reitschuster.de: „Geimpfte haben bei Delta genauso große Virusmengen in Nase und Rachen wie Ungeimpfte“

Warnung der US-Gesundheitsbehörde – Super-GAU für Regierungs-Strategie?

Diese Information hat es in sich. Sie stammt aus einer Quelle, der selbst die üblichen „Covid-Heulbojen“ (Oskar Lafontaine über Karl Lauterbach) vertrauen: von Tagesschau.de. Und den Machern des gebührenfinanzierten Angebots fiel offenbar gar nicht auf, wie sehr sich die brisanten Sätze dort im Widerspruch befinden zu den Aussagen, die Bayerns Ministerpräsident Markus Söder ebenfalls dort macht. Der Corona-Rambo aus Franken spricht hier davon, dass man sich „durch Impfen die Freiheit geben kann“ – ein Satz, der eigentlich ein Skandal ist. Freiheit ist ein unveräußerliches Grundrecht, und nichts, was man sich durch einen Eingriff in den eigenen Körper erkaufen muss. Weiter fordert Söder „maximale Freiheit und Rechte“ für Geimpfte und Genesene.

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https://reitschuster.de/post/geimpfte-haben-bei-delta-genauso-grosse-virusmengen-in-nase-und-rachen-wie-ungeimpfte/

Boris Reitschuster: Wielers „vierte Welle“, wie die Regierung herumeiert und was uns jetzt droht

Es waren bizarre Szenen auf der Bundespressekonferenz am Mittwoch. Journalisten versuchten, Regierungssprecherin Ulrike Demmer darauf festzunageln, dass es die „vierte Welle“ gebe – unter Verweis auf entsprechende Angaben von Lothar Wieler, dem Chef des Robert Koch-Instituts (siehe hier). Demmer versuchte um jeden Preis, eine entsprechende Festlegung zu vermeiden. Doch sie machte deutlich, dass schon bald weitreichende neue Einschränkungen möglich sind. Auch beim Thema Testpflicht für Urlaubsrückkehrer schienen die Rollen klar verteilt: Die Journalisten wirkten unzufrieden, dass die Testpflicht nicht schnell genug kommt, die Regierung beschwichtigte. Genau aus solchen Konstellationen heraus ergibt sich eine Maßnahmen-Spirale – weil sich Politik und Medien gegenseitig befeuern, noch strenger zu sein und die Grundrechte noch stärker oder weiter einzuschränken.

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reitschuster.de: Konzerte sollen „keine politische Bühne“ sein – ist der Geist der DDR zurück?

Wird Nena jetzt an Ausreise denken (müssen)?

Ein Gastbeitrag von Gunter Weißgerber. Weißgerber ist Redner der Leipziger Montagsdemonstrationen 1989/90, Mitbegründer der Ost-SPD, Mitglied der freigewählten Volkskammer 1990, Mitglied des Deutschen Bundestages 1990–2009.

Im Jahr siebenundfünfzig nach Klaus Renfts erstem Verbot 1965, im Jahr siebenundvierzig nach dessen zweitem Verbot 1975, im Jahr siebenundvierzig nach Wolf Biermanns Rausschmiss aus der DDR 1975, im Jahr sechsundvierzig nach Manfred Krugs Unterschrift 1976 unter das Protestschreiben gegen Wolf Biermanns Ausbürgerung, im Jahr neununddreißig nach Udo Lindenbergs DDR-Auftrittsbettelsong „Sonderzug nach Pankow“ an Erich Honecker 1983 fällt einem bundesdeutschem Veranstalter nichts anderes ein, als im Stil des DDR-Kulturministers Hans-Joachim Hoffmann Folgendes abzusondern:

Es war uns wichtig und daher auch bereits im Vorfeld vertraglich vereinbart, dass die Konzerte nicht als politische Bühne genutzt werden dürfen“, erläuterte Bahl. (Tagesspiegel 27. Juli 2021).

Konzerte nicht als politische Bühne nutzen? Seit wann ist das Usus in der Bundesrepublik? Mir ist das neu. Oder gilt das nur für Künstler, die in der Ära Merkel nicht zu den Haltungskünstlern gerechnet werden?

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Boris Reitschuster: 11.706 Euro pro positivem PCR-Test in Berlin

Abgeordneter klagt: „Hier sind die Relationen durcheinandergekommen“

Das Kosten-Nutzen-Verhältnis der Corona-Tests wirft massive Fragen auf. Das zeigt die Antwort des Berliner Senats auf eine Anfrage des Abgeordneten des Abgeordnetenhauses Marcel Luthe (Freie Wähler). In der aktuellen Woche vom 11. bis 18.07. stehen demnach 881.490 durchgeführten Schnelltests sage und schreibe 3.128 positive Ergebnisse aus diesen Schnelltests gegenüber.

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Wie viele von diesen positiven Ergebnissen im Schnelltest durch einen positiven PCR-Test bestätigt wurden, wollte der Senat nicht beantworten. Er schrieb: „Diese Zahlen zur PCR-Nachtestung sind in der Statistik nicht nachvollziehbar. Wird eine Person positiv getestet, wird das Ergebnis an das Gesundheitsamt übermittelt. Die PCR-Nachtestung muss aber nicht zwangsläufig in einer senatseigenen Teststelle oder einer „Test-to-Go“ – Station erfolgen, weshalb die Zahlen hierzu nicht erfasst werden können.“

Luthe machte sich deshalb in öffentlich zugängliche Angaben schlau – und kam auf nur 753 positive PCR-Tests in der ganzen Hauptstadt im entsprechenden Zeitraum. Die Rechnung, die sich daraus ergibt, befremdet den Abgeordneten: „Wenn man davon ausgeht, dass pro Test etwa 10 Euro Kosten anfallen, kostet uns ein positiver PCR-Treffer also sage und schreibe 11.706 Euro! Ob dieser dann überhaupt zu einer Erkrankung oder gar Hospitalisierung führt, ist unklar“, mahnt Luthe. Und setzt die Kosten in ein Verhältnis zur allgemeinen Gesundheitsvorsorge: „Und gleichzeitig will man die 50 Euro für die Brustkrebsvorsorge der Kassenpatienten nicht zahlen!“ Hier seien die Relationen durcheinandergekommen, so der Abgeordnete, der von der FDP zu den Freien Wählern gewechselt ist und als deren Spitzenkandidat in die Wahl des Berliner Abgeordnetenhauses im September 2021 zieht.

Befremdend findet der Abgeordnete die Angaben des Senats zu den Kosten der Schnelltests:

„Die Summen wirken für mich merkwürdig, mein Verdacht ist, dass der Senat hier nur die Kosten der Testsets, nicht aber der Durchführung selbst angegeben hat.“

Eine entsprechende Anfrage ging von reitschuster.de an den Berliner Senat. Die Antwort wird, so sie denn erfolgt, nachgereicht – leider beantwortet der Berliner Senat nicht alle Presseanfragen, obwohl er dazu verpflichtet ist.

PS: Statt einer Nicht-Beantwortung wählte der Senat diesmal einen anderen Weg – er beantwortete meine Anfrage wie folgt:Sehr geehrter Herr Reitschuster,

vielen Dank für Ihre Nachricht. Bitte teilen Sie uns freundlicherweise, ob Sie als Journalist tätig sind?

Mit freundlichen Grüßen

M. Quiske

Pressesprecher SenGPG

(Grammatik-Fehler aus dem Original übernommen).

Die Schenkelklopfer der Linksgrünlila-Blase sind dem Pressesprecher damit sicher. Doch wie schrieb der Spiegel gerade so schön: „Aber Reitschuster lacht zuletzt, und vielleicht auch am längsten.“ Regierungen, die versuchen, kritische Fragen mit Spott (nicht) zu beantworten, haben in der Geschichte auf längere Sicht immer ziemlich traurig ausgesehen.


Diejenigen, die selbst wenig haben, bitte ich ausdrücklich darum, das Wenige zu behalten. Umso mehr freut mich Unterstützung von allen, denen sie nicht weh tut!

reitschuster.de: CSU-Chef Söder stellt kostenlose Corona-Tests für Nicht-Geimpfte infrage

Kommentar der Redaktion: Eine faktische Impfplicht rückt immer näher! Alle – Befürworter und Skeptiker von Impfungen – dürfen diesen Eingriff in das menschliche freiheitliche Grundrecht der Unverletzlichkeit des eigenen Körpers nicht zulassen. Wenn diese rote Linie überschritten sein wird, werden weiter Schritte der Einschränkung von Freiheiten mit immer neuen Begründungen aus allen möglichen vermeintlich bedrohlichen Szenarien folgen.

Bayerns Ministerpräsident scheint die Rolle des Corona-Hardliners zu genießen. „Das Beste für Bayern“ überschrieb Markus Söder seine erste Regierungserklärung. Und was für den Freistaat gut ist, wird er sich denken, kann für die Republik nur ein Segen sein. „Die Maske ist ein Instrument der Freiheit“, lautete denn auch sein Credo im Oktober vergangenen Jahres, als er erweiterte Maskenpflichten auf öffentlichen Plätzen und in Aufzügen in Wohnhäusern forderte.

Zwischenzeitlich hat er sein Mantra geändert: „Vollständige, unbeschwerte Freiheit gibt es nur mit Impfen. Ohne Impfen keine Freiheit – jedenfalls nicht so in der Form, wie wir es uns vorstellen“, sagte der CSU-Chef in einem ZDF-Interview – und übte damit indirekten Druck auf junge Menschen aus: „Je mehr junge Leute geimpft sind, und zwar zweifach, desto leichter können wir zum Beispiel auch bestimmte Angebote wie Clubs oder Diskotheken wieder in Erwägung ziehen.“

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Die Zeit: EU-Kommission will Benzin- und Dieselautos bis 2035 verbieten

Kommentar der Reaktion: Was ist die Agenda großer Tech-Unternehmen im Zusammenhang mit dem Klimawandel? deutungsvielfalt.de: Künstliche Intelligenz, die zweite Revolution der industriellen Menschheitsgeschichte
Unsere Seite zum Klimawandel

Nach neuen Vorschlägen der EU-Kommission sollen in 15 Jahren keine neuen Verbrenner mehr zugelassen werden. Auch eine Kerosinsteuer für Flüge in Europa ist geplant.

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https://www.zeit.de/politik/2021-07/eu-kommission-will-verbrennungsmotoren-bis-2035-verbieten?

reitschuster.de: EMA stuft Entzündungen am Herzen als mögliche Nebenwirkungen ein. Viele Warnzeichen werden aber verschwiegen

Nun also doch. Der Sicherheitsausschuss der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) hat empfohlen, die Liste der Nebenwirkungen von Impfungen mit den Vakzinen von BioNTech/Pfizer und Moderna zu erweitern. Demnach können in „sehr seltenen Fällen“ Herzmuskelentzündungen (Myokarditis) oder Herzbeutelentzündungen (Perikarditis) auftreten.

Der EMA-Ausschuss bewertet und überwacht die Sicherheit von Arzneimitteln in der Europäischen Union. Der Sicherheitsausschuss befürwortet ab sofort, die beiden Erkrankungen als neue Nebenwirkungen in der Produktinformation der beiden Vakzine aufzunehmen.

Das Gremium hatte europaweit 145 Fälle von Myokarditis und 138 Fälle von Perikarditis bei Personen überprüft, die mit BioNTech/Pfizer geimpft worden waren. Dazu jeweils 19 Fälle von Personen, die das Vakzin von Moderna erhalten hatten. „Der Ausschuss kam zu dem Schluss, dass die Fälle hauptsächlich innerhalb von 14 Tagen nach der Impfung, häufiger nach der zweiten Dosis und bei jüngeren erwachsenen Männern auftraten“, schreibt die Behörde. Bei fünf der untersuchten Fälle verstarben die Patienten.

Von Christian Euler

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reitschuster.de: Rette sich, wer kann!Auf dem Weg in die „alternativlose“ Diktatur?

Was noch vor historisch kurzer Zeit auch angesichts der deutschen Geschichte unmöglich schien, offenbart sich inzwischen tagtäglich deutlicher: Die Bundesrepublik Deutschland ist auf dem besten oder vielmehr schlechtesten Weg in die dritte Diktatur.

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Dr. Peter F. Mayer: Delta-Variante mindestens 10-fach weniger gefährlich als frühere Varianten

Seit dem Dezember des Vorjahres hören wir vorzugsweise aus England, dass es neue Varianten gibt. Damit wird in der regel verbunden, dass sie sich rascher verbreiten und wesentlich gefährlicher, tödlicher und auch jüngere Menschen ansteckend sind. Davon hat sich bisher nichts bewahrheitet – im Gegenteil, von Variante zu Variante wird SARS-Cov- harmloser, wie es die seit Charles Darwin bekannten Gesetze der Evolution vorhersagen.

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Oscar Lafontaine: Covidioten – Es geht wieder los

Mittlerweile fällt das Wort Covidioten auf die zurück, die es erfunden haben, um andere herabzusetzen. Obwohl immer mehr Menschen geimpft sind (57 Prozent haben die Erstimpfung und 40 Prozent bereits den vollständigen Impfschutz) benutzen Covid-Heulbojen – an vorderster Stelle Karl Lauterbach – die Delta-Variante, um erneut zu warnen und Schreckensszenarien in die Welt zu setzen. Dabei zeigt sich immer mehr, dass die sogenannten Experten Arm in Arm mit der Pharmaindustrie den Teufel an die Wand malen, um möglichst viele Leute mit den Impfstoffen mit „bedingter Marktzulassung“ zu impfen und den nächsten Lockdown vorzubereiten. Dabei verlieren die „Experten“ allmählich ihre Glaubwürdigkeit.

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https://www.oskar-lafontaine.de/links-wirkt/covidioten-es-geht-wieder-los/

deutungsvielfalt.de: Bewertung der aktuellen Impfempfehlungen

Wer sich aktuelle „impfen“ lassen möchte findet hier einen Kanal mit anschaulichen Statistiken von Impfnebenwirkungen aufgeschlüsselt nach Herstellern basierend auf Daten offizieller Quellen: https://t.me/DatenAnalyseProgrammieren

„Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. “ Gemäß Heilmittelwerbegesetz ist dieser Satz unter Arzneimittelwerbungen, die sich nicht an Fachkreise richtet, Pflicht. Dieser Satz fehlt bei der allgegenwärtigen Werbung für die Covid-19 Impfungen.

Eine Nebenwirkung der Impfungen sind Thrombosen, es besteht jedoch der Verdacht, dass Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen, Gesichtslähmungen auf auf Mikrothrombosen zurückzuführen sind. Dr. Wodarg empfiehlt eine Beweissicherung in Form einer Blutuntersuchung auf D-Dimere und Thrombozyten vor und nach einer Impfung.

Die Saison von Coronaviren ist der Winter. Demzufolge sind die Zahlen mit Beginn der heißen Jahreszeit sehr schnell stark gesunken. Es ist zu vermuten, dass das Corona Virus bald wie im letzten Jahr im Sommer fast vollständig verschwinden wird. Letztes Jahr wurde in den Sentinel Praxen über mehrere Monate keine SARS-CoV-2 identifiziert (siehe: grippeweb.rki.de). Daher steht wohl für gesunde Menschen, insbesondere für Kinder das Risiko einer Impfung in keinem gesunden Verhältnis zu möglichen Impfnebenwirkungen.

Die Gefahr zu erkranken wird daher bis zum Herbst nur sehr gering sein. Dann werden wieder neue Mutationen im Umlauf sein, ob der aktuell verwendetet „Impfstoff“ dann noch wirksam sein wird wissen wir nicht. Beim Blick nach Israel drängt sich die Frage auf, ob die aktuellen Impfstoffe überhaupt wirksam sind (siehe FAZ: Geimpfte in Israel neu infiziert). Auch werden wir im Herbst mehr Erfahrungen mit den „Impfstoffen“ haben und die Leitmedien werden wohl auch zunehmend differenzierter informieren.

„Impfstoffe“ sollten in Anführungszeichen geschrieben werden, das es sich bei den mRNA „Impfstoffen“ nicht um abgeschwächte oder tote Erreger sondern um Gentherapeutika mit einer Notzulassung handelt. Warum setzt man in Deutschland ausschließlich auf Gentherapeutika statt auf jahrzehntelang erprobte Totimpfstoffe? (siehe Chinesische Totimpfstoffe (Ärzteblatt 12.04.2021).

