präsident RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung.

„Wenn es uns nicht gelingt, eine Herdenimmunität zu erzielen, was ist denn dann der Plan B? Wollen wir dann – falls es wellenförmig verläuft – jedes Mal wieder einen Shutdown machen? Oder wollen wir – wenn es linear oder ondulierend verläuft – den Shutdown einfach belassen, weil wir feststellen, in dem Moment, wo wir sozusagen die Regelung ein bisschen runterfahren, es sofort wieder zu neuen Infektionsfällen kommt? Das sind Fragen, für die derzeit von den Entscheidungsträgern keine Antwort geboten wird und es wird ausschließlich vertröstet. (…) Wir haben noch immer keine soliden Daten, auf die die Aussagen zu beziehen sind und ich finde das wirklich nicht nur bedauerlich, sondern sträflich. Hier muss etwas passieren. Es werden die Prinzipien der Ethik mit Füßen getreten. Das Prinzip der Selbstbestimmung und Autonomie ist nicht nur vernachlässigt, sondern ist abgeschafft worden. Das dürfen wir nicht zulassen.“

Professor Dr. Dr. Martin Haditsch, Facharzt für Mikrobiologie, Virologie und Infektions­epidemiologie, Österreich.

„Mich stört hauptsächlich die falsche Gewichtung der beschlossenen Hilfspakete. Während zahlreiche Unternehmen, darunter auch große Konzerne, die eine robuste Kapitalausstattung haben und eine ansehnliche Dividende zahlen, von der Bereitschaft des Staates zu einer hohen Neuverschuldung profitieren, gingen die Einkommensschwachen bei den Rettungspaketen bisher weitgehend leer aus. Unterstützt wurden nämlich gerade jene Menschen nicht, die als Hauptleidtragende der Pandemie mit den größten Problemen zu kämpfen haben. Selbst das seinem Volumen nach überschaubare ‚Sozial-Schutz-Paket‘ der Bundesregierung wies eine verteilungspolitische Schieflage auf. Derzeit halten Wirtschaftslobbyisten der Automobilindustrie und anderer Branchen mit Hilfe neoliberaler Ökonomen, die den Staat sonst als das größte Übel geißeln, bei der Bundesregierung die Hand auf, um sich die Kassen zu füllen, während sie die katastrophalen sozialen Folgen der Pandemie nicht interessieren.“

Professor Dr. Christoph Butterwegge, Professor für Politikwissenschaft, Universität zu Köln.

„Nur in Island wurde eine solche Analyse durchgeführt. Von 9.678 Personen, die zufällig getestet wurden, war nur ein Prozent der Tests positiv, obwohl das Virus von Ischgl-Urlaubern und Fußballfans nachweislich eingeschleppt wurde. Das noch interessantere Ergebnis, so Thorolfur Guðnason, Leiter des nationalen Impfprogramms in der Direktion für Gesundheit Islands, sei aber, ‚dass etwa die Hälfte derer, die positiv getestet wurden, keine Symptome aufweisen. Die andere Hälfte zeigt schwache, typische Erkältungssymptome‘ (7). Die Zahlen unterscheiden sich nicht von denen saisonaler Erkältungs- und Grippewellen.“

Dr. Thorolfur Guðnason, Universität von Island, isländischer Chef-Epidemiologe.

„Da tritt ein neues Virus auf, mässig gefährlich, keine Pest. Experten malen den Teufel an die Wand, die ratlose Regierung verfällt in Panik und erklärt den Notstand. Das Volk kuscht, die Freiheit ist bloss noch eine Erinnerung, das Land steht still, das Volksvermögen wird hochwassernd die Aare hinuntergespült. Der Staat verfällt in einen inkohärenten Aktivismus. So mutiere ich auf Geheiss der Regierung von einem einigermassen intakten Forschungsgruppenleiter zu einem vulnerablen, potenziell einzusperrenden Greis, der mittels milliardenschwerer Massnahmen geschützt werden soll. Nur: Will ich das? (…) Die Spitäler stehen halb leer, die Intensivstationen sind nicht überlastet, die gemalten Katastrophenszenarien waren offensichtlich falsch. Verantwortliche Experten und Regierung schweigen vornehm dazu, malen stattdessen das nächste Katastrophenszenarium einer zweiten Pandemiewelle an die Wand. (…) Maskentragende Zombies, so weit das Auge reicht (…) Und, übelstes aller Übel, die Massnahmen verlängern die Dauer der Pandemie.“

Professor Dr. Urs Scherrer, Kardiologe, emeritierter Professor für Medizin an der Universität Lausanne und heute Forschungsgruppenleiter am Inselspital Bern.

„Kurzarbeit musste das Kasseler Elisabethkrankenhaus zwar noch nicht anmelden – im Gegensatz zu anderen Kliniken zum Beispiel in Bayern, Thüringen und Schleswig-Holstein. Doch Chefarzt Uwe Behrmann schüttelt den Kopf, wenn er durch die Stationen geht. Er sagt: ‚Ich bin seit 17 Jahren hier. Aber so leer habe ich die Klinik noch nie erlebt.‘ Das Elisabethkrankenhaus hat 240 Betten – nur gut 110 sind derzeit belegt. Ein Grund für den Leerstand: Eine ganze Station ist für Corona-Patienten reserviert. (…) Doch dort wird nicht einmal eine Handvoll Patienten behandelt, berichtet Behrmann“

Dr. Uwe Behrmann ist Chefarzt am Elisabeth-Krankenhaus Kassel.

„Dieses Virus wird massiv instrumentalisiert und nur die negativen Seiten betont, um so richtig einen Crash herbeizuführen – meiner Meinung nach – wie JP Morgan 1907, um so richtig absahnen zu können. Meiner Meinung nach extrem fragwürdig, was da heute läuft in den Mainstreammedien, in den Leitmedien. Absolut fragwürdig, eine radikal einseitige Berichterstattung, die furchtbare Konsequenzen für unser Land haben wird.“

Professor Dr. Christian Kreiß ist Professor für Volkswirtschaftslehre an der Hochschule Aalen.

„Wo ist die Evidenz für den höchst fehlerbehafteten PCR-Test, der Menschen als ‚krank‘ stigmatisiert, oder den sog. R-Faktor? Die vermeintlichen Zahlen und Fakten sind nicht zutreffender als die Prophezeiungen von Glaubensgemeinschaften, deren säkularisierte Nachfolge die Medizin längst angetreten hat. ‚Covid-19‘ hat dem grassierenden Schwund an Evidenzen jetzt noch einmal die Krone aufgesetzt: Die geringe Zahl relevanter Erkrankungen (0,024 Prozent in Ungarn (4)), die keineswegs außergewöhnliche Infektiosität und die wenigen autoptisch bestätigten Todesfälle werden ignoriert und durch platte Unwahrheiten ersetzt. Hier geht es noch weniger als bisher um ‚Gesundheitsschutz‘, sondern ausschließlich um Profit.“

Dr. Gerd Reuther, Arzt und Universitätsdozent.

„Wer ein negatives Testergebnis erhält, also nachweislich nicht infiziert ist, und das jeden Montag und Freitag aufs Neue, erhält einen grünen Punkt auf sein Namensschild und Sondergenehmigungen, wie Schulleiter Tesch der ‚FAZ‘ sagte. Nicht-Infizierte dürfen sich demnach frei auf dem Schulgelände bewegen sowie eine ‚Fast Lane‘ nutzen, um in ihr Klassenzimmer zu gelangen. (…)  Inwiefern die Kennzeichnung von Schülern tatsächlich als fortschrittlich erachtet werden darf, erscheint ob der Erfahrung aus der Geschichte allerdings fraglich, mahnt der Berliner Psychologe Thilo Hartmann. (…) ‚Ich sehe aber die Eingruppierung von Menschen kritisch. Mit den Punkten werden zwei für alle sichtbar nicht gleichberechtigte Gruppen von Schülern aufgemacht. Eine ist der anderen durch die Sonderregeln klar überstellt. Das kann das Selbstwertgefühl der Schüler ohne grünen Punkt in Frage stellen und Rivalität zwischen den Gruppen provozieren. Auch kann es dazu führen, dass ich mich Regeln unkritisch unterwerfe, nur um zu der Gruppe zu gehören, die mir attraktiver erscheint.’“

Thilo Hartmann, Psychologe, Supervisor im Bereich Kinder- und Jugendhilfe.

„49,2% der vom Zentralen Statistikbüro Ungarns ausgewählten 17 787 Personen wurden bisher im Rahmen der landesweiten repräsentativen COVID-19-Untersuchungsreihe getestet, die durch Teilnahme der vier ungarischen medizinischen Universitäten und unter Leitung der Semmelweis Universität verwirklicht wurde – erklärte Dr. Béla Merkely, Rektor der Semmelweis Universität, Leiter der Arbeitsgruppe für klinische Epidemieanalyse. Auf der Konferenz, wo die Teilergebnisse der Untersuchungsreihe beschrieben wurden, teilte man, wie folgt mit: Unter den 8276 Tests gab es 2 positive Fälle, und auch die Durchinfiziertheit der Getesteten ist gering.“

Professor Dr. Béla Merkely, Rektor der Semmelweis Universität Budapest, Leiter der Arbeitsgruppe für klinische Epidemieanalyse, Ungarn.

„So habe die Politik Maßnahmen getroffen, ohne ausreichende Datenbasis zu haben. ‚Es war ein Trial-and-Error-Versuch. Es wurden Entscheidungen getroffen aufgrund von Aussagen der Virologen, hat aber die Ansichten der anderen Berufsgruppen wie Epidemiologen, Intensivmediziner, Pflegeberufe, Psychologen, Gesundheitsökonomen und Kommunikationsfachleute außen vor gelassen‘, so Glaeske. Es hätte ein breiterer Konsens gefunden werden müssen mit denjenigen in der Gesellschaft, die für unterschiedliche thematische Schwerpunkte zuständig sind. Glaeske: ‚Eine sehr eingeschränkte Expertokratie hat letztendlich im Rahmen der Demokratie für ganz bestimmte Entscheidungen die Vorlage geliefert – das kann ich mit demokratischem Verständnis nur schlecht in Verbindung bringen.’“

Professor Dr. Gerd Glaeske, Universität Bremen, SOCIUM Public Health, ehem. Mitglied im Sachverständigenrat Gesundheit.

„In Bayern leidet das Apothekenpersonal sogar im Backoffice unter dem Joch der Masken. In Baden-Württemberg, in Niedersachsen und anderswo atmet man freier hinterm plexiglasgeschützten HV – ohne Maske. Warum ist das so? Es ist die Willkür und Macht der föderativen Struktur. Und es wird auch nach Corona keine Vereinheitlichung der Gesundheitssysteme in Europa geben, sagt unsere Kanzlerin. Wir fragen: Warum dürfen wir dann unser Arzneipreissystem nicht selber regeln? Und noch was Neues zur Händedesinfektion: 2 x 3 ml für 2 x 30 s heißt die neue Zauberformel, also viermal Happy-Birthday singen. Alles klar?“

Peter Ditzel, Apotheker, Herausgeber der Deutschen Apothekerzeitung.

„Das Geld, was da jetzt mit vollen Händen ausgegeben wird, das wird alles von den anderen Bürgern, den Steuerzahlern aufgebracht werden. (…) Also wenn es eine wirkliche Krise gäbe, dann müsste man diese Mittel aufbringen, aber die Krise ist ja weitgehend herbeigeredet. (…) Die meisten Zahlen deuten darauf hin, dass diese Corona-Pandemie ungefähr so wie eine schwere Grippewelle verlaufen wird, in Deutschland aber erheblich leichter als eine Grippewelle. Insofern besteht für diesen Lockdown überhaupt kein Anlass. Alle Zahlen, ob man Neuinfektionen nimmt oder ob man diese R-Zahl nimmt, alle Zahlen deuten darauf hin: Es gibt keine Explosion, es gibt keine Überlastung des Gesundheitswesens. Und deshalb ist meine Forderung, dass man jetzt sofort alle Lockdown-Maßnahmen aufhebt und auch nicht zu neuen Maßnahmen wie Maskenzwang und Impfzwang und was da noch kommen mag, greift.“

Professor Dr. Stefan Homburg, Direktor des Instituts für öffentliche Finanzen an der Leibniz-Universität in Hannover.

„Auch die parlamentarische Demokratie leidet unter der ‚Corona-Krise‘: Die Opposition scheint lahmgelegt, die demokratische Kontrolle ist ausgehebelt. Die Verschärfung des Infektionsschutzgesetzes, auf das u.a. die Versammlungs- und Kontaktverbotsmaßnahmen gestützt werden, erfolgte im Schnellverfahren – ohne Experten-An­hörun­gen, ohne Politikfolgenabschätzung, obwohl es sich doch um Maßnahmen von großer Tragweite handelt. Auf dieser neuen gesetzlichen Grundlage kann der Bundestag die sogenannte epidemische Lage von nationaler Tragweite ausrufen, sobald eine ‚ernsthafte Gefahr für die öffentliche Gesundheit‘ festgestellt wird – mit der Folge, dass weitreichende Macht- und Entscheidungsbefugnisse vom Parlament auf den Bundesgesundheitsminister übertragen werden. Diesen Gesundheitsnotstand hat der Bundestag gleich nach der Gesetzesnovellierung Ende März 2020 öffentlich deklariert. Der Bundestag hat die Feststellung dieser Notlage wieder aufzuheben, ‚wenn die Voraussetzungen für ihre Feststellung nicht mehr gegeben sind‘ – wie und nach welchen Kriterien dies festgestellt werden soll, bleibt jedoch vollkommen offen. Diese Feststellungsermächtigung des Bundestags ist befristet bis zum 31.03.2021; auch vom Bundesgesundheitsminister in einer epidemischen Lage ohne Zustimmung des Bundesrates erlassene Rechtsverordnungen treten erst danach außer Kraft, falls der Bundestag die Lage nicht früher aufhebt.“

Dr. Rolf Gössner, Rechtsanwalt, Kuratoriumsmitglied der Internationalen Liga für Menschenrechte.

„Anfang März ging es primär um das exponentielle Wachstum, das unbedingt durchbrochen werden musste. Obwohl die Erfahrung lehrt, dass exponentielles Wachstum niemals lange andauert, waren die Szenarien beängstigend. Dies begründete die beispiellosen Einschränkungen der Freiheitsrechte. (…) Als sich das Wachstum abflachte, wurde die Verdopplungszeit zur neuen Orientierungsgröße. Diese Zeit gibt an, wie schnell sich die Zahl der positiv Getesteten verdoppelt. Als diese Zeit bei 3 Tagen lag, galten 10 oder besser 14 Tage als erstrebenswert. Als diese Werte erreicht waren, wurde an den Maßnahmen jedoch nichts geändert. Die Verdopplungszeit bezieht sich auf die Zahl der jemals positiv Getesteten. Für diese Personengruppe lässt sich immer eine Verdopplungszeit berechnen, weil sie kumulativ ermittelt wird und darum immer wächst. Für das Infektionsgeschehen relevant sind aber die jeweils Erkrankten. Diese Zahl sinkt, sobald täglich mehr Menschen genesen als neu erkranken. Aus einer abnehmenden Größe lässt sich aber keine Verdopplungszeit ermitteln.“

Dr. Thomas Müller-Bohn, Apotheker und Dipl.-Kaufmann.

„Die Obduktionen in Hamburg führte Pathologe Professor Klaus Püschel durch. Er versteht nicht, warum das Robert Koch-Institut anfänglich von Obduktionen abriet wegen einer angeblichen Ansteckungsgefahr. ‚Wir sind es gewohnt, mit Schutzkleidungen und Absaugeinrichtungen zu arbeiten‘ (…) Jetzt hätten sie nicht nur Gewebsblutungen in der Lunge, sondern auch im Hirn und in anderen Organen festgestellt. Entsprechend brauche es auch andere Therapien als bisher. Man müsse gegen Blutgerinnung generell vorbeugen. Püschel zeigt sich davon überzeugt, dass eine allfällige zweite Corona-Welle keinen Tsunami mehr auslösen würde.“

Prof. Dr. Klaus Püschel, Pathologe, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Institut für Rechtsmedizin.

„Maskenpflicht (…) Und es ist natürlich dann auch rechtlich in meinen Augen dann auch irgendwann als Willkür einzuordnen. Wenn hier (…) keine klare Linie verfolgt wird und auch nicht medizinisch nachgewiesen wird – von Seiten der Landesregierung Rheinland-Pfalz in dem Fall und auch von allen anderen Landesregierungen, wo hier die medizinische Evidenz liegt. Es gibt ja keine Bringschuld von Seiten der Bevölkerung oder auch von Seiten von Anwälten, die vor Gericht ziehen, dies nachzuweisen, dass diese Masken nichts bringen, sondern die Landesregierungen haben darzulegen, dass die tauglich sind, diesen Zweck zu verfolgen, den ich gerade dargestellt habe, und das findet hier nicht statt.“

Professor Dr. David Jungbluth, Rechtswissenschaftler, Anwalt.

„Die derzeit grassierende Coronavirus-Pandemie stellt die internationale Forschergemeinschaft vor außergewöhnliche Herausforderungen. Geheimnisse um zulassungsrelevante Informationen, die Wirk- und Impfstoffe gegen COVID-19 betreffen, sind in diesen Zeiten fehl am Platz, meinen Wissenschaftler. In einem offenen Brief fordern sie die Europäische Arzneimittel-Agentur EMA auf, von den Herstellern eingereichte Daten zu solchen Mitteln am Tag der Zulassung zu veröffentlichen. (…) Dabei beziehen sich die Unterzeichner offenbar auf zwei jüngst entschiedene Verfahren, in denen sich Pharmahersteller dagegen wehren wollten, dass die EMA ihre zu Zulassungszwecken eingereichten Unterlagen anderen Unternehmen teilweise zugänglich gemacht hatte.“

Christina Müller, Apothekerin, Redakteurin Deutsche Apothekerzeitung.

„Es wird immer deutlicher: das, was wir derzeit als ‚Corona-Krise‘ erleben, ist eine knallharte Inszenierung gewisser Kreise der Pharmaindustrie. Neben Robert Kennedy Jr. hat sich nun auch der renommierte indisch-amerikanische MIT-Absolvent und vor allem in der Systembiologie-Forschung tätige Wissenschaftler Dr. Shiva Ayyadurai zu den gegenwärtigen Entwicklungen in einem enorm erhellenden Interview geäußert. Nicht nur den Wahnsinn der weltweiten politischen Manipulationen durch die Pharmalobby, sondern auch die damit einhergehende Gleichschaltung der Medien bespricht Ayyadurai faktenreich und sehr gut nachvollziehbar.“

Dr. Shiva Ayyadurai ist Systembiologie-Forscher.

„Ich bin eigentlich Notarzt und war früher Rettungssanitäter und mit das Erste, was man lernt, ist, dass in einer Notfallsituation … sollte man immer Ruhe bewahren und keine Panik verursachen und das ist das, was dann irgendwann in den Medien genau passiert ist. Ich habe mir gedacht, wenn das jetzt im Moment so passiert, dass also Professor Drosten in jeder Talkshow erzählt, dass es sieben Millionen Tote gibt, dass die Beatmungsgeräte nicht ausreichen, dann wird genau das passieren, was Herr Drosten vorhersagt. Dann werden nämlich die Leute aus Angst davor, kein Beatmungsbett mehr zu kriegen, diese Krankenhäuser überlaufen und dann wird dieses System nicht zusammenbrechen, weil wir so viele Kranke haben, sondern weil die Menschen Angst haben, sie würden nicht mehr rechtzeitig behandelt werden. Und das war so der Startpunkt… Weil ich sagen wollte: ‚Passt mal auf, die Zahlen – nüchtern betrachtet und sachlich betrachtet – geben das nicht her.“

Dr. Bodo Schiffmann, Mediziner.

„Im Winter 2018 starben nach Angaben des Robert Koch-Instituts in Deutschland innerhalb von nur 8 Wochen 25.100 Menschen (5) an Grippe (…) Hinsichtlich der gegenwärtigen Situation hat Prof. Carsten Scheller, Virologe an der Universität Würzburg, folgenden Vergleich angestellt (6): In der ersten Woche starben 100, in der zweiten 1.000, in der dritten Woche 5.000 Menschen, danach ging die Sterbekurve wieder so zurück, wie sie angestiegen war. Von solchen Zahlen sind wir bei Corona meilenweit entfernt, aber die Maßnahmen und das allgemeine Erregungsniveau sind unverhältnismäßig viel höher. Warum?“

Professor Dr. Carsten Scheller, Virologe, Universität Würzburg.

