reitschuster.de: Bayern: Sieben Tote nach BioNTech/Pfizer Corona-Impfung in Altersheim

Erschütternde Meldung aus Bayern: Wie das Landratsamt Miesbach gestern mitteilte, kam es jetzt kurz nach einer Massenimpfung in zwei Senioreneinrichtungen zu größeren Corona-Ausbrüchen. In einem Altersheim starben mittlerweile von den geimpften Bewohnern sieben Personen, von den Nichtgeimpften starb eine Person. In dem zweiten Altersheim gab es bislang noch keinen Todesfall. Der verwendete Impfstoff stammt von BioNTech/Pfizer.

Ein Gastbeitrag des Journalist Robert Kahlert der hier hier unter Pseudonym, schreibt weil er bei diesem Thema nicht namentlich genannt werden will. Was einiges über die Atmosphäre in unserer Gesellschaft und in unseren Medien aussagt.

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In der Senioreneinrichtung, in der acht Bewohner starben, sind 41 Bewohner positiv auf das Virus getestet worden, davon waren 34 zuvor geimpft worden. 24 Mitarbeiter wurden positiv getestet, von denen fünf geimpft worden waren.

Die offizielle Erklärung des Landratsamtes lautet, daß die Impfungen für die Verstorbenen zu spät gekommen seien: „Aufgrund des engen zeitlichen Abstands zwischen Impfung und Ausbruch ist davon auszugehen, dass sich die Geimpften bereits zum Zeitpunkt der Impfung angesteckt hatten (also während der Inkubationszeit geimpft wurden).“ Völlig sicher ist das jedoch nicht.

Die Frage liegt nämlich nahe, ob die Todesfälle nicht erst durch die Impfung hervorgerufen oder gefördert wurden. Angesichts der dramatischen Vorgänge kann es daher nur eine Maßnahme geben: Sofortiger Stopp aller Impfungen, bis die Ursache der Todesfälle restlos geklärt ist.

Sollte die Impfung schuld am Tod der alten Menschen sein, wäre das auch der Tod des Impfprogramms und des politischen Kurses des Ministerpräsidenten Markus Söder. Da die bayerische Staatsregierung kein Interesse an einem solchen Ergebnis hat, ist die völlige Unabhängigkeit der Aufklärung sicherzustellen.

Unterdessen können besorgte Miesbacher Bürger fürs erste aufatmen. Dem Landkreis ist der Impfstoff ausgegangen. Nachschub wird erst in drei bis vier Wochen erwartet. Diese Zeit sollte für eine schonungslose Aufklärung der Todesfälle genutzt werden.


PS (Boris Reitschuster): Besonders brisant: Laut einer Veröffentlichung des Robert-Koch-Instituts ist für die Wirkung des BioNTech-Impfstoffes, ebenso wie für die des Mittels von Moderna, kein Nachweis erbracht, dass er Menschen über 74 Jahren überhaupt hilft (siehe hier). Ich habe dazu eben auch in der Bundespressekonferenz die Regierung gefragt, auch zu den im Text aufgeworfenen Aspekten. In Kürze mehr dazu.
Unten finden Sie noch eine Liste von Links zu Berichten über Ereignisse im Zusammenhang mit Impfungen.

„Diese Impfung ist ein Experiment an Menschen“Selbst vor genverändertem Mais herrscht in Deutschland große Angst. Dagegen kaum vor einer Impfstrategie, die künstlich erzeugte Gene in den Organismus einführt. Die sei viel zu wenig erforscht, das Risiko von Nebenwirkungen gewaltig, so Hockertz.

Corona-Impfung: Explosives im KleingedrucktenMedien und Politik beteuern, der Schutz der Hochbetagten sei oberste Priorität bei der Impfung. Jetzt stellt sich heraus: Ob die Wirkstoffe das überhaupt leisten, steht offenbar in den Sternen. Das legen nicht Verschwörungstheoretiker nahe – sondern das RKI.

19.1.2021: Allergische Reaktionen in Kalifornien
https://web.de/magazine/news/coronavirus/allergische-reaktion-kalifornien-corona-impfdosen-verkehr-35451692

18.01.2021: Nach Impfungen: Corona-Ausbruch in Pflegeheim in Itzstedt
https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/coronavirus/Nach-Impfungen-Corona-Ausbruch-in-Pflegeheim-in-Itzstedt,pflegeheim352.html13.01.2021: Mehrere Coronafälle nach Impfungen in Altenheim in Schloß Holte-Stukenbrock
https://www.nw.de/lokal/kreis_guetersloh/schloss_holte_stukenbrock/22935059_Mehrere-Coronafaelle-nach-Impfungen-in-Altenheim-in-Schloss-Holte-Stukenbrock.html15.01.2021: Corona-Ausbruch in Altenheim vor der zweiten Impfung
https://www.echo-online.de/lokales/kreis-gross-gerau/riedstadt/corona-ausbruch-in-altenheim-vor-der-zweiten-impfung_2296265115.01.2021: Corona-Ausbrüche trotz erster Impfung in Dortmunder Altenheim
https://www.ruhrnachrichten.de/dortmund/corona-ausbrueche-trotz-impfung-in-awo-altenheim-kirchlinde-plus-1592496.htmlStand 14. Januar 2021: Altenheim-Bewohner trotz Impfung infiziert
https://www.rheinpfalz.de/lokal/rhein-pfalz-kreis_artikel,-altenheim-bewohner-trotz-impfung-infiziert-_arid,5156475.html?reduced=trueStand 14.01.2021: Bedburger Pflegeheim: Senioren und Personal nach Impfung an Corona erkrankt
https://www1.wdr.de/nachrichten/rheinland/Coronafaelle-nach-Impftermin-in-Bedburger-Pflegeeinrichtung-100.htmlStand 14.01.2021: Corona-Infektion nach erster Impfung: Chaos im Altersheim
https://www.tag24.de/thema/coronavirus/corona-infektion-nach-erster-impfung-chaos-im-altersheim-1797483Stand 08.01.2021: Rödinghausen: Corona-Ausbruch in Seniorenheim nach Impfungen
https://www1.wdr.de/nachrichten/westfalen-lippe/corona-ausbruch-altenheim-roedinghausen-nach-impfung-100.htmlStand: 08.01.2021: Positive Corona_Tests nach Imfpung:Wissenschaftler entwarnen
https://www.br.de/nachrichten/wissen/positive-corona-tests-nach-impfung-wissenschaftler-entwarnen,SLVBrvxStand: 08.01.2021 Infektion nach Impfung, Mehrere Personen in bayrischem Altenheim neu infiziert
https://www.focus.de/gesundheit/coronavirus/moegliche-erklaerungen-infektion-nach-impfung-mehrere-personen-in-bayerischem-altenheim-neu-infiziert_id_12838280.htmlStand: 08.01.2021: Sars-CoV-2-Ausbruch bei geimpften Altersheimbewohnern
https://www.nzz.ch/panorama/sars-cov-2-ausbruch-bei-geimpften-altersheimbewohnern-ld.1595459?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE04.01.2021: Tage nach erster Impfung erneut Corona-Ausbruch in Seniorenheim auf Mallorca
https://www.mallorcazeitung.es/lokales/2021/01/04/coronavirus-mallorca-ausbruch-seniorenheim-impfung/79819.htmlIn den Kommentaren finden sich weitere Fälle:
https://www.corodok.de/zufaelle/#more-11388


Gastbeiträge geben immer die Meinung des Autors wieder, nicht meine. Ich schätze meine Leser als erwachsene Menschen und will ihnen unterschiedliche Blickwinkel bieten, damit sie sich selbst eine Meinung bilden können.


Boris Reitschuster: Corona-Impfung: Explosives im Kleingedruckten – Wirkung „nicht mehr statistisch signifikant“

Impfen, Impfen und nochmals Impfen: Das, so der Eindruck aus Politik und Medien, ist aktuell die wichtigste Strategie im Umgang mit dem Corona-Virus. Dabei muss man nüchtern drei Fakten zugrunde legen: Erstens, dass bislang laut Bundesregierung unbekannt ist, ob eine Impfung überhaupt vor einer Übertragung des Virus schützt. Zweitens, dass sie nicht vor einer Erkrankung an sich schützt, sondern vor einem schweren Verlauf. Und drittens, dass diese schweren, lebensgefährlichen Verläufe bei jüngeren bis mittelalten Menschen sehr selten sind. Nicht hingegen bei Alten und vor allem Hochbetagten, für die SARS-CoV-2 in vielen Fällen eine tödliche Gefahr darstellen kann. Die logische Schlussfolgerung: Geimpft werden müssen vor allem die Älteren. Und genau daran orientieren sich ja auch die Impfempfehlungen.

Soweit, so logisch. Zumindest auf Basis der vorliegenden Daten. Und jetzt das! Im mittleren Teil, aber schon so weit unten, wie kaum ein normaler Leser je vordringt, steht im 74-seitigen „Epidemiologischen Bulletin 2/2021“  des Robert Koch-Instituts (RKI) vom 14. Januar auf Seite 27 eine Passage, die es in sich hat. Auch dort heißt es zwar, wie in den Medien, dass die Wirksamkeit des Biontech-Impfstoffes ab dem siebten Tag nach der zweiten Dosis 95 Prozent betrug. Sodann ist da aber zu lesen:  „Auch in der altersstratifizierten Analyse zeigten sich vergleichbar hohe Effektivitätsschätzer, die allerdings bei kleiner werdenden Altersgruppen bzw. Fallzahlen teilweise weite Konfidenzintervalle aufwiesen bzw. nicht mehr statistisch signifikant waren. In der höchsten Altersgruppe (≥ 75 Jahre) ist daher eine Aussage über die Effektivität der Impfung mit hoher Unsicherheit behaftet.“ Auf gut Deutsch: Genau bei denen, die über 75 Jahre alt sind und damit am gefährdetsten, weiß man nichts Genaues.

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reitschuster.de: Trumps Anwälte im Catch-22. Wahlfälschungen oder Verschwörungstheorie? Dicke Fragezeichen

Am 11. Dezember 2020 schrieb die Süddeutsche: „Anwälte von Trump und seinen Unterstützer haben bereits mehr als 50 Klagen gegen die Wahl verloren.“ Ganz ähnlich las sich das bei Zeitonline zwei Tage später: „Das Trump-Lager hat bislang mehr als 50 juristische Niederlagen kassiert.“ Und die Tagesschau erklärte am 20. Dezember: „Mehr als 50 Klagen des Trump-Lagers wurden bislang abgeschmettert, zwei davon vor dem Supreme Court.“

Das klang eindeutig, denn höher als der US Supreme Court kann man als Kläger in den USA nicht gehen. Darüber hinaus hatte Zeitonline den Leser darüber in Kenntnis gesetzt (13.12.), dass die Klagen „unabhängig davon abgewiesen [wurden], ob [die Richter] von demokratischen oder republikanischen Präsidenten nominiert worden waren.“ Es waren also nicht etwa 50 zufälligerweise demokratisch besetzte Gerichte gewesen, sondern es handelte sich hier um eine parteiübergreifende juristische Meinung. 

Ein Gastbeitrag von Gregor Amelung

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Boris Reitschuster: Lockdown-Verschärfung: Was Merkel & Co verschweigen

Auf der Pressekonferenz nach dem „Corona-Gipfel“ mit den Ministerpräsidenten, welcher im Grundgesetz gar nicht vorgesehen ist, warnte die für Corona-Zeiten auffallend gut frisierte Bundeskanzlerin Angela Merkel heute eindringlich vor der Virus-Mutation: „Es droht eine ernsthafte Gefahr“. Was sie dabei nicht sagte: Sie und die Länderchefs haben sich bei der entscheidenden Expertenrunde am Vortag sehr einseitig informieren lassen. Skeptische Stimmen, wie die des Virologen Streeck, wurden zu der Expertenrunde erst gar nicht eingeladen. Streeck gab nämlich vorsichtig Entwarnung: Mutationen von Coronaviren seien nicht ungewöhnlich, und die britische Variante sei nicht dramatisch stärker infektiös: „Es gibt keinen Grund, in Panik zu geraten“. Ähnlich hatte sich laut Fuldaer Zeitung zuletzt auch Virologin Sandra Ciesek im NDR-Info-Podcast „Coronavirus-Update“ geäußert. Kein einziger der bekannten Kritiker des harten Regierungskurses war in der Expertenrunde dabei. Dafür aber Vertreter eines radikalen Kurses – Anhänger der „Null-Fälle-Strategie“ wie die Virologin Melanie Brinkmann und der Physiker Michael Meyer-Hermann vom Helmholtz-Zentrum, und Christian Drosten.

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Boris Reitschuster: Virologe Streeck geht hart mit Regierungskurs ins Gericht

Vor Bund-Länder-Treffen am Dienstag: Expertenrunde rät Merkel und Länderchefs ‚dringend scharfe Lockdown-Maßnahmen‘ – trotz positiver Trends“ – so der Titel des Aufmachers auf Focus Online in der Nacht zum Dienstag. Richtig verwundern kann das kaum, wenn man sich ansieht, wer in dieser Expertenrunde saß: Kritiker der Maßnahmen oder Wissenschaftler aus den Bereichen, die unter den Maßnahmen leiden, waren dort nicht vertreten. Dafür aber Hardliner wie der Virologe Christian Drosten, der schon mit seinem Drängen auf die Impfung gegen die Schweinegrippe 2009 den Steuerzahler teuer zu stehen kam. Nicht bei der Hardliner-Runde im Kanzleramt dabei war auch der Virologe Hendrik Streeck. Dem Professor und Direktor des Instituts für Virologie an der Uniklinik in Bonn wird nicht nur ein moderater Kurs in Sachen Corona-Maßnahmen nachgesagt, sondern auch ein guter Draht zum neuen CDU-Chef Armin Laschet. Was es umso brisanter macht, dass er nun vor der Runde der Kanzlerin und der Ministerpräsidenten zu einem Rundumschlag gegen die aktuelle Corona-Politik ausholte.

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Ärzteblatt: Was das Masernschutzgesetz für Ärzte bedeutet

Berlin – Ab Anfang März gilt für Kinder, die Kitas und Schulen besuchen, aber auch für Lehrer, Erzieher und Menschen, die im Gesundheitswesen arbeiten, de facto eine Impf­pflicht gegen Masern. Das hat Konsequenzen für Krankenhäuser, Niedergelassene und das Personal.

Der NAV-Virchowbund weist in einer neuen Praxisinformation darauf hin, dass Niederge­lassene ihren eigenen Impfschutz und den ihrer Mitarbeiter kontrollieren müssen. Feh­len­de Impfungen müssen rechtzeitig nachgeholt werden.

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https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/109606/Was-das-Masernschutzgesetz-fuer-Aerzte-bedeutet

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Boris Reitschuster: Umfrage: Fast die Hälfte der Deutschen steht nicht hinter Lockdown-Verlängerung

Exklusive Umfrage zeigt tiefe Spaltung in Sachen Corona-Politik

Fast die Hälfte der Deutschen ist nicht für eine Verlängerung des Lockdowns. Die Bundeskanzlerin und die Länderchefs können sich bei der geplanten Entscheidung, die Corona-Maßnahmen noch weit über das bisher vereinbarte Datum Ende Januar hinaus zu verlängern, nicht auf eine breite Mehrheit der Menschen stützen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage, die ich beim Meinungsforschungsinstitut INSA in Auftrag gegeben habe. Dabei war folgende These vorgegeben, und die mehr als 2000 via Telefon und online repräsentativ Befragten konnten ihr zustimmen oder sie verneinen: „Eine Verlängerung des Lockdowns um acht bis zehn Wochen, wie unter anderem von der Bundeskanzlerin vorgeschlagen, halte ich für richtig.“

Das Ergebnis: Nur eine sehr knappe Mehrheit von 53 Prozent der Deutschen unterstützt die Verlängerung. Fast genauso viele – 47 Prozent – sind dagegen, machen keine Angaben oder antworten mit „weiß nicht“.

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Boris Reitschuster: Mit Scheuklappen in den Mega-Lockdown, Kanzlerin lässt sich erneut einseitig beraten

Die Bundesregierung lässt sich auch auf ihrer heutigen Expertenanhörung vor der morgigen Konferenz, auf der massive Verschärfungen des Lockdowns beschlossen werden sollen, von keinem Wissenschaftler aus Bereichen wie Psychologie, Erziehung oder Wirtschaft beraten. An der heutigen Anhörung nehme ein „Querschnitt durch verschiedene mit diesem Spezialthema – Mutation und derzeitige epidemische Situation – befassten Wissenschaftlern teil“, sagte Merkels Sprecher Steffen Seibert heute auf meine Frage hin in der Bundespressekonferenz: „Die Bundeskanzlerin nimmt nicht nur wahr und zur Kenntnis, was in einer solchen Expertenanhörung gesagt wird, sondern das gesamte Bild der veröffentlichten Wissenschaft“.

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Ich hatte auch wissen wollen, warum trotz der sinkenden Zahl von Infektionen und Toten die Maßnahmen verschärft werden sollen. Als Begründung nannte Seibert die Mutation des Virus in Großbritannien und Irland. Auf meinen Einwand, dass trotz dieser Mutation in Irland die aktuelle Zahl der täglichen Toten bei 13 liege, ging er nicht näher ein. Ich hakte dann noch einmal explizit nach und fragte nach Sozialwissenschaftlern, Pädagogen, Wirtschaftswissenschaftlern in der Expertenrunde. Seibert antwortete: „Da der Anlass der morgigen Ministerpräsidentenkonferenz mit der Bundeskanzlerin dieses zusätzlich aufgetauchte mutierte Virus ist und die Frage, ob wir im Zusammenhang mit diesem neuen Risiko weitere Maßnahmen zur Infektionseindämmung ergreifen müssen, sind natürlich die Experten jetzt auch so ausgesucht – ich habe ja vorher einige Gruppen, einige Fachrichtungen benannt –, dass sie sich mit diesen Fragen befassen.“

Das bedeutet: In der entscheidenden Expertenrunde vor der Entscheidung über massive weitere Grundrechtseinschnitte, einer möglichen umfassenden Ausgangssperre und noch schmerzhafteren Einschnitten ins Wirtschaftsleben nimmt niemand teil, dessen Fachgebiet die Auswirkungen von all dem auf Kinder, auf die Psyche der Menschen, auf die Wirtschaft etc. ist. Damit steht in meinen Augen der Ausgang der Konferenz schon weitgehend vor deren Beginn fest. Als ich kürzlich den früheren russischen Vize-Regierungschef aus der Jelzin-Zeit Alfred Koch befragte, wie solche Expertenanhörungen ablaufen, sagte mir der frühere Spitzenpolitiker: „Man holt sich zur Beratung genau die Experten, von denen man weiß, dass sie das sagen werden, was man gerne hören möchte. Viele Wissenschaftler sind da auch sehr geschickt im Vorahnen der Wünsche der Regierung.“

Die spontane Einschätzung eines früheren Spitzenbeamten auf meinen Bericht hin über die entsprechenden Antworten auf meine Fragen in der Bundespressekonferenz und die Zusammensetzung der Expertenrunde hat mich schockiert. Er sagte: „Ich kann mir das nur noch so erklären, dass man unser Land kaputtmachen will.“ Ich hoffe sehr, er irrt sich. Aber kommt es letztlich überhaupt darauf an, ob man die Wirtschaft und die Gesellschaft absichtlich oder im guten Glauben zerstört? Auf jeden Fall wird das, was gerade geschieht, unser Land weiter so sehr in seinen Grundlagen zerrütten, dass vieles dafür spricht, dass wir es nicht mehr wiedererkennen werden.

PS: Zwischenzeitlich teilte das Bundespresseamt mit, wer die Wissenschaftler sind, die in der Expertenrunde Kanzlerin und Ministerpräsidenten beraten:

  • Professor Lothar Wieler vom RKI, Tiermediziner und Chef einer weisungsgebunden Bundesbehörde
  • Professor Christian Drosten von der Charité, Virologe
  • Professorin Melanie Brinkmann von der TU Braunschweig, Virologin
  • Professor Michael Meyer-Hermann vom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung, Physiker
  • Professor Gerhard Krause vom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung, Epidemiologe
  • Professorin Cornelia Betsch von der Universität Erfurt, Expertin für Gesundheitskommunikation
  • Professor Rolf Apweiler vom European Bioinformatics Institute, Biologe
  • Professor Uwe Jens Nagel von der TU Berlin, Soziologe und Agronom

inFranken.de: Corona bald ungefährlicher als die Grippe? – Forscher mit zukunftsweisender Prognose

Könnte das Coronavirus bald ungefährlicher sein als die Grippe? – Forscher aus den USA haben erste Erkenntnisse darüber erlangt, wie es künftig mit dem Coronavirus weitergehen könnte und haben eine Prognose abgegeben.

https://www.infranken.de/ratgeber/gesundheit/coronavirus/corona-in-zukunft-harmloser-als-grippe-forscher-sehen-erste-anzeichen-art-5149032

ZDF Berlin Direkt: Kritik am 50er-Inzidenzwert

Guter Maßstab oder falscher Richtwert?

Kommentar der Redaktion: Erfreulich, erste kritische Töne im ZDF! Noch vor kurzer Zeit wären solche Äußerungen außerhalb der Leitmedien als Verschwörungstheorien diffamiert worden. das lässt hoffen für das Bund-Länder-Treffen am kommenden Dienstag 19.01.2021.

Monatelang haben Politiker und „Fachleute“ gebetsmühlenartig die Zahl 50 gepredigt. Karl Lauterbach fehlt die Fantasie von seinem „fantasierten?“ Wert 25 abzurücken. Eine solche Aussage ist nur unwissenschaftlich sondern eine Beleidigung für einen gesunden Menschenverstand.

Video ab 11.24 min: https://www.zdf.de/politik/berlin-direkt/berlin-direkt-vom-17-januar-2021-100.html

Patrick Larscheid, Leiter des Gesundheitsamts Berlin sagte in ZDF Berlin Direkt vom 17.01.2021:

Unser Problem ist, dass dieser Wert vollkommen willkürlich ist, der ist einfach mal irgendwann zu Beginn der Pandemie aufgekommen, der hat keine wissenschaftliche Grundlage, der hat keine Grundlage, die wir tatsächlich benennen können, sondern er ist einfach in die Welt geworfen worden, weil sich 50 gut anhört und wir sollten uns nicht auf diesen Zielwert einschießen.

Klaus Stör ehemaliger Virologe und Epidemiologe bei der WHO:

Das ist einfach nicht realistisch, sowohl basierend auf den historischen Daten und auch auf den aktuellen Erfahrungen der Nachbarländer zu glauben, dass die 50er Inzidenz bei uns zu erreichen und noch unwahrscheinlicher dann zu halten ist, Vor allen Dingen bleib ja auch in den Köpfen sitzen, wir werden uns jetzt drei oder vier Wochen zusammenreißen, vielleicht auch ein bischen länger und dann wird alles gut. Es wird nicht alles gut werden, wenn man sich an solche demotivierenden Ziele hängt.

Karl Lauterbach:

Wir müssen demnächst bei jedem Ausbruch in der Lage sein zu schauen, ist das die neue Variante oder nicht, weil die neue Variante muss sehr viel schneller und gründlicher kontrolliert werden, las schon bestehende Variante. Um diese Arbeit leisten zu können fehlt mir die Fantasie wie das gelingen könnte bei einem Inzidenzwert von 50 und darüber.

Boris Reitschuster: Lockdown für den Pöbel, Drei-Gang-Menü für Söders Minister und Polizei-Chefs

Für Normalsterbliche ist selbst das Trinken eines warmen Getränkes in einem Café derzeit ein unerfüllbarer Traum. Zumindest in Deutschland. Während etwa in anderen Ländern die Polizei schon mal wegsieht, wenn Gäste durch den Hintereingang in ein Lokal gehen, wird der Lockdown hierzulande strengstens durchgesetzt. Während etwa Drogenhändler mit Migrationshintergrund im Görlitzer Park in Berlin auch im Lockdown in ihrem offenbar „systemrelevanten“ Geschäft ungestört nachgehen können, müssen Laden- und Lokalbetreiber mit strengstem Durchgreifen der Ordnungsbehörden rechnen. In den Ländern werden gar schon „zentrale Sammelstellen“ für die Internierung von hartnäckigen Quarantäne-Verweigerern geplant.

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Boris Reitschuster: Zurück in den Sozialismus – ein Hilferuf aus den USA

Eine Sache sind die Nachrichten aus den USA. Eine ganz andere, was Menschen dort erleben und denken. Dieser Tage erreicht mich ein Brief von einer langjährigen Freundin aus Moskauer Zeiten, die in die USA emigriert ist, weil sie in Russland mit seinem autoritären System keine Zukunft mehr sah. Jetzt fühlt sie, eine entschiedene Putin-Kritikerin, sich eingeholt von dem, wovor sie weglief. Der Brief hat mich tief bewegt. Darum habe ich sie gebeten, mir den Abdruck zu erlauben. Voilà:

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Die Zeiten sind sehr schwierig. Um ehrlich zu sein, zerreißt es mich in den vergangenen Tagen einfach in Stücke. Für jeden, der Putins Machtübernahme in Russland bewusst erlebt hat, der sich daran erinnert, wie alles dort passiert ist und sich vor unseren Augen verändert hat, ist es, als würde er zweimal dieselbe Gewalt erleben. Zwischen Google, Facebook, Apple und Amazon und ihren Maßnahmen zur Verletzung der Meinungsfreiheit und der Tatsache, dass „Demokraten“ nach sehr verdächtigen Wahlen in wenigen Tagen praktisch unkontrollierbare Macht übernehmen werden, ist dies ein wahrer Albtraum. Ich versuche, mich irgendwie zu sammeln. Mein Mann ist überzeugt, dass meine Reaktion unverhältnismäßig ist, dass die USA nicht Russland sind, dass hier noch andere demokratische Institutionen, Gerichte usw. existieren. Aber ich habe ehrlich gesagt nur noch Angst. Und es ist nicht klar, was zu tun ist, und es scheint mir, dass alles, was hier wichtig und grundlegend ist, einer sehr starken Bedrohung ausgesetzt ist. Die Situation ist besonders schrecklich, weil jede öffentliche Äußerung zu diesem Thema die Gefahr mit sich bringt, dass sie sofort aufgeblasen und verzerrt wird. Es geht immerhin um das Risiko, die Kündigung zu erhalten. Sogar Geld an konservative Politiker zu spenden, kann problematisch werden. In unserer Umgebung, und wir leben in einem Umkreis von gebildeten Menschen, gibt es fast niemanden, der mit uns einer Meinung ist … sie sind einfach alle verrückt geworden und verstehen nicht, wohin sie mit ihrem Hass auf Trump und ihrem Wunsch, hier in Amerika eine neue, leuchtende Gesellschaft aufzubauen, marschieren. Es ist nur beängstigend. Und ich habe das alles schon mal gesehen und schon mal schlucken müssen. Ich fühle mich so hilflos wie früher in Russland, als ich Anfang der 2000er Jahre allen sagte, Putin sei eine schlechte Nachricht. Ich hätte nie gedacht, dass ich das in meinem Amerika würde sehen müssen. Anders als in den 2000er Jahren in Russland gibt es keinen anderen Ort, wohin ich fliehen könnte.