Interessant auch die Geschichte von Imfungen: Impfungen – Segen oder Fluch? – Univ.-Doz. (Wien) Dr. med. Gerd Reuther auf den GGB-Gesundheitstagen

Weiter Infos zu den Impfstoffen -> deutungsvielfalt.de/covid-19-impfstoffe/

Es gibt jedoch auch eine politische Dimension, denn der öffentliche Impfdruck könnte Deutschland in ein totalitäres, transhumanistisches System führen.

England war eins der ersten Länder in dem „geimpft“ wurde. Dort sind scheinbar viele Menschen trotz „Impfung“ erkrankt.

Boris Reitschuster: Zensurwelle im Internet kurz vor den Bundestagswahlen – Immer dreistere Angriffe auf die Meinungsfreiheit

Gut drei Monate vor der Bundestagswahl ist in den sozialen Netzwerken eine regelrechte Löschorgie entbrannt. Das Google-Video-Portal Youtube sperrt frei von der Leber weg auch große, kritische Kanäle wie meinen, Twitter löschte den Kanal von Anabel Schunke ohne jede Vorwarnung oder Begründung ganz und sperrte den des ehemaligen Vorsitzenden der FDP-Landtagsfraktion in Nordrhein-Westfalen, Gerhard Papke. Sein Vergehen: Er bezog sich in einem Tweet auf einen BILD-ArtikelAuch mich hat Twitter gesperrt. Auch meine Seite bei LinkedIn wurde blockiert.

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reitschuster.de/post/zensurwelle-im-internet-kurz-vor-den-bundestagswahlen/

Coronaaussoehnung.org: 16 Autor*innen für Kurskorrektur in der Corona-Politik – „Covid-19 ins Verhältnis setzen“

Berlin/Wien, 7. Juli  2021. – 16  Expert*innen aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen aus Deutschland und  Österreich haben  sich  heute  mit einem  über  60-seitigen Text  an die  Öffentlichkeit gewandt. Ihr Ziel:  Die  aufgeladene öffentliche Debatte zu Covid-19 zu versachlichen, ins Verhältnis zu setzen und  so in einen  gesamtgesellschaftlichen Kontext zu bringen. Sie  fordern einen wertschätzenden Gedankenaustausch, die  Überprüfung der  bisher getroffenen Maßnahmen und  empfehlen „Alternativen zu Lockdown und  Laufenlassen“.

Download der Papiers: COVID-19 INS VERHÄLTNIS SETZEN

lesen Sie bitte hier weiter: coronaaussoehnung.org/wp-content/uploads/2021/07/Presseinformation_2021-07-07_Website.pdf

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Die  Autor*innen stellen  zunächst zentrale  Erkenntnisse zum weltweiten Infektionsgeschehen seit Beginn der Pandemie dar und kommen zu dem  Ergebnis, dass  die Diskussionen über den Umgang mit derselben von einem  Ungleichgewicht der Meinungssichtbarkeit geprägt war. Anstelle eines  breit aufgestellten interdisziplinären und pluralistischen Diskurses sei zu beobachten gewesen, dass  nur wenige Expert*innen ausgewählter Disziplinen zu Wort gekommen seien.  Bereits  früh sei deutlich geworden, dass  vor allem Kritiker*innen der Regierungsmaßnahmen befürchten mussten,  für ihre Haltung ausgegrenzt zu werden. Verstärkt  worden  sei diese  Dynamik durch  das bewusste Schüren von Angst vor dem  Virus durch  die Regierenden. Das  dadurch geschaffene Klima  der Unsicherheit und Angst habe  die offene  und respekt- volle demokratische Debattenkultur gefährdet.

Auch  seien  für Demokratien unübliche autoritäre  Zwangsmaßnahmen und Grundrechtsbeschränkungen angewandt worden. Zugleich sei effektiver Rechtsschutz kaum zu erlangen gewesen, sodass die rechts- staatliche Kontrolle bedenklich ins Wanken  geraten sei.

Konkret geht  der Text  auf elf „Unverhältnismäßigkeiten“ ein und benennt 16 „Ungereimtheiten“ in der die Pandemie begleitenden Kommunikation. Diese verstören die Menschen, lösen  weitere  Ängste aus und gefährden die körperliche und psychische Gesundheit. Die  Autor*innen listen 27 Kollateralschäden der Zwangsmaßnahmen an Leib  und Leben auf und fordern,  diesen  genauso viel Aufmerksamkeit zu schenken wie den Schäden an Gesundheit und Leben, die SARS-CoV-2 verursacht. Menschen, die bereits  vor der Krise benachteiligt und marginalisiert waren,  seien  von deren  negativen Auswirkungen sowie  von den den Maßnahmen überproportional betroffen, was die soziale  Ungleichheit noch  verstärkt  habe.  Schließ- lich sollten  alle großen Gesundheitsgefahren in den Blick  genommen werden  und auf den Dashboards der Gesundheitsminister*innen übersichtlich aufscheinen.

Am  Schluss werden  zehn Empfehlungen ausgesprochen, um eine Kurskorrektur in der Corona-Politik ein- zuleiten. So sollte  statt auf Angst auf Vertrauen, Eigenverantwortung und die Stärkung der Gesundheits- kompetenz der Bürger*innen gesetzt werden. Anstelle einheitlicher Zwangsmaßnahmen für alle, sollten Subsidiarität kollektiver Maßnahmen hinter individuellem Schutz  und eine Diversifizierung der Lösungsan- sätze  unterstützt werden. Tests,  Masken  und Impfungen sollten  kostenlos zur Verfügung gestellt, aber  nicht erzwungen werden. Schließlich sollte  die Gesundheitspolitik stärker  die Pandemie-Ursachen in den Blick nehmen, anstatt sich vorrangig auf Symptome und ihre „Bekämpfung“ zu fokussieren. Denn  bei nicht nach- haltiger Wirtschaftsweise drohten unweigerlich weitere  Pandemien.

Die  Autor*innen haben  ihre unterschiedlichen Pandemieerfahrungen eingebracht und somit  versucht,  ein möglichst vollständiges Bild  von der Krise  zu zeichnen. Abschließend heißt es in dem  Papier: „Wir  hoffen, dass uns eine  möglichst ganzheitliche Analyse der Corona-Krise gelungen ist, die  andere bei  ihrem  Nach- denken, Verstehen und bei  ihren Lernprozessen unterstützt. Mit unseren abschließenden Empfehlungen wollen  wir eine  Richtungskorrektur in der Corona-Politik mit herbeiführen. Im Idealfall  kommen dadurch die Ziele umfassende Gesundheit aller, Grundrechte und Demokratie, sozialer Zusammenhalt und nachhaltiges Wirtschaften besser in Einklang.“

Download des  Papiers  » www.coronaaussoehnung.org   #coronaaussoehnung

Kontakt  info@coronaaussoehnung.org

Ihre Gesprächspartner*innen: Dr. Ellis Huber, Berlin;  Prof.in  Dr.in  Ulrike  Guérot, Bonn; RAin  Jessica Hamed, Mainz; Prof.  Dr. Dr. Christian Schubert, Innsbruck.

RTDE: Warren Buffett warnt vor nächster Pandemie: „Es gibt Schlimmeres als COVID-19“

US-Multimilliardär und Wirtschaftsmogul Warren Buffett glaubt, dass die nächste Pandemie schwerer ausfallen könnte als die aktuelle COVID-19-Pandemie. Sein Freund und Milliardär Bill Gates hat ähnliche Prognosen.

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https://de.rt.com/nordamerika/120290-us-multimilliardar-buffet-nachste-pandemie/

Telepolis: Mit 500 Euro Bonus 90 Prozent Impfquote erreichen

Von Geldprämien über Interrail-Tickets bis zu einer Lotterie für Geimpfte: Ideen, die Impfmüde munter machen sollen, gibt es gerade viele. Von Strafen für Unwillige und Schwänzer soll aber abgesehen werden.

https://www.heise.de/tp/features/Mit-500-Euro-Bonus-90-Prozent-Impfquote-erreichen-6129941.html

RTDE: China als Vorbild? Bildungsministerium denkt über „Sozialpunktesystem“ nach

Eine groß angelegte Studie im Auftrag des Bundesbildungsministeriums beschäftigt sich mit der Einführung eines Sozialpunktesystems. Künftig könnte davon der Zugang zu bestimmten Ressourcen wie Arbeits- oder Studienplätzen abhängig sein – ähnlich wie es in China bereits getestet wird.

lesen Sie bitte hier weiter: https://de.rt.com/inland/119937-china-als-vorbild-bildungsministerium-denkt/

Nachdenkseiten: Verlorene Lebenszeit durch Corona – eine weitere Säule wankt

Mehr als 91.000 Menschen sind in Deutschland nach Angaben des RKI an oder mit Covid-19 verstorben. Das RKI hat „errechnet“, dass diese Menschen im Durchschnitt ohne Covid-19-Erkrankung noch 9,6 Jahre länger gelebt hätten. Das ist kaum glaubhaft, lag das Durchschnittsalter der Verstorbenen doch bei 83 Jahren und waren doch fast alle Verstorbenen schwer vorerkrankt. Der promovierte Mathematiker Günter Eder hat sich für die NachDenkSeiten die Zahlen genauer angeschaut und kommt bei seiner eher konservativen Berechnung zu ganz anderen Zahlen. Demnach hätten 85% der Verstorbenen ohne Corona nur noch eine Restlebenserwartung von zehn Wochen gehabt. Ergänzt mit den RKI-Schätzungen kommt man damit zu dem erstaunlichen Ergebnis, dass im letzten Jahr mehr Lebenszeit durch Verkehrsunfälle als durch Covid-19 ausgelöscht wurde.

Audio Podcast von nachdenkseiten.de

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Nachdenkseiten: „Schwarzbuch Corona“ – in der Bestsellerliste trotz Medien-Blockade

Obgleich die klassischen Medien mein neues „Schwarzbuch Corona“ bislang – mit Ausnahme von Radio Bremen – komplett ignoriert haben, schaffte es überraschend den Einzug in die aktuelle SPIEGEL-Bestsellerliste. Dort ist es seit gestern auf Platz 13 gelistet – als höchster Neueinsteiger. Der Börsenverein des deutschen Buchhandels führt es sogar auf Platz 11. Sehen wir es von der positiven Seite. Vor Jahren wäre es noch unmöglich gewesen, dass ein aufklärerisches Buch, das von den großen Medien boykottiert wird, eine größere Leserschaft erreicht. Diese Zeiten haben sich glücklicherweise geändert. Die NachDenkSeiten verfügen mittlerweile über eine große Leserschaft und ihre Reichweite geht weit über „Bücher“ hinaus. Hoffen wir, dass unsere kritische Arbeit auch auf anderen Gebieten zählbare Erfolge bringt. Von Jens Berger.

lesen Sie bitte hier weiter: https://www.nachdenkseiten.de/?p=74076

RTDE: Aus Angst vor der „Gender-Gestapo“: IOC verdient Goldmedaille für Absurdität

Streng ausgelegte Doping-Regeln haben dazu geführt, dass die US-Sprinterin Sha’Carri Richardson wegen ihres freizeitlichen Konsums von Cannabis von den Olympischen Spielen in Tokio ausgeschlossen wurde, während gleichzeitig eine als Mann geborene Gewichtheberin gegen Frauen antreten darf. So werden die Spiele zum Gespött.

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https://de.rt.com/meinung/120237-aus-angst-vor-gender-gestapo/

reitschuster.de: Theresa May: „Wir haben uns zurückentwickelt“ – Boris Johnson rudert zurück

In welche Richtung die Impfkampagne in den kommenden Wochen und Monaten laufen wird, und was „Impfmuffeln“ droht, machte jetzt Bayerns Ministerpräsident Markus Söder deutlich. Er übte sich in Mobbing gegen jemanden, der sich nicht impfen lassen will – im konkreten Fall seinen Stellvertreter und Koalitionspartner Hubert Aiwanger von den Freien Wählern. Dass der sich nicht impfen lassen will, ist dem Bajuwaren-Fürsten ein Dorn im Auge. Söder, dem Kritiker wie Focus-Gründer Helmut Markwort autoritäre Charakterzüge nachsagen, erwartet, dass sich sämtliche Mitglieder seiner Staatsregierung impfen lassen.

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https://reitschuster.de/post/schuldzuweisung-an-impfmuffel-hat-sich-soeder-verplappert-oder-drohte-er/

Corona Doks: Seltene, neue Nebenwirkung nach Astrazeneca-Impfung entdeckt

Auf hna.de ist am 2.7. unter dieser Überschrift zu lesen:

Nach Corona-Impfungen mit dem Vakzin von Astrazeneca sind Fälle einer seltenen, aber gefährlichen Erkrankung aufgetreten. Ein Fall endet nun sogar tödlich.

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Boris Reitschuster: Mehr als die Hälfte aller Delta-Toten in Großbritannien war geimpft

Die Nachricht ist brisant. Und viele würden ihr wohl mit großer Skepsis begegnen, würde sie nicht aus Quellen stammen, die eher dafür bekannt sind, dass sie die Corona-Politik der Regierung unterstützen, als ihr medial Steine in den Weg zu legen. RTL und die Frankfurter Allgemeine berichten unter Berufung auf die britische Gesundheitsbehörde „Public Health England“, dass mehr als die Hälfte der Patienten, die durch die Delta-Variante des Corona-Virus gestorben sind, schon eine Impfung hinter sich hatten: „Bei 117 Toten konnte die Delta-Variante nachgewiesen werden. 50 von ihnen waren vollständig geimpft, 20 davon hatten nur eine Impfdosis erhalten“, heißt es in den Berichten: „Die Gestorbenen waren überwiegend sehr alt oder gesundheitlich bereits sehr angeschlagen, so die Wissenschaftler.“

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https://reitschuster.de/post/mehr-als-die-haelfte-aller-delta-toten-in-grossbritannien-war-geimpft/

Focus: Kretschmann über möglichen Pandemiefall – Staat sollte härter durchgreifen dürfen

Kommentar der Redaktion: Der Denkfehler von Winfried Kretschmann liegt in der Annahme, dass Coronaviren ausgerottet werden können. Zero-Covid ist nicht möglich und Parallelen zu anderen Erkrankungen, die nach Impfung von der Erde verschwanden unzulässig. Interessant hierzu dieser Beitrag zur Geschichte von Impfungen GGB Lahnstein: Impfungen – Segen oder Fluch? – Univ.-Doz. (Wien) Dr. med. Gerd Reuther auf den GGB-Gesundheitstagen

In der Zukunft soll eine mögliche Pandemie schon in ihren Anfangszügen unterbunden werden. Dazu müsste der Staat jedoch unverhältnismäßig hart in die Grundrechte der Bürger eingreifen – zumindest wenn es nach Winfried Kretschmann geht:

„Meine These lautet: Wenn wir frühzeitige Maßnahmen gegen die Pandemie ergreifen können, die sehr hart und womöglich zu diesem Zeitpunkt nicht verhältnismäßig gegenüber den Bürgern sind, dann könnten wir eine Pandemie schnell in die Knie zwingen.“

Winfried Kretschmann gegenüber der Stuttgarter Zeitung

lesen Sie bitte hier weiter:

https://www.focus.de/politik/deutschland/unverhaeltnismaessige-massnahmen-kretschmann-staat-sollte-im-pandemiefall-haerter-durchgreifen-duerfen_id_13435019.html

FAZ: Geimpfte in Israel neu infiziert – Delta Variante verbreitet sich.