„Der Bundesrat hat heute einem Gesetz zugestimmt, das dem Bundesgesundheitsminister weitere Möglichkeiten zum ‚Durchregieren‘ in einer Epidemie verschafft. Ohne Zustimmung der Länder kann er nun etwa die Approbationsordnung der Apotheker anpassen. (…) Gegen das zustimmungspflichtige Gesetz erhoben die Länder keine Einwände“

Kirsten Sucker-Sket, Redakteurin Deutsche Apothekerzeitung.

„Vergangenen Oktober fand die WHO wissenschaftlich robuste Belege für die Wirksamkeit von gerade einmal zwei der aktuell implementierten oder diskutierten Maßnahmen: Handhygiene und Maskentragen (in Institutionen des Gesundheitssystems). Die Qualität der wissenschaftlichen Belege für die Wirksamkeit aller anderen Maßnahmen wie Social Distancing, Contact Tracing, Reisebeschränkungen und Hausarrest bezeichnete sie hingegen als niedrig oder sehr niedrig. Wenige Monate später empfiehlt die WHO dann genau jene Maßnahmen, für deren Wirksamkeit sie kurz zuvor keine zuverlässigen Beweise finden konnte.“

Professor Dr. Steffen Roth, La Rochelle Business School, Frankreich, und Universität Turku, Finnland, Dr. Michael Grothe-Hammer, Associate Professor für Soziologie an der Technisch-Naturwissenschaftliche Universität Norwegens (NTNU), Lars Clausen, UCL University College, Dänemark.

„Professor Alexandar Tzankov vom Universitätsspital Basel hatte bis dann 41 an Corona Verstorbene obduziert. Er war zum gleichen Schluss gekommen wie Püschel in Hamburg: ‚Die wenigsten hatten eine Lungenentzündung.‘ Vielmehr hat Tzankov unter dem Mikroskop eine schwere Störung der Mikrozirkulation in der Lunge festgestellt. Der Fluss der roten Blutkörperchen in die Lunge funktioniert nicht mehr; die Sauerstoffversorgung kollabiert. Tzankovs Vermutung: Gewissen Patienten könne man ’so viel Sauerstoff geben, ‚wie man will‘. Sie sterben trotzdem.’“

Professor Dr. Alexandar Tzankov, Universitätsspital Basel, Fachbereichsleiter Histopathologie und Autopsie.

„Die beste Schätzung war, dass 28.404.603 Operationen während der zwölfwöchigen Spitzenzeit der Unterbrechung aufgrund von COVID-19 (2.367.050 Operationen pro Woche) annulliert oder verschoben würden. Die meisten Operationen würden Operationen wegen gutartiger Erkrankungen sein (90,2%, 25.638.922/28.404.603). Die 12-wöchige Stornierungsrate würde insgesamt 72,3% betragen. Insgesamt würden 81,7% (25.638.921/31.378.062) gutartige Operationen, 37,7% (2.324.069/6.162.311) Krebsoperationen und 25,4% (441.611/1.735.483) elektive Kaiserschnitte abgesagt oder verschoben werden. Wenn die Länder ihr normales chirurgisches Volumen nach einer Pandemie um 20% erhöhen, würde es im Median 45 Wochen dauern, um den durch die COVID-19-Unterbrechung entstandenen Operationsrückstand aufzuholen.“

Dmitri Nepogodiev, Doctoral Research Fellow in Public Health & Surgery und Dr. Aneel Bhangu, Institute of Cancer and Genomic Sciences, Universität Birmingham, Großbritannien.

„Na ja, die Politik hat jetzt eine sehr einseitige Ausrichtung auf die Intensivbehandlung, auf das Kaufen neuer Beatmungsgeräte, auf Ausloben von Intensivbetten. Und wir müssen ja bedenken, dass es sich bei den schwer erkrankten COVID-19-Betroffenen, so nennt man ja die Erkrankung, meistens um hochaltrige, vielfach erkrankte Menschen handelt, 40 Prozent von denen kommen schwerstpflegebedürftig aus Pflegeheimen, und in Italien sind von 2.003 Todesfällen nur drei Patienten ohne schwere Vorerkrankungen gewesen. Also es ist eine Gruppe, die üblicherweise und bislang immer mehr Palliativmedizin bekommen hat als Intensivmedizin, und jetzt wird so eine neue Erkrankung diagnostiziert und da macht man aus diesen ganzen Patienten Intensivpatienten. (…) Na ja, der Nutzen ist so, dass man nur ganz minimal wenige Patienten rettet, von denen kommen nur wenige dann auch zurück in ihr altes Leben, eine große Zahl von denen, die man rettet, nach zwei bis drei Wochen Beatmung, verbleiben schwerstbehindert.“

Dr. Matthias Thöns, Facharzt für Anästhesiologie, Notfall-, Schmerz- und Palliativmedizin.

„Über 3.500 Menschen sind dort gestorben, aber die Hoffnung ist, dass der größte Teil der Bevölkerung immun wäre, wenn es eine zweite Welle gäbe. Dr. Giesecke, der die schwedische Regierung bei ihrem Ansatz berät, sagte beim Newstalk-Frühstück, es sei ein besserer Ansatz als der Weg, den Irland einschlägt. ‚Ein Beispiel ist Ihr Nachbar Großbritannien: Dort gibt es mehr Todesfälle pro Million Einwohner als in Schweden. Und sie hatten die ganze Zeit einen ziemlich strengen Lockdown, das ist ein Beispiel‘.“

Professor Dr. Johan Giesecke, Epidemiologe, Schweden.

„Die Kenntnis der Seroprävalenz von SARS-CoV-2 ist erforderlich, um die Ausbreitung der Epidemie genau zu überwachen und auch um die Infektionstodesrate (IFR) zu berechnen. (…)  Anhand der verfügbaren Daten zu Todesfällen und Bevölkerungszahlen wird die kombinierte IFR bei Patienten unter 70 Jahren auf 82 pro 100.000 (KI: 59-154) Infektionen geschätzt. Schlussfolgerungen: Die IFR wurde geringfügig niedriger geschätzt als zuvor aus anderen Ländern berichtet, die keine Seroprävalenzdaten verwenden. Die IFR, die nur Personen ohne Komorbidität einschließt, ist wahrscheinlich um ein Mehrfaches niedriger als die aktuelle Schätzung. Dies könnte Auswirkungen auf die Risikominderung haben.“

Gruppe dänischer Wissenschaftler: Christian Erikstrup, Christoffer Egeberg Hother, Ole Birger Vestager Pedersen, Kåre Mølbak, Robert Leo Skov, Dorte Kinggaard Holm, Susanne Sækmose, Anna Christine Nilsson, Patrick Terrence Brooks, Jens Kjaergaard Boldsen, Christina Mikkelsen, Mikkel Gybel-Brask, Erik Sørensen, Khoa Manh Dinh, Susan Mikkelsen, Bjarne Kuno Møller, Thure Haunstrup, Lene Harritshøj, Bitten Aagaard Jensen, Henrik Hjalgrim, Søren Thue Lillevang, Henrik Ullum.

„Die Prävalenz der Antikörper-Seropositivität betrug 0,22 (95%CI: 0,19-0,26). Die um das Bevölkerungsgewicht bereinigte Schätzung betrug 0,21 (95%CI: 0,14-0,29) und die um die Testleistung bereinigte Prävalenz 0,33 (95%CI: 0,28-0,39). Basierend auf diesen Schätzungen würde die Bandbreite der infizierten Personen in dieser Provinz zwischen 518000 und 777000 liegen. Schlussfolgerung: Die Prävalenz der Seropositivitätsprävalenz der Infektion mit dem COVID-19-Virus in der Bevölkerung deutet darauf hin, dass die asymptomatische Infektion viel höher ist als die Zahl der bestätigten Fälle von COVID-19. Diese Schätzung kann verwendet werden, um die Sterblichkeitsrate bei Infektionen besser zu ermitteln und über Richtlinien der öffentlichen Politik zu entscheiden.“

Gruppe iranischer Wissenschaftler: Maryam Shakiba, Seyed Saeed Hashemi Nazari, Fardin Mehrabian, Seyed Mahmoud Rezvani, Zahra Ghasempour, Abtin Heidarzadeh.

„Es ist bekannt, dass in Japan die Zahl der Infektionen sowie der Todesfälle unter den Industrieländern relativ gering ist. Die genaue Prävalenz von COVID-19 in Japan ist jedoch nach wie vor unbekannt. Deshalb haben wir eine Querschnittsstudie durchgeführt, um die Seroprävalenz der SARS-CoV-2-Infektion abzuschätzen. (…) Unsere serologische Querschnittsstudie legt nahe, dass die Zahl der Menschen mit Seropositivität für SARS-CoV-2-Infektionen in Kobe, Japan, weit höher ist als die durch PCR-Tests bestätigten Fälle.“

Gruppe japanischer Wissenschaftler: Asako Doi, Kentaro Iwata, Hirokazu Kuroda, Toshikazu Hasuike, Seiko Nasu, Aya Kanda, Tomomi Nagao, Hiroaki Nishioka, Keisuke Tomii, Takeshi Morimoto, Yasuki Kihara.

„Aber jetzt ist ein südkoreanisches Expertengremium zu dem Schluss gekommen, dass tote Virusfragmente die wahrscheinliche Ursache dafür waren, dass mehr als 290 Menschen im Land nach der Genesung positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Oh Myoung-don, der den zentralen klinischen Ausschuss für die Kontrolle neu auftretender Krankheiten leitet, sagte, es gebe wenig Grund zu der Annahme, dass diese Fälle durch Reinfektion oder Reaktivierung entstanden seien. ‚Die Tests entdeckten die Ribonukleinsäure des toten Virus‘, sagte Dr. Oh, ein Arzt des Krankenhauses der Seoul National University, auf einer Pressekonferenz am Mittwoch. Er erklärte, dass die technischen Grenzen von PCR-Tests oder Polymerase-Kettenreaktionstests bedeuten, dass sie nicht unterscheiden können, ob das im Körper von Menschen nachgewiesene Virus tot oder lebendig ist, und daher zu falsch positiven Ergebnissen führen können. ‚PCR-Tests, die die Genetik des Virus amplifizieren, werden in Korea zum Testen von Covid-19 eingesetzt, und Rückfälle sind auf die technischen Grenzen des PCR-Tests zurückzuführen‘, sagte er.“

Professor Dr. Myoung-Don Oh, Seoul National University College of Medicine, Südkorea.

„Die Johns Hopkins University (JHU) ist bei Pandemien, wie auch jetzt bei Covid-19, die meistzitierte wissenschaftliche Quelle, auch in den westlichen Leitmedien. Nach eigenen Angaben wird die Website mit den Covid-19-Daten täglich über eine Milliarde Mal aufgesucht. Die Universität in Baltimore/USA erstellt auch den Global Health Security Index: Er vergleicht die Gesundheitssysteme der 195 UNO-Mitgliedsstaaten danach, wie gut oder schlecht sie auf Pandemien vorbereitet sind. Auch die renommierte medizinische Fachzeitschrift The Lancet bestätigte am 11. April 2020: Der Index erweist sich bei Covid-19 als Lüge.“

Werner Rügemer, Journalist, Publizist und Lehrbeauftragter an der Universität zu Köln.

„die neuste Auswertung von Obduktionen an über 170 an Covid-19 Verstorbenen: Mehr als die Hälfte hatten in beiden Beinen Venenthrombosen; Ein Drittel erlitt eine tödliche Lungenembolie (verstopftes Blutgefäss in der Lunge) (…)  Fast alle diese Patienten seien vorher noch nie wegen Thrombosen oder Lungenembolien behandelt worden. ‚In unserer Universitätsklinik behandeln wir jetzt alle aufgenommenen Patienten, die an Covid-19 erkrankt sind, mit dem Gerinnungshemmer Heparin‘, sagte Kluge.“

Professor Dr. Stefan Kluge, Professor an der Universitätsklinik Hamburg-Eppendorf, Intensivmediziner.

„Der Psychoterror hat Methode. Der stete Wechsel von Panikszenarien und Durchhalteparolen mit Hoffnungsschimmern ist ein fixer Bestandteil aller Terrorregime und Sekten. Das Wechselbad der Gefühle zersetzt die Persönlichkeit und bricht den Willen zur Selbstbestimmung. Der Entzug von Freiheitsrechten erscheint als Kokon mit stabilem Koordinatensystem, in das sich destabilisierte Personen flüchten. Wer schon einmal den Würgegriff gespürt hat, ist dankbar, wenn er wieder etwas Luft bekommt. Zersetzung bedeutet: jedes zwischenmenschliche Vertrauen zu zerstören und eine Atmosphäre der Angst und des Misstrauens herzustellen. Dies ist mit dem Narrativ, dass jeder Mensch erst einmal eine ansteckende Krankheit beherbergen könnte, erfüllt. Jeder misstraut jedem und hält Abstand.“

Dr. Gerd Reuther, Arzt und Universitätsdozent.

„Stolz waren wir auf unsere demokratische Tradition und überzeugt, dass sie auf einem sicheren Fundament steht. Und nun das! Regieren per Dekret! Verordnung folgt auf Verordnung. Die Strafen bei Nichteinhaltung saftig. Das Kameraauge der Polizei im Zeppelin am Himmel, bedrohlich leise dreht er seine Runden am Bodenseeufer. (…) Zum Abschluss folgende Situation aus dem derzeitigen Alltag: Ich betrete ein Gemüsegeschäft und frage die Verkäuferin, ob ich für den Kauf des bereits verpackten Spargels extra die Handschuhe anziehen muss. Sie antwortet freundlich mit ‚Ja‘. Gleichzeitig kommt es wie geschossen aus dem Mund einer Kundin, die an der Kasse steht: ‚Handschuh an!’“

Dipl. – Psych. Rupert Bucher, Psychologischer Psychotherapeut.

„Das Robert Koch-Institut hat auf der Pressekonferenz vom 21. April 2020 erstmals eine Rückkehr zur gesellschaftlichen Normalität — mit anderen Worten: die Wiederherstellung eines freiheitlichen Rechtsstaates, in dem Grund- und Menschenrechte uneingeschränkte Gültigkeit haben — an die Verfügbarkeit eines SARS-CoV-2-Impfstoffes geknüpft. Solange es keinen Impfstoff gebe, so Lars Schaade, Vize-Präsident des RKI, werde es Auflagen geben. (…) ein ganz und gar aberwitziges, absurdes Menschenbild, Staats- und Rechtsverständnis der obersten deutschen Gesundheitsbehörde wird hier zunehmend deutlich“

Dr. Steffen Rabe, Kinderarzt.

„Nun hat das Team von Tanja Stadler während der laufenden Covid-19 Epidemie anfangs März die effektive Reproduktionsrate für jeden Tag abgeschätzt. Damit sind diese Spezialisten in der Lage, mit wenigen Tagen Verzögerung einen Verlauf der Epidemie zu beobachten, ein wahrer Instrumentenflug der Epidemiologen. Die Resultate waren sehr überraschend: Denn die Autoren fanden, dass Reproduktionsrate bereits vorBeschluss des Lockdowns am 13.3.20 auf praktisch eins fiel. In der untenstehenden Abbildung zeigt sich (rot) die Reproduktionsrate in der Grössenordnung von 2.5-3.0. Dargestellt die Werte ab dem 6. März und dann der deutliche Abfall ab dem 9. März. Zum Zeitpunkt, als der Bunderat den Lockdown verkündete (13.3.) war somit die Reproduktionrate schon praktisch auf 1, das heisst, wir hatten bereits den gewünschten Zustand einer gestoppten Ausbreitung.“

Professor Dr. Pietro Vernazza, Chefarzt der Infektiologie, Kantonsspital St. Gallen, Schweiz.

„Strategiepapier aus dem Bundesinnenministerium (…) Das geleakte Dokument empfahl unter anderem, zur Entfaltung der ‚gewünschten Schockwirkung‘ Bilder von um Luft ringenden, qualvoll sterbenden Schwerkranken zu evozieren und Kindern das Gefühl einzuimpfen, sie könnten Schuld daran sein, dass ihre Eltern und Großeltern zu Tode kommen, weil sie sich nicht die Hände gewaschen haben. (…) Aber was folgte auf den kleinen Sturm im Blätterwald? Nichts! Weder hakten die Medien bei der Regierung nach, noch skandalisierten sie den Fall in angemessener Weise. Vor allem aber interessierte sich auf Seiten der Opposition kein ‚Schwein‘ für die Enthüllungen. Stattdessen hielt man in kollektiver, staatstragender Folgsamkeit die Füße still und betete fromm das amtliche Narrativ vom schlimmen Killervirus nach.“

Ralf Wurzbacher, Journalist und Diplom-Medienberater.

„Der Geschäftsmann Steve Forbes drückt es so aus: ‚Der wahre Grund für diesen Krieg gegen das Bargeld — anfänglich die großen Rechnungen und dann immer kleiner werdend — ist ein mieser Griff nach der Macht durch „Big Government“ (Anm. d. Übers.: „Große Regierung“; Anspielung auf „Big Brother“). Die Menschen werden weniger Privatsphäre haben: Der elektronische Handel macht es für Big Brother einfacher, uns zu beobachten und ermöglicht zugleich das Sperren von Aktivitäten, die unerwünscht sind, wie etwa der Kauf von Salz, Zucker, großen Limoflaschen und Big Macs.‘ Ähnlich dem Krieg gegen die Drogen und gegen den Terror wird dieser sogenannte ‚Krieg gegen das Bargeld‘ der Öffentlichkeit als ein Mittel zur Bekämpfung von Terroristen, Drogendealern, Steuerbetrügern— und jetzt eben von COVID-19-Krankheitserregern — verkauft.“

John W. Whitehead, Anwalt, Verfassungsrechtler, USA.

„’Dieses Virus ist nicht so ansteckend, wie manche annehmen.‘ So gut wie keine Gefahr sieht der Facharzt für Infektionskrankheiten, der auch im Beraterstab der Coronavirus-Taskforce des Gesundheitsministers sitzt, etwa bei Aufenthalten an der frischen Luft: ‚Im Freien ist es im Regelfall durch den Verdünnungseffekt extrem unwahrscheinlich, sich anzustecken.‘ (…) Den verpflichtenden Mund-Nasen-Schutz sieht der Experte skeptisch; es gebe keinen Beleg für den Nutzen einer Maskenpflicht (…) Vor allem zwei Maßnahmen der Bundesregierung störten Allerberger: ‚Nach meiner Meinung hätten wir nicht nur die Bundesgärten, sondern auch die Kindergärten verpflichtend offenhalten müssen.‘ Entschieden spricht sich der Experte dagegen aus, alte Menschen vorsichtshalber wegzusperren.“

Professor Dr. Franz Allerberger, Wien, Österreich, Leiter der Abteilung Öffentliche Gesundheit der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit.

„Das Vorgehen der Bundes- und Landesregierungen sowie der ihnen unterstehenden Behörden in der Corona-Krise erfolgt ohne eigentliche grundlegende juristische Absicherung. Das hat Hans-Jürgen Papier, der ehemalige Präsident des Bundesverfassungsgerichtes in Karlsruhe, am Dienstag gegenüber Korrespondenten ausländischer Medien erklärt. ‚Die Klärung der Rechtmäßigkeit ist noch gar nicht erfolgt‘, sagte er in einem Videogespräch mit Mitgliedern des Vereins der ausländischen Presse in Deutschland (VAP). (…) ‚Das wird aufzuklären sein und in bestimmten Fällen wird es dann auch um die Frage der angemessenen finanziellen Entschädigung gehen, wenn finanzielle Schäden entstanden sind.‘ (…) Der Jurist widersprach dem Eindruck, dass sich die Politik für Lockerungsmaßnahmen rechtfertigen müsse: ‚Rechtlich gesehen ist es genau umgekehrt.‘“ .

Professor Dr. Hans-Jürgen Papier, ehemaliger Präsident des Bundesverfassungsgerichts.

