Rubikon: Dr. Wolfgang Wodarg – Die Angst aus der Klinik

Der „Great Reset“ im Gesundheitswesen scheint längst vollzogen zu sein.

von Wolfgang Wodarg im Rahmen einer Creative Commons-Lizenz von rubikon.news übernommen. Dort gibt es auch eine Vorlesefunktion.

Der Deutsche Bundestag hat sich jetzt mit Mehrheit für die Fortsetzung der nicht mit einer Krankheit begründbaren Notlage unserer Bevölkerung entschieden. Der friedliche und demokratische Protest gegen Zwangsmaßnahmen und Willkür ist weiterhin wichtig. Eine inhaltliche fraktionsübergreifende Opposition im Bundestag hat die Möglichkeit, unverzüglich eine Normenkontrollklage beim Bundesverfassungsgericht einzureichen. Dieser Text enthält weitere Argumente für eine solche rechtliche Notwehr. Von Anfang Oktober bis Mitte November 2020, also etwa innerhalb von nur 6 Wochen, stieg der Anteil der angeblichen Covid-19-Patienten auf deutschen Intensivstationen um das 15-fache. Über die Hälfte der Betten war plötzlich mit „Covid-19“-Patienten belegt. Dabei blieb der Belegungsgrad aber nahezu unverändert. Wo aber sind all die anderen Kranken geblieben? Und weshalb fand das RKI die SARS-Coronaviren-2 bei nur 4 Prozent der ambulanten Atemwegserkrankten (1)? Gibt es andere Gründe für die Berichte von einer „Zweiten Welle“?

Bilder aus Bergamo

Die Bilder aus Kliniken in Wuhan, Bergamo, Madrid und New York schufen die Angst, die stärker war als alle Vernunft. Sie waren es, die Akzeptanz für harte Maßnahmen schafften. Die Angst vor Bergamo ließ vielen Menschen das Eingreifen der Regierungen in ihre Freiheiten vernünftig erscheinen.

In Gesprächen mit Ärzten aus Norditalien und mit Zeugen der Ereignisse vom März 2020 hat der Corona-Ausschuss die Hintergründe der Schreckensbilder aus der Lombardei beleuchtet (2). Als man in Bergamo wegen des sich zuspitzenden Pflegekräftemangels gebrechliche und chronisch Kranke aus Angst vor Covid-19 auf Intensivstationen brachte, oder diese — wenn sie dort nicht starben — in Heimen schlecht versorgt unter Quarantäne setzte, kam es nicht nur auf den wenigen Intensivstationen zu Enge und chaotischen Szenen, sondern auch zu einem Stau bei den Beerdigungsunternehmern. Von denen, wegen der vielen Kontakte, ein Großteil selbst in Quarantäne gewesen sein soll. Auch durften sie die Toten nicht — wie in Italien üblich — beerdigen, sondern mussten diese im Krematorium erst einäschern lassen. So stauten sich die Toten in den Einrichtungen, bis die etwa 60 gehorteten Särge von um Hilfe gebetenen Militärlastern zur Einäscherung transportiert wurden.

Viele der so misshandelten Alten waren erst nach dem Tode mit PCR-Tests, die eine sehr hohe falsch Positivrate gehabt haben sollen, zu Covid-19-Opfern etikettiert worden. Weitere Bilder von Beatmeten aus den besonders zur Grippezeit chronisch überlasteten Intensivstationen taten das ihre (3). Bei solchen Aktionen entstanden dramatische Bilder, welche Europa schockierten. Sie waren für die meisten Menschen überzeugender als alle epidemiologischen oder medizinischen Berichte.

Und in Deutschland? Leere Klinikbetten schaffen neuen Notstand

Bergamo war das Signal für Berlin. Denn gleichzeitig mit dem Lockdown Mitte März 2020 wurde die Angst vor einem Versorgungsnotstand geschürt, wurde Stimmung gemacht durch eine an den Haaren herbeigezogene Priorisierungsdebatte. Gleichzeitig wurden viele Klinikbetten gesperrt, um einer angekündigten Welle von Seuchenopfern Herr werden zu können. Bettenknappheit lautete der Alarmruf einiger Triage-Propheten. Darunter auch einer, der noch im Sommer 2019 als Politiker einer Regierungsfraktion die Bertelsmann-Botschaft verbreitete: Deutschland hat zu viele Krankenhausbetten (4).

Nur ein halbes Jahr danach schürte er plötzlich die Angst vor einer Überlastung der Krankenhäuser durch Covid-19 und versprach den Klinikkonzernen viel Geld als Kompensation für freigehaltene Betten. Dann kam eine Sommerpause, in der auch den Viren eine Verschnaufpause gegönnt wurde und in der unsere Kliniken bis September für jedes leer stehende Bett 560 Euro kassieren durften (5). Seit Mitte März aber kamen zum Beispiel viele Krebs- und Herzpatienten in Not, weil auch wegen der gesperrten Betten der Zugang zur stationären Behandlung erschwert war und einige Krankenhäuser Teile ihres Personals in Kurzarbeit nach Hause geschickt hatten.

Anfang April registrierte das Statistische Bundesamt dadurch eine leichte Übersterblichkeit. Weil man auf Covid-19-Patienten wartete, bekamen andere Patienten keine Termine und viele starben, weil sie nicht oder nicht rechtzeitig behandelt wurden. Obwohl die leichte Übersterblichkeit wie in anderen Ländern erst nach Beginn des Lockdowns begann, wurden die Lockdown-Opfer fälschlicherweise der „Pandemie“ zugerechnet.

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Quellen: links RKI, rechts Sonderauswertung Statistisches Bundesamt

Von März bis September stand, trotz angeblicher epidemischer Notlage nationaler Tragweite, auf den Intensivstationen der allermeisten deutschen Kliniken ein Großteil der Betten leer. Man kassierte für leere Betten und verhandelte mit den Kostenträgern um weitere Vorteile in der Krise.

Einigen Kliniken waren die Entschädigungen für den Leerstand zu wenig und andere waren zufrieden und schwiegen. Um dem Verteilungsstreit der Branche gerecht zu werden, ruderten Regierung, Krankenkassen und die Krankenhausindustrie daraufhin ohne viel Aufsehen leicht zurück und staffelten das Entgelt für leer stehende Betten nach Klinik-Arten und Regionen, was zu einer leichten Normalisierung der Patientenströme führte. Auch hier zeigte sich, Kliniken sind heutzutage Wirtschaftsunternehmen und reagieren als solche vernünftig — aber nur als solche!

Wie macht man eine zweite Welle?

Nachdem sich nach den Sommerferien die vielen falsch positiven PCR-Tests bei den durchschnittlich jüngeren Reiserückkehrern nicht in entsprechenden Morbiditätsstatistiken niedergeschlagen hatten, schien man sich wieder an Bergamo und den dort erreichten politischen Motivationsschub zu erinnern. Welche Möglichkeiten haben Politiker unter Rechtfertigungsdruck, um wie in Bergamo auch in Bremen, Bielefeld oder Berchtesgaden eine verängstigte Bevölkerung bei der Stange zu halten?

In Norditalien konnte man beobachten, es kommt auf die Bilder in den Medien an. Ob 2009 in Mexiko oder Anfang 2020 in Wuhan, immer waren es die Bilder, die das Gefühl einer „Pandemie“ vermittelten. Sie sind offenbar wirksamer als Tabellen, Laborwerte, unübersichtliche Krankenakten oder umsichtige Epidemiologie. Trotz monatelanger Recherchen, Nachforschungen, Gesprächen mit Wissenschaftlern und trotz jahrzehntelanger Erfahrung mit den Tücken der Infektionsepidemiologie wird mir nach allen mühevollen Erläuterungen auch heute noch immer wieder entgegengehalten: „Aber haben Sie denn nicht gesehen, was in Bergamo los war?“

Woher kommen die beängstigenden Bilder und Narrative

Werden wir durch die aktuelle Berichterstattung getäuscht? Bisher habe ich trotz häufiger Fragen noch keine Mediziner gefunden, die bei saisonalen Atemwegserkrankungen jemals eine „Zweite Welle“ gesehen haben.

Für die Medien ist es jederzeit möglich, auch in deutschen Kliniken Not, Hektik und Elend darzustellen. Dafür haben sich die typischen Szenen auf Intensivstationen bewährt. Ein verkabelter Leib, viele Schläuche, maskiertes und verhülltes Personal und dazu ein Interview mit einer erschöpften Oberärztin, welche die Gelegenheit nutzt, dass sich endlich einmal jemand für die Hektik, den Personalmangel, die anstrengenden Schichtdienste und das dadurch entstehende Elend für Patienten und Personal interessiert. Als Krankenhaushygieniker und früher sogar Personalvertreter und Intensivmediziner habe ich für solche Bilder weiterhin viel Verständnis.

Sterben tut man übrigens auf allen Intensivstationen, und zwar immer und leider relativ häufig. Wenn dann noch die Station mit über Achtzigjährigen aufgefüllt wird, grenzte es schon an ein Wunder, wenn davon die Hälfte lebend wieder verlegt werden könnte.

Wer also viele Alte auf Intensivstationen verlegt und auch noch invasiv beatmet, der bekommt Bergamo. Von den riskanten Medikamentenversuchen „only for emergency use“ ganz zu schweigen.

Erinnert sich überhaupt noch jemand an die Ideale der Palliativmedizin? Oder war das nur eine vorübergehende Marketingkampagne der Krankheitsindustrie?

Wie kriegt man die Alten in die Kliniken?

Zuerst sorgt man dafür, dass vermehrt positive PCR-Ergebnisse das Signal geben, die Seuche greife wieder gefährlich um sich. Bei inzwischen um 1,5 Millionen Tests pro Woche kann ohnehin niemand mehr so richtig die Laborqualitäten sicherstellen. Wenn dann die Polymerase-Kettenreaktion (PCR) irgend etwas so lange amplifiziert, bis jeder Test positiv wird, oder wenn bei positiver Reaktion nur das E-Gen herangezogen wird, dann kann das höchstens durch empfindlichere Mannschaftsärzte von Profi-Fußballern oder durch widerspenstige Amtsärzte durchschaut werden. Kein Wunder, dass so schon vor der eigentlich erst nach Jahresbeginn anlaufenden Corona-Saison die Positivrate der SARS-CoV-2 PCR-Massentestungen innerhalb von 6 Wochen von etwas über 1 Prozent auf fast 8 Prozent gesteigert werden konnte.

Hier gibt es zwischen den Laboren offenbar große Unterschiede, über die aber das RKI bei Nachfrage keine Auskunft geben wollte. Mit Krankheiten hatte der PCR-Test ja von Anfang an wenig zu tun. Das heimliche Motto scheint aber trotzdem immer noch zu sein: Mehr Tests = mehr Falsch-Positive. Und je nachlässiger ein Labor, umso mehr freuen sich die Verantwortlichen über eine hohe Trefferquote zur Bestätigung ihrer Panikmache.

Konzertierte Aktion Pflege und Covid-19

Wenn das doch auffällt, dann kann man das Praktische mit dem Nützlichen verbinden und erneut die Test-Strategie ändern. Auch das ist in den letzten Wochen nach und nach geschehen. Mit weniger Tests mehr Treffer und mehr Angst vor der Seuche? Ja, das geht. Wenn ich zum Beispiel Personal in Altenheimen oder Kliniken teste, so hat das eine enorme Wirkung.

Jeder „Fall“ beim Personal führt zum vorübergehenden Arbeitsverbot, zu Umgebungsuntersuchung möglicher Kontaktpersonen und damit automatisch zu einer Verschlechterung des Personalschlüssels. Darunter leidet das ohnehin überlastete Personal, das jetzt schon bis zu 60 Stunden pro Woche arbeiten muss. Und es leiden natürlich erst recht die Bewohner und Hilfsbedürftigen. Das wirkt sich doppelt so schlimm aus, wenn auch noch ein Besuchsverbot für Angehörige oder Freunde ausgesprochen wird. Dabei reden alle dauernd vom Schutz besonders vulnerabler Gruppen. Die getroffenen Regelungen bringen aber die Betroffenen alten und hilfsbedürftigen Menschen in eine prekäre Lage und isolieren sie weitgehend in ihrer ohnehin meist schmerzlichen Einsamkeit im Heim.

Meine Mitstreiterin bei Transparency, Adelheid von Stösser ist gleichzeitig eine mutige Kämpferin für Rechte und Lebensqualität alter und pflegebedürftiger Menschen. Sie hat in ihrer Zeitschrift für Pflegeethik (6) schon beim ersten Lockdown sehr bewegende Schicksale dieser Betroffenen geschildert und ist entsetzt über die Brutalität, mit der Hygienepläne die lebenswichtigen Bedürfnisse von Menschen an ihrem Lebensabend hintanstellen und damit vielen Betroffenen den Lebensmut nehmen.