Israel sorgt sich wegen der Ausbreitung der Delta-Variante des Coronavirus. Weil auch Geimpfte neu infiziert wurden, nimmt das Land Lockerungen zurück und lässt Individualtouristen vorerst nicht einreisen.

lesen Sie bitte hier weiter: faz.net/aktuell/politik/ausland/delta-variante-in-israel-corona-geimpfte-neu-infiziert-17405313.html

Merkur: Viren-Forscher aus Wuhan hantierten wohl sorglos mit Fledermäusen: Videos aus China aufgetaucht

Immer wieder tauchen Fragen zur Herkunft des Coronavirus auf. Videos aus Wuhan zeigen die Viren-Forscher nun bei der Arbeit. Offenbar fehlen zahlreiche Schutzvorkehrungen.

lesen Sie bitte hier weiter:

https://www.merkur.de/welt/coronavirus-wuhan-china-herkunft-labor-videos-forscher-sars-90786667.html

Cashkurs: Labor-Theorie: “Faktenchecker” winden sich wie die Aale

Nachdem die „Labor-Leak“-Theorie bezüglich des Ausbruchs von Covid-19 nach jüngsten Berichten des Wall Street Journals und anderen amerikanischen Medien ganz plötzlich und wie aus heiterem Himmel Mainstream-Legitimität erlangt hat und Dr. Anthony Fauci sich ganz plötzlich offen für die Möglichkeit eines Entweichens von SARS-CoV-2 aus einem Bio-Labor zeigt, sehen sich noch vor Kurzem höchst selbstgefällige „Faktenüberprüfer“ des Establishments darum bemüht, ihre Reputation und Legitimation zu retten.

lesen Sie bitte hier weiter:

https://www.cashkurs.com/wirtschaftsfacts/beitrag/labor-theorie-faktenchecker-winden-sich-wie-die-aale

reitschuster.de: Wie die US-Gesundheitsbehörde die Wirksamkeit der Impfstoffe suggeriert. Augenwischerei durch fragwürdige Datenerfassung

Die US-Seuchenbehörde Centers for Disease Control (CDC) ändert ihre Methodik der Datenerfassung, um den Anschein zu erwecken, dass die Impfstoffe wirksam sind. Anfang Mai kündigte das US-amerikanische Pendant des Robert Koch-Instituts an, die Berichterstattung über die so genannten Durchbruchsinfektionen zu ändern. Gemeint sind Menschen, die zwei Impfungen gegen SARS-CoV-2 erhalten haben, sich aber trotzdem infizieren können.

Von Christian Euler

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https://reitschuster.de/post/wie-die-us-gesundheitsbehoerde-die-wirksamkeit-der-impfstoffe-suggeriert/

reitschuster.de: Ist der Staat ein guter Arzt? Das Risiko trägt der Einzelne

Die Bild-Zeitung titelte heute auf der ersten Seite: „So krank hat die Corona-Politik unsere Kinder gemacht – Psychologen berichten von schweren seelischen Schäden“. Seit Tagen gibt es Diskussionen in den Medien, die von der Politik angeheizt werden, dass Kinder gegen Covid-19 zu impfen seien. Eine Impfpflicht wolle man ja nicht und überhaupt hat „niemand die Absicht eine Mauer zu errichten“.

Die Medizin für das Volk ist inzwischen zu einer Erpressungsnummer geworden, für die sogar die Kinder, die die Hauptleidtragenden in der Pandemie sind, instrumentalisiert werden. Sie könnten sich ja infizieren und Erwachsene anstecken und dann könnte es unter älteren Risikogruppen Todesopfer geben.

„Zero-Deads“ gibt es in der Pandemie aber nicht, auch nicht bei Impfungen. Wie gesagt, immerhin starben laut Paul-Ehrlich-Institut über 500 Menschen zeitnah nach den Impfungen gegen Covid-19. Könnten zukünftig auch Kinder Impfopfer werden? Die Problematik lässt sich allerdings nicht mit Zahlen abhandeln.

Würde man zu einem Arzt gehen, der einen Impfstoff spritzt, welcher immerhin im Null-Komma-Promillebereich tötet, wenn es gegen eine Erkrankung geht, vor der man sich schützen kann?

Fraglich. In jedem Falle eine persönliche Abwägung.

Ein Gastbeitrag von Sönke Paulsen

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reitschuster.de: Gitarrenlegende Eric Clapton spricht Klartext: „Die Propaganda sagte, der Impfstoff sei für jeden sicher“

Während viele Regierungen rund um die Welt auf prominente „Impfluencer“ setzen, um für die Corona-Schutzimpfung zu werben, wagt sich kaum eine berühmte Persönlichkeit aus der Deckung, um Kritik zu üben.

Zu den wenigen Ausnahmen zählt Eric Clapton, einer der bedeutendsten Blues- und Rock-Gitarristen unserer Zeit. In einem Brief an den italienischen Architekten Robin Monotti Graziadei, der vom US-Musikmagazin „Rolling Stone“ überprüft wurde, schildert der 76 Jahre alte Rockstar in schonungsloser Offenheit seine Erfahrungen:

„Ich bin ein Oldtimer, ich habe mit großer Hilfe Sucht und Alkoholismus überlebt und stehe jetzt im größten Dilemma meines Lebens…

Ich habe mich seit dem Brexit innerlich gegen unsere ,gewählten Staatslenker‘ gestellt, intuitiv an deren Integrität und Charakter gezweifelt.

Ich bin ein Mann des Glaubens, wenn auch abstrakt. Und was ich fühlte und sah, wie es sich im März 2020 entfaltete, begann mich wegzuführen von der Regierungsrhetorik und der Ergebenheit der Öffentlichkeit gegenüber dem Premierminister und seinen Spießgesellen.

Von Christian Euler

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Reitschuster.de: Die Corona-Vergangenheitsbewältigung wird kommen – und viele kalt erwischen. In den USA hat sie bereits angefangen

Es scheint, als mache sich unter Kritikern der staatlichen Anti-Corona-Maßnahmen, die in Summe und Dauer den größten Angriff auf die Grundrechte seit 1945 darstellen, allmählich Defätismus und Resignation breit. Das ist verständlich, wenn man seinen Blick auf Deutschland beschränkt. Alles wird hierzulande immer irrer und es ist auch kein baldiges Ende in Sicht.

Der Richter eines Familiengerichts bescheinigt dem Corona-Verordnungsgeber eine „Tatsachenferne […], die historisch anmutende Ausmaße angenommen hat“ und konstatiert mit wasserdichter Argumentation und gutachtenbasiert eine Kindeswohlgefährdung durch Maskenpflicht, PCR-Testung und Abstandsgebote. Die Quittung sind Hausdurchsuchungen und strafrechtliche Ermittlungsverfahren gegen den Richter wegen angeblicher Rechtsbeugung. Die vierte Gewalt feiert die grundlose Attacke auf die richterliche Unabhängigkeit als notwendige Repression gegen einen gefährdenden Querdenker. Die Befürchtung, dass der Ausnahmezustand niemals mehr endet, kann sich in zahllosen ähnlichen Beispielen – etwa die medialen Reaktionen auf den Schauspielerprotest von #allesdichtmachen, die Haltung des Verfassungsgerichts gegenüber dem Inzidenzwert-Automatismus oder die Etablierung eines indirekten Impfzwangs, sogar für Kinder – bestätigt sehen.

Und doch dreht sich der Wind. Die politische und juristische Aufarbeitung der „Corona-Krise“ wird in drei Akten vollzogen werden:

Ein Gastbeitrag von Thomas Maul

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Die Welt: FALSCHE ZAHLEN: „Es geschehen bei den Intensivstationen seltsame, unverständliche Dinge“

Seit Beginn der Pandemie warnen Politik und Krankenhäuser vor einer Überlastung der Intensivstationen. Ein Forscherteam um Matthias Schrappe legt nun ein brisantes Papier vor. Hier erklärt der Arzt und Ökonom, warum er daran zweifelt, dass „redlich gespielt“ wurde.

Der Mediziner und Gesundheitsökonom Matthias Schrappe hat die Corona-Politik der Bundesregierung seit April 2020 kritisch begleitet. Zusammen mit acht weiteren Wissenschaftlern veröffentlicht er an diesem Sonntag ein brisantes Papier, das WELT vorliegt: Dieses legt Manipulationen in offiziellen Statistiken, Subventionsbetrug und zweifelhafte Verwendung von Fördermitteln nah.

lesen Sie bitte hier weiter (Bezahlschranke):

https://www.welt.de/politik/deutschland/plus231167815/Intensivstationen-Es-geschehen-seltsame-unverstaendliche-Dinge.html

Auszüge des Artikels auf Telegram: t.me/widerstandsnewskanal/78237

reitschuster.de: Wie die evangelische Kirche Querdenker in die Sekten-Ecke rückt: „Wir raten Angehörigen, mit ›Querdenkern‹ nicht zu diskutieren“

Angesichts einer Querdenker-Demonstration zeigte sich der Propst der evangelischen Thomaskirche in Leipzig zufrieden, dass die Innenstadtkirchen mit einer gemeinsamen Aktion Flagge gezeigt hätten, so katholisch.de, das Internetportal der römisch-katholischen Kirche in Deutschland, am 8. November 2020. Das gemeinsame Flaggezeigen bestand unter anderem aus einem Transparent mit der Aufschrift: »WIR DENKEN ANDERS! Du sollst deinen Nächsten lieben wie Dich selbst.«

Post vom 7. November 2020 auf der Facebook-Seite der evangelischen Thomaskirche in Leipzig (Screenshot / www.facebook.com/Thomaskirche.Leipzig)

Nun ist der erste Teil der Aufschrift völlig legitim in einer Demokratie. Der zweite Teil beinhaltet dagegen den indirekten Vorwurf, dass die Querdenker ihren »Nächsten« nicht liebten, womit sie gegen das zweitwichtigste Gebot laut Jesus Christus verstoßen würden (Markus 12,29 ff).

Ein Gastbeitrag von Gregor Amelung

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reitschuster.de: „Stoppt sämtliche COVID-19-Impfungen – sofort“ Aufruf von 57 internationalen Wissenschaftlern und Ärzten

57 internationale Wissenschaftler und Ärzte haben einen Bericht veröffentlicht, der die Sicherheit und Wirksamkeit der aktuellen COVID-19-Impfstoffe in Zweifel zieht. Laut der französischen Internet-Tageszeitung „France Soir“ fordern sie das unmittelbare Ende aller Impfprogramme.

Von Christian Euler

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reitschuster.de/post/stoppt-saemtliche-covid-19-impfungen-sofort/

Deutschlandfunk: Antisemitische Sprache „Globalisten“: Wen Hans-Georg Maaßen mit solchen Codewörtern erreichen will

„Globalisten“, „Great reset“ – diese Ausdrücke hat der ehemalige Verfassungsschutz-Präsident etwa in Tweets verwendet. Das Problem: Sie sind Teil eines antisemitischen Sprachgebrauchs. Warum der Politiker sich gezielt solcher Ausdrücke bedient, wird jetzt diskutiert.

lesen Sie bitte hier weiter: https://www.deutschlandfunknova.de/beitrag/antisemitische-sprache-warum-hans-georg-maassen

Boris Reitschuster: Nach Maaßen-Verleumdung: Jüdische Gemeinden erbost über Neubauer

„Äußerst befremdlich, wie der Vorwurf des Antisemitismus hier strategisch eingesetzt wird“

Vor einem Millionenpublikum hat die Klimaschutzaktivistin Luisa Neubauer am Sonntag in der ARD bei Anne Will den CDU-Bundestagskandidaten und Ex-Verfassungsschutzpräsidenten Hans-Georg Maaßen als Antisemiten diffamiert. Er verbreite Inhalte antisemitischer Blogs, so Neubauer. Auch wenn sowohl Anne Will selbst auf Twitter als auch Gleichgesinnte sofort Belege suchten und in die Schmutzkampagne einstimmten, blieben sie ebenso wie Neubauer selbst jeden auch nur halbwegs schlagkräftigen Beweis für den Vorwurf schuldig. Auch Fragen danach beantworte Neubauer nicht. Die junge Frau ist bei Fridays for Future engagiert und Mitglied der Grünen.

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Boris Reitschuster: 524 Todesfälle nach Corona-Impfungen, fast 5000 „schwere Verdachtsfälle“

In seinem neuen „Sicherheitsbericht“ meldet das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) über 49.961 gemeldete Verdachtsfälle von Nebenwirkungen oder Impfkomplikationen im zeitlichen Zusammenhang mit der Corona-Impfung aus Deutschland. Nur 41 Prozent davon waren schon abgeklungen, als die Meldung erfolgte. Insgesamt wurden 524 Todesfälle in zeitlichem Zusammenhang mit der Impfung gemeldet.

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Paul-Ehrlich-Institut: Sicherheitsbericht vom 07.05.2021

Kommentar der Redaktion: Machen Sie sich selbst ein Bild über die bisher aufgetretenen Impfschäden.

https://www.pei.de/SharedDocs/Downloads/DE/newsroom/dossiers/sicherheitsberichte/sicherheitsbericht-27-12-bis-30-04-21.pdf?__blob=publicationFile&v=5

reitschuster.de: Impfkampagne in Israel: „Katastrophale Ergebnisse auf allen Ebenen“. Alarmierender Bericht führender Gesundheitsexperten

In Israel sind bereits rund fünf Millionen Menschen mit dem Präparat von Biontech/Pfizer geimpft worden, dies entspricht rund 60 Prozent der Gesamtbevölkerung. Kein anderes Land kann bisher bei diesem Impftempo mithalten. Während eine im Fachmagazin „The Lancet“ erschienene Studie die hohe Wirksamkeit des Impfstoffs nach der zweiten Dosis bestätigt, kommt ein Gremium aus führenden israelischen Gesundheitsexperten zu einem erschütternden Befund:

Von Christian Euler

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Die nachfolgenden Inhalte wurden von obige Quelle als Sicherungskopie für den Fall der Löschung oder Sperrung der Original Quelle kopiert. Wir gehen davon aus, dass unserer Vorgehensweise im Sinne der Urheber ist. Sollte dies nicht der Falls sein, bitten wir um eine kurze Nachricht an redaktion äät deutungsvielfalt.de. -> weitere Hinweise

„Die Ergebnisse sind auf allen Ebenen katastrophal, es hat noch nie einen Impfstoff gegeben, der so viele Menschen geschädigt hat“, lautet das Fazit des Israeli People’s Committee (IPC), das Ende April seinen Bericht über die Nebenwirkungen des Impfstoffs veröffentlicht hat. Der frühere Jazz-Musiker und heutige Buchautor Gilad Atzmon hat den auf Hebräisch erschienenen, 25 Seiten umfassenden Bericht des IPC zusammengefasst und ins Englische übersetzt. Die wichtigsten Erkenntnisse des IPC sind verstörend:

„Wir erhielten 288 Todesmeldungen in zeitlicher Nähe zur Impfung (90 Prozent bis zu zehn Tage nach der Impfung), 64 Prozent davon waren Männer. Das israelische Gesundheitsministerium hingegen sprach von nur 45 impfstoffbedingten Todesfällen.

Sollten die obigen Zahlen glaubwürdig sein, dann hat Israel, das behauptete, ein Weltexperiment durchzuführen, es versäumt, über die Ergebnisse seines Experiments aufrichtig zu berichten. Wir hören oft über Blutgerinnsel, die durch den AstraZeneca-Impfstoff verursacht werden. Zum Beispiel haben wir von 300 Fällen von Blutgerinnseln in Europa erfahren. Wenn die Ergebnisse des IPC jedoch authentisch sind, dann kann der Impfstoff von Pfizer allein in Israel mit mehr Todesfällen in Verbindung gebracht werden als der von AstraZeneca in ganz Europa.“

Höchste Gesamtsterblichkeitsrate der vergangenen zehn Jahre

„Nach Angaben des Central Bureau of Statistics kam es im Januar-Februar 2021, auf dem Höhepunkt der israelischen Massenimpfkampagne, zu einem Anstieg der Gesamtsterblichkeit in Israel um 22 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Tatsächlich waren der Januar und Februar 2021 die tödlichsten Monate des letzten Jahrzehnts, mit der höchsten Gesamtsterblichkeitsrate im Vergleich zu den entsprechenden Monaten der vergangenen zehn Jahre.“

In der Altersgruppe der 20 bis 29-Jährigen war der Anstieg der Gesamtsterblichkeit laut IPC mit einem Anstieg der Gesamtsterblichkeit um 32 Prozent im Vergleich zum Vorjahr am deutlichsten.