Ich erinnere mich, wie wir in einem Café in Moskau saßen und über ähnliche Dinge sprachen, nur eben auf Russland bezogen. Wer hätte gedacht, wie sich die Dinge entwickeln würden! Dass wir die gleichen Prinzipien wieder verteidigen müssten. Nur diesmal im Westen. In den schlimmsten Träumen konnte ich so etwas nicht  ahnen. In einem gewissen Sinn ist es diesmal sogar schlimmer. Denn zumindest in Russland schien es mir, dass ich nichts zu verlieren hatte. Ich hatte nicht so viel Angst wie jetzt. Jetzt hier, mit einem Kind und ohne eine andere vernünftige Perspektive, ist es nur eine Frage des Überlebens. Unsere Feinde hier sind ideologisch motiviert. In Russland sind sie kleinlich und kaufmännisch. Sie werden wie Pawlik Morosow (ein Junge, der den eigenen Vater an den Sowjet-Geheimdienst verriet, Anm. BR) zu allen nur denkbaren Mitteln greifen, um ihr Ziel zu erreichen. Und die Frage wird sein: Wie viel sind wir bereit zu opfern, um zumindest zu versuchen, sie aufzuhalten?

Die Schulen machen mir hier große Angst. Sie haben tatsächlich angefangen, Kindern beizubringen, dass alle Weißen Rassisten sind, dass in Amerika „Schwarze geschlagen werden“. Mir scheint es so, als hätten sie das alles einfach aus den kommunistischen, sowjetischen Lehrbüchern abgeschrieben. Mein Sohn geht zum Glück noch nicht zur Schule, aber sobald er geht, wird es mich definitiv umhauen.

Ach Gott, das ist alles schrecklich. Wir hören hier von den Medien sehr wenig über Europa. Hier wird uns der alte Kontinent im rosigsten Licht präsentiert, sie sagen, alles sei wunderbar bei Euch. Wir erleben fast das Gleiche wie Ihr in Sachen Migration, nur mit Lateinamerikanern. Aufgrund von deren Dominanz in der Schule sprechen sie dort viel zu wenig Englisch. Trump hat versucht, da wenigstens etwas entgegenzuwirken. Jetzt wird Biden kommen, und er wird die Grenzen vollständig öffnen. Lass uns in Kontakt bleiben, damit es in diesem Elend nicht so einsam ist!

Rubikon: Selbst der Hersteller des Drosten-PCR-Tests schätzt dessen Falsch-Positiv-Rate auf 50 Prozent.

Der PCR-Test ist die tragende Säule des offiziellen Corona-Narrativs — also das, was bei Star Wars die Raumschiffe, bei Harry Potter die Magie und bei Jurassic Park die Dinosaurier sind. Ohne diese Elemente könnte die jeweilige Geschichte nicht mehr erzählt werden. Fällt der Test, dann fällt auch die geläufige Deutung des Corona-Geschehens. Bereits jetzt befindet sich die Glaubwürdigkeit dieses von Christian Drosten entwickelten Tests im freien Fall. Einer der Hersteller, Olfert Landt, ließ in einem Zeitungsinterview bereits durchschimmern, dass die Falsch-Positiv-Rate bei seinem Produkt rund die Hälfte ausmachen könnte. Dies kommt einem Offenbarungseid gleich, der den so hochgepriesenen PCR-Test zu einem Scherzartikel degradiert. Die Auswirkungen dieses falschen Vertrauens sind für die Betroffenen jedoch alles andere als lustig. Denn der Test ist für die Getesteten Ermittler, Richter und Kerkermeister zugleich. Er allein bestimmt darüber, ob Menschen für zwei Wochen in die völlige Isolation müssen. Darüber hinaus werden mit dem Verweis auf ihn weitere freiheitsbeschränkende Maßnahmen legitimiert, wie sie in dieser Größenordnung historisch beispiellos sind. Und all das aufgrund eines Tests, dessen wissenschaftliches Fundament so wackelig ist wie eine Hängebrücke in einem Erdbebengebiet.

von Jens Bernert

Olfert Landt ist ein alter Geschäftspartner von Christian Drosten und der Charité und hat auch Verbindungen zum RKI (1 bis 20). Und er ist der beziehungsweise ein Hersteller des „Drosten-PCR-Tests“. In einem Interview mit der Fuldaer Zeitung hat der Geschäftsmann eine enorm hohe Falsch-Positiv-Rate des „Corona-Tests“ bei der Erkennung von Infektionen eingestanden (21, 22). Zudem bestätigte er, was Experten von Anfang an immer wieder über den PCR-Test sagten: Er kann keine Infektion oder Infektiosität feststellen, die Nachweisgrenze ist viel zu niedrig (23)

Bild

Bild: Ausschnitt aus der Fuldaer Zeitung mit den Aussagen von Olfert Landt.

In dem Artikel der Fuldaer Zeitung zu Olfert Landt, bei dem es sich eigentlich eher um eine Art Hofberichterstattung handelt, verplappert sich der rührige Test-Unternehmer Landt hinsichtlich der Fähigkeiten des Drosten-PCR-Tests (21):

„‚Wir wissen, dass Leute mit einer geringen Viruslast nicht infektiös sind‘, sagt Landt. Der Hersteller der PCR-Tests glaubt, dass schätzungsweise die Hälfte aller positiv getesteten Personen nicht infektiös seien. Um gefährlich für Dritte zu sein, müsse man ‚100-mal mehr Viruslast in sich tragen als die Nachweisgrenze der Tests‘.“

Bei diesen offenen Worten bleibt so manchem die Spucke weg (24). Und das „schätzungsweise“ ist geraten, darf man annehmen?

Da werden härteste Quarantäne-Maßnahmen ausgesprochen auf Basis dieses Tests und selbst der Hersteller spricht öffentlich von enorm hohen Fehlerraten — wie zahlreiche Experten schon zuvor.

Was ist denn die korrekte Rate an Nicht-Infektiösen, wenn schon der Hersteller dieses „Top-Tests“ von 50 Prozent spricht? 90 Prozent? Fast alle?

Christian Drosten hat übrigens in der Vergangenheit selbst „noch gewusst“, dass die PCR-Testmethode besonders empfindlich und nicht geeignet ist, eine Infektion oder eine Infektiosität auch nur annähernd sicher festzustellen. So sagte er 2014 zur Messung von MERS durch die PCR-Methode (25, 26):

„Ja, aber die Methode ist so empfindlich, dass sie ein einzelnes Erbmolekül dieses Virus nachweisen kann. Wenn ein solcher Erreger zum Beispiel bei einer Krankenschwester mal eben einen Tag lang über die Nasenschleimhaut huscht, ohne dass sie erkrankt oder sonst irgend etwas davon bemerkt, dann ist sie plötzlich ein Mers-Fall. Wo zuvor Todkranke gemeldet wurden, sind nun plötzlich milde Fälle und Menschen, die eigentlich kerngesund sind, in der Meldestatistik enthalten. Auch so ließe sich die Explosion der Fallzahlen in Saudi-Arabien erklären. Dazu kommt, dass die Medien vor Ort die Sache unglaublich hoch gekocht haben. (…)“

Die Drosten-PCR-Test-Studie vom Januar 2020, mit der die ganze Coronakampagne startete, wurde in der wissenschaftlichen Fachzeitschrift Eurosurveillance publiziert. Bei diesem Journal, das vom europäischen Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten veröffentlicht wird, reichten am 27. November 2020 22 renommierte Wissenschaftler einen Rückzugsantrag zu Drostens Corona-PCR-Studie ein — wegen wissenschaftlicher Fehler und massiver Interessenkonflikte (27, 28).

In diesem Peer-Review-Bericht samt Rückzugsantrag schreibt das internationale Wissenschaftlerteam einleitend (29):

„Das veröffentlichte RT-qPCR-Protokoll zum Nachweis und zur Diagnostik von 2019-nCoV und das Manuskript leiden unter zahlreichen technischen und wissenschaftlichen Fehlern, darunter ein unzureichendes Primerdesign, ein problematisches und unzureichendes RT-qPCR-Protokoll und das Fehlen einer genauen Testvalidierung. Weder der vorgestellte Test noch das Manuskript selbst erfüllen die Anforderungen für eine akzeptable wissenschaftliche Publikation. Auch ernsthafte Interessenkonflikte der Autoren werden nicht erwähnt. Schließlich deutet die sehr kurze Zeitspanne zwischen Einreichung und Annahme der Publikation (24 Stunden) darauf hin, dass ein systematisches Peer-Review-Verfahren hier entweder nicht durchgeführt wurde oder von problematisch schlechter Qualität war. Wir liefern überzeugende Beweise für mehrere wissenschaftliche Unzulänglichkeiten, Fehler und Mängel.

In Anbetracht der hier dargestellten wissenschaftlichen und methodischen Mängel sind wir zuversichtlich, dass der Redaktionsausschuss von Eurosurveillance keine andere Wahl hat, als die Publikation zurückzuziehen.“

In der Schlussbetrachtung der Peer-Review schreiben die Wissenschaftler:

„Die Entscheidung darüber, welche Testprotokolle veröffentlicht und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden, liegt ganz in den Händen von Eurosurveillance. Eine Entscheidung, die im Corman-Drosten-Papier offensichtlichen Fehler anzuerkennen, hat den Vorteil, die menschlichen Kosten und das Leiden für die Zukunft stark zu minimieren.

Ist es nicht im besten Interesse von Eurosurveillance, dieses Papier zurückzuziehen? Unsere Schlussfolgerung ist klar. Angesichts all der enormen Designfehler und Irrtümer des PCR-Protokolls, die hier beschrieben werden, kommen wir zu dem Schluss: Im Rahmen der wissenschaftlichen Integrität und Verantwortung gibt es keine große Wahl mehr.“


Quellen und Anmkerungen:

(1) https://www.corodok.de/wieler-mitarbeiter-olfert/
(2) https://www.corodok.de/olfert-landt-constanze-gewuerdigt/
(3) https://www.corodok.de/falsch-positiv-mvz-landt/
(4) https://www.corodok.de/olfert-landt-vorwaertsverteidigung/
(5) https://www.corodok.de/neue-zahlen-landt/
(6) https://www.corodok.de/landt-eresburgstr-geheimdienste/
(7) https://www.corodok.de/landt-forschung-biowaffen/
(8) https://www.corodok.de/wie-charite-partner/
(9) https://www.corodok.de/millionenschweres-netzwerk-charite/
(10) https://www.corodok.de/charite-beguenstigung-tib/
(11) https://www.corodok.de/home-stories-drosten-landt/
(12) https://www.corodok.de/nicht-die-haelfte/
(13) https://www.corodok.de/die-evolution-drosten/
(14) https://www.corodok.de/der-drosten-test/
(15) https://www.corodok.de/pcr-test-hersteller/
(16) https://www.corodok.de/der-coronavirus-skandal/
(17) https://www.corodok.de/drosten-hatte-keinen-interessenkonflikt/
(18) https://www.corodok.de/drosten-pcr-test/
(19) https://www.rubikon.news/artikel/das-corona-traumpaar
(20) https://www.rubikon.news/artikel/der-goldjunge
(21) https://www.fuldaerzeitung.de/fulda/corona-pcr-test-mut-rki-robert-koch-institut-berlin-hersteller-tib-molbiol-olfert-landt-90132220.html
(22) http://blauerbote.com/wp-content/uploads/2021/01/olfert_landt_pcr_false_positiv.jpg
(23) https://peds-ansichten.de/2020/09/fallzahlen-rki-massentests-sentinel-agi/
(24) https://blog.fdik.org/2021-01/s1609889241.html
(25) https://www.rubikon.news/artikel/fruhes-gestandnis
(26) https://www.wiwo.de/technologie/forschung/virologe-drosten-im-gespraech-2014-die-who-kann-nur-empfehlungen-aussprechen/9903228-2.html
(27) http://blauerbote.com/2020/12/04/die-demontage-des-corona-wahnsinns/
(28) https://2020news.de/drosten-pcr-test-studie-rueckzugsantrag-gestellt-wegen-wissenschaftliche-fehler-und-massiver-interessenkonflikte/
(29) https://cormandrostenreview.com/report/

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Jens Bernert

Jens Bernert, Jahrgang 1974, ist studierter Geograph und Politikwissenschaftler mit Abschluss der Universität Mannheim und arbeitet seit zehn Jahren als Software-Entwickler im Java-Umfeld. In seiner Freizeit bloggt er unter anderem in seinem Weblog „Blauer Bote Magazin“ meist zu aktuellen politischen und zeitgeschichtlichen Themen. Außerdem macht er als DJ Underpop — in leider immer größeren Abständen — Mannheim und Heidelberg unsicher.

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Rubikon: Die Feuerhüter: Die repressiven Maßnahmen der Regierung könnten helfen, dass sich eine Bewegung freiheitlicher, naturverbundener Menschen formiert.

Aus der Asche kann neues Leben sprießen. Im Chaos des zusammenbrechenden alten Systems ringt eine neue, menschlichere Kultur darum, das Licht der Welt zu erblicken. Viele Gruppen und Einzelpersonen weltweit sind daran beteiligt. Diesen Geburtsprozess so zu unterstützen, dass er zu einer machtvollen Transformation der menschlichen Gesellschaft führt, ist die faszinierende und schwierige Aufgabe, die sich uns gerade stellt. Um an dieser Last nicht zu verzweifeln, müssen wir uns die tieferen Quellen unserer Kraft erschließen.

von Margit Geilenbrügge

Der folgende Beitrag wurde auf Basis einer Creative Commons-Lizenz mit freundlicher Genehmigung von Rubikon übernommen. Hier finden Sie den Original Text und eine Vorlesefunktion:

https://www.rubikon.news/artikel/die-feuerhuter

Zwei globale, aber gegensätzliche Entwicklungen laufen zurzeit nebeneinander her. Die eine folgt der Idee der Separation: Alles, was existiert, wird als getrennt voneinander betrachtet. Jeder kämpft für sich allein. Diese Entwicklung wird getrieben von kapitalistischen und technokratischen Macht- und Profitinteressen. Die sogenannte Coronakrise hat diese Entwicklung enorm verstärkt und ihre antidemokratischen, autoritären Züge deutlich ans Licht gebracht. Es droht eine Erosion rechtsstaatlicher Normen und ethischer Prinzipien.

Der Wandel wächst von unten

Die andere Entwicklung ist dem entgegengerichtet. Sie ist getragen von dem Bewusstsein der Verbundenheit allen Seins in Freiheit. Sie speist sich aus gegenseitigem Austausch und aus Kooperation. Menschenrechte, Demokratie und das Lebensnetz der Natur sind für die Vertreter dieser Bewegung wichtiger als Güter und Geld. Gewaltfreiheit und liebevoller Respekt sind für sie die Werte, auf denen eine zukunftsfähige Gesellschaft aufgebaut werden kann. Diese Bewegung ohne Namen besteht schätzungsweise aus mehr als einer Million Gruppen (1). Trotzdem wird sie von der der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen; die Leitmedien berichten nicht über sie.

Wir stehen an einer Weggabelung

Welche dieser Entwicklungen wird sich durchsetzen? Welche wird unsere Zukunft bestimmen?

Für den US-amerikanischen Soziologen und Mitbegründer der Weltsystemtheorie Immanuel Wallerstein (1930 bis 2019) ist der Kapitalismus nach den 500 Jahren seines Bestehens jetzt in die Endphase eingetreten. Das System, so Wallerstein, steht vor einer Bifurkation, vor einer Verzweigung, die in zwei gegensätzliche Richtungen verlaufen kann.

Alternative A wäre eine Richtung, in der die schon jetzt Privilegierten ihre Privilegien weiter ausbauen können. „Das wäre ein System, welches hierarchisch, ausbeuterisch und polarisierend ist. (…) Alternative B ist das genaue Gegenteil. Es wäre ein System, das verhältnismäßig demokratisch und verhältnismäßig egalitär ist. Ein System, das die Welt bisher noch nicht gesehen hat.“ Welche Alternative sich durchsetzen wird, so Wallerstein, „ist das Ergebnis von unendlich vielen einzelnen Entscheidungen, getroffen von unendlich vielen Personen in einer Unendlichkeit von Momenten. Und es ist unmöglich, darüber eine Vorhersage zu treffen“ (2).

Folgt man Wallerstein, dann trägt jeder von uns eine enorme Verantwortung und eine fast übermenschliche Last auf seinen Schultern. „Wer weiß, vielleicht bin ich ja gerade das Zünglein an der Waage, das die Entwicklung in die eine oder andere Richtung kippen lässt!“ Unter diesem moralischen Druck lässt sich kaum leben und frei atmen.

Allerdings ist die Perspektive der Systemtheorie nicht die einzig gültige Sichtweise auf die aktuelle Lage. Es gibt noch eine andere Perspektive, die uns nicht unter Druck setzt. Es ist der künstlerische Blick auf die Situation. Er überfordert uns nicht, gleichzeitig schützt er uns aber auch vor Gleichgültigkeit, Trägheit und kleinmütigem Handeln.

„Was bleibt aber, stiften die Dichter.“ (Friedrich Hölderlin)

Mit der künstlerischen Perspektive ist nicht nur der Blickwinkel von Malern, Musikern, Dichtern oder anderen Vertretern künstlerischer Disziplinen gemeint. Im Sinne des anthropologisch erweiterten Kunstbegriffs des Bildhauers und Aktionskünstlers Joseph Beuys (1921 bis 1986) ist jeder Mensch ein Künstler, der sich seine Offenheit, seine Vorstellungskraft, sein waches, kritisches Bewusstsein und seine mitfühlende Wahrnehmungsfähigkeit bewahrt hat.

Künstler sind immer auch Rebellen. Sie verkörpern die Fähigkeit zur Auflehnung, weil sie sich dem Anpassungs- und Konformitätsdruck nicht beugen wollen.

Das macht sie zu einer Bedrohung für das „Fließbandsystem“, zur Gefahr für alles regelhaft Technokratische, für alles, was auf Voraussagbarkeit und Kontrolle abzielt.

Der Durchbruch einer neuen Kultur

Künstler sind auch eine Bedrohung für den Status quo. Denn sie finden sich nicht ab mit Ungerechtigkeit, Zwang und ausbeuterischer Macht. Etwas drängt sie, sich auf das Chaos einzulassen, mit dem das Alte zusammenbricht. Sie ringen mit Verzweiflung und Ausweglosigkeit, bis diese ihre neuen Möglichkeiten freigeben. So bringen sie die Ideen und Leitbilder hervor, auf denen eine neue, menschliche Kultur aufgebaut werden kann.

Friedrich Hölderlin hat in seinem Gedicht „Wie am Feiertage“ die Dichter stellvertretend für alle Künstler als seherisch begabte Menschen bezeichnet, weil sie das Neue ahnend vorwegnehmen können (3). Im Lateinischen ist diese Einheit von Dichter und Seher noch vorhanden. Das Wort vates bedeutet hier sowohl Dichter als auch Seher. Der Wortstamm von vat hängt etymologisch mit unserem Wort Wut zusammen (4).

Das weist darauf hin, dass der schöpferische Akt immer mit einer großen Intensität des Gefühls und einem hohen Maß an Vitalität einhergeht. Man kann dieser Intensität viele Namen geben: Mut der Verzweiflung, gerechter Zorn, Feuer der Liebe oder Begeisterungswut der Inspiration. Vermutlich ist sie eine Verbindung von allem.

Bei lebendigem Leibe

Ein eindrucksvolles Bild für den schöpferischen Prozess findet James Joyce in seinem Roman „Ein Porträt des Künstlers als junger Mann“ (5). Am Schluss lässt er den jungen Helden in sein Tagebuch schreiben: „Willkommen, Leben! Zum millionsten Mal zieh ich aus, um die Wirklichkeit der Erfahrung zu finden und in der Schmiede meiner Seele das ungeschaffene Gewissen meines Volkes zu schmieden.“

Für Joyce trägt der Künstler mit seinem Wirken zur Erschaffung des Gewissens der Gesellschaft bei. Damit stellt er einen Zusammenhang her zwischen Ethik und Ästhetik als künstlerischem Schaffen. Ästhetik, griechisch aisthesis, bedeutet Sensibilität, Wahrnehmungsfähigkeit. Ihr Gegenteil – Anästhesie – steht für Betäubung und Gefühllosigkeit.

Um das Gewissen der Menschen berühren zu können, muss der Künstler zur „Wirklichkeit der Erfahrung“ finden. Er muss sich dem lebendigen Leben aussetzen, es am eigenen Leibe erfahren.

Er darf sich der Realität nicht verschließen, auch wenn sie ihn mit all dem konfrontiert, vor dem er sich eigentlich schützen möchte: dem Leid in der Welt und dem Leid in ihm selbst. Nicht umsonst trägt eine der eindrucksvollsten Installationen von Joseph Beuys den Titel „zeige deine Wunde“ (6).

Im schöpferischen Prozess gerate ich in Resonanz mit dem Leben selbst. Ich lasse zu, dass es zu mir spricht. Und ich bin bereit, ihm zu antworten, Verantwortung zu übernehmen. Dieser Prozess kann so hart und mühsam sein wie die Arbeit des Schmieds, der mithilfe des Feuers Eisen biegt, um daraus etwas Nützliches für die Gesellschaft herzustellen.

Das Feuer bewahren!

Entwicklungsgeschichtlich begann mit der Beherrschung und Nutzung des Feuers die menschliche Zivilisation. Denn nur so konnten sich wichtige Kulturtechniken wie das Kochen, das Brennen von Keramik und Ziegeln und später das Schmelzen von Metallen entwickeln. Im Bewusstsein unserer frühen Vorfahren war die Feuerstelle etwas Heiliges, das bewahrt und geschützt werden musste. Deshalb gab man sie in göttliche Obhut (7).

Für den Künstler gilt etwas Ähnliches. Um seiner Aufgabe, dem Schmieden in der Seele, nachzukommen, muss er sein inneres Feuer heilig halten und bewahren. Im schöpferischen Prozess des Neuformens und Erschaffens verwandelt er sich selbst. In der Hitze dieser transformativen Kraft trennt sich in ihm das Gold von der Schlacke, das Wesentliche vom Überflüssigen, die Klarheit von der Verwirrung.

So wie der Schmied nicht die Flammen, sondern die darunterliegende Glut nutzt, um das Eisen zu formen, so nutzt auch der Künstler die tiefen Schichten seiner Seele. Wenn er sich nach innen wendet, sich tief in sich versenkt, dann findet er dort etwas, das glüht, das unendlich ruhig ist und sanft, das der Zeit enthoben ist und doch in sie hineinwirkt. Es ist seine wahre Natur, sein zeitloses Selbst.

Im Bewusstsein der Verbundenheit mit dieser höheren Dimension in ihm macht er sich gelassen und „mit brennender Geduld“ täglich neu auf den Weg. Er zieht „zum millionsten Mal“ aus, um seinen Teil zum Ganzen beizutragen. Trotz Zweifel, Ungewissheit und Rückschlägen gibt er nicht auf, bis sich das Neue einstellt: eine rettende Idee, eine neue Musik, ein neues Gedicht, eine kühne Entscheidung, eine mutige Aktion. So erweitert er das Bewusstsein der Menschheit und schärft zugleich ihr ethisches Empfinden ein kleines bisschen mehr.

„Entzünde das Feuer deines Herzens!“

In der letzten Sitzung des Jahres 2020 hat der Corona-Ausschuss, ein Zusammenschluss von Rechtsanwälten, die die Corona-Maßnahmen der Regierung kritisch hinterfragen, die Rolle der Religionen und der christlichen Kirchen in der Coronakrise untersucht (8). Am Schluss ging es um die Frage, welche Bedeutung gelebte Spiritualität für die Bewältigung dieser Krise haben kann.

Es antwortete der Anwalt und Verteidiger der Rechte der Ureinwohner Kanadas, Michael Swinwood. Mit der Spiritualität der indigenen Völker Amerikas vertraut, gab er die Botschaft eines indigenen weisen Lehrers aus Peru weiter. Hier ist die Zusammenfassung in Deutsch:

„Es gibt viele religiöse Zeremonien und spirituelle Rituale weltweit. Aber es gibt eine Zeremonie, die für alle Menschen gleich wichtig ist. Sie lautet: ‚Light the fire of your heart!‘ Entzünde das Feuer deines Herzens! Lebe aus der Begeisterungskraft dieses Feuers, seiner schöpferischen Liebe und seinem Mitgefühl. Wenn du das tust, gestaltet sich die Welt neu, und alles wird gut“ (9)!


Hier können Sie das Buch bestellen: als Taschenbuch oder E-Book.


Quellen und Anmerkungen:

(1) Hawken, Paul (2010): Wir sind der Wandel: Warum die Rettung der Erde bereits voll im Gang ist und kaum einer es bemerkt. Rossdorf. Hans-Nietsch-Verlag OHG.
(2) Interview von Fabian Scheidler und David Goeßmann von Kontext TV mit Immanuel Wallerstein im Februar 2011 am Rande des Weltsozialforums in Dakar, Senegal (ab Minute 11): https://weltnetz.tv/video/111-kontext-tv-die-grenzen-des-kapitalismus-sind-erreicht
(3) Hölderlin, Friedrich: „Wie wenn am Feiertage“: https://www.youtube.com/watch?v=K8y3xQGxczM
(4) Schwarzenau, Paul (1988): Das göttliche Kind. Der Mythos vom Neubeginn. Stuttgart. Kreuz Verlag, Seite 97.
(5) Joyce, James (2012): Ein Porträt des Künstlers als junger Mann. München. Manesse Verlag.
(6) https://www.lenbachhaus.de/entdecken/sammlung-online/detail/zeige-deine-wunde-30011090
(7) Hestia (römisch Vesta), eine der 12 klassischen olympischen Gottheiten, war sowohl die Hüterin des Feuers im häuslichen Herd als auch des gemeinschaftlichen heiligen Feuers im Tempel. Brigid, die keltische Schutzgöttin des Feuers, gilt auch als Schutzpatronin der Künste, unter anderem der Schmiedekunst, der Poesie und der Heilkunst.
(8) Stiftung Corona Ausschuss: https://corona-ausschuss.de/ueber-den-ausschuss/
(9) Corona-Ausschuss, 33. Sitzung (ab Stunde 5, Minute 29): https://corona-ausschuss.de/

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reitschuster.de: Sachsen plant Corona-Haft „zum Schutz“

Nach Informationen der BILD-Zeitung sollen Menschen in Sachsen, die sich nach Erhalt eines positiven Corona-Tests nicht freiwillig in Quarantäne begeben, künftig in Haft kommen. Dafür plant die sächsische Landesregierung den Umbau der Erstaufnahme-Einrichtung für Flüchtlinge in Dresden. Die wurde 2017  für 30 Millionen Euro errichtet.

