GD-TV Schwäbisch Gmünd: Pfarrer Jürgen Fliege spricht auf der Bühne in München

Kommentar der Redaktion: Das Original Video mit dem Link https://youtu.be/dTce6bnDOLE wurde gelöscht, wir haben jedoch eine Kopie gefunden. Hören Sie sich an was ein Pfarrer zur aktuellen Situation sagt und wie weit die Zensur inzwischen fortgeschritten ist.

Dieser Text wurde maschinell mit einer Transscriptionssoftware erstellt um Stichworte mit einer Volltextsuche finden zu können. Der Text wurde von der Redaktion nur grob überarbeitet, enthält daher einige Fehler und ist auch wegen unvollständiger Satzzeichen nicht gut lesbar.

Am Anfang einer neuen Wahrheit stehen die Querdenker und deswegen bin ich hier. Ich bin aber auch hier mit Fremdscham. Ich habe ja miterleben müssen dass meine Schwestern und Brüder im amt alle ihre alten Leute im stich gelassen haben, ich bin hier mit Fremdscham und müsste eigentlich nach unten gucken, weil ich es nicht verstehen kann wie man so gefürchtet sich verhalten kann, dass man die Leute die 20, 30, 40 Jahre die Kirchenbänke gedrückt haben in den entscheidenden Stunden ihres Lebens alleine lässt, ich bin erschüttert bis heute.

Ich muss bei uns selbst anfangen und erzähle ihnen eine Geschichte. Vor vier Wochen war in Tutzing Gottesdienst. Natürlich war der Gottesdienst mit Maske und natürlich waren Familien da und als der Gottesdienst zu Ende war, fragen die Eltern das kleine Töchterchen: „Warum bist du so still, ist es wegen der Masken?“. Da sagt das Kind: „Nein, es ist nicht wegen der Maske, ihr seid so anders“. Das Kind nimmt wahr wie eine große dunkle Wolke sich auf dieses land gelegt hat das nimmt ihr wahr das nehmen unsere Kinder war und das ist gruselig.

Während – so schreibt die süddeutsche Zeitung – einige Pfarrer mehr bei Obi sind um Absperrband zu kaufen, statt hier zu sein oder die Bibel zu studieren, will ich euch eines der wichtigsten Worte Jesu erneut in euer Herz geben. „Fürchtet euch nicht“, so fangen alle Engel an zu sprechen, aber Berlin spricht anders. Berlin sagt nicht fürchtet euch nicht, auch wenn man Angela heißt.

Die tiefste Botschaft die ich euch mit geben kann heißt: „Selig sind die Friedfertigen, denn ihnen wird die Zukunft und das Erdreich gehören“. Nur wie macht man das. Ich will es euch zeigen. Wir müssen etwas aushalten in diesen Tagen. Wir müssen aushalten, dass Freunde und Freundinnen, Kolleginnen und Kollegen, die Medien sowieso, uns für Irre erklären. Was müssen wir tun damit uns das nicht zu Herzen geht? Was müssen wir tun dass uns nicht zu herzen geht das Familien zerbrechen weil wir mit solchen Worten traktiert werden. Es ist ja nicht nur so dass die Kirche versagt wenn ich höre, dass der Bundespräsident – das fällt mir schwer – dass der Bundespräsident hingehen will eine Gedenkstunde für einsames Corona Sterben zu initiieren, dann denke ich demnächst die Firma Reemtsma an und wird für die Zigarettentoten eine Stunde geben.

Was wichtig ist, nicht Corona hat leben gefordert, sondern teilweise das handeln der Regierung. Deswegen ist es ja auch wichtig dass der Gesundheitsminister sagt: „Der Tag wird kommen wo er viel, viel Buße tun muss“. Der tag ist schon da gewesen, er hat ihn versäumt.

Wer sagt, dass sich ich irre bin, das kann ich morgen sowieso in der Zeitung oder als Bild, das ist das dritte. Sie haben gerade gehört dass ich auch fast zwölf Jahre meines Lebens in der ARD gearbeitet habe, also ich kann mir ein bild erlauben von Kirchens aus höheren Etagen und ARD auf höheren Etagen. Ich kann ihnen sagen der wohnt kein Verschwörungstheoretiker, aber es unendlich viel angst in den Etagen, es ist ein Druck in den Etagen das glauben sie nicht und ich habe einen Report gelesen dass im Tagesspiegel von Berlin, sozusagen mir unterschoben worden ist, aber am Ende doch etwas sagt über die Medien in dieser Zeit. Hören sie das Wort, es ist nicht von mir, es ist vom Tagesspiegel, es ist eine Pöbel-Industrie geworden.