„Die statistische Auswertung von Informationen des Central Bureau of Statistics, kombiniert mit Informationen des Gesundheitsministeriums, führt zu dem Ergebnis, dass die Sterblichkeitsrate unter den Geimpften auf etwa 1:5000 geschätzt wird (1:13000 im Alter von 20 bis 49 Jahren, 1:6000 im Alter von 50 bis 69 Jahren, 1:1600 im Alter von 70 plus). Auf dieser Basis erscheint es realistisch, die Zahl der Todesfälle in Israel in Verbindung mit diesem Impfstoff bis heute auf etwa 1000 bis 1100 Personen zu schätzen.

Es gibt eine hohe Korrelation zwischen der Anzahl der geimpften Personen pro Tag und der Anzahl der Todesfälle pro Tag, im Bereich von bis zu zehn Tagen, in allen Altersgruppen. Im Alter 20 bis 49 Jahren – ein Bereich von neun Tagen vom Zeitpunkt der Impfung bis zum Tod, im Alter 50 bis 69 – fünf Tage vom Zeitpunkt der Impfung bis zur Sterblichkeit, im Alter 70 und darüber – drei Tage vom Zeitpunkt der Impfung bis zum Tod.“

Das israelische Gesundheitsministerium wiegelt ab

Katastrophal könnte sich nach Ansicht der Gesundheitsexperten die geplante Impfung von Kindern auswirken.

„In Anbetracht des Ausmaßes und der Schwere der Nebenwirkungen möchten wir die Position des Komitees bekräftigen, dass die Impfung von Kindern auch bei ihnen zu Nebenwirkungen führen kann, wie sie bei Erwachsenen beobachtet werden, einschließlich des Todes von völlig gesunden Kindern. Da das Coronavirus Kinder in keinster Weise gefährdet, ist der Ausschuss der Meinung, dass die Absicht der israelischen Regierung, die Kinder zu impfen, ihr Leben, ihre Gesundheit und ihre zukünftige Entwicklung bedroht.“

Israels Gesundheitsministerium wird sich vermutlich kaum von dem Bericht des IPC beeindrucken lassen und seine Impfkampagne weiter forcieren. Nicht einmal die – zuletzt offensichtliche – ungewöhnliche Häufung von Herzmuskelentzündungen nach Impfungen mit dem Biontech/Pfizer-Präparat hält das Ministerium für erwiesen. Einen eindeutigen Anstieg der Sterblichkeit wegen der Impfung sieht man nicht – und es sei auch nicht sicher, dass es im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einen Anstieg der Zahl von Herzmuskelentzündungen gebe.

Dazu passt: In der israelischen Presse fand die Arbeit des IPC kaum Beachtung, so Gilad Atzmon. Gut vorstellbar, dass die Erkenntnisse des Israeli People’s Committee hierzulande von einer Mehrheit als Werk von Verschwörungstheoretikern bezeichnet werden.

Diejenigen, die selbst wenig haben, bitte ich ausdrücklich darum, das Wenige zu behalten. Umso mehr freut mich Unterstützung von allen, denen sie nicht weh tut!

Dipl.-Volkswirt Christian Euler widmet sich seit 1998 intensiv dem Finanz- und Wirtschaftsjournalismus. Nach Stationen bei Börse Online in München und als Korrespondent beim „Focus“ in Frankfurt schreibt er seit 2006 als Investment Writer und freier Autor u.a. für die „Welt“-Gruppe, Cash und den Wiener Börsen-Kurier.

corona-blog.net: Neue Studie: Spike Protein schädigt Gefäße – kommt jetzt der Impfstopp?

06.05.2021 Eine neue Studie legt dar, dass das Spike Protein, was Teil des Coronavirus ist, alleine schon gefährlich ist und die Gefäße schädigt. Bei allen aktuell verimpften Covid-19 Impfungen soll der Körper dieses Spike Protein allerdings selbst herstellen. Unsere Quantitätsmedien schreiben bis heute, dass das Spike Protein alleine ungefährlich ist. Ein offensichtlich tödlicher Irrtum.

lesen Sie bitte hier weiter: https://corona-blog.net/2021/05/06/neue-studie-spike-protein-schaedigt-gefaesse-kommt-jetzt-der-impfstopp/

reitschuster.de: Rasanter Anstieg der Impf-Nebenwirkungen in ganz Europa

Die Europäische Arzneimittel-Agentur EMA erfasst in ihrer Datenbank alle Meldungen, die sie zu »Verdachtsfällen« auf Arzneimittelnebenwirkungen von nationalen Behörden wie dem Paul-Ehrlich-Institut (PEI) übermittelt bekommt. Und während das PEI bei seiner Datenaufbereitung eher den Weg beschreitet, die Veröffentlichung der Zahlen zeitlich hinauszuzögern und sich in semantischer Schönfärberei zu üben, hat die EMA ein visuelles Daten-Labyrinth angelegt, das den Datenstand und die Kernzahlen nur schwer erkennen lässt.

Ein Gastbeitrag von Gregor Amelung (Der Autor ist in der Medienbranche tätig und schreibt hier unter Pseudonym.)

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dasNetzwerk.net: Ecstatic Dance Demo #8 – oder wie man die Augen wieder zum leuchten bringt – Interview mit Veranstalter Pascal de Lacaze-Duthiers

Als ich vom weiten einen Horizont voller Menschen sah, Glitzer-Leggings, bunte Plüsch-Jacken und Tiermasken, da hat Berlins Amor mich wieder direkt im Herzen getroffen. Es war einfach eine Bombenstimmung am 01. Mai im ganzen Treptower Park und das Kernstück war die Ecstatic Dance Demo.

lesen Sie bitte hier weiter: dasnetzwerk.net/ecstatic-dance-demo-8-oder-wie-man-die-augen-wieder-zum-leuchten-bringt/

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Die Sehnsucht nach dem „Zusammensein dürfen“, Tanzen und Toben war nicht zu übersehen.

Die Augen leuchteten wie das Staunen eines Kindes, welches die Welt als Wunder zu begreifen in der Lage ist.

Ein Tag voller Wunder. Freunde, die von hier und dort auf einen zugerannt kamen, Gesprächsfetzen über die Freude des Wiedersehens und die Ekstase der tanzenden Masse, brachte mich zum entzücken.

Das typisch musikalische Programm, von Drum ‘n‘ Bass, Weltmusik bis zu meditativen Klängen und Mantras, begleitet von Trommeln, Hang Drums und weiteren Instrumenten bringen nicht nur Abwechslung, sondern machen ganz einfach jedem Spaß. Die Klänge des Sound Healing Parts bringen einen tief in das Körperbewusstsein, während beim Drum ‘n’ Bass alles ausgetobt wird.

Ehrlich gesagt wollte ich gar nicht nach Hause.
Pascal de Lacaze-Duthiers, der Veranstalter der Ecstatic Dance Demo sagt folgendes zu der Demo und den aktuellen Umständen:

War es kompliziert Ecstatic Dance als Demo genehmigt zu bekommen?

Es ist nicht ganz einfach, aber wenn man weiß dass man z.b. auf einer Demonstration, auf der auch Musik und Tanz stattfindet, also aus dem Gesamtgepräge einer Versammlung, damit es den Schutz der Versammlungsfreiheit genießen kann – aus diesem Gesamtgepräge muss der meinungsbildende Charakter durch Sprachbeiträge mindestens Hälftig hervortreten. Das Andere wird gerne von der Versammlungsbehörde als themenzusammenhangslose Musik- und Tanzbeiträge gesehen. Ich habe denen auch erklärt, dass in der Musik auch Texte sind, die auch meinungsbildend sind, das wir über die Musik auch über diese Themen sprechen und das wir auch während der Musik ganz viele Handouts verteilen. Das wir – wie andere Demonstrationen auch – neue Wege gegangen sind und das es nicht immer ganz klar ist: “Reden sind meinungsbildend und Musik ist themenzusammenhangslos und hat keinen meinungsbildenden Charakter” – da haben wir mit der Veranstaltungsbehörde drüber diskutiert und das ist immer so ein bisschen eine Verhandlung, aber die lassen sich drauf ein und am Ende haben die es auch genehmigt. Ich habe auch mit der Polizei gesprochen, ich habe heute keine 1 gekriegt hat er gesagt, aber ich liege im 2er Bereich. Das liegt einfach daran, es ist 1. Mai, es sind einfach mehr Leute gekommen als gedacht. Aber das sind Kleinigkeiten, die Polizei ist ganz happy und finden das auch interessant.

Was musste alles geändert werden im Vergleich zu vorher, als es noch keine Demo war?

Also als es noch keine Demo war, haben wir hauptsächlich indoor veranstaltet. Da ist natürlich ein viel geschlossenerer Rahmen, da kommen wirklich nur die Leute hin, die da wirklich hin wollen – das heißt, man hat auf den Rahmen viel mehr Einfluss. Man kann es viel besser durchsetzen, das nicht gefilmt wird, das nicht geredet wird, wir fangen im Kreis an, aber seit der Pandemie ist das erstmal nicht mehr. Mal gucken, ob wir eine Möglichkeit finden, das mehr als Fortbildung zu designen. Jetzt ist es eine politische Demo und wir haben ja auch was zu sagen, es ist ja auch schön darüber zu sprechen, insofern nutzen wir das auch und es ist dennoch mit Ansprache, mit Einkehr, mit Conscious mit bewusstem Tanzen, mit Ecstatic Dance, mit diesem Vibe – also der Charakter kommt trotzdem raus. Wir zeigen, dass es ein Tanzritual ist, dieses besinnliche, das bleibt natürlich. 

Ich habe das Gefühl, alles das, was Berlin ist, das pausiert jetzt, das wurde irgendwie weggesperrt, wie findest du haben die Umstände die Atmosphäre von Berlin beeinflusst?

Berlin war mal ein sehr lebendiger, weltoffener Platz, wo man das Gefühl hatte, hier ist ein vorwärtsgewandter Zeitgeist. Also was die Klutur angeht, das hat sich mit der Pandemie natürlich verändert. Viele (für mich) interessante, spannende Leute wie Künstler, die hauen ab aus Berlin. Für Berlin…wenn das so weitergeht…das ist sehr traurig, wenn all die Leute weggehen. Ich überlege auch…also es ist jetzt nicht mehr der Ort, der es tatsächlich mal war. 

Was wäre denn dein Herzenswunsch, wie sich die Situation noch entwickeln könnte?

Ich möchte ja auch, das wir mit der Pandemie einen Weg finden, der funktioniert. Also ich bin jetzt auch nicht so “alles wieder so wie früher”, dann werden doch alle krank, dass weiß ich ja nicht. Ich bin ein bisschen verunsichert. Es gibt ja andere Konzepte und Maßnahmen, die gefunden werden, wo trotzdem Menschen eine Möglichkeit finden, auf eine Art sicher zusammen zu kommen, sich zu sehen, sich auszutauschen, Musik zu machen, Geselligkeit und Tanz, diese Sachen, die so vital sind für uns Menschen. Im Moment ist alles so auf Handbremse und sehr viele Leute spüren das und egal, wie man jetzt zu den Maßnahmen steht, spüren alle die Effekte von einer verödenden Kulturlandschaft. Jeder spürt, dass eine Welt ohne Geselligkeit, ohne Singen und Tanzen – eine traurigere Welt ist. Und das kann glaube ich jeder verstehen. Das macht was mit einem. Das hat mit mir was gemacht und Leute, mit denen ich spreche, berührt es ebenfalls. Ich will mich aber auch nicht so weit aus dem Fenster lehnen, denn “was weiß ich denn schon”, aber was ich weiß ist – was das auch immer ist mit der Pandemie – dieser Teil, das die Menschen keine Kulturen mehr miteinander genießen können, ist ein herber Schlag für die Menschheit. 

Okey wir haben jetzt diesen Weg gefunden, das veranstalten zu können, müssen halt immer gucken auf die Abstände, Masken – gerade wenn es sehr voll wird wie heute mit 1500 Leuten, dann haben wir natürlich viel zu tun immer, dann nimmt das zwar den flow ein bisschen raus, aber so ist es nunmal. Dafür hat es ja sehr gut geklappt, wenn mich die Polizei immer noch im 2er Bereich benotet. Es wird auf jeden Fall weitergehen. es gibt natürlich welche, die sagen “ah Tanz-Demo ist das neue Ding” und machen etwas, was nicht so sicher gehalten ist, was dann vielleicht wieder auf alle Tanz-Demos zurück fällt. Diese Entwicklung nun müssen wir sehr genau beobachten. Wir gehen mit dem Flow.

Rubikon: Der unendliche Ausnahmezustand

Der Staat führt die Bürger seit einem Jahr an der Nase herum, indem er verspricht, ihnen die Freiheit „später“ und unter bestimmten Bedingungen wiederzugeben. Exklusivabdruck aus „Herrschaft der Angst“.
von Norman Paech

Der folgende Beitrag wurde auf Basis einer Creative Commons-Lizenz mit freundlicher Genehmigung von Rubikon übernommen. Hier finden Sie den Original Text und eine Vorlesefunktion:

Ein Ausnahmezustand sollte, wie der Name so schön sagt, die Ausnahme bleiben. Wird er zur Regel und hört er nicht mehr auf, muss etwas faul sein. Die Regierung ist seit März 2020 mit dem Rasenmäher über die Grundrechte gegangen. Die entrechtete Bevölkerung hat diese Maßnahmen überwiegend mitgetragen. Es ist den Initiatoren der großen Umgestaltung und den sie unterstützenden Medien gelungen, die Menschen mit Angst bei der Stange zu halten. Dies geschah teilweise auch durch „Deframing“ — indem der Kontext des Virusgeschehens verschleiert und zum Beispiel verschwiegen wurde, welche anderen, schlimmeren Krankheiten existieren. Politiker taten, was in ihrer Zunft durchaus Usus ist: Sie versuchten Stärke zu zeigen, ohne ihre Kraft in eine sinnvolle Richtung zu lenken.

Spätestens bis zum 31. März 2021 — nachdem dieser Text verfasst wurde — muss der Deutsche Bundestag wieder zusammentreten, um darüber zu beraten und zu entscheiden, ob immer noch eine „epidemische Lage von nationaler Tragweite“ besteht. Dann läuft die Ermächtigungsgrundlage für die bisherigen Schutzmaßnahmen aus, die der erst im November 2020 hinzugefügte Paragraf 28a Infektionsschutzgesetz (IfSG) in 17 Punkten aufführt. Das Gesetz gibt nur eine schmale Hilfestellung zur Bestimmung der „Lage“. Sie liegt nach Paragraf 5 IfSG dann vor, „wenn eine ernsthafte Gefahr für die öffentliche Gesundheit in der gesamten BRD besteht“.

Folgt man dem Paragrafen 28a IfSG weiter in seine enggedruckten Absätze, so knüpft er diese „Gefahr“ an den Schwellenwert von Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner, den sogenannten Inzidenzwert, der es zum Morgen- wie Abendgebet jeder Radiosendung gebracht hat. Liegt dieser Wert über 50, so können „umfassende Schutzmaßnahmen, die eine effektive Eindämmung des Infektionsgeschehens erwarten lassen“ verfügt werden. Sinkt er, bleibt aber über 35, so können immer noch „breit angelegte Schutzmaßnahmen, die eine schnelle Abschwächung des Infektionsgeschehens erwarten lassen“, ergriffen werden.

Für die Bevölkerung macht das keinen Unterschied, der Lockdown wird einfach verlängert. Da die 17 Maßnahmen des Paragrafen 28a IfSG ohnehin kumulativ eingesetzt werden können (Absatz 6), ist er die einfachste Lösung eines Problems, das man eingestandener Weise immer noch nicht recht begriffen hat.

Sollte der Schwellenwert dann unter 35 sinken, so „können die in Bezug auf den jeweiligen Schwellenwert genannten Schutzmaßnahmen aufrechterhalten werden, so weit und solange es für die wirksame Verhinderung der Verbreitung der Coronavirus-Krankheit 2019 (Covid-19) notwendig ist“, verheißt Absatz 6 Paragraf 28a IfSG. Die Drohung des Lockdowns bleibt also bestehen, und schon haben CDU/CSU und SPD am 9. Februar 2021 einen Gesetzesentwurf (1) im Bundestag vorgelegt, mit dem die Fortgeltung der „epidemischen Lage von nationaler Tragweite“ unabhängig von dem dann geltenden Inzidenzwert bis zum 31. März 2022 beschlossen werden soll.