Es wirkt deshalb makaber, wenn drei Minister in der Coronakrise ihre „Konzertierte Aktion Pflege“ auf einer Pressekonferenz loben und gleichzeitig mittels Lockdown, gezielten Test- und Quarantänemaßnahmen für Pflegekräfte und mit Besuchsverboten die Not der abhängigen Bewohner und den Stress der verbleibenden Pflegekräfte ins Unerträgliche steigern.

Vorsicht, man maßt sich an, Sie zu schützen!

Wenn man jetzt also „zum Schutz vulnerabler Gruppen“ in Altenwohnanlagen und Heimen verpflichtende Testungen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vorschreibt, reißt man mit Sicherheit eine tiefe Lücke in die Versorgungsstrukturen. Bei einer Positivrate von derzeit durchschnittlich (!) fast 8 Prozent ist mit erheblichen Betreuungslücken und mit einer Verschlechterung der Pflege zu rechnen. War das Kalkül, als man hier einen Schwerpunkt für die künftige Teststrategie definierte?

Der Gesundheitsminister hatte sich doch wegen des „Pflegenotstands“ gerade für eine Stärkung dieser wichtigen Berufe in der Pflege eingesetzt. Und jetzt das? Ob ein Test richtig oder falsch positiv ist, spielt beim Pflegepersonal sicher keine Rolle, denn es werden ja arbeitsfähige Gesunde bei der Arbeit getestet. Da braucht man auch nur 8 Prozent „Positive“ zu finden, um unter den Beschäftigten und den Betreuten eine riesige Quarantäne-Lücke aufzureißen.

Von Bergamo nach Bayern — so geht‘s

Wenn dann ein Großteil des Pflegepersonals gesund, aber „positiv“ zu Hause bleiben muss, so kommen wir Bergamo schon etwas näher. Alte und Hilfsbedürftige werden wegen Personalmangel unterversorgt, ruhig gestellt, trocknen aus — Thrombose- und Emboliegefahr! — oder werden „sicherheitshalber“ oder wegen eines positiven Testergebnisses gleich in die Klinik eingewiesen. Wenn jetzt also per Test die Alten und chronisch Multimorbiden in die Kliniken geschaufelt werden, kann man sich vorstellen, welche Bilder dadurch für die Angstmacher inszeniert werden können. Hier ein Alarmruf aus Bayern vom 11. November 2020 (7):

„Seitdem Patienten/Bewohner und Personal systematisch durchgetestet werden, passiert es, dass von jetzt auf gleich die Hälfte des Personals wegfällt, weil sie entweder positiv getestet wurden oder aber Kontaktpersonen waren. So wie im Krankenhaus in Schongau, wo 600 Mitarbeiter Ende Oktober für mindestens 10 Tage in Quarantäne geschickt wurden und die Klinik vorübergehend schloss. Was das für die Patienten bedeutet, die dort liegen und so schnell nicht in andere Häuser verlegt werden können, lässt sich denken.“

Die Testungen — ein Win-Win-Geschäft zu Lasten Dritter

Wer diese Not- und Paniksituationen anheizen will, um uns Angst zu machen, muss also nur noch dafür sorgen, dass auch mehr ambulant und in Pflegeeinrichtungen getestet wird. In Einrichtungen wird das vom Verordnungsgeber einfach angeordnet, dann läuft das Positiven-Domino demnächst bundesweit von ganz alleine. Aber auch in den Kassenarztpraxen gibt es ein probates Mittel, die Kooperation der Ärzteschaft zu steigern: Mehr Geld! Das wird ja jetzt massenhaft gedruckt und scheint keine Rolle mehr zu spielen. Ein niedergelassener Kassenarzt hat mir entrüstet gemeldet, wie sich das auswirkt. Er schreibt:

„Erst gab es keinen Cent für die Tests und viele Kollegen (fast alle bei uns in der Region) haben so gut wie gar nicht getestet. Nun bekommen wir für einen Test (Dauer 1 min) beim gesunden Menschen mehr Geld (15 Euro) als für eine komplette Abdomen-Sonographie bei akutem Abdomen (15 min für 12 Euro). Deshalb wird jetzt plötzlich überall getestet.“

Unser Gesundheitswesen wird „mit dem goldenen Zügel“ gesteuert, wie es mir einmal der unparteiische Vorsitzende des Gemeinsamen Bundesausschusses (GBA) Professor Joseph Hecken erläuterte. Das heißt, mit Geld werden die Anreize für das gesetzt, was Patienten dann erleben beziehungsweise ausbaden müssen.

Profit Center Krankenhaus

Finanzielle Fehlanreize wirken sich im Krankenhaus offenbar sogar noch verheerender aus. Gerade in den großen Klinikkonzernen haben inzwischen die besonders von schein-linken Gesundheitsökonomen politisch jahrelang gepuschten Fallpauschalen das Geld zur wichtigsten Triebfeder des Klinikbetriebes gemacht. Dort blüht die institutionalisierte — also legalisierte — Korruption. Es werden mit Bonuszahlungen für Chefärzte, mit Monopolisierung von Versorgungsketten oder durch geschicktes Zusammenarbeiten mit Apotheken, Medizinprodukteherstellern und Pharmaunternehmen immer mehr und teurere Leistungen erbracht und abgerechnet. Nicht weil Patienten sie unbedingt brauchen, sondern weil dadurch das finanzielle Ergebnis des klinischen Profit-Centers Krankenhaus optimiert werden kann.

„Wenn wir keine zweistellige Rendite einfahren, machen wir den Laden hier dicht“, hatten mir die Manager der Helios-Kette bei einem Besuch mit Karl Lauterbach in ihrer Klinik in Damp an der Ostsee unverblümt zu verstehen gegeben. Mein eigentliches Anliegen damals war, dass diese Klinik sich mehr für die unzureichende Notfallversorgung auf dem Lande öffnen möge, aber da war ich wohl zu naiv, wie mir das Mitglied des Aufsichtsrates der Rhön-Kliniken, der Genosse Karl Lauterbach, vorwurfsvoll lächelnd zu verstehen gab.

Aber nicht nur in den Regierungsparteien hatten und haben die großen Gesundheitskonzerne eine tief verwurzelte Lobby. Jetzt in der Corona Krise hat sich das bezahlt gemacht. Solch einen Lockdown-Unsinn macht meiner Meinung nach nur jemand aktiv und engagiert mit, der entweder von der Macht oder vom Geld oder von beidem etwas erwartet, oder wer Angst davor hat, dieses zu verlieren, wenn er sich verweigert. Bei den Konzernen der Gesundheitswirtschaft läuft alles am reibungslosesten, oder wie geschmiert, mit goldenen Zügeln.

Lohn der Angstmacher

So machen die meisten Kliniken den Corona-Hype ohnehin schon mit, weil ihre Lobby seit März dafür gesorgt hat, dass ein großer Teil der für Covid-19 aus dem Fenster geschmissenen Steuergelder und Beiträge bei den Kliniken landet.

Anfangs, im März 2020 erreichten diese, dass für jedes belegte Bett ein Corona-Zuschlag von 50 Euro pro Tag gezahlt wurde. Genial war auch das schon genannte Leere-Betten-Honorar von 560 Euro pro Tag. Für jedes neu aufgestellte Intensivbett gab es sogar 50.000 Euro Zuschuss. Auch wenn sie nicht gebraucht wurden, haben viele Häuser dieses Geschäft mitgenommen. Leer stehende Betten brauchen wenig Personal und bringen in Corona-Zeiten trotzdem gutes Geld. Nach den ersten Lockdown-Turbulenzen war von Covid-19 im stationären Sektor nicht viel zu merken. Die Belegung der Intensivstationen in Deutschland lag vom März bis Ende September 2020 durchschnittlich bei 50 bis 75 Prozent. Das hat sich bisher auch kaum geändert. Dafür aber die dort gemeldeten Diagnosen.

Die neue Strategie

Man schaltete um. Die Kliniken erhielten am 12. Oktober rückwirkend ab 1. Oktober 2020 weitere finanzielle Anreize, sodass sich die Belegung der freien Betten wieder mehr rechnet, aber nur für positiv getestete Covid-19-Fälle. Nach § 5 Absatz 3i KHEntgG für 2020 (Corona-Mehrkostenzuschlags¬vereinbarung 2020) gewährte ihnen der Gesetzgeber wesentlich höhere Zuschläge. Gleichzeitig sollte der Medizinische Dienst in der „Notlage“ die Augen zudrücken und nur noch weniger als halb so oft kontrollieren, was mit unserem Geld gemacht wird. Für jeden Behandlungsfall mit positivem Testergebnis und für jeden Fall mit klinischen Symptomen, die als Covid-19 gedeutet werden können, gibt es seit dem 1. Oktober 2020 bis zum Ende der „epidemischen Notlage von nationaler Tragweite“ pro Tag zusätzliche 100 Euro Covid-19-Sonderentgelt.

Dieses attraktive Angebot kam, parallel mit der Testorgie in Pflegeeinrichtungen und angesichts der dadurch zu erwartenden Zuweisungen von Covid-19-Verdachtsfällen, gerade rechtzeitig und wurde von den Kliniken offenbar seit dem 1. Oktober in sehr erstaunlich großem Maße genutzt. Auch wenn die Auslastung der Intensivstationen — schon wegen der Personalknappheit — sich insgesamt nicht wesentlich veränderte, so stieg der Anteil der „Covid-19 Fälle“ auf durchschnittlich etwa 50 Prozent rasant an. Von Anfang Oktober bis Mitte November, also etwa innerhalb von nur 6 Wochen, war das eine Zunahme um das 15-fache! Erschreckend ist dabei der Anteil beatmeter Covid-19-Fälle von 56 Prozent. Hoffentlich sind unter den 2010 invasiv Beatmeten viele nur wegen eines positiven Testbefundes, also mit und nicht primär wegen Covid-19 in dieser Statistik. Invasive Beatmung von als Covid-19 behandelten Patienten hat sich weltweit inzwischen als lebensgefährliches Zusatzrisiko herausgestellt.

Gern würde ich von den Kassen wissen, wie sich seit Mitte September die Altersverteilung der Intensivpatienten verändert hat und wie es sich mit dem Anteil der Patienten aus Alteneinrichtungen verhält. Auf diese Daten warte ich immer noch. Die Kostenträger müssten längst über diese Entwicklung gestolpert sein, aber die Stellen zur Kontrolle von Fehlverhalten in den Krankenkassen scheinen bei diesem „Great Reset“ der Bettenbelegung lieber nicht so genau hinzuschauen.

Das Geschilderte zeigt erneut, dass Krankenhäuser primär zu Wirtschaftsunternehmen mutiert sind, in denen ökonomisches Denken die Entscheidungen bestimmt. Als Sozialstaat sind wir aber eine verfasste Solidargemeinschaft. Unsere Beiträge tragen wir solidarisch nach Kräften, um jenen helfen zu können, die Hilfe brauchen. Das ist auch das Prinzip unseres Gesundheitssystems. Es beruht auf dem Solidarprinzip und war auch im Bereich der Verwaltung und der Sicherstellung von bedarfsgerechter Versorgung eine öffentliche Aufgabe. Wenn Städte, Landkreise und Bundesländer die Daseinsfürsorge für Gesundheit großen Monopolisten überlassen und sich derart ihrer Verantwortung für Kranke und Alte entledigen, dann geht es bald gar nicht mehr um Gesundheit, sondern nur noch um Geld, und damit kennen sich die Unternehmen besser aus als die Volksvertretungen.

Der „Great Reset“ im Gesundheitswesen scheint längst gelaufen. Die „Economic Hitmen“ sind lange unter uns und, was wir jetzt erleben, ist nur ein Symptom dieser in den letzten Jahrzehnten fortschreitenden Deregulierung unseres Gemeinwohls. Wenn das Gemeinwohl sich selbst abschafft, dann übernehmen gut organisierte Egoisten mit väterlicher Geste das Regime und Demokratie hat es schwer. Doch ich habe einen Traum!