Hinter Zäunen und von der Polizei bewacht sollen die renitenten Quarantäne-Brecher schließlich im umgebauten Corona-Knast eingeschlossen werden. Die Zeitung beruft sich in ihrem Artikel auf Aussagen des sächsischen Sozialministeriums, das auf Nachfrage bestätigt habe, dass „ein Unterbringungsobjekt ertüchtigt“ werde. Wie die Zimmer gestaltet werden und wie viel ein Quarantäne-Verweigerer für seine mehrtägige Übernachtung im sächsischen Corona-Knast bezahlen muss, wisse man dagegen noch nicht.

Ein Gastbeitrag von Alexander Peitz

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reitschuster.de: Die wirkliche Stimmung in den USA. Was Sie in unseren Medien kaum lesen werden

„Die US-Demokratie ist nicht gerettet, weil der Kongress Bidens Wahl bestätigt hat und Trumps Mob abgezogen ist. Der gescheiterte Staatsstreich zeigt, wie gefährdet die USA sind“,

so der Chefredakteur des ZDF, Peter Frey, in einem Kommentar am 7. Januar. Einen Tag später berichtete der Nachrichtensender ntv unter dem Titel „Pelosi traut Trump Atomschlag zu“ noch Übleres:

„Die Vorsitzende des US-Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, hat… mit dem US-Generalstabschef besprochen, wie Präsident Donald Trump in seinen letzten Tagen im Amt von einem möglichen Atomangriff abgehalten werden kann. Sie habe mit Mark Milley beraten, wie verhindert werden könne, dass „ein instabiler Präsident militärische Kampfhandlungen einleitet oder auf die Abschusscodes zugreift und einen Atomschlag befiehlt…““.

Angesichts solcher Meldungen stellt sich die Frage, was die durchschnittlichen Amerikanerinnen oder durchschnittlichen Amerikaner von all dem halten? – Also vorausgesetzt, dass man in den USA noch an so profane Dinge denkt, wie Umfragen zu erheben, und dass man Wahlberechtigte noch am Telefon oder online erreicht, um sie zu befragen, denn viele werden wohl Besseres zu tun haben, und sich auf einen Bürgerkrieg mit oder ohne Atomwaffeneinsatz preppen.

lesen Sie hier weiter -> https://reitschuster.de/post/die-wirkliche-stimmung-in-den-usa-ohne-framing/

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Fokus: Deutschland steuert jetzt auf totalen Lockdown zu: Ausgangssperre für alle?

Kommentar der Redaktion: Laut Tagesschau vom 14.01.2021 soll die ursprünglich für den 25.01.2021 geplante Bund-Länder-Treffen eine Woche vorgezogen werden.

Deutschland steht still – zumindest gefühlt. Einzelhandel, Kultur, Schulen, Kitas, auch viele Büros sind dicht. Die Infektionszahlen zeigen weiter: Es gibt immer noch zu viele Kontakte. Das komplette Herunterfahren jeglichen sozialen Lebens könnte die Folge sein. Der totale Shutdown droht.

lesen Sie weiter auf -> focus.de

Boris Reitschuster: SOS-Kanzleramt prüft Riesen-Lockdown. Ein Corona-Hilferuf an meine Leser

Liebe Leserinnen und Leser,

dies wird kein gewöhnlicher Artikel. Denn ich brauche heute Ihre Hilfe. Mein Verstand schafft es nicht (mehr), gewisse Dinge in Einklang miteinander zu bringen. Und weil man immer selbstkritisch sein sollte, und sich ja auch schnell verrennt, oder in einer Blase verfängt, wende ich mich heute an Sie. Denn ich vertraue Ihnen. Und Sie können mir vielleicht sagen, ob mein Verstand einfach angesichts von Corona und den Maßnahmen dagegen nicht mehr die nötige Leistung bringt. Oder ob es doch nicht an meinem Verstand liegt. Und irgend etwas gewaltig schief läuft.

Die hier gezeigte Text wurde von der verlinkten Webseite im Sinne einer möglichst weiten Verbreitung und einer Datensicherung für den Fall von Löschung, Zensur, Cyberangriffen, Serverüberlastung oder Aufgabe einer Webseite kopiert. Wir nehmen an, dass dies im Sinne der Urheber ist, wenn nicht bitten wir um eine kurze Nachricht an redaktion äät deutungsvielfalt.de. Die Seite deutungsvielfalt.de ist ein privates, gemeinnütziges Projekt und möchte keinerlei persönlichen Nutzen aus der Veröffentlichung von Inhalten Dritter ziehen. Für die Inhalte sind die Urheber verantwortlich. weitere Hinweise -> unsere Motivation für kopierte Inhalte

reitschuster.de/post/sos-kanzleramt-prueft-riesen-lockdown/

Boris Reitschuster Youtube Kanal: Boris Reischuster | Spenden

Die „Reißleine“ habe ich gezogen, als ich gerade eben folgenden Text auf Twitter posten wollte: „Gestern konnte die Bundesregierung keine einzige wissenschaftliche Studie nennen, die den Nutzen eines Lockdowns belegt. Eine Studie, die einen Nutzen widerlegt, kommentierte sie nicht. Heute prüft sie einen ‘Riesen-Lockdown‘. Phänomenal. Und rational nicht mehr nachvollziehbar.“ Der Text sollte die Antwort auf folgende Schlagzeile bei Focus Online sein:

Weiter heißt es bei meinem früheren Arbeitgeber: „Aus Angst vor den Coronavirus-Mutationen plant das Kanzleramt um Angela Merkel offenbar eine deutliche Verschärfung des Lockdowns. Im Kanzleramt werde etwa überlegt, den öffentlichen Nah- und Fernverkehr bundesweit einzustellen. Insbesondere Merkel seien die vollen Busse und Bahnen ein Dorn im Auge, insbesondere im Vergleich zum Lockdown im Frühjahr. Einige Bundesländer würden sich zudem für eine Homeoffice-Pflicht einsetzen. Auch eine Ausgangssperre sei im Gespräch.“

Ich dachte, wir haben bereits eine Ausgangssperre, zumindest pro forma.

Ist etwas mit meinem Verstand nicht in Ordnung? Weil ich es einfach nicht verstehe, dass es zwar eine wissenschaftlich fundierte Studie gibt, die den Nutzen des Lockdowns widerlegt und sogar dessen Schaden nahelegt, aber die Regierung keine Studie nennen kann, die seinen Nutzen belegt. Dass die Weltgesundheitsorganisation WHO von Lockdowns abrät. Dass der bisherige Lockdown den offiziellen Zahlen zufolge nichts bringt, dass wir keine Übersterblichkeit haben. Aber dass nun eine Verschärfung des Lockdowns kommen soll (eines Begriffes aus der Gefängniswelt, der dafür steht, dass alle Gefangenen in ihre Zellen „abgesondert“ werden)? Wo liegt mein logischer Fehler, dass ich diese geistige Kurve nicht kriege?

Merkwürdige Prioritäten

Mein Verstand begreift es nicht, warum in Berlin am helllichten Tag offen mit Drogen gehandelt werden darf, vor den Augen der Polizei, aber der Verkauf von Reißverschlüssen untersagt ist.

Mein Intellekt, so ich denn einen habe, kommt nicht damit zurecht, dass 22 Fußballspieler und ein Schiedsrichter sich auf dem Spielfeld ganz nahe kommen dürfen (nur, wenn sie dafür sehr viel Geld bekommen, nicht als Amateure), und Millionen dabei zuschauen und sich freuen, dass aber gleichzeitig Nachbarn einen Kindergeburtstag mit 30 Teilnehmern der Polizei melden, und diese dann hart eingreift, und die Kinder aus ihren Verstecken holt.

Ich bekomme es geistig nicht auf die Reihe, dass Demonstrationen von Regierungskritikern verboten, Gegendemonstrationen gegen diese aber erlaubt sind. Dass bei Linksextremen die Missachtung von Abstandsregeln auf Kundgebungen toleriert wird, bei Corona-Maßnahmen-Gegnern nicht.

Ich kapiere nicht, warum die Antifa, die immer gegen den Staat war, nun harte Maßnahmen des Staates gegen seine Bürger militant unterstützt, und statt den Staat nun dessen Kritiker angreift.

Ich fremdle intellektuell mit Polizisten, die überprüfen, wie lange Menschen einen Apfel essen und einen Kaffee trinken. Und die im November Corona-Maßnahmen-Kritiker mit Wasserwerfern beschießen lassen, und dann sagen, das sei eine „Beregnung“ und helfe gegen die Infektionsgefahr.

Alles nur eine Glaubensfrage

Ich komme nicht aus dem Rätseln heraus, wie es gemeint war, als Merkels Sprecherin mir gestern auf meine Fragen antwortete, die Kanzlerin „glaube“ fest an das, was ihre Wissenschaftler ihr sagen. Aber die Politik habe das Primat über die Wissenschaft. Wie passt das zusammen? Kann es mir jemand erklären? Ich bin überfordert. Geht es bei Corona um Glauben? Und muss sich die Wissenschaft nach der Politik richten und nicht umgekehrt?

Ich verstehe auch nicht, warum meine Verwandten in Bayern nicht in den Baumarkt dürfen, in Berlin dagegen die Baumärkte geöffnet sind.

Warum Friseure schließen müssen, Perückenmacher aber nicht. Warum die Kanzlerin und ihr Sprecher so gut frisiert sind. Und ich nicht.

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) redet von einer Impfpflicht für Pflegepersonal, obwohl die Bundesregierung angibt, man habe keine Erkenntnisse darüber, ob Geimpfte nicht mehr ansteckend seien. Das hinderte die Regierung allerdings nicht, in einer Musterverordnung für Geimpfte Lockerungen bei den Freiheitsbeschränkungen anzuregen.

Da ich den Luxus habe, nicht zu einer Corona-Risikogruppe zu gehören, fasse ich persönlich für mich das Virus vor allem als Gefahr für meine geistige Gesundheit auf. Aber das ist sicher schon Ketzerei.

Wahrscheinlich lese ich die falschen Seiten. Wahrscheinlich wäre es besser, nur noch „Faktenfinder“ zu besuchen und öffentlich-rechtliche Sender. Die sind ja Corona-Ketzer-frei, wie etwa der Chef vom SWR stolz verkündete. Da kämen mir dann weniger Zweifel. Dann käme mein Hirn vielleicht auch sicher wieder ins Lot. Wie bei allen, die ganz, ganz fest der Regierung und den großen Medien glauben. Ich würde das ja so gerne. Mein Leben wäre dann so viel einfacher. Aber es gelingt mir einfach nicht. Stattdessen habe ich wie in einer Dauerschleife das Gefühl, eigentlich könne es gar nicht mehr schlimmer und absurder kommen. Um dann im Stundentakt zu erleben, dass noch eins obendrauf gesetzt wird.

Vielleicht ist das ja das Geheimnis, warum weiter Drogen verkauft werden dürfen, aber keine Reißverschlüsse. Vielleicht sind in diesen Zeiten die Drogen notwendiger?

Ich fühle mich wie in einem der besten Aussprüche des jüdisch-russisch-ukrainischen absurden Humors, den ich in 16 Jahren in Moskau kennen und lieben gelernt habe – und den ich Ihnen noch vor ein paar Jahren nie zugemutet hätte, weil man ihn damals wohl westlich der Ukraine nicht verstanden hätte. Heute, glaube ich, werden Sie ihn verstehen. Leider:

„Ich stehe auf dem Asphalt, und habe meine Ski angeschnallt.

Aber irgend etwas stimmt nicht – die Ski fahren nicht.

Entweder müssen die Ski kaputt sein.

Oder ich habe den Verstand verloren“.

Kann mich bitte jemand abschnallen?

Ich danke Ihnen im Voraus für Ihre Kommentare.

Vielleicht bin es ja doch nicht ich, der verrückt geworden ist.

Wer weiß.

Vielleicht geht es Ihnen ja genauso wie mir? Und nicht nur Ihnen, sondern vielen? Lassen Sie es mich wissen. Geteiltes Leid ist halbes Leid.

Herzlich,
Ihr

Boris Reitschuster

KenFM: WhatsApp: Die End-to-End Verschlüsselung war eine Lüge

Wer sich um seine Daten sorgt, sollte WhatsApp schnellstmöglich verlassen, wie die neuen Regeln des Messengers zeigen. Hier will ich beleuchten, was die neuen Regeln (unfreiwillig) aufzeigen, was sie bedeuten und welche Alternativen es gibt.

Dass WhatsApp eine sichere Verschlüsselung hat, die dafür sorgt, dass nicht einmal WhatsApp selbst die Nachrichten mitlesen kann, ist nun als Lüge entlarvt worden. Zwar gab es schon früher Meldungen, die bewiesen haben, dass Geheimdienste zum Beispiel in Deutschland und Spanien bei WhatsApp problemlos mitlesen können. Aber das scheint nicht schwer gewesen zu sein, denn die vielgerühmte End-to-End-Verschlüsselung scheint es bei WhatsApp nie gegeben zu haben. Anders lässt sich nicht erklären, dass WhatsApp nun ganz offen mitteilt, ab sofort alles mitlesen und speichern und an Facebook weitergeben zu wollen.

Außerdem hat WhatsApp bereits in der Vergangenheit gezeigt, dass es mit der Datensicherheit dort nicht weit her ist, als Einladungen zu Gruppen-Chats plötzlich in Google-Suchen gezeigt wurden und Außenstehende dann in diesen vermeintlich privaten Chats mitlesen konnten.

Aber was bedeuten die Änderungen der Nutzungsbedingungen von WhatsApp tatsächlich und welche Alternativen gibt es für diejenigen, die nicht zustimmen wollen? Dazu hat die TASS (eine der größten russischen Nachrichtenagenturen) eine Analyse veröffentlicht, die ich übersetzt habe (Die im Schriftartikel vorzufindenden Links sind aus dem Artikel übernommen)

Russischer Originaltext: https://tass.ru/mezhdunarodnaya-panorama/10439967

Der folgende Beitrag wurde von KenFM übernommen. Hier finden Sie den Original Text:

kenfm.de/whatsapp-die-end-to-end-verschluesselung-war-eine-luege-von-thomas-roeper/

Rubikon: Die Abschaffung der Grippe

Laut WHO und RKI ist die Influenza in der ganzen Welt so gut wie ausgerottet – offenbar werden die Krankheitsfälle grundsätzlich Corona angerechnet. (von Jens Bernert)

Der folgende Beitrag wurde auf Basis einer Creative Commons-Lizenz mit freundlicher Genehmigung von Rubikon übernommen. Hier finden Sie den Original Text und eine Vorlesefunktion:

https://www.rubikon.news/artikel/die-abschaffung-der-grippe

Wo ist eigentlich die Grippe hin? Gibt es die noch? Und wenn ja, wo hat sie sich versteckt? Oder gibt es sie wirklich nicht mehr und wir leben seit 2020 in einer „monopathologischen“ Welt, in der es für jedes gesundheitliche Leiden vom milden Kränkeln bis zum elendigen Siechtum nur noch eine Ursache gibt — nämlich Corona? So oder so ähnlich wird es derzeit in einschlägigen Medien und Publikationen von WHO und RKI suggeriert. Hier muss man nun ernsthaft die Frage stellen, wer hier eigentlich am „Schwurbeln“ ist?

Selbstverständlich gibt es die Grippe immer noch und an ihr sterben Menschen. Im Gegensatz zu Corona sterben an ihr beispielsweise auch Kinder. Grippe ist die Bezeichnung für die Erkrankung mit dem Influenza-Virus und nicht für einen grippalen Infekt, eine simple Erkältung. Jedes Jahr im Winterhalbjahr ist auch in Deutschland „Grippesaison“ und es sterben ein paar tausend Menschen an ihr. Doch 2020 ist laut WHO und Robert Koch-Institut seit April 2020 angeblich fast niemand mehr an Grippe erkrankt oder hat sich mit ihr infiziert. Man hat offenbar einfach fast alle Grippepatienten dem Coronavirus zugeschrieben.

Bild: WHO-Grafiken zur weltweiten Influenza 2019 und 2020 (1).

Bild: WHO-Grafiken zur weltweiten Influenza 2019 und 2020 (1).

Laut auf der Website der Weltgesundheitsorganisation WHO erhältlichen Daten und Charts gibt es seit Kalenderwoche 17 weltweit so gut wie keine Grippe mehr (2). Das kann natürlich nicht sein. Daten für Deutschland sind über diese Seite zurzeit nur für 2020 erhältlich. Wählt man einen Zeitraum, der das Jahr 2019 umfasst, zeigt die Website einen unerwarteten Programmierfehler an. Wer glaubt, dass die WHO einfach seit April 2019 keine Influenza erfasst, der liegt falsch: Das Deutschland-Chart für 2020 zeigt beispielsweise in den Kalenderwochen 37/38 einen „Minipeak“ auf (4). Das heißt: Die Zeiträume wurden eingepflegt, es gibt nur angeblich laut WHO so gut wie keine Grippeinfizierten mehr.

Es gibt auch Daten der Arbeitsgemeinschaft Influenza des Robert Koch-Instituts für Deutschland und diese hat beispielsweise der MDR aufgearbeitet und veröffentlicht (3). Hier bietet sich das gleiche Bild wie bei der WHO: Angeblich keine Grippe mehr.

Selbst schwache Grippejahre weisen eine x-fach höhere Zahl an Influenza-Kranken als — angeblich — 2020 auf. Das ist einfach nur noch „Bullshit“ und Wissenschaftsverweigerung.

Und der MDR verbreitet das auch noch voller Überzeugung und Inbrunst:

„Während zum Jahresende 2019 die Kurve der Influenza-Fälle steil ansteigt, bleibt sie 2020 stabil niedrig. Auch in der 50. Meldewoche (5. bis 11.12.) bleibt die Zahl der von Laboren bestätigten Grippefälle in Deutschland unter 30.“

  Bild: Ausschnitt aus der Website des MDR mit „keine Grippe 2020“ sowie entsprechendes Chart der WHO mit Minispitze in Woche 37 und 38, zwei rote Kreise hinzugefügt (3, 4).

Bild: Ausschnitt aus der Website des MDR mit „keine Grippe 2020“ sowie entsprechendes Chart der WHO mit Minispitze in Woche 37 und 38, zwei rote Kreise hinzugefügt (3, 4).

Im Oktober 2019 schrieb die Apothekerzeitung DAZ anlässlich der bevorstehenden Grippesaison 2019/2020 in Deutschland (5):

„Die letzte Grippesaison 2018/19 verlief verglichen mit dem Grippewinter 2017/18 relativ mild — sie war kürzer, weniger Menschen erkrankten, mussten ins Krankenhaus oder verstarben. Das Robert Koch-Institut (RKI) schätzt für 2018/19 etwa 3,8 Millionen influenza-bedingte Arztbesuche  — in der außergewöhnlich starken Grippesaison zuvor geht das Institut von rund 9 Millionen Arztbesuchen aufgrund von Grippe aus. Auch influenza-assoziierte Arbeitsunfähigkeiten wurden mit 2,3 Millionen im letzten Jahr deutlich seltener festgestellt als im Vorjahr (5,3 Millionen). Und auch primärversorgende Arztpraxen wiesen 2018/19 ‚nur‘ etwa 18.000 Patienten influenza-bedingt ins Krankenhaus ein, 2017/18 taten sie dies mehr als doppelt so häufig: 45.000.

Insgesamt wurden in der vergangenen Saison rund 182.000 labordiagnostisch bestätigte Influenza-Fälle (gemäß Infektionsschutzgesetz) an das RKI übermittelt (2017/18: 334.000). 181.698 Mal bestätigte sich eine Infektion mit Influenza A (98,5 Prozent) und nur vereinzelt mit Influenza B (1.233 Fälle, 0,7 Prozent).“

Halten wir fest:

  • 2020: „Auch in der 50. Meldewoche (5. bis 11.12.) bleibt die Zahl der von Laboren bestätigten Grippefälle in Deutschland unter 30.“
  • 2017 bis 2019: „Insgesamt wurden in der vergangenen Saison rund 182.000 labordiagnostisch bestätigte Influenza-Fälle (gemäß Infektionsschutzgesetz) an das RKI übermittelt (2017/18: 334.000).“
  • Auf der Statistik-Website statista.org heißt es zu Influenza-Grippewellen (6):

„Saisonale Grippewellen begleiten die Menschheit bereits seit Jahrhunderten. Derzeit infizieren sich jedes Jahr weltweit rund 500 Millionen Menschen mit dem Grippevirus. Als Grippewelle wird dabei der Zeitraum erhöhter Influenza-Aktivität bezeichnet. In den vergangenen Jahren hat die jährliche Grippewelle in Deutschland meist im Januar begonnen und drei bis vier Monate gedauert. Der Beginn einer Grippewelle wird gemäß einer virologischen Definition der Arbeitsgemeinschaft Influenza im RKI bestimmt, wonach mehr als 20 Prozent der Patienten mit Grippesymptomen Influenzaviren aufweisen müssen.“

Während der vorliegende Artikel bereits in der Schlussredaktion war, kam noch die Meldung herein, dass der New Yorker Epidemiologe Knut Wittkowski darauf hinweist, dass viele Fälle mit Influenza-Virus sehr wahrscheinlich als Corona-Fälle gezählt werden (7):

„Der Top-Epidemiologe Knut Wittkowski sagt, dass der massive Rückgang der Influenza-Fälle darauf zurückzuführen ist, dass viele fälschlicherweise als COVID-19-Fälle gezählt werden.

Wittkowski, ehemaliger Leiter der Abteilung für Biostatistik, Epidemiologie und Forschungsdesign an der Rockefeller University, warnt: ‚Die Influenza wurde zu einem großen Teil in COVID-19 umbenannt.‘

Nach Angaben der CDC lag die kumulative positive Influenza-Testrate von Ende September bis in die Woche des 19. Dezember bei nur 0,2 Prozent, verglichen mit 8,7 Prozent im Jahr zuvor.

Laut Wittkowski liegt das daran, dass viele Grippeinfektionen fälschlicherweise als Coronavirus-Fälle etikettiert werden.

Es gibt möglicherweise eine ganze Reihe von Influenza-Fällen, die in die Kategorie ‚vermutetes COVID-19′ fallen, also Menschen, die COVID-19-Symptome haben (mit denen Influenza-Symptome verwechselt werden können), aber nicht auf SARS-RNA getestet werden‘, sagte Wittkowski gegenüber Just the News.

Diese Patienten können, auch etwas SARS-RNA in der Nase sitzen haben, während sie mit Influenza infiziert sind, in diesem Fall würde die Influenza als COVID-19 ‚bestätigt‘ werden‘, fügte er hinzu.“


Quellen und Anmerkungen:

(1) https://apps.who.int/flumart/Default?ReportNo=10
(2) https://www.who.int/influenza/gisrs_laboratory/flunet/charts/en/
(3) https://www.mdr.de/wissen/grippewelle-influenza-winter-fieber-husten-arztbesuch-sachsen-anhalt-thueringen-100.html
(4) https://apps.who.int/flumart/Default?ReportNo=1
(5) https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2019/10/04-10-2019/mild-oder-schlimm-wie-war-die-letzte-grippesaison
(6) https://de.statista.com/statistik/daten/studie/405363/umfrage/influenza-assoziierte-uebersterblichkeit-exzess-mortalitaet-in-deutschland/
(7) https://summit.news/2021/01/05/epidemiologist-says-influenza-cases-are-being-counted-as-covid-19/

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Boris Reitschuster: Polizei löst Parteigründung von Corona-Kritikern auf

In Berlin hat die Polizei am Donnerstagabend ein Treffen von Corona-Maßnahmen-Kritikern aufgelöst, die nach Aussagen des Rechtsanwalts Reiner Füllmich eine Partei gründen wollten. Der Jurist, der unter anderem für die Ankündigung einer Sammelklage gegen Christian Drosten bekannt ist, wirft den Berliner Behörden vor, mit der Auflösung gegen das Grundgesetz verstoßen zu haben.

„Parteien können nur vom Bundesverfassungsgericht aufgelöst werden, und entsprechend steht auch deren Gründung unter besonderem Schutz“,

sagte Füllmich am späten Abend reitschuster.de. Ohne diesen besonderen Schutz von Parteien sei eine Demokratie nicht möglich.

Laut Fuellmich wollten die rund 25 bis 30 Personen in der Bar „Scotch & Sofa“ eine Partei mit dem Namen „Team Freiheit“ gründen. Die Veranstaltung wurde auf Youtube übertragen. Der Livestream lief auch weiter, als die Polizei anrückte und die Versammlung auflöste (anzusehen hier). Wie der Rechtsanwalt im Gespräch mitteilte, warf die Polizei den Versammelten vor, sie hätten Abstandsregeln missachtet. Fuellmich bestreitet dies. Er sagte, einem der Teilnehmer seien von Beamten die Hände auf den Rücken gedreht worden, einem anderen habe man Handschellen angelegt. Der Großteil der Polizisten habe sich korrekt verhalten, und man habe den Eindruck gehabt, viele seien selbst nicht glücklich gewesen über ihren Auftrag. Einige hätten aber auch übereifrig agiert.

Auf die Frage, wie die Polizei von der Veranstaltung erfahren habe, antwortete Fuellmich: „Entweder durch den Livestream, oder durch Personen, die auch schon durch die Fenster alles beobachtet hatten und sich dann bei Eintreffen der Polizei als Antifa zu erkennen gaben.“

Das kurz ganz aktuell, ich ergänze diesen Beitrag hier weiter, in Kürze mehr Details und Zitate von Füllmich.

RT DE: Putin ordnet Massenimpfung gegen Coronavirus an

Der russische Präsident Wladimir Putin hat eine Massenimpfung gegen das Coronavirus angeordnet. Er beauftragte die Regierung, die notwendige Infrastruktur und den Zeitplan für den Beginn der Massenimpfung vorzubereiten. Diese soll am 18. Januar beginnen.

lesen Sie weiter auf -> https://de.rt.com/russland/111742-russland-putin-beauftragt-mit-massenimpfung-zu-beginnen/

Boris Reitschuster: Glauben statt Studien: Merkels Grundlage für den Lockdown. Regierung mauert und duckt sich weg

Die Bundesregierung kann keine konkreten wissenschaftlichen Studien nennen, mit denen sie den Lockdown und damit die massiven Freiheitsbeschränkungen für 83 Millionen Deutsche sowie ein Herunterfahren von großen Teilen der Wirtschaft begründet. Das ergaben die Antworten von Angela Merkels Sprecherin Ulrike Demmer auf meine Fragen auf der heutigen Bundespressekonferenz:

lesen Sie weiter auf -> eitschuster.de/post/glauben-statt-studien-merkels-grundlage-fuer-den-lockdown/

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Rubikon: Die Epidemie der Feigheit

Den meisten Menschen unserer Epoche fehlt es grundlegend an Mut — ohne diesen ist ein erfülltes Leben jedoch unmöglich.