Wer im deutschen Parlament hat sich klar gemacht, dass die kumulative Anordnung aller 17 Schutzmaßnahmen und der zusätzlichen in den Paragrafen 29 bis 31 IfSG die gesetzliche Ermächtigung für die totale Blockierung allen gesellschaftlichen Lebens, der totalen Ausnahmezustand ist? Eine Perspektive, die nicht nur den Juristen erschrecken lässt.

Der Weg des Einverständnisses

Die Gesellschaft steht seit dem ersten Lockdown vom 22. März 2020, der wie ein Rasenmäher über die Wiese unserer Grundrechte geht, unter permanentem Druck. Dennoch unterstützt sie die scharfen Einschnitte in ihr tägliches Leben, die an die ökonomische Existenz und psychische Gesundheit vieler Menschen geht, mit nahezu unverminderter Zustimmung. Wie ist ein derartiges Einverständnis zu erreichen?

Am Anfang war das Virus noch die unbekannte Gefahr mit tödlichem Ausgang und drastischen Bildern aus Bergamo in Italien. Als sich die Situation im Sommer 2020 entspannte und die Angst vor dem Virus sich legte, kam schon im August/September die Drohung mit der zweiten Welle. Am 16. Dezember 2020 wurde das Jahresende in Deutschland mit dem zweiten Lockdown lahmgelegt. Er sollte ursprünglich bis 10. Januar 2021 dauern.

Doch schon Anfang 2021 kam die weitere Drohung einer dritten Welle durch zwei in Großbritannien und Südafrika aufgetretene Mutationen, die um vieles ansteckender seien als das ursprüngliche Virus. Der Lockdown wurde zuerst bis zum 31. Januar, dann bis zum 14. Februar und dann bis zum 7. März 2021 verlängert. Bei Redaktionsschluss dieses Textes ist eine dritte Variante aus Brasilien aufgetaucht, und eine ZeroCovid-Bewegung, die einen totalen Lockdown bis unter den Schwellenwert 10 fordert, gewinnt nicht nur in den Parteien Zulauf, sondern ist schon bis in das Vorzimmer von Bundeskanzlerin Merkel vorgedrungen.

Die Hegemonie der Virologen wird uns mit den täglichen Infektions- und Todeszahlen präsentiert, ihr Inzidenzwert ist zum Maßstab der „öffentlichen Gesundheit“ geworden.

Ihrem Diktat mit dem Siegel der Wissenschaft stehen wir genauso ratlos gegenüber, wie den regelmäßig vorher oder nachher verkündeten Börsenkursen. Diese Verbindung nimmt ihnen aber nicht die Bedrohlichkeit, denn die Zahlen geben keine Auskunft über die Wirkung und Folgen der Infektion oder die wahre Todesursache. Der Inzidenzwert wird mit der „Gefahr für die öffentliche Gesundheit“ identifiziert, und spiegelt damit einen unantastbaren Entscheidungsmaßstab vor.

Der aber ist schon nach den Vorgaben des Paragrafen 28a IfSG falsch. Denn dieser Paragraf verlangt, dass bei den Entscheidungen über Schutzmaßnahmen „soziale, gesellschaftliche und wirtschaftliche Auswirkungen auf den Einzelnen einzubeziehen und zu berücksichtigen (sind), soweit dies mit dem Ziel einer wirksamen Verhinderung der Verbreitung der Coronavirus-Krankheit-2019 (Covid-19) vereinbar ist“ (Absatz 6 Paragraf 28 a IfSG).

Das Gesetz bezieht sich damit auf den Begriff der Gesundheit, wie er in der Verfassung der World Health Organisation (WHO) von 1946 definiert worden ist: „Die Gesundheit ist ein Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens und nicht nur das Fehlen von Krankheit oder Gebrechen.“

Die mageren Informationen über die Entscheidungsfindungen im Corona-Kabinett des Kanzleramts werden jedoch allein vom Inzidenzwert dominiert. Kritik in der Gesellschaft wurde alsbald mit Querdenkern, Verschwörungstheoretikern, Corona-Leugnern und AfD assoziiert und als unseriös ausgesondert. Der Diskursrahmen wurde zunehmend aggressiv verengt, da vor allem die meinungsbildenden Medien sich der Bedrohungsstrategie angeschlossen haben.

In einer Studie der Universität Passau (2) vom August 2020 haben Medienforscher der ARD und dem ZDF einseitige Berichterstattung vorgeworfen, eine thematische „Verengung der Welt und einen massenmedialen Tunnelblick“. Mit der zugespitzten Darstellung der Situation würden sie „permanente Krisen- und Bedrohungsszenarien“ senden und „Bildwelten apokalyptischer Endzeiterzählungen“ erzeugen. Dramatische Einzelfälle überlasteter Kliniken und immer wieder die Bilder von Intensivstationen treiben den emotionalen Pegel der Sorge und Angst bis zur Panik hoch.

Die Strategie der Angst

Es ist offensichtlich die Angst, die uns in diesen bedrückenden Ausnahmezustand getrieben hat, in dem ein unbelastetes Gespräch immer seltener wird. Kaum ist mehr zu trennen, ob es die Angst vor dem Virus, der möglichen Krankheit oder dem Tod, die Angst vor den unkalkulierbaren Eingriffen und Einschränkungen der Behörden oder die Angst vor den existenziellen Folgen der Politik ist.

Es ist offensichtlich ein Konglomerat sich überlagernder, diffuser, aber sich verstärkender Ängste, das sich lähmend auf die Gesellschaft legt und mehr Zustimmung als Widerstand erzeugt. Vor allem gab und gibt es noch immer keine verlässliche Perspektive, wie wir aus diesem Zwangskarussell wieder herauskommen.

Die Forderungen nach Evidenz und Kontrolle bestehen als uneinlösbare Schlagworte. Virologen und Regierung bleibt nur übrig, uns unablässig damit zu konfrontieren, dass das Virus in immer gefährlicheren Varianten mit einer dritten Welle zurückkommt und sich der Kontrolle entzieht. Die Notbremse der Ratlosigkeit ist der Ausnahmezustand des Lockdowns.

Dabei ist nicht zu bestreiten, dass das Coronavirus ein gefährlicher Krankheitserreger ist. Das war spätestens seit 2013 bekannt und sollte die Politik nicht überrascht haben, wie immer behauptet wird. Denn Anfang 2013 lag den Politikern des Bundestags eine Risikoanalyse des Robert Koch-Instituts (RKI) „Pandemie durch Virus Modi-SARS“ (3) auf dem Tisch, in der weitgehend das vorausgesagt wurde, was auch sieben Jahre später eintrat:

„Die medizinische Versorgung bricht bundesweit zusammen. Die personellen und materiellen Kapazitäten reichen nicht aus, um die gewohnte Versorgung aufrecht zu erhalten. Der aktuellen Kapazität von 500.000 Krankenhausbetten (reine Bettenanzahl, von denen ein Teil bereits von anders Erkrankten belegt ist, die Bettenzahl ließe sich durch provisorische Maßnahmen leicht erhöhen) stehen im betrachteten Zeitraum (1. Welle) mehr als 4 Millionen Erkrankte gegenüber, die unter normalen Umständen im Krankenhaus behandelt werden müssten. Der überwiegende Teil der Erkrankten kann somit nicht adäquat versorgt werden, sodass die Versorgung der meisten Betroffenen zu Hause erfolgen muss. Notlazarette werden eingerichtet.“

Die sieben Jahre sind nicht dazu benutzt worden, die Gesundheitsvorsorge auf eine derartige Pandemie vorzubereiten. Stattdessen wurde die Privatisierung der Krankenhäuser vorangetrieben und der Empfehlung der Bertelsmann-Stiftung gefolgt, ihre Zahl zu reduzieren. Standen 1991 noch 661.000 Betten zur Verfügung, so waren es 2018 nur noch 498.000, die Anzahl der Kliniken sank von 2.411 auf 1.925. Das bedeutet einen Rückgang um 25 Prozent. Folgerichtig wurde der erste Lockdown mit der Gefahr der Überforderung des Gesundheitssystems begründet. Und dennoch sind im Pandemiejahr 2020 weitere 20 Krankenhäuser geschlossen worden. Wäre diese Entwicklung gestoppt worden und die Gesundheitsvorsorge auf eine Pandemie vorbereitet gewesen, hätte man auf die einschneidenden Maßnahmen in die Freiheitsrechte verzichten können.

Wo aber die Versäumnisse der Verwaltung und der Mangel zum Vorwurf gegen die Politik werden, braucht diese andere Mittel und Wege, um sich die Zustimmung der Bevölkerung zu sichern. Sie schürt die Angst, die ohnehin schon vorhanden ist, wenn es um Gesundheit und Leben geht. Zähe Recherchen haben einen umfangreichen Schriftwechsel zwischen dem Bundesinnenministerium (BMI) und dem RKI sowie mehreren Wirtschaftsforschungsinstituten zutage gefördert, in dem das BMI schon am 19. März 2020 Wissenschaftler um eine Expertise ersuchte, die Grundlage für „Maßnahmen präventiver und repressiver Natur“ abgeben könnte, denn es gehe um die „Aufrechterhaltung der inneren Sicherheit und Stabilität der öffentlichen Ordnung in Deutschland“ (4). In einem als geheim gestuften Gutachten wurde ein „Worst-Case-Szenario“ entwickelt, welches mehr als eine Million Tote prognostizierte, falls nichts unternommen würde:

„Der Worst Case ist mit allen Folgen für die Bevölkerung in Deutschland unmissverständlich (…) zu verdeutlichen“, heißt es in dem Papier. „Um die gewünschte Schockwirkung zu erzielen, müssen die konkreten Auswirkungen einer Durchseuchung auf die menschliche Gesellschaft verdeutlicht werden (…). Viele Schwerkranke werden von ihren Angehörigen ins Krankenhaus gebracht, aber abgewiesen, und sterben qualvoll um Luft ringend zu Hause. Das Ersticken oder nicht genug Luft kriegen ist für jeden Menschen eine Urangst.“

Die Forscher beließen es nicht bei der Entfaltung eines Szenarios, sondern ergänzten es auch mit Empfehlungen: „Das sich ausbreitende Ohnmachtsgefühl muss wohl durch den Eindruck eines starken staatlichen Interventionismus in Schach gehalten werden.“

Eine alte politische Devise, dass man vor allem Handlungsfähigkeit beweisen muss, wenn man nicht weiß, was zu machen ist.

Diese Strategie der Angst wurde bis heute aufrechterhalten und sei es auch nur mit den täglichen Meldungen über neue Infektionszahlen und Corona-Toten, von den Medien unterlegt mit immer wieder auftauchenden besonders krassen Opferfällen und medizinischen Engpässen in Europa. Diesen Meldungen würde sehr viel von ihrer angsterhaltenden Wirkung genommen, würden sie in den Rahmen der sehr viel höheren Zahlen von Toten der Krebs- oder Kreislauferkrankungen und Krankenhausinfektionen (5) gestellt.



Quellen und Anmerkungen:

(1) Deutscher Bundestag, Drucksache 19/26545 vom 9. Februar 2021.
(2) Dennis Graf/Martin Hennig, https://www.welt.de/vermischtes/article213805128/Wissenschaftler-kritisieren-ARD-und-ZDF-fuer-Corona-Berichterstattung.html
(3) Vergleiche Deutscher Bundestag 17. Wahlperiode Drucksache 17/12051/03012013 vom 3. Januar 2013, Seite 73.
(4) Vergleiche Anette Dowideit/Alexander Nabert, Maximale Kollaboration, in: Die Welt vom 7. Februar 2021.
(5) Laut Robert Koch-Institut (RKI) vom November 2019 etwa 20.000 Tote pro Jahr.

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reitschuster.de: Lockdown bald auch fürs Klima – die wahre Tragweite des Karlsruher Beschlusses.

Grundgesetze nur noch unter Klima-Vorbehalt

Vorgestern schrieb ich noch einen Text mit dem Titel: „Vermisst: Prof. Dr. Harbarth, Präsident des Bundesverfassungsgerichts“. Es ging in dem Beitrag um die seit über einem Jahr von der Corona-Politik veranlasste Beschneidung der Grundrechte der Bürger. Und die Frage, warum zahlreiche dagegen anhängige Verfassungsbeschwerden entweder nicht angenommen wurden oder der Bearbeitung harren. Das Verfassungsgericht scheint es nicht sehr eilig zu haben mit der Klärung dieser Frage.

Ein Gastbeitrag von Dirk Maxeiner VERÖFFENTLICHT AM 

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Am heutigen Tage sind wir etwas klüger. Professor Doktor Stephan Harbarth und sein erster Senat sind wieder aufgetaucht und zwar mit einem wegweisenden Urteil. Nein, nicht zur Coronapolitik und den notleidenden Grundrechten der Menschen in diesem Lande. Stattdessen geht’s ums Klima.

Das Klimaschutzgesetz von 2019 greift nämlich aus Sicht der Verfassungsrichter zu kurz. Es fehlten ausreichende Vorgaben für die Emissionsminderung ab 2031, erklärten sie und gaben einer entsprechenden Verfassungsbeschwerde teilweise statt. Das klingt schön harmlos und umweltbewegt, hat es aber in sich. In der Pressemitteilung wird aus dem Urteil wie folgt zitiert:

„Künftig können selbst gravierende Freiheitseinbußen zum Schutz des Klimas verhältnismäßig und verfassungsrechtlich gerechtfertigt sein; gerade deshalb droht dann die Gefahr, erhebliche Freiheitseinbußen hinnehmen zu müssen.“

Dies lässt nun wirklich nichts Gutes ahnen. „Gravierendes“ sind keine Petitessen oder Lästigkeiten, sondern Robustes, Manifestes: Ausgangssperren, Reiseuntersagungen, Betätigungsverbote, Eigentumsentziehungen. Es geht also um das volle Programm dessen, was wir derzeit unter dem Corona-Regime erleben. Soll der sofortige Grundrechtsentzug jetzt zur Rettung des Weltklimas und einer vermuteten Temperaturentwicklung in 100 Jahren fortgeschrieben werden?

Insofern wären die Verfassungsbeschwerden zur Corona-Politik bereits obsolet. Mit diesem Urteil lässt sich ab Herbst strikt grün durchregieren. Nach dem Vierten Bevölkerungsschutzgesetz (mit seinem Automatismus zwischen amtlich festgestellter Inzidenz und Menschenrechtsverkürzungen) soll nun offenbar bei der Rettung des Weltklimas analog vorgegangen werden. Zeitpunkt und Art dieses Urteils dürften politisch hochwillkommen sein (Peter Altmaier, als Mitglied der Bundesregierung der eigentlich Beklagte, hat sich auch schon euphorisch über seine „epochale“ Niederlage gefreut).

Der Orwellsche Gedanke, Freiheiten abzuschaffen, um die Freiheit zu schützen, findet auch beim bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder („Die Maske ist ein Instrument der Freiheit“) begeisterte Zustimmung. Er nannte das Klima-Urteil „wuchtig, aber richtig“. Es müsse von allen als positive Chance verstanden werden. Noch nie habe ein Gericht in einer solchen Art und Weise einen Generationenvertrag eingefordert. „Das muss man jetzt umsetzen in positive Energie“, verlangte Söder. Man dürfe sich nicht wegducken, sondern müsse „jetzt anpacken“. Generationengerechtigkeit als eine Frage der Freiheit kommender Generationen“ zu sehen, sei „epochal und wegweisend!“, dichtete sein getreuer Generalsekretär Blume.

Dazu noch einmal ein Zitat aus der Presserklärung des Bundesverfassungsgerichtes:

„Die angegriffenen Regelungen entfalten eingriffsähnliche Vorwirkung auf die durch das Grundgesetz umfassend geschützte Freiheit. Die Möglichkeiten, von dieser Freiheit in einer Weise Gebrauch zu machen, die direkt oder indirekt mit CO2-Emissionen verbunden ist, stoßen an verfassungsrechtliche Grenzen, weil CO2-Emissionen nach derzeitigem Stand weitestgehend irreversibel zur Erwärmung der Erde beitragen, der Gesetzgeber einen ad infinitum fortschreitenden Klimawandel aber von Verfassungs wegen nicht tatenlos hinnehmen darf.“

In einfacher Sprache: Ein wie auch immer gearteter „Klimawandel“ (hat sich das Klima jemals nicht gewandelt?) wird als Begründung ausreichen, Freiheiten einzuschränken, „die direkt oder indirekt mit CO2-Emissionen verbunden sind“. Dazu sei gesagt: Das gesamte Leben auf der Erde ist direkt oder indirekt mit CO2-Emissionen verbunden.