Quellen und Anmerkungen:

(1) Das RKI berichtet zum 17.11.2020 :
Im Ambulanten Bereich ist die Aktivität der akuten Atemwegserkrankungen (ARE-Raten) in der Bevölkerung in der 45. KW 2020 im Vergleich zur Vorwoche bundesweit leicht gesunken.
Zwei (4 Prozent) der 51 untersuchten Sentinelproben waren positiv für SARS-CoV-2.
Aber im stationären Bereich ist die Gesamtzahl der behandelter Fälle mit akuten respiratorischen Infektionen (SARI-Fälle) weiter angestiegen. Dabei ist der Anteil an COVID-19-Erkrankungen bei den SARI-Fällen weiter stark angestiegen und lag in der 44. KW 2020 bei 49 Prozent.
(2) https://youtu.be/Qmls6bj2jxI
(3) https://www.wodarg.com/covid-19-in-italien/
(4) https://www.augsburger-allgemeine.de/politik/SPD-Gesundheitsexperte-Lauterbach-Wir-haben-zu-viele-Krankenhaeuser-id54513861.html
(5) Covid-19 Krankenhausentlastungsgesetz vom 27. März 2020:
Krankenhäuser erhalten einen finanziellen Ausgleich für verschobene planbare Operationen und Behandlungen, um Kapazitäten für die Behandlung von Patienten mit einer Coranavirus-Infektion frei zu halten. Für jedes Bett, das dadurch im Zeitraum vom 16. März bis zum 30. September 2020 nicht belegt wird, erhalten die Krankenhäuser eine Pauschale in Höhe von 560 Euro pro Tag. Der Ausgleich wird aus der Liquiditätsreserve des Gesundheitsfonds, der aus dem Bundeshaushalt refinanziert wird, bezahlt. Sie erhalten außerdem einen Bonus in Höhe von 50.000 Euro für jedes Intensivbett, das sie zusätzlich schaffen. Die Kosten dafür werden aus der Liquiditätsreserve des Gesundheitsfonds finanziert. Darüber hinaus sollen die Länder kurzfristig weitere erforderliche Investitionskosten finanzieren. Für Mehrkosten, insbesondere bei persönlichen Schutzausrüstungen, bekommen Krankenhäuser vom 1. April bis zum 30. Juni 2020 einen Zuschlag je Patient in Höhe von 50 Euro, der bei Bedarf verlängert und erhöht werden kann. Der so genannte „vorläufige Pflegeentgeltwert“ wird auf 185 Euro erhöht.
(6) http://pflegeethik-initiative.de/2020/04/15/corona-krise-falsche-prioritaeten-gesetzt-und-ethische-prinzipien-verletzt/
(7) https://www.merkur.de/lokales/schongau/schongau-ort29421/schongau-krankenhaus-corona-ausbruch-mitarbeiter-angefeindet-90092945.html

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Wolfgang Wodarg, Jahrgang 1947, ist Internist und Lungenarzt, Facharzt für Hygiene und Umweltmedizin sowie für öffentliches Gesundheitswesen und Sozialmedizin. Er arbeitete unter anderem als Amtsarzt in Schleswig-Holstein, Lehrbeauftragter an Universitäten und Fachhochschulen sowie Vorsitzender des Fachausschusses für gesundheitlichen Umweltschutz bei der Ärztekammer Schleswig-Holstein. 2009 initiierte er in Straßburg den Untersuchungsausschuss zur Rolle der Weltgesundheitsorganisation bei der Schweinegrippe.

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Peds Ansichten: Peter Frey – Neues vom konstruierten Notstand

Politik und Medien hysterisieren unverdrossen — doch nichts lässt auf eine Pandemie schließen. Ein Beitrag von Peter Frey.

Dieser Artikel ist im Original erschienen auf -> peds-ansichten.de

Audio Podcast Version von KenFM.de

So man sich der ohne Unterlass durch den Mainstream verbreiteten Panikmache entzieht und beginnt, die zur Verfügung stehenden Daten über die verkündete Pandemie in Augenschein zu nehmen, stellt man fest: Das, was eine Pandemie ausmacht — nämlich unzählige Tote und Erkrankte, die sich auf ein hochansteckendes Virus zurückführen lassen: Es ist schlicht nicht erkennbar. Das Gleiche gilt für reißerisch aufgemachte Berichte über einen vorgeblich durch Covid-19 verursachten, drohenden Notstand im Bereich der Intensivmedizin (Stichwort Triage). Sie sind ohne belastbare Belege.

Lassen wir einfach die aktuellen Zahlen sprechen und erinnern uns daran, dass all diese Zahlen auf dem Narrativ von einem existenten, gefährlichen Virus fußen, dass vollständig isoliert wurde und durch ein eindeutiges, resultierendes Krankheitsbild beschreibbar ist. Was nicht der Fall ist, wie jeder Interessierte herausfinden kann, wenn er sich zum Einen mit den Möglichkeiten und dem Umgang des PCR-Tests befasst und sich zum Anderen auf den Informationsseiten des Robert Koch-Instituts (RKI) zur Symptomatik von Covid-19 schlau gemacht hat.

Offizielle Verlautbarungen hochgestellter Politiker und Funktionsträger zum Thema Coronavirus stellen sich als eine Mischung aus Verstrickung — geboren aus tatsächlicher Angst vor einem gefährlichen Virus -, Opportunismus und bewusster Desinformation da. Nach neun Monaten Pandemiemodus lässt sich ohne Umschweife sagen, dass die Bevölkerung, nicht nur in Deutschland dreist belogen wird. Andererseits geben uns die durch das RKI erfassten Daten alle Werkzeuge in die Hand, um diesen kolossalen Betrug zu erkennen. Ganz offensichtlich gibt es beim RKI auch Menschen, die uns über die tatsächliche Lage in Bezug auf “neuartige Virus” ehrlich informieren wollen.

Das herausstechende Merkmal einer jeden echten Pandemie ist, dass in einem bestimmten Zeitraum auffällig mehr Menschen sterben, als im statistischen Durchschnitt. Das übermäßige Erkranken und schwer Erkranken zieht sich dabei durch die gesamte Gesellschaft und macht auch vor Ländergrenzen nicht halt. Letztlich kennt in einer solchen dramatischen Situation jeder mindestens einen davon schwer Betroffenen in der Bekanntschaft und Verwandtschaft. Und dies lässt sich natürlich auch in Statistiken sichtbar machen. Daher als erstes die aktuellsten Daten zu den Sterbefallzahlen vom Statistischen Bundesamt, welches diese Daten wiederum vom RKI geliefert bekommen hat (b1).

Wenn Sie, liebe Leser diese Grafik betrachten, fragen Sie sich dann auch, wo die vielen Toten, von denen wir seit März unterrichtet wurden, “versteckt” sind (a1)? Die Toten sind real, keine Frage. Offen ist, was auf dem Totenschein steht und die Schlussfolgerung liegt auf der Hand, dass mehrere Tausend Menschen, die sonst an anderen Leiden — oder auch schlicht aus Altersgründen verstarben — nun amtlich, per Deklaration “Covid-19” – Opfer geworden sind. Oder anders ausgedrückt: Ist das “neuartige Virus” so gefährlich, dass es die Sterblichkeitsraten aller anderen bisher latenten Todesbringer senkt? Weitergedacht: Sterben wir eines Tages nur noch an Covid-19 und ansonsten sind wir unsterblich?

Nein, natürlich ist das nicht der Fall. Die Sterbefallzahlen sagen klar und deutlich: Es gibt und gab im Jahre 2020 keine Pandemie in Deutschland!

Nun ließe sich einwenden, dass möglicherweise die Sterbezahlen gar nicht entscheidend sind, sondern wie viele Menschen schwer erkranken. Von Beginn an hat die Politik einen Notstand in der Betreuung schwer Erkrankter als drohendes Zukunftsszenario an die Wand gemalt (1). Sie beschwor eine Überlastung des Gesundheitssystems durch übermäßige Inanspruchnahme von Intensivbetten und Personal in Folge massenweiser schwerer Erkrankungen an dem “neuartigen Virus”. Durch diese drohende sogenannte Triage würden dann Menschen — auch nicht vorgeblich an Covid-19 Erkrankte — aufgrund nicht mehr möglicher ausreichender Versorgung sterben.

Das DIVI-Intensivbettenregister kann uns dazu Auskunft geben. Man nahm es in Betrieb, weil Covid-19 sich angeblich durch einen sehr schweren Krankheitsverlauf bemerkbar machen und zusätzliche Kapazitäten zur invasiven Beatmung von Patienten erforderlich werden würden. Lassen wir die Fragwürdigkeit einer Krankheit namens Covid-19 aufgrund ihrer völlig unspezifischen und von anderen Erkältungskrankheiten nicht unterscheidbaren Symptomatik einmal außen vor. Schauen wir auf das emotional Wesentliche, das wir in den vergangenen neun Monaten zu dieser Krankheit erfuhren. Es war verbunden mit der Botschaft, dass das Virus Menschen in Scharen ersticken lässt und damit gingen Politik und Medien hausieren.

Das RKI lässt uns auf seiner Webseite zur Symptomatik von Covid-19 das Folgende zu den erfassten Symptomen für Covid-19 – Fälle in Deutschland wissen:

  • 41% Husten
  • 31% Fieber
  • 24% Schnupfen
  • 21% Störung des Geruchs- und/oder Geschmackssinns
  • 2% Pneumonie (2)

Das soll eine Lungenkrankheit sein? Schauen Sie mal, was uns das RKI zur Symptomatik von Grippeerkrankungen berichtet:

[Diese] ist durch […] Fieber, Husten oder Halsschmerzen sowie Muskel- und/oder Kopfschmerzen gekennzeichnet. […] Selten kommt es zu schweren Verläufen […]. Diese fallen in die Kategorien: 1. primäre Influenzapneumonie durch das Virus selbst, 2. bakterielle Pneumonie Superinfektion […] 3. Exazerbationen [deutliche Verschlechterung] chronischer Lungenerkrankungen” (3)

Wie gleich wird doch Covid-19 — das beim Krankheitsbild im Prinzip nicht von einer Grippe unterscheidbar ist (siehe oben) — noch diagnostiziert: Mittels eines Tests, der keine Viren und keine Krankheiten nachweisen kann; einem Test der auf der sogenannten PCR-Methode basiert. Ohne Test — das war bis zum Februar 2020 so — wäre eine Variation der Influenza erkannt  und als “Fall” gemeldet worden. Oder auch gar nichts, denn die allermeisten “PCR-Treffer” werden bei “Asymptomatischen”, genauer gesagt gesunden Menschen gelandet. Doch was noch viel Auffälliger ist:

“Selten” (Influenza) oder eine Quote von “2% Pneumonie” (Covid-19) charakterisiert kein typisches Merkmal einer Krankheit. Von einer Lungenkrankheit kann weder bei der Influenza noch bei Covid-19 die Rede sein. Nicht, wenn wir den dazu vom RKI zur Verfügung gestellten Daten trauen wollen.

Wenn dem also tatsächlich so ist, dann dürfte sich das auch entsprechend in der Auslastung im intensivmedizinischen Bereich wiederspiegeln. Was es auch tut, und dass passt wie die Faust aufs Auge zur völlig unauffälligen Sterblichkeit im Deutschland des Jahres 2020. Denn niemals hat es in diesem Jahr einen signifikaten Anstieg in der Nutzung des Intensivbettenbereichs gegeben. In vor dem Virus in Angst gehaltene Menschen mögen das nicht glauben, aber DIVI, das Intensivbettenregister — ebenfalls unter Hoheit des RKI betrieben — spricht eine deutliche Sprache (b2).

Die sogenannte Notfallreserve erklärt vielleicht, warum noch immer mehrere Tausend Intensivbetten — vom Bund eben wegen der ausgerufenen Pandemie mit 360 Millionen Euro gefördert — nicht im DIVI aufgeführt sind. Danach müsste die offizielle Kapazität an Intensivbetten derzeit bei etwa 40.000 liegen (4,5).

Das DIVI-Intensivregister (a2) wurde erst im März 2020 als Melderegister für Covid-19 aktiviert, daher die zu Beginn stark ansteigende Kurve. Wir können davon ausgehen, dass die Auslastung im Intensivbettenbereich seit Jahren um einen Wert zwischen 70 und 80 Prozent herum schwankt. 2017 zum Beispiel waren die damals etwa 28.000 Intensivbetten zu 79 Prozent ausgelastet (6). Wenn wir das auf die heutigen Zahlen umrechnen, sehen wir, dass sich an diesen Werten nichts Grundlegendes geändert hat. Ein dramatischer Anstieg der Bettenbelegung war im Deutschland des Jahres 2020 niemals gegeben. Das korreliert eindrucksvoll mit der “typischen Symptomatik” von Covid-19, wie sie das RKI beschreibt: Husten, Schnupfen und Heiserkeit — oder auch gar nichts. Nein, das SARS-CoV-2 – Virus lastet bis zum heutigen Tage in keiner Weise die Intensivbettenkapazitäten aus.