„Wer nicht furchtlos ist, braucht Mut“, sagt ein Sprichwort. Wer sich seinen Ängsten stellt, immer wieder, wird feststellen, dass sein Mut wächst, jedesmal ein kleines Stück. Ganz so, wie man Muskeln durch Benützen trainiert. Dagegen schwächt uns die Erfahrung, uns feige verhalten zu haben, erheblich. In der Folge kann es mit unserem Selbstvertrauen und unserer Lebensfreude massiv bergab gehen. Ohne Mut sind wir auch zu leicht Knetmasse in den Händen derer, die uns zu manipulieren und auszunutzen versuchen. Die größte Angst ist jene vor dem Tod. Wer auf der Klaviatur dieser Urangst spielt, kann mit Menschen — wie das Beispiel Corona zeigt — so gut wie alles machen. Nur wenn wir uns aufraffen und Mut fassen, wird 2021 im eigentlichen Sinn ein „Neues Jahr“ werden. Oder will jemand dasselbe wie 2020 noch mal erleben?

von Elke Grözinger

Der folgende Beitrag wurde auf Basis einer Creative Commons-Lizenz mit freundlicher Genehmigung von Rubikon übernommen. Hier finden Sie den Original Text und eine Vorlesefunktion:

https://www.rubikon.news/artikel/die-epidemie-der-feigheit

Man hat uns falsch erzogen über Jahrtausende. Man gab uns jede Menge Spielzeuge; heute ist die Welt voller Spielzeuge, vor allem die Welt der Erwachsenen. Man gab uns Ablenkung, Drogen, falsche, inhaltsleere Ideale. Man gab uns sogenannte Religionen — es waren Religionen der Macht und der Unterwerfung. Die angeblich aufgeklärte Menschheit ist von sich selbst überzeugt, keiner Religion anzuhängen, sondern der Vernunft zu vertrauen, doch unsere Religion ist immer noch der Glaube an Macht und Unterwerfung, egal wie es heute genannt wird.

Man gab uns Regeln, denen wir zu gehorchen hatten, und das tun wir immer noch. Hinterfragen und Anzweifeln ist Sünde, Nichtbefolgen war und ist auch Sünde. Und noch heute, im 21. Jahrhundert, ist die halbe Weltbevölkerung für die sogenannten modernen Religionen sündig allein deshalb, weil sie weiblich ist. Wo bleibt hier die Vernunft dieser vernünftigen Gesellschaft?

Wer sind wir eigentlich?

Unsere Welt ist eine Welt voller unterwürfiger Feiglinge. Wir wurden über Jahrtausende dazu erzogen, sozialisiert. Da „alle so sind“, denken wir, das sei „normal“. Wenn wir ehrlich darüber nachdenken, erkennen wir aber ganz schnell, dass dies eine große Lüge ist. Es geht nicht darum, blinde Gewalt auszuüben, es geht nicht einmal darum, irgendeine Gewalt auszuüben. Es geht darum, der Wahrheit ins Gesicht zu schauen, auch der eigenen Wahrheit über sich selbst und die eigenen Beweggründe, mit all den Ausreden. Und dann eine Entscheidung zu treffen und sie entsprechend in die Tat umzusetzen. Erkenntnis ohne Konsequenz für das Handeln und die Art zu leben ist keine Erkenntnis, es ist ein Selbstbetrug.

Es gibt eine Wahrheit, die auch von den Religionen zumeist verleugnet wird und in der modernen Wissenschaft sowieso: Wir sind nicht unser Körper. Wir sind geistig-seelische Wesen, welche in einem Körper wohnen. Das haben wir vergessen, weil man uns das hat vergessen lassen. Weil wir aufgrund dieses Vergessens manipulierbar sind, voller Angst und Unsicherheit. Weil es uns von uns selbst entfremdet.

Jetzt stehen wir da und fürchten um unseren Körper. Wir nutzen nicht unser Potenzial, welches in Seele und Geist steckt, um den Körper zu stärken. Und wir nutzen nicht unseren Körper als Werkzeug für die Seele und den Geist. Etwas steht hier auf dem Kopf. Es wurde mit Absicht auf den Kopf gestellt, doch können wir jederzeit die Entscheidung treffen, diese Wahrheit wieder richtig hinzustellen und danach zu leben. Es benötigt einfach nur unsere innere Entscheidung, an der wir beschließen festzuhalten, was auch kommen mag, egal was kommt. Viele ahnen es schon lang oder wissen es gar. Doch nur wenige ziehen Konzequenzen daraus.

Wenn ich bloß nicht so eine Angst hätte …

In Angst verharren, ohne gegen sie anzuarbeiten, ohne zu üben, sie zu überwinden, ist auch eine Entscheidung. Angst ist dann eine ewige Ausrede vor sich selbst und vor anderen. Sie wird gerne anders genannt, zum Beispiel „Besonnenheit“, „Vorsicht“, „Rücksicht“, „Friedfertigkeit“, „der Klügere gibt nach“, „Sanftmut“ oder gar „spirituell“, „erleuchtet“, „halte auch die linke Wange hin“.

Das ist eine Erhöhung der Feigheit, die einen selbst mitsamt seinen Lieben in Sklaverei treibt.

In der Angst steckenzubleiben heißt, sein Leben zu reduzieren und zusätzlich das Leben seiner Familie, seiner Kinder, seiner Mitmenschen. Das ist nicht, was Liebe ist. Angst ist immer Unfreiheit, Unterordnung, Illusion, Angst führt auf den Weg in die Sklaverei.

Wo ist die Liebe?

Wo ist die Liebe ohne diese ständige Ausrede? Wann leben wir endlich eine unbeschnittene, nicht reduzierte Liebe? Wo sind unsere Ideale, wo ist die höchste Version, die wir von uns selbst haben? Sein ganzes inneres Potenzial anzustreben, es immer mehr ins Leben zu holen, nicht, um darüber zu reden, sondern um es zu nutzen in der Tat, im Handeln — das ist, was Liebe bedeutet, Liebe für sich selbst und seine Mitmenschen. Sein Potenzial verkümmern zu lassen, sein Leben nicht zu leben, dem Leben auszuweichen mit einer Unzahl von Ausreden und somit seine Aufgabe für die Menschen und die Welt zu verweigern, das ist nicht Sanftmut, ist nicht spirituell, ist nicht Rücksichtnahme, es ist die absolute Lieblosigkeit. Es ist Verrat an sich selbst und an den Mitmenschen.

Feigheit ist ein schlimmes und absolut beschämendes Gift. Wer einmal in seinem Leben in einer Situation feige war — und wir kennen das alle —, der weiß, wie lange diese Erfahrung in einem selbst gärt und wühlt, wie diese Feigheit regelrecht an der eigenen Würde nagt, an der eigenen Ehre, jahrelang, unter Umständen jahrzehntelang.

Über das Leben zu reden ist nicht das Gleiche, wie das Leben zu leben. Das Leben zu leben bedeutet, das Leben zu leben, das einem selbst gehört, niemandem sonst. Das eigene Leben als Einheit von Körper, Seele und Geist.

Nutze deine Macht!

Unbesonnenheit ist nicht dasselbe wie Furchtlosigkeit. Furchtlosigkeit und Mut kommen aus der Erkenntnis von Wahrheit verbunden mit Klugheit. Die Wahrheit darüber, wer wir selbst sind und sein wollen. Die Wahrheit über die Jahrtausende währende Unterdrückung durch Machthaber. Macht hat der, dem Macht gegeben wird. Die uns innereigene Macht als geistiges Wesen geben wir nur ab, wenn wir uns selbst verleugnen. In jedem Augenblick des Lebens, so auch jetzt, kann ein jeder die Entscheidung treffen, seine ihm gehörende Macht anzuwenden und in die eigene Verantwortung zu gehen. Verantwortung muß man nicht fürchten, warum auch?

Ja, man kann Fehler machen, doch der größte aller Fehler ist, nichts zu tun!

Das ist die eigentliche „Sünde“, wenn man so sagen will, die man sich selbst und damit auch seinen Mitmenschen antut.

Wichtig ist, zu wissen, dass die scheinbare Entmachtung nicht unser ewiges Schicksal sein muss. Wir können uns in jedem Moment entscheiden, ab jetzt anders zu leben, unseren Mut zu trainieren.

Wir können endlich damit anfangen, die Tatsache unserer Geistnatur nicht nur zu wissen, sondern auch zu nähren, zu hegen, zu pflegen, sie gedeihen zu lassen, sie ins eigene Leben einzuladen.

„Ich bin nur halb so mutig, wie ich sein oder werden will; ich bin nur halb so mutig, wie ich sein könnte, weil ich mit diesem Mut geboren wurde, wie alle Menschen. Doch bin ich heute doppelt so mutig, wie ich einmal war. Anders ausgedrückt: Ich bin schon halb so mutig, wie ich einmal sein werde! Und ich werde täglich mutiger!“ Kann man sich das nicht einfach genau so vornehmen?

Die Chance in dieser Zeit

Ob die Mehrheit der Mitmenschen, die nicht wissen wollen, noch erreichbar ist — irgendwann vielleicht —, ich weiß es nicht. Doch gibt es viele Menschen, die die Wahrheit kennen, weil sie sie gesucht haben, weil sie ihr ins Gesicht geschaut haben, obwohl sie so häßlich ist und so grausam. Das war schon ein großer und mutiger Akt. Einige sitzen wie paralysiert vor diesem Schreckensbild; einige reden darüber, seit Monaten, meist digital, immer wieder; andere wiederum treibt es hoch, treibt es hinaus, sie werden laut, sie nennen ihren Namen, sie nennen die Wahrheit beim Namen und auch die Lüge, sie stehen zu sich, zu ihrer Wahrheit, zu ihrem Entschluss. Es sind vielleicht nicht alles furchtlose Menschen.

Wer nicht furchtlos ist, braucht Mut und die Überzeugung, dass es jetzt nichts Wesentliches mehr zu verlieren, sondern nur noch zu gewinnen gibt.

Manche sagen: „Lieber aufrecht sterben als auf Knien in Ketten leben!“ Manche sagen, man könne ihrem Körper schaden oder ihn töten, nicht jedoch ihren Geist.

Wir sehen aktuell ganz deutlich, dass es uns nichts nützt, unseren „Arsch retten“ zu wollen! Wir sehen, dass wir mit Stillhalten, Nicht-Auffallen, mit Alles-richtig-Machen, mit Folgsamkeit, mit dem Warten auf einen Retter oder darauf, dass andere anfangen, nicht weiterkommen, sondern immer mehr Ketten sich um uns legen. Wir reden und reden und reden über das Übel dieser Ketten. Wo ist die Konsequenz? Wo ist die Handlung? Allein, es fehlt der Mut? Er kommt nicht von selbst. Wir sind selbst für unseren Mut verantwortlich, für unsere Ideale, für unser Leben und das Leben derer, die schwächer sind als wir. Wir sind selbst verantwortlich für unsere Macht, für unsere Liebe. Wir sind selbst dafür verantwortlich, erwachsen zu werden!

Krisen sind dazu da, daraus zu lernen und Konzequenzen zu ziehen

Ein neues Jahr hat begonnen. Wir entscheiden, wie dieses Jahr werden wird. Jeder einzelne tut das, jeden Tag. Es sind nicht die anderen, auf die wir warten, dass sie irgendetwas beginnen mögen, dem wir uns anschließen könnten. Wir entscheiden über unsere Zukunft. Wir wissen, was für uns „vorgesehen“ wird. Das ist nicht, was wir wollen, es hat nichts mit Leben zu tun, nichts mit Freiheit, nichts mit Liebe, nichts mit Frieden. Wir werden das erleben, was wir zulassen, wir stimmen zu, indem wir etwas zulassen.

Wann sagen wir eigentlich NEIN? Wann tun wir öffentlich den Mund auf, ja, auch in unserer Familie, bei unseren Freunden? Wann handeln wir so, wie wir es eigentlich (!) für richtig halten? Warum sagen und tun wir nicht das, was der Liebe entspricht, der Freiheit, der Würde? Warum fordern wir immer unsere Rechte und handeln nicht nach unserer Würde?

Werden wir dieses neue Jahr genauso verbringen wie das alte? Werden wir im neuen Jahr dieselben sein wie im alten? Werden wir uns entwickeln, wachsen, unseren Idealen näherkommen? Werden wir weiter warten, bis einer es für uns richtet, oder werden wir es selbst tun?

Werden wir diese Krise mit allem, was sie uns androht, einfach nur erleiden, oder werden wir sie ergreifen und die Geschenke annehmen, die ihre Überwindung mit sich bringt? Werden wir jetzt aufwachen und in Eigenverantwortung für unser Wohl und das Wohl unserer Mitmenschen aufstehen, stehen, mit beiden Beinen fest auf dem Boden, aufrecht mit erhobenem Kopf und liebevollem Herzen? Werden wir es schaffen, unseren Verstand mit unserem Herzen zu verbinden?

Überall da, wo ein Mensch es wagt, sich neu zu besinnen, dort beginnt das „Neue Jahr“!

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Boris Reitschuster: CSU: Überbietungswettbewerb im Einsperren der Bürger

Die Freiheitsbeschränkungen für die Bürger gehen vielen Politikern offenbar immer noch nicht weit genug. Hört man sich die Vorschläge von Lauterbach & Co. an, kann man sich des Eindrucks einer unterschwelligen Freude am Ausdenken und Durchsetzen neuer Drangsalierungen der Menschen kaum erwehren – und sei sie auch nur in der Befriedigung von autoritären Ordnungsgelüsten begründet. Früher unterstellte man solche autoritären Grundstrukturen eher allem, was politisch als „rechts“ galt (im damaligen Sinne, nicht im heutigen, wo das Adjektiv mit „rechtsextrem“ gleichgesetzt wurde). Heute dagegen scheint quer durch die politischen Lager die Lust am Autoritären erwacht. Ganz besonders auch bei der „Linken“. Dass die Antifa auf die Straße geht, um strenge staatliche Maßnahmen gegen Regierungskritiker zu verteidigen, hätte vor wenigen Jahren jeder noch für einen Aberwitz gehalten.

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Ruhrkultour: FFP2-Masken sind nicht zur privaten Nutzung empfohlen (RKI)

Markus Söder verkündete am 12. Januar eine FFP2-Maskenpflicht im Einzelhandel und im ÖPNV. Diese soll ab Montag (18. Januar) gelten. Niedersachsen erwägt die Einführung der FFP2-Maskenpflicht, wenn es einen kostenlosen Zugang zu einer solchen Maske gäbe. Auch eine Sprecherin der Staatskanzlei in Mainz lehnt den Vorschlag nicht grundsätzlich ab. Sachsen will darüber nachdenken und andere Bundesländer haben sich mit dem Thema noch nicht beschäftigt. Sie werden es tun und den Kreislauf politischer Fehlinformationen auf stets erhöhter Stufenleiter vorantreiben.

Die hier gezeigte Text wurde von der verlinkten Webseite im Sinne einer möglichst weiten Verbreitung und einer Datensicherung für den Fall von Löschung, Zensur, Cyberangriffen, Serverüberlastung oder Aufgabe einer Webseite kopiert. Wir nehmen an, dass dies im Sinne der Urheber ist, wenn nicht bitten wir um eine kurze Nachricht an redaktion äät deutungsvielfalt.de. Die Seite deutungsvielfalt.de ist ein privates, gemeinnütziges Projekt und möchte keinerlei persönlichen Nutzen aus der Veröffentlichung von Inhalten Dritter ziehen. Für die Inhalte sind die Urheber verantwortlich. weitere Hinweise -> unsere Motivation für kopierte Inhalte

Drei Tage vor Beginn des CDU-Parteitags zeigt eine Forsa-Umfrage im Auftrag von RTL und ntv, dass die Mehrheit der Bevölkerung Bayerns Ministerpräsident und CSU-Chef Markus Söder als gemeinsamen Unionskandidaten will. Mehr als jeder Dritte hält Markus Söder für weitaus besser geeignet als NRW-Ministerpräsident Laschet oder seine Mitkonkurrenten um den CDU-Parteivorsitz Norbert Röttgen und Friedrich Merz. Aus Angst um Gesichtsverlust, Geld, Macht und Karriere sagen die Politiker der großen Parteien den Menschen nicht die Wahrheit.

FFP2-Masken sind nicht zur privaten Nutzung empfohlen!

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FFP2-Maske, Foto: Antonio_Cansino, pixabay 

FFP2-Masken sind nicht zur privaten Nutzung empfohlen

Das Robert Koch-Institut (RKI) beantwortet die Frage nach der Funktion bzw. den Einsatzbereichen der FFP2-Masken außerhalb der Indikationen des Arbeitsschutzes klar und eindeutig: „In den „Empfehlungen der BAuA und des ad-Hoc AK „Covid-19“ des ABAS zum Einsatz von Schutzmasken im Zusammenhang mit SARS-CoV-2“ werden FFP2-Masken nicht zur privaten Nutzung empfohlen.“

Die folgenden Punkte sind den FAQ des RKI entnommen (Stand: 18.11.2020, aktuell gültig)

Nur für geschultes und qualifiziertes Personal

„Das Tragen von FFP2-(bzw. FFP3-)Masken ist laut RKI nur für geschultes und qualifiziertes Personal vorgesehen. Es wird z.B. im medizinischen Bereich im Rahmen des Arbeitsschutzes vorgeschrieben, wenn patientennahe Tätigkeiten mit erhöhtem Übertragungsrisiko durch Aerosolproduktion, z.B. eine Intubation, durchgeführt werden. Das RKI verweist hierzu auf die „Empfehlungen der BAuA und des ad-Hoc AK „Covid-19“ des ABAS zum Einsatz von Schutzmasken im Zusammenhang mit SARS-CoV-2“.

Risiko durch erhöhten Atemwiderstand

„Beim bestimmungsgemäßen Einsatz von FFP2-Masken muss eine arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchung im Voraus angeboten werden, um durch den erhöhten Atemwiderstand entstehende Risiken für den individuellen Anwender medizinisch zu bewerten.“

Bei der Anwendung durch Laien ist ein Eigenschutz nicht zwangsläufig gegeben

„Der Schutzeffekt der FFP2-Maske ist nur dann umfassend gewährleistet, wenn sie durchgehend und dicht sitzend (d.h. passend zur Gesichtsphysiognomie und abschließend auf der Haut, Nachweis durch FIT-Test) getragen wird. Bei der Anwendung durch Laien ist ein Eigenschutz über den Effekt eines korrekt getragenen MNS hinaus daher nicht zwangsläufig gegeben. In den „Empfehlungen der BAuA und des ad-Hoc AK „Covid-19“ des ABAS zum Einsatz von Schutzmasken im Zusammenhang mit SARS-CoV-2“ werden FFP2-Masken nicht zur privaten Nutzung empfohlen.“

Tragedauer zeitlich begrenzt

„Gemäß Vorgaben des Arbeitsschutzes ist die durchgehende Tragedauer von FFP2-Masken bei gesunden Menschen begrenzt (siehe Herstellerinformationen, i.d.R. 75 Minuten mit folgender 30-minütiger Pause), um die Belastung des Arbeitnehmers durch den erhöhten Atemwiderstand zu minimieren.“

Keine Untersuchungen zu den gesundheitlichen Auswirkungen vorhanden

„Bedingt durch den zweckbestimmten, zielgerichteten Einsatz sind keine Untersuchungen zu den gesundheitlichen, ggf. auch langfristigen Auswirkungen der Anwendung von FFP2-Masken außerhalb des Gesundheitswesens z.B. bei vulnerablen Personengruppen oder Kindern verfügbar. Bei Gesundheitspersonal sind Nebenwirkungen wie z.B. Atembeschwerden oder Gesichtsdermatitis infolge des abschließenden Dichtsitzes beschrieben. Beim Einsatz bei Personen mit z.B. eingeschränkter Lungenfunktion oder älteren Personen sind gesundheitliche Auswirkungen nicht auszuschließen.“

Anwendung unter ärztlicher Begleitung

„Die Anwendung durch Laien, insbesondere durch Personen, die einer vulnerablen Personengruppe angehören (z.B. Immunsupprimierte) sollte grundsätzlich nur nach sorgfältiger Abwägung von potentiellem Nutzen und unerwünschten Wirkungen erfolgen. Sie sollte möglichst ärztlich begleitet werden, um über die Handhabung und Risiken aufzuklären, einen korrekten Dichtsitz zu gewährleisten, die für den Träger vertretbare Tragedauer unter Berücksichtigung der Herstellerangaben individuell festzulegen und gesundheitliche Risiken/Folgen zu minimieren.“

Grundsätzlich keine Mehrfachverwendung

„Weiterhin sollten FFP2-Masken grundsätzlich nicht mehrfach verwendet werden, da es sich i.d.R. um Einmalprodukte handelt.“

Als Einzelmaßnahme wenig effektiv

„Es ist darauf hinzuweisen, dass im Kontext der allgemeinen Infektionsschutzmaßnahmen das Tragen einer Alltagsmaske eine wichtige Maßnahme darstellt, die allerdings einzeln angewendet nicht so effektiv sein kann wie die Kombination von mehreren Maßnahmen im Sinne eines Maßnahmenbündels. Deshalb sollte der Einsatz von Masken nicht dazu führen, dass andere Komponenten der AHA+L-Regeln vernachlässigt werden oder sogar Risiken bewusst in Kauf genommen werden (z.B. durch Erhöhung der Personendichte in geschlossenen Räumen mit schlechter Belüftung, oder Erhöhung der Zahl der nicht zwingend erforderlichen Kontakte).“

Engpässe bei der Beschaffung

„Abschließend ist darauf hinzuweisen, dass bei fortschreitendem Infektionsgeschehen es zudem nicht auszuschließen ist, dass es wie zu Beginn der Pandemie zu Engpässen in der Versorgung mit FFP-Masken im Gesundheitswesen, kommen könnte. Siehe auch die Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie.“

Alternative: Mund-Nasen-Bedeckung

„In der Allgemeinbevölkerung ist die Mund-Nasen-Bedeckung eine akzeptierte, verfügbare und einfach zu handhabende Maßnahme (siehe auch die Frage Was ist beim Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in der Öffentlichkeit zu beachten?).“

Stand: 18.11.2020


„Sie haben noch kein Eichhörnchen auf Ecstasy gesehen, das eine politische Rede hält. Nicht einmal in Köln an Weiberfastnacht. Diese vier Minuten und elf Sekunden werden Sie nie im Leben vergessen!“, sagt Henryk M. Broder. Wer das Video gesehen hat weiß, dass Markus Söder jetzt nur noch zu einer Frau mutieren muss, damit er den Grünen gefällt.

Der Hals-, Nasen-, Ohrenarzt Dr. Bodo Schiffmann fragt: „Lieber Herr Söder, sind Sie eigentlich gut versichert?“ Warum sollte Söder gut versichert sein? Er kann sich schließlich eine gemeinsame Regierung mit den Grünen vorstellen. „Ich glaube, dass Schwarz-Grün einen großen Reiz hätte, weil beide politischen Kräfte die ganz großen Fragen unserer Zeit im Blick haben, wie die Versöhnung von Ökologie und Ökonomie.“ Zweifellos – Bayern-Schwarz und Roth-Grün passen zusammen. Und der Ecstasy-Rausch sorgt höchstwahrscheinlich für mildernde Umstände.

Faina Faruz

Unser Mitteleuropa: Woran erkennt man eine Pandemie?

  • Teil 1 Wenn Bestatter in Kurzarbeit sind!
  • Teil 2 Wenn eine Klinik den Betrieb einstellen muss.
  • Teil 3 Wenn eine Klinik wegen leerer Betten Personal abbauen muss.
  • Teil 4  Wenn Tausende Klinik-Mitarbeiter Corona-Impfungen ablehnen.
  • Teil 5  Wenn 2 Kliniken in Essen schließen.
  • Teil 6  Wenn covidbedingt „überlastetes“ Klinikpersonal Tanz-Chorographien einübt.
  • Teil 7  Wenn 9 von 10 Pflegekräften sich nicht impfen lassen.
  • Teil 8 Wenn eine extra gebaute Corona-Notfallklinik leer bleibt.

Quelle: unser-mitteleuropa.com

Rubikon: Schweden – Es geht auch anders

Das Beispiel Schweden zeigt: Die deutsche Coronapolitik ist unsinnig und unverhältnismäßig.

von Christian Kreiß

Die Berichterstattung zur schwedischen Coronapolitik in der deutschen Mainstream-Presse ist in einem Ausmaß schlechtmachend und negativ, dass man den Eindruck haben könnte, Schweden sei geradezu das Corona-Feindbild Nummer Eins. Und das hat auch seinen Grund. Denn falls Schweden mit seinem liberalen, toleranten Weg, ohne Maskenpflicht, ohne harte Lockdowns, ohne Denunziationen und ohne gravierende Grundrechtseinschränkungen durch die Coronakrise genauso gut oder gar besser als Deutschland käme, dann waren und wären ja unsere Zwangsmaßnahmen sowie unsere Angst und Panik schürende Mainstream-Medienberichterstattung unsinnig. Und das darf nicht wahr sein. Daher wird dagegen angeschrieben, auch wenn man die Tatsachen noch so sehr verbiegen und verzerren muss.

Der folgende Beitrag wurde auf Basis einer Creative Commons-Lizenz mit freundlicher Genehmigung von Rubikon übernommen. Hier finden Sie den Original Text und eine Vorlesefunktion:

https://www.rubikon.news/artikel/es-geht-auch-anders-2

Aktuelle Covid-Sterblichkeit in Deutschland höher als in Schweden

Ein Blick auf die jüngsten Zahlen der an oder mit Corona Verstorbenen in Deutschland und Schweden zeigt, dass Schweden seit dem letzten Dezember-Viertel pro eine Million Einwohner eine niedrigere Covid-Sterbequote hat als Deutschland, obwohl es dort weder Maskenzwang noch Lockdown noch gravierende Grundrechtseinschränkungen gibt (siehe Tabelle (1)).

Bild

Für die Zahlen in der Tabelle wurde der jeweilige 7-Tages-Durchschnitt verwendet und die Bevölkerungszahlen von 2019 zugrunde gelegt (Deutschland 83,2 Millionen Einwohner, Schweden 10,33 Millionen), das heißt Deutschland hat etwa acht Mal so viele Einwohner wie Schweden. Anders ausgedrückt: In dem Moment, in dem die Sterbezahlen in Deutschland mehr als etwa das Achtfache betragen, ist die Sterblichkeit pro eine Million Einwohner in Deutschland höher als in Schweden.

Die Tabelle zeigt, dass seit 23. Dezember die bevölkerungsbereinigte Covid-Sterblichkeit in Deutschland höher liegt als die Schwedens, und zwar um 7 bis 23 Prozent. Da die schwedischen Statistiken immer einen Rückstand von gut 10 Tagen haben, wurde als letzter Wert derjenige vom 28. Dezember ermittelt, für den laut offiziellen schwedischen Medien verlässliche Zahlen vorliegen (2). Aber auch die schwedischen Werte bis 28. Dezember können noch nachträglich nach oben korrigiert werden, sodass die in der Tabelle ermittelten Werte möglicherweise noch zu Ungunsten von Schweden angepasst werden müssen. Trotzdem ist der Trend klar: Die deutsche Covid-Sterblichkeit ist in den letzten Wochen deutlich stärker gestiegen als die schwedische und dürfte letztere bevölkerungsbereinigt kurz vor Jahresende 2020 überholt haben.