In Zukunft vermutlich keine Wurst als Belag

Ohne CO2 bleibt bald nur noch tote Materie. Der Mensch atmet bereits CO2 aus, wenn sein Stoffwechsel das Frühstücksbrötchen verbrennt, das in Zukunft aber vermutlich keine Wurst als Belag mehr enthalten darf, weil Fleisch ja als klimaschädlich gilt. Das Bundesverfassungsgericht lässt uns am heutigen Tage in die Öko-Hölle schauen.

Die Verfassungbeschwerde wurde von den üblichen Verdächtigen unter den Umweltverbänden eingereicht, die stellvertretend eine Reihe von vorgeblich bereits vom Klimawandel betroffene Pappkameraden aufmarschieren ließen. Die Kläger wurden von großen Umweltschutzorganisationen BUND, Germanwatch, Greenpeace, der Deutschen Umwelthilfe, dem Solarenergie-Förderverein Deutschland und Protect the Planet unterstützt. Darunter Aktivisten von „Fridays for Future“, aber auch vorgeblich klimageschädigte junge Leute „aus Bangladesh und Nepal“. Dazu gehören auch einige Bewohner der Insel Pellworm, die argumentieren, dass der landwirtschaftliche Betrieb ihrer Familie durch den Klimawandel zerstört werde.

Zu Pellworm nur eine exemplarische Feststellung: Die Insel liegt im Durchschnitt einen Meter unter dem Meeresspiegel, und das nicht erst seit heute. Acht Meter hohe Deiche schützen sie vor den Fluten. Ein beschleunigter Anstieg des Meeresspiegels in der Nordsee ist nicht festzustellen. Die Pegelmessungen in Cuxhaven und Norderney lassen das nicht erkennen. Auch die Universität Siegen (Meeresspiegel_Nordsee) bestätigt in einer Veröffentlichung aus 2013 den säkularen Anstieg mit derzeit 1,7 mm im Jahr oder 17 cm im Jahrhundert, das sind weniger als die vorher angenommenen 25 cm im Jahrhundert. Aber es kommt auf einen Zentimeter mehr oder weniger auch nicht an. Um den moderaten Anstieg werden die Deiche ohnehin routinemäßig erhöht. Ohne den postglazialen Meeresspiegelanstieg gäbe es übrigens weder das Watt noch beispielsweise die ostfriesischen Düneninseln. Dies nur als Schlaglicht auf den von den Klägern insinuierten Notstand (ähnlich Erdendes ließe sich zu den Klimafolgen in Bangladesh oder im Himalaya anführen).

Aber es geht ja auch gar nicht – und das ist das Fatale an diesem Urteil – um das Hier und Heute, sondern um eine wie auch immer imaginierte Zukunft und dort auf unsere Kinder und Kindeskinder lauernde Gefahren. Das Bundesverfassungsgericht macht sich mit seinem aktuellen Urteil und der kritiklosen Übernahme vollkommen willkürlich gesetzter Ziele („1,5 Grad Ziel“) und raunender Gummibegriffe („Kipp-Elemente“), die ähnlich frei schwebend sind wie die Inzidenzwerte in diesem Lande, die Diktion der Klimaaktivisten zu eigen. In dieser Hinsicht erinnert die Klimadiskussion mit ihren ständig wechselnden Argumenten (aus „Globaler Erwärmung“ wurde „Klimawandel“ und schließlich eine ominöse „Klimakrise“) ebenfalls an das regierungsamtliche Corona-Spiel. Besonders erschreckend ist dabei die unglaublich naive Vorstellung darüber, wie monokausal das Klima auf Erden der Menschheit zugeschrieben werden könne.

Das Klima entzieht sich dem Bundesverfassungsgericht

Eine Zivilisation mit fast 8 Milliarden Menschen beeinflusst das Klima auf vielfache Art. Die natürlichen Einflüsse, die in der Vergangenheit oft abrupte Klimaumschwünge einleiteten, haben jedoch nicht einfach aufgehört zu existieren, nur weil die Dampfmaschine oder das Auto erfunden wurden. Und doch erliegen viele diesem Trugschluss: Das Klima wird in der Öffentlichkeit mittlerweile als ein System wahrgenommen, das durch die Ausschaltung anthropogener Einflüsse in einen sanften Ruhezustand versetzt werden könnte. Als ginge es lediglich darum, das Klima nach eigenem Gusto angenehm zu gestalten, wie zuhause mit dem Stellrad die Heizung runterzudrehen. Das ist natürlich barer Unsinn. Das Klima wird sich so oder so weiterhin verändern – aus welchen Gründen auch immer. Gottseidank entzieht sich dieser Umstand auch dem Durchsetzungsbereich des Bundesverfassungsgerichts.

Aber zumindest juristisch befinden wir uns inzwischen auf einem anderen Planeten. In dem Beitrag: „Vorsorgeprinzip: Schutzhaft für ein ganzes Land“ schrieb Achgut.com vor zwei Monaten:

„Eines der Grundprinzipien des demokratischen Rechtsstaates heißt: Im Zweifel für den Angeklagten. Das Vorsorgeprinzip in seiner heutigen Auslegung kehrt diesen Grundsatz um. Der gut gemeinte und vernünftige Gedanke der Vorsorge ist in ein freiheitsfeindliches Konzept verwandelt worden. Auch am heutigen Tage wird die „Prävention“ beim Treffen der Kanzlerin mit den Ministerpräsidenten wieder als panzerbrechendes Argument herangezogen werden. Die Begründungen für einen Lockdown sind ja inzwischen schneller gewechselt worden als die Unterwäsche. Jetzt wo die Zahlen wieder sinken, müssen die vermuteten Eigenschaften auftretender Mutationen als Grund für die Rettung der Menschen vor sich selbst herhalten. Ein Argument für die Ewigkeit, denn Mutieren gehört nun mal zum Grundsatzprogramm von Viren. Nach Zero-Covid kommt dann Zero-CO2. Von der Umweltpolitik salonfähig gemacht, zeigt die Corona-Politik das Vorsorgeprinzip endgültig als Schritt ins Totalitäre.“

Nach Zero-Covid kommt dann Zero-CO2: Der Verfasser hätte sich vor acht Wochen noch nicht vorstellen können, wie schnell diese Vorhersage eintreffen würde. In dem Urteil ist zwar zwischendrin auch einmal von „Abwägung“ und „Verhältnismäßigkeit“ die Rede; wie sehr solchen Sätzen aber zu trauen ist, zeigt die gegenwärtige vollkommen willkürliche und unverhältnismäßige Corona-Verbotsorgie, der bislang vom Bundesverfassungsgericht nicht Einhalt geboten wurde.

Zurück unter die Knute von Hohepriestern und Päpsten

Der ehemalige Chef des Umweltbundesamtes, Andreas Troge (CDU), empfahl schon vor vielen Jahren aus Gründen der Vorsicht, „Nichtwissen als gegen uns gerichtet zu betrachten“. Heute liest sich dieser Satz noch beängstigender als damals schon. Da die grundsätzliche Durchsetzung des Vorsorgeprinzips das Leben sofort zum Stillstand bringen würde, beschränkt man sich auf willkürlich ausgesuchte ideologische Steckenpferde. Und ein Bereich, in dem man nahezu das ganze Leben des Bürgers bevormundend regeln kann, ist der Klimaschutz, der nun auch mit Hilfe des Bundesverfassungsgerichts zur Staatreligion befördert wird. Wir befinden uns auf dem strammen Weg zurück unter die Knute von Hohepriestern und Päpsten.

Wenn ein Fabrikant oder Konsument künftig gegen ein Verbot eines lediglich vermutlich gefährlichen Produktes (siehe oben: „direkt oder indirekt mit CO2-Emissionen verbunden“) verstößt, läuft er womöglich Gefahr, hart bestraft zu werden. „Dann sind wir auf dem Weg in ein anderes Universum“, schrieb der französische Nationalökonom Henri Lepage schon am 13. Januar 2001 in der FAZ. Seit heute ist der Marsch dieses Gedankens durch die Institutionen zumindest in Deutschland vollbracht.

Es ist damit denkbar, dass jemand aus vorbeugenden Gründen eingesperrt wird. Mit dieser Entwicklung werde eine Grundlage der freien Gesellschaft und des Rechtsstaates ausgehöhlt. Die Zuschreibung einer Schuld werde zu etwas Künstlichem, zu einer Art willkürlicher Scheinjustiz. Auch der Bundesverfassungsrichter Winfried Hassemer ahnte schon vor vielen Jahren nichts Gutes: Er beklagte die Gefahr wachsender Willkür des Staates und entsprechende Tendenzen in der Entwicklung des deutschen Strafrechts. Der Jurist sah beispielsweise im Umweltstrafrecht „Neukriminalisierungen außerhalb eines Täter-Opfer-Bereichs“ sowie eine „flächendeckende Vorfeldkriminalisierung, bevorzugt über abstrakte Gefährdungsdelikte“.

Bislang galt in Deutschland zumindest eine Frage als juristisch geklärt: Rechte haben können nur Menschen, genauer gesprochen: bereits geborene, lebende Menschen. Das Bürgerliche Gesetzbuch stellt genau dies gleich in Paragraph 1 fest: „Die Rechtsfähigkeit des Menschen beginnt mit der Vollendung der Geburt.” Auch der Endpunkt dieser Rechtsfähigkeit ist klar bestimmt, indem nämlich Paragraph 1922 BGB den Übergang des Vermögens auf einen oder mehrere Erben im Todesfall regelt. Auf achgut.com schrieb Oliver Hartwich schon 2009 dazu sehr treffend:

„Zwischen Paragraph 1 und Paragraph 1922 liegt das gesamte Leben, in dem der Mensch Kaufverträge schließen, ein Arbeitsverhältnis eingehen oder auch heiraten kann. Mit anderen Worten: Zwischen Geburt und Tod kann er Rechte ausüben und Verpflichtungen eingehen. Eigentlich ist das keine besonders bahnbrechende Erkenntnis, aber deutsche Juristen mögen es eben gerne präzise. Man denke nur an die berühmte Vorschrift aus dem Bundesreisekostengesetz von 1973: „Stirbt ein Bediensteter während einer Dienstreise, so ist damit die Dienstreise beendet.”

Zukünftige Generationen als Rechtsträger?

Man muss kein Jurist sein, um den Sinn dieses klar umgrenzten Begriffs der Rechtsfähigkeit, also der Fähigkeit, selbstständig Träger von Rechten und Pflichten zu sein, zu verstehen. Wer noch nicht geboren oder bereits verstorben ist, kann keinerlei Verpflichtungen eingehen. Er kann keine Forderungen erheben; er kann keine Willenserklärungen abgeben; er kann keine vertraglichen Bindungen eingehen. Wer hingegen lebt, der kann und darf all dies tun.

Es ist diese Privatautonomie, in der sich die Würde des Menschen spiegelt, die durch das Grundgesetz besonders geschützt ist. Man könnte auch sagen, dass Rechtsfähigkeit und Privatautonomie gerade aus dieser Menschenwürde erwachsen. Denn nichts wäre des Menschen unwürdiger, als nicht selbstbestimmt seine Angelegenheiten wahrnehmen zu können. Rechtsfähigkeit und Privatautonomie sind gemeinsam der wichtigste Ausdruck der Konzeption des freiheitlichen Rechtsstaates.

So weit, so unstrittig. Doch gibt es seit langem von entsprechender Seite Gedankenspiele, den Kreis der Rechtsfähigkeit weiter zu ziehen. Zukünftige Generationen könnten ebenfalls als Rechtsträger anerkannt werden, argumentieren ihre selbsternannten irdischen Sachwalter. Dies wird häufig unter Verweis auf das Konzept der sogenannten Nachhaltigkeit getan, ein weiteres Wieselwort in dieser Debatte. Zur Begründung wird dabei angeführt, dass künftige Generationen in ihren eigenen Freiheitsrechten durch heutige Handlungen eingeschränkt würden. Folglich seien bei der Nutzung heutiger Ressourcen die Interessen jener künftigen Generationen zu berücksichtigen, insbesondere, wenn dies Auswirkungen auf die Umwelt hätte. Und genau dies hat heute wortwörtlich das Bundesverfassungsgericht getan.

Es findet damit gleichzeitig eine Entmündigung und eine Anmaßung statt. Entmündigt wird die heutige Generation, denn ihr wird eine eigene Entscheidung, ihr Leben selbstverantwortlich zu führen, abgenommen. Zweitens maßt sich derjenige, der im angeblichen Interesse künftiger Generationen Forderungen erhebt, an, für eben jene Generationen sprechen zu können. Implizit treibt dieses Urteil auch einen Keil zwischen die ältere Generation, die sich als Kohlenstoff-Frevler schuldig gemacht hat, und diejenigen der jüngeren Generation, die den Verzicht auf den Schulunterricht als Methode zur Rettung des Klimas entdeckt haben.

Paradoxer geht es nicht. Gerade die Sorge um das zarte Pflänzchen der Freiheit ist die beste Voraussetzung dafür, dass zukünftige Generationen in Freiheit und Wohlstand leben können. Es ist der inzwischen berühmte Konflikt zwischen denen, die Angst vor dem Ende der Welt haben, und jenen, die Angst vor dem Ende des Monats haben. Vor diesem Hintergrund ist das Prinzip der Freiheit der beste Garant für eine im Wortsinne nachhaltige, klimaschonende, erfinderische und kreative Gesellschaft und Entwicklung. Das Bundesverfassungsgericht scheint dieser Garant nicht mehr zu sein.

Gastbeiträge geben immer die Meinung des Autors wieder, nicht meine. Ich schätze meine Leser als erwachsene Menschen und will ihnen unterschiedliche Blickwinkel bieten, damit sie sich selbst eine Meinung bilden können.

Dirk Maxeiner, geboren 1953, war Redakteur beim „Stern“. Anschließend bis 1993 Chefredakteur der Zeitschrift natur – der zu dieser Zeit größten europäischen Umweltzeitschrift. Seit 1993 arbeitet Maxeiner als freier Autor. Er veröffentlichte zahlreiche Bücher, darunter Bestseller wie „Ökooptimismus“, „Lexikon der Öko-Irrtümer“ und „Hurra wir retten die Welt“. Maxeiner schreibt Kommentare und Essays für Magazine und Zeitschriften (unter anderem in DIE WELT). Er ist einer der Gründungs-Herausgeber von achgut.com. Dieser Beitrag erschien zuerst dort. Die Achse des Guten zeigte bisher immer, wenn ich angegriffen wurde, vorbildliche Solidarität. Während auch andere sonst kritische Medien schwiegen, hält sie die Fahne echter Kollegialität hoch – dafür gebührt den Kollegen um Maxeiner, Henryk M. Broder und Fabian Nicolay mein Respekt und Dank.