Um so befremdlicher muss uns die folgende Grafik erscheinen — oder auch nicht. Denn wenn man auf einem Totenschein einen Verstorbenen deklarativ zum Covid-19 – Opfer machen kann, dann funktioniert das natürlich auch mit Schwerkranken. Es genügt ein Test, ein PCR-Test, und nochmals sei betont, dass dieser Test aufgrund seiner allgemein bekannten Methodik weder Covid-19 nachweist noch das SARS-CoV-2 – Virus.

Wenn nun — amtlich verordnet — begonnen wird, exzessiv in Kliniken, vor allem in deren Intensivabteilungen auf ein Corona-typisches E-Gen zu testen (7,a3), dann findet bei Positivergebnissen diese Umdeklarierung von intensivmedizinisch Behandelten genau so statt wie bei Verstorbenen, und das sieht dann so aus (b3):

Was sagt uns die Grafik: Eine sinnvolle Korrelation der durch den PCR-Test deklarierten Covid-19 – Fälle mit der Gesamtbelegung im Intensivbereich ist schlicht nicht herstellbar. Was der Autor natürlich nicht nachweisen kann, aber stark vermutet: Schwerkranke oder operativ Behandelte, stark geschwächte Patienten werden kaum Protest einlegen können, wenn sie “nebenbei” mal einem PCR-Test unterzogen wurden und nun plötzlich Covid-19 – Fälle sind. Denn getestet wird in den letzten Wochen so viel wie nie zuvor. Wo vor allem und vor allem wie und wie oft getestet wird, wird uns vorenthalten. Das ist ein Skandal, den unsere mit der Politik gleichgeschalteten Medien natürlich geflissentlich “übersehen” (a4).

Inzwischen werden wöchentlich etwa 100 Millionen Euro mit PCR-Tests umgesetzt (8); ein glänzendes Geschäft für die Profiteure der Pandemie (9). Es ist halt auch eine Testpandemie und für die Gewinner möchte sie wahrscheinlich nie zu Ende gehen (10 bis 12). So weit ist Deutschland inzwischen beim Testen (b4):

Um es es etwas flapsig auszudrücken: Inzwischen läuft dieses Land in einen Zustand, in dem Jeder auf das “neuartige Virus” getestet wird, der nicht bei drei auf dem Baum ist. Gesunde Menschen, sich völlig normal im Alltag bewegend, geraten immer mehr in den Fokus der “Virenfahnder”, der “Kontaktkettenverfolger”. Aber die Macher der veröffentlichten Meinung hüten sich, nachzufragen, welchen Sinn das Ganze in Bezug auf Gesunderhaltung oder Heilung von Menschen haben soll. Und vergessen wir es nicht, liebe Leser: Der Test findet keine Viren und er taugt auch in keiner Weise zur Diagnostik. Er kann das nicht, konnte es nie. Wer krank ist, geht zum Arzt.

Vom “neuartigen Virus” — nehmen wir einfach an, es gibt ihn — werden extrem wenig Menschen krank. Positivraten sind keine Infektionsraten und es sind auch keine Krankheitsraten. Positivraten auf Basis dieses PCR-Tests müssen Niemandem Angst machen. Aber auf Intensivstationen lohnt es sich offenbar, zu testen. Einfach weil man dort offenbar öfter Positivergebnisse zu erzielen hofft und die Betroffenen sich kaum dagegen wehren können. Die laborbasierte Suveillance für SARS-CoV-2 — wiederum vom RKI, ja da findet man einiges — bestätigt uns das für den Zeitraum von Kalenderwoche 34 bis 45 durchaus (b5):

Jeder Positivtest an Patienten in den Krankenhäusern sorgt schon einmal für einen Zusatzbonus von 100 Euro und die Kliniken sehen sich gezwungen, die durch die staatlich verordnete Pandemie entstehenden Verluste durch die vom Bund in Aussicht gestellten Mehreinnahmen bei Covid-19 – Fällen auszugleichen (13 bis 15). Das “Schöne” ist: Dort sind die Menschen bereits krank, bevor sie getestet werden. Nach dem Positivergebnis sind sie dann “neu” erkrankt und der Autor fragt sich, ob das überhaupt alle Betroffenen wissen. Dem Großteil der Bevölkerung sind diese Sachverhalte eh nicht bewusst. Aber der Sturm “Covid-19” – Kranker auf Arztpraxen — so wie man es bei einer Pandemie erwarten dürfte — bleibt weiterhin aus. Es hat ihn seit neun Monaten nicht gegeben. Nur die “Rhinoviren-Pandemie” geht noch immer weiter. Aber wen interessiert das schon (b6)?

In den vergangenen beiden Wochen tauchten also sage und schreibe fünf Menschen mit den Symptomen einer akuten Atemwegserkrankung in einer oder mehreren der etwa 600 Arztpraxen (16) auf, welche an das Influenza-Sentinel angeschlossen sind. Diese Menschen wurden dann positiv auf SARS-CoV-2 getestet. Sie wissen schon, liebe Leser: mit einer Testmethode die dazu gar nicht in der Lage ist. Aber schauen Sie sich das an: Das soll eine Pandemie sein? Und noch immer bewegt sich der Autor im verbreiteten Narrativ eines in der Bevölkerung kreisenden Virus.

Hier stimmt einfach zu viel nicht und die Existenz des Virus zu hinterfragen, ist überhaupt nicht erforderlich, um feststellen zu dürfen, dass die den Menschen dargebotene Pandemie eine Fiktion ist. Allerdings führt diese Fiktion zu realem Handeln und das stellt sich in einem kollektiven Niederreißen des Rechtsstaates dar, für das in wenigen Tagen der nächste Pflock eingeschlagen werden soll — in einem Ermächtigungsgesetz wie es Diktaturen gut zu Gesichte steht. Unter der Flagge einer nicht existenten Pandemie versucht die Macht den Menschen ein grob täuschendes, sogenanntes Drittes Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite aufzuschwatzen. Jedoch nicht die Bevölkerung wird da geschützt, sondern Macht schützt sich vor der Bevölkerung (17).

Wie ich schon wiederholt betonte: Wenn wir nicht tun, wird mit uns getan.

Bitte bleiben Sie sehr aufmerksam, liebe Leser.


Anmerkungen und Quellen

(a1) Der kurze steile Anstieg der Sterbefälle in Kalenderwoche 33 (August) lässt sich auf die in jener Zeit aufgetretene Hitzewelle zurückführen, wie es auch das Statistische Bundesamt schreibt (18).

(a2) DIVI steht für Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin

(a3) Das E-Gen ist standardmäßig der Marker für den PCR-Suchtest. Weil die Sequenz typisch für Coronaviren sein soll, ist dieser Test extrem sensitiv und führt somit auch zu einer Reihe von Falschpositiv-Ergebnissen. Es gibt keinerlei verbindliche Regularien, die einen nachfolgenden Spezifitätstest auf eine weitere — eben für das Virus spezifischere — Gensequenz verlangen oder gar offen dies auch zugänglich dokumentieren. Das öffnet dem Missbrauch der Testmethode Tür und Tor.

(a4) Unverkennbar steigen die Positivraten bei den sogenannten Coronatests in den letzten Wochen an. Das lässt vermuten, das inzwischen — zusätzlich zum berühmt-berüchtigten PCR-Test — auch sogenannte Schnelltests, Antigentests zum Einsatz kommen. Diese Tests sind leider in ihrer Aussagekraft noch zweifelhafter als die auf Basis der PCR-Methode. “Antigen-Schnelltests liefern innerhalb von 15 Minuten ein Ergebnis, allerdings sind sie nicht so treffsicher wie PCR-Tests.” (19)

(1) März 2020; Bundesministerium des Innern (BMI); Wie wir COVID-19 unter Kontrolle bekommen; https://fragdenstaat.de/dokumente/4123-wie-wir-covid-19-unter-kontrolle-bekommen/

(2) 13.11.2020; RKI; Epidemiologischer Steckbrief zu SARS-CoV-2 und COVID-19, Punkt 8: Demografische Faktoren, Symptome und Krankheitsverlauf; https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Steckbrief.html#doc13776792bodyText6

(3) 19.01.2018; RKI; Influenza (Teil 1): Erkrankungen durch saisonale Influenzaviren (RKI-Ratgeber), Klinische Symptomatik; https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Merkblaetter/Ratgeber_Influenza_saisonal.html#doc2382022bodyText7

(4) 16.07.2020; ARD-Tagesschau (RBB); M. Pohl, U. Sieber, L. Wandt; Wo sind 7305 Intensivbetten geblieben?; https://www.tagesschau.de/investigativ/kontraste/corona-intensivbetten-101.html

(5) 23.06.2020; Tagesspiegel; Wohin fließt das Geld für leere Klinikbetten?; https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/bund-zahlt-11-5-milliarden-euro-wohin-fliesst-das-geld-fuer-leere-klinikbetten/25939296.html

(6) 24.03.2020; Science Media Center (SMC); Auslastung der Intensivstation: Zahlen aus Deutschland und Europa; https://www.sciencemediacenter.de/alle-angebote/fact-sheet/details/news/auslastung-der-intensivstationen-zahlen-aus-deutschland-und-europa/

(7) 29.10.2020; Telepolis; Christof Kuhbandner; Corona-Lockdown: Droht tatsächlich eine akute nationale Gesundheitsnotlage?, Kapitel: Die Problematik der Diagnostik bei den “COVID-19 – Intensivpatienten; https://www.heise.de/tp/features/Corona-Lockdown-Droht-tatsaechlich-eine-akute-nationale-Gesundheitsnotlage-4942433.html

(8) 13.04.2020; Wirtschaftswoche; Jannik Deters; Diese Berliner machen mit Corona-Tests das Geschäft ihres Lebens; https://www.wiwo.de/unternehmen/industrie/kampf-gegen-das-virus-diese-berliner-machen-mit-corona-tests-das-geschaeft-ihres-lebens/25731170.html

(9) 11.11.2020; Rubikon; Tilo Gräser; Missbrauchte Intensivbetten; https://www.rubikon.news/artikel/missbrauchte-intensivbetten

(10) 16.05.2020; Presseportal; AOK fordert drastische Preissenkung für Corona-Tests; https://www.presseportal.de/pm/30621/4598573

(11) 10.06.2020; Corona Doks; Wirtschaftliche Interessen des Prof. Drosten (II); https://www.corodok.de/wirtschaftliche-interessen-des-prof-drosten-ii/

(12) 05.08.2020; ÄrzteZeitung; Corona-Tests bescheren Qiagen hohe Gewinne; https://www.aerztezeitung.de/Wirtschaft/Corona-Tests-bescheren-Qiagen-hohe-Gewinne-411798.html; Im Jahre 2005 kaufte Qiagen die deutsche Firma artus GmbH auf. Die wiederum war im Jahre 2003, neben dem Berliner Unternehmen TIB-MOLBIOL einer der Gewinner beim Rennen auf die Vertriebsrechte für den Drostenschen PCR-Test auf das erste SARS-Virus.

(13) 04.06.2020; Bundesministerium für Gesundheit; Verordnung zur Änderung der Ausgleichszahlungen an Krankenhäuser aufgrund von Sonderbelastungen durch das Coronavirus SARS-CoV-2; https://www.bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/Dateien/3_Downloads/Gesetze_und_Verordnungen/GuV/C/200604_COVID-19-Ausgleichszahlungs-AEnderungs-Verordnung_-_AusglZAEV.docx.pdf; S. 63

(14) 23.06.2020; Rödl & Partner; Auswirkungen des Covid-19 – Krankenhausentlastungsgesetzes auf den Jahresabschluss 2020; https://www.roedl.de/themen/fokus-gesundheits-und-sozialwirtschaft/juni-2020/auswirkungen-covid-19-krankenhausentlastungsgesetzes-jahresabschluss-2020

(15) 20.07.2020; SWR; Anna Corves; Nutzten Kliniken die Corona-Krise für mehr Profit?; https://www.swr.de/swr2/wissen/nutzten-kliniken-die-corona-krise-fuer-mehr-profit-100.html

(16) 11.10.2018; PTA heute; Wie bestimmt das RKI die Wirksamkeit von Grippeimpfstoffen?; https://www.ptaheute.de/news/artikel/wie-bestimmt-das-rki-die-wirksamkeit-von-grippeimpfstoffen/

(17) 03.11.2020; Deutscher Bundestag; Gesetzentwurf der Fraktionen der CDU/CSU und SPD, Entwurf eines Dritten Gesetzes zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite; https://dserver.bundestag.de/btd/19/239/1923944.pdf

(18) 13.11.2020; Statistisches Bundesamt; Sterbefallzahlen und Übersterblichkeit; https://www.destatis.de/DE/Themen/Querschnitt/Corona/Gesellschaft/bevoelkerung-sterbefaelle.html; Statistisches Bundesamt (2018): Grunddaten der Krankenhäuser, 2017. Fachserie 12 Reihe 6.1.1    

(19) 14.10.2020; Ökotest; Benita Wintermantel; Corona-Schnelltest: Was bringen die neuen Schnelltests?; https://www.oekotest.de/gesundheit-medikamente/Corona-Schnelltest-Was-bringen-die-neuen-Schnelltests_11516_1.html

(b1) 13.11.2020; Sterbezahlen in Deutschland, 2020; Statistisches Bundesamt (DeStatis), Primärquelle: RKI; https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Sterbefaelle-Lebenserwartung/sterbefallzahlen.html

(b2) 13.11.2020; RKI, DIVI-Intensivregister; Zeitreihen; https://www.intensivregister.de/#/intensivregister

(b3) RKI, DIVI-Intensivregister; Covid-19-Fälle; 13.11.2020; https://www.intensivregister.de/#/intensivregister

(b4) 11.11.2020; RKI; Täglicher Lagebericht des RKI zur Coronavirus-Krankheit-2019 (COVID-19); https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Situationsberichte/Nov_2020/2020-11-11-de.pdf?__blob=publicationFile

(b5) RKI, ARS, PCR-Testungen, laborbasierte Surveillance SARS-CoV-2; 11.11.2020; https://ars.rki.de/Docs/SARS_CoV2/Wochenberichte/20201111_wochenbericht.pdf; S. 3, Tab. 1

(b6) RKI, Inluenza-Wochenbericht, Woche 45; https://influenza.rki.de/Wochenberichte/2020_2021/2020-45.pdf; S. 4, Tab. 2

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PI-News: WHO gesteht: Grippe fünfmal tödlicher als Corona!