So stellt sich die Frage: Was haben die gravierenden, freiheitsberaubenden Zwangsmaßnahmen in Deutschland eigentlich gebracht? Waren sie unsinnig und vollkommen unverhältnismäßig?

Denn genau jetzt, Mitte/Ende Dezember, müssten doch die Erfolge der Lockdowns in Form von niedrigen Covid-Sterbezahlen auftreten, da der Zeitraum von der Infektion bis zum Tod bei Corona 20 bis 25 Tage beträgt. Sinn und Zweck der harten deutschen Lockdown-Maßnahmen ist ja, glaubt man den Aussagen der Politiker, vor allem, die Corona-Sterblichkeit zu senken. Aber genau dieses Ziel wird offenbar, verglichen mit Schweden, nicht erreicht.

Warum machen wir es also nicht wie Schweden? Warum versuchen wir es nicht auch mit Toleranz und Liberalität? Ohne Angst- und Panikstimmung, ohne Aggression im täglichen Miteinander? Die Appelle der schwedischen Regierung hatten durchaus gravierende Auswirkungen auf das Verhalten der Menschen. So gab es beispielsweise im schwedischen Einzelhandel zwischen dem 21. und 26. Dezember einen Umsatzrückgang von 40 bis 60 Prozent gegenüber dem Vorjahr (3). Wozu also der dauernde Zwang und das Angstschüren?

Was die bevölkerungsbereinigte Covid-Sterblichkeit im internationalen Vergleich anlangt, so liegt Schweden deutlich unter derjenigen der USA und Großbritannien und kaum mehr über derjenigen von Europa, wie das folgende Schaubild zeigt (die zweite Linie von unten bildet die Zahlen der EU ab, die dritte Linie von unten die Zahlen von Schweden) (4) .

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Während Schweden in der ersten Coronawelle im Frühling eine sehr hohe Corona-Sterblichkeit hatte und kumuliert deutlich über dem europäischen Durchschnitt lag, hat Europa mittlerweile mit Schweden weitgehend gleichgezogen, trotz harter Lockdowns in den allermeisten europäischen Ländern. Auch der deutsche Coronavorsprung wird immer geringer, wie das Schaubild gut zeigt. Hatte Schweden bis zur zweiten Coronawelle bevölkerungsbereinigt noch etwa fünfmal so viele Coronatote wie Deutschland, so sind es derzeit nur mehr knapp doppelt so viele (5). Deutschland schließt also langsam zu Schweden auf.

Mit anderen Worten: Maskenzwang, harte Lockdowns und gravierende Grundrechtseinschränkungen konnten während der zweiten Coronawelle nicht verhindern, dass die Covid-Mortalität im europäischen Durchschnitt mittlerweile ähnlich hoch ist wie in Schweden, der „Vorsprung“ Deutschlands immer mehr zusammenschmilzt und sich in den letzten Tagen sogar in höhere bevölkerungsbereinigte Covid-Todeszahlen als in Schweden verwandelt hat.

Wozu also die ganzen freiheitsberaubenden, menschenverachtenden, ökonomieabwürgenden staatlichen Zwangsmaßnahmen, die zu erheblichen Kollateralschäden in der Gegenwart und vor allem in der Zukunft führen, wenn sie nicht einmal zu einer signifikant niedrigeren Covid-Mortalität führen?

Am Rande sei bemerkt, dass das Durchschnittsalter der an oder mit Corona Verstorbenen in Schweden bei 84 bis 86 Jahren liegt, die durchschnittliche Lebenserwartung für Männer 81 Jahre und die für Frauen 85 Jahre beträgt (6). Entgegen den panikheischenden Berichten in der deutschen Presse ist auch die Situation in den schwedischen Krankhäusern offenbar nicht ungewöhnlich dramatisch, obwohl Schweden über eine der niedrigsten Intensivbettenausstattungen Europas verfügt (7). Die Zahl der auf schwedischen Intensivstationen behandelten Menschen war im Frühjahr, während der ersten Coronawelle um 30 bis 50 Prozent höher als im Dezember (8).

Die Gesamtsterblichkeit in Schweden

Aber nicht nur bei der Covid-Mortalität am aktuellen Rand schneidet Schweden im Vergleich zu Deutschland und anderen Industrieländern gut ab. Betrachtet man die Gesamtsterblichkeit pro eine Million Einwohner, so gibt es für 2020 bis einschließlich November keinen Hinweis auf eine gravierende Pandemie, wie das folgende Schaubild zeigt.

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Betrachtet man den Verlauf der Gesamtsterblichkeit in Schweden 2020, so erkennt man, dass sie im November kumuliert etwa genauso hoch war wie im Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre. Angesichts dieser Zahlen von einer Pandemie zu sprechen ist absurd. Trotzdem hieß es beispielsweise auf tagesschau.de am 18. Dezember: „In Schweden sind im vergangenen Monat sogar so viele Menschen gestorben wie in keinem November der letzten 100 Jahre“ (9).

Es findet sich bei tagesschau.de kein Hinweis darauf, dass die Bevölkerung Schwedens vor 100 Jahren mit 5,8 Millionen nur gut halb so groß war wie heute. Bevölkerungsbereinigt muss man nicht 100 Jahre, sondern nur 10 Jahre zurückgehen (2010), damit man ein Jahr findet, in dem es eine höhere Sterblichkeit als im November 2020 gab (10). Kann man da noch von seriöser Berichterstattung im führenden deutschen Staatssender sprechen? Ist das nicht in Wirklichkeit eine zutiefst unaufrichtige, interessengeleitete, irreführende Fehldarstellung im deutschen Staatsfernsehen?

Die Gesamtmortalität pro 1.000 Einwohner bis Kalenderwoche 44, also bis etwa Mitte November, lag 2020 in Schweden ziemlich exakt auf der Höhe der Jahre 2016, 2017 und 2018. Von einer Pandemie im Sinne einer gravierenden landesweiten Gesamtübersterblichkeit für 2020 zu sprechen ist daher wissenschaftlich betrachtet haltlos (11).

Deutsche Presse und tatsächliche Coronapolitik in Schweden: Dichtung und Wahrheit

In den deutschen Mainstream-Medien wird dagegen ständig vom Scheitern des schwedischen Weges berichtet, von unverantwortlich hohen Todeszahlen, von vollkommen verfehlter schwedischer Coronapolitik und uns weisgemacht, dass Schweden nun — endlich! — auf den deutschen Weg der Vernunft einschwenkt.

Ein paar Beispiele aus der deutschen Presselandschaft. Ein Titel auf spiegel.de am 20. Dezember hieß: „Erfahrungen mit dem Corona-Sonderweg — Die schwedische Enttäuschung“. Bild.de titelte am 18. Dezember: „Strengere Maßnahmen angekündigt — Schweden kämpft um ‚Leben oder Tod‘“. Darin hieß es unter anderem „Vom umjubelten schwedischen Sonderweg zum Kampf um ‚Leben oder Tod‘“. Eine Überschrift auf stern.de am 17. Dezember lautete: „‚Ich denke, wir sind gescheitert‘ — König Carl Gustav rechnet hart mit Coronapolitik seines Landes ab“. Über die kritischen Äußerungen des schwedischen Königs wurde in fast sämtlichen deutschen Medien mit Wonne breit und ausführlich berichtet. Das Handelsblatt titelte am 5. Januar: „Schweden verabschieden sich endgültig von ihrem Corona-Sonderweg“.

Die Liste könnte fast beliebig verlängert werden. Das Ergebnis ist immer das gleiche: Schweden verfolgte eine vollkommen verantwortungslose Coronapolitik, die zahllose unschuldige Menschen grausam und völlig unnötig das Leben kostete, der schwedische Sonderweg ist total gescheitert, aber zum Glück hat sich vor Kurzem endlich auch in Schweden die Vernunft durchgesetzt und jetzt kommen gottseidank wie sonst fast überall in der Welt Masken, Zwangsmaßnahmen und Lockdowns.

Das ist jedoch eine in hohem Maße unehrliche, irreführende und insinuierende Berichterstattung der deutschen Mainstream-Presse, die wenig mit der Wirklichkeit zu tun hat.

Die Fakten sind folgende: Es gibt nach wie vor keinen Maskenzwang. Ab 7. Januar 2021 gibt es eine Empfehlung — nicht den Zwang! — zum Tragen von Masken im öffentlichen Nahverkehr während der Stoßzeiten von 7 bis 9 und von 16 bis 18 Uhr sowie für Menschen, die im Gesundheitswesen arbeiten.

Dagegen bei uns: Maskenzwang fast allüberall, selbst zunehmend im Freien. Dies als ein Einschwenken auf den deutschen Weg zu bezeichnen, wie es der Großteil der deutschen Presse bejubelt, ist eine ungeheure Fehldarstellung, die an Lüge grenzt. Läden, Restaurants, Friseure und so weiter sind geöffnet (12). Das Insolvenzrecht wurde nie außer Kraft gesetzt, das heißt, es wurden, anders als in Deutschland, keine Zombie-Unternehmen erzeugt. Die Schulen bis zur 9. Klasse sind geöffnet. Kurzum: Es gibt derzeit einfach keinen Lockdown in Schweden und es gab nie einen.

Am 8. Januar wurde durch das schwedische Parlament die rechtliche Grundlage zur Ermöglichung von Lockdowns geschaffen. Daraufhin wurden von der schwedischen Regierung zwei neue Corona-Maßnahmen beschlossen: Es wurde eine Obergrenze für Besucher von Geschäften, Sporteinrichtungen und anderen öffentlichen Einrichtungen eingeführt und das 8-Personen-Limit für Treffen auch auf manche private Veranstaltungen ausgedehnt (13).

Es gibt also nach wir vor keinen Lockdown. In welchem Umfang von dem Ermächtigungsgesetz künftig Gebrauch gemacht werden wird, ist völlig offen (14). Außerdem wären beispielsweise allgemeine Ausgangsbeschränkungen, wie sie derzeit in Bayern gelten, auch mit dem neuen Gesetz nicht möglich (15). Daraus abzuleiten, dass in Schweden jetzt harte Lockdowns kommen, wie es die deutsche Presselandschaft darstellt, ist absolut unseriös und journalistisches Fehlverhalten in großem Stil. Im Frühjahr existierte bereits ein solches Ermächtigungsgesetz in Schweden, das aber nie angewandt wurde und daher nach einigen Monaten sang- und klanglos wieder ausgelaufen ist.

Kurzum, die Unterschiede zu Deutschland (per 8. Januar 2021) sind nach wie vor gravierend. Dazu kommt: Es gibt kein verbreitetes Denunziationswesen und keine Aufrufe zur Denunziation, längst keine so aggressive und intolerante Stimmung und keine solche Angst wie bei uns. Das Leben in Schweden wirkt seelisch nicht annähernd so Corona-verseucht, die Menschen dort leben deutlich weniger (Corona-) belastet als bei uns. Ein kürzlich erschienener Artikel trug die Überschrift „Psychosoziale Katastrophe — Mediziner und Parlamentarier fordern Erfassung der Kollateralschäden von Corona-Maßnahmen (in Deutschland)“ (16) .

Durch die drastischen staatlichen Zwangsmaßnahmen gibt es bekanntlich in Deutschland bereits heute eine Flut von ökonomischen, sozialen und psychischen Schäden, beispielsweise steigende Selbstmorde, zigtausende verschobene Operationen, häusliche Gewalt, steigenden Medienkonsum, Zunahme von Übergewicht, sinkende Masseneinkommen, Bildungsdefizite bei Kindern und so weiter. Alle diese Schäden treffen Schweden nicht annähernd so stark wie Deutschland und werden das skandinavische Land vor allem in der Zukunft bei weitem nicht so stark belasten.

Schweden zeigt: Deutsche Coronapolitik ist vollkommen falsch und unverhältnismäßig

Der zweite Lockdown wird die deutsche Wirtschaft hingegen in enormem Ausmaß schwächen, die schwedische nicht annähernd so stark. Im Dezember hatten wir in Deutschland offiziell eine halbe Million mehr Arbeitslose als im Vorjahr. Im Oktober kamen noch zwei Millionen Kurzarbeiter dazu. Während bei uns ein dramatisches Mittelstandssterben erwartet wird (18) , dürfte Schweden mit einem blauen Auge davonkommen.

Bereits in den ersten neun Monaten 2020 war der deutsche Wirtschaftsabschwung etwa doppelt so stark wie der schwedische (19). Arbeitslosigkeit, Insolvenzen, Einkommensverluste, verzweifelte Selbständige und Mittelständler werden in Deutschland durch den derzeitigen Lockdown weiter vermehrt, nicht so in Schweden. Und das alles — wofür? Dass selbst die bevölkerungsbereinigte Covid-Sterblichkeit in Deutschland mittlerweile höher ist als in Schweden? Schweden beweist: Die deutsche Coronapolitik ist grundlegend falsch und vollkommen unverhältnismäßig.


Quellen und Anmerkungen:

(1) https://www.worldometers.info/coronavirus/country/germany/https://www.worldometers.info/coronavirus/country/sweden/ Stand 5.Januar 2021, 17.10 Uhr, eigene Berechnung: Tote Deutschland geteilt durch Tote Schweden geteilt durch 8,05
(2) https://www.svt.se/datajournalistik/the-spread-of-the-coronavirus/ Stand 5. Januar 2021 abends
(3) telepolis 6.1.2021: https://www.heise.de/tp/features/Schwedens-Sonderweg-ist-zu-Ende-5004549.html?seite=all
(4) https://ourworldindata.org/coronavirus-data-explorer?minPopulationFilter=1000000&time=earliest..latest&country=SWE~EuropeanUnion~GBR~USA&region=World&deathsMetric=true&interval=total&aligned=true&hideControls=true&perCapita=true&smoothing=0&pickerMetric=location&pickerSort=asc, Stand 7.1.2021 abends
(5) Deutschland 479 Covid-Tote pro eine Million Einwohner, Schweden 931, Schweden hat derzeit also 1,94 Mal mehr Corona-Tote, https://www.worldometers.info/coronavirus/, Stand 8.1. abends
(6) https://www.achgut.com/artikel/panikt_ihr_noch_oder_lebt_ihr_wieder_ein_brief_aus_schweden
(7) 19. Dezember 2020: https://sebastianrushworth.com/2020/12/19/update-on-the-swedish-covid-response/
(8) telepolis 6. Januar 2021 https://www.heise.de/tp/features/Schwedens-Sonderweg-ist-zu-Ende-5004549.html?seite=allhttps://experience.arcgis.com/experience/09f821667ce64bf7be6f9f87457ed9aa/page/page_0/ Stand 7.1.
(9) https://www.tagesschau.de/inland/sterblichkeit-deutschland-101.html
(10) https://www.achgut.com/artikel/panikt_ihr_noch_oder_lebt_ihr_wieder_ein_brief_aus_schweden
(11) https://www.heise.de/tp/features/Korrektur-zum-Telepolis-Artikel-Der-schwedische-Corona-Weg-Erfolg-oder-Misserfolg-4987759.html
(12) The Local 31. Dezember 2020: https://www.thelocal.se/20201231/sweden-recommends-masks-during-rush-hour-as-coronavirus-deaths-hit-record
(13) https://www.thelocal.se/ 8. Januar 2021
(14) Handelsblatt 5. Januar 2021: https://www.handelsblatt.com/politik/international/pandemie-bekaempfung-schweden-verabschieden-sich-endgueltig-von-ihrem-corona-sonderweg/26769760.html?ticket=ST-27186599-xDcM6QeAPIPngTexxGf6-ap6
(15) telepolis 6. Januar 2021: https://www.heise.de/tp/features/Schwedens-Sonderweg-ist-zu-Ende-5004549.html?seite=all
(16) telepolis 5. Januar 2021: https://www.heise.de/tp/features/Psychosoziale-Katastrophe-5004135.html
(17) DWN 5. Januar 2021 https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/508615/Bundesagentur-meldet-480000-mehr-Arbeitslose-als-vor-einem-Jahr
(18) DWN 31. Dezember 2020: https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/508454/Konzerne-gehen-in-der-Lockdown-Krise-auf-Einkaufstour-Die-Grossen-fressen-die-Kleinen-wann-wehrt-sich-der-Mittelstand-endlich
(19) https://www.heise.de/tp/features/Korrektur-zum-Telepolis-Artikel-Der-schwedische-Corona-Weg-Erfolg-oder-Misserfolg-4987759.html

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Boris Reitschuster: Stanford-Studie: Kein Nutzen durch Lockdowns, aber Risiken

John Ioannidis legt nach. Mit Co-Autoren hat er nun im Januar eine neue Arbeit vorgelegt – die das Narrativ vom Nutzen des Lockdowns im Fundament erschüttert. Das Fazit, das auch schon führende WHO-Spezialisten zogen, was man aber in Deutschland nicht hören wollte und will: Die Lockdowns haben versagt. Die Studie hat den Titel „Bewertung der Auswirkungen der Quarantäne und der Schließung von Unternehmen auf die Verbreitung von COVID-19“ (siehe hier). Sie wurde bereits einer vollen „Peer-Review-Prüfung“ unterzogen und ist damit wissenschaftlich aussagekräftig.

Untersucht haben die Autoren die Daten aus zehn Ländern: England, Frankreich, Deutschland, Iran, Italien, Niederlande, Spanien, Südkorea, Schweden und die USA. In Schweden und in Südkorea gab es nie einen „Lockdown“, während die USA, Frankreich, Deutschland, England, Italien und Spanien zu diesem Mittel griffen. Ja teilweise zu besonders harten Einsperrmaßnahmen gegen die eigene Bevölkerung. Das Ergebnis der Studie: In den Staaten mit den härteten Maßnahmen war die Zahl der Toten oft höher als in den Staaten mit weniger harten Einschnitten.

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deutungsvielfalt.de: „Superwahljahr 2021“ – Mit den Grünen in einen Öko-Totalitarismus?

Aus der Klausur der Grünen erfahren wir von Annlena Barbock den Anspruch ihrer Partei auf das Bundeskanzleramt:

„Jetzt geht in 21 darum das unvorstellbare im positiven Dinge möglich zu machen auch als Underdog ein Anspruch nicht nur zu stellen, sondern den Menschen eine Auswahl dafür zu geben Unwahrscheinlichkeiten an der Wahlurne in Wahrscheinlichkeiten umzusetzen“ (Quelle Tageschau vom 11.01.2021)

Sind wir mit den Grünen auf dem Weg in einen Öko-Totalitarismus? Die Grünen scheinen einen autoritären Staat mit totalitären Tendenzen im Sinne ihrer Weltanschauung bauen zu wollen. Sie planen im Sinne ihrer Ideologie (Klimaschutz) Milliarden Investitionen in die öffentliche Daseinsvorsorge in Schulen Krankenhäuser oder Innenstädte. Wollen Sie so einen Staat bauen, der in ihrem Sinne „funktioniert“. Sind damit auch in diesem Sinne funktionierende Bürger gemeint?

Robert Habeck von den Grünen propagiert einen Staat:

„der den Menschen nicht Knüppel zwischen die Beine schmeißt, sondern als Dienstleister funktionsfähig ist, den Menschen das Leben möglichst bequem macht, die Dinge für sie organisiert, damit dann das private Leben gut beschirmt und gut geschützt verlaufen kann.“ (Quelle Tageschau vom 11.01.2021)

Wird es nach den totalitären Corona-Lockdowns und dem Deckmantel des Klimawandels auch eine Verbotskultur im Sinne einer grünen Umweltpolitik geben?

So musste 2020 bereits eine Überlastung auch unter Grüner Regierungsverantwortung kaputt gesparter Krankenhäusern für das Verbot des Silversterfeuerwerks herhalten. Wird es Silvester 2021 ebenso kein Feuerwerk wegen einer in der Jahresbilanz vernachlässigbaren der Feinstaubbelastung geben?

Die Jahresauftaktklausur der Grünen in der Tagesschau vom 11.01.2021

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Boris Reitschuster: „Gott schütze uns vor Söder“ Kubicki rechnet mit dem Corona-Napoleon ab

Dass die Opposition Politiker der Regierungsparteien angreift, ist eigentlich die normalste Sache der Welt. Sollte es zumindest sein. Was einst ein Franz Josef Strauß oder Herbert Wehner austeilten, wäre heute sicher schon ein Fall für den Diskriminierungsbeauftragten des Bundestages. Bis auf die AfD, deren Kritik in den meisten Medien aber entweder totgeschwiegen oder tabuisiert wird, ist nicht viel zu hören an Tacheles. Dabei ist das eben das Salz in der Suppe der Demokratie. Aber wir bekommen im Jahr 16 von Merkel fast nur noch fade Einheitskost aufgetischt. Selbst Oppositionspolitiker wie Christian Lindner wirken eher wie Regierungs-Flüsterer. Oder zumindest kommen sie in weichgespülten Medien nur noch so rüber, weil Klartext im Zweifelsfall nicht vermeldet wird.

Wolfgang Kubicki

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Die Welt: Söder bringt Impfpflicht ins Spiel

Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat beklagt, es gebe «unter Pflegekräften in Alten- und Pflegeheimen eine zu hohe Impfverweigerung». Der deutsche Ethikrat solle deshalb Vorschläge machen, «ob und für welche Gruppen eine Impfpflicht denkbar wäre» sagte der CSU-Chef der «Süddeutschen Zeitung»

lesen Sie weiter auf -> https://www.welt.de/regionales/bayern/article224175984/Soeder-bringt-Impfpflicht-ins-Spiel.html

Boris Reitschuster: Absurdes Impf-Theater: Faktischer Zwang durch Arbeitgeber

Die vermeintliche „Freiwilligkeit“ beim Impfen erweist sich immer mehr als Potemkinsches Dorf. Lange hat die Bundesregierung beteuert, dass Geimpfte nicht schneller von den freiheitsbeschränkenden Maßnahmen befreit werden als Nicht-Geimpfte (was mit dem Euphemismus „Sonderrechte“ bezeichnet wurde). Dann wurde bekannt, dass eine Musterverordnung eben dieser Bundesregierung vorsieht, Geimpfte von dem „Absonderung“ genannten Hausarrest und dem Zwangstest nach Reisen in Risikogebiete zu verschonen (siehe hier). Und das, obwohl Regierungssprecherin Ulrike Demmer noch kurz vorher in der Bundespressekonferenz auf meine Frage hin bedeutete, es gebe keine Erkenntnisse dafür, dass Geimpfte nicht ansteckend sind (siehe hier).

Die hier gezeigte Text wurde von der verlinkten Webseite im Sinne einer möglichst weiten Verbreitung und einer Datensicherung für den Fall von Löschung, Zensur, Cyberangriffen, Serverüberlastung oder Aufgabe einer Webseite kopiert. Wir nehmen an, dass dies im Sinne der Urheber ist, wenn nicht bitten wir um eine kurze Nachricht an redaktion äät deutungsvielfalt.de. Die Seite deutungsvielfalt.de ist ein privates, gemeinnütziges Projekt und möchte keinerlei persönlichen Nutzen aus der Veröffentlichung von Inhalten Dritter ziehen. Für die Inhalte sind die Urheber verantwortlich. weitere Hinweise -> unsere Motivation für kopierte Inhalte

reitschuster.de: Absurdes Impf-Theater: Faktischer Zwang durch Arbeitgeber „Impf-Druck“ trotz fehlender Kenntnisse

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Und obwohl es genau diese Erkenntnisse offiziell nicht gibt, wird so gehandelt, als gäbe es sie. Auch auf dem Arbeitsmarkt. Ein Pflegedienst aus dem Norden von Berlin etwa verschickte an seine Mitarbeiter vor wenigen Tagen folgendes Schreiben:

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

zunächst wünsche ich allen ein gesegnetes neues Jahr mit viel Mut und Kraft für alle vor uns liegenden Herausforderungen. Ich möchte gleich zum wichtigsten aktuellen Thema kommen.

Wie Sie wissen, ist in Deutschland am 27.12.2020 die Impfkampagne der Bundesregierung 7.1.21 Corona-Schutzimpfung angelaufen. Insbesondere wird hier an Beschäftigte der Kranken- und Altenpflege appelliert, sich und die zu pflegenden Kunden durch eine Impfung zu schützen. Wir haben hierzu bereits eine erste Umfrage unter euch gestartet, um eine Namensliste zu erarbeiten, die die Basis für eine Impfung aller Mitarbeiter (in erster Linie die mit WG-Bezug) und unserer Pflegekunden (in erster Linie die Kunden der WGs) bilden soll. Die Rückmeldungen von euch sind zum Teil sehr enttäuschend. Natürlich besteht keine Pflicht zur Impfung, da diese freiwillig ist. Jedoch haben wir als Pflegedienst eine besondere Sorgfaltspflicht gegenüber unseren Pflegekunden zu erfüllen, die es verhindert, Personal, welches nicht die Möglichkeit einer Schutzimpfung nutzt, einzusetzen. Das Arbeitsrecht sieht hier vor, dass der Arbeitgeber in solchen Fällen zu prüfen hat, ob die betreffenden Mitarbeiter an anderer Stelle im Unternehmen ohne Kundenkontakt weiterbeschäftigt werden können. Dies muss ich mit einem eindeutigen NEIN beantworten. Diese Möglichkeit besteht nicht. Und da ungeimpfte Beschäftigte eine Gesundheitsgefahr für die Kunden bedeutet, sind arbeitsrechtliche Konsequenzen möglich. Wir wollen unter allen Umständen personenbedingte Kündigungen vermeiden und appellieren an eure Vernunft. Ich persönlich werde vorangehen und mich ebenfalls impfen lassen. Folgen Sie meinem Beispiel und schützen Sie sich selbst und unsere pflegebedürftigen Kunden ! ! !

Ich zähle auf euch ! ! !
Mit herzlichen Grüßen
XXXXX XXXXXX

Faktisch läuft das auf eine Erpressung der Mitarbeiter hinaus, nur in schöne Worte verpackt: Lasst Euch impfen, oder Ihr fliegt!