Was mache ich nun? Was können wir tun wenn wir beschimpft werden? Das Verspotten ist die erste Waffe mit der man uns begegnet. Bitte folgt einfach mir ein Augenblick der Stille und legt eure Hand aufs Herz, denn das muss in dieser Zeit geschützt werden, macht es mal ein bisschen in der Stille und besucht euer Herz.

Ich wünsche mir dass für nicht verrückt werden von dem druck der auf allen seiten von uns kommt. Ich halte mein Herz in meiner Hand und will es schützen vor all den Schmähungen dieser Tage. Wenn das nicht reicht liebe Schwestern und Brüder, dass ihr in kritischen Situationen zu euch selbst kommt und euch selbst besucht mit der Hand auf dem Herz, dann wird es so sein, dass wir wie in einer Prozession unsere heiligen mit uns tragen und die heiligen unserer bürgerrechtliche in Bewegung heißen eben Mahatma Gandhi, heißen Martin Luther King, heißen Nelson Mandela, heißen aber auch Rosa Luxemburg. Die tragen wir mit uns und wenn wir wanken und wenn wir meinen unser Herz nicht genug beschützen zu können, dann schauen wir zu den Heiligen unserer Bewegung. Das ist aber esoterisch, dass Sie das klar sehen was wir da gerade machen, wenn wir auf unserer heiligen schauen. Wenn das noch immer nicht stimmt und noch immer nicht hilft sagt Jesus der große Rabbi von Nazareth uns einen Rat. Er sagte nämlich wenn wir frieden stiften wollt dann dürft ihr nicht mehr richten und wer die Dinge akzeptierte ihm an den Kopf geworfen werden, der hat schon mal einen ersten schritt getan aus der Wut heraus. Er hat einen schritt getan dass es so ist wie es ist und er antwortet nicht mit einem Schlag zurück er bleibt bei sich er wird nicht verrückt er bleibt bei Trost. Wenn das nicht hilft wird Jesu zitieren der sagt, ihr müsst nämlich wissen die Wut die euch entgegen schlägt ihr seid Covidioten, ihr seid Nazis, ihr seid Irre, etc,, die wird gemacht bei unseren Schwestern und Brüdern im Volk im Bauch.

Die Wut entsteht im Bauch. Die Wut auf uns die Polizisten instrumentalisiert steht im lagert im Bauch. Vom Bauch, wenn es nicht verarbeitet wird in liebe geht sie in Leber und Galle und es wird Galle gespuckt. Aber Jesus sagt: „Wer uns richtet muss mit diesem Bauchproblem fertig werden und das bedeutet er vergiftet sich selbst“.

Das mag dauern, aber wir können keine Community aufbauen die auf Wut gründet, endlich. Wenn euch das zu spirituell ist, mit Heiligen einer bürgerschaftlichen Bewegung zurecht zu kommen oder sogar mit diesem großen Rabbis dieser Welt, dann könnt ihr auch einen Bundespräsidenten nehmen den wir schon mal hatten. Der hat gesagt, aus dem Grab heraus würde das jetzt sagen: „Liebe Frau Esken! Sie gehören ja meiner Partei der SPD an“ sagt Gustav Heinemann aus dem Grab heraus „Wissen sie wenn sie diese Leute hier als Covidioten bezeichnen das drei Finger auf sie zurück zeigen Frau Esken und die kommentieren wir nicht“.

Ich bin hierhergekommen um dieser Bewegung einen langen Atem zu wünschen und das bedeutet dass wir oft auch schweigend miteinander gehen müssen und nicht nur in einer aufgewühlten Bewegung. Wir sind die Bewegung die das Hand aufs Herz macht wir sind die Bewegung die sich festhält an großen Traditionen von Friedensstiftern und wir können uns in Deutschland vorstellen und ein Europa und eine Welt, die nicht auf Kosten von Minderheiten, auf kosten von Erde, Himmel, Luft, Wasser und Feuer existiert. Wir sind auf den Friedensweg und brauchen einen langen Atem, Gott segne uns.