PETER BARTELS | Meine PI-NEWS-Wenigkeit … der Feuilleton-Fürst Matthias Matussek haben es immer geahnt … Jetzt „zitiert“ die WHO („Weltgesundheitsorganisation“) die Metastudie von Stanford-Professor John Ioannidis. Fazit: Grippe ist fünfmal tödlicher als Corona!

lesen Sie weiter auf -> pi-news.net

Berliner Zeitung: Keine Übersterblichkeit durch Covid-19: Chef von Gesundheitsamt vergleicht Corona mit Grippe und Hitzewellen

Prof. René Gottschalk, Leiter des Frankfurter Gesundheitsamtes: „Die Bevölkerung muss sachgerecht informiert werden.“ Trotz einer „deutlichen Zunahme von Meldezahlen“ gebe es „weniger schwere Erkrankungen mit weniger Krankenhauseinweisungen“, so der Professor.

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Lungenärzte im Netz: Historisches über Grippe Epidemien bzw. Pandemien

Im letzten Jahrhundert wurde die Menschheit von vielen Grippe-Epidemien bzw. –Pandemien heimgesucht, denen weltweit viele Menschen zum Opfer fielen. Die schwerste Pandemie, die so genannte „Spanische Grippe“ von 1918/1919, forderte mindestens 20 Millionen Menschenleben allein in Europa. Manche Literaturstellen sprechen sogar von 50 Millionen Todesopfern. An den folgenden großen Pandemien mit dem „Asia-Virus“, welches von 1957-1968 grassierte, und der „Hongkong-Grippe“ von 1968-1970 starben weltweit jeweils rund eine Million Menschen. Während der „Russischen Grippe“ Ende der 70er Jahre des letzten Jahrhunderts verloren etwa eine halbe Million Menschen ihr Leben.

Verheerende Grippe-Wellen gehören aber keineswegs der Vergangenheit an. Während der letzten großen Grippe-Epidemie von 1995/96 mit etwa 8,5 Millionen Erkrankungsfällen starben allein in Deutschland ca. 30.000 Menschen an den Folgen der Influenza. In der Grippe-Saison 2002/2003 gab es im Vergleich zu einem durchschnittlich normalen Winter zusätzlich etwa 4,5 bis 5 Millionen Arztbesuche, ca. 1,5 bis 2 Millionen Arbeitsunfähige in der Gruppe der 16- bis 60-Jährigen sowie 25.000 bis 30.000 mehr Klinikeinweisungen über alle Altersgruppen hinweg zu verzeichnen. Diese Angaben resultieren allerdings nicht aus einem prospektiv (vorausschauend) erhobenen Datenmaterial, sondern aus einer vergleichenden Statistik gegenüber Referenzjahren oder Referenzmonaten. Gleiches gilt für die Sterblichkeit, weswegen man auch von Übersterblichkeit spricht.

Quelle: lungenaerzte-im-netz.de

HR-Info: Streitgespräch: Wie gefährlich ist Corona? Virologe Martin Stürmer & Dr. Bodo Schiffmann

Es gibt Menschen, die am Umfang der Corona-Maßnahmen zweifeln. Einer von ihnen ist der HNO-Arzt Bodo Schiffmann. hr-iNFO hat ihn zum Streitgespräch mit dem Frankfurter Virologen Martin Stürmer gebeten.

Bodo Schiffmann zählt zu den führenden Kritikern der Corona-Maßnahmen der Bundesregierung. Der praktizierende Arzt hält diese für überzogen und sieht die Grundrechte in Gefahr. Er ist einer der Gründer der Partei Widerstand2020.

Martin Stürmer schätzt die Situation ganz anders ein. Der 51-Jährige ist Leiter eines Labors und Dozent für medizinische Virologie an der Uni Frankfurt. Die jüngsten Lockerungen der Maßnahmen gehen ihm zu schnell und zu weit.

Maschinen Transscript: Der folgende Text wurde in erster Linie zur Nutzung mit Volltextsuche aus obigem Video/Podcast mit einer Sprachauswertungssoftware erstellt und enthält daher fehlerhafte Wortinterpretationen, Rechschreibfehler …. und ist daher teilweise schlecht lesbar. Die Redaktion freut sich über Unterstützung Texte zu korrigieren, ggf. auch gegen ein kleines Honorar. redaktion (ääät) deutungsvielfalt.de Unsere Position zum Urheberrecht

HR-Info: Corona bestimmt unseren Alltag aber wie schlimm ist das Virus wirklich? Es gibt Menschen die bezweifeln dass die umfangreichen corona Maßnahmen bei uns gerechtfertigt sind die sagen das corona ähnlich gefährlich ist wie das grippevirus und bei dem sein schließlich auch nicht Schulen und Geschäfte geschlossen worden einer davon ist der Hals Nasen ohrenarzt Bodo schiffmann aus Sinsheim. Er sieht sich an der Speerspitze einer Bewegung gegen die corona Maßnahmen in einer Hinsicht hebt er sich allerdings von den anderen gegnern hab er drängt mittlerweile die Politik schon dafür gründete er eine Partei Widerstand 2020 und unterhält auch ein youtube Kanal der bei corona skeptikern auf großes Interesse stößt wir wollen heute versuchen zu klären wie gefährlich das corona Virus ist und ob es eine Fehlentscheidung der virologen und Politiker war viele der streng corona Maßnahmen auch so umzusetzen. Auf der anderen Seite haben wir den Biologen und Wissenschaftler Martin Stürmer Er war auch an der Bekämpfung des sars Virus beteiligt erhält das corona Virus für gefährlich und die Maßnahmen dagegen für gerechtfertigt mit beiden habe ich vor der Sendung gesprochen, sie sitzen also beide sich per Telefon sozusagen gegenüber und mit beiden wollen wir jetzt auch diese Streitgespräch führen und wir fangen an mit dem Herzens Arzt Bodo Schiffmann. Herr Schiffmann nennen sie uns einmal ein Land auf der Welt wo die richtigen Corona Maßnahmen ergriffen wurden.

Schiffmann:  ich finde das Beispiel Schweden gemacht hat sehr gut Schweden hat ohne harten lockdown eine der vergleichbare infektionskurve erhalten wie alle anderen Länder die einen harten lockdown gemacht haben

HR-Info: aber Schweden hat natürlich auch die meisten Todesfälle im Vergleich zu den anderen skandinavischen Staaten also Schweden liegt über mit über 3000 corona Toten liegt an der Spitze danach kommt Dänemark mit rund 500 oder Finnland mit 270 Toten

Schiffmann: Schweden  liegt außer im Vergleich zu Deutschland weltweit im Durchschnitt.

HR-Info: erstellen was sagen sie dazu Stimmen sie daher schiffmann zu

Schiffmann; Nein Ich denke dass der schwedische Weg war ein besonderer ist aber er zeigt nicht auf dass er die Lösung ist die Todesfälle im Vergleich zu den anderen skandinavischen Ländern sind exorbitant hoch und man sieht letztendlich das auch andere Experten im Lande diesen Weg eindeutig bezweifeln und beraten davon abzukehren also es kann nicht als gutes Beispiel hergeleitet werden

 erst mal was sagen sie eigentlich dazu die Sterblichkeit ist tatsächlich relativ geringe das sagt er auch immer wieder Herr schiffmann haben wir da alle etwas übertrieben

was verstehen sie unter relativ gering ist natürlich korrekt dass wir im Augenblick eine sogenannte Fall Sterblichkeit beschreiben aber Nichtsdestotrotz haben wir eine deutlich höhere Sterblichkeit als bei der augenblicklichen Grippewelle auch wenn wir die sogenannte Dunkelziffer in der Form mit einberechnet werden die wir gar nicht kennen

Herr Schiffmann was meinen sie dagegen stimmt sie dazu ich beziehe mich nicht auf glaubensfragen weil das einzige was Ich glaube ist dass ich Christ bin ansonsten halte ich mich gerne ein abgeschlossene kollektive also das was man in einer forschungssituation am liebsten hat Wir haben insgesamt 2 Flugzeugträger ein Gefängnis ein Kreuzfahrtschiff und eine Stadt. Aus diesem abgeschlossenen kollektiven haben wir nahezu dieselben Ergebnisse die belegen dass die letalität sehr gut vergleichbar ist mit denen eine Grippe ich wehre mich immer dagegen dass die Grippe hier als harmloses Beispiel genannt wird, weil die Grippe ist eine tödliche Erkrankung Jedes Jahr im Herbst und Winter zu einer massiven ,Üübersterblichkeit in den gleichen Risikogruppen führt.

aber  bei der Grippe gibt es natürlich auch mittlerweile auch ein Impfstoff was er bei corona nicht der Fall ist

natürlich richtig der Impfstoff hat laut Angaben der who eine maximale Wirksamkeit von 60% deshalb in 40% der Fälle nicht. die Frage die man sich stellen muss ist tatsächlich ein Impfstoff erforderlich und hier ist die Frage berechtigt wenn man den Vergleich zum SARS COV1 Virus heranzieht, der nach seiner einen Saison die er hatte schlicht und ergreifend nicht mehr existiert

 stimmt das Herr Stürmer sie haben daran auch mit geforscht

 ja wir müssen erst mal 2 Schritte zurückgehen weil wir müssen jetzt mit ein paar falsche Informationen aufräumen wenn wir uns die zahlen der Prinz ist iemand mal genau angucken und zwar nicht als Momentaufnahme sondern als Abschluss dann sehen wir auf dieser Kreuzfahrtschiff insgesamt 712 bestätigte Fälle mit 13 Toten, das entspricht einer Sterblichkeit von 1,8% und nicht 0 Komma irgendwas Prozent. das zweite ist die kollektive des der Flugzeugträger dann wollen wir nicht ernsthaft erklären dass dort junge gesunde Menschen die im im besten Saft stehen weil sie Dienst dort schieben, dass sie die vergleichen wollen mit der normalbevölkerung in anderen Ländern das ist im Prinzip ein geschlossenes Kollektiv, aber in keinster Weise repräsentativ um daraus eine vernünftige Fall Sterblichkeit abzuleite,n das ist also der Punkt den wir so nicht stehen lassen kann. das zweite zu Lars das ist eine ganz andere Baustelle kürzer zu den coronaviren aber das Wars dann auch schon. das saß Virus hat sich dann verbreitet aber dann infektiös die Patienten wenn Symptome aufgetreten sind. dementsprechend war sehr viel leichter diese Infektion insgesamt zu kontrollieren und zu beherrschen und das ist letztendlich der Grund warum wir keine Ausfälle in der Welt mehr sehen

Herr Stefan ich frag mich jetzt gerade so ein bisschen sind Hals Nasen Ohren Arzt also auch kein wirklicher virusexperte Herr Stürmer ist das schon aber dennoch lenken sie so dagegen wie kommt das Woher kommt ihre Erkenntnis gerade in der virusforschung