Ganz ähnlich in Thüringen. Für die „ERFURTER PSYCHOTHERAPIEWOCHE“ gibt es unter den „Organisatorischen Hinweisen“ folgenden Punkt:

„4. Die EPW kann gegebenenfalls auf dem Nachweis einer Impfung oder eines Antikörpertests als Voraussetzung für die Teilnahme bestehen.“

In Bayern zwingt parallel ein Zahnarzt seine Mitarbeiter, sich impfen zu lassen, wie der Münchner Merkur mittels: Corona-Impfung: Bayerischer Chef knallhart – Wer sich nicht impft, bekommt kein Gehalt – „Ich ziehe das durch“. Der Stomatologe vereinbarte auch gleich den Impftermin: „Es werden alle Mitarbeiter und Zahnärzte gegen Corona* geimpft. Wer die Impfung nicht möchte, wird ohne Gehalt von der Arbeit freigestellt, heißt es in einer Nachricht, mit der die Praxismanagerin den Termin an die Mitarbeiter verschickt haben soll.“

Angeheizt wird solcher Impf-Fatalismus auch von Journalisten. Im Spiegel schrieb Alexander Neubacher, Absolvent der Kölner Journalistenschule in einem Beitrag unter der Überschrift „Querdenker in Weiß“: „Erschreckend viele Menschen in Gesundheitsberufen wollen sich nicht gegen Corona impfen lassen. Da hilft nur Zwang.“ Weiter schreibt der Spiegel-Mann: „Weil aber die »Querdenker« in Weiß nicht nur ihr eigenes Leben aufs Spiel setzen, sondern auch das Leben anderer, wird mir mulmig. Wer zur Entbindung oder für eine Knie-OP ins Krankenhaus geht, will nicht mit Corona herauskommen.“

Damit ist er entweder ahnungslos oder hat schlecht recherchiert. Oder er manipuliert. Denn noch am 28. Dezember sagte Regierungssprecherin Ulrike Demmer wie eingangs erwähnt auf meine Frage hin in der Bundespressekonferenz, dass „wir eben nicht wissen, ob ein Impfstoff allein die geimpfte Person schützt oder auch vor der Ansteckung anderer schützt“. Weiter führte Demmer aus, dass sich „die Geimpften zunächst ohnehin weiterhin an die allgemeingültigen Regeln, wie zum Beispiel die Abstandsregeln, halten müssen; denn wir müssen ja überhaupt erst einmal herausfinden, in welchem Maße eine Impfung nur die geimpfte Person schützt oder eben auch vor dem Ausbruch der Krankheit schützt“ (anzusehen hier).

Regierung bricht Impf-VersprechenAllen gegenteiligen Beteuerungen zum Trotz will die Bundesregierung nun doch Sonderrechte für Geimpfte. Dabei ist die still und leise geplante Regelung in sich absurd. Statt das aufzudecken und zu thematisieren, schweigen die Medien darüber.

Wir sind hier also Augenzeugen eines absurden Theaters, das die Intelligenz jedes nüchternen Beobachters beleidigt. Denn entweder lügt die Regierung, wenn sie sagt, dass sie keine Belege hat, dass die Impfung vor der Übertragung der Krankheit schützt. Was in diesem Fall kaum anzunehmen ist. Viel wahrscheinlicher ist, dass hier Journalisten und mit ihnen viele Menschen aus Dummheit, Ignoranz oder Absicht auf Grundlage falscher Fakten zu absurden Maßnahmen wie einem Zwang zum Impfen aufrufen oder diesen sogar auf Machtpositionen durchsetzen.

Fakt ist: Das Virus scheint völlig unabhängig vom Vorliegen einer Infektion aufs Hirn zu schlagen. Was wohl vor allem an dem massiven Schüren von Angst liegt. Denn solange unklar ist, ob die Impfung vor Übertragung schützt, dafür aber klar, dass Menschen außerhalb der Risikogruppen in der Regel nicht allzu viel von ihm zu befürchten haben, wirkt all das, was wir hier gerade in Sachen Impf-Zwang bzw. Impf-Druck erleben, wie absurdes Theater.

Boris Reitschuster: Der Rechtsstaat knickt ein vor Linksextremen. Gute Demonstranten und böse Demonstranten

Demonstrationen von Kritikern der Corona-Maßnahmen werden in diesen Tagen bundesweit fast schon regelmäßig verboten. Die Polizei schreitet teilweise sehr heftig gegen Demonstranten ein – wobei es hier je nach Bundesland Unterschiede gibt. In Thüringen überwachte die Polizei etwa am Inselberg Parkplätze, und diese wurden auch abgesperrt, damit eine Aktion „Rodeln gegen Ramelow“ unterbunden werden konnte. Im November ließ Berlins Polizeiführung eine friedliche Demonstration gegen das Infektionsschutzgesetz vor dem Bundestag bei herbstlicher Kälte mit Wasserwerfern auflösen. Diese hätten die Teilnehmer, darunter Kinder und Senioren, doch nur „beregnet“, hieß es später von Polizei und Tagesschau.

lesen Sie weiter auf -> https://reitschuster.de/post/der-rechtsstaat-knickt-ein-vor-linksextremen/

Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung (CoKoBeV) vom 11.01.2021

Verordnung zur Beschränkung von sozialen Kontakten und des Betriebes von Einrichtungen und von Angeboten aufgrund der Corona-Pandemie (Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung) Vom 26. November 2020

Lesefassung (Stand: 11. Januar 2021)

Die hier gezeigte Text wurde von der verlinkten Webseite im Sinne einer möglichst weiten Verbreitung und einer Datensicherung für den Fall von Löschung, Zensur, Cyberangriffen, Serverüberlastung oder Aufgabe einer Webseite kopiert. Wir nehmen an, dass dies im Sinne der Urheber ist, wenn nicht bitten wir um eine kurze Nachricht an redaktion äät deutungsvielfalt.de. Die Seite deutungsvielfalt.de ist ein privates, gemeinnütziges Projekt und möchte keinerlei persönlichen Nutzen aus der Veröffentlichung von Inhalten Dritter ziehen. Für die Inhalte sind die Urheber verantwortlich. weitere Hinweise -> unsere Motivation für kopierte Inhalte

Hier finden Sie das PDF Dokument der Landesregierung

Aufgrund des

1.  § 32 Satz 1 in Verbindung mit § 28a des Infektionsschutzgesetzes vom 20. Juli 2020 (BGBl. I S. 1045), zuletzt geändert durch Gesetz vom 18. November 2020 (BGBl. I S. 2397),

2.  § 89 Abs. 1 Satz 1 des Hessischen Gesetzes über die öffentliche Sicherheit und Ordnung vom 14. Januar 2005 (GVBl. I S. 14), zuletzt geändert durch Gesetz vom 7. Mai 2020 (GVBl. S. 318), verordnet die Landesregierung:

§ 1 Zusammenkünfte und Veranstaltungen

(1) Aufenthalte im öffentlichen Raum sind nur im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstandes und mit maximal einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person gestattet. Bei Begegnungen mit anderen Personen ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten. Öffentliche Verhaltensweisen, die geeignet sind, das Abstandsgebot des Satz 2 zu gefährden, wie etwa Tanz- veranstaltungen oder gemeinsames Feiern im öffentlichen Raum sind unabhängig von der Personenzahl untersagt. Der Konsum von Alkohol im öffentlichen Raum ist untersagt.

(2) Das Verbot des Abs. 1 Satz 1 gilt nicht für

1. Zusammenkünfte von Personen, die aus geschäftlichen, beruflichen, dienstlichen, schulischen oder betreuungsrelevanten Gründen unmittelbar zusammenarbeiten müssen, sowie Sitzungen und Gerichtsverhandlungen,

2. den  Betrieb an Hochschulen,  Berufs-  und Musikakademien  und  außeruniversitären  Forschungseinrichtungen, sofern diesem ein umfassendes Abstands- und Hygienekonzept zugrunde liegt; online-Lehre soll vorrangig umgesetzt werden,

3. die Abnahme von Prüfungen, insbesondere Staatsprüfungen und Laufbahnprüfungen,

4. die Begleitung und Betreuung minderjähriger oder unterstützungsbedürftiger Personen,

5. im Rahmen der gegenseitigen Übernahme der Kinderbetreuung durch höchstens drei Familien (familiäre Betreuungsgemeinschaft), wenn die sozialen Kontakte im Übrigen nach Möglichkeit reduziert werden.

(2a) Zusammenkünfte von Glaubensgemeinschaften zur gemeinschaftlichen Religionsausübung sowie Trauerfeierlichkeiten und Bestattungen sind zulässig, wenn

1. der nach Abs. 1 Satz 2 gebotene Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann, sofern keine geeigneten Trennvorrichtungen vorhanden sind,

1 In der Fassung der am 11. Januar 2021 in Kraft tretenden Änderungen durch Art. 2 der Vierundzwanzigten Verordnung zur Anpassung der Verordnungen zur Bekämpfung des Corona-Virus vom 7. Januar 2021 (GVBl. S. 2). Die Änderung des § 10 Satz 2 tritt am 9. Januar 2021 in Kraft (Art. 3 Nr. 5 und Art. 5 Satz 2)

2. keine Gegenstände zwischen Personen, die nicht einem gemeinsamen Hausstand angehören, entgegengenommen und anschließend weitergereicht werden,

3. Name, Anschrift und Telefonnummer der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ausschließlich zur Ermöglichung der Nachverfolgung von Infektionen von der Veranstalterin oder dem Veranstalter erfasst werden; diese haben die Daten für die Dauer eines Monats ab Beginn der Zusammenkunft, Trauerfeierlichkeit oder Bestattung geschützt vor Einsichtnahme durch Dritte für die zuständigen Behörden vorzuhalten und bei bestätigter Infektion mindestens einer Teilnehmerin oder eines Teilnehmers diesen zu übermitteln sowie unverzüglich nach Ablauf der Frist sicher und datenschutzkonform zu löschen oder zu vernichten; die Bestimmungen der Art. 13,

15, 18 und 20 der Verordnung (EU) 2016/679 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 27. April 2016 zum Schutz natürlicher Personen bei der Verarbeitung personenbezogener

Daten, zum freien Datenverkehr und zur Aufhebung der Richtlinie 95/46/EG (Datenschutz-Grundverordnung) vom 27. April 2016 (ABl. EU Nr. L 119 S. 1, Nr. L 314 S. 72, 2018 Nr. L 127

S. 2) zur Informationspflicht und zum Recht auf Auskunft zu personenbezogenen Daten finden keine Anwendung; die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind über diese Beschränkungen zu informieren,

4. geeignete Hygienekonzepte entsprechend den Empfehlungen des Robert Koch-Instituts zur Hygiene, Steuerung des Zutritts und der Vermeidung von Warteschlangen getroffen und umgesetzt werden und

5. Aushänge zu den erforderlichen Abstands- und Hygienemaßnahmen gut sichtbar angebracht sind.

Sofern die Zusammenkunft eine Auslastung der räumlichen Kapazitäten erwarten lässt, soll die Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung erfolgen.

(2b) Zusammenkünfte, ausgenommen solche nach den Abs. 2 und 2a, und Veranstaltungen sind nur bei besonderem öffentlichen Interesse und mit Genehmigung der zuständigen Behörde zulässig, und wenn

1. durch geeignete Maßnahmen, insbesondere durch Steuerung der Besucherzahlen, sichergestellt wird, dass der nach Abs. 1 Satz 2 gebotene Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann, sofern keine geeigneten Trennvorrichtungen vorhanden sind,

2. Name, Anschrift und Telefonnummer der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ausschließlich zur

Ermöglichung der Nachverfolgung von Infektionen von der Veranstalterin oder dem Veranstalter erfasst werden; diese haben die Daten für die Dauer eines Monats ab Beginn der Veranstaltung geschützt vor Einsichtnahme durch Dritte für die zuständigen Behörden vorzuhalten und auf Anforderung an diese zu übermitteln sowie unverzüglich nach Ablauf der Frist sicher und datenschutzkonform zu löschen oder zu vernichten; die Bestimmungen der Art. 13, 15, 18 und 20 der Datenschutz-Grundverordnung zur Informationspflicht und zum Recht auf Auskunft zu personenbezogenen Daten finden keine Anwendung; die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind über diese Beschränkungen zu informieren,

3. geeignete Hygienekonzepte entsprechend den Empfehlungen des Robert Koch-Instituts zur Hygiene, Steuerung des Zutritts und der Vermeidung von Warteschlangen getroffen und umgesetzt werden und

4. Aushänge zu den erforderlichen Abstands- und Hygienemaßnahmen gut sichtbar angebracht sind.

(3) Sitzungen und Verhandlungen an Gerichten sowie andere richterliche Amtshandlungen sollen unter Beachtung des Mindestabstandsgebots des Abs. 1 Satz 2 durchgeführt werden; in Fällen, in denen zur Sicherstellung des Sitzungsbetriebs, der Amtshandlung oder aus verfahrensrechtlichen Gründen eine Unterschreitung des Mindestabstands erforderlich ist, soll dem Risiko einer Infektion durch andere geeignete Schutzmaßnahmen begegnet werden.

(4) Für private Zusammenkünfte wird eine Beschränkung auf den eigenen Hausstand sowie eine weitere nicht im Haushalt lebende Person dringend empfohlen. Dabei wird die Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5 Metern zwischen Personen unterschiedlicher Hausstände dringend empfohlen.

(5) Die Empfehlungen des Robert Koch-Instituts zur Hygiene sind bei jeglichen Zusammentreffen zu beachten. In von Personen genutzten geschlossenen Räumen ist auf eine angemessene und regelmäßige Belüftung zu achten.

(6) An Haltestellen und auf Bahnsteigen, beim Ein- und Aussteigen sowie innerhalb der Fahrzeugen des öffentlichen Personennah- und Fernverkehrs, des Gelegenheitsverkehrs nach § 46

Abs. 2 des Personenbeförderungsgesetzes, des freigestellten Schülerverkehrs, in Bürgerbussen, in Passagierflugzeugen, auf Passagierschiffen und -fähren muss ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Personen nicht eingehalten werden.

(7) Angebote der staatlichen Kinder- und Jugendarbeit sowie der Jugendsozialarbeit sind in Gruppen von bis zu fünf Personen einschließlich der Betreuungspersonen zulässig. Abs. 2b Nr.2 bis 4 gilt entsprechend.

(8) Für alle geeigneten Arbeitsabläufe und Dienstleistungen wird die Ermöglichung von Heimarbeit, insbesondere durch Einrichtung von Home-Office-Arbeitsplätzen und anderer Formen mobilen Arbeitens, dringend empfohlen.

§ 1a Mund-Nasen-Bedeckung

(1) Eine Mund-Nasen-Bedeckung ist zu tragen während des Aufenthaltes

1. in den Publikumsbereichen aller öffentlich zugänglichen Gebäude,

2. in allen Arbeits- und Betriebsstätten; dies gilt nicht am Platz, sofern ein Abstand von 1,5 Meter zu weiteren Personen sicher eingehalten werden kann,

3. in den Publikumsbereichen des Groß- und Einzelhandels einschließlich der Bereiche vor den Geschäften sowie der Ladenstraßen nach § 2 Abs. 4 der Hessischen Richtlinie über den Bau und Betrieb von Verkaufsstätten vom 5. Dezember 2016 (StAnz. 2016, 1696), der Wochen-, Spezial- und Flohmärkte sowie vergleichbaren Verkaufsveranstaltungen, in und auf Direktverkaufsstellen vom Hersteller oder Erzeuger, in Geschäften des Lebensmittelhandwerks sowie von Poststellen, Banken, Sparkassen, Tankstellen, Wäschereien und ähnlichen Einrichtungen,

4. in Publikumsbereichen von Betrieben mit körpernahen Dienstleistungen, insbesondere in Frisörbetrieben im Sinne der Nr. 38 des Anhang A der Handwerksordnung und in vergleichbaren Einrichtungen,

5. in gastronomischen Einrichtungen bei der Abholung oder in Kantinen oder Mensen bis zur Einnahme eines Sitzplatzes,

6. in Übernachtungsbetrieben in allen Bereichen mit Publikumsverkehr,

7. in Fahrzeugen des öffentlichen Personennah- und -fernverkehrs, des Gelegenheitsverkehrs nach § 46 Abs. 2 des Personenbeförderungsgesetzes, des freigestellten Schülerverkehrs, in Bürgerbussen, in Passagierflugzeugen, auf Passagierschiffen und -fähren,

8. auf Bahnsteigen, an Haltestellen und in Zugangs- und Stationsgebäuden der in Nr. 7 genannten Verkehrsmittel,

9. auf stark frequentierten Verkehrswegen, Plätzen und Flächen unter freiem Himmel, sofern dort eine durchgängige Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5 Metern zu Personen anderer Hausstände nicht sichergestellt werden kann, insbesondere auf Parkplätzen sowie in Fußgängerzonen und an Verkehrsknotenpunkten,

10. in Fahrzeugen, wenn sich im Fahrzeug Personen befinden, die mehr als zwei Hausständen angehören,

11. in den Verkehrsbereichen, Veranstaltungsräumen, Sitzungsräumen und Prüfungsräumen der Hochschulen, Berufsakademien und Musikakademien, und

12. bei Angeboten der staatlichen Kinder- und Jugendarbeit sowie der Jugendsozialarbeit in geschlossenen Räumen.

Eine Mund-Nasen-Bedeckung ist ebenso zu tragen während der Teilnahme an Zusammenkünften nach § 1 Abs. 2a und Zusammenkünften und Veranstaltungen nach § 1 Abs. 2b als Besuche- rin oder Besucher sowie bei der Wahrnehmung von Bildungsangeboten, die in geschlossenen Räumen stattfinden. Im Übrigen wird das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung dringend empfohlen, wenn die Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5 Metern zu Personen anderer Hausstände nicht sichergestellt werden kann. § 176 des Gerichtsverfassungsgesetzes bleibt unberührt.

(2) Eine Mund-Nasen-Bedeckung im Sinne des Abs. 1 ist jede vollständige, an der Gesichtshaut anliegende Bedeckung von Mund und Nase, die aufgrund ihrer Beschaffenheit unabhängig von einer Kennzeichnung oder zertifizierten Schutzkategorie geeignet ist, eine Ausbreitung von übertragungsfähigen Tröpfchenpartikeln oder Aerosolen durch Husten, Niesen oder Aussprache deutlich zu verringern.

(3) Die Verpflichtung nach Abs. 1 Satz 1 und 2 besteht nicht für

1. Kinder unter 6 Jahren,

2. Personen, die aufgrund einer gesundheitlichen Beeinträchtigung oder Behinderung keine

Mund-Nasen-Bedeckung tragen können,

3. Personal von Einrichtungen und Unternehmen nach Abs. 1 Satz 1, soweit kein Kontakt zu anderen Personen besteht oder anderweitige und mindestens gleichwertige Schutzmaßnahmen, insbesondere Trennvorrichtungen, getroffen werden,

4. Lehrende an Hochschulen, Berufsakademien, Musikakademien sowie außerschulischen Bildungseinrichtungen und Beteiligte an Prüfungen, wenn ein Hygienekonzept besteht, das zumindest die einzuhaltenden Abstände und den regelmäßigen Luftaustausch sicherstellt,

5. Beteiligte an der staatlichen Pflichtfachprüfung und an der zweiten juristischen Staatsprüfung,

6. Lehrende und Lernende beim praktischen Unterricht mit Blasinstrumenten, sowie

7. Kundinnen und Kunden in Betrieben und Einrichtungen nach Abs. 1 Satz 1 Nr. 4, soweit und solange die Inanspruchnahme der Dienstleistung nur ohne Mund-Nasen-Bedeckung erfolgen kann.

§ 2

Schließung und Betrieb von Einrichtungen, Sportbetrieb

(1) Der Betrieb folgender Einrichtungen und folgende Angebote sind für den Publikumsverkehr untersagt:

1. Tanzveranstaltungen,

2. Prostitutionsstätten im Sinne des Prostituiertenschutzgesetzes vom 21. Oktober 2016 (BGBl.

I S. 2372), geändert durch Gesetz vom 20. November 2019 (BGBl. I S. 1626), Bordelle, Prostitutionsveranstaltungen im Sinne des Prostituiertenschutzgesetzes und ähnliche Einrichtungen,

3. Großveranstaltungen, bei denen die Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln typischerweise nicht sichergestellt werden kann.

(1a) Der Betrieb von Einrichtungen und Angeboten, welche schwerpunktmäßig der Unterhaltung oder Freizeitgestaltung dienen, ist für den Publikumsverkehr untersagt, insbesondere:

1.    Tanzlokale, Diskotheken, Clubs und ähnliche Einrichtungen,

2.    Schwimmbäder, Thermalbäder, Saunen und ähnliche Einrichtungen,

3.    Tierparks und Zoos,

4.    Freizeitparks und Anbieter von Freizeitaktivitäten (drinnen und draußen),

5.    Fitnessstudios und ähnliche Einrichtungen,

6.    Messen,

7.    Spielbanken, Spielhallen und ähnliche Einrichtungen und

8.    Beförderungsanlagen für den Wintersport sowie Eishallen.

Gleiches gilt für den Publikumsverkehr in Museen, Schlössern, Theatern, Opern, Konzerthäusern, Kinos und ähnlichen Einrichtungen.

(1b) In Wettannahmestellen ist nur die Ausgabe und Entgegennahme von Spielscheinen und Wetten gestattet. Ein darüberhinausgehender Aufenthalt, beispielsweise zum Mitverfolgen der Spiele und Veranstaltungen, auf die sich die Wetten beziehen, ist unzulässig. § 3 Satz 2 gilt entsprechend.

(2) Der Freizeit- und Amateursport ist auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen nur alleine, zu zweit oder mit dem eigenen Hausstand gestattet. Der Trainings- und Wettkampfbetrieb des Spitzen- und Profisports sowie der Schulsport sind nur gestattet, sofern diesen ein umfassendes Hygienekonzept zugrunde liegt und die Empfehlungen des Robert Koch-Instituts zur Hygiene beachtet werden. Der Sportbetrieb ist ferner gestattet zur Vorbereitung auf und die Abnahme von Einstellungstest, Leistungsfeststellungen sowie anderen Prüfungen in Ausbildungen und Studiengängen, bei denen Sport wesentlicher Bestandteil ist. Zuschauer sind nicht gestattet.

(3) Die Öffnung von Gedenkstätten hat unter Beachtung der Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts zur Hygiene, der Steuerung des Zutritts und der Vermeidung von Warteschlangen zu erfolgen. Veranstaltungen, Führungen und ähnliche Angebote sind nach Maßgabe des § 1 Abs. 2b zulässig.

§ 3

Verkaufsstätten und ähnliche Einrichtungen

Der Betrieb von Einrichtungen des Groß- und Einzelhandels, einschließlich der Wochenmärkte und Direktverkäufe vom Hersteller oder Erzeuger und der Geschäfte des Lebensmittelhandwerks, sowie von Poststellen, Banken, Sparkassen, Tankstellen, Wäschereien und ähnlichen Einrichtungen hat unter Beachtung der Empfehlungen des Robert Koch-Instituts zur Hygiene, der Steuerung des Zutritts und der Vermeidung von Warteschlangen zu erfolgen. Im Publikumsbereich ist sicherzustellen, dass

1. aufgrund geeigneter Maßnahmen, insbesondere durch Steuerung der Besucherzahlen, der nach § 1 Abs. 1 Satz 2 gebotene Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann, sofern keine geeigneten Trennvorrichtungen vorhanden sind,

2. Aushänge zu den erforderlichen Abstands- und Hygienemaßnahmen gut sichtbar angebracht werden und

3. auf die ersten 800 Quadratmeter Verkaufsfläche höchstens eine Person je angefangener Verkaufsfläche von 10 Quadratmetern und auf die 800 Quadratmeter übersteigende Verkaufsfläche höchstens eine Person je angefangener 20 Quadratmeter eingelassen wird; für Einkaufszentren ist die jeweilige Gesamtverkaufsfläche maßgebend.

Der Verzehr von Speisen und Getränken in der unmittelbaren Umgebung der Verkaufsstätte ist untersagt.

§ 3a Schließung von Verkaufsstätten des Einzelhandels

(1) Die Verkaufsstellen des Einzelhandels sind zu schließen. Satz 1 gilt nicht für den Online-Handel sowie

1.    den Lebensmitteleinzelhandel,

2.    den Futtermittelhandel,

3.    die Wochenmärkte,

4.    den Direktverkauf vom Lebensmittelerzeuger,

5.    die Reformhäuser,

6.    die Feinkostgeschäfte,

7.    die Geschäfte des Lebensmittelhandwerks,

8.    die Getränkemärkte,

9.    die Abhol- und Lieferdienste,

10. die Babyfachmärkte,

11. Apotheken,

12. Drogerien,

13. die Sanitätshäuser, Optiker, Hörgeräteakustiker,

14. die Poststellen,

15. die Tankstellen, Tankstellenshops, Autohöfe und Autoraststätten,

16. Kioske, Tabak- und E-Zigarettenläden, den Zeitungsverkauf,

17. die Tierbedarfsmärkte,

18. Verkaufsstellen für  Schnitt- und Topfblumen sowie  für  Blumengestecke und Grabschmuck,

19. Ersatzteilverkaufsstätten für Kraftfahrzeuge und Fahrräder,

20. den Weihnachtsbaumverkauf.

Entscheidend ist der Schwerpunkt im Sortiment; über eine Grundversorgung hinausgehende Sortimentserweiterungen sind nicht gestattet. Abweichend von Satz 1 können Baumärkte ausschließlich für gewerblich tätige Handwerkerinnen und Handwerker öffnen.

(2) Abs. 1 Satz 1 gilt nicht für Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe wie beispielsweise

Reinigungen, Waschsalons, Auto- und Fahrradwerkstätten, Banken und Sparkassen.

§ 4 Gaststätten, Übernachtungsbetriebe, Bars, Schankwirtschaften, Kneipen und ähnliche Einrichtungen

(1) Gaststätten im Sinne des Hessischen Gaststättengesetzes vom 28. März 2012 (GVBl. S.

50), zuletzt geändert durch Gesetz vom 15. Dezember 2016 (GVBl. S. 294), Mensen, Hotels, Kantinen, Eisdielen, Eiscafés und andere Gewerbe, dürfen Speisen und Getränke nur zur Abho-

lung oder Lieferung anbieten. Eine Abholung von Speisen und Getränken darf nur erfolgen, wenn

1. sichergestellt ist, dass die Speisen und Getränke ohne Wartezeit zur Verfügung stehen oder die Warteplätze so gestaltet sind, dass ein Abstand von mindestens 1,5 Metern zwischen den Abholerinnen und Abholern gewährleistet ist,

2. geeignete Hygienemaßnahmen getroffen und überwacht werden sowie

3. Aushänge zu den erforderlichen Abstands- und Hygienemaßnahmen erfolgen.

(2) Abweichend von Abs. 1 Satz 1 können Kantinen in Einrichtungen und Betrieben, in denen es zur Sicherstellung der organisatorischen Abläufe notwendig ist, insbesondere in Einrichtungen nach § 23 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1, 3 und 5 sowie § 36 Abs. 1 Nr. 2 des Infektionsschutzgesetzes, Speisen und Getränke auch zum Verzehr vor Ort anbieten. Es ist sicherzustellen, dass insbesondere durch die Abstände der Tische der nach § 1 Abs. 1 Satz 2 gebotene Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann, sofern keine geeigneten Trennvorrichtungen vorhanden sind, und an einem Tisch nur Personen sitzen, denen der gemeinsame Aufenthalt im öffentlichen Raum nach § 1 Abs. 1 Satz 1 gestattet ist.