ORF: Die vergessene soziale Frage der Pandemie

Der Public-Health-Experte Martin Sprenger sieht in der mangelhaften Berücksichtigung der sozialen Faktoren einen der größten Fehler in der Bewältigung der Coronavirus-Pandemie. „Das hat viele Schäden unnötig verstärkt, aber auch den Erfolg vieler Maßnahmen deutlich geschwächt“, sagt er im Interview mit ORF.at. Weiters beklagt Sprenger die lückenhaften Daten und deren schlechte Qualität. Dennoch ist er zuversichtlich, dass das Infektionsgeschehen bald auf ein „akzeptables Hintergrundrauschen“ reduziert werden kann.

https://orf.at/stories/3210673/?fbclid=IwAR1cHMglm3cV1lvoFEnX6VP0d30PHHazhwwxuPquq2iXXPaedh73ety6usc

reitschuster.de: Intensivschwester Tine aus der Coronastation: „Die Menschen werden getäuscht und belogen!“

Chronik einer Krankheit

Corona macht krank. Darüber berichten wir. Geschichten, die es nicht in die Medien schaffen. Die Serie „Kollateralschaden“ basiert auf Berichten Betroffener der Coronapolitik. Damit keiner sagen kann: „Das haben wir nicht gewusst!“

Intensivschwester Tine aus der Coronastation

Von Johanna und Frank Wahlig

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Die nachfolgenden Inhalte wurden von obige Quelle als Sicherungskopie für den Fall der Löschung oder Sperrung der Original Quelle kopiert. Wir gehen davon aus, dass unserer Vorgehensweise im Sinne der Urheber ist. Sollte dies nicht der Falls sein, bitten wir um eine kurze Nachricht an redaktion äät deutungsvielfalt.de. -> weitere Hinweise

Seit 30 Jahren ist Tine Krankenschwester. Derzeit auf der Coronastation. Der Intensivbettenmangel dort sei nicht neu, erklärt sie. „Ich persönlich habe schon vor Corona erlebt, dass in der Umgebung keine freien Betten mehr zur Verfügung standen“, so Tine. „Dies ist in Deutschland schon lange Realität, dafür braucht es kein Corona!“ Sie ärgert sich maßlos darüber, dass die politisch verursachte Misere jetzt als Alibi genutzt wird, um den Menschen Maßnahmen, die in Grundrechte eingreifen, „unterzujubeln“, wie sie meint.

Für Angst und Panikmache kein Verständnis

„Für diese Angst und Panikmache auch mancher Kollegen habe ich kein Verständnis“, schreibt Tine. Der Engpass wurde durch Krankenhausschließungen und Pflegekräftemangel verursacht und nicht durch Corona. Viele Betten wurden und werden u.a. gesperrt, weil kein Intensiv-Personal da ist. „Es ist die pure Heuchelei der Politik, jetzt so zu tun, als ob sie sich Sorgen machten, dass keine Betten und kein Personal zur Verfügung stehen, und dies allein mit Corona zusammenhinge.“ Dabei habe die Politik selbst seit Jahrzehnten an der Verknappung mitgewirkt. „Warum wurden in 2020 in Deutschland 20 Krankenhäuser geschlossen, wenn wir eine Pandemie haben, die die Krankenhäuser und die Intensivkapazität überfordert?“, fragt Schwester Tine.

Schon vor Corona: Intensivpflege am Limit

Den Menschen und der Politik sollte klar gemacht werden, dass bald niemand mehr da ist, der Schwerstkranke betreut, wenn sich nicht schleunigst die Rahmenbedingungen verbessern. Intensivpflege ist ein anspruchsvoller Job mit fünf Jahren Ausbildung und kann nicht von jedem X-Beliebigen einfach übernommen und ausgeführt werden, wie es manche Politiker propagieren.

„Ohne damit die Corona-Erkrankungen relativieren zu wollen, der Tod ist schon immer ein ständiger Begleiter auf einer Intensivstation!“, sagt die Schwester. „Ich erinnere an MRSA (ca. 2000 Tote im Jahr in Deutschland) oder die Influenza (25 000 Tote im Jahr 2018/19).“
„Mir als Fachschwester ist es im Übrigen egal, was für ein Krankheitsbild ein Patient hat, der das Intensivbett auf meiner Station belegt. Jeder Patient hat das Recht auf eine anständige Versorgung. Und dazu braucht man nun mal ausreichend Pflegepersonal.“

Und ja, das Arbeiten in Schutzkleidung sei eine noch zusätzliche Belastung. Hinzu komme die Dokumentationspflicht. Pro Schicht ein bis zwei Stunden. Das kann jede Kollegin bestätigen. Hinzu kommen hunderte von Überstunden im Jahr. 2020 waren es 300 Überstunden bei Tine, eine Kollegin berichtet von 400, seit Jahren.

Tausende Operationen abgesagt

Seit der „zweiten Coronawelle“ werden wieder tausende Operationen verschoben oder abgesagt. Nach Angaben der Krankenkasse AOK gingen die Fallzahlen in deutschen Krankenhäusern – psychiatrische Kliniken ausgenommen – zwischen März 2020 und 2021 um 27 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zurück. Auch die Zahl der Notfallbehandlungen seien zwischen Oktober und Januar 2021 deutlich zurückgegangen, zeigt sich Jürgen Klauber vom wissenschaftlichen Dienst der AOK besorgt. Patienten würden lebensgefährlich lange warten, bis sie den Notruf wählen.

Insolvenzwelle bei Krankenhäusern erwartet

„Man hat über Jahre auf Kosten der Krankenpflege das Gesundheitssystem sanieren wollen“, klagt Schwester Tine. Tausende Stellen wurden gestrichen. 9000 Pflegekräfte haben ihren Beruf verlassen. Viele wechseln ins Ausland, nach Luxemburg oder in die Schweiz. „Die Häuser sind gezwungen, Betten abzubauen, da bei Nicht-Einhaltung des Personalschlüssels empfindliche Strafen drohen“, weiß Tine.

Wegen sinkender Fallzahlen droht eine Insolvenzwelle, warnt der Verband der Krankenhausdirektoren Deutschlands (VKD). „Durch die neue Personaluntergrenze fällt jetzt erst richtig auf, wie unterbesetzt die Stationen seit Jahren sind“, erklärt die Intensivschwester. Zu viele Patienten werden von gefährlich wenig Fachkräften versorgt. Die flächendeckende Gesundheitsversorgung steht auf der Kippe. Dennoch: „Außer Klatschen auf dem Balkon ist seit Beginn der Pandemie nichts passiert“, so Tine.

Ein virtuelles Krankenhaus auf der Messe Berlin

„Die Menschen werden getäuscht und belogen“, ist Intensivschwester Tine überzeugt. Der Bettenabbau, der durch Personalmangel, Rationalisierungen und staatliche Zuschüsse gefördert wird, läuft weiter. Als „Show-Klinik“ hält übrigens das Land Berlin auf der Messe seit über einem Jahr 500 „personalfreie“ Coronabetten bereit. Kostenpunkt: 300 Tausend Euro pro Monat, wie die Zeitung B.Z. berichtet. Ein virtuelles, ein politisches Krankenhaus ohne Pflegepersonal für Berlin.

Corona ist nicht der Auslöser des Pflegenotstands. Corona offenbart die Risiken und Nebenwirkungen der Gesundheitspolitik. Der mutige Facebook-Beitrag von Tine Wagatz wurde über 30 Tausend Mal geteilt.

Wer aus seinem beruflichen oder privaten Leben einen „Kollateralschaden“ melden möchte: Vertraulich und persönlich, per E-Mail an wahlig@reitschuster.de

Diejenigen, die selbst wenig haben, bitte ich ausdrücklich darum, das Wenige zu behalten. Umso mehr freut mich Unterstützung von allen, denen sie nicht weh tut!

Johanna Wahlig ist Politologin, Journalistin und Unternehmerin. Frank Wahlig ist Historiker und war 30 Jahre lang ARD-Hauptstadtkorrespondent.

reitschuster.de: Ist Corona gefährlicher als die Impfung oder die Grippe?

Ist Corona gefährlicher als die Impfung oder die Grippe? Diese Frage bedarf einer dringend notwendigen Diskussion, die nicht durch Desinformation ersetzt werden sollte. Lassen Sie mich gleich sagen, beantworten kann ich die obige Frage bezüglich der Impfung natürlich nicht. Der Grund ist eigentlich ein positiver. Bei unter 70-Jährigen entwickelt sich nur sehr selten aus der Covid-19-Infektion die SARS-typische Erkrankung. Wir müssten also zwei seltene Ereignisse vergleichen, z.B. den Tod nach einer Impfung und den Tod nach der Covid-Infektion. Und für die Impfung haben wir noch keine guten Daten. Für Covid selbst dagegen schon.

Ein Gastbeitrag von Prof. Dr. Stephan Luckhaus, Universität Leipzig, Mathematisches Institut

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Ich werde nicht müde, in diesem Kontext, die Genfer SEROCoV-Pop-Studie zu zitieren. Dort wurde durch Antikörpertests nachgewiesen, dass mindestens 10 Prozent der dortigen Bevölkerung Anfang Mai 2020 die Infektion durchlaufen hatte. In der Altersgruppe der 50-64-Jährigen hatten ca. 10300 Genfer eine Immunantwort in Form eines nennenswerten IgG-Antikörpertiters, spezifisch für Covid. In dieser Altersgruppe waren bis zum 6.6.2020 16 Covid-Tote zu beklagen, also Tote, die maximal 28 Tage vorher PCR-positiv getestet waren. Macht eine Wahrscheinlichkeit von weniger als 1,6 Promille, an der Infektion zu sterben, wenn man sich infiziert hat. Das ist die sogenannte I(nfection) F(atality) R(ate). Wenn es manchen Virologen passt, werden solche seriösen Studien immer wieder in Frage gestellt oder unterschlagen. Oft werden dann andere Studien zitiert, in denen die Anzahl nachgewiesener Infektionen mit den Covid-Todesfällen verglichen werden, die sogenannte C(ase) F(atality) R(ate), ohne dass je eine Studie durchgeführt wurde, um die Gesamtzahl der Infektionen in der Bevölkerung zu bestimmen. Die Aussagekraft dieser Studien ist Null, solange man keine Schätzung für die Dunkelziffer der nicht entdeckten Covidinfektionen hat. Auf randomisierte Tests wie in Genf kann man nicht verzichten.

Was sagen die Genfer Zahlen über die Gefahr, die von Corona ausgeht

Als Erstes muss man bedenken, dass unter normalen Umständen 60 Prozent der Infizierten keine Symptome entwickelt – in Altenheimen sind es immer noch 40 Prozent. Und von diesen Personen entwickelt eine Mehrzahl keinen signifikanten Antikörpertiter. Das reduziert die Wahrscheinlichkeit eines Infizierten, innerhalb von 4 Wochen nach der Infektion zu sterben, auf 0,9 Promille. Wenn wir uns jetzt auf die Altersklasse der 50-59-Jährigen beschränken, kommt man – ohne auf die Einzelheiten einzugehen – auf ca. 0,6 Promille.

Die  IFR von Genf für die April-2020-Welle ist nach den vorliegenden Daten auch auf die April-2020-Welle in London, mit deutlich mehr Infektionen, übertragbar. Die Sommer-IFR ist mit Sicherheit niedriger (siehe II. Anhang).

Für die Grippe – genauer Influenza – haben wir Zahlen wie die  IFR nicht. Aber wir haben die monatlichen Sterbefälle in den verschiedenen Altersgruppen. Für die Grippemonate November 2017 – April 2018 waren das in der Altersgruppe der 50-64-Jährigen: 8702, 9092, 9587, 9152, 11036, 9130.

Demgegenüber ist die Zahl der Sterbefälle für den Covid-Monat April 2020: 7967, darunter 400 Covid-Tote. Genau kann ich das leider nicht sagen, da mir das RKI trotz Nachfrage bisher keine Covid-Sterbefalldaten für die 5-Jahres-Alters-Kohorten genannt hat. Nicht alle 400 Todesfälle gehen wirklich auf Covid zurück. Aber man kann davon ausgehen, dass die Fälle, die 7800 Tote pro Monat übersteigen, auf Infektionskrankheiten zurückgehen. Demnach wären 0,5 Promille der Deutschen im Alter von 50-64 Jahren zwischen November 2017 und April 2018 an der Grippe gestorben. Die Grippe von 2017-2018 war natürlich eine besonders schwerwiegende, und definitiv nicht harmloser als Covid.

An dieser Stelle muss ich auf einen besonders krassen Fall von Desinformation eingehen, das sogenannte John Snow Memorandum (siehe weiter unten „Eine historische Fußnote“) mit dem Titel: „Scientific consensus on the Covid-19 pandemic – we need to act now“. Dort steht wörtlich: „the infection fatality rate of Covid-19 is several fold higher than that of seasonal influenza“. Mit keinem Wort wird die SEROCoV-Pop-Studie erwähnt. Und das, obwohl eine der Koautorinnen, Isabella Eckerle, ehemalige Doktorandin von C. Drosten, auch Koautorin der SEROCoV-Pop-Studie ist – was immer das in der Medizin heißt.

Die andere Fehlinformation, die immer wieder verbreitet wird, z.B. im John Snow Memorandum: Es gäbe keine lang anhaltende natürliche Immunisierung gegen Covid und deshalb auch keine „Herden“immunität. Virologen wissen: wenn es eine spezifische Antikörperreaktion gibt, gibt es auch Immunisierung. Die Immunisierung bietet einen höheren Schutz, solange der Antikörpertiter hoch ist. Die Antikörperproduktion endet im Normalfall, wenn die Infektion vorbei ist. Die IgG-Antikörper, habe ich mir sagen lassen, besitzen eine Halbwertszeit von 3-4 Wochen. Nach dem Abbau von IgG sind die sogenannten Gedächtnis-B-Zellen für die adaptive Immunantwort zuständig. Wenn dies bei SARS-CoV-2 anders gewesen wäre, hätte es sich um eine große Überraschung gehandelt.

Der Begriff Herdenimmunität beschreibt das Phänomen, dass es von der Anzahl der Immunisierten in einer Bevölkerung und dem Grad des Immunschutzes abhängt, ob eingeschleppte Infektionen zu einer Epidemiewelle führen oder nicht. In der Sprache der Wahrscheinlichkeitstheorie ist eine Bevölkerung nicht immun, wenn ein einzelner Infizierter mit positiver Wahrscheinlichkeit eine Epidemie auslösen kann. Sonst ist sie immun. Wahrscheinlichkeiten kann man nicht messen, nur Häufigkeiten. Das empirische Äquivalent der vorhergehenden Definition ist: Eine Bevölkerung ist immunisiert, falls die Anzahl der lokalen Infektionen proportional zur Anzahl der eingeschleppten Infektionen bleibt. Langfristig bleibt eine Bevölkerung nie immunisiert, schon allein wegen der Geburten – aber für mehr als ein Jahr durchaus. Die Immunisierung ist daneben von weiteren Faktoren abhängig. Die effektive Reduktion der infektiösen Kontakte – z.B. nach positiven Antigen Tests – spielt ebenso eine Rolle, wie die Witterung. Nicht nur, dass man sich mehr oder weniger in geschlossenen Räumen aufhält, auch die UV-Strahlung spielt eine Rolle. Ganz wesentlich aber ist die genetische Variabilität des Virus; für Influenza ebenso wie für SARS-CoV-2.

Immunisierung gegen den Wuhan-Typ von SARS-CoV-2 ist weniger effektiv gegen den englischen Typ, und noch weniger gegen die südafrikanischen oder die brasilianischen Varianten. Das gilt für die Impfstoffe genauso. Speziell gegen den englischen Virustyp wirkt die Impfung erst, wenn der (unnatürlich) hohe IgG-Titer ca. 10 Tage nach der zweiten Impfung erreicht ist.

Die englischen Daten der letzten Corona-Welle zeigen für London, dass die dortige Bevölkerung auch im November noch gegen den Wuhan-Typ immunisiert war, aber nicht gegen den sogenannten englischen Typ. Es gab erneut – weniger stark als in den anderen Regionen Englands – eine Epidemiewelle.

Nun zur Impfkampagne

Was m.E. bei der Impfkampagne bisher schiefläuft ist folgendes:

Erstens: Es hat keine Aufklärung gegeben, dass die Nebenwirkungen vor der Notzulassung der Impfstoffe noch nicht umfassend untersucht werden konnten. Es hat zwar klinische Studien gegeben, aber keine bei der FDA angemeldeten. Eine solche Anmeldung ist an Auflagen geknüpft, die verhindern, dass eine Vorauswahl der Resultate erfolgt. Nicht angemeldete Studien haben i.A. weniger statistische Aussagekraft.

Zweitens: Nebenwirkungen werden trotz eindringlicher Mahnungen von Medizinstatistikern nicht systematisch erfasst. Vorgeschlagen wurde z.B. eine Erfassung von Impfungen mit Daten etc. auf der elektronischen Gesundheitskarte. Es hätte, wie für die Infektion selbst, eine Meldepflicht für Nebenwirkungen, wie z.B. Tod innerhalb von 28 Tagen nach der Impfung, geben müssen. Das Corona-Triumvirat Merkel, Spahn und Wiehler hat sich dagegen entschieden. Es ist also nur aus der Presse bekannt, dass es zu lokal massiv gehäuften Todesfällen nach Impfungen in Altenheimen kam. Wir wissen sogar – ebenfalls aus der Presse – dass Obduktionen nicht angeordnet wurden, und öfter der zeitliche Zusammenhang mit der Impfung gar nicht gemeldet wurde. Alles nach der Morgenstern-Logik, dass die Impfung mit dem Todesfall nichts zu tun haben kann.