Schiffamnn: Darf ich da kurz nochmal was dagegen sagen weil der Kollege gesagt hat verschiedene gerade sehr wichtig das heißt Er hat eben gerade gesagt dass wir nicht die besatzungen der Flugzeugträger mit der normalbevölkerung vergleichen dürfen das ist genau eine sehr wichtige Aussage die er da getroffen hat, weil hier geht es tatsächlich in Deutschland im größten Teil um eine normalbevölkerung, das sind nämlich junge und aktive Menschen, die jetzt im Moment eingeschlossen werden um kranke ältere oder besonders gefährdete Patienten zu schützen

Auch das stimmt ja nicht das ist ja nicht so dass die junge Bevölkerung hier die große Gruppe ist und die alten ist eine kleine Gruppe kann man definitiv nicht so stehen lassen es ist keine Unterstützung ihrer These, dass wir jetzt eine harmlose Krankheit haben weil auch junge Menschen krank werden und versterben und zwar zu einem ziemlich gering Maße und was wir noch überhaupt nicht wissen weil wir diese Infektion gerade mal 4 Monate kennen, welche langzeitschäden letztendlich diese Infektion in uns auslösen wird. Es gibt jetzt schon sehr zahlreiche Berichte über Manifestation in diversen Organen und das ganze jetzt so zu verharmlosen ist meiner Meinung nach eigentlich skandalös und für ein Arzt eigentlich auch nicht tragbar

HR-Info: wenn ich dann noch mal einhaken darf auch wenn wir gerade in die USA schauen Herr schiffmann also da gibt es ja wirklich sehr sehr viele infizierte 1,4 Mio genesen sind davon 240.000 Todesfälle haben wir dort über 83.000 Tote in den USA. New York über 20.000 Tote auch da haben wir eine durchschnittsbevölkerung wie erklären sie sich denn als Hals Nasen ohrenarzt diese vielen Todesfälle die dort aufgetaucht sind

Schiffmann:  Ich bin eine von den Ärzten die direkten Kontakt zu Viren haben die unterscheiden müssen jedes Jahr jeden Tag ob ich eine tödliche Grippe vor mir habe oder ob ich es mit einer Erkältung zu tun habe das heißt insofern bin ich Praktiker und kein Theoretiker. Die Antworten und die Sachen die ich eben gerade gehört habe zu dem Thema der organbefall der anderen Organe das ist ganz wichtig weil hier zu Weise ich auf die 2 neuen Studien hin als größte Pathologie in Deutschland hat Hamburg eine Studie herausgebracht wurde um die Todesursache bei Covid 19 Erkrankung geht außerdem haben die Kollegen aus Basel eine Studie herausgebracht und kommen sehr gut sehen woran die Leute letztendlich gestorben sind. Wir haben hier ein Virus sehen wir mittlerweile sehr gut kennen wir wissen wie schnell unser Immunsystem auf diesem Virus reagiert Wir haben mittlerweile antikörpertest Möglichkeiten, Wir haben die Fallzahlen aus allen Ländern und die Entwicklung der Fälle, so dass das hier was was ich mache einfach nur ein zusammentragen von Daten ist und diese Daten müssen gehört werden, es bringt nichts eine Position zu verteidigen eben einen Kollegen in manchen Punkten recht schlimmer ist dass wir nicht Gemeinsamkeiten suchen um ein problem zu finden ich verwehre mich dagegen dass jemand sowas sagt weil es ist für einen Arzt auch sehr unethisch, wenn er nur eine Seite der Medaille beleuchtet

aber es ist ja genau das Problem das wäre eigentlich nur eine Seite der Medaille beleuchten. Sie suchen sich die Studien raus die sie meinen die ihre Aussagen untermauern aber Es gibt genug andere Aussage die eben genau das Gegenteil sagen dass das Virus eben gefährlich und mit assoziiertes mit todesfolge und die Aussage die Menschen sind mit Corona nicht an corona verstorben ist einfach zynisch, weil selbst wenn ich eine schwere Grunderkrankung habe und möglicherweise ein halbes Jahr später gestorben wäre, heißt das noch lange nicht dass das und danach zu vernachlässigen weil ich eben entsprechend durch die Infektion früher verstorbenen bin.dieses Virus ist nicht zu verharmlosen und um den Grippe Vergleich nochmal aufzuweisen unsere grippesaison hat dieses Jahr 0,26% Fall Sterblichkeit gehabt, das liegt deutlich unter dem was er zum Beispiel auf dem von ihnen so gelobten Kollektiv der Prinz ist ihm ent haben mit 1,8%

HR-Info:  Ich möchte aber nochmal auf einer anderen Punkt zurückkommen und zwar Es gibt ich hab schon mal wen gerade in den USA so viele Tote und auch so viele infizierte und eben auch wirklich problemfälle die im Krankenhaus gelandet sind und das liegt nachweislich ja wirklich daran dass in den USA viel zu spät darauf reagiert wurde und wenn man sich New York zum Beispiel nimmt, eine millionenmetropole wo wirklich dort das Gesundheitswesen regelrecht in die Knie gegangen wäre, meine Frage jetzt nochmal einen schiffmann was wäre denn gewesen wenn Deutschland gar nichts getan hätte hätten wir dann nicht New Yorker Verhältnisse

Schiffmann: Gar nichts getan wäre immer das falsche gewesen Ich habe auch immer gesagt dass ich die Maßnahmen bis zum 14. 15. März gut nachvollziehen konnte, danach allerdings hätte man die Maßnahmen anpassen müssen. Wir haben in Deutschland ein wesentlich lei also seh geres gesundheitssystem als in den usa das ist unbestritten Wir haben Faktor 3 mehr an intensivbetten zur Verfügung Wir haben einen ständigen bettenüberschuss das heißt hier sind diese Systeme schlicht und ergreifend nicht miteinander zu vergleichen. sie finden in jeder Grippewelle in Amerika dieselben Bilder mit selten vor den Krankenhäusern ich hab das im einen meiner Videos gezeigt von aufnahmen von einer Grippewelle so dass man das einfach nicht miteinander vergleichen kann Ich habe im Moment genug Schwierigkeiten die zahlen von Deutschland immer zu interpretiere,n weil mir ja auch nur die Datenquellen zur Verfügung stehen die das Robert Koch Institut liefert und die gibt einige Menschen einfach den Eindruck, dass man hier keinen klaren Bezug zu den zahlen hat. Also das Netzwerk für evidenzbasierte Medizin ist ja auch beteiligt an der expertenrunde zu diesem kritischen Positionspapier die der eine Mitarbeiter des Bundesinnenministeriums gemacht hat

HR-Info: Herr Stürmer, wie schätzen sie das denn jetzt ein. also ich hab jetzt gerade schon gesagt wenn wir in Deutschland nichts getan hätten oder so gut wie nichts Sahne oder vielleicht auch nur das bisschen was Schweden getan hätte, welche Probleme hätten wir dann

Stürmer:  selbst wenn wir in einer guten Situation sind was die intensivbetten angeht und dann wäre uns trotzdem diese ganze Situation aus dem Ruder gelaufen das sehen wir an den Beispielen Italien das sehen wir den Beispiel USA in mit welcher Dynamik, mit welcher Geschwindigkeit sich das Virus verbreitet und wieviel krankheitsfällen man dort zurechtkommen musste und zu welchen Überlastung ist geführt hat, auch die todeszahlen sprechen für sich und Wir haben deutliche Signale dass es hier auch eine übersterblichkeit eben tatsächlich in parallel zur corona Virus pandemie gibt

Schiffmann: Wenn ich dazu noch kurz was sagen können wir reden in Italien davon dass über 70% der Fälle nur in einer Region aufgetreten sind und den Rest von Italien hat das der war nicht betroffen. Das führt zu einer Verzerrung tatsächlich dieser Darstellung genau in dieser Region gab es in den vorjahren eine Häufung von atypischen Lungenentzündungen Es gibt eine andere Altersstruktur auch in anderen Bereichen der Welt trifft das nicht auf die gesamte Bevölkerung zu insofern ist die Aussage schlicht falsch

Stürmer: Nein ist sie nicht weil es ist genau deswegen nicht er verbreitet war man eben restriktive Maßnahmen getroffen hat um das Virus an der Verbreitung verhindern sie dürfen jetzt nicht die Henne und das Ei durcheinander bringen sollte

Schiffmann:  Code dann nehm ich ihn das gegenbeispiel als Region in den USA wo keine Maßnahmen ergriffen wurden die im Moment auch statistisch noch sehr gut darstellen gut das lassen wir mal so stehen eine Sache

HR-Info: Herr schiffmann sie haben in einem Interview mal das Beispiel gegeben wo sie gesagt haben naja Wir haben eine durchschnittliche Sterblichkeit in Deutschland liegt so bei 80 Jahren und haben dann auch noch gesagt das ist mehr oder weniger eigentlich gar keinen Sinn macht ob man dann 80 jährige jetzt irgendwie noch rettet oder nicht ob sie jetzt an corona erkranken oder eben auch nicht stehen sie heute immer noch so dazu

Schiffmann: das hab ich in der Form nicht gesagt und es ist so dass Menschen sterben und sterben ab einem gewissen Alter häufiger und das ist eine Sache die jedes Jahr passiert in der Herbst und winterregion und was wir auch völlig raus gelassen haben dass ich nicht korrekt finde bei den ganzen corona Toten bei den zahlen die sie in allen Ländern haben wenn sie fair sind, müssten sie die grippekranken ja jetzt abziehen und müssen gucken wieviel ist bei mir tatsächlich übrig von Corona Patienten und dann hätten sie eine echte Relation.

HR-Info: müssen wir das so machen Herr Stürmer, müssen wir die normale Influenza Toten rausziehen

Stürmer: wir müssen einfach uns mal die die sterblichkeitsdaten angucken von einer Webseite die auch gerne von ihnen zitiert wird die Euro Momo Seite und wenn wir uns dort die übersterblichkeit angucken dann sehen wir den Peak der übersterblichkeit außerhalb der grippesaison dementsprechend sein eindeutiges Zeichen dafür dass es sich nicht um hier um grippetote oder Grippe assoziierte Fälle handelt sondern um saß Kopf bei assoziierte Fälle

Schiffmann: In der bildzeitung von heute gibt es eine sehr schöne Statistik der AOK wo die AOK gezeigt hat dass die Patienten die Hilfe der Krankenhäuser nicht mehr in Anspruch nehmen konnten oder durften und auch dadurch kommt es zu einer übersterblichkeit, die Sie aus der Euro morgen nicht ableiten können die Frage war an sie ob man nicht der Fairness halber die grippekranken abziehen müsste um zu sagen so viel ist tatsächlich covit

Stürmer: wieviel Doppel infizierte haben wir denn ihrer Meinung nach haben sie dafür zahlen Nein aber Wir haben jedes Jahr eine Grippewelle die zu einer typischen Sterblichkeit führt

Schiffmann: und einen statistischen Durchschnitt der letzten von mir aus 10 oder 20 Jahre könnte man ja der Fairness halber abziehen weil die werden ja auch so gestorben richtig Wir haben in dieser grippesaison keine übersterblichkeit berichtet

HR-Info: wie gefährlich ist das coronavirus und waren die Maßnahmen der Bundesregierung mit dem lockdown gerechtfertigt darüber habe ich vor der Sendung mit dem Hals Nasen ohrenarzt Bodo schiffmann aus Sinsheim gesprochen er sieht sich an der Speerspitze einer Bewegung gegen die corona Maßnahmen auf der anderen Seite haben wir den virologen und Wissenschaftler Martin Stürmer gehört Er war auch an der Bekämpfung des saß Virus beteiligt erhält das corona Virus für gefährlich und die Maßnahmen dagegen für gerechtfertigt

Dr. Bodo Schiffmann: Video 39 Der R-Wert ist (nicht) gestiegen, Manipulation & Panikmache

36 min
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Überarbeitetes Maschinen Transscript: Der folgende Text wurde mit einer Sprachauswertungssoftware automatisch erstellt und anschließend von der Redaktion im Wortlaut grob überarbeitet. Es sind daher noch einige Fehler und falsche Wortinterpretation vorhanden. Wir freuen uns über Mithilfe bei der Korrektur per Mail an: mithilfe ääät deutungsvielfalt.de Unsere Position zum Urheberrecht

Ihr habt Angst vor einem Virus bei dem man langsam mal die Skalierung ändern sollte, so gut wie keine Neuerkrankungen mehr vorhanden. Das ist eine Welle wie er sie jedes Jahr bei Coronaviren abrufen könnt. Das Robert Koch Institut mit einigermaßen verlässlichen Zahlen, das trifft nicht alle Statistiken zu In Euromomo. kam ist die letzten Tage zu interessanten Verschiebungen. Warum sind die Zahlen so explodiert bei Euromomo in diesen Ländern einen sie sich an eines meiner ersten Videos gab es eine europäische Untersuchung zum Zusammenhang zwischen Gewalt und Selbstmorden beim Anstieg der Arbeitslosenzahlen. Die Arbeitslosenzahlen steigen dramatisch in Amerika innerhalb von 2 Wochen auf 26 Millionen die Amerikaner verlieren nicht nur ihren Job die verlieren auch ihre Krankenversicherung und können nicht mehr versorgt werden Viele Menschen die bereits jetzt Insolvenz sind können ihre Rechnungen nicht mehr bezahlen verzweifeln können sich nicht helfen. Das Statistische Bundesamt gibt keine Auskunft über Menschen, die an Gewalt oder Suizid gestorben sind, gibt aber bereitwillig Auskunft über Verkehrsunfalltote. Ihr fragt mich warum es auf einmal zu einer erstaunlich schnellen Anstieg der Übersterblichkeit kommt? Noch was interessant also wenn die alten Werte hat Euro Momo hat die sterbezahlen der Vorjahre nach unten korrigiert der Vorjahre nach unten korrigiert traue keiner Statistik die du nicht selbst gefälscht hast.