(3) Übernachtungsangebote sind nur zu notwendigen Zwecken erlaubt. Übernachtungsangebote zu touristischen Zwecken sind nicht erlaubt.

(4) Bars, Schankwirtschaften, Kneipen und ähnliche Einrichtungen, deren Schwerpunkt nicht im Anbieten von Speisen liegt, sind zu schließen.

§ 5 Bildungsangebote, Ausbildung

(1) Bei Bildungsangeboten außerhalb von Einrichtungen nach § 33 Nr. 3 des Infektionsschutzgesetzes, beispielsweise in Volkshochschulen oder nicht staatlich anerkannten Ersatzschulen sowie bei kulturpädagogischen Angeboten der Einrichtungen nach § 2 Abs. 1a Satz 2 für einzelne Gruppen oder Klassen der Kindertagesstätten, Schulen und Jugendhilfeeinrichtungen sind die Empfehlungen des Robert Koch-Instituts zur Hygiene wo immer möglich zu beachten. § 1 Abs. 1 Satz 2 findet keine Anwendung.

(2) Bei Ausbildungsangeboten, beispielsweise der Referendarausbildung, Lehrgängen der betrieblichen Berufsbildungseinrichtungen, der Ausbildung von Beamtinnen und Beamten und Tarifbeschäftigten im öffentlichen Dienst, der Ausbildung zum Erwerb einer Fahrerlaubnis, gilt Abs. 1 entsprechend.

§ 5a Hochschulen und Berufs- und Musikakademien

(1) In Hochschulen und Berufs- und Musikakademien findet § 1 Abs. 1 Satz 2 keine Anwendung in

1. Praxisveranstaltungen, solange eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen wird, sowie

2. Lehrveranstaltungen von dauerhaft fester Zusammensetzung mit bis zu 30 Studierenden, die nicht weiteren Gruppen mit anderer Zusammensetzung angehören.

(2) Für die Teilnahme an Präsenzveranstaltungen im Studienbetrieb, insbesondere bei Lehr-, Prüfungs- und Zulassungsveranstaltungen, sowie die Nutzung von Übungs-, PC-, Lern- und Arbeitsräumen und Arbeitsplätzen in Bibliotheken, die den Studierenden außerhalb von Lehrveranstaltungen für Zwecke des Studiums zur Verfügung stehen, gilt § 1 Abs. 2b Nr. 2 entsprechend; bei Veranstaltungsreihen erfolgt die Erfassung für jeden Termin. Die nach Satz 1 notwendige Identifikation kann auch in digitaler Form erfolgen.

(3) Für wissenschaftliche Tagungen und Kongresse gilt § 1 Abs. 2b entsprechend.

§ 6 Dienstleistungen

(1) Die Erbringung von Dienst- und Beratungsleistungen einschließlich Handwerkstätigkeiten soll möglichst ohne unmittelbaren persönlichen körperlichen Kontakt erfolgen. Die Empfehlungen des Robert Koch-Instituts zur Hygiene, insbesondere zu Kontakten und Einhaltung des Sicher- heitsabstandes, sind einzuhalten.

(2) Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege wie Frisörbetriebe, Kosmetikstudios, Massagepraxen, Nagelstudios, Tattoo-Studios und ähnliche Betriebe sind geschlossen. Hiervon nicht erfasst sind medizinisch notwendige Behandlungen wie Physio-, Ergo- und Logotherapien, Podologie und medizinische Fußpflege.

(3) Die Betreiber von Betrieben und Einrichtungen nach Abs. 2 Satz 2 haben sicherzustellen, dass Name, Anschrift und Telefonnummer der Kundinnen und Kunden ausschließlich zur Ermöglichung der Kontaktnachverfolgung von Infektionen erfasst werden; sie haben die Daten für die Dauer eines Monats ab Beginn des Besuchs geschützt vor Einsichtnahme durch Dritte für die

zuständigen Behörden vorzuhalten und auf Anforderung an diese zu übermitteln sowie unverzüglich nach Ablauf der Frist sicher und datenschutzkonform zu löschen oder zu vernichten; die Bestimmungen der Art. 13, 15, 18 und 20 der Datenschutz-Grundverordnung finden keine Anwendung; die Kundinnen und Kunden sind über diese Beschränkung zu informieren.

§ 7 Vollzug

Für den Vollzug dieser Verordnung sind abweichend von § 5 Abs. 1 des Hessischen Gesetzes über den öffentlichen Gesundheitsdienst vom 28. September 2007 (GVBl. I S. 659), zuletzt geändert durch Gesetz vom 3. Mai 2018 (GVBl. S. 82), neben den Gesundheitsämtern die örtlichen Ordnungsbehörden zuständig, wenn die Gesundheitsämter nicht rechtzeitig erreicht oder tätig werden können, um eine bestehende Gefahrensituation abwenden zu können.

§ 8 Ordnungswidrigkeiten

Ordnungswidrig im Sinne des § 73 Abs. 1a Nr. 24 des Infektionsschutzgesetzes handelt, wer vorsätzlich oder fahrlässig entgegen

1.    § 1 Abs. 1 Satz 1 sich im öffentlichen Raum in einer Gruppe, die aus mehr Personen als den Angehörigen eines Hausstandes und einer nicht diesem Hausstand angehörenden Person besteht, aufhält,

2.   § 1 Abs. 1 Satz 3 untersagte Verhaltensweisen begeht,

3.    § 1 Abs. 1 Satz 4 Alkohol im öffentlichen Raum konsumiert,

4.    § 1 Abs. 2b

a) Zusammenkünfte oder Veranstaltungen ohne Genehmigung der zuständigen Behörde durchführt,

b) die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln nicht sicherstellt oder c) keine Daten der Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfasst,

5.    § 1a Abs. 1 Satz 1 oder 2 keine Mund-Nasen-Bedeckung trägt,

6.    § 2 Abs. 1 oder 1a eine der dort genannten Einrichtungen betreibt oder eines der dort genannten Angebote erbringt,

6a. § 2 Abs. 1b sich in Wettannahmestellen aufhält oder als Betreiber dies duldet2,

7.    den Vorgaben des § 2 Abs. 2 Sportbetrieb veranstaltet,

8.    den Vorgaben des § 3 die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln nicht sicherstellt oder mehr als die zulässige Anzahl von Personen einlässt,

8a. § 3a Abs. 1 Verkaufsstellen des Einzelhandels öffnet,

9.    § 4 Abs. 1 Satz 1 Speisen oder Getränke nicht ausschließlich zur Lieferung oder Abholung oder entgegen den Vorgaben des § 4 Abs. 1 Satz 2 anbietet,

2 § 8 Nr. 6a tritt am 24. Dezember 2020 in Kraft.

10. § 4 Abs. 3 Übernachtungen zu nicht notwendigen oder touristischen Zwecken anbietet,

11. § 4 Abs. 4 Bars, Schankwirtschaften, Kneipen und ähnliche Einrichtungen öffnet,

12. a) § 6 Abs. 2 Satz 1 Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege öffnet, b) § 6 Abs. 3 keine Daten erfasst.

§ 9

Befugnisse der örtlichen Behörden

Die örtlich zuständigen Behörden bleiben befugt unter Beachtung des „Präventions- und Eskalationskonzepts zur Eindämmung der weiteren Ausbreitung von SARS-CoV-2 in Hessen“ (Präventions- und Eskalationskonzept SARS-CoV-2), auch über diese Verordnung hinausgehende Maßnahmen anzuordnen. Das Präventions- und Eskalationskonzept SARS-CoV-2 ist auf der Homepage des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration veröffentlicht.

§ 10

Inkrafttreten, Außerkrafttreten

Diese Verordnung tritt am 1. Dezember 2020 in Kraft. Sie tritt mit Ablauf des 31. Januar 2021 außer Kraft.

Wiesbaden, den 26. November 2020

Hessische Landesregierung

Der Ministerpräsident                                                 Der Minister

für Soziales und Integration

Bouffier                                                                          Klose

Der Minister des Innern und für Sport

Beuth

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https://www.hessen.de/sites/default/files/media/03_corona-kontakt-_und_betriebsbeschraenkungsverordnung_stand11.01.21.pdf

Landesregierung Hessen: Auslegungshinweise zur Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung

Kommentar der Redaktion: Für private Zusammenkünfte im nicht öffentlichen Raum, sowie privaten Räumen bleibt es bei einer Empfehlung. Im öffentlichen Raum sind Zusammenkünfte mit einem Mindestabstand von 1,5m erlaubt.

Die tägliche Übersicht der Inzidenzzahlen in Hessen, wichtig für Ausgangsbeschränkungen bei mehr als 200 positiver Testungen / 100.000 Einwohner finden Sie hier: soziales.hessen.de/gesundheit/corona-in-hessen/taegliche-uebersicht-der-bestaetigten-sars-cov-2-faelle

Auslegungshinweise zur Verordnung zur Beschränkung sozialer Kontakte und des Betriebs von Einrichtungen und Angeboten aufgrund der Corona-Pandemie

Stand: 11. Januar 2021

Einleitung

Die Verordnung zur Beschränkung sozialer Kontakte und des Betriebs von Einrichtungen und Angeboten aufgrund der Corona-Pandemie wurde am 7. Mai 2020 beschlossen und ist am 9. Mai 2020 in Kraft getreten. Sie wurde zuletzt am 6. Januar 2021 geändert. Die Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung (CoKoBeV) ersetzt die Dritte Verordnung zur Bekämpfung des Corona-Virus vom 14. März 2020 sowie die Vierte Verordnung zur Bekämpfung des Corona-Virus vom 17. März 2020. Stand bei Erlass dieser Verordnungen noch das Gebot eines schnellen „Lockdown‘‘ im Vordergrund, regelte die CoKoBeV zwischenzeitlich die Bedingungen des zweiten, notwendig gewordenen „Lockdown“.

Die CoKoBeV zielt auf die Eindämmung sowie den Erhalt der erzielten Erfolge bei der Bekämpfung des neuartigen SARS-CoV-2-Virus, das sich in kürzester Zeit weltweit verbreitet hat. Sie bestimmt kontaktreduzierende Maßnahmen zur Verlangsamung des Infektionsgeschehens und zum Schutz be-sonders vulnerabler Gruppen. Das SARS-CoV-2-Virus wird von Mensch zu Mensch durch sogenannte Tröpfcheninfektion aber auch in Form von Aerosolen übertragen. Aerosole sind Gemische aus festen Schwebeteilchen, u.a. dem Virus, und einem Gas, wie es beispielsweise beim Ausatmen entsteht. Durch die Einschränkung von Kontakten, die Schließung bestimmter Einrichtungen und die Aufstellung verschiedener Abstands- und Hygieneregeln sollen Infektionsketten unterbrochen werden. Die Maßnahmen dienen dem Schutz der Gesundheit der Bevölkerung und sollen auch eine Überlastung des Gesundheitssystems und der in diesem Bereich beschäftigten Personen verhindern.

Mit der zunehmenden Mobilität und den damit verbundenen zusätzlichen Kontakten in der Vorweihnachtszeit befand sich Deutschland wieder im exponentiellen Wachstum der Infektionszahlen. Eine weiter zunehmende Belastung des Gesundheitssystems und eine nicht hinnehmbare hohe Zahl täglicher Todesfälle sind die Folge. Deshalb war es erforderlich, weitere tiefgreifende Maßnahmen zur Beschränkung von Kontakten zu ergreifen. Ziel ist es, die Zahl der Neuinfektionen dauerhaft auf einen Wert von höchstens 50 Infektionen pro 100.000 Einwohnern in der Woche zu senken, so dass es den Gesundheitsämtern wieder möglich wird, Infektionsketten möglichst vollständig identifizieren und unterbrechen zu können und so die Zahl der Neuansteckungen weiter zu senken. Das Robert Koch-Institut (RKI) stuft die durch das SARS-CoV-2-Virus verursachte Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung weiterhin als hoch, für die Risikogruppen sogar als sehr hoch ein. Insbesondere in der Herbst- und Winterperiode kommen weitere respiratorische Krankheiten hinzu, sodass gerade in dieser Zeit eine Überlastung des insgesamt guten Gesundheitsversorgungssystems in Hessen zu verhindern ist. Hinzu kommt, dass sich das gesellschaftliche Leben von Außenbereichen in geschlossene Räumlichkeiten verlagert, wodurch sich das Infektionsrisiko erhöht.

Die Corona-Pandemie hat auch das Weihnachtsfest und den Jahreswechsel 2020/2021 geprägt. Die Bevölkerung hat auf für sie gerade in dieser Zeit wichtige Begegnungen verzichtet, um sich und andere zu schützen. Eine präzise Einschätzung der Entwicklung des Infektionsgeschehens ist am Beginn des neuen Jahres außerordentlich schwierig. Aufgrund der zahlreichen Feiertage kann es zu Test- und Meldeverzögerungen gekommen sein. Darüber hinaus zeigen sich die Auswirkungen des besonderen Besuchs- und Reiseverhaltens während der Feiertage erst später im Infektionsgeschehen. Es ist davon auszugehen, dass die derzeitigen Meldezahlen das tatsächliche Infektionsgeschehen tendenziell zu gering abbilden. Sicher kann jedoch gesagt werden, dass das Infektionsgeschehen deutschlandweit noch auf viel zu hohem Niveau ist.

Insbesondere ist gegenwärtig die Belastung im Gesundheitswesen hoch und weiter gestiegen. Die bei den Infektionszahlen vermutete Entspannung hat sich bisher in keiner Weise positiv in den Belegungszahlen der Krankenhäuser niedergeschlagen.

Mit Besorgnis betrachten Bund und Länder zudem die Entwicklung von Mutationen des SARS- Cov2- Virus. Gemeinsames Ziel von Bund und Ländern ist es, den Eintrag und die Verbreitung von Virusvari- anten mit eventuell ungünstigeren Eigenschaften möglichst weitgehend zu begrenzen.

Vor diesem Hintergrund hat die hessische Landesregierung – im Gleichklang mit den anderen Bundesländern – beschlossen, die gegenwärtig geltenden, strengen Beschränkungen bis zum 31. Januar 2021 zu verlängern. In Erweiterung der bisherigen Beschlüsse werden private Zusammenkünfte weiter eingeschränkt.

Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur alleine, mit den Angehörigen des eigenen Hausstandes und mit maximal einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person gestattet. Bei Begegnungen mit anderen Personen ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten. Öffentliche Verhaltensweisen wie beispielsweise Tanzveranstaltungen, die generell dazu geeignet sind, das Abstandsgebot zu gefährden, sind unabhängig von der Personenzahl untersagt. Das gemeinsame Feiern im öffentlichen Raum ist untersagt. Der Verzehr von alkoholischen Getränken im öffentlichen Raum ist untersagt. Verstöße werden mit einem Bußgeld belegt.

Für private Zusammenkünfte (insbesondere in der eigenen Wohnung) wird eine Beschränkung auf den eigenen Hausstand sowie maximal eine weitere, nicht im Haushalt lebende Person, dringend empfohlen.

Die Verkaufsstellen des Einzelhandels sind nunmehr bis zum 31. Januar 2021 zu schließen. Ausnahmen sind für die Grundversorgung der Bevölkerung vorgesehen. Der Verkauf von non-food Produkten im Lebensmitteleinzelhandel, die nicht dem täglichen Bedarf zuzuordnen sind, darf weiterhin im bisherigen Umfang erfolgen, aber keinesfalls ausgeweitet werden.

Wird der Gegenstand des ausgeübten Gewerbes gewechselt oder auf neue Waren oder Leistungen ausgedehnt, die bei Gewerbebetrieben der angemeldeten Art nicht geschäftsüblich sind, ist dies der zuständigen Behörde anzuzeigen. Eine Zuwiderhandlung erfüllt einen Ordnungswidrigkeitstatbestand (§ 146 Abs. 2 Nr. 2 GewO).

Zusammenkünfte und Veranstaltungen sind nur bei besonderem öffentlichen Interesse und mit Genehmigung der zuständigen Behörde unter Einhaltung der geltenden Abstands- und Hygieneregeln sowie der Ermöglichung der Kontaktnachverfolgung zulässig. Versammlungen im Sinne von Art. 8 des Grundgesetzes (beispielsweise Demonstrationen, politische Versammlungen und Parteitage) sind nach wie vor ohne vorherige Genehmigung möglich.

Durch die Schließung möglichst vieler Einrichtungen, Betriebe und Begegnungsstätten sowie das Einstellen der meisten Angebote sollen soziale Nahkontakte auf das absolute Mindestmaß minimiert und Infektionsketten unterbrochen werden. Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege wie Frisörbetriebe, Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios und ähnliche Betriebe werden geschlossen, weil in diesem Bereich eine körperliche Nähe unabdingbar ist. Dies gilt auch, wenn diese untersagten körpernahen Dienstleistungen beim Kunden zuhause oder in sonstiger Weise außerhalb der eigenen Geschäftsräume angeboten werden. Auch in diesen Fällen können die Dienstleistungen nicht ohne die notwendige und derzeit infektiologisch unerwünschte körperliche Nähe angeboten werden. Medizinisch notwendige Behandlungen, zum Beispiel Physio-, Ergo und Logotherapien sowie Podologie/Fußpflege, bleiben weiter möglich. Das Bereitstellen von Dienstleistungen, Beratungsleistungen sowie Handwerkstätigkeiten ist – mit einigen Ausnahmen (s.u.) unter Beachtung der Empfehlungen des RKI zur Hygiene, insbesondere zu Kontakten und Einhaltung des Sicherheitsabstands weiterhin gestattet.

Die Schließung sämtlicher gastronomischer Betriebe mit Ausnahme der Abgabe von mitnahmefähigen Speisen, Getränken sowie Lieferdiensten sowie die Einschränkung von Übernachtungsangeboten auf notwendige Zwecke dient ebenfalls der Verhinderung einer schnellen Verbreitung des Virus.

Der Betrieb von Tank- und Rastanlagen an Bundesautobahnen sowie der Autohöfe dient der Grundversorgung und ist weiterhin gestattet. Gleiches gilt auch für die Reisebedarfsgeschäfte im nicht allgemein zugänglichen Bereich der Flughäfen hinter den Sicherheitskontrollen.

In den geöffneten Einrichtungen, Verkaufsstätten und im Publikumsbereich aller öffentlich zugänglichen Gebäude, bei zulässigen Veranstaltungen und Zusammenkünften sowie im öffentlichen Personenverkehr gilt die Pflicht, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Auch in allen Arbeits- und Betriebsstätten ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Dies gilt nicht am Platz, selbst sofern ein Abstand von 1,5 Meter zu weiteren Personen sicher eingehalten werden kann (vgl. § 1a CoKoBeV sowie https://www.hessen.de/fuer-buerger/corona-hessen/mund-nasen-bedeckung). Diese Maßnahme ist ein wichtiger Baustein, um die Übertragung des Virus einzudämmen.

Suppenküchen und ähnliche karitative Einrichtungen dürfen öffnen. Hier ist auch der Verzehr von Speisen und Getränken erlaubt, wenn sichergestellt ist, dass insbesondere durch die Abstände der Tische der gebotene Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann.

Die Auslegungshinweise geben anhand von konkreten, nicht abschließenden Fallbeispielen Hinweise zum Verständnis der Verordnung. Angaben von Paragraphen ohne Nennung der Rechtsvorschrift beziehen sich auf die CoKoBeV.

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https://www.hessen.de/sites/default/files/media/21-01-08-auslegungshinweise_cokobev.docx.pdf

unzensuriert.at: Immer mehr Polizisten stellen sich hinter Corona-Demonstranten und kritisieren Demo-Verbote

Die freiheitliche Polizeigewerkschaft AUF spricht sich klar gegen Verbote von Corona-Demonstrationen aus. Man werde politisch instrumentalisiert und stehe “zwischen den Fronten”.

Innerhalb der österreichischen Polizei brodelt es gewaltig. Der Grund ist das totalitäre Vorgehen von ÖVP-Innenminister Karl Nehammer gegen friedliche Corona-Demonstrationen in ganz Österreich, die dieser im Vorfeld verbieten ließ. Dadurch geraten Polizisten zwischen die Fronten, da sie selbst Bürger sind und Familien haben. Die FPÖ-Standesvertretung in der Polizei richtet daher scharfe Kritik an den Innenminister, der massiv Druck auf die Polizeiführung ausübt.

lesen Sie weiter auf -> https://www.unzensuriert.at/content/120489-immer-mehr-polizisten-stellen-sich-hinter-corona-demonstranten-und-kritisieren-demo-verbote/

Boris Reitschuster: Was Trump wirklich sagte – und Twitter &. Co löschten

Trump habe einen Staatsstreich versucht und zum Sturm auf das Kapitol aufgerufen – das ist der Tenor in den großen deutschen Medien. Kritische Experten wie der Wirtschaftswissenschaftler Prof. Dr. Otte, der auch die US-Staatsbürgerschaft besitzt, sehen das ganz anders. Trump habe zwar zur Demonstration vor dem Kapitol aufgerufen. Was ein gutes Recht von jedermann in der Demokratie ist. Trump habe aber nicht zu Gewalt aufgerufen. Im Gegenteil. Er habe ein sehr beschwichtigendes Video gemacht: „Geht nach Hause, seid friedlich, wir müssen unsere Institutionen schützen.“ Dieses Video sei dann von Facebook und Co. gelöscht worden, so Otte: „Damit man das Narrativ des hetzerischen Trumps verbreiten konnte. Dabei war Trump extrem friedlich. Man hat das gelöscht, damit man ungestört seine Lügen über seine Aussagen verbreiten kann.“

Die hier gezeigte Text wurde von der verlinkten Webseite im Sinne einer möglichst weiten Verbreitung und einer Datensicherung für den Fall von Löschung, Zensur, Cyberangriffen, Serverüberlastung oder Aufgabe einer Webseite kopiert. Wir nehmen an, dass dies im Sinne der Urheber ist, wenn nicht bitten wir um eine kurze Nachricht an redaktion äät deutungsvielfalt.de. Die Seite deutungsvielfalt.de ist ein privates, gemeinnütziges Projekt und möchte keinerlei persönlichen Nutzen aus der Veröffentlichung von Inhalten Dritter ziehen. Für die Inhalte sind die Urheber verantwortlich. weitere Hinweise -> unsere Motivation für kopierte Inhalte

https://reitschuster.de/post/was-trump-wirklich-sagte-und-twitter-co-loeschten/

Boris Reitschuster Youtube Kanal: Boris Reischuster | Spenden

Gerade erreichte mich die Twitter-Nachricht eines Abonnenten, dass er genau dieses Video hochladen wollte. Dass es aber sofort gelöscht wurde von Twitter. Und sein Account sofort gesperrt wurde.

Er versuchte, mir das Video via Google-Drive zu schicken. Ein persönliches Ablage-Video. Auch das war nicht möglich. Als ich versuchte, das Video zu laden, kam diese Meldung: „Sie können auf diesen Inhalt nicht zugreifen, da er gegen unsere Nutzungsbedingungen verstößt.“

Das hat etwas von Orwells Roman 1984. Selbst auf der Online-Festplatte eines privaten Nutzers wird die Rede gesperrt. Warum herrscht so eine Angst davor? Faktisch ist man sich damit also keiner Daten mehr sicher, die man in einer Online-Cloud speichert – wenn diese vom Betreiber nach eigener Einschätzung zensiert und gelöscht werden, wenn sie politisch nicht mehr ins Konzept passen. Und um das festzustellen, müssen Google & Co. ja auch ständig kontrollieren, was man bei ihnen speichert. Das ist schlicht nur noch gespenstisch.

Mir ließ das alles keine Ruhe. Mündige Bürgerinnen und Bürger müssen immer beide Standpunkte kennen. Der Abonnent schickte mir das Original-Video. Hier finden Sie die Übersetzung, so dass Sie sich selbst ein Bild machen können. Darunter das Original-Video. Auf Twitter, Facebook und Co. konnte ich es nicht hochladen. Sie können dann auch beurteilen, ob Sie diese Zensur in den sozialen Netzwerken für berechtigt halten – wo mittlerweile sogar Trumps Account gelöscht wurde. Ich dokumentiere hier lediglich die betreffende Rede, weil Sie all die anderen Informationen im Überfluss in den großen Medien finden, und es wenig Sinn macht, hier Ressourcen für deren Wiederholung aufzuwenden – wo jeder die andere, allgegenwärtige Perspektive problemlos finden kann. Ich kann nur wiederholen, dass ich mir kein Urteil anmaße, dazu kenne ich die USA viel zu schlecht und verfolge das Geschehen viel zu wenig. Ich finde nur, dass man immer zwei Seiten hören muss. Und wenn mit aller Gewalt versucht wird, das zu verhindern, macht es mich misstrauisch.

Ich kenne Euren Schmerz. Eure Verletztheit. Wir hatten eine Wahl, die uns gestohlen wurde. Jeder weiß es, besonders die andere Seite.
Aber Ihr müsst jetzt nach Hause gehen….
Wir müssen Frieden haben, Recht und Ordnung (Law and Order)…
Wir müssen unsere großartigen Menschen, die für Recht und Ordnung sorgen, respektieren….
Wir möchten, dass niemand verletzt wird…
Es ist eine sehr harte Zeit…
So eine Zeit hat es noch nie gegeben, wo man uns das weggenommen hat, uns allen…unserem Land. Dies war eine betrogene Wahl. Aber wir können diesen Leuten nicht in die Hände spielen. Ihr müsst jetzt nach Hause gehen. Wir müssen Frieden haben. Wir lieben Euch, Ihr seid sehr besonders, Ihr habt gesehen, was passiert, wie andere handeln, so böse, teuflisch. Ich weiß, wie Ihr Euch fühlt, aber geht nach Hause in Frieden. (Donald Trump)

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reitschuster.de: Was Berlin von Washington lernen könnte – Der wahre Feind der Demokratie

In den USA passiert, was in Deutschland schon passiert ist: Frustrierte Bürger machen ihrem Ärger auf den Stufen des Parlaments Luft. Der polit-mediale Komplex fällt über die üblichen Verdächtigen her. Aber die autoritäre Mehrheit schadet der freiheitlichen Gesellschaft mehr als eine rebellische Minderheit.

Haben Sie ein Haustier, vorzugsweise einen Hund oder eine Katze? Dann kennen Sie das: Bello oder Muschi sind zwar domestiziert, haben aber immer noch viele der natürlichen Instinkte ihrer Vorfahren in freier Wildbahn.

Dazu gehört, dass sie automatisch nach Fluchtwegen suchen. In buchstäblich ausweglosen Situationen kann auch das friedlichste Haustier aggressiv reagieren. Wenn man einen Hund oder eine Katze zu sehr in die Ecke drängt, dann beißt er, und sie kratzt.

Das wird noch wichtig, Sie werden sehen.

Ein Gastbeitrag von Alexander Fritsch

Alexander Fritsch, Jahrgang 1966, studierte Volkswirtschaft und Philosophie in Frankreich und Deutschland und arbeitet seit 25 Jahren als Journalist. Außerdem berät er als Business Coach Unternehmen und Verbände, vorrangig bei den Themen Kommunikation und Strategie.