Ich kann mir aber sehr wohl vorstellen, dass ein kurzfristiges Aufeinandertreffen der Impfung mit mRNA-Impfstoffen, die auf dem Wuhan-Antigen basieren, und einer Infektion durch eine andere Virusvariante, einen schweren Krankheitsverlauf auslöst. Daten, wenn wir sie hätten, könnten am Ende Leben retten.

Drittens: Man sollte nie einen klinischen Test, der diese Impfkampagne nun einmal ist, ohne Vergleichsgruppen durchführen. Wenn man erst in Bayern impft, und in NRW nicht, und gleichzeitig flächendeckend Daten erhebt, gewinnt man Erkenntnis. Alles überall einheitlich durchzuführen, bevor man gesicherte Erkenntnis hat, ist das Dümmste, was man tun kann.

Wenn wir wie bisher weitermachen, werden wir nie ausschließen können, dass die Impfung einer Frau unter 50 ein Todesrisiko von mehr als 1 pro 40000 nach sich zieht. Das ist ungefähr die IFR für Frauen unter 50, das halb so groß ist wie das von Männern.

Wirkt die Impfung überhaupt gegen den jetzt vorherrschenden englischen Virus?

Mit ziemlicher Sicherheit, wie gesagt, erst ca. 10 Tage nach der Zweitimpfung. Wie lange der Impfschutz dann anhält, wissen wir nicht. Wenn man IgG-Verlaufsdaten anschaut, wahrscheinlich ca. 3-4 Monate. Es scheint aber, dass die „asymptomatische“ Übertragung nur unzureichend verhindert wird. Also schützt die Impfung den Geimpften auch gegen die englische Virusvariante, verhindert aber die Ausbreitung nur unzureichend. Das lässt sich an RKI-Daten ablesen (siehe I. Anhang). Einer Bostoner Studie vom 18.2.2021 zu Folge, besteht kein Impfschutz gegen die südafrikanischen und brasilianischen Varianten, die jetzt aber noch wenige Prozent der Fälle ausmachen.

Wir brauchen also die natürliche Immunisierung, die sich in Schweden und London bewährt hat, auch in Zukunft. Und wir brauchen häufiger Antigen-Tests, auch nach der Impfkampagne, um die Übertragung neuer Varianten in die Altenheime zu verhindern. Zur Illustration des Effekts der natürlichen Immunisierung hier nochmal der Vergleich der Anteile von Covid-Toten an der Bevölkerung in unterschiedlichen Regionen und mit unterschiedlicher Immunisierung für den Zeitraum vom 1.10.2020-31.3.2021:

Bayern etwa 0,8 Promille, Sachsen etwa 2 Promille, London etwa 0,9 Promille, West Midlands (Birmingham) etwa 2 Promille, Schweden etwa 0,6 Promille.

Hier entsprechen die 0,9 Promille in der Metropolregion London eher den schwedischen 0,6 Promille als den bayrischen 0,8 Promille. Die Kontaktrate für die Infektion ist in der Londoner Metropole eben sehr hoch. So war bei der April-Welle 2020 der Anteil von Infizierten an der Bevölkerung Londons auch 1,5-mal so hoch wie in Genf.

RKI-Todesfälle in Altenheimen in der Altersgruppe 50-59-Jährige

Ich habe hier versucht, ein wenig von dem darzustellen, was wir über Covid wissen. Vieles könnte aber auch noch sehr viel besser mit statistischen Methoden und verfügbaren Testmethoden abgeklärt werden. Dazu benötigen wir die Bereitschaft, Untersuchungen durchzuführen, die möglicherweise den Sinn der Lockdowns in Frage stellen, oder den Wert der Impfkampagne relativieren können. Wir benötigen keinen „Konsens der Wissenschaft“. Wir benötigen eine Debatte.

Was wir erleben, gleicht eher einem Märchenspiel in drei Aufzügen, wie es früher in der Vorweihnachtszeit für Kinder in Theatern aufgeführt wurde.

Akt 1: Corona, das neue Ebola

Akt 2: Die wundersame Errettung durch den Impfstoff

Akt 3: (geplant für den Herbst) Der Dank des Volkes an seine Regierenden

Wie sang man noch in Berlin vor 1914:
Wir stehen an des Thrones Stufen, und halten uns in Treue fest. Wir sind bereit, Hurra zu rufen, wann immer es sich machen lässt.


I. Anhang: Zahlen zur Impfkampagne

Das Verhältnis von Covid-Todesfällen in Alten- und Pflegeheimen zu denen in der Altersgruppe der 50-59-Jährigen:

KW:123456789101112131415
Prozent:10,1109,91210,88,58,77,66,94,63,73,51,61,61,5
KW:67891011
Prozent:475561677073

Eine Reduktion in der zu erwartenden Größenordnung setzt frühestens in der KW 10 ein, also 4 Wochen nach der Zweitimpfung. Außerdem scheint es nur eine lineare und keine quadratische Reduktion des Verhältnisses zu geben, obwohl auch die Pflegekräfte geimpft wurden. Wenn sich dieser Trend erhärtet, müsste man schließen, dass die Übertragung der englischen Virusvariante durch Aerosolinfektion durch die Impfung nicht verhindert wird. Außerdem ist der Anstieg in KW 4 und KW 5 bemerkenswert. In KW 6 hatten bereits 74 Prozent der Altenheimbewohner die Erstimpfung. Es scheint tatsächlich statistisch nachweisbar zu sein, dass Erstimpfung plus Covid zu erhöhter Sterblichkeit führt.

Todesfallzahlen pro Kalenderwoche für verschiedene Bevölkerungen

II: Anhang: Die Sommer-IFR

Bis zum 30.6.2020 waren 317 Personen im Alter von 50-59 Jahren mit positivem Covid-Test verstorben. Wenn man von der IFR von 0,6 Promille für die März-April-Mai-2020-Welle ausgeht, dann heißt das, bis Anfang Juni hatte es in dieser Altersgruppe 530000 Infektionen gegeben. Das sind ca. 4 Prozent der Bevölkerung in diesem Alter. Danach haben sich mit Sicherheit noch sehr viel mehr Personen in den Sommermonaten infiziert.

Wir wissen, dass bei den Urlaubsrückkehrern Anfang August 2 Prozent PCR-positiv waren. Das entspricht ungefähr einer täglichen Neuinfektionsrate von 2-4 Promille unter den Urlaubern. Es ist ziemlich klar, dass bis Ende September mehr als 10 Prozent der Bevölkerung die Infektion durchlaufen hatte. Aber nur 54 Personen im Alter von 50-59 sind zwischen dem 30.6.2020 und dem 27.10.2020 mit positivem PCR-Test verstorben. Es ist offensichtlich, dass die Sommer-IFR ein Bruchteil der April-IFR war. Die Infektion im Winter ist auch für SARS-CoV-2 viel gefährlicher als im Sommer.

Eine historische Fußnote

John Snow, dessen Name für das John Snow Memorandum missbraucht wird, war ein Londoner Arzt, der sich vornehmlich mit Narkose beschäftigte. Berühmt geworden ist er durch eine empirisch – statistische Beobachtung bei einem Cholera-Ausbruch 1854. Er stellte fest, dass die Cholera-Opfer alle dieselbe Trinkwasserpumpe benutzten. Daraus schloss er, die Ursache der Cholerainfektion sei verseuchtes Trinkwasser und nicht schlechte Luft, „Miasmen“, die der wissenschaftliche Konsens seiner Zeit für Cholera, Malaria und vieles mehr verantwortlich machte. Snow war so fest von seiner Entdeckung überzeugt, dass er den Pumpenschlegel kurzerhand entfernte, und auf diesem Wege nicht nur vielen Londonern das Leben rettete, sondern seine Theorie vom heutigen Standpunkt aus bewies.

Die Entwicklung danach war rasant. Robert Koch wies zunächst für den Milzbrand nach, dass Erreger, die sich (in Kultur) vermehren für Infektionskrankheiten verantwortlich sind. 1884 beschrieb er in einem Artikel in der Deutschen Medizinischen Wochenschrift auch den Cholera-Erreger.

1895 entdeckte Ronald Ross den für Malaria verantwortlichen Parasiten in Mikroskoppräparaten von Moskitos und klärte damit den Übertragungsmechanismus für Malaria auf. Ross war britischer Militärarzt im indischen Sanitätsdienst, wie auch der junge Anderson Gray McKendrick, der bei Dienstantritt 1900 zu einer Malaria Expedition nach Sierra Leone unter Ross‘ Leitung beordert wurde. Beide waren, was im britischen Englisch als „polymath“ bezeichnet wird: umfassend gebildete und begabte Wissenschaftler. Sie erkannten die Bedeutung mathematischer Modelle – und das hieß zunächst gewöhnlicher Differentialgleichungen – für die Untersuchung der Ausbreitung und Planung von Eindämmungsstrategien für Infektionskrankheiten. Mit ihren mathematischen Modellen gelang ihnen die Erklärung des Phänomens der Herdenimmunisierung. Lassen Sie mich McKendrick aus dem Protokoll einer medizinischen Malaria-Tagung von 1912 zitieren: „Die mathematische Klassifizierung epidemischer Krankheiten ist verschieden von der medizinischen.“ Äußerungen wie: „Covid ist ein medizinisches Problem und kein Problem der Mathematik“ hätte er als albern empfunden.

McKendrick war zwar kein Mathematiker, sondern in der zweiten Hälfte seines Berufslebens ein hauptsächlich im Tierlabor arbeitender Epidemiologe. Aber er war ein mathematisches Genie. Er fand das „missing link“ zwischen den Modellen für den zufälligen Infektionsverlauf im Individuum und den gewöhnlichen Differentialgleichungen für den Anteil der Infizierten in einer Bevölkerung. Das publizierte er 1914. Dies sind Gleichungen, die ich hier nicht beschreiben werde, und die man in einer Vorlesung „Mathematik für Mediziner“ i.A. nicht zu sehen bekommt. In meinen Augen ist das ein Fehler.

Von den hier erwähnten Wissenschaftlern haben Ross (1902) und Koch (1905) den Nobelpreis erhalten. Koch war wahrscheinlich der bedeutendste Medizinforscher seiner Zeit. Er war auch ein Medienstar, über den Karikaturen kursierten wie: „Professor Koch bringt den Spaltpilzen die Reinkultur bei.“ Aber seine schweren Charakterfehler können nicht wegdiskutiert werden. Mit so etwas wie einem passiven Impfstoff gegen Tuberkulose wollte er in die Fußstapfen seines eigenen Schülers, Bering, treten und das große Geld machen. „Tuberkulin“ brachte aber in Wirklichkeit Patienten um und hatte keine Schutzfunktion. Anlässlich seines 100-jährigen Nobelpreisjubiläums erschien dazu ein Artikel: „Der große Irrtum des Doktor Koch“ in der FAZ, dessen Lektüre ich empfehle.

Gastbeiträge geben immer die Meinung des Autors wieder, nicht meine. Ich schätze meine Leser als erwachsene Menschen und will ihnen unterschiedliche Blickwinkel bieten, damit sie sich selbst eine Meinung bilden können.

Prof. Dr. Stephan Luckhaus (67) erhielt 2003 den Max-Planck-Forschungspreis. 2002 wurde er Mitglied der Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz. Am 28. März 2007 wurde er zum Mitglied der Leopoldina gewählt, 2019 zum Senator der dortigen Sektion Mathematik. Am 6. Dezember 2020 trat er aus Protest gegen die Corona-Politik der Nationalakademie aus dieser aus.

Boris Reitschuster: Laut RKI ist jeder zweite positive Schnelltest ein Fehlalarm

Bei Journalisten ist die Gefahr vielleicht noch größer als bei manchen anderen Berufen: Man neigt zur Berufsblindheit. Das musste ich erfahren, als mir dieser Tage ein Kollege von einem Medienbericht erzählte, in dem er gelesen hatte, dass fast ein Drittel der Schnelltests ein falsches Resultat geben. „Unglaublich“, war meine erste Reaktion – bis mir dann einfiel, dass ich doch von RKI-Chef Lothar Wieler höchstselbst die Antwort bekommen hatte, dass sogar viel mehr als ein Drittel der positiven Ergebnisse falsch sind: und zwar die Hälfte. Eine Erinnerungstäuschung oder Realität? Nach einigem Suchen fand ich die Stelle – in meinem Bericht von der Bundespressekonferenz am 26.3.2021. Da antwortete Wieler mir folgendes: „Und was ich auch noch von den Daten weiß, die wir da erheben durch die Abfragung, ist es momentan etwa so, dass von positiven Antigentests, und ich rede jetzt nicht von den Selbsttests, da haben wir noch keine Daten, aber von den Antigentests, dass von einem, der positiv war, also als Schnelltest, dass etwa sich die Hälfte davon nachher bestätigt hat als PCR-positiv. Also das ist, um in etwa so eine Größenvorstellung zu haben.“ Nachlesen können Sie das hier, ansehen hier. Offen gestanden lief ich danach etwas weiß an. Denn dass ich diese Nachricht damals einfach so unter „ferner liefen“ im Text stehen ließ, ohne eine Schlagzeile draus zu machen, ist ein ziemliches journalistisches Versagen. Da gibt es nichts zu beschönigen. Aber besser spät als nie.

Deshalb hakte ich heute in der Sache in der Bundespressekonferenz nach:

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REITSCHUSTER: Wir hatten ja das Thema Impfen, aber Corona allgemein hatten wir noch nicht: Herr Gülde, gibt es Angaben, Daten, neuere Entwicklungen, wie sich die Zuverlässigkeit bzw. die Fehlerquote bei den Schnelltests entwickelt hat?

GÜLDE: Dazu gibt es keine neuen Angaben. Wir haben immer gesagt, dass es bei Schnelltests und auch den Selbsttests eine gewisse Fehlerquote gibt. Der Goldstandard bleibt der PCR-Test. Insofern: Wenn es einen positiven Schnelltest gibt, dann besteht bei uns die ganz, ganz klare Aufforderung, einen PCR-Test nachzusetzen.

ZUSATZFRAGE REITSCHUSTER: Aber ist diese Fehlerquote von 50 Prozent, wie sie Professor Wieler hier am 26. März nannte, nichts, was das Gesundheitsministerium beunruhigt?

GÜLDE: Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich die Fehlerquote hier nicht vorliegen habe. Gegebenenfalls kann ich die nachreichen. Ich kann noch einmal schauen, ob ich dazu irgendetwas finde.

SEIBERT: Aber weil es eine Fehlerquote gibt, haben ja wir in der Bundesregierung und haben zahlreiche Experten immer wieder darauf hingewiesen: Auch bei Vorliegen eines negativen Testergebnisses ist es wichtig, die Abstandsregeln, die Hygieneregeln, das Maskentragen weiterhin einzuhalten. Trotzdem bilden Antigen-Schnelltests tagesaktuell eine größere Sicherheit bei Kontakten ab, denn mit einer deutlich größeren Wahrscheinlichkeit kann jemand, der ein negatives Schnelltestergebnis hat, in den folgenden Stunden niemanden anstecken. In einer idealen Welt wäre alles hundertprozentig.

Interessant ist, dass Seibert nur auf die Gefahr durch falsch negative Schnelltests hinweist. Und nicht auf die Gefahr durch die fünfzigprozentige Fehler-Anfälligkeit bei positiven Tests. Schüler haben etwa massive Angst vor einem positiven Testergebnis – auch, weil es zu Ausgrenzung führen kann. Aber auch für einen Erwachsenen ist ein positives Ergebnis sicher alles andere als eine positive Erfahrung. Wäre es da nicht Pflicht von Regierung und Medien, viel deutlicher auf die hohe Fehlerquote hinzuweisen, um den möglichen Schreck der Menschen nach einem positiven Schnelltest wenigstens etwas abzumildern?