Welt: Übersterblichkeit sinkt: Für den Lockdown gehen der Regierung die Argumente aus

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Kommentar der Redaktion: Diese Kurve finden Sie auch in diesem Beitrag. Die Kurve selbst ist aus den aktuellen Berichten des RKI verschwunden.

Punkt.PRERADOVIC: Prof. Dr. Stefan Homburg, Neue RKI-Zahlen, die Corona Welle ist vorbei, es braucht sich keiner mehr Sorgen zu machen

Milena Preradovic: milenapreradovic.com YouTube Kanal: Punkt.PRERADOVIC Twitter: punktpreradovic

Bitte auch das zweite Video Prof. Dr. Stefan Homburg stellt sich der Kritik betrachten. Hier das aktuelle Video vom 04.05.2020
Diese Nachricht der Welt bestätigt die Interpretation der Kurven durch Prof. Homburg: Für den Lockdown gehen der Regierung die Argumente aus
hier eine abweichende Darstellung von Ranga Yogeshwar.
und hier eine sehr anschauliche Bewertung durch Dr. Bodo Schiffmann

14 min
Audio Poscast Version (14 min)

Haben die Maßnahmen der Regierung gegen das Corona-Virus gewirkt? Nein, sagt der Finanzwissenschaftler Prof. Homburg. Die Reproduktionszahl 1, die die Kanzlerin als Erfolg des Lockdown präsentiert, war schon 2 Tage vor den Maßnahmen des 23.3.2020 erreicht. „Der Lockdown hat überhaupt keine Auswirkungen auf die Verbreitung des Virus“, so der ehemalige Regierungsberater von Kanzler Schröder. Außerdem sei die Pandemie in Europa so gut wie vorbei, meint Prof. Homburg und verweist auf die neusten Zahlen des Euromomo. Link RKI Report Reproduktionszahlen-Zahlen vom 15.4: https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/… Link RKI -Modellierung von Beispielszenarien 20.3.: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N…
YouTube Kanal: Punkt.PRERADOVIC

Kommentar der Redaktion: Das vorstehen verlinkte Dokument des RKI aus dem die Grafik stammt, konnte am 19.04.2020 noch vom RKI heruntergeladen werden. Heute 21.04.2020 ist das Dokument zumindest dort nicht mehr zu finden. Eine „Sicherung“ der Dokumentes finden Sie hier: 17_20_SARS-CoV2_vorab.pdf

Überarbeitetes Maschinen Transscript: Der folgende Text wurde mit einer Sprachauswertungssoftware automatisch erstellt und anschließend von der Redaktion im Wortlaut grob überarbeitet. Es sind daher noch einige Fehler und falsche Wortinterpretation vorhanden. Wir freuen uns über Mithilfe bei der Korrektur per Mail an: mithilfe ääät deutungsvielfalt.de Unsere Position zum Urheberrecht

Preradovic: Heute ist der 17. April. Vor 2 Tagen hat Kanzlerin Merkel verkündet, der Kampf gegen Corona sei auf dem Weg, inzwischen stecke ein Mensch nur noch einen anderen Menschen an, die Reproduktionszahl liege also bei 1. Verantwortlich dafür seien die Maßnahmen der Regierung, also Kontaktsperre und Lock Down und da wo ruft sich die Kanzlerin auf die Helmholtz Gemeinschaft, aber ist das wirklich so? Nein sagt unser Gast ein Zahlenmensch, er sagt der Lock Down hat überhaupt nichts gebracht.

Preradovic: Hallo Professor Doktor Stefan Homburg nach Hannover. Ich stell sie kurz vor sie sind Finanzwissenschaftler an der Leibniz Uni Hannover und dort Direktor des Instituts für öffentliche Finanzen, außerdem ein prominenter Politikberater, sie haben unter anderem Kanzler Schröder beraten. Wir sind jetzt an einem Punkt der Corona Krise angekommen, da geht es jetzt weniger um Medizin, als um Zahlen. Sie sagen der Lock Down hat gar nichts gebracht, wie belegen sie das?

Homburg: Nun der Bund hat ja ein eigenes Institut um so etwas zu untersuchen, das Robert Koch Institut RKI kennt inzwischen jeder. Nach einer neueren Studie des RKI ist diese Produktionszahl, die sie nannten, die angibt wieviel neue Personen ein Infizierter ansteckt, ist vor dem Lock Down unter eins gefallen.

Wenn man sich die Grafik anschaut, dann sieht man die Reproduktionszahl ist erst ungefähr so bei dreieinhalb, dann sinkt sie stark und am 20. März ungefähr sinkt sie unter eins. Drei Tage später dann erst kam der Lock Down, das war der 23. März und wenn man jetzt weiter schaut, dann sieht man die Kurve bleibt mit kleineren Schwankungen so unter eins, es ist nicht so, dass nach dem Lock Down die Kurve weiter runter geht. Man kann deshalb zweierlei daraus schließen, erstens der Lock Down war nicht nötig, weil er schon unter eins war, zweitens war der Lock Down auch nicht wirksam, weil er durch den Lock Down nicht weiter gefallen ist.

Preradovic: Das heißt dieser Lock Down, der der Wirtschaft höchstwahrscheinlich enorme Schäden beibringt, war vollkommen unnötig nach diesen amtlichen Zahlen des Robert Koch Instituts.

Homburg: Ja das ist für jedermann sichtbar, da braucht man auch kein Mediziner zu sein. Es geht wie sie richtig sagen nur um Zahlen. R war vor dem Lock Down kleiner als eins, ist kleiner als eins geblieben, nach heutigen Zahlen ist er sogar auf 0,7 inzwischen, das heißt es ist auch noch viel unverständlicher als der Lock Down selber, warum man jetzt beschlossen hat, der Lock Down wird noch wochenlang weitergeführt.

Preradovic: Wenn man sich die Grafik ansieht, dann sieht es so aus als hätte die Epidemie in Deutschland den Höhepunkt weit vor dem Lock Down gehabt, kann man es auch so kann man das so sehen?

Homburg: Das ist glaube ich unstrittig. Der Höhepunkt der Infektion war in der ersten Märzhälfte und die Politik hat erst nicht reagiert, als dann dieser Höhepunkt kam, ist sie wie üblich sie panisch geworden, dann hat sie viel zu spät etwas gemacht und zwar etwas überflüssig und wie sie richtig sagen unglaublich schädlich war, nicht nur für die Wirtschaft, es geht auch um andere Menschenleben, es geht um Suizide, verschobene Operationen und dergleichen.

Preradovic: Dann fragt sich natürlich warum wurde dieser Lock Down überhaupt eingeführt?

Homburg: Also dazu möchte ich nicht spekulieren, ich weiß es ehrlich gesagt nicht. Die einzige Theorie, die überhaupt passt ist, im Moment sieht man, je härter ein Politiker Forderungen aufstellt, desto besser steht er in den Umfragewerten da. Das gilt natürlich vor allem für Herrn Söder, der hat zunächst abgewiegelt und den bayerischen Fasching zugelassen und dann hat er Panik bekommen uns gibt sich seither als der härteste Sheriff, hat deshalb aber auch die besten Umfragewerte im Land.

Preradovic: Wir wollen die Grafik nochmal kurz einordnen, von wann sind diese Zahlen, von wann ist diese Grafik?

Homburg: Diese Grafik ist am 15. April vom Robert Koch Institut gemacht worden, aber auch das ist wichtig, schon aus damaligen Zahlen konnte man sehen, es wird hier keine schlimme Epidemie kommen. Die ganze Angst wurde geschürt vom Robert Koch Institut, das am 20. März gesagt hat, wir bekommen in Deutschland günstigstenfalls 300.000 Tote, vielleicht auch 1,5 Millionen Tote. Was wir jetzt sehen nachdem die Corona Welle in Deutschland schon abgeklungen ist, es werden so 4000 bis 5000 Personen sein, die eine positive Corona Diagnose haben, von denen man aber nicht weiß ob sie auch an Corona verstorben sind.

Preradovic: Wie kann das RKI denn zu so einem großen Irrtum kommen fragt man sich als Laie.

Homburg: Also diese Horrormeldung des RKI 300.000 – 1,5 Millionen Tote stammen aus einem Papier in dem das im Grunde rein angenommen wurde. Derselbe Autor, der das Papier geschrieben hat, auf dem dieser ganze Lock Down aufbaut, hatte im letzten Sommer ein Papier veröffentlicht, in dem er sagt, in Europa gäbe es im Sommer regelmäßig 70.000 Hitzetote. Er ist also ein reiner Alarmist, dass die ganze Bundesregierung, ganz Deutschland sich davon irreführen lässt ist im Grunde ein Unding.

Preradovic: Jetzt haben wir diese RKI Grafik die zeigt das der Lock Down überflüssig war. Also die Kanzlerin, ich muss das ab und zu nochmal erwähnen, die Kanzlerin verkündet einen Erfolg, mit einer Zahl, die schon zwei Tage vor dem Lock Down erreicht war und das musste sie zu diesem Zeitpunkt eigentlich wissen oder?

Homburg: Es haben alle das gewusst. Die Eliten Wissen um den wahren Sachverhalt. Wenn sie sehen wie Herr Spahn als Bundesgesundheitsminister ohne Maske mit 12 Leuten im engen Aufzug ist, so ein Verhalten kann man überhaupt nur erklären, er weiß das Ganze ist für jemanden wie ihn überhaupt nicht gefährlich, vor allem ist es schon längst abgeklungen zusammen mit den Grippewellen Rhinowellen und was wir sonst immer an Wellen haben.

Kommentar der Redaktion: Spahn doch mit Maske im Aufzug, aber eng ist es schon.

Preradovic: Aber die Kanzlerin Frau Merkel befürchtet, dass es wieder schlimmer kommen könnte und dann schauen wir mal ganz kurz rein jetzt.

Merkel: Schon wenn wir darauf kommen, dass jeder 1,1 Menschen ansteckt, dann sind wir im Oktober wieder an der Leistungsfähigkeit unseres Gesundheitssystems mit den angenommen Intensivbetten, wenn wir 1,2, also jeder steckt 20% mehr 1,2 an, also von 5 Menschen steckt einer 2 an und 4 einen, dann kommen wir im Juli schon an die Belastungsgrenze unseres Gesundheitssystem bei 1,3 das hört sich nicht viel wir kommen von 4 bis 5 Ansteckung 3 bis 5 Ansteckung 1,3 sind wir im Juni an der Belastungsgrenze unseres Gesundheitssystems.

Preradovic: Was halten sie von dieser Rechnung der Kanzlerin die Krankenhäuser könnten bald übervoll sein, wenn die Reproduktionszahl wieder leicht um 0,1, 0,2 oder 0,3 ansteigt

Homburg: Es macht einfach fassungslos, es beschreibt reine Möglichkeiten. Genauso könnte man jetzt sagen, dass übermorgen ganz neues Virus kommt, dass die ganze Menschheit ausrottet. Das kann alles sein, aber man muss ja als politisch Verantwortlicher nach Wahrscheinlichkeiten gehen und inzwischen, das weiß auch die Kanzlerin, ist dass R die Reproduktionszahl von 1 in Richtung 0,7 gesunken. Die ganze Welle klingt ab in ganz Europa

Preradovic: Trotzdem bleibt das Kontaktverbot in Deutschland weiter bestehen bis zum 3. Mai und für viele auch noch weitere Einschränkungen für große Geschäfte, für Friseure und so weiter, die können weiter nicht arbeiten, das ist ja eigentlich fahrlässig nach dem was sie sagen.