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KenFM: Land of the Two: The Country with Two Presidents | By Yana Milev

Der mysteriöse steile Aufstieg von Joe Biden in der Nacht vom 3. auf den 4. November

Eine Analyse der US-Wahl 2020 von  Yana Milev.

Der folgende Beitrag wurde von KenFM übernommen. Hier finden Sie den Original Text:

Maschienübersetzung des Original Beitrags: https://kenfm.de/land-of-the-two-the-country-with-two-presidents/

Für diejenigen, die die Wahlkundgebungen im Oktober 2020 in den USA verfolgten, war in der Wahlnacht auf den 3. November klar, dass US-Präsident D. Trump die Wahlen mit einem Erdrutschsieg gewann. Überraschenderweise war es aber nicht festlich laut, sondern verdächtig leise. Was war los? Amerika hat abgestimmt, aber die Ergebnisse liegen noch nicht vor. Die Auszählungen sind noch in vollem Gange.  Fernsehsender und Nachrichtenmedien hielten sich drei lange Tage zurück, die öffentlichen Institutionen weigerten sich, D. Trump zu gratulieren. Plötzlich war von D. Trumps schrumpfendem Vorsprung die Rede. [1] Am 7. November wurde der neue „President Elect“ mit einem Paukenschlag von FERNSEHSENDERn wie CNN und News Media bekannt gegeben: Joe Biden. Von diesem Moment an hatten die USA zwei Präsidenten, einen „Präsidenten-Wahl“ ohne Amt und einen 45. Präsidenten, der laut Verfassung bis zum 20. Januar 2021 im Amt sein wird. Die USA haben nun einen „President Elect“, der vorgeben wird, ab dem 7. November 2020 im Weißen Haus im Amt zu sein, und einen amtierenden Präsidenten des Weißen Hauses, der sich weigert, das Weiße Haus zu verlassen, wie die Medien behaupten. [2] Gleichzeitig wird die mysteriöse blaue Verschiebung von Joe Biden, die in der Nacht vom 3. auf den 4. November ausgelöst wurde, in allen unabhängigen Medien gezeigt. Wie wir heute wissen, stellten die Wahlmaschinen ihre Arbeit in der Nacht vom 3. auf den 4. November um 3:42 Uhr ein. Um 6:31 Uhr kam es zu einer steilen Wende: Eine Abstimmungskippe. Woher kamen die Stimmen?

„President Elect“ – Eine Erfindung der globalen Medienmaschine

„President Elect“ ist der neu erfundene Titel, der geschickt die Rolle des Kandidaten verschleiert und suggeriert, dass er bereits ab dem 4. November in einem Büro sein würde, zumindest in einem Amt, das definitiv herausragend ist. Weltweite Glückwünsche an den „Präsidenten gewählt“ am 7. November waren spürbar. Ganz am Anfang der Gratulanten war die Bundesrepublik Deutschland mit Kanzlerin Merkel, die dem designierten Präsidenten [3] herzlich zum Wahlsieg gratulierte, sowie Bundesaußenminister Heiko Maas und Bundespräsident Frank Walter Steinmeier [4], die beide auf den frühen Glückwünschen bestanden. Am selben Tag folgten Glückwünsche von Großbritanniens Premierminister Boris Johnson, dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron, Kanadas Premierminister Justin Trudeau und Italiens Premierminister Giuseppe Conte [5]. Und auch Chinas Präsident Xi Jinping gratulierte dem designierten Präsidenten. Neben Kanada und China kamen die gesamte EU und die Brexit-EU auf dem Gratulantendampfer vorbei.

In einer massiven, endlosen Gratulationsstimmung wurde der amtierende Präsident von den gleichen Qualitätsmedien demontiert und ausgefüllt: Das ist keine Berichterstattung, es ist Charaktermord. Zu anderen Zeiten wären die Redakteure dafür auf der Anklagebank gelandet. Nicht heute, wo die Medien die größten Investoren und die Hauptanziehungskraft des Establishments in den globalen Städten sind. So orakelt das Magazin Spiegel mit seiner Geschichte „Der Hausbesetzer. Trumps schmutziger Kampf um das Oval Office» [6] in der Arena. Andere folgten und wurden fleißig von Buchverlagen unterstützt. Bücher wie John Boltons „The Room in which Everything Happened“, herausgegeben vom linken Verlag „Das neue Berlin“, und die „Writers Against Trump“ wurden hier vorgestellt. [7]

Medien als vierte Gewalt – falsche Flagge und Zensur

In allen Annahmen sollte zumindest an dieser Stelle darauf hingewiesen werden, dass die Medien als die „vierte Macht“ in einem Staat betrachtet werden. Ein Satz, der darauf hindeutet, dass die Presse den gleichen Status hat wie die anderen Regierungszweige, die durch die US-Verfassung geschaffen wurden. „Die Presse oder der vierte Stand spielt eine wichtige Rolle als Hüter der Demokratie in den USA. Diese Rolle wird durch die erste Änderung der amerikanischen Verfassung gesichert, die 1789 in Kraft trat. Der Artikel besagt, dass der Kongress keine Gesetze verabschieden darf, die die Pressefreiheit einschränken.» [8] Es sollte so sein. Doch das Gegenteil ist geschehen: Die globale Medienmaschinerie hat in den letzten Wochen bewiesen, dass sie nicht der Demokratie, sondern den „Demokraten“ dient. Der US-Verfassungsartikel über die Rolle der Medien als Hüter der Demokratie wurde im Fall der US-Wahl 2020 eindeutig korrumpiert.

Ab dem 4. November wurde die mysteriöse Steilkurve (blaue Verschiebung) in unabhängigen Medien veröffentlicht und mit ihr begann der Protest an der Basis. Streng genommen begann ein Informations- und Medienkrieg zwischen den Medienimperien, vertreten durch führende Politiker aus Politik und Wirtschaft, gegen andere Meinungen. Die Formate der europäischen Bertelsmann-Burda-Springer-Gruner/Jahr- und Bauer-Gruppe haben einmal mehr ihre bewährten Erzählungen aus der Schublade geholt, der Brandstifter, der die Welt in Brand setzt, der Nazi [9], der Enthaupter der Demokratie im IS-Stil [10], der Gorilla, der Amerikas Freiheit gefährdet, der Hausbesetzer. FOX News distanzierte sich von D. Trump, führende Fernsehsender schnitten ihn mitten in der Rede ab. Beispielbeispiele können auch in Deutschland genannt werden. Linken-Chef Bernd Riexinger meldet sich am 4. November 2020 zu Wort und sagt, dass D. Trump seine Verachtung für die Demokratie erneut zum Ausdruck bringt, indem er behauptet, die Demokraten hätten seine Wahl gestohlen.

Und eine harte Zensur begann in der MSM durch die Big Tech Key Players und ihre Tochtergesellschaften. Nutzer auf Facebook, Google, Twitter, Instagram und anderen Plattformen stehen unter Beschuss des „Faktenprüfers“. Die Faktenprüfer waren auf freiem Fuß und begannen, jeden Artikel zu zensieren, dessen Aussage nicht zum Mainstream passte. Daraus wurde schnell klar, dass die Medienimperien, die MSM, in einer Mission aktiv waren: effektiv allen Zweifeln an der Richtigkeit von J. Bidens Wahlerfolg entgegenzuwirken. Dieses Bild entspricht dem einer synchronisierten Medienmaschine, die im Auftrag von Investoren handelt.

Wahlbetrug, Cyber-Angriff und Server in Deutschland

Am 28. Oktober, wenige Tage vor der Wahl, sprach der Wahlmanipulationsexperte Russ Ramsland [11] in einem Interview mit Debbie Georgato in ihrer Talkshow „Amerika, können wir reden?“ [12] kritisch gegenüber den Sicherheitsstandards der Wahlmaschinen. „Grundsätzlich wissen die meisten Amerikaner nicht, dass Wahlen von privaten Unternehmen durchgeführt werden. Die Wahlordnung steht unter Vertrag mit den Unternehmen. Wir gingen zu diesen privaten Unternehmen, um mehr über die Software und ihre Sicherheit zu erfahren. Und wir haben festgestellt, dass es überhaupt keine Sicherheitsstandards gibt. (…) Aber was passiert mit den Daten nach der Wahl, nachdem sie von einem lokalen privaten Unternehmen gespeichert wurden? Und dann haben wir herausgefunden, dass sie auf einem Server in Frankfurt laufen. So werden die Daten gespeichert, verwaltet und kontrolliert. » [13] In diesem Interview ging es um die Frage, wie wahrscheinlich es ist, Daten nach Abschluss des Abstimmungsprozesses und der Datenverwahrer in lokalen Unternehmen zu ändern. Das Ergebnis ist erschreckend. Und: Russ Ramslands Analyse wurde bei der Wahl 2020 bestätigt.

Während die Forschung enthäute Verbindungen zum 14. November öffentlich machte, wie zum Beispiel bei den Wahlen in Venezuela 2015 oder bei den Wahlen auf den Philippinen 2010 und 2013, haben bereits die ersten Geschäftsverhandlungen zwischen dem „Präsidenten“ und Regierungen weltweit stattgefunden, also auch mit Deutschland. [14] Der FDP-Politiker und Landtagsabgeordnete Harald Christ äußerte sich am 12. November im Fokus mit einer wunsch-Biden-Administration skeptisch über die Deutschen Geschäftsinteressen. Der aktuelle Kampf der Demokraten gegen Trump, der unter dem Motto „Voting Trump Out is not enough“ steht, ist „eine Aussage von großer Komplexität und Reichweite. Nicht nur für die USA, sondern auch für uns. In Europa und vor allem in Deutschland“. Mit Biden hofft Deutschland, den kalten (wirtschaftlichen) Krieg mit China, einer starken Front im Pariser Klimaabkommen und in der WHO, zu beenden. „Sollte das Atomabkommen mit dem Iran wiederbelebt werden, wäre das mehr als nur ein erfolgreicher Start.“ Der Geschäftsplan der EU und Deutschlands wurde aufgestellt – ein Joint Venture mit China und dem Iran unter der Führung der Biden-Administration. Vor diesem Hintergrund sollte es nicht überraschen, dass China, Deutschland und der Iran in den Staatsstreich der USA verwickelt sind. Während diese pikanten Details von Russ Ramsland oder Harald Christ ihren Weg in die sozialen Medien bahnten, forderte die globale Medienmaschinerie weiterhin, dass D. Trump endlich das Weiße Haus verlassen müsse. [16]

Die Art der verdeckten Operation wurde durch den Angriff auf das CIA-Hauptquartier in Frankfurt, Deutschland, durch die US-Armee [17], wie von Russ Ramsland am 28. Oktober vorhergesagt [18] und durch eine forensische IT-Analyse der Dominion-Wahlmaschinen deutlich: Es handelt sich um eine in China geplante verdeckte Operation, die wegen Wahlmanipulation, Synchronisation der Medien, Sicherung von „Zeugen“ wie William Barr , US-Generalstaatsanwalt, ein Regierungsputsch, der Sturz von Präsident D. Trump im Weißen Haus und eine Unterwanderung der Justiz, der Gerichte und der US-amerikanischen Verfassung eingeleitet –, um Trump mit gleichzeitiger (Pseudo-)Impfung von J. Biden zu neutralisieren. Die deutschen Medien haben derzeit Ekstase, die bald zusammen mit der Familie Biden ins Weiße Haus einziehen wird – zwei deutsche Schäferhunde und eine Katze.

Offenbarungen, Analysen und Beweise

Ab dem 2. November werden Enthüllungen, Proteste, Beweissicherung, Ankündigungen des Trump Legal Teams und des Trump Election Teams in einer Stop the Steal-Kampagne an die Öffentlichkeit gebracht. Unabhängige Sendungen, Medien und soziale Medien starten eine unaufhaltsame Welle, die noch nicht ihren Höhepunkt erreicht hat. Endlose Informations- und Beweise von Augenzeugen, Whistleblowern, Wahlbeamten, Wahlhelfern, Wählern, Aktivisten strömen in die Rechtsteams. Wissenschaftliche Expertise über die Anfälligkeit von Wahlmaschinen, die Anfälligkeit von Software für Misserfolge und die Wahrscheinlichkeit von Wahlmanipulationen bestätigen die Fakten. An dieser Stelle könnte eine seitenlange Chronik geöffnet werden, in der die Elemente des Wahlbetrugs zu Protokoll gegeben wurden.

Neben den Beweisen für eine kriminelle Verwicklung von Dominion Voter Systems, Smartmatic, in die Dienste und in die Zusammenarbeit von Akteuren in China, Iran und Deutschland können nun Dutzende Formen von Wahlbetrug auf der Grundlage der unaufhörlichen Zeugenaussagen, Beweise und forensischen Analysen identifiziert werden. – Dead Vote (Wahlbeteiligung der Toten, die längst gestorben sind) – Geisterwähler (blinde Stimmzettel und Anträge) – Doppel- und Mehrfachwähler (ein registrierter Wähler bedient alle Optionen: E-Mail-Abstimmung, Briefwahl, Direktwahl) – Gefälschte Sekwahl (echte Wähler, die vor der Nachricht stehen, dass sie bereits abgestimmt haben) – Manuell beschädigte Stimmzettel, so dass sie nicht mehr mit dem Laser analysiert werden können – Mehrfache Auswertung ein und desselben Stimmzettels – Manipulation von Wahlmaschinen und Wahlbriefe (gefunden in Mülltonnen, privaten Koffern oder in Postbussen von UBS und FedEx) – Bestechung von Wahlinspektoren, Mitarbeitern und Wahlhelfern – Wahlaufsicht wurde für Republikaner verhindert (republikanische Inspektoren verdrängen) – Nachträgliche Wahlwiederholung oder Korrektur der Zahl nach dem 3. November – Auszählen verspäteter Stimmzettel, die nach dem 3. November ausgefüllt wurden – Hijacked voting machines (Dominion) – Manipulierte Software (Smartmatic) – Verdeckter Betrieb , Iran und Deutschland

Der große Coup des TiefenStaates – Es ist ein Notfall!

Am 2. Dezember hielt der 45. Präsident D. Trump seine erste öffentliche Ansprache [19] nach der Wahlnacht am 3. November. Er geht mit seiner Rede an die Öffentlichkeit, die er als die wichtigste Rede seiner Amtszeit beschreibt. Die Rede betont die Bedeutung der Situation, der Verfassungskrise – es ist ein Notfall! Von nun an ist es nur noch eine Frage der Zeit, wann sich die Nachrichtenmedien der globalen Medienmaschinerie, auch in Deutschland, mit den Informationen in dieser Rede auseinandersetzen müssen. Das Magazin Spiegel nennt es „Konskoron-Verschwörungsgerüchte“. [20] Die globale Medienmaschinerie floriert, denn die Beteiligung Deutschlands (sowie Chinas und Irans) an diesem Staatsstreich wird schlimme Folgen haben, sobald die Forderungen vom Obersten Gerichtshof akzeptiert werden. [21] Wenn die amtierende US-Regierung heute bestätigt, dass sie in einen Cyberkrieg verwickelt ist, in dem Deutschland ein Akteur ist, wird diese Enthüllung ein Fiasko, wenn nicht gar sein Ende für die deutsche Politik sein, die seit 1949, spätestens seit 1990, auf Sand aufgebaut ist.

Die Biden-Aktie und die Blaue Welle – Game Over

Im US-Wahlszenario 2020 ist Joe Biden nichts anderes als eine Aktie, eine Wette auf die groß angelegte Operation, an der China, iran und Deutschland beteiligt sind, eine Wette auf die blaue Welle. Im Moment ist die Biden-Aktie der Gewinner an der Börse, aber nicht im Weißen Haus und schon gar nicht bei den Leuten. „Schauen Sie sich die Zukunft am Wahlabend ab 4 Uhr morgens an – Sie haben es dort sehr gut gesehen. Biden schlägt Trump, also sollte es klar sein. Ein klarer Sieg oder nicht – der Gewinner war klar, nämlich für alle, die an Aktien glauben. Mit dem Test des März-Tiefs ist SAP mit seinem politischen Rückenwind ebenso attraktiv wie Nel ASA, wie die Allianz mit ihrer Dividende und ein Amazon mit seiner Sonderwirtschaft mit oder ohne Covid, wie Daimler dank des wieder abziehenden Chinesischen“, so das Magazin Wall Street Online. [22] Im Land der zwei Präsidenten wird es ab dem 21. Januar 2021 nur noch einen 46. Präsidenten geben. Sein Name wird Donald J. Trump sein. Denn wer in einer Demokratie gewinnt und wer verliert, entscheidet das Volk, nicht die Wall Street, nicht die Medien, nicht die Lobbyisten in den Parlamenten.

An analysis of the 2020 US electionBy Yana Milev.

The mysterious steep ascent of Joe Biden on the night of November 3rd to 4th

For those who followed the election rallies in October 2020 in the US, it was clear on election night on November 3rd that US President D. Trump won the elections with a landslide victory. Surprisingly, however, it was not festively loud, but suspiciously quiet. What was going on? America voted, but the results are not yet available. The counts are still in full swing.  TV stations and news media held back for three long days, the public institutions refused to congratulate D. Trump. Suddenly there was talk of D. Trump’s shrinking lead. [1] On November 7th, the new „President Elect“ was announced with a bang from TV stations like CNN and News Media: Joe Biden. From that moment on, the USA had two presidents, a „President-Elect“ without office and a 45th President who will be in office until January 20th 2021 according to the constitution. The USA now has a “President Elect” who will pretend to be in office in the White House from November 7th 2020, and a President-in-Office of the White House who refuses to leave the White House, as the media claim.[2] At the same time, the mysterious blue shift of Joe Biden, which was generated on the night of November 3rd to 4th, is shown in all independent media. As we know today, the voting machines stopped their work on the night of November 3rd to 4th at 3:42 AM. At 6:31 AM, a steep turn was made: A vote dump. Where did the voices come from?

«President Elect» – An invention of the global media machine

„President Elect“ is the newly invented title that cleverly disguises the role of the candidate and suggests that he would already be in an office from November 4th, at least in an office that is definitely outstanding. Global congratulations to the “President Elect” on November 7th were noticeable. At the very beginning of the line of congratulators was the Federal Republic of Germany with Chancellor Merkel, who warmly congratulated the President-Elect [3] on the election victory, as well as Federal Foreign Minister Heiko Maas and Federal President Frank Walter Steinmeier [4], who both insisted on the early congratulations to belong. Congratulations from Great Britain’s Prime Minister Boris Johnson, French President Emmanuel Macron, Canada’s Prime Minister Justin Trudeau and Italy’s Prime Minister Giuseppe Conte [5] followed on the same day. And China’s President Xi Jinping also congratulated the President-Elect. In addition to Canada and China, the entire EU and Brexit EU came by on the congratulatory steamer.

In a massive, never-ending mood of congratulations, the incumbent president was dismantled and filleted by the same quality media: this is not reporting, it is character assassination. At other times, editors would have ended up in the dock for that. Not today when the media are the biggest investors and the main pullers of the establishment in the global cities. So, the magazine Spiegel oracles with its story «The squatter. Trump’s dirty battle for the Oval Office» [6] in the arena. Others followed and were diligently supported by book publishers. Books like John Bolton’s “The Room in which Everything Happened”, published by the left-wing publisher “Das Neue Berlin”, and the “Writers Against Trump” were launched here. [7]

Media as 4th violence – false flag and censorship

In all assumptions, it should be pointed out at least at this point that the media are considered the “fourth power” in a state. A phrase that suggests that the press has the same status as the other branches of government created by the US Constitution. «The press or the fourth estate plays an important role as the guardian of democracy in the USA. This role is secured by the first amendment to the American Constitution, which came into force in 1789. The article states that Congress may not pass any laws restricting press freedom.» [8] It should be so. But the opposite has happened: the global media machine has proven in recent weeks that it does not serve democracy, but rather the “democrats”. The US constitutional article on the role of the media as guardians of democracy was clearly corrupted in the case of the 2020 US election.

From November 4th, the mysterious steep curve (blue shift) was published in independent media and with it the protest on the grass roots began. Strictly speaking, an information and media war began among the media empires, represented by leaders in politics and business, against other opinions. The formats of the European Bertelsmann-Burda-Springer -Gruner/Jahr- and Bauer-Group once again got their tried and tested narratives out of the drawer, the arsonist who sets the world on fire, the Nazi [9], the decapitator of democracy in IS-style [10], the gorilla who endangers America’s freedom, the squatter. FOX News distanced itself from D. Trump, leading TV stations cut him off in the middle of the speech. Exemplary examples can also be mentioned in Germany. Left leader Bernd Riexinger speaks out on November 4th, 2020 and says that D. Trump is again expressing his contempt for democracy by claiming that the Democrats stole his election.

And a tough censorship began in the MSM by the Big Tech Key Players and their subsidiaries. Users on Facebook, Google, Twitter, Instagram and other platforms are under fire from the “fact checker”. The fact checkers were on the loose and began to censor every article whose statement didn’t fit the mainstream. From this it quickly became clear that the media empires, the MSM, were active in one mission: to effectively counteract any doubt about the correctness of J. Biden’s election success. This image corresponds to that of a synchronized media machine acting on behalf of investors.

Election Fraud, Cyber ​​Attack and Server in Germany

On October 28, just a few days before the election, the election manipulation expert Russ Ramsland [11] spoke in an interview with Debbie Georgato on her talk show „America, Can we Talk?“ [12] critical of the security standards of the voting machines. «Basically, what most Americans don’t know is that elections are run by private companies. The election rules are under contract with the companies. We went to these private companies to find out more about the software and its security. And we found that there are no safety standards at all. (…) But what happens to the data after the election, after it has been saved by a local private company? And that’s when we found out that they are running on a server in Frankfurt, Germany. That is how the data is stored, managed and controlled. » [13] This interview was about the question of how likely it is to change data after the voting process has been completed and the data has been saved in local companies. The result is terrifying. And: Russ Ramsland’s analysis was confirmed in the 2020 election.

While research on Dominion and Smartmatic made astonishing connections public from November 14th, such as their first use in the elections in Venezuela in 2015 or in the elections in the Philippines in 2010 and 2013, the first business negotiations between the „President Elect“ and governments worldwide have already taken place, so also with Germany. [14] FDP politician and parliament member Harald Christ in Focus on November 12th expressed spicy details about Germany’s business interests with a desired Biden administration. The current fight of the Democrats against Trump, which is under the slogan “Voting Trump Out is not enough”, is “a  statement of great complexity and scope. Not just for the US, but also for us. In Europe and especially in Germany”. [15] With Biden, Germany hopes to end the cold (economic) war with China, a strong front in the Paris Climate Agreement and in the WHO. “If the nuclear deal with Iran were to be revived, that would be more than just a successful start.“ The EU and Germany’s business plan has been established – a joint venture with China and Iran under the leadership of the Biden administration. With that in mind, it should come as no surprise that China, Germany and Iran are involved in the US government coup. While these piquant details from Russ Ramsland or Harald Christ made their way onto social media, the global media machine continued to demand that D. Trump finally leave the White House.[16]

The nature of the covert operation became evident with the attack on the CIA headquarters in Frankfurt, Germany by the US Army [17], as predicted by Russ Ramsland on October 28th [18] and through a forensic IT analysis of the Dominion voting machines: it is one covert operation planned in China, which over election  manipulation, synchronization of the media, securing of „witnesses“ like William Barr, US attorney general, a government coup, the overthrow of President D. Trump in the White House and an infiltration of the judiciary, the courts and the US -American constitution launched – to neutralize Trump with simultaneous (pseudo) immunization of J. Biden. The German media mean time got ecstasy who will soon move into the White House together with the Biden family – two German shepherds and a cat.

Revelations, Analysis, and Evidence

From November 2nd, revelations, protests, preservation of evidence, announcements in a Stop the Steal campaign by the Trump Legal Team and the Trump Election Team will be brought to the public. Independent broadcast shows, media and social media are kicking off an unstoppable wave that has not yet peaked. Endless oaths of information and evidence from eyewitnesses, whistleblowers, election officials, poll workers, voters, activists flood to the legal teams. Scientific expertise on the susceptibility of voting machines, the susceptibility of software to failure, and the likelihood of election manipulation confirm the facts. A page-long chronicle could be opened at this point in which the elements of the electoral fraud were put on record.

In addition to the evidence of criminal involvement by Dominion Voter Systems, Smartmatic, in the services and in the cooperation of actors in China, Iran and Germany, dozen forms of electoral fraud can now be identified on the basis of the incessant testimony, evidence and forensic analyzes. – Dead Vote (voter turnout of dead who have long since died) – Ghost voters (blind ballot papers and motions) – Double and multiple voters (a registered voter operates all options: email voting, postal voting, direct voting) – Fake Voting (real voters stud in front of the message that they had already voted) – Manually damaged ballot papers so that they could no longer be analyzed with the laser – Multiple evaluation of one and the same ballot paper – Manipulation of voting machines and software – Disposal of election letters (found in garbage cans, private trunks or in postbuses from UBS and FedEx) – Bribery of election inspectors, employees and election workers – Election supervision was prevented for republicans (pushing out republican inspectors) – Subsequent redial or correction of the number after November 3rd – Counting of late ballot papers filled in after November 3rd – Hijacked voting machines (Dominion) – Manipulated software (Smartmatic) – Covert operation on a global scale with the participation of China, Iran and Germany

The big coup of the Deep State – It’s an Emergency!

On December 2nd, the 45th President D. Trump gave his first public address [19] after election night on November 3rd. He goes public with his speech, which he describes as the most important speech of his tenure. The speech emphasizes the importance of the situation, the constitutional crisis – it’s an Emergency! From now on it is only a question of time when the news media of the global media machine, also in Germany, will have to come to terms with the information in this speech. The magazine Spiegel calls it «canned conspiracy rumors». [20] The global media machine is thriving, because the participation of Germany (as well as China and Iran) in this government coup will have dire consequences as soon as the claims are accepted by the Supreme Court. [21] If the incumbent US government confirms today that it is engaged in a cyber war in which Germany is an actor, this revelation will be a fiasco, if not its end, for Germany’s policy, which has been builded on sand since 1949, at the latest since 1990.

The Biden share and the Blue wave – Game Over

In the 2020 US election scenario, Joe Biden is nothing more than a share, a bet on the large-scale operation involving China, Iran and Germany, a bet on the blue wave. At the moment the Biden share is the winner on the stock exchange, but not in the White House and certainly not among the Folks. “Look at the futures on election night from 4 AM – you saw it there very well. Biden beats Trump, so it should be clear. A clear victory or not – the winner was clear, namely for all those who believe in stocks. With the test of the March low, SAP is as attractive as Nel ASA with its political tailwind, like Allianz with its dividend and an Amazon with its special economy with or without Covid, like Daimler thanks to the Chinese people taking off again.”, says the magazine Wall Street Online. [22] In the country of two presidents, there will be only one 46th president from January 21st 2021. His name will be Donald J. Trump. Because who wins and who loses in a democracy is decided by the people, not Wall Street