„Dem Antragsgegner sei an dieser Stelle empfohlen, dass bei einer möglichen zukünftigen vergleichbaren Situation auch bei höheren Zahlenwerten maximal das Tragen von Masken als Empfehlung auszusprechen und sich nicht noch einmal für eine gegen das Grundgesetz verstoßende, unlogische, gesundheitsgefährdende und daher schlicht rechtlich und menschlich nicht zu akzeptierende allgemeine Maskenpflicht zu entscheiden. Bürger, auch wenn dies der Beklagte offensichtlich anders sieht, sind durchaus in der Lage, bei einer gesundheitsgefährdenden Situation eigenverantwortlich jene Hygienemaßnahmen, die Sinn ergeben, einzuhalten.“

Professor Dr. David Jungbluth, Rechtswissenschaftler, Anwalt.

„So richtig und verständlich dieser Verlauf der Ereignisse und der getroffenen Entscheidungen erscheinen: Bei näherer Analyse muss dieses Urteil deutlich korrigiert werden. Eine Argumentation, die auf allein auf R abgestellt, ist manipulativ. Es müssen – wie es das RKI auch selbst schreibt – weitere relevante Aspekte hinzugezogen werden, um nicht noch einmal auf Fehlschlüsse hereinzufallen. (…) Das täglich gemeldete R ist nach RKI-Angaben nur eine grobe Schätzung und kann erst nach mehreren Wochen genauer berechnet werden. Da man nicht so lange warten kann, müsste man – wie das RKI selbst empfiehlt – die aktuellen Fallzahlen und die Anzahl der Intensivpatienten hinzuziehen. Für die genauere Bewertung müsste das RKI regelmäßig die genaueren – und nicht nur geschätzten – Reproduktionzahlen nach einigen Wochen herausgeben und beispielsweise im Bericht aufführen. Dies geschieht bis jetzt nicht.“

Dr. Patrick Grete, Physiker.

„Jährlich sterben weltweit etwa 650.000 Menschen an Grippe (3), in Deutschland sind es in Jahren mit stärkeren Grippewellen zwischen 10.000 und 25.000, das entspricht bis zu 60 jeden Tag. Ob wir in diesem Jahr insgesamt mehr Todesfälle durch Influenza + Corona haben werden, wissen wir noch nicht, aber alles deutet daraufhin, dass sich die Endbilanz bei Covid-19 nicht wesentlich von anderen jährlichen Grippewellen unterscheiden wird (4). Im Winter 2018 starben nach Angaben des Robert Koch-Instituts in Deutschland innerhalb von nur 8 Wochen 25.100 Menschen (5) an Grippe, worüber in den Medien de facto nichts berichtet wurde; diese Sterberaten wurden im Rahmen der normalen Schwankungsbreite verbucht.“

Dr. Thomas Hardtmuth, Dozent für Gesundheitswissenschaften und Epidemiologie an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg.

„In dem derzeitigen medialen Klima und unter dem immensen politischen Druck, auch nachträglich die drakonischen Maßnahmen und deren Folgen zu rechtfertigen, ist es sehr zweifelhaft, dass es zur Zoonose-Hypothese umsichtigen Risikoabschätzung noch eine unabhängige wissenschaftliche Diskussion geben wird. Für welche Forschungsanträge wird wohl Geld bewilligt werden? Die Evolution läuft schon Millionen Jahre und in den letzten 20 Jahren werden durch Virologen alle 3 bis 5 Jahre neue ‚Todesviren‘ herausgesucht, welche die Menschheit angeblich schwer bedrohen sollen? MERS, SARS(1), SARS(2), Schweinegrippe, Vogelgrippe? Sind wir wirklich so blind? Oder sehen wir, dass der Kaiser nackt ist?“

Dr. Wolfgang Wodarg, Internist, Lungenarzt, Facharzt für Hygiene und Umweltmedizin. Mitglied des Deutschen Bundestages von 1994 bis 2009.

„Vor einigen Tagen haben der britische Gesundheitsminister, Matt Hancock, und dessen wissenschaftlicher Berater, Sir Patrick Vallance, einen dieser beirrenden Auftritte hingelegt. Vallance legte vor und erklärte in Gegenwart von Medienvertretern, dass die offiziellen COVID-19-Todeszahlen nicht für voll genommen werden könnten, da viele der Verstorbenen gar nicht auf den vermeintlich neuartigen Erreger getestet worden seien. Also das Corona-Biest letaler porträtiert worden ist, als es eigentlich der Fall ist. Dennoch verzichtete Matt Hancock auf Vallances Konfession einzugehen, und ging stattdessen direkt dazu über den britischen Bürgern die Mortalitätsrate aufs Auge zu drücken, um damit einhergehend die Lockdown-Maßnahmen für unabdinglich zu erklären.“

Sir Patrick Vallance ist Arzt, Wissenschaftler und klinischer Pharmakologe, wissenschaftlicher Berater der Regierung des Vereinigten Königreichs.

„Es ist allerdings fraglich, ob es überhaupt gelingt, einen akzeptablen Impfstoff zu entwickeln. Nach bisherigen Erfahrungen besteht bei Impfstoffen mit SARS-Viren ein besonders hohes Risiko für autoimmune Nebenwirkungen. Zudem werden bei einigen Impfstoffkandidaten Techniken verwendet, bei denen in das molekulare Geschehen der menschlichen Zellen eingegriffen wird, und da ist ein großes Szenario von möglichen Risiken denkbar. Gar nicht statthaft wäre es, wenn das Gesundheitsministerium einen Impfstoff ohne eingehende Sicherheitsprüfung „durchwinken“ würde, was die Novelle des Infektionsschutzgesetzes leider ermöglicht.“

Dr. Martin Hirte, Kinderarzt.

„Ich habe anfangs nichts Böses gedacht, als ich hörte in China ist wieder ein Virus los, aber dann wurde es ja ganz heftig und mittlerweile haben wir einen Shutdown, also keiner darf mehr mit dem anderen kommunizieren sozusagen. Maßnahmen, die bis jetzt noch nie da gewesen sind. (…) Grundrechte werden uns genommen: das Recht auf Versammlungsfreiheit ist weg und es drohen Zwangsmaßnahmen. Als ich das sah, dachte ich, jetzt müssen wir gegen diese Corona-Geschichte vorgehen“

Dr. Claus Köhnlein, Arzt.

„Momentan hat Medicare festgelegt, dass ein Krankenhaus für eine Covid-19-Einweisung 13.000 US-Dollar erhält. Wenn dieser Covid-19-Patient an ein Beatmungsgerät angeschlossen wird, bekommt das Krankenhaus 39.000 US-Dollar, also dreimal so viel. Niemand kann mir nach 35 Jahren Berufserfahrung in der Medizin weismachen, dass derartige Dinge keinen Einfluss auf unser Handeln haben.“

Dr. Scott Jensen, Arzt und Senator im US-Bundesstaat Minnesota.

„Während der Öffentlichkeit der Lockdown als einziges Mittel zur Lösung einer globalen Krise im Bereich der öffentlichen Gesundheit präsentiert wird, werden seine verheerenden wirtschaftlichen und sozialen Auswirkungen gänzlich ignoriert. Die unausgesprochene Wahrheit ist, dass das neuartige Coronavirus mächtigen Finanzinteressen und korrupten Politikern den Vorwand liefert, die ganze Welt in eine Spirale aus Massenarbeitslosigkeit, Bankrott und extremer Armut zu stürzen. (…) Was sind die Folgen? Cui Bono? Eine massive Konzentration von Reichtum und Unternehmenskapital. Die Destabilisierung der kleinen und mittleren Unternehmen in allen wichtigen Bereichen der Wirtschaftstätigkeit, einschließlich der Dienstleistungswirtschaft, der Landwirtschaft und der verarbeitenden Industrie. Sie erleichtert die spätere Übernahme bankrotter Unternehmen. Sie schränkt die Rechte der Arbeitnehmer ein. Sie destabilisiert die Arbeitsmärkte. Sie schafft Massenarbeitslosigkeit. Sie verringert die Löhne (und Arbeitskosten) in den sogenannten entwickelten Ländern mit hohem Einkommen sowie in den verarmten Entwicklungsländern. Sie führt zu einer Eskalation der Auslandsverschuldung. Sie erleichtert die anschließende Privatisierung.“

Prof. Dr. Michel Chossudovsky, Wirschaftswissenschaftler, Universität Ottawa, Kanada.

„Viele finden Event 201 gruselig – die Rollenspielübung um eine Corona-Pandemie, die die Gates-Stiftung, die Johns-Hopkins-Universität und das Weltwirtschaftsforum Wochen vor Beginn der Covid-19-Pandemie abhielten. Noch gruseliger ist das Lock-Step-Szenario (Gleichschritt) der Rockefeller Foundation aus dem Jahr 2010. Es liest sich wie ein Drehbuch für die politischen Vorgänge während der Pandemie, die wir derzeit durchleben.“

Dr. Norbert Häring, Journalist und Wirtschaftswissenschaftler.

„Ich weiss, dass nun manche gleich antworten werden, beim derzeit geltenden Regime handle es sich um einen zeitlich begrenzten Zustand, nach dessen Ablaufen alles wieder sein werde wie zuvor. Es ist wirklich einmalig, dass man dies wider besseres Wissen dauernd wiederholt. Denn dieselben Behörden, die den Notstand ausgerufen haben, erinnern uns ständig daran, dass dieselben Weisungen auch nach dem Ende des Notstands zu befolgen seien und dass das Social Distancing – wie man es in einem vielsagenden Euphemismus nennt – das neue Organisationsprinzip der Gesellschaft darstelle. Und dass das, was man – guten Glaubens oder wider besseres Wissen – zu ertragen akzeptiert hat, nicht rückgängig gemacht werden könne.“

Professor Dr. Giorgio Agamben, Italien. Philosophieprofessor an den Universitäten Venedig und Paris.

„Die Lösung wird nicht der Impfstoff sein, weil wir ihn im Moment nicht haben. Der Impfstoff ist im Prinzip eine Methode der Prävention. Wir haben 30 Jahre auf den AIDS-Impfstoff gewartet. Man muss also auch genügend Bodenhaftung haben, bevor man bestimmte Situationen vorschlägt. Zweifellos kann das Virus selbst in den schwersten Fällen mit den verschiedenen bisher verwendeten Virostatika bekämpft werden, es gibt sogar ein Malariamittel, aber auch ein Antibiotikum. Wir sind auch der Meinung, dass es sich in 81% der Fälle um eine normale Erkältungskrankheit mit Fieber handelt. Für die meisten klinischen Fälle gibt es das, was praktisch den Impfstoff erzeugen würde, die Antikörperreaktion: die Antikörper der Geheilten für diejenigen, die kritisch krank sind, bevor sie zum Beatmungsgerät wechseln. Es handelt sich um eine Therapie, die durch veröffentlichte wissenschaftliche Arbeiten nachgewiesen wurde und aus 200 ml Plasma besteht, das innerhalb von 48 Stunden das Virus nullt. Das sind keine Nachrichten, die in der Luft liegen, sondern in wissenschaftlichen Zeitschriften veröffentlicht werden.“

Professor Dr, Giulio Tarro, Virologe, nationaler Forschungsrat, Italien.

„Ich möchte mich an eine ganz spezielle Gruppe von Menschen wenden. Und zwar diejenigen, die in freien öffentlichen Räumen noch immer mit Mund-Nasen-Schutz herumlaufen, mit einer Maske. Mit dem Appell als Psychiater: Tun Sie das bitte nicht. Nehmen Sie Ihre Maske ab. Sie gefährden die Gesundheit ihrer Mitbürger. Und zwar die psychische Gesundheit.“

Dr. Dr. Raphael Bonelli, Neurowissenschaftler, Psychologe, Psychiater, Universitätsdozent, Österreich.

„Schweden ist eigentlich ein Fall, der meine Schlussfolgerungen unterstützt. In Schweden haben sie minimale Isolierungsmaßnahmen ergriffen. Trotzdem fiel ihre Wachstumskurve für infizierte Patienten in der ersten Woche um 35 % pro Tag auf 7 % nach vier Wochen. Außerdem war die Zahl der infizierten Patienten pro Million Einwohner in Schweden etwas geringer als in viel strengeren Ländern wie Israel. Es ist schwer nachvollziehbar, wie solche Tatsachen mit der Behauptung zusammenhängen, dass die Verbesserung der Wachstumskurve für die Fallzahlen hauptsächlich auf die strenge Lockdown-Politik zurückzuführen ist.“

Professor Dr. Doron Lancet, Molekulargenetiker, Weizmann Institute of Science, Israel.

„’Wenn wir jetzt sagen, dass die Immunität gegen Covid nicht sehr gut ist, dass sie schwach ist und nicht lange anhält, dann sind das schlechte Nachrichten für den Impfstoff. Wenn eine natürliche Infektion nicht wirklich Immunität verleiht, dann ist es sehr schwierig, einen Impfstoff zu finden, der Immunität verleiht.‘ Er sagt, seine ‚Vermutung‘ sei, dass Covid-19 sich schließlich abschwächen wird. ‚Es gibt vier Coronaviren, von denen man nur eine gewöhnliche Erkältung bekommt, und ich vermute, dass dieses Coronavirus in ein paar Jahren oder vielleicht noch länger, mehr und mehr gutartig wird. Und vielleicht wird es in fünf oder zehn Jahren das fünfte der Erkältungsviren sein, die wir jedes Jahr haben.’“

Professor Dr. Johan Giesecke, Epidemiologe, Schweden.

„Er untersucht mit seinem Team in Hamburg die Corona-Opfer: Nun hat der Hamburger Rechtsmediziner Klaus Püschel an Kanzlerin Angela Merkel appelliert, Deutschland langsam wieder aufzumachen. ‚Jetzt ist der richtige Zeitpunkt‘, sagt Püschel dem ‚Hamburger Abendblatt‘. Er fügte hinzu: ‚Die Zeit der Virologen ist vorbei. Wir sollten jetzt andere fragen, was in der Coronakrise das Richtige ist, etwa die Intensivmediziner.‘ Nach seinen Erkenntnissen ist Covid-19 ‚eine vergleichsweise harmlose Viruserkrankung‘. Die Deutschen müssten lernen, damit zu leben, und zwar ohne Quarantäne. Die von ihm untersuchten Todesopfer hätten alle so schwere Vorerkrankungen gehabt, dass sie, ‚auch wenn das hart klingt, alle im Verlauf dieses Jahres gestorben wären‘, sagte Püschel.“

Professor Dr. Klaus Püschel ist Rechtsmediziner und Chef der Hamburger Rechtsmedizin.

„Die Taskforce rät allen Patienten, Untersuchungstermine zur Abklärung verdächtiger Symptome und eventuell verschobene Therapien unbedingt so bald wie möglich wahrzunehmen. ‚Wir empfehlen auch, die Kapazitäten zur Abklärung und Therapie von Krebserkrankungen im regionalen Bereich durch Leitstellen zu koordinieren, die idealerweise an die großen Krebszentren angegliedert sind,‘ sagt Professor Dr. Olaf Ortmann, Präsident der Deutschen Krebsgesellschaft. ‚Patienten könnten die Leitstellen dann über spezielle Hotlines erreichen.’“

Professor Dr. Olaf Ortmann, Präsident der Deutschen Krebsgesellschaft.

„‚Wir kommen zu einem viel niedrigeren Wert von 1,6 Promille. Wenn wir also 1.000 Dänen haben, die diese Infektion hatten, dann gibt es ein bis zwei, die damit gestorben sind.‘ (…) Zusammen mit Kollegen führte er Blutuntersuchungen von knapp 1.500 Blutspendern durch (…) Das Blut wurde verwendet, um auf Coronavirus-Antikörper zu testen, und vorläufige Ergebnisse werfen ein neues Licht auf die Anzahl der Infizierten.“

Professor Dr. Henrik Ullum, Rigshospitalet Kopenhagen, Dänemark, Section for Transfusion Medicine, Centre of Diagnostic Investigation.

„’Was wir brauchen, ist die Panik zu kontrollieren‘, sagte er. Im Großen und Ganzen wird es uns gut gehen. (…) Aber er wirft den Medien auch vor, unnötige Panik zu verursachen, indem sie sich auf die unerbittliche Zunahme der kumulativen Zahl der Fälle konzentrieren und Prominente ins Rampenlicht rücken, die sich mit dem Virus infizieren. Im Gegensatz dazu hat die Grippe seit September 36 Millionen Amerikaner erkrankt und schätzungsweise 22.000 getötet, so die CDC, aber diese Todesfälle werden weitgehend nicht gemeldet.”

Professor Dr. Michael Levitt, Professor für Biochemie,  Stanford University, USA. Nobelpreis für Chemie 2013.

„Persönlich würde ich sagen, dass der beste Ratschlag ist, weniger Zeit mit dem Anschauen von Fernsehnachrichten zu verbringen, die sensationell und nicht sehr gut sind. Ich persönlich halte diesen Covid-Ausbruch für eine schlimme Winter­grippe­epidemie. In diesem Fall hatten wir im letzten Jahr 8000 Todesfälle in den Risikogruppen, d.h. über 65% Menschen mit Herzkrankheiten usw. Ich glaube nicht, dass der aktuelle Covid diese Zahl überschreiten wird. Wir leiden unter einer Medienepidemie!“

Professor Dr. John Oxford von der Queen Mary Universität London, Großbritannien, weltweit führender Virologe und Influenza-Spezialist.

„Ich empfinde, was im Moment läuft, ist das, was wir mehr oder weniger jeden Winter erleben. (…) Die Ansteckung ist hoch. Aber die Krankheit ist aus meiner Sicht nicht so schlimm wie die Influenza. (…) Ich bin der Ansicht, dass man eigentlich hier selektiv nur eine Sache anschaut und die mit einer gewissen Panik füllt. (…) Ich bin der Ansicht, dass wir solche Situationen schon mehrfach hatten und dass jetzt in Bezug auf die Maßnahmen der Bogen überspannt wird. (…) Wir brauchen Luft und Sonne, Luft verdünnt die Viren und Sonne mit UV Licht tötet sie. Aber bloß keine Ausgangssperre! Auf der Straße steckt man sich nicht an!

Professor Dr. Karin Mölling, international renommierte Virologin. Ehemalige Direktorin des Instituts für Medizinische Virologie in Zürich, Schweiz. Verdienstkreuz 1. Klasse der BRD.

„Covid-19. Scharfe Kritik an ARD und ZDF wegen Berichterstattung zum Coronavirus. (…) Dadurch inszeniere das Fernsehen zugleich Bedrohung und exekutive Macht – und betreibe ‚Systemjournalismus‘. (…) Die Chefredaktionen haben abgedankt‘, folgert Jarren. In der Berichterstattung fehlten ‚alle Unterscheidungen, die zu treffen und nach denen zu fragen wäre: Wer hat welche Expertise? Wer tritt in welcher Rolle auf?‘ Gesendet würden zudem größtenteils einzelne Statements, eine echte Debatte zwischen Expertinnen und Experten entstehe nicht, schreibt der Medienwissenschaftler.

Professor Dr. Otfried Jarren, Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung der Universität Zürich, Präsident der Eidgenössischen Medienkommission in der Schweiz.

„Zunächst: Mit der Verdreifachung der Tests ergab sich auch etwas mehr als eine Verdreifachung der positiv Getesteten. Diese Verdreifachung wurde den Bürgerinnen und Bürgern als Verdreifachung der Infizierten vorgeführt. (…) Weitreichende Entscheidungen bedürfen gesicherter Grundlagen. Genau das ist bisher vernachlässigt worden. Die wiederholte Gleichsetzung der Zahl positiv Getesteter mit der Zahl der Infizierten vernebelt den Blick, die Zählweise bei Corona-Toten ebenfalls. (…) Der Maßstab der Regierung, ab wann eine Abschwächung der Maßnahmen geboten ist, basiert auf einer Scheinzahl von Infizierten, die aber nichts mit der Realität gemein hat.“

Professor Dr. Gerd Bosbach, Professor für Statistik, Mathematik und empirische Wirtschafts- und Sozialforschung und Mit-Autor des bekannten Buches „Lügen mit Zahlen“.

„Erste Analysen österreichischer COVID-19 Sterbezahlen nach Alter und Geschlecht:
Wir analysieren die Alters- und Geschlechtsverteilung der gemeldeten COVID-19 Verstorbenen in Österreich. Übereinstimmend mit internationalen Studien legen auch die österreichischen Daten nahe, dass das Sterberisiko mit dem Alter stark ansteigt. Die beobachtete Altersabhängigkeit ist konsistent mit der des allgemeinen jährlichen Sterberisikos in Österreich.“

Institut für Medizinische Statistik (IMS) der Medizinischen Universität Wien, Österreich.

„‚Wer rechnen kann und ein Zahlenverständnis hat, ist dem Schwindel der Statistik nicht wehrlos ausgesetzt. Das erweist sich gerade in der Corona-Krise als nützlich.‘ Meyerhöfer sieht ‚auch eine Krise der mathematischen Bildung‘. ‚Wir sehen rasant steigende Infizierten-Zahlen, und diese Kurve ängstigt uns.‘ (…) ‚Es sind Zahlen, die Kontaktsperren und Geschäftsschließungen legitimieren‘ (…) Meyerhöfer verweist auf den statistischen Umgang mit den Verstorbenen: ‚In der statistischen Praxis wird ein Mensch, der mit Corona stirbt, als ein an Corona Gestorbener gezählt. Ob er an Corona gestorben ist, geht daraus nicht hervor.’“

Professor Dr. Wolfram Meyerhöfer, Professor für Mathematik-Didaktik.

„Bislang vermieden es das Robert Koch-Institut und die Bundesregierung, die Anzahl der wöchentlich in Deutschland durchgeführten Corona-Tests zu erheben und zu veröffentlichen. Stattdessen wurden mit aus dem Zusammenhang gerissenen Fallzahlen Angst und Panik geschürt. Amtliche Daten belegen nun erstmals, dass die rasante Zunahme der Fallzahlen im Wesentlichen aus einer Zunahme der Anzahl der Tests resultiert.“

Paul Schreyer, Investigativjournalist.

„Die Zahl der gemeldeten Infektionen hat nur eine geringe Aussagekraft, da kein populationsbezogener Ansatz gewählt wurde, die Messung auf einen zurückliegenden Zeitpunkt verweist und eine hohe Rate nicht getesteter (v.a. asymptomatischer) Infizierter anzunehmen ist. (…) Die allgemeinen Präventionsmaßnahmen (z.B. social distancing) sind theoretisch schlecht abgesichert, ihre Wirksamkeit ist beschränkt und zudem paradox (je wirksamer, desto größer ist die Gefahr einer ‚zweiten Welle‘) und sie sind hinsichtlich ihrer Kollateralschäden nicht effizient.“

Prof. Dr. Matthias Schrappe, Hedwig François-Kettner, Dr. Matthias Gruhl, Franz Knieps, Prof. Dr. Holger Pfaff, Prof. Dr. Gerd Glaeske, Thesenpapier zur Pandemie durch SARS-CoV-2/Covid-19.

„Tom Jefferson, ein Epidemiologe und ehrenamtlicher Forschungsstipendiat am Zentrum für evidenzbasierte Medizin der Universität Oxford, sagte, die Ergebnisse seien ’sehr, sehr wichtig‘. Er sagte dem BMJ: ‚Die Stichprobe ist klein, und es werden mehr Daten zur Verfügung stehen. Außerdem ist nicht klar, wie diese Fälle genau identifiziert wurden. Aber sagen wir einfach, dass sie verallgemeinerbar sind. Und selbst wenn sie zu 10% ausfallen, deutet dies darauf hin, dass das Virus überall ist. Wenn – und ich betone, wenn die Ergebnisse repräsentativ sind, dann müssen wir fragen: Warum zum Teufel sperren wir uns ein?’“

Dr. Thomas Jefferson, Epidemiologe und Research Fellow der University of Oxford, Großbritannien.

„’Es gibt keine nachgewiesenen Übertragungen beim Einkaufen, es gibt keine nachgewiesenen Übertragungen beim Friseur.‘ Die folgenschweren Infektionen seien auf Partys beim Aprés-Ski, auf Partys wie im Berliner Club ‚Trompete‘ und bei großen, ausgelassenen Fan-Ansammlungen bei Fußballspielen in Bergamo passiert. ‚Das kam aus keinem Supermarkt, keiner Fleischerei oder Restaurant. Es kam aus einem engen Beisammensein für längere Zeit‘, sagte Streeck, der das Institut für Virologie im Universitätsklinikum Bonn leitet. ‚Es gibt keine Gefahr, jemand anderen beim Einkaufen zu infizieren.’“

Professor Dr. Hendrick Streeck, Professor für Virologie und Direktor des Instituts für Virologie und HIV-Forschung an der Medizinischen Fakultät der Universität Bonn.

„Sowohl in China als auch in Südkorea begann die soziale Distanzierung also erst lange, nachdem die Zahl der Infektionen bereits rückläufig war, und sie hat sich daher nur sehr wenig auf die Epidemie ausgewirkt. Das bedeutet, dass man dort bereits Herdenimmunität erreicht hatte, oder man stand kurz davor, die Herdenimmunität zu erreichen. Sie stand unmittelbar bevor. Aber durch die Anordnung der sozialen Distanzierung verhinderten sie, dass es tatsächlich zum Endpunkt kam, weshalb wir auch einige Wochen nach dem Höhepunkt noch immer neue Fälle in Südkorea sehen.“

Professor Dr. Knut Wittkowski aus New York, USA.

„Nach langer Bedenkzeit wende ich mich an die verbliebenen Vernunftbegabten. Und ich möchte mir trotz möglicher Anfeindungen, Shit Storms oder Stigmatisierung das Recht nicht nehmen lassen, Kommentare von Journalisten, sogenannten Experten sowie Entscheidungen politischer Verantwortungsträger kritisch zu hinterfragen. (…) Prozentsatz von schweren Fällen und Todesraten um den Faktor 10 überschätzt. (…) Wer das aktuelle Vorgehen fälschlicherweise als angemessen bewertet, müsste dies anlässlich der jährlichen Influenza-Daten bei uns wohl jedes Jahr in der Influenza-Saison mit gleicher Konsequenz aufs Neue erfordern müssen.“

Professor Dr. Dr. Martin Haditsch, Facharzt für Mikrobiologie, Virologie und Infektions­epidemiologie, Österreich.

„‚Die Versorgungsqualität geht gerade in den Keller‘, sagt der Vorsitzende der Stiftung Deutsche Depressionshilfe Professor Ulrich Hegerl. ‚Das könnte Leben kosten. Die Zahl der Suizide könnte steigen.‘ Depressionen seien jährlich die Ursache für die meisten Suizide. (…) Die Deutsche Depressionshilfe empfiehlt Betroffenen, in Zeiten häuslicher Quarantäne aktiv zu bleiben und einen Tagesrhythmus zu pflegen. Schlafzeiten sollten nicht verlängert werden, weil zu viel Schlaf eine Depressionsschwere erhöhen kann.“

Professor Dr. Ulrich Hegerl, Universitätsklinikum Frankfurt, Vorsitzender der Stiftung Deutsche Depressionshilfe.

„Früher nannte man die Lungenentzündung am Ende des Lebens den Freund des alten Menschen. Und jetzt geht man her, diagnostiziert die Corona-Infektion und macht daraus einen Intensivfall und kann die Patienten natürlich trotzdem nicht retten. Die sind einfach zu schwer krank.“

Dr. Matthias Thöns, Facharzt für Anästhesiologie Notfall-, Schmerz- und Palliativmedizin.

„’Grundsätzlich war die onkologische Therapie in Deutschland während der COVID-19-Pandemie bisher gesichert und wir konnten keine bedrohlichen Versorgungsengpässe für Krebspatientinnen und -patienten feststellen‘, sagt Gerd Nettekoven, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Deutsche Krebshilfe. ‚Doch wir erkennen inzwischen auch, dass das Versorgungssystem spürbar gestresst ist und die Einschränkungen aufgrund der Krisensituation negative Auswirkungen für Krebspatienten haben können.’“

Gerd Nettekoven, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Deutsche Krebshilfe.

„In meinem ersten Video zu COVID-19 schlug ich vor (…), dass die Todesrate bei etwa 0,7% liegen sollte. Heute wurde mir das Gegenteil bewiesen. Die Zahl der Todesfälle liegt tatsächlich bei einem Zehntel davon. Hier ist die ungeschminkte Wahrheit: COVID-19 ist nicht viel schlimmer als eine schlimme Grippe.“

Professor Sam Vaknin, Israel.

Die Furcht vor Covid-19 basiert auf seiner hohen geschätzten Todesrate – laut Weltgesundheitsorganisation und anderen Organisationen sind 2 bis 4% der Menschen mit bestätigtem Covid-19 gestorben. (…) Wir glauben, dass diese Schätzung zutiefst fehlerhaft ist. (…) Wenn die Zahl der tatsächlichen Infektionen viel größer ist als die Zahl der Fälle – um Größenordnungen größer – dann ist auch die tatsächliche Sterblichkeitsrate viel niedriger. Das ist nicht nur plausibel, sondern nach dem, was wir bisher wissen, auch wahrscheinlich.

Professor Dr. Eran Bendavid und Professor Dr. Jay Bhattacharya sind Medizin-Professoren an der Stanford-Universität, USA.

„In der Infektiologie wird zwischen Infektion und Erkrankung unterschieden. Es sollten also nur Patienten mit Symptomen – wie in diesem Fall Fieber oder Husten – als Neuerkrankungen in die Statistik eingehen. Mit anderen Worten: Eine Neuinfektion, festgestellt durch einen Labortest, bedeutet nicht zwangsläufig, dass wir es mit einem neu erkrankten Patienten zu tun haben, der ein Krankenhausbett benötigen wird. (…) Drakonische Maßnahmen, die die Grundrechte der Menschen auf so umfassende Weise einschränken, dürfen doch nur verhängt werden, wenn es gesicherte Hinweise dafür gibt, dass ein neues Virus überaus gefährlich ist. (…) Gab es je einen solchen wissenschaftlich begründeten Hinweis für COVID-19? Aus meiner Sicht lautet die einfache Antwort: Nein.“

Professor Dr. Sucharit Bhakdi, Facharzt für Mikrobiologie und Infektionsepidemiolgie, ehemaliger Leiter des Instituts für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene der Universität Mainz.

„In Heinsberg etwa ist ein 78 Jahre alter Mann mit Vorerkrankungen an Herzversagen gestorben, und das ohne eine Lungenbeteiligung durch Sars-2. Da er infiziert war, taucht er natürlich in der Covid-19-Statistik auf. Die Frage ist aber, ob er nicht sowieso gestorben wäre, auch ohne Sars-2. In Deutschland sterben jeden Tag rund 2500 Menschen, bei bisher zwölf Toten gibt es in den vergangenen knapp drei Wochen eine Verbindung zu Sars-2. Natürlich werden noch Menschen sterben, aber ich lehne mich mal weit aus dem Fenster und sage: Es könnte durchaus sein, dass wir im Jahr 2020 zusammengerechnet nicht mehr Todesfälle haben werden als in jedem anderen Jahr.“

Professor Dr. Hendrick Streeck, Professor für Virologie und Direktor des Instituts für Virologie und HIV-Forschung an der Medizinischen Fakultät der Universität Bonn.

„Diese schwerwiegenden gesamtgesellschaftlichen Maßnahmen [Anmerkung: Interviewfrage nach Kontaktsperren und Ausgangsbeschränkungen] müssen wir so kurz und so niedrig intensiv wie möglich halten, denn sie könnten möglicherweise mehr Krankheits- und Todesfälle erzeugen als das Coronavirus selbst. (…) Wir wissen, dass zum Beispiel Arbeitslosigkeit Krankheit und sogar erhöhte Sterblichkeit erzeugt. Sie kann Menschen auch in den Suizid treiben. Einschränkung der Bewegungsfreiheit hat vermutlich auch weitere negative Auswirkung auf die Gesundheit der Bevölkerung.“

Professor Dr. Gérard Krause,  Leiter des Bereich Epidemiologie am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung.

„Das ist nicht der Eindruck, den ich aus Gesprächen mit meinen Kollegen in Deutschland habe. Wir sind uns einig, etwa darin, dass es zu diesem Zeitpunkt sinnlos ist, die Grenzen zu schließen. Wir sind uns auch einig darin, dass es nötig ist, soziale Kontakte zu minimieren. Wir sind uns aber auch darin einig, dass es sehr schwer abzusehen ist, was passiert, wenn man Schulen schließt. Viele Dinge passieren, wenn man das macht: Die Kinder sind davon betroffen, die Gesellschaft, besonders die Eltern. (…) Das bedeutet, dass der Effekt dieser Maßnahme auf die öffentliche Gesundheit viel schlimmer sein wird als die Ausbreitung des Viruses in einer Schule.“

Dr. Anders Tegnell, Leiter der schwedischen Gesundheitsbehörde.

„Beate Bahner, Fachanwältin für Medizinrecht aus Heidelberg, kündigt Normenkontrollklage gegen die Corona-Verordnung Baden-Württemberg an: Die Maßnahmen der Bundes- und Landesregierung sind eklatant verfassungswidrig und verletzen in bisher nie gekanntem Ausmaß eine Vielzahl von Grundrechten der Bürgerinnen und Bürger in Deutschland. (…) Wochenlange Ausgehbeschränkungen und Kontaktverbote auf Basis der düstersten Modellszenarien (ohne Berücksichtigung sachlich-kritischer Expertenmeinungen) sowie die vollständige Schließung von Unternehmen und Geschäften ohne jedweden Nachweis einer Infektionsgefahr durch diese Geschäfte und Unternehmen sind grob verfassungswidrig.„

Beate Bahner, Fachanwältin für Medizinrecht, Autorin von fünf medizinrechtlichen Fachbüchern.

„Totale algorithmische Bevölkerungskontrolle. Wer in Wuhan keinen grünen Button auf seinem Überwachungs-Smartphone vorweisen kann, der signalisiert, dass man wahrscheinlich nicht infiziert ist, der kann sich höchstens zu Fuß bewegen und darf Restaurants und ähnliches nicht betreten. In Südkorea werden Aufnahmen von Überwachungskameras, Kreditkartendaten und GPS-Daten ausgewertet, um potentielle Virusträger zu identifizieren und zu verfolgen. Covid-19 ist wie ein Himmelsgeschenk für die Pläne des Weltwirtschaftsforums. (…) Und dank Covid-19 finden sehr viele Menschen diese totalitären Möglichkeiten jetzt sogar erstrebenswert.“

Dr. Norbert Häring, Journalist und Wirtschaftswissenschaftler.

„Schließlich ist die Anwendung der nicht-invasiven Beatmung bei Patienten mit COVID-19 auf der Intensivstation umstritten. In Anbetracht der oben genannten Faktoren werden Kliniker bei kritisch kranken Patienten mit ARDS aufgrund von COVID-19 möglicherweise nicht auf nicht-invasive Beatmung zurückgreifen, bis weitere Daten aus der COVID-19-Epidemie vorliegen.“

Professor Dr. Silvio A. Ñamendys-Silva, Intensivmediziner, Mexiko.

„Das Robert Koch Institut ändert seine Zählweise, dadurch werden die Daten immer unsauberer. Es wird immer schwieriger, eine objektive Zusammenfassung zu erstellen. Immer mehr beängstigendere Bilder und Berichte stürmen auf uns ein, ohne, dass sich an den Zahlen erkennbar etwas ändert.“

Dr. Bodo Schiffmann, Mediziner.

„Coronaviren sind uns bekannt aus der Vergangenheit (…) Die Daten aber sprechen dafür, dass diese Erkrankung weniger gefährlich ist als Influenza. (Bei) Influenza können wir uns doch noch alle gut daran erinnern, wie es 2017 zu einer schweren Ausbruchsituation kam. Letztendlich mit 27000 Toten in Deutschland und diese 27000 Tote, die scheinen Manche verdrängt zu haben. (…) Es kann nicht sein, dass wir uns nur noch um Corona kümmern und dass irgendwo die Gefahr besteht, dass irgendwelche anderen Keimausbrüche zum Beispiel resultieren.“

Professor Dr. Jochen A. Werner, Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender der Universitätsmedizin Essen.

„Angesichts der bekannten Tatsache, dass bei jeder ‚Grippe-Welle‘ auch immer 7-15% der akuten Atemwegserkrankungen (ARE) auf das Konto von Coronaviren gehen, liegen die jetzt laufend addierten Fallzahlen immer noch völlig im Normbereich. Es sterben bei den allwinterlichen Infektionswellen auch immer etwa einer von je tausend Erkrankten. Durch selektive Anwendung von Nachweisverfahren – zum Beispiel nur in Kliniken und medizinischen Ambulanzen – lässt sich diese Rate natürlich leicht in beängstigende Höhe treiben, denn jenen, die dort Hilfe brauchen, geht es meistens schlechter als jenen, die sich zu Hause auskurieren.“

Dr. Wolfgang Wodarg, Internist, Lungenarzt, Facharzt für Hygiene und Umweltmedizin. Mitglied des Deutschen Bundestages von 1994 bis 2009.

„Ist unser Kampf gegen den Coronavirus schlimmer als die Krankheit? (…) Mögliche Anwendung eines ‚Herdenimmunitäts‘-Ansatzes (…) Die Daten aus Südkorea (…) zeigen, dass 99 Prozent der aktiven Fälle in der generellen Population ‚mild‘ sind und keine spezifische medizinische Behandlung brauchen. (…) Die Todesfälle sind vor allem bei älteren Menschen, bei Menschen mit schweren chronischen Krankheiten wie Diabetes und Herzkrankheiten sowie bei Menschen in beiden Gruppen zu finden. Dies gilt nicht für infektiöse Geißeln wie die Grippe. Die Grippe trifft ältere und chronisch kranke Menschen ebenfalls hart, aber sie tötet auch Kinder.“ 

Dr. David Katz, Universität Yale, USA, Gründungsdirektor des Yale University Prevention Research Center.

„Es ist in der Regel so, dass die Menschen ihre Freiheit bereitwillig aufgeben, wenn sie sich gegen eine äußere Bedrohung schützen wollen. Und die Bedrohung ist in der Regel eine echte Bedrohung, die aber meist übertrieben ist. Ich fürchte, das ist es, was wir jetzt sehen. (…) Und jeder, der die Geschichte studiert hat, wird hier die klassischen Symptome einer kollektiven Hysterie erkennen. Hysterie ist ansteckend (…) ob die Kur vielleicht schlimmer ist als die Krankheit.“

Jonathan Sumption, ehemaliger Richter des britischen Supreme Court.

„Daraus lässt sich ableiten, dass die Letalitätsrate von COVID 19 deutlich unter 1% liegt: Dieser Befund wurde auch in eine Studie des Kollegen Anthony Fauci vom US National Institute of Allergy and Infectious Diseases aufgenommen, die auf einem Bericht basiert, der sich auf 1099 im Labor bestätigte COVID-19-Patienten aus 552 chinesischen Krankenhäusern konzentriert. Dies lässt vermuten, dass die klinischen Gesamtfolgen von COVD-19 letztlich ähnlich sein könnten wie die schwere saisonale Grippe, die eine Letalität von etwa 0,1% aufweist, oder eine pandemische Grippe wie die von 1957 oder 1968, und nicht wie die von SARS oder MERS, die durch eine Letalität von 10% bzw. 36% gekennzeichnet sind und die, unglaublich zu sagen, keine Panikmache in unserem Land hervorgerufen haben.“

Professor Dr. Giulio Tarro, Virologe, Italien.

„Aber Prof. Ricciardi fügte hinzu, dass Italiens Todesrate auch aufgrund der Art und Weise, wie Ärzte die Todesfälle melden, hoch sein kann. (…) ‚Eine Re-Evaluation des Nationalen Gesundheitsinstituts zeigte, dass nur 12 Prozent der Todeszertifikate einen direkten Zusammenhang zum Coronavirus zeigten, während 88 Prozent der gestorbenen Patienten mindestens eine Vorerkrankung hatten – viele hatten zwei oder drei‘, sagte er.“

Professor Dr. Walter Ricciardi ist wissenschaftlicher Berater des italienischen Gesund­heits­ministers.

„Dieses Beweisfiasko schafft eine enorme Unsicherheit über das Risiko, an Covid-19 zu sterben. Gemeldete Todesfälle, wie die offizielle Rate von 3,4% der Weltgesundheitsorganisation, sind entsetzlich – und bedeutungslos. Patienten, die auf SARS-CoV-2 getestet wurden, sind unverhältnismäßig viele mit schweren Symptomen und schlechten Ergebnissen. Da die meisten Gesundheitssysteme nur über begrenzte Testkapazitäten verfügen, könnte sich die Selektionsverzerrung in naher Zukunft sogar noch verstärken. (…) Eine bevölkerungsweite Todesfallrate von 0,05% ist niedriger als die der saisonalen Grippe. Wenn dies die tatsächliche Rate ist, kann die Abriegelung der Welt mit potenziell enormen sozialen und finanziellen Folgen völlig irrational sein.“

Professor Dr. John Ioannidis, Stanford-University, USA.

„Corona: Eine Massenpanik-Epidemie. (…) Die WHO schätzt, dass eine Grippesaison etwa 500.000 Menschen tötet, d.h. etwa 50 Mal mehr als diejenigen, die bisher während der mehr als dreimonatigen Coronavirus-Epidemie gestorben sind. (…) Während der Influenzapandemie 2009 wurden keine solch drakonischen Maßnahmen ergriffen, und sie können natürlich nicht jeden Winter, der das ganze Jahr über andauert, angewandt werden, da es irgendwo immer Winter ist. Wir können nicht die ganze Welt dauerhaft abschalten.“

Professor Dr. Peter C. Gøtzsche, Medizinforscher und Professor an der Universität Kopenhagen.

„Die Medien schüren zum Coronavirus die Angst (…) Wir haben jeden Winter eine Virus-Epidemie mit Tausenden von Todesfällen und mit Millionen Infizierten auch in Deutschland. Und immer haben Coronaviren ihren Anteil daran. (…) Wer nur wegen eines positiven Coronavirus-PCR-Tests Quarantänemaßnahmen ausgesetzt wird und finanzielle Schäden erleidet, hat unter Umständen nach Paragraph 56 des Infektionsschutzgesetzes Anspruch auf Entschädigung. Aber auch gegen einen unsinnigen Freiheitsentzug sollte man sich zur Wehr setzen.“

Dr. Wolfgang Wodarg, Internist, Lungenarzt, Facharzt für Hygiene und Umweltmedizin. Mitglied des Deutschen Bundestages von 1994 bis 2009.

SARS-CoV-2, das neuartige Coronavirus aus China, breitet sich weltweit aus und löst trotz seiner derzeit geringen Inzidenz außerhalb Chinas und des Fernen Ostens eine enorme Reaktion aus. Vier verbreitete Coronaviren sind derzeit im Umlauf und verursachen weltweit Millionen von Fällen. Dieser Artikel vergleicht die Inzidenz- und Sterblichkeitsraten dieser vier häufigen Koronaviren mit denen von SARS-COV-2 (…) Er kommt zu dem Schluss, dass das Problem von SARS-CoV-2 wahrscheinlich überschätzt wird, da jedes Jahr 2,6 Millionen Menschen an Atemwegsinfektionen sterben, verglichen mit weniger als 4000 Todesfällen bei SARS-CoV-2 zum Zeitpunkt der Abfassung dieses Artikels.

Die französischen Wissenschaftler Yanis Roussel, Audrey Giraud-Gatineau, Marie-Thérèse Jimenoe, Jean-Marc Rolain, Christine Zandotti, Philippe Colson und Didier Raoult in einem Beitrag zur Coronakrise.

„Am Jahresende werden aber alle Staaten mit Wohlstand unrettbar verschuldet, alle Menschen mit materiellem Wohlstand enteignet, die mittelständische Wirtschaft dezimiert, die großen Banken dank ihrer Kredite für Staaten saniert, der sogenannte Gesundheitssektor noch aufgeblasener und Big Pharma noch reicher geworden sein. (…) Jeder wird vor jedem in Ansteckungsangst leben und sozial isoliert arbeitslos oder im ‚Home Office‘ mit Online-Bestellungen dahinvegetieren. Alles über dem nackten Existenzminimum werden die Überlebenden benötigen, um das Schutzgeld für Banken und Big Pharma aufzubringen.“

Dr. Gerd Reuther, Arzt und Universitätsdozent.

„Die Zahlen zu den jungen Coronavirus-Erkrankten sind irreführend (…) Vernazza fordert deshalb, alle teilweise überstürzt getroffenen Entscheidungen in den letzten Wochen nun zu reflektieren. Wenn fast 90 Prozent der Infektionen unbemerkt bleiben, mache es keinen Sinn alle Leute zu testen. (…) Aufgrund der neuen Erkenntnisse zeige sich, dass viele der Maßnahmen vielleicht sogar kontraproduktiv seien. Vor allem die Schulen zu schließen, hält er für falsch wie auch eine Ausgangssperre im epidemiologischen Sinn nicht das Richtige wäre.“

Professor Dr. Pietro Vernazza, Infektiologe, Kantonsspital St.Gallen, Schweiz.

„Während der Coronavirus in aller Munde ist, hört man von der Grippewelle derzeit allerdings wenig. Dabei sind Ansteckungsgefahr und Sterblichkeit bei Influenzaviren nach Experten-Einschätzung etwa gleich hoch wie beim Coronavirus. ‚Corona ist auf keinen Fall gefährlicher als Influenza‘, sagt Chefarzt Clemens Wendtner von der Schwabinger Klinik für Infektiologie, wo sieben der dreizehn Corona-Infizierten in Deutschland in Behandlung sind. ‚Wir gehen davon aus, dass die Sterblichkeit deutlich unter einem Prozent liegt, eher sogar im Promillebereich‘, erklärt Wendtner. Das sei eine ähnliche Größe wie bei der Influenza.“

Professor Dr. Clemens Wendtner, Chefarzt der Schwabinger Klinik für Infektiologie.

„Die Virologen, die jetzt das politische Geschehen maßgeblich beeinflussen, machen sich für ihre Form der Panikmache eine Neudefinition von ‚Pandemie‘ der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zunutze. Während zuvor eine Pandemie erst dann ausgerufen wurde, wenn ein Virus weltweit erhebliche Erkrankungsraten bewirkt, ist seit 2017 bereits die alleinige Verbreitung von Viren ein Grund dafür, einen Stufenplan des Monitorings und der Virusbekämpfung in Gang zu setzen. Da sich aber aufgrund der Globalisierung alle Formen von Viren schnell über die Welt verbreiten, ist im Grunde stets der Zustand einer Pandemie gegeben. Und jedes Jahr gibt es neue Viren, die sich schnell in der Weltbevölkerung verbreiten. Es wird so zu einer Frage der Willkür oder von speziellen Interessen, bei einem bestimmten Virus eine Pandemie auszurufen.“

Professor Dr. Franz Ruppert, Psychotraumatologe.

„Die EU-Kommission hat sich mit Facebook & Co. getroffen, um Schritte gegen die Verbreitung von Verschwörungstheorien rund um den Covid-19-Ausbruch abzustimmen. (…) Alle Teilnehmer hätten versichert, dass sie ‚zuverlässige Nachrichtenquellen‘ prominenter darstellen, ‚verbotene oder schädliche Inhalte entfernen‘ (…) wollten (…) Die im Verhaltenskodex entwickelten Werkzeuge, wonach etwa enttarnte ‚Fake Accounts‘ und Social Bots rasch abgeschaltet und Profiteuren von Falschmeldungen die Werbeeinnahmen entzogen werden sollen, haben laut Jourová den Unterzeichnern dabei geholfen, schnell zu reagieren. (…) Facebook-Chef Mark Zuckerberg hatte parallel öffentlich versichert, entschieden gegen falsche Informationen rund um das Coronavirus vorgehen zu wollen.“

Stefan Krempl, IT-Fachmagazin Heise Online.

‚Corona ist mehr ein Kopf-Problem‘. Eine deutlich höhere Gefahr als vom Corona-Virus gehe derzeit von der Grippe aus, so der Mediziner. 200 Menschenleben in Deutschland, so eine Meldung vom Donnerstagmorgen, hatte diese in den ersten Monaten des Jahres gefordert. 17.000 hatten sich hierzulande bereits infiziert. Verglichen mit den wenigen hundert in Deutschland bekannten Corona-Fällen, die meist glimpflich verliefen, sei das weitaus schlimmer. Dennoch herrsche eine große Unsicherheit in der Bevölkerung beim Thema Corona, ein ‚riesiges Rauschen‘, wie Hable sagt.“

Dr. Michael Hable, Amtsarzt.

„Sie können die Ansteckung nicht verhindern. Die Asymptomatischen sind ja genauso Virenverbreiter wie die Symptomatischen. (…) Die Symtomatischen sind eigentlich weniger ansteckend wie die Asymptomatischen, die noch in der Inkubationszeit sind. (…) Es ist völlig aussichtslos gegen eine virale Durchseuchung schützen zu wollen. Deswegen sind die Maßnahmen, die im Moment getroffen werden, völlig abwegig.“

Dr. Claus Köhnlein, Internist.

„Wir könnten eine einfache Schätzung des IFR als 0,36% vornehmen, basierend auf der Halbierung der untersten Grenze des CFR-Vorhersageintervalls. Die beträchtliche Unsicherheit darüber, wie viele Menschen an der Krankheit leiden, der Anteil der asymptomatischen Patienten (und die Demographie der Betroffenen) bedeutet jedoch, dass dieser IFR wahrscheinlich eine Überschätzung darstellt. (…) In Island, wo die meisten Tests pro Kopf durchgeführt wurden, liegt der IFR irgendwo zwischen 0,01% und 0,19%. Unter Berücksichtigung der historischen Erfahrung, der Tendenzen in den Daten, der gestiegenen Anzahl von Infektionen in der größten Bevölkerungsgruppe und der potenziellen Auswirkungen einer Fehlklassifizierung von Todesfällen ergibt sich eine vermutete Schätzung für den COVID-19 IFR zwischen 0,1% und 0,36%.“

Dr. Jason Oke, Professor Dr. Carl Heneghan, Universität Oxford, Großbritannien.

„In jedem Land sterben mehr Menschen an der regulären Grippe als an dem Coronavirus. (…) Was hat die Schweinegrippe-Pandemie gestoppt und was stoppt Viren generell? Wer glaubt, dass die Regierung Viren beendet, liegt völlig falsch. Was passiert wirklich? Das Virus, das niemand stoppen kann, verbreitet sich in der Bevölkerung, und dann wird die Bevölkerung, nicht die Gefährdeten, dem Virus ausgesetzt, und gleichzeitig bildet der Körper Antikörper, um die Krankheit abzuschalten und zu verhindern. Zurzeit wird das Virus in Israel von sehr vielen Menschen verbreitet, die nicht wissen, dass sie es haben, und die Menschen werden dem Virus ausgesetzt und werden immun. Die Infektionskette wird unterbrochen, und auf diese Weise kommt das Virus zum Stillstand.

Professor Dr. Yoram Lass, ehemaliger Generaldirektor des israelischen Gesundheitsministeriums.

„D​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​i​​e​​ einzige ‚Basis‘ des völlig absurden im faktenfreien Vakuum schwebenden ‚Corona-Schwindels‘ sind die ‚5%-IPS-Patienten​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​l​​​ü​​​g​​​e​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​’​​​​​​​ – jeder Primarschüler weiß, dass das Verhältnis IPS-Patienten : Erkrankten (d.h. positiv Getesteten) von 1:20 aka 5% in der Realität um den Faktor 100 oder noch tiefer liegt, weil zwar jeder IPS-Patient getestet wird aber die wenigsten Erkrankten, ergo <0.05% beträgt, und die ‚Corona-Toten-Lüg​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​e​​​‘ mit der jeder an was weiß ich auch immer Verstorbene (zufällige) Träger EINES (PCR extrem sensitiv) Corona-Virus als AN COVID-19 Verstorbener gilt. Dies ist in Italien und in Deutschland so, und weil ich auf meine Anfrage an das BAG nie eine Antwort erhalten habe, wohl auch bei uns und überall sonst.„

Dr. Thomas Binder, Arzt, Schweiz.

„Die diversen Ausgangsbeschränkungen wurden soweit ersichtlich per Allgemeinverfügung unter Berufung auf  § 28 Infektionsschutzgesetz erlassen. Unter den wenigen Jurist*innen, die sich dazu öffentlich geäußert haben, scheint man sich – völlig zu Recht – mehrheitlich einig, dass diese allesamt rechtswidrig sind. Der § 28 IfSG ist bereits keine taugliche Rechtsgrundlage – mal ganz davon abgesehen, dass auch die Verhältnismäßigkeit einiger Beschränkungen sehr zweifelhaft ist. Daher hätte meines Erachtens eine Klage gegen die Allgemeinverfügungen – oder gegen entsprechende darauf basierte verhängte Strafen oder Bußgelder – gute Aussichten auf Erfolg.“

Jessica Hamed, Rechtsanwältin, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl Prof. Dr. Andreas Roth.

„Das Virus hat nach meiner Auffassung – und da habe ich eine große Übereinstimmung mit viele anderen Medizinern – in etwa die gleiche Gefährlichkeit wie Influenza. Wir sehen das an den Todesraten, die in etwa bei 0,3 bis 0,7 Prozent liegen. Das entspricht dem, was wir bei Influenza auch sehen. Der Verlauf ist ähnlich. Also es ist ein Erkrankung des Hals-Nasenbereiches bis hin zur Lunge. Das ist eine Infektion, die ähnlich verläuft wie Influenza und auch ähnlich ansteckend ist. (…) Masern sind deutlich gefährlicher.“

Professor Dr. Stefan Hockertz, Immunologe und Toxikologe.

„Die Zahlen von 20 oder 50.000 Corona-Infizierten, die jeden Tag in verschiedenen Ländern genannt werden, sind völliger Unsinn. Nicht einmal 1 Prozent der Bevölkerung sind mit höchst fragwürdigen Tests untersucht worden. Über die anderen 99 Prozent wissen wir gar nichts. Bereits Anfang Februar wurde ein starker Anstieg von Grippesymptomen festgestellt. Wahrscheinlich waren das auch schon Coronafälle. Nur, es wurde nicht getestet. Die aktuellen Maßnahmen beruhen jedenfalls nicht auf Fakten, sondern sind eine irrationale Überreaktion.“

Dr. Gerd Reuter, Mediziner.

„In Italien sind die Todesfälle während der regulären Grippesaison jedes Jahr 20-mal höher als die, die bisher mit Covid-19 gestorben sind. Wie kommt es, dass wir die Intensivstationen nicht jedes Jahr überlasten? Hier sind die Daten von Covid-19 in Italien, die am 10. März 2020 um 18:00 Uhr aktualisiert wurden: 8514 Fälle mit 631 Toten. Beachten Sie, dass diese Auswahl äußerst selektiv gewählt wird, da die Tests hauptsächlich an kranken Personen durchgeführt werden. Die Mehrheit der Experten, einschließlich Ilaria Capua, glaubt, dass asymptomatische Fälle 10- bis 100-mal höher sind. Daher wird die Sterblichkeitsrate nicht 7,4% betragen, sondern mindestens zehnmal niedriger. (…) Diese Daten bestätigen, dass wir immer noch vor einer Panik-Epidemie stehen und dass die Medien die Hauptverbreiter sind.“

Dr. Leopoldo Salmaso aus Italien ist spezialisiert auf Infektions- und Tropenkrankheiten sowie die öffentliche Gesundheit.

„Es ist weder möglich eine signifikant erhöhte Letalität des Virus, noch ein pandemischen Verlauf nachzuweisen. Aus wissenschaftlichen Gründen ist es in meinen Augen zwingend erforderlich eine statistische Studie zu erstellen, um die wirkliche Gefährlichkeit der Situation zu prüfen. Politik und Ärzteschaft befinden sich bei der Coronakrise – nicht Pandemie da nicht nachgewiesen – im kompletten Blindflug. Dies kann und wird Menschenleben kosten.“

Dr. Richard Capek, Mediziner.

„Damit wird die Sterblichkeit an der Krankheit aber deutlich überschätzt, um wie viel ist aber unbekannt. Wir haben also ein Begriffswirrwarr, das sich letztlich damit erklärt, dass wir immer wieder von Infizierten anstatt von positiv Getesteten reden. Im Gedächtnis bleiben davon die hohen Zahlen, etwa die von der WHO genannte Mortalitätsrate von 3,4%. Und das erzeugt Angst. (…) dass wir dafür sorgen müssten, dass die Medien nicht über die Kraft von Bildern Emotionen erzeugen, die unser Urteil beeinflussen. Wenn man Bilder von Särgen und Sterbeabteilungen aus Italien gezeigt bekommt oder Bilder absolut leerer Regale, dann übersteigt deren Wirkungen auch genannte Fakten.“

Professor Dr. Gerd Bosbach, emeritierter Professor für Statistik, Mathematik und empirische Wirtschafts- und Sozialforschung und Mit-Autor des bekannten Buches „Lügen mit Zahlen“.

„Ich habe eine wissenschaftliche Studie über Chloroquin und Viren durchgeführt, die vor dreizehn Jahren veröffentlicht wurde. Seitdem haben vier weitere Studien anderer Autoren gezeigt, dass das Coronavirus auf Chloroquin reagiert. Nichts davon ist neu. Dass die Gruppe von Entscheidungsträgern nicht einmal über die neueste Wissenschaft Bescheid weiß, verschlägt mir den Atem. Wir wussten über die mögliche Wirkung von Chloroquin auf kultivierte Virusproben Bescheid. Es war bekannt, dass es ein wirksames Antivirenmittel ist.“

Professor Dr. Didier Raoult ist Experte für Infektionskrankheiten und leitet ein Krankenhaus in Marseille, Frankreich.

„[Frage: Frau Professorin Edenharter, sind die derzeit verhängten Kontaktverbote und Ausgangsbeschränkungen überhaupt vom Grundgesetz und den geltenden Gesetzen gedeckt?]

Ein klares Nein. Es fehlt zu allererst an einer tauglichen Rechtsgrundlage. Außerdem sind zumindest in einigen Bundesländern Regelungen beschlossen worden, die die Freiheitsrechte bestimmter Personengruppen unverhältnismäßig stark einschränken.“

Professor Dr. Andrea Edenharter, Rechtsprofessorin.

„[Zitiert einen Kollegen] In diesem Zusammenhang möchte ich darauf hinweisen, dass sich das RKI aus Gründen des Infektionsschutzes gegen Obduktionen auspricht! (…) Bisher war es für Pathologen selbstverständlich, mit entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen auch bei infektiösen Erkrankungen wie HIV/AIDS, Hepatitis, Tuberkulose, PRION-Erkrankungen usw. zu obduzieren. Hat man Angst, davor, die wahren Todesursachen der positiv getesteten Verstorbenen zu erfahren? Könnte es sein, dass die Zahlen der Corona-Toten dann dahin schmelzen würden wie Schnee in der Frühlingssonne? Minimale bzw. begrenzte Autopsien, wie sie das RKI empfiehlt, sind übrigens immer problematisch, weil man in der Regel nur das findet, was man sucht, wesentliche unerwartete Befunde aber oft unentdeckt bleiben.

Dr. Bodo Schiffmann, Arzt.

„Wenn ein Virus nicht selbst tötet oder allein tötet, sondern nur im Verbund mit anderen Krankheiten, dann darf man dem Virus nicht die Schuld allein in die Schuhe schieben. Dass dieses passiert bei COVID-19 ist nicht nur falsch, sondern gefährlich irreführend. Weil dadurch vergisst man, dass viele andere Faktoren – lokale Faktoren – mit eine entscheidende Rolle spielen können. (…) Ich kann nur sagen: Diese Maßnahmen sind selbstzerstörerisch und dass, wenn die Gesellschaft die akzeptiert und durchführt, gleich dieses einem kollektiven Selbstmord.“

Professor Dr. Sucharit Bhakdi, Facharzt für Mikrobiologie und Infektionsepidemiolgie, ehemaliger Leiter des Instituts für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene der Universität Mainz.

„Ein Journalismus, der öffentliche Verlautbarungen nur noch unkritisch nachplappert, ist am Ende. (…) Zeitunglesen geht im Moment schnell. Zwei Minuten, wie in der DDR. Einmal blättern und man weiß, dass sich die Regierungsmeinung nicht geändert hat und die Medienlogik auch nicht. Eigentlich habe ich dazu schon alles gesagt. Ich habe letzte Woche geschrieben, wie sich Journalismus und Politik gegenseitig hochgeschaukelt haben am Imperativ der Aufmerksamkeit und dadurch eine Realität geschaffen wurde, die man jetzt nicht einmal mehr zu dritt auf der Straße erörtern kann. Das ist der Tod von Öffentlichkeit, die online nicht wiederbelebt werden kann.“

Professor Dr. Michael Meyen, Professor für Kommunikationswissenschaft an der LMU München.

„Der Salzburger Internist Jochen Schuler sprach laut ‚Kurier‘ (Mittwoch-Ausgabe) von ’nicht quantifizierbaren medizinischen Kollateralschäden des Shutdown‘. ‚Es gibt derzeit eine große Menge an Patienten, die nicht gut versorgt werden. Die gewohnten Wege im Gesundheitssystem sind vielen versperrt‘, sagte Schuler. ‚Viele von uns haben das Gefühl, dass uns das um die Ohren fliegen wird, weil die Probleme verschwinden ja nicht.’“

Dr. Jochen Schuler, Arzt, Salzburg, Österreich.

„Dies deutet darauf hin, dass die klinischen Gesamtfolgen von Covid-19 letztlich eher denen einer schweren saisonalen Grippe (mit einer Todesfallrate von etwa 0,1%) oder einer pandemischen Grippe (ähnlich denen von 1957 und 1968) ähneln als einer Krankheit wie SARS oder MERS, bei denen die Todesfälle 9 bis 10% bzw. 36% betrugen.“

Dr. Anthony S. Fauci ist Immunologe Berater der US-Regierung auf den Gebieten der Biogefährdung sowie der Infektion mit HIV und anderen Viren. Co-Autoren: Dr. H. Clifford Lane und Dr. Robert R. Redfield.

„Häufig wird gesagt, wenn man jetzt dieses Corona-Virus mit Influenza vergleicht, dann sei das eine Verharmlosung. Das ist aber nicht so. Also wir haben in Deutschland eine sehr, sehr hohe Krankheitslast durch das Influenza-Virus und auch sehr, sehr viele Todesfälle. Das bisher schlimmste Influenza-Jahr in der jüngeren Geschichte in Deutschland war der Winter 2018. Da ist es so gewesen, dass innerhalb eines Zeitraumes von 8 Wochen ungefähr 25000 Menschen in Deutschland gestorben sind. Und man sich das jetzt Mal vorstellt mit einer medialen Begleitung, wie sie heute beim Coronavirus üblich ist, dann wäre das so, dass wir wöchentlich solche Meldungen bekämen: In der ersten Woche sind 100 Menschen gestorben in Deutschland, dann sinds 1000 Menschen, dann sinds 5000 in der nächsten Woche, dann sinds 8000, dann nehmen die Zahlen langsam wieder ab. Das wäre sehr, sehr dramatisch, wenn das wirklich so medial immer begleitet würde. Von dieser Situation sind wir mit Corona sehr, sehr weit entfernt. Trotzdem ist die Angst, die viele haben, ungleich größer als sie im Winter 2018 gewesen ist.“

Professor Dr. Carsten Scheller ist Professor für Virologie an der Universität Würzburg.

„Es wurden alleine in der Steiermark 400 Menschen schon angezeigt, weil sie irgendwas falsch gemacht haben. Und da denk ich mir schon ‚Wow‘. Das hätte wir uns vor Kurzem von niemandem bieten lassen, was uns jetzt alles verboten ist. Da muss man schon abwägen: Ist dieses medizinische Risiko auf der einen Seite, das wir tatsächlich haben, es wert, dass wir sämtliche unsere Freiheiten mit den Füßen treten lassen. Ist das verhältnismäßig oder nicht? Diese Frage finde ich wichtig. Weil natürlich: Der Angstpatient möchte immer radikale Lösungen. Er möchte totale Lösungen. Das will der Angstpatient, weil er hat Angst, er will den Virus weghaben.“

Dr. Dr. Raphael Bonelli, Neurowissenschaftler und Psychologe, Universitätsdozent, Österreich.

„Die Massenpsychologie lehrt uns spätestens seit Le Bon, dass sich Menschen vor allem in Krisenzeiten, unter dem Eindruck einer Bedrohung, zu einer uniformen Masse zusammenschließen. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Bedrohung objektiv vorhanden ist, oder nur als solche wahrgenommen wird, vielleicht auch nur konstruiert ist. Besonders gut funktioniert dieser ungemein starke massenpsychologische Mechanismus mit einer Bedrohung, die als unbekannt, also neu wahrgenommen wird. Etwa ein Virus wie das Coronavirus.“

Harald Haas, Psychologe, Politologe.

„Wie funktioniert die Diskreditierung und Desinformation? (…) Strategie 1: Die betroffenen Personen werden in abschätziger Weise vorgestellt (…) 2: Es werden Wörter um das Begriffsfeld ‚Lügen‘ verwendet (…) 3: Argumente werden nicht konkret genannt, sondern nur angedeutet und bewertet (…) 4: In der angeblichen Widerrede werden nur Blickwinkel oder sogar Bestätigungen gebracht (…) 5: Widersprüchliche oder seltsame Aussagen der Mainstream-Meinung bleiben unbeleuchtet (…) 6: Es werden Argumente pro Regierungslinie gebracht, die – wörtlich – nichtssagend sind (…) 7: Aussagen der betroffenen Person werden falsch oder gar nicht wiedergegeben (…) Wohl aber sehe ich als Sprachwissenschaftler, dass es Filter und Diskursmuster von Journalisten wie Lobbyisten gibt, die für die Diskussion wenig hilfreich sind, denn sie verdecken den Blick auf Argumente.“

Professor Dr. Joachim Grzega, Sprachwissenschaftler.

„Die tatsächliche Zahl der Coronavirus-Positiven ‚kann nur nach einer ernsthaften epidemiologischen Studie angegeben werden‘, mahnt Gismondo. Sie warnt: ‚Die einzigen verlässlichen Zahlen sind heute die von Patienten, die in der Sub-Intensiv- und Intensivstation stationär behandelt werden, und die von Todesfällen‘. Folglich stellt die Virologin klar: ‚Heute können wir nur noch über den Prozentsatz der Todesfälle unter den hospitalisierten Patienten sprechen. Alle anderen Zahlen sind falsch‘ und als solche ‚verzerren sie auch den Eindruck der Menschen‘. Es hat auch gefährliche Auswirkungen ‚auf die Psyche‘. Wir geben Zahlen an – so Gismondo abschließend -, die den Trend der getroffenen Maßnahmen verändern und das Verhalten der Bürger beeinflussen können“

Professor Dr. Maria Rita Gismondo, Mikrobiologin, Mailand, Italien.

„Bedenken Sie die Auswirkungen der Schließung von Büros, Schulen, Verkehrssystemen, Restaurants, Hotels, Geschäften, Theatern, Konzerthallen, Sportveranstaltungen und anderen Veranstaltungsorten auf unbestimmte Zeit und der damit verbundenen Arbeitslosigkeit und Arbeitslosigkeit aller ihrer Mitarbeiter. Das wahrscheinliche Ergebnis wäre nicht nur eine Depression, sondern ein vollständiger wirtschaftlicher Zusammenbruch mit unzähligen dauerhaft verlorenen Arbeitsplätzen, lange bevor ein Impfstoff fertig ist oder die natürliche Immunität einsetzt. (…) Personen mit höherem Risiko raten, sich durch körperliche Distanz zu schützen und unsere Gesundheitsfürsorgekapazitäten so aggressiv wie möglich zu steigern. Mit diesem Kampfplan könnten wir allmählich Immunität aufbauen, ohne die finanzielle Struktur, auf der unser Leben basiert, zu zerstören.“

Professor Michael T. Osterholm, Director des Center for Infectious Disease Research and Policy an der University of Minnesota.

Ich bin kein Freund des Lockdown. Wer so etwas verhängt, muss auch sagen, wann und wie er es wieder aufhebt. Da wir ja davon ausgehen müssen, dass uns das Virus noch lange begleiten wird, frage ich mich, wann wir zur Normalität zurückkehren? Man kann doch nicht Schulen und Kitas bis Jahresende geschlossen halten. Denn so lange wird es mindestens dauern, bis wir über einen Impfstoff verfügen. Italien hat einen Lockdown verhängt und hat einen gegenteiligen Effekt erzielt. Die waren ganz schnell an ihren Kapazitätsgrenzen, haben aber die Virusausbreitung innerhalb des Lockdowns überhaupt nicht verlangsamt. Ein Lockdown ist eine politische Verzweiflungsmaßnahme, weil man mit Zwangsmaßnahmen meint, weiter zu kommen, als man mit der Erzeugung von Vernunft käme.

Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery,  Präsident der Bundesärztekammer, Vorsitzender des Weltärztebundes.

„[Bericht über Oxford-Studie] Coronavirus ‚hat möglicherweise bereits die Hälfte der britischen Bevölkerung infiziert‘. Die Untersuchung deutet darauf hin, dass die Krankheit in Großbritannien möglicherweise bereits zwei Monate früher als der erste Fall offiziell diagnostiziert wurde, verbreitet war. (…) Sollten sich die Ergebnisse der Studie als richtig erweisen, würde dies darauf hindeuten, dass nur einer von tausend infizierten Patienten eine Krankenhausbehandlung benötigt, und es besteht die Hoffnung, dass die ‚Lockdown‘-Maßnahmen des Vereinigten Königreichs früher als geplant aufgehoben werden könnten.“

Professor Dr. Sunetra Gupta, Professor für theoretische Epidemiologie, Universität Oxford.

„[Interviewer: Aber das COVID-19 ist sehr ansteckend, Doktor…] Ja, wie eine Erkältung — in den Altenheimen sterben die Leute daran. Bis jetzt hat man sie nicht gezählt, nun tut man das aber. Im letzten Jahr gab es weltweit mehr als 500.000 Lungenentzündungen. In Afrika könnte sich eine Million mit der Meningitis anstecken, die durch Spucke übertragbar ist — und die Flugzeuge kommen und gehen. Das interessiert niemanden. Es gibt 135.000 mit Tuberkulose Infizierte in Lateinamerika, und keiner regt sich auf. Wenn jemand viel Lärm um etwas macht wie bei Corona … ich finde, das wird alles sehr dramatisiert. Vom ersten Tag an sagte ich, die Zahlen stimmten nicht — wie damals mit der Schweinegrippe.“

Dr. Pablo Goldschmidt, Virologe. Monaco, Frankreich und Argentinien.

[Hamburger Morgenpost] Kitas und Schulen sollen möglichst bald wieder geöffnet werden, damit Kinder und ihre Eltern  durch eine Ansteckung mit dem Coronavirus immun werden können. Das fordert der UKE-Infektiologe Dr. Ansgar Lohse in der ‚Bild‘-Zeitung. Die Fortdauer der strikten Maßnahmen würde zu einer Wirtschaftskrise führen, die ebenfalls Menschenleben kostet, so der Mediziner.

Professor Dr. Ansgar Lohse ist Klinikdirektor des Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE).

„Dass Grundrechte weitgehend suspendiert werden für die gesamte Bevölkerung. Dass es bei anderen Grundrechten Einschränkungen in einem Umfang gibt, dass sie nur noch marginal ausübbar sind. Dass so viele Grundrechte gleichzeitig betroffen sind. Und wie gesagt, nicht für einzelne Menschen, sondern für alle in Deutschland. (…) Das ist in der Tat erschreckend, wie sich die Menschen einschüchtern lassen durch eine Darstellung mit Hilfe suggestiver Bilder, die Angst erzeugt. Wir haben im Fernsehen diese Särge aus Italien gesehen und schon sind die Menschen in Furcht und Schrecken versetzt und vergessen, wie sehr sie die Freiheit vorher geliebt haben, wie sehr sie es für wichtig gehalten haben, dass man Demonstrieren darf in Deutschland und so weiter.“

Professor Dr. Dietrich Murswick, Professor für öffentliches Recht.

Persönlich würde ich sagen, dass der beste Ratschlag ist, weniger Zeit mit dem Anschauen von Fernsehnachrichten zu verbringen, die sensationell und nicht sehr gut sind. Ich persönlich halte diesen Covid-Ausbruch für eine schlimme Winter­grippe­epidemie. In diesem Fall hatten wir im letzten Jahr 8000 Todesfälle in den Risikogruppen, d.h. über 65% Menschen mit Herzkrankheiten usw. Ich glaube nicht, dass der aktuelle Covid diese Zahl überschreiten wird. Wir leiden unter einer Medienepidemie!

Professor Dr. John Oxford von der Queen Mary Universität London, Großbritannien, ein weltweit führender Virologe und Influenza-Spezialist.

„COVID-19 wurde als die Pandemie des Jahrhunderts bezeichnet: „Es ist eine Pandemie des Jahrhunderts“. Und klar in Bezug auf das, was wir sehen und hören und die Mobilisierung und all die Nachrichten und all die Todesfälle, die wir miterleben… Offensichtlich ist es eine große Bedrohung. Oder ich würde sagen, eine Bedrohung mit unbekanntem Potenzial in Bezug auf ihre letztendlichen Auswirkungen. Gleichzeitig bezeichne ich dies – da es sich möglicherweise um ein einmaliges Fiasko in einem Jahrhundert handelt – als ein Beweisfiasko (…) Aktionen (…) Einige von ihnen werden mehr Schaden anrichten als Nutzen bringen.“

Professor Dr. John Ioannisdis, Stanford-University, USA.

„Wichtig ist, dass die Ergebnisse, die wir hier präsentieren, darauf hindeuten, dass die laufenden Epidemien in Großbritannien und Italien mindestens einen Monat vor dem ersten gemeldeten Todesfall begannen und bereits zur Anhäufung eines signifikanten Niveaus an Herdenimmunität in beiden Ländern geführt haben. Es besteht eine umgekehrte Beziehung zwischen dem Anteil der derzeit immunen Tiere und dem Anteil der Bevölkerung, der für schwere Krankheiten anfällig ist. Diese Beziehung kann dazu verwendet werden, zu bestimmen, wie viele Menschen in den kommenden Wochen stationär behandelt werden müssen (und möglicherweise sterben), wenn wir in der Lage sind, das aktuelle Niveau der Herdenimmunität genau zu bestimmen.“

Jose Lourenco, Robert Paton, Mahan Ghafari, Moritz Kraemer, Craig Thompson, Peter Simmonds, Paul Klenerman, Sunetra Gupta, Wissenschaftler der Universität Oxford, Großbritannien.

„Ich kann also meine nagenden Zweifel nicht beantworten, es scheint nichts Besonderes an dieser besonderen Epidemie grippeähnlicher Erkrankungen zu sein. (…) Wird es, wenn das Rampenlicht erst einmal weitergezogen ist, ernsthafte und konzentrierte internationale Bemühungen geben, um die Ursachen und den Ursprung von grippeähnlichen Krankheiten und den Lebenszyklus ihrer Erreger zu verstehen?“

Dr. Tom Jefferson, Epidemiologe, Rom, Italien.

„Dasselbe trifft auf alle anderen Aussagen in dieser Spiegel-Online-Meldung zu. Besonders hanebüchen ist die, im Jahr 2009 hätte das so genannte ‚Schweinegrippe‘-Virus, auch ‚H1N1‘ genannt, eine Pandemie mit weltweit 150.000 Toten ausgelöst. In Wahrheit nämlich wurde ‚die große Angst vor der ‚Schweinegrippe-Pandemie‘ medial inszeniert‘, wie Ulrich Keil, Professor für Epidemiologie und Sozialmedizin an der Uni Münster, jahrzehntlanger Berater der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und bis 2002 Vorsitzender der Europäischen Region des Weltverbands der Epidemiologen IEA, zu recht konstatiert. ‚Das ist heute vergessen, da nach der ausgebliebenen Katastrophe hierzulande nicht aufgearbeitet wurde, welche Irrtümer bei der Bewertung der H1N1 Grippevirus-Infektion begangen wurden. Die Gefährlichkeit der ‚Schweinegrippe‘ wurde völlig überschätzt’“

Professor Dr. Ulrich Keil, Epidemiologe von der Universität Münster und ehemaliger Berater der WHO.

„Nicht mehr als 10 Menschen werden in Israel an der neuartigen Coronavirus-Krankheit COVID-19 sterben, sagte der Nobelpreisträger Michael Levitt am Mittwoch voraus, als die Regierung der Bevölkerung weiterhin zusätzliche Einschränkungen auferlegte. Levitt sagte, die Befürchtungen in Israel wegen des Coronavirus stünden in keinem Verhältnis zur Bedrohung, und die Zahl der Fälle im Land sei aufgrund von Abweichungen in der Berichterstattung ungewiss. ‚Ich wäre überrascht, wenn die Zahl der Todesfälle in Israel mehr als 10 betragen würde‘, sagte er und fügte hinzu, dass der jüdische Staat ‚bezüglich der Krankheit nicht auf der Weltkarte zu finden sei‘.“

Professor Dr. Michael Levitt, Professor für Biochemie,  Stanford University, USA. Nobelpreis für Chemie 2013.

„Im derzeitigen Klima wird jeder, der einen positiven Test auf Covid-19 hat, dem klinischen Personal, das sich um ihn kümmert, sicherlich bekannt sein: Wenn einer dieser Patienten stirbt, muss das Personal die Bezeichnung Covid-19 auf dem Totenschein vermerken – im Gegensatz zur üblichen Praxis bei den meisten Infektionen dieser Art. Es besteht ein großer Unterschied zwischen Covid-19, das den Tod verursacht, und Covid-19, das bei jemandem gefunden wird, der an anderen Ursachen gestorben ist. Wenn man Covid-19 meldepflichtig macht, könnte der Anschein erweckt werden, dass es immer mehr Todesfälle verursacht, ob das nun wahr ist oder nicht. Es könnte viel mehr den Anschein erwecken, dass es eher ein Killer ist als eine Grippe, einfach aufgrund der Art und Weise, wie die Todesfälle registriert werden.“

Professor Dr. Jon Lee, Pathologe, Großbritannien.

„Es besteht kein signifikantes Risiko, sich beim Einkaufen mit der Krankheit anzustecken. Schwere Ausbrüche der Infektion waren immer eine Folge davon, dass Menschen über einen längeren Zeitraum näher beieinander waren, wie zum Beispiel bei den Après-Ski-Partys in Ischgl, Österreich. Er konnte auch keine Hinweise auf ‚lebende‘ Viren auf Oberflächen finden. ‚Als wir Proben von Türklinken, Telefonen oder Toiletten entnahmen, war es nicht möglich, das Virus auf der Grundlage dieser Abstriche im Labor zu kultivieren…’“

Professor Dr. Hendrick Streeck, Professor für Virologie und Direktor des Instituts für Virologie und HIV-Forschung an der Medizinischen Fakultät der Universität Bonn.

„Zunächst möchte ich sagen, dass ich in 30 Jahren der öffentlichen Gesundheitsmedizin noch nie so etwas gesehen habe, nicht einmal annähernd so etwas. Ich spreche nicht von der Pandemie, denn ich habe 30 davon gesehen, jedes Jahr eine. Sie heißt Influenza. Und andere Atemwegsviren, wir wissen nicht immer, was sie sind. Aber ich habe diese Reaktion noch nie gesehen, und ich versuche zu verstehen, warum. (…) Druck, der auf die Ärzte des öffentlichen Gesundheitswesens und die Verantwortlichen des öffentlichen Gesundheitswesens ausgeübt wird. Und dieser Druck kommt von verschiedenen Seiten. Der erste Ort, von dem er kam, war der Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO), als er sagte: ‚Dies ist eine ernste Bedrohung und ein Staatsfeind Nummer eins‘, ich habe noch nie gehört, dass ein Generaldirektor der WHO solche Ausdrücke verwendet.“

Professor Dr. Joel Kettner, Universität von Manitoba, Kanada.

„Überhaupt ist der derzeit verbreiteten Vorstellung entgegenzutreten, dass bei den notwendigen Abwägungsentscheidungen Gesundheit und Leben apriorisch höherrangig sind als andere Verfassungsgüter. Auch wenn es schwer fällt: Das Grundrecht auf Leben und körperliche Unversehrtheit (Art. 2 Abs. 2 S. 1 GG) steht unter einem einfachen Gesetzesvorbehalt. Im Interesse der persönlichen Freiheit zwingen wir niemanden, in die postmortale Organspende einzuwilligen, obwohl tagtäglich Menschen auf den Wartelisten sterben. Natürlich würden ein Tempolimit auf den Autobahnen und ein Überholverbot auf Landstraßen dazu führen, dass nicht jeden Tag neun Menschen auf Deutschlands Straßen sterben; wir machen es nicht, weil wir (hier m. E. absurderweise) die mobile Freiheit höher gewichten als den Lebensschutz.“

Proessor Dr. Thorsten Kingreen, öffentliches, soziales und Gesundheitsrecht, Universität Regensburg.

„Der europäische ‚Mortalitäts-Monitor‘, an den wöchentlich alle Sterbefälle gemeldet werden, zeigt sogar momentan eine Untersterblichkeit an. Auch der befürchtete Ansturm auf die Krankenhäuser ist ausgeblieben. Es fehlen somit belastbare Daten, die die Schwere der Eingriffe rechtfertigen. (…) Dies ist zweifellos das größte Umverteilungsprogramm, das es je in Friedenszeiten gegeben hat. Profitieren werden Glückritter und Subventionsjäger, die in den grob gestrickten Gesetzen Lücken suchen. Profitieren werden auch Branchen wie Lieferdienste oder Medizingerätehersteller, denen man daraus keinen Vorwurf machen kann. Verlieren werden alle übrigen, insbesondere Transferempfänger und Steuerzahler. (…) Im Nachhinein müssen wir alle dafür aufkommen.“

Professor Dr. Stefan Homburg, der Direktor des Instituts für öffentliche Finanzen an der Leibniz-Universität in Hannover.

Die CDC zählt sowohl echte COVID-19-Fälle als auch spekulative Vermutungen von COVID-19 gleich. Sie nennen es Tod durch COVID-19. Sie überschätzen automatisch die tatsächlichen Todeszahlen, wie sie selbst zugeben. Vor COVID-19 war es wahrscheinlicher, dass Menschen eine genaue Todesursache auf ihrem Totenschein vermerkt bekamen, wenn sie im Krankenhaus starben. Warum genauer, wenn ein Patient im Krankenhaus stirbt? Weil das Krankenhauspersonal über Laboratorien für physische Untersuchungsergebnisse, radiologische Studien usw. verfügt, um eine gute fundierte Vermutung anstellen zu können. Es wird geschätzt, dass 60 Prozent der Menschen im Krankenhaus sterben. Aber selbst [bei diesen] Todesfällen im Krankenhaus ist die Todesursache nicht immer klar, insbesondere bei jemandem mit mehreren Gesundheitszuständen, von denen jeder einzelne den Tod verursachen könnte.

Dr. Annie Bukacek ist seit 30 Jahren Ärztin im Bundesstaat Montana, USA.

„Der Bundesverband Deutscher Pathologen (BDP) und die Deutsche Gesellschaft für Pathologie (DGP) fordern möglichst zahlreiche Obduktionen von Corona-Verstorbenen. Sie widersprechen damit der Empfehlung des Robert Koch Instituts, in diesen Fällen innere Leichenschauen zu vermeiden. Im Gegenteil sei es notwendig, weitere Erkenntnisse über die Erkrankung und deren oft erstaunlich fulminanten Verlauf zu gewinnen und offene Fragen zu beantworten. Im besten Fall ließen sich daraus weitere Therapieoptionen ableiten – darin bestehe der Wert der Obduktion für die Lebenden, so Prof. Dr. med. K.-F. Bürrig, Präsident des Bundesverbandes. Die Obduktion sei in hohem öffentlichem Interesse und sollte deshalb nicht vermieden, sondern im Gegenteil so häufig wie möglich durchgeführt werden.“

Professor Dr. med. K.-F. Bürrig ist Präsident des Bundesverbandes Deutscher Pathologen (BDP).

„Schon bei Ausbruch des Marburg-Virus, bei HIV, bei SARS, MERS und BSE haben Befunde aus der Pathologie und Neuropathologie geholfen, die klinischen Krankheitsbilder zu verstehen und haben damit auch therapeutische Konzepte beeinflusst. Dies muss auch für COVID-19 gelten. Dieses Anliegen hat auch Prof. Dr. T. Welte vom Deutschen Zentrum für Lungenforschung/DZL und Direktor der Klinik für Pneumologie und Infektionsmedizin der Med. Hochschule Hannover/MHH an die DGP gerichtet.“

Professor Dr. T. Welte, Deutsches Zentrum für Lungenforschung/DZL, Direktor der Klinik für Pneumologie und Infektionsmedizin der Med. Hochschule Hannover/MHH.

„An der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen werde zudem gerade ein Register für COVID-19-Obduktionen im deutschsprachigen Raum eingerichtet, so der Vorsitzende der DGP, Prof. Dr. Gustavo Baretton. In Aachen werden die Obduktionsinformationen gesammelt. Die dezentrale Asservierung von Untersuchungsgewebe stellt sicher, dass es für Spezialuntersuchungen zur Verfügung steht. DGP und BDP planen einen schnellen Wissenstransfer nicht nur innerhalb des Fachs Pathologie, sondern gerade auch an Lungenfachärzte sowie Intensivmediziner, und ebenso an die zuständigen Behörden.“

Professor Dr. Gustavo Baretton ist Vorsitzender der Deutsche Gesellschaft für Pathologie (DGP).

„Dieses Virus beeinflusst in einer völlig überzogenen Weise unser Leben. Das steht in keinem Verhältnis zu der Gefahr, die vom Virus ausgeht. Und der astronomische wirtschaftliche Schaden, der jetzt entsteht, ist der Gefahr, die von dem Virus ausgeht, nicht angemessen. Ich bin überzeugt, dass sich die Corona-Sterblichkeit nicht mal als Peak in der Jahressterblichkeit bemerkbar machen wird … (…) So sei bisher in Hamburg kein einziger nicht vorerkrankter Mensch an dem Virus verstorben. (…) Es gebe keinen Grund für Todesangst im Zusammenhang mit der Ausbreitung der Krankheit hier in der Region Hamburg, sagt er““

Professor Dr. Klaus Püschel ist Rechtsmediziner und Chef der Hamburger Rechtsmedizin.

„Der Kinder- und Jugendpsychiater Michael Schulte-Markwort sagte der Zeitung: „Keine der Zahlen, die wir kennen, rechtfertigt die Angst, die in Deutschland vor dem Virus geschürt wird. Er habe den Eindruck, dass die Angst sich allmählich verselbstständige, dass gute Nachrichten im Zusammenhang mit dem Virus gar nicht mehr wahrgenommen würden.“

Professor Dr. Michael Schulte-Markwort ist unter anderem ärztlicher Leiter des Zentrums für Psychosoziale Medizin am Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf.

„Am Erscheinungstags dieses Blogs (6.4.20) ist exakt zu diesem Thema im Lancet Child and Adolescent Healht Health (Viner et al.) ein systemtischer Review erschienen. Der Artikel fasste 16 Arbeiten zusammen. Die Schlussfolgerungen decken sich im Wesentlichen mit unseren: Die wissenschaftliche Beurteilung zeigt, dass das Schliessen von Schulen keinen relevanten Einfluss auf die Ausbreitung der Covid-19 Epidemie hat. Die Autoren diskutieren auch die Unterschiede zwischen Influenza und Covid-19 und die möglichen Ursachen für die unterschiedlichen Ursachen. Wir haben das Bundesamt für Gesundheit und auch die Expertengruppe schon vor Erscheinen dieses Blog-Artikels auf die fehlende Evidenz der Schulschliessung hingewiesen. Dennoch hat der Bundesrat am 8. April 2020 die Schulschliessung verlängert. Wir bedauern, dass wichtige wissenschaftliche Erkenntnisse nicht adäquat in den politischen Entscheidungsprozess einbezogen wurden.“

Professor Dr. Pietro Vernazza, Chefarzt der Infektiologie, Kantonsspital St. Gallen, Schweiz.

„sagte der Staatsrechtler und ehemalige Bundesminister Rupert Scholz, Teile davon seien verfassungswidrig. ‚Die Situation, in der wir leben, hat einen notstandsähnlichen Charakter angenommen‘ (…) Eine Notstandsgesetzgebung gebe es jedoch nur für den Verteidigungsfall, nicht aber ein Virus wie Covid-19. Zudem müsse bei allen Gesetzen der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit gewahrt bleiben. Für Scholz ist das vor allem mit Blick auf die Schließung von Hotels und Restaurants nicht der Fall. Wer sein Restaurant ohne nachgewiesene Infektion schließen musste, hat laut Scholz Anspruch auf Entschädigung.“

Professor Dr. Rupert Scholz, Staatsrechtler.

„Einige der Wasserträger der neuen Weltregierung haben sich schon verplappert: Eine Aufhebung der Grundrechtseinschränkungen würde voraussetzen, dass es eine Impfung oder ein Medikament gegen ‚Covid-19‘ gibt. Die Tatsache, dass die große Mehrzahl der Betroffenen entweder gar nicht krank wird oder die Krankheit ohne jede Therapie bewältigt, entlarvt die Bedrohlichkeit dieser Ansage.“

Dr. Gerd Reuther, Arzt und Universitätsdozent.

„Interessanterweise ist der in Wuhan vorherrschende Typ B nicht der ursprüngliche menschliche Virustyp. Aber auch in Wuhan kommt Typ A, also das ursprüngliche menschliche Virusgenom, durchaus vor. In dieser ersten Phase des Ausbruchs waren die A- und C-Typen in signifikanten Anteilen außerhalb Ostasiens zu finden – bei Betroffenen in Europa, Australien und Amerika. Im Gegensatz dazu ist der B-Typ der häufigste Typ in Ostasien. (…) So wurde beispielsweise zunächst angenommen, dass der erste norditalienische Infektionsfall („Patient Eins“) von einer bestimmten Wuhan-Kontaktperson aus seinem Bekanntenkreis infiziert worden war. Doch als diese Kontaktperson getestet wurde, stellte sich heraus, dass sie das Virus nicht hatte. Die Suche nach dem italienischen ‚Patienten Null‘ endete somit in einer Sackgasse“

Dr. Michael Forster, Institut für Klinische Molekularbiologie (IKMB) des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH), Campus Kiel, und der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU), Dr. Peter Forster, McDonald Institute for Archaeological Research an der Universität Cambridge, et al.

„Abseits des Coronavirus werden Kontroll- und Operationstermine verschoben, ‚Kollateralschäden‘ würden damit drohen. In Wien kommen weniger Patienten mit Herzinfarktsymptomen in die Spitäler. Bereits in der Vorwoche meldete die Kardiologische Gesellschaft rückläufige Herzinfarktzahlen. „Aber es kommen auch weniger Patienten mit diagnostizierter Herzschwäche. Diese sollten sich unbedingt melden, wenn sich ihr Zustand verschlechtert“, so der Kardiologe Thomas Stefenelli, Leiter der 1. Medizinischen Abteilung im Donauspital, gegenüber der APA.“

Professor Dr. Thomas Stefenelli, Leiter der 1. Medizinischen Abteilung im Donauspital, Wien, Österreich.

„‚Wir sind überrascht, dass für Italien, einem der am frühesten und stärksten betroffenen EU-Länder, trotz der hervorragenden Forschenden bisher nur eine Handvoll italienischer Fälle in der globalen COVID-19-Falldatenbank GISAID gemeldet wurden‘, fügt Prof. Andre Franke hinzu.“

Professor Dr. rer. nat. Andre Franke, Institut für Klinische Molekularbiologie, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.

„‚Andauernde Gefühle von Unsicherheit, Angst und Isolation erzeugen Stress und sind ein Risikofaktor für Gesunde ‚(…) ‚Ehemalige schwer betroffene Corona-Patienten, Ärzten und Pflegekräfte sind in und nach der Krise möglicherweise traumatisiert.‘ (…) ‚In den Therapien arbeiten wir daran, dass Patienten aktiv ihre Tagesstruktur gestalten und unter Menschen gehen‘, sagt Hauth. In der Coronakrise sind viele Patienten nun isoliert und fühlen sich einsam. Ein weiteres Problem ist, dass viele Versorgungsangebote entfallen.“

Dr. Iris Hauth, Mitglied im Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, ärztliche Direktorin der Alexianer St. Joseph Klinik in Berlin.

„Zweifach interessant wird es, wo es um die mutmaßliche Immunität von Menschen geht, die bereits eine Infektion überstanden haben. Das verbindet Gates mit dem Thema Lockerung der Reisebeschränkungen, indem er sagt: ‚Schlussendlich werden wir ein Zertifikat für die brauchen, die entweder genesen oder geimpft sind, weil wir nicht wollen, dass Menschen beliebig durch die Welt reisen, in der es Länder gibt, die es (das Virus) leider nicht unter Kontrolle haben. Man will diesen Menschen nicht die Möglichkeit komplett nehmen, zu reisen und zurückzukommen.‘ Und dann kommt der doppelt interessante Satz: ‚Deshalb wird es schließlich eine Art digitalen Immunitätsbeleg geben, der die globale Öffnung der Grenzen ermöglichen wird.’“

Dr. Norbert Häring, Journalist und Wirtschaftswissenschaftler.

„Können die Menschen in diesem Lande nicht begreifen, daß sie verführt werden durch Menschen ohne jegliche Qualifikation? Wieler ist Tiermediziner, ohne Ausbildung in den Grundzügen der Infektiologie. Oder Spahn, Bankkaufmann ohne Ahnung von Krankheit und deren Entstehung, geschweige denn von Leben und Tod?
Von Drosten will ich nicht reden: Er hat in seinem Leben bestimmt kaum leidende Patienten gesehen oder behandelt. Und diese Menschen bestimmen, was wir dürfen und nicht dürfen? Und bedrohen uns, so daß jeder Wiederspruch zur Straftat wird? Ich bin fassungslos. Deutschland wird 85 Jahre zurückgeworfen.“

Professor Dr. Sucharit Bhakdi, Facharzt für Mikrobiologie und Infektionsepidemiolgie, ehemaliger Leiter des Instituts für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene der Universität Mainz.

„Für den Epidemiologen Prof. Alexander Kekulé (61), bekannt aus ‚Kekulés Corona-Kompass‚ (MDR), ist die Sache klar. ‚Wir können nicht auf einen Impfstoff warten und für weitere sechs bis zwölf Monate im Lockdown-Modus leben. Wenn wir das tun würden, würde unsere Gesellschaft und unsere Kultur zerstört‘, sagte er im britischen ‚The Telegraph‚.“

Professor Dr. rer. nat. Alexander S. Kekulé ist Direktor des Instituts für Medizinische Mikrobiologie an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.

„‚Daten zeigen, dass massive Wirtschaftseinbrüche ebenfalls Menschenleben in großer Zahl kosten – die Weltwirtschaftkrise 2009 etwa eine halbe Million weltweit‘, sagte der Philosoph. Es sei also gefährlich, Krisen wie die gegenwärtige möglichst zu strecken, um Infektionszahlen zu verlangsamen. ‚Das geht nicht, das können wir nicht machen‘, betonte er.“

Professor Dr. Dr. h.c. Julian Nida-Rümelin, Ludwig-Maximilians-Universität München.

„Der Journalist von Ouest France erzählt die Geschichte einer Videokonferenz in Anwesenheit eines Psychiaters. ‚Plötzlich, mitten in der Videokonferenz, in der mehrere hundert Notärzte zusammenkommen, wie unter einer kalten Dusche. Eisig, sogar. Das Ereignis geriet nicht in die Schlagzeilen und erreichte nicht einmal die Ärzte des französischen CHU.‘ ‚Wir hatten eine Krankenschwester, die sich die Kehle durchschnitt. In absoluter Notlage hospitalisiert. Sie dachte, sie habe ihren Mann, der Hustenanfälle hatte, angesteckt.‘ Pierre Vidhailhet, Psychiater an der Universitätsklinik Straßburg (Bas-Rhin), flüsterte diese Worte“

Professor Dr. Pierre Vidailhet, Psychiater, Universität Straßburg, Frankreich.

„Am Stockholmer Karolinska Krankenhaus ist die Situation in der CoronaIntensivstation deutlich ruhiger geworden, so Oberarzt David Konrad gegenüber dem öffentlich rechtlichen TV SVT. Immer mehr Patienten würden derzeit aus der Klinik entlassen, sagt er. Und von den vor allem Alten und Schwerkranken, die mit lebensgefährlichen Symptomen eingeliefert wurden, hätten deutlich über 80 Prozent überlebt. 177 Intensivstationskrankenplätze waren am Wochenende frei für neue Patienten. «Es gibt viele freie Plätze in den Intensivstationen in allen Stockholmer Krankenhäusern», so der Oberarzt. Derzeit kümmert er sich noch um 127 Corona-Patienten. Täglich kommen nur um die «sechs bis zwölf» Patienten mit schwereren Symptomen, hinzu. «Wir nähern uns der Abflachung der Erkrankungskurve», sagt Konrad.“

Dr. David Konrad, Karolinska University Hospital Stockholm, Schweden.

„215 schwangere Frauen (…) wurden bei der Aufnahme auf Symptome von Covid-19 untersucht. Vier Frauen (1,9%) hatten bei der Aufnahme Fieber oder andere Symptome von Covid-19, und alle vier Frauen wurden positiv auf SARS-CoV-2 getestet (Abbildung 1). Von den 211 Frauen ohne Symptome waren alle bei der Aufnahme fieberfrei. Von 210 der 211 Frauen (99,5%), die keine Symptome von Covid-19 aufwiesen, wurden Nasen-Rachen-Abstriche entnommen; von diesen Frauen waren 29 (13,7%) positiv für SARS-CoV-2. Somit wiesen 29 der 33 Patienten, die bei der Aufnahme positiv für SARS-CoV-2 waren (87,9%), bei der Präsentation keine Symptome von Covid-19 auf.“

Dr. Desmond Sutton, Dr. Karin Fuchs, Dr. Mary D’Alton, Dr. Dena Goffman, Columbia University Irving Medical Center, New York, NY.

„Diese Schutzmaßnahmen könnten uns gefährden. Man sollte keine Angst vor Herdenimmunität haben. (…) Wenn wir über die Schließung der Wirtschaft für eine Woche sprechen, bedeutet dies, dass wir mit diesem Geld ein schickes Krankenhaus bauen könnten, und was bedeutet es, dass wir dieses Krankenhaus nicht eröffnen können? Selbst in den trockenen und vorsichtigen Zahlen schätze ich, dass zwischen 2.000 und 4.000 Menschen im Land an der Krankheit sterben werden.“

Professor Dr. Dan Yamin, Direktor des Forschungslabors für Epidemien an der Universität von Tel Aviv.

„Ab der sechsten Woche war der Anstieg der Patientenzahl moderat und erreichte in der sechsten Woche mit 700 Patienten pro Tag seinen Höhepunkt. Seitdem ist sie rückläufig, und heute gibt es nur noch 300 neue Patienten. In zwei Wochen wird sie Null erreichen und es wird keine neuen Patienten mehr geben (…) So ist es auf der ganzen Welt. Sowohl in Ländern, in denen sie Schritte zur Schliessung unternommen haben, wie Italien, als auch in Ländern, in denen es keine Schliessungen gab, wie Taiwan oder Singapur. In diesen und jenen Ländern gibt es einen Anstieg bis zur vierten bis sechsten Woche, und unmittelbar danach eine Mäßigung, bis es in der achten Woche verschwindet“

Professor Dr. Isaac Ben-Israel, Präsident des israelischen Nationalen Forschungsrats.

„Was sich jedoch auf Deutschland schon übertragen lässt, ist die Sterblichkeitsrate unter den Menschen mit Coronavirus CoV-2-Infektionen: Unsere Ergebnisse erlauben eine recht gute Abschätzung der Letalität in der Größenordnung von 0,37 Prozent. Diese konnten wir mit einer repräsentativen Stichprobe gut ermitteln. Auch der Wissenschaftler Christian Drosten sagte im ‚heute journal‘, dass dieser Wert ihn nicht überrascht.“

Professor Dr. Hendrick Streeck, Professor für Virologie und Direktor des Instituts für Virologie und HIV-Forschung an der Medizinischen Fakultät der Universität Bonn.

„‚Ich gehe davon aus, dass zu diesen Themen noch viele Rechtsstreitigkeiten vor den Verwaltungsgerichten ausgetragen werden.‘ Es gebe große Zweifel, ‚dass die Regelungen bestimmt genug formuliert sind‘. Das fördere den Verdacht der Willkür. Für die Justiz sei die Situation in jedem Fall vollkommen neu.“

Rechtsanwältin Lea Voigt, Vorsitzende des Ausschusses für Gefahrenabwehr des Deutschen Anwaltsvereins (DAV).

„Denn was aufgebauscht wird, sind seltene Einzelfälle, und zum Teil auch nur Hinweise, welche bei genauerer Betrachtung gar kein Problem darstellen. So wurden auch Fälle als «Zweitinfektionen» berichtet, bei denen es nach Abheilung einer Covid-19 Erkrankung noch einmal zum Nachweis vom Virus mittels PCR kam, aber ohne dass die Personen wieder Symptome aufwiesen. Daher lohnt es sich, wenn man sich zunächst einmal an der «normalen Biologie» orientiert. Und diese ist eindeutig: Gegen Virusinfektionen – insbesondere auch gegen Beta-Coronaviren, zu denen das SARS-CoV-2 gehört – bilden wir neutralisierende Antikörper und somit eine Immunität.  (…) Nach allem was wir heute wissen, dürfen wir davon ausgehen, dass eine Infektion mit Covid-19 eine normale Antikörperantwort mit neutralisierenden Antikörpern und einer vernünftigen Immunität hinterlässt.“

Professor Dr. med. Pietro Vernazza,  Chefarzt der Infektiologie am Kantonsspital St. Gallen, Schweiz.

„Das absolute Risiko, an COVID-19 zu sterben, lag zwischen 1,7 pro Million für Menschen unter 65 Jahren in Deutschland und 79 pro Million in New York City. Das absolute Risiko, an COVID-19 zu sterben, lag für Menschen im Alter von ≥80 Jahren zwischen etwa 1 zu 6.000 in Deutschland und 1 zu 420 in Spanien. Das Sterberisiko für COVID-19 bei Menschen unter 65 Jahren während der Zeit, in der die Epidemie tödlich verlief, entsprach dem Sterberisiko bei einer Fahrleistung zwischen 9 Meilen pro Tag (Deutschland) und 415 Meilen pro Tag (New York City). Nur 0,3%, 0,7% und 1,8% aller COVID-19-Todesfälle in den Niederlanden, Italien und New York City entfielen auf Menschen unter 65 Jahren, die keine prädisponierenden Grunderkrankungen hatten.“

Professor Dr. John Ioannidis, Stanford-University, USA.

„Die Bevölkerungsprävalenz von SARS-CoV-2-Antikörpern im Bezirk Santa Clara deutet darauf hin, dass die Infektion viel weiter verbreitet ist, als die Zahl der bestätigten Fälle vermuten lässt. Schätzungen der Bevölkerungsprävalenz können nun zur Kalibrierung von Epidemie- und Mortalitätsprognosen verwendet werden.“

Professor Dr. Eran Bendavid (et al), Stanford-Universität, USA.

„Vor allem in Deutschland ist kein Krankenhaus überfordert (…) Dann sage ich, die Epidemie ist vorbei. (…) Seit mindestens drei Tagen* fällt die Zahl der Neuinfizierten in Europa (…) Um Immunität zu bekommen, ist der schnellste Weg, Kinder einander anstecken zu lassen und das ist, wie man die Älteren davor beschützt, infiziert zu werden (…) Maßnahmen haben die Situation verschlimmert (…) Öffnet die Schulen! Es gibt keinen und gab nie einen Grund, die Schulen zu schließen.“

Professor Dr. Knut Wittkowski aus New York, USA, Epidemiologe und Biostatistiker. (*Interview vom 8.4.)

„Solche Apps werden ja derzeit auf europäischer Ebene diskutiert. Und das zeigt schön die Problematik auf, die wir bereits angesprochen haben, vom Übergang in die neue Realität: die Frage, wie es nach dem Lockdown auf längere Sicht weitergehen soll. Und wie das dann alles mit unseren Grund­rechten vereinbar ist. Da wird es schnell viel problematischer, als es heute schon ist. Und eine derartige App ist in der Tat hoch problematisch. Denn damit könnte man 24-Stunden-Bewegungs­profile von Personen erstellen. Somit wäre zwar die Rückverfolgbarkeit der Ansteckungs­kette wohl möglich. Gleichzeitig hätten Sie faktisch dasselbe Ergebnis, wie wenn Sie uns alle rund um die Uhr observierten. Bei derart schwerwiegenden Grundrechts­eingriffen ist es Aufgabe des Staates, nach Methoden zu suchen, die vielleicht etwas weniger effektiv sind, aber dafür die Privat­sphäre des Einzelnen viel weniger beeinträchtigen“

Professor Dr. Markus Schefer ist Professor für Staatsrecht und Verwaltungsrecht an der Universität Basel, Schweiz.

„Das Coronavirus gefährdet global die Gesundheit der Menschen – und bringt das komplette Leben ins Trudeln. Professor Ulrich Keil, Epidemiologe von der Universität Münster und ehemaliger Berater der WHO, vergleicht die jetzige Epidemie mit anderen Seuchen. Er ruft zu mehr Gelassenheit auf. (…) ist in diesen Tagen in schwerer Sorge.“

Professor Dr. Ulrich Keil, Epidemiologe von der Universität Münster und ehemaliger Berater der WHO.

„Corona zeigt: Die digitalen Plattformen mögen wichtig sein, die Realität aber wird nach wie von den Leitmedien gesetzt. Die Macht liegt bei denen, die es schaffen, ihre Version der Wirklichkeit in der Tagesschau zu platzieren, in der Süddeutschen Zeitung, im Spiegel, in der Zeit, in der Bild-Zeitung. Wir haben gesehen, was passiert, wenn die Pressemitteilungen der Regierung zur Medienrealität werden, die großen Leitartikler mit den Politikern heulen und ihre kleinen Gefolgsleute jeden Abweichler im Netz als Verschwörer und Gesundheitsfeind brandmarken. Zustimmungsraten wie in Nordkorea.“

Professor Dr. Michael Meyen, Professor für Kommunikationswissenschaft an der LMU München.

„Auf der Grundlage öffentlicher und veröffentlichter Informationen schätzen wir, dass das gesamte symptomatische Todesfallrisiko (die Wahrscheinlichkeit, nach der Entwicklung von Symptomen zu sterben) von COVID-19 in Wuhan bei 1,4% (0,9-2,1%) lag, was wesentlich niedriger ist als sowohl das entsprechende rohe oder naive bestätigte Todesfallrisiko (2.169/48.557 = 4,5%) als auch der Approximator1 der Todesfälle/Todesfälle + Genesungen (2.169/2.169 + 17.572 = 11%) zum 29. Februar 2020.“

Professor Dr. Tsz Kei Joseph Wu (et al), Professor für Epidemiology und Biostatistik, Hongkong, China.

„Ein wissenschaftlich fundierter Diskurs aller relevanten Medizingesellschaften mittel z. B. ad Hoc Kommission hat nicht stattgefunden. Stattdessen wurden Virologen zu Medienstars und Beratern der Politik, die nun den Krieg gegen Corona (Präsident Macron) oder drakonische Maßnahmen auch für Demokratien ausrufen. (…)  Immunologisch sind sich jedoch weite Teile der medizinischen Fachgesellschaften einig, bedarf es einer Herdenimmunisierung durch Infektion oder Impfung, um der Pandemie Einhalt zu gebieten. (…) Getrieben durch die Medien erleben wird eine Eskalationsstufe nach der anderen und stehen nunmehr vor der Einschränkung demokratisch verbriefter Grundrechte, ohne den demokratischen Gesellschaftsprozess eines diskursiven Dialoges auch nur annähernd zu führen.“

Professor Dr. med. Harald Matthes ist ärztlicher Leiter des Berliner Gemeinschaftskrankenhauses Havelhöhe.

Können die Menschen in diesem Lande nicht begreifen, dass sie verführt werden durch Menschen ohne jegliche Qualifikation? Wieler ist Tiermediziner, ohne Ausbildung in den Grundzügen der Infektiologie. Oder Spahn, Bankkaufmann ohne Ahnung von Krankheit und deren Entstehung, geschweige denn von Leben und Tod?
Von Drosten will ich nicht reden: Er hat in seinem Leben bestimmt kaum leidende Patienten gesehen oder behandelt. Und diese Menschen bestimmen, was wir dürfen und nicht dürfen? Und bedrohen uns, so dass jeder Widerspruch zur Straftat wird? Ich bin fassungslos.

Professor Dr. Sucharit Bhakdi, Facharzt für Mikrobiologie und Infektionsepidemiolgie, ehemaliger Leiter des Instituts für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene der Universität Mainz.

„Obduktionen an COVID-19-verstorbenen Patienten sind nicht gefährlicher als andere infektiöse Verstorbene, zum Beispiel Tuberkulose- oder HIV- oder Hepathitis-C-Infizierte. (…) Natürlich hat die Obduktion einen ganz wesentlichen Beitrag zu leisten – wie sie sagen – die richtige Todesursache zu klären. Ob man an COVID verstorben ist oder mit COVID. Es geht auch darum, dieses neue Krankheitsbild besser zu verstehen.“

Professor Dr. Gustavo Baretton ist Vorsitzender der Deutsche Gesellschaft für Pathologie (DGP).

„Die Pandemiepsychose eröffnet die Möglichkeit für die Herstellung einer neuen totalitären Weltordnung zur Rettung der Menschheit. Dass es größere Interessen gibt, einen Massenwahn zu erzeugen oder auch nur zu nutzen, das wird sofort als ‚Verschwörungstheorie‘ abgestraft. (…) Die Virusangst muss nur längere Zeit geschürt werden, zum Beispiel durch Virusmutation oder ’neue‘ Viren, sodass praktisch alle Notstandsgesetze fortdauern müssen. Mit der Infektions- und Todesangst werden jeder Protest und auch alle Gegenbeweise im Keime erstickt und alle schwerwiegenden Folgen, wie Arbeitslosigkeit, Insolvenz, Verarmung, soziale Not, schwere psychische und psychosoziale Erkrankungen, Gewalt, werden den Viren angelastet. Die politischen und ökonomischen Verhältnisse und Ursachen bleiben unangetastet.“

Dr. Hans-Joachim Maaz, ehemaliger Chefarzt der Klinik für Psychotherapie und Psychosomatik in Halle sowie langjähriger Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für analytische Psychotherapie und Tiefenpsychologie.

Die Hybris derjenigen, die jetzt in der Lügeninszenierung von Corona als ultimative Kämpfer für jedes Menschenleben auftreten, entlarvt sich in jedem Fall, wenn eine Impfung gegen Covid-19 oder auch ein wirksames Medikament als Schlüssel zur Aufhebung gesellschaftlicher Restriktionen postuliert wird. Bill Gates ist weder Mediziner, noch Biologe, er hat auch kein Studium und keine Berufsausbildung absolviert. Er ist Unternehmer. Und ziemlich skrupellos, wenn man sich die von seiner Stiftung durchgeführten Impfungen in Indien, Afghanistan und in Afrika ansieht. Hier wurden Impfungen als Vorwand für eine Geburtenkontrolle verwendet und neue Impfstoffe getestet, die Tausende von Kindern Gesundheit oder Leben kosteten. Die Impfstoffe brachten mehr Kinder um als die Krankheiten“

Dr. Gerd Reuther, Arzt und Universitätsdozent.

Bis heute steht ein großer Teil der hektisch freigeräumten Intensivbetten in Kliniken leer. Es hat sich herumgesprochen, dass die ersten Prognosen einer ungebremsten exponentiellen Verbreitung des angeblich ganz neuen Coronavirus weit übertrieben waren. Entwarnung liegt in der Luft, begleitet von Ermahnungen, die Kontaktsperre und Vereinzelungen nicht zu schnell aufzugeben. Aber haben sie wirklich dazu beigetragen, eine medizinische Katastrophe zu vermeiden? Weitgehend unbeachtete Daten des Robert Koch-Instituts legen nahe, dass der Trend schon vor den härtesten Gegenmaßnahmen wie Schulschließungen und Versammlungsverboten umgekehrt war. Und dass SARS-CoV-2 nur eine Teilrolle bei den in den Fokus genommenen Krankheiten hat — wie jedes Jahr die unterschiedlichen Viren zur Grippesaison.“

Dr. Johannes Wollbold, Systembiologe und Mathematiker.

„Wir hätten niemals den Stoppknopf drücken sollen. Kommentatoren und Montagstrainer müssen die Taschenlampe ausschalten: Der dänische Gesundheitsdienst hat die Kontrolle über die Situation. Und die totale Abschaltung war ein Schritt zu weit.“

Professor Dr. Jens Otto Lunde Jörgensen, Aarhus Universitetshospital, Dänemark.

„Die Epidemie bringt eine zweite, nicht minder beunruhigende Tatsache zum Vorschein: Der Ausnahmezustand, auf den uns die Regierungen seit geraumer Zeit einstimmen, ist zu unserem Normalzustand geworden. Es kam in der Vergangenheit zu schlimmeren Epidemien als der heutigen, aber niemand hatte jemals daran gedacht, deshalb einen Notstand wie den jetzigen auszurufen, der uns sogar daran hindert, uns frei zu bewegen. Die Menschen haben sich daran gewöhnt, unter Bedingungen einer ständigen Krise und eines ständigen Notstands zu leben. Dabei scheinen sie nicht zu bemerken, dass sich ihr Leben auf eine rein biologische Funktion reduziert hat und nicht nur jeder sozialen oder politischen, sondern auch menschlichen oder affektiven Dimension verlustig gegangen ist. Eine Gesellschaft, die im ständigen Ausnahmezustand lebt, kann keine freie Gesellschaft sein.“

Professor Dr. Giorgio Agamben, Italien. Philosophieprofessor an den Universitäten Venedig und Paris.

„Nach einer neuen Studie des RKI ist diese Reproduktionszahl, die sie nannten, die angibt, wie viele neue Personen ein Infizierter ansteckt… ist vor dem Lockdown auf unter 1 gefallen. (…) Wenn man sich die Graphik anschaut, dann sieht man (…) am 20. März ungefähr sinkt sie unter 1. Drei Tage später dann erst kam der Lockdown. Das war der 23. März. Und wenn man jetzt weiter schaut, dann sieht man, die Kurve bleibt mit kleineren Schwankungen so unter 1. Es ist nicht so, dass nach dem Lockdown die Kurve weiter runtergeht. Man kann deshalb zweierlei daraus schließen: 1. Der Lockdown war nicht nötig, weil er [Reproduktionsfaktor, Reproduktionszahl] schon unter 1 war,  und 2. war der Lockdown auch nicht wirksam, weil er [Reproduktionsfaktor, Reproduktionszahl] durch den Lockdown nicht weiter gefallen ist.“

Professor Dr. Stefan Homburg, Universität Hannover.

„Es ist wichtig, dass die Ärzte gehört werden. Aber offensichtlich gibt es da Situationen (…) wo aber den Ärzten im Spital und den offiziellen Funktionen ein Maulkorb verpasst worden ist“

Dr. Stephan Rietiker, Mediziner, Schweiz.

„Die seit März dieses Jahres verkündete Corona-Pandemie soll nach Ansicht ihren Organisatoren erst dann für beendet erklärt werden, wenn es einen Impfstoff gegen Covid-19 gibt. Auch die Bundesregierung hat sich im Schulterschluss mit der WHO, Bill Gates, dem Robert-Koch-Institut, Herrn Prof. Drosten, den sogenannten ‚Qualitätsmedien‘ und den Impfstoffherstellern dieser absurden Idee von Anfang an verschrieben. Spätestens seit dem 24. April ist das auch bundesöffentlich kein Geheimnis mehr. (…) und nach Impfstoffen gegen Coronaviren wird seit 20 Jahren vergeblich geforscht. (…) Eine sachliche, auf wissenschaftlichen Kriterien begründete Risikoabschätzung von Covid-19 und möglichen Impfschäden geschieht im Kontext von Sars-Cov2 und Covid-19 derzeit jedenfalls nicht. Hier gibt es kein Board, in dem die führenden Köpfe auf den Gebieten der Virologie, Epidemiologie, Lungenheilkunde, Pathologie, Psychologie, Soziologie, Jurisprudenz und Ethik ihren Sachverstand zusammentun“

Professor Dr. Franz Ruppert, Traumapsychologe.

„Das psychologische Prinzip, das uns Angst vor der Schweinegrippe, der Vogelgrippe oder COVID-19, aber nicht vor der gewöhnlichen Grippe macht, heißt Angst vor dem Risiko der Angst. Es ist leicht, Angst vor Episoden zu schüren, bei denen viele Menschen innerhalb eines kurzen Intervalls sterben, wie z.B. Flugzeugabstürze oder Epidemien. (…) Als sich zum Beispiel die Schweinegrippe ausbreitete, folgten viele Regierungen dem Rat der Weltgesundheitsorganisation und horteten Tamiflu, ein Medikament, das zum Schutz vor den schweren Folgen der Grippe auf den Markt gebracht wurde. Dennoch hatten viele Expertenberater der WHO finanzielle Verbindungen zu Arzneimittelherstellern, und es gibt immer noch keinen Beweis dafür, dass Tamiflu wirksam ist.“

Professor Dr. Gerd Gigerenzer ist Direktor des Harding-Zentrums für Risikokompetenz an der Universität in Potsdam.

„Suizide, gesellschaftliche Wut und juristische Klagen – Epidemien wie die von SARS (2003 in China und Kanada) und Ebola (2014 in Westafrika) verdeutlichten bereits, was eine Quarantäne bei den betroffenen Menschen auslösen kann. Die potenziellen Vorteile einer solchen verpflichtenden Massenisolierung müssen deshalb sorgfältig gegen die psychologischen Nachteile abgewogen werden, betonen Dr. Samantha K. Brooks vom Londoner King’s College und Kollegen.“

Dr. Samantha K. Brooks (et al), King’s College, London, Großbritannien.

„‚Wir erwarten von der Bundeskanzlerin, die drastisch zurückgestellten Klinikbehandlungen wieder aufnehmen zu dürfen.‘ (…) Gaß betont: ‚Es drohen Menschen zu sterben, weil sie wegen Corona nicht rechtzeitig behandelt werden.‘ Es gibt Belegungsrückgänge in den Kliniken von 30 Prozent. Gaß: ‚Wir haben 150.000 freie Krankenhausbetten und rund 10.000 freie Intensivbetten.‘ (…) In Berlin sind nur 68 ITS-Betten mit Corona-Patienten belegt, 60 davon werden beatmet. Dem stehen 341 leere ITS-Betten gegenüber. Gaß: ‚Die Berliner Notklinik mit 1000 Betten in den Messehallen wird aktuell nicht gebraucht.’“

Dr. Gerald Gaß, Präsident der deutschen Krankenhausgesellschaft.

„Hat SARS-CoV-2 die ganze Welt zum Narren gehalten? (…) Ein IFR-Wert von 0,1%, was wahrscheinlich eine konservative Zahl ist, deutet darauf hin, dass alle bereits infiziert sind. Dies impliziert, dass SARS-CoV-2 sich rasch ausbreitete, bevor sich fast jeder dessen bewusst war. Es ist daher wahrscheinlich, dass das Virus über die Luft übertragbar ist. Ich fordere die Welt eindringlich auf, schnell und geordnet von der Abriegelung wegzukommen und vernünftige Ansätze zur Bekämpfung der Krankheit zu entwickeln, ohne weiteres wirtschaftliches Elend zu verursachen. Es mag schwierig sein, dies zu tun, aber die Heilung ist derzeit viel schlimmer als die Krankheit.“

Professor Dr. Mikko Paunio, Epidemiologe, Universität Helsinki, Finnland.

„Ich denke, was wir sehen, ist ein Tsunami einer gewöhnlichen milden Krankheit, der über Europa fegt und manche Länder tun dies und manche Länder tun das und manche Länder tun das nicht und am Ende wird es nur sehr kleine Unterschiede geben (…) Die meisten Menschen, die es bekommen, werden noch nicht einmal merken, dass sie infiziert sind.“

Professor Dr. Johan Giesecke, Epidemiologe, Schweden.

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Die Mehrheit der Politikerinnen, Wissenschafter und Wirtschaftsführer sagen, die Corona-Notmassnahmen des Bundesrats und anderer Regierungen seien nötig und richtig gewesen. Doch namhafte Stimmen weichen davon ab. Vier Beispiele.

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