Homburg: Also es ist vollkommen unvorstellbar, es werden Menschen der stärkste Schäden zugefügt Existenzen vernichtet, ohne dass es irgendeinen sinnvollen Grund gibt. Aber nachdem man sich in diesen Lock Down Wahn reingesteigert hat, kommt man jetzt auch nicht mehr heraus und so lang die Umfragewerte für die Hardliner so gut sind, wird sich auch an der Situation nichts ändern, die Bevölkerung muss erst umdenken.

Preradovic: Die Zahlen jeden Tag präsentiert werden, die schüren ja auch eher noch die Ängste, weil die steigen ja immer weiter, es wird ja niemand abgezogen der genesen ist?

Homburg: Die Erkrankungen steigen jeden Tag, das ist einfach die Summe aller Diagnosen der Vergangenheit. Wenn man dasselbe machen würde für Krebs oder Erkältungen oder so, alle diese Kurven gehen jeden Tag hoch, aber wie sie sagen diese Kurve ergibt überhaupt keinen Sinn, man muss die Genesen abziehen. Wenn man jetzt schaut was ist denn der Saldo, also was sind die aktuell Erkrankten, dann geht diese Zahl schon seit über einer Woche stark zurück, so dass auch die Unterauslastung der Krankenhäuser immer stärker wird.

Frage: Wir sind ja hier um auf Zahlen zu schauen, auf amtliche Zahlen, wie schaut es denn dann eigentlich mit der Corona Pandemie in Europa aus?

Stand 17.04. Quelle: euromomo.eu

Homburg: Ja dafür gibt es ja ein Instrument in Europa, den sogenannten EuroMomo, also europäischer Mortalitäts Monitor und das sind eigentlich die härtesten und besten Zahlen, die man hat. Man sieht dort die Sterbezahlen in Europa während der letzten Jahre. Man sieht diese Sterbezahlen pro Woche ist das Maß sind nicht konstant sondern, es gibt Wellenbewegungen. Diese Wellenbewegungen fallen zusammen mit dem was auf der Volksmund Grippewelle oder Virenwelle nennt. Normalerweise kommt das irgendwann am Jahresende und verschwindet dann im Frühjahr. Wenn sie jetzt ganz rechts in die Grafik gucken, da sehen sie die aktuelle Welle der Übersterblichkeiten geht bereits zurück, das ist auch normal für die Jahreszeit. Wenn man jetzt schaut wie schlimm ist es denn gewesen und es vergleicht mit der Welle 2016/17, dann sieht man wo schlägt es am stärksten aus dieser Grafik, im Jahreswechsel im Winter 2016/17, die damalige Influenza hauptsächlich Welle die war schlimmer als das was wir jetzt gesehen haben, ist aber nie irgendwie groß und die Zeitung gekommen, hat vor allem nicht dazu geführt dass man die ganze Volkswirtschaft geschlossen hat

Preradovic: Es ist wahrscheinlich auch kaum jemandem aufgefallen der nicht betroffen war.

Homburg: Aber wenn man jetzt sieht was sind das eigentlich für Sterbefälle. Also die hauptbetroffenen sind immer oder fast immer sehr alte Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen. Die liegen dann schon im Bett, werden zum Beispiel gegen Krebs behandelt, haben ein geschwächtes Immunsystem und dann reicht eine Erkrankung wie Influenza, Corona, Harnwegsinfekt oder dergleichen, die dann zum Tod fühlt, die aber für normale gesunde Menschen überhaupt nicht gefährlich ist. Deshalb geht das kann man in den Euro genau nachgucken geht vor allem die Zahl der der alten Menschen saisonal hoch. Also die Wellen kommen fast nur von den alten Menschen nicht von Menschen unter 65.

Preradovic: Also im Grunde kann man sagen, Euro Momo ist auch ein sehr amtliches Ding, ja das sind amtliche Zahlen und man kann sagen, es sind gute Nachrichten, man kann eigentlich sagen die Pandemie ist so gut wie vorbei oder?

Homburg: Also insofern könnten wir unser Gespräch das sich ja sonst um schwierige Dinge dreht mit einem erfreulichen Ausklang schließen. Man sieht aus den Euro Momo Zahlen die gestern neu veröffentlicht wurden, die Corona Welle ist vorbei, es braucht sich keiner mehr Sorgen zu machen.

Preradovic: Vielen Dank Professor Hamburg nach Hannover für das Aufdröseln dieser durchaus komplizierten aber wichtigen Sachverhalte und euch da draußen ein schönes Wochenende, schaut mal auf Euro Momo und auf die guten Nachrichten und übrigens unseren Newsletter könnt ihr auf Punkt minus Preradovic abonnieren, schönes Wochenende, tschüss.

Open Petition: Frau Merkel, führen Sie die Baseline Studie durch – wir brauchen endlich saubere Corona Daten

Nachfolgender Text wurde übernommen von openpetition.de dort könnten Sie die Petition zeichnen, Kommentare lesen ….

Ich heiße Viviane Fischer, bin Mutter von zwei kleinen Kindern und Rechtsanwältin in Berlin.

Ich habe Respekt vor dem Corona-Virus, aber ich habe auch Angst um meine und unsere wirtschaftliche und soziale Zukunft und ich habe größte Angst um unsere Demokratie.

Inzwischen gibt es viele Stellungnahmen renommierter Experten, dass Corona ähnlich (un)gefährlich ist wie eine Influenza und dass der ganze Lockdown sinnlos und sogar schädlich ist….

So äußern sich öffentlich zum Beispiel

  • Professor Dr. Bhakdi, der meistzitierte Mikrobiologe Deutschlands (1)
  • Professor Ioannidis, Lehrstuhl Gesundheitsforschung, Biomedizinische Datenwissenschaft und Statistik an der Universität Stanford (2)
  • Frau Professor Dr. Mölling, ehemalige Direktorin des Instituts für medizinische Virologie an der Universität Zürich (3)
  • Professor Dr. Stefan Hockertz, Immunologe und Toxikologe (4)
  • Dr. Wodarg, Internist, Lungenspezialist und ehemaliger Amtsarzt (5)
  • Der Präsident der Bundesärztekammer Dr. Montgomery (6)

Die Datenbasis stimmt nicht.

  • In seine Corona-Statistik nimmt das RKI alle corona-positiv Verstorbenen auf, unabhängig von der konkreten Todesursache.(7) Viele haben aber schwere Vorerkrankungen. Auf andere Viren wie z.B. Influenza wird nicht getestet.
  • Es werden nur (noch) Personen mit Corona-Symptomen getestet, also infizierte ERKRANKTE. Die wahrscheinlich sehr hohe Dunkelziffer der bereits Immunisierten bleibt unberücksichtigt. Dies treibt die Sterbequote in die Höhe. Trotzdem ist die aktuell kursierende Sterberate mit 0,3-0,4 Prozent der ERKANKTEN Infizierten gering. Wahrscheinlich liegt die echte Gesamtsterblichkeit im Promillebereich. (8)
  • Laut WHO ist die vorsymptomatische Übertragung bei COVID-19 kein größerer Treiber der Übertragung. (9) Bei milden Verläufen testen die Probanden teilweise wohl noch Wochen nach Symptomende positiv (10).

Jeden Tag sterben in Deutschland 2500 Menschen, dies ist unsere normale Sterberate. Eine Übersterblichkeit ist bei unter 200 statistischen Corona-Toten in 18 Tagen absolut nicht gegeben.

In Italien wirken viele Sonderfaktoren: 6000 Intensivbetten für 60 Mio. Italiener, überalterte Bevölkerung, hohe Antibiotikaresistenz (11), starke Luftverschmutzung. Die Corona-Toten sind im Schnitt 80,3 Jahre alt und haben fast alle 1-3 teilweise schwere Vorerkrankungen. (12) Auch die Italiener erfassen als Corona-Toten wenig zielführend jeden corona-positiv Verstorbenen. (13)

Eigentlich klingt all das nach Entwarnung.

Gleichzeitig höre ich aber von Ihnen, Frau Dr. Merkel, und aus den Medien , dass in Kürze der Kollaps unseres Gesundheitswesen droht wegen der vielen Kranken und sterbenden Menschen.

Zur Abwehr dieser Krise soll nun das Notstandsrecht ausgerufen und das Grundgesetz teilweise ausser Kraft gesetzt werden. In Dänemark dürfen ab sofort das Militär und private Wachdienste Zwangsimpfungen und Zwangsbehandlungen vornehmen. (14)

Was ist hier los? Gibt es überhaupt eine Corona-Katastrophe? Und welchen Preis zahlen wir mit dem Lockdown? Notstandsgesetze, Zangsrekrutierungen, gar noch Zwangsimpfungen? All das hat in Deutschland keinen guten Klang.

Ich will unsere Alten und Schwachen schützen, aber die Opfer, die wir jetzt alle erbringen, müssen doch auch SINN machen.

Hilferufe von Bäckern, verzweifelte Restaurantbesitzer. So viele Existenzen, die Menschen teilweise über Generationen aufgebaut haben, werden durch den Lockdown vernichtet. Viele Menschen verlieren ihre Ersparnisse, ihre Altersabsicherung, ihren Job. Kindern wird dadurch die Zukunft verbaut. Der wirtschaftliche Schaden ist enorm. Um diesen aufzufangen, sollen die EU-Länder sich nun in Höhe von 1000 (!) Milliarden Euro verschulden. (15)

Und jetzt kommen immer weitere Einschränkungen unserer Grund- und Menschenrechte hinzu. Menschen dürfen ihre Lieben nicht mehr besuchen, auch wenn diese krank sind oder vielleicht im Sterben liegen. Wie schrecklich ist das denn? Versammlungsfreiheit weg, Meinungsfreiheit eingeschränkt. Aus Italien hören wir, dass es inzwischen verboten ist, alleine zu joggen. In Frankreich patrouilliert das Militär.

All das wegen eines höchstwahrscheinlich gar nicht bestehenden Notstandes?

Ohne valide Daten und einen echten Notstand kann es kein Notstandsrecht, kein Aussetzen des Grundgesetzes und keinen Lockdown geben, der Millionen Menschen der wirtschaftlichen Existenz beraubt und eine ganze Nation sozial und psychisch schwerst beschädigt.

Wir benötigen eine sog. Baseline-Studie, um ein zutreffendes Bild zu erhalten, wie sich das Virus in der Bevölkerung ausbreitet, wie hoch die Immunität schon ist und welche Sterbequote tatsächlich vorliegt. Bei einer Baseline-Studie wird eine demographisch repräsentative Gruppe wiederholt getestet, um die Ausbreitungsgeschwindigkeit und die Aggressivität des Virus sicher feststellen zu können.

Frau Merkel, veranlassen Sie diese Studie!

Begründung

(1) www.youtube.com/watch?v=JBB9bA-gXL4

(2) www.statnews.com/2020/03/17/a-fiasco-in-the-making-as-the-coronavirus-pandemic-takes-hold-we-are-making-decisions-without-reliable-data/

(3) www.rubikon.news/artikel/die-stimme-der-vernunft

(4) www.youtube.com/watch?v=7wfb-B0BWmo&feature=youtu.be

(5) www.wodarg.com

(6) www.general-anzeiger-bonn.de/news/politik/deutschland/interview-mit-weltaerztepraesident-montgomery-ueber-corona-pandemie-ist-chaos_aid-49609561

(7) www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/faktenfuchs-wie-werden-corona-todesfaelle-gezaehlt,RtnpYVL

(8) www.statnews.com/2020/03/17/a-fiasco-in-the-making-as-the-coronavirus-pandemic-takes-hold-we-are-making-decisions-without-reliable-data/

(9) www.who.int/news-room/q-a-detail/q-a-similarities-and-differences-covid-19-and-influenza

(10) www.statnews.com/2020/03/09/people-shed-high-levels-of-coronavirus-study-finds-but-most-are-likely-not-infectious-after-recovery-begins/

(11) www.ansa.it/english/news/science_tecnology/2019/11/19/italy-top-in-eu-in-antibiotic-resistance_369e0123-0107-445e-8c17-f11932c9d27c.html

(12) www.epicentro.iss.it/coronavirus/bollettino/Report-COVID-2019_20_marzo_eng.pdf

(13) www.telegraph.co.uk/global-health/science-and-disease/have-many-coronavirus-patients-died-italy/

(14) www.fr.de/politik/coronavirus-sars-cov-2-daenemark-notfalls-militaer-13598503.html

(15) www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/europaeer-sollen-zusammen-eine-billion-euro-leihen-a-59fe892d-7b24-40b6-ae33-93ea0b053907

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, 

Viviane Fischer aus